1. Geselligkeitsnachmittag in Laage – tolle Idee für jung und alt

 „Was für eine tolle Stimmung war das“, resümierte die Vertreterin des Kreisseniorenbeirates für das Amt Laage, Rosalinde Hinnah, als eine der Initiatorinnen, nachdem die letzten Gäste den 1. Laager Geselligkeitsnachmittag glücklich und zufrieden verlassen hatten. Nach der Eröffnung durch den Laager Bürgermeister, Holger Anders, erlebten über 80 rüstige Frauen und Männer einen beschwingten Nachmittag mit Live-Musik, Kaffee und Kuchen und tollen Gesprächen. Für das Caterer-Ehepaar, Madeleine und Stefan Dachner, war es natürlich auch eine Freude und beide können sich eine Wiederholung unbedingt vorstellen. Madeleine Dachner brachte es am späten Abend auf den Punkt, als sie bemerkte: „Natürlich war es sehr aufregend, denn niemand wusste wie die Veranstaltung angenommen würde.“

Das Foto zeigt die Eröffnung durch den Bürgermeister. Daneben Stefan und Madeleine Dachner, sowie Rosi Hinnah. Foto: Dachner

Nun ist die Unternehmerin sehr stolz und versicherte:“ Als Gastgeber werden wir am Ball bleiben. Aber viel wichtiger ist mir, mich bei allen zu bedanken, die das Projekt in die Tat umgesetzt haben und uns auch tatkräftig unterstützten.“ Die ehemalige Unternehmerin, Rosi Hinnah, die sich in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Marika Bumbel und Heidrun Schulze schon seit einigen Jahren für die Seniorenbelange im Amt Laage einsetzt, sollen gesellige Kaffeenachmittage für die Bürger aus Laage und der umliegenden Gemeinden initiiert werden, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Vorurteile ab- und Brücken aufzubauen. Der erste Schritt und eine Wiederholung ist schon in Planung.

ast

Perfektes Trainingslager in Güstrow zelebriert

Zweiundzwanzig Kinder und Jugendliche und sechs Erwachsene waren in das diesjährige Sommertrainingslager der Laager Laufgruppe gereist und die Sportschule des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow hatte für die motivierten Ausdauersportler beste Bedingungen vorbereitet und damit von vornherein die Grundlagen für ein tolles Trainingslager geschaffen.
Für das Übungsleiterteam waren die Rahmenbedingungen die perfekten Grundlagen für insgesamt fünfzehn Trainingseinheiten, um für die anstehenden Laufcupveranstaltungen und Meisterschaften den Grundstein zu legen und sich auch über die derzeitigen Fitnessstände aller Teilnehmer*innen ein Bild zu machen, denn es gab während der gesamten fünf Tage keine Ausfälle und die Eigenmotivation blieb bei allen bis zum Schluss sehr hoch.

Die Teilnehmer des Sommertrainingslagers 2022. Foto: Sandra Murr

Neben den intensiven und sehr harten Trainingseinheiten, die aufgrund der Hitze zum Teil in die Morgenstunden verlegt wurden,  hatten die Aktiven aber auch genügend Gründe mit ihren Regenerationsphasen haushalten zu können. Schwimmeinheiten in der OASE dem Güstrower Sport-und Spaßbad, Strategie-und Ballspiele, ausgiebige Spaziergänge und natürlich ein Grillabend rundeten die sportliche Woche perfekt ab. Absolut herausragend war, wie auch in den zurückliegenden Jahren, die Unterkunft und die ausgewogene Sportlerverpflegung. Obwohl drei Teams gleichzeitig in der Sportschule weilten, hatten die Läufer das Gefühl, dass der Speiseplan der Küche direkt am Trainingsplan angelehnt wurde und das war natürlich für alle eine große Freude. Abschließend gilt dem Team der Sportschule um Detlev Müller und Dana Masermann ein großer Dank.
Zudem wurde die sportliche Aktion auch in diesem Jahr vom Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Ein Dank gilt zudem den Freunden und  Förderern des Sportclubs Laage für die Unterstützung der sportlichen Aktion. Aber auch den engagierten Familien, die das Trainingslager mit viel frischem Obst und Gemüse unterstützten, gilt hier ein herzliches Dankeschön. In der traditionellen Abschlussrunde zeigten sich ausnahmslos alle zufrieden und platt. Aber der Termin für das kommende Trainingslager steht schon jetzt fest und alle freuen sich darauf.

ast

Abendlauf unterstützt das Hospiz am Klinikum in der Rostocker Südstadt

Nach einer gefühlt unendlich langen Pause startet in diesem Jahr der City-Sport-Abendlauf im Barnstorfer Wald – endlich wieder.
Ziemlich viel ist in den zurückliegenden Wochen im Laufsportfachgeschäft City Sport in Rostock passiert. „Corona hat uns alle mürbe gemacht und vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass ich mein Unternehmen so stabil und stark durch die Zeit führen kann“, so der Chef des Schuhsportfachgeschäftes aus der Rostocker City, Peter Gohlke. Der Inhaber des City Sport Ladens erklärte in den vergangenen Tagen: „In den vergangenen Monaten haben mein Team und ich den Kontakt zum Hospiz am Klinikum in der Rostocker Südstadt wieder forciert, denn uns ist bewusst, dass diese Einrichtung, die nicht nur das Hospiz der Stadt Rostock ist, unsere Hilfe dringend benötigt. Jetzt nicht dranzubleiben, wäre fatal.“ Weiter erklärt der engagierte Unternehmer: „Wir haben aus der Erfahrung der vergangenen Jahre gelernt. In der Vorbereitung auf das Event gilt es, Kräfte zu bündeln und Partner ins Boot zu holen, um unserer Stadt und den vielen Ausdauersportlern etwas ganz Besonderes zu präsentieren.”

Das Foto zeigt Abendläufer des zurückliegenden Jahres. Foto: Christine Boldt

Am 17. August 2022 wird der City-Sport Abendlauf, um 18.00 Uhr, in Rostocks „grüner Lunge“, im Barnstorfer Wald, gestartet und natürlich hoffen die Macher, dass wieder eine opulente Spendensumme an das Hospiz übergeben werden kann.     Eine Voranmeldung ist ab 18.Juli 2022 im Fachsportgeschäft in der Langen Straße/Ecke Pädagogienstraße möglich. Gegen Abgabe des Startgeldes, das wieder in vollem Umfang als Spende weitergereicht wird, gibt es ein Funktionslaufshirt der Marke New Line. Im Zuge der Veranstaltung wird es zudem eine solide Läuferversorgung geben, eine Tombola mit attraktiven Preisen und auch ein Unterhaltungsprogramm wird alle Anwesenden begleiten. Selbstverständlich kann das City-Sport Team auch in diesem Jahr auf die fleißigen Helferinnen und Helfer des Sportclubs Laage und auch die Ehrenamtler des Hospizes zurückgreifen und wer Lust hat, kann sich gerne, nach Rücksprache im Geschäft, einbringen. Freunde und Förderer haben zudem die Möglichkeit, sich im Start- und Zielbereich der „grünen Lunge“ von Rostock zu präsentieren. Also, mitmachen und Gutes tun!

ast


Anmerkung:
Hospize sind aus der moralischen Verpflichtung von Menschen für ihre sterbenskranken Mitmenschen entstanden.
Die tatsächlichen Kosten der Hospize werden durch die Kranken- und Pflegekassen nicht gedeckt. Deshalb ist jeder gefordert, sich nach seinen Möglichkeiten für die Sterbenskranken in unserer Mitte zu engagieren.
Der Verlauf zu einer hohen Lebensqualität in der letzten Lebensphase führt natürlich über eine professionelle Pflege und individuelle Begleitung. Aber auch das Erfüllen der kleinen und großen Wünsche sind wesentlich und es ist notwendig zu unterstützen.

In der Südsee dem „Seepferdchen“ nachgejagt

Auch in diesem Sommerferien durfte sich die Laufgruppe des Sportclubs  Laage über die Organisation und Durchführung eines Schwimmlagers in der Tessiner „Südsee“ freuen. Durch die besondere partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Vereinsberaterin Sportjugend des Kreissportbundes  Landkreis Rostock e.V.,  Anna-Christin Sonntag, wurde die Realisierung dieser tollen Aktion ein voller Erfolg. Während die Vormittage dem täglichen Schwimmtraining  in der gelegentlich noch sehr kühlen „Südsee“ vorbehalten waren, erlebten die Mädchen und Jungen an den Nachmittagen unterschiedliche Sporteinheiten, und auch der Besuch der Kegelbahn war im Freizeitprogramm inbegriffen. Im Zuge einer kleinen Ehrungszeremonie konnten zum Abschluss der sportlichen Woche alle Kinder eine Urkunde für ihre Leistungen in Empfang nehmen. Und das reichte vom inoffiziellen Frühschwimmerabzeichen „Seestern Stella“ für die 5-jährige Vanessa  bis zum Deutschen Schwimmabzeichen in Gold für die 10-jährige Jessie, die 12-jährige Pia Joelina, die 13-jährige Johanna und die 14-jährige Vanessa. Dafür mussten die vier Mädchen nach einem Kopfsprung vom Beckenrand 800 m schwimmend zurücklegen, davon 650 m in Bauch- oder Rückenlage (erkennbare Schwimmlage) und 150 m in einer anderen Körperlage. Nach einem Startsprung und 25 m Kraulschwimmen durften die Mädchen wieder auf den Startblock, um nach dem Startsprung 50 m Brustschwimmen in höchstens 1:15 Minuten zu absolvieren. 50 m Rückenschwimmen mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit oder Rückenkraulschwimmen. Ganze 10 Meter Streckentauchen und die Beantwortung verschiedener Bade-und Schwimmregeln rundeten die Prüfungsforderungen ab.

Erfolgreiche Teilnehmer. Foto: Christine Boldt

Eine gute und ausgewogene Versorgung machten den äußeren Rahmen perfekt. Aber auch der sportlich faire Umgang und der strukturierte Tagesablauf waren Grundlage für die erfolgreiche Woche.
Neben dem Rettungsschwimmer und geduldigen Schwimmlehrer Nils gilt Christine Boldt ein besonderer Dank für ihre fleißige Rundumorganisation im Bereich der Mittags-und Pausenversorgung. Engagiert und ausdauernd agierten zudem die 17-jährige Vivien und die 16-jährige Denise und machten so das Schwimmlager für 17 Mädchen und Jungen zu einem Erlebnis. Rückblickend gilt festzustellen, dass für die Kinder das Erlebnis „Südsee“ ein tolles Wochenevent war,  das definitiv keine Wünsche offen ließ.

ast

Karl Krull Gedenklauf in Steinhagen

Seit vielen Jahren ist die kleine Gemeinde mit dem örtlichen Sportverein Gastgeber für die Sommerstation des Laufcups Mecklenburg-Vorpommern. Als Wertungslauf im Laufcup bei den Erwachsenen und im Nachwuchslaufcup unseres Bundeslandes ist die Veranstaltung schon fest im Laufkalender vieler Athletinnen und Athleten verankert und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Der wirklich sehr schnelle Wendekurs auf dem Radweg in Richtung Negast bei Stralsund und natürlich auch die Aussicht auf die begehrten Cup-Punkte spornten wieder über mehr als 200 Ausdauersportler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern zu ganz tollen Leistungen an und das bei kühlen äußeren Bedingungen und einem kantigen Gegenwind.

Das Foto zeigt Ausdauersportler des SC Laage. Foto: Christine Boldt


Der Sportclub Laage war mit 50 Läuferinnen und Läufern aller Altersklassen angereist und konnte durchaus wieder überzeugen. Trotz des Fehlens einiger Leistungsträger konnten die Clubläufer*innen in ihren Wertungen  sehr ordentlich Punkte erlaufen. Als Schnellster, aus Sicht des SC Laage, lief der 35-jährige Steffen Schirmer nach 39,01 Minuten auf den 2. Rang seiner Wertungsklasse. Altersklassensieger in der Klasse der über 55-jährigen Männer wurde Stefan Grobbecker. Nach 41,17 Minuten erreichte der Teschower das Ziel auf dem Fußballplatz des Gastgebers. Bei den Frauen konnte Sandra Murr nach 45,13 Minuten über den 2.Rang und eine neue persönliche Bestleistung jubeln. Ihr folgten vereinsintern die 21-jährige Stella Grobbecker (45,53 min) als 2.ihrer Wertungsklasse und die 19-jährige Joelina Raith. Sie siegte in der Klasse der unter 20-jährigen nach 46,58 Minuten.  Über die 5 Kilometer Strecke, die als Cuplauf der Jugend vorbehalten war, konnten Niclas Lübs (20,09 min) in der Wertung der unter 18-jährigen und der 12-jährige Lennox Raith (21,26 min) gewinnen. Bei den Mädchen gelang das der 13-jährigen Johanna Heuck nach 22,40 Minuten. Schnellste Recknitzstädterin wurde die fast 16-jährige Juliane Göllnitz  nach 21,35 Minuten. Im 2 Kilometer langen Schülerlauf konnten die Nachwuchssportler*innen des SC Laage ebenfalls gut punkten. Schnellster Junge wurde vereinsintern Erik Ostertag (3. / 8,46 min) vor Maximilian Kühl  (4. / 8,55 min). Paola Alegra Paeschke (2. / 9,25 min) wurde als schnellste Laager Läuferinnen in die Ergebnisliste aufgenommen. Vereinsintern folgte ihr Johanna Kühl (1. U10 / 10,05 min) vor Hedi Svenja Schneider (3. U10/ 10,25 min)

ast

St. Florian Cup – am Ende wird alles gut

Wochenende lud die Freiwillige Feuerwehr Stadt Laage zum traditionellen Feuerwehr- und Freunde Turnier, nachdem aufgrund von Corona das Turnier 2 Jahre lang nicht stattfinden konnte. Ebenso gab es in diesem Jahr Probleme einen Termin zu finden und selbst am Spieltag wurde das Turnier vom Kunstrasen in die neugebaute Halle verlegt. Trotz personeller Mängel, aufgrund des parallel durchgeführten Laufcuplaufs in Waren, konnte die Laufgruppe des SC Laage eine Mannschaft zusammenstellen.

So sehen Sieger aus. Foto: SC Laage

Nach der Begrüßung und Einweisung durch den Organisator, Mirko Nickel, wurde der Spielplan und die Spielregeln aufgestellt. Es wurde ohne Schiedsrichter mit 4 Feldspielern und einem Torhüter gespielt. Die 5 Mannschaften spielten jeder gegen jeden mit Hin- und Rückrunde.  Aufgrund der geringen Anzahl an Teilnehmer kam die Verringerung der Feldspieler den Sportlern entgegen, allerdings gab es durch den geänderten Spielplan mehr Spiele und eine höhere Belastung. Dies machte sich in den letzten Spielen auch bemerkbar. Da die Läufer nur eine B-Elf stellen konnten und es in den anderen Teams auch einige neue Gesichter gab, war die Favoritenrolle zu Beginn des Turniers völlig offen. Im Laufe des Turniers setzten sich die Laufgruppenmitglieder durch eine gute taktische Ausrichtung, weniger Gegentore und der Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor am Ende mit einem Punkt vor der freiwilligen Feuerwehr aus Schwaan durch. Somit konnten sie sich über den begehrten Wanderpokal und der Qualifizierung für das nächste Jahr freuen.

Maximilian Heise

Gemeinsame Landesmeisterschaft der Senioren/innen in Flensburg – mein Erlebnisbericht

Am 3.7.2022 waren die gemeinsamen Senioren/innen-Landesmeisterschaften der Leichtathletikverbände aus Schleswig-Holstein (SHLV), Hamburg (HLV) und aus Mecklenburg-Vorpommern (LVMV) in Flensburg angesetzt. Während ein großer Teil unserer Laufgruppe sich an diesem Wochenende auf den Weg nach Stettin in Polen machte, hatte ich mir vorgenommen, ein weiteres Mal auf der 800m Strecke gegen die „in etwa“ gleichaltrige Konkurrenz unserer nordischen Nachbarbundesländer anzutreten. Also machte ich mich am Sonntagmorgen auf den Weg Richtung Flensburg. Am Stadion angekommen, erwarteten mich 27 Grad und strahlender Sonnenschein. Sehr nette Organisatoren des örtlichen Ausrichters LK Weiche und ein kompakter Zeitplan ließen auf einen guten Wettkampftag hoffen. Sämtliche angebotenen Disziplinen, sowohl die unterschiedlichen Laufstrecken von 100m bis 5000m, als auch die technischen Wettbewerbe waren in fast allen Altersklassen von M/W 30  bis M/W 85 „gut besucht“. Da die meisten Teilnehmer der Veranstaltung aus Schleswig-Holstein stammten, war auch ich in meinem Rennen über 800m (W30-W45) von 6 Teilnehmern die einzige Vertreterin aus Mecklenburg-Vorpommern. Pünktlich um 12.30 Uhr fiel der Startschuss. Während ich bei moderatem Anfangstempo in der ersten Runde direkt die Führung des Feldes übernehmen konnte/“musste“, zog bei etwa 500m die Titelverteidigerin mit langen Schritten an mir vorbei. Nach einem Bruchteil von Sekunden hatte ich meine Entscheidung gefällt, ich gebe was ich kann, aber ich versuche nicht, bei noch vor mir liegenden 300m weit über meinem Tempo mitzulaufen. Den zweiten Platz konnte ich bis zur Zielgeraden halten, dann musste ich auch Nicola Westmann (W40) von der SG Athletico Büdelsdorf mit einer Sekunde Vorsprung über die Ziellinie laufen lassen. Mit meiner Zielzeit von 2:49,57 min bin ich durchaus zufrieden und mit dem zweiten Platz in meiner Altersklasse W45 hinter der erneuten Landesmeisterin Beate Kuhlwein vom TSV Großhansdorf (W45; 2:42,12 min) erst recht. Meine Zielzeit bestätigt mir nochmal ganz klar den derzeitig soliden Trainingsstandpunkt und ganz langsam kommt auch die Routine auf dieser Strecke zurück, so dass ich hoffe in Zukunft auch mal ein taktisches Rennen bestreiten zu können, bei dem man „am Ende“ noch Kraft und Schnelligkeit für einen Schlussspurt übrig hat. Abschließend bleibt zu sagen, dass es eine gelungene Veranstaltung war, bei etwas warmen, aber ansonsten besten Bedingungen und einem überaus freundlichen Rahmen. Mein größter Respekt gilt jedoch vor allen Dingen gerade den höheren Altersklassen, die mich jedes Mal staunen lassen, was für sportliche Leistungen man doch auch mit 85 Jahren noch im Stande ist zu erbringen.
Vollständige Ergebnisliste unter: Leichtathletik.de

Dr. Anna-Rebekka Kühl/ Sportclub Laage

Internationales Lauffestival in Stettin – SC Laage stark dabei

Wenn man der Corona-Pandemie etwas Gutes abgewinnen möchte, dann ist das die Tatsache, dass sich über viele Monate Dinge entwickeln konnten. Für die Laufgruppe des SC Laage ist es die lebendige Sportfreundschaft mit polnischen Lauffreunden in Stettin geworden. Aber der Reihe nach.
Im Zuge der Einschränkungen des öffentlichen Lebens, während der Corona-Pandemie, schossen virtuelle Laufveranstaltungen wie Pilze aus dem Boden. Und natürlich nutzte auch die Laufgruppe des SC Laage die Möglichkeiten und nahm an solchen Veranstaltungen teil. Dabei entwickelte sich eine echte, zunächst virtuelle, Sportfreundschaft zur Bewegungs-und Gesundheitsakademie (RAZ-Szczecin) mit Sitz in Szczecin / Polen. In den zurückliegenden zweieinhalb Jahren entfaltete sich aus diesen losen Kontakten eine echte Sportfreundschaft, so dass es fast logisch war, dass die Laager Clubläufer einer Einladung nach Polen sehr gerne nachkamen. Diesen Besuch nahmen die polnischen Sportfreunde zum Anlass, um ein Sport- und Integrationsfest im Szczeciner Leichtathletik-Stadion zu organisieren. Über mehrere Stunden liefen die Wettkämpfe über 300 Meter für die Jüngsten. Die schon ambitionierteren Aktiven starteten über 1000 oder 3000 Meter. Und den Abschluss bildeten Staffelläufe über 4×400 Staffeln. Schon mit der Anreise spürten die dreißig Laager Clubsportler die besondere Herzlichkeit und auch Freude der Gastgeber über die Teilnahme an den Wettkämpfen. Bei besten äußeren Bedingungen zeigten dann die Clubsportler aus der Recknitzstadt auf der hochmodernen Stadionanlage  ihr Können und überzeugten alle Anwesenden im Stadion. Attraktive Medaillen und Pokale waren immer wieder der Lohn für die tollen Leistungen. Und besonders die Staffelläufe am Schluss des Lauffestivals über 4 x 400 Meter entwickelten sich zum sportlichen Höhepunkt des Tages. Hier konnte der Sportclub Laage die Frauen-, Männer- und Mixwertung für sich entscheiden.

Das Foto zeigt die Abordnung des SC Laage. Foto: Christine Boldt


Abschließend gilt dem Organisatoren-Team ein besonderer Dank. Robert und Sebastian Szych hatten immer die Fäden in der Hand und das Vater-Sohn Team überzeugte die Aktiven und auch die Stadionbesucher durch Engagement, Freude an der Arbeit und eine beeindruckende verbale Kommunikation, die oft mit Mimik und Gestik unterstützt wurde. Für die Abordnung des SC Laage war es ein toller Tag und ein unvergessliches Erlebnis.

ast

Laufgruppe unterstützt Projekttage am RecknitzCampus

Im Zuge mehrerer Schul-Projekttage organisierte die Laufgruppe des Sportclubs Laage vier Laufabzeichen-Tage für die Mädchen und Jungen der Klassenstufen 1 bis 4. Die Voraussetzungen für über 50 Mädchen und Jungen waren dabei denkbar einfach und gleich.
Unter der Anleitung und einer Tempovorgabe erfahrener Ausdauersportler galt es, 15-Minuten oder für die etwas Fitteren 30 Minuten lang zu laufen.
Es ging dabei nicht um Schnelligkeit und Platzierungen, sondern dem Bewegungsmangel unserer Kinder entgegenzutreten und um die  Verbesserung der individuellen Leistung.

Eine erfolgreiche Gruppe im Ziel. Foto: André Stache

Natürlich war bei vielen Kindern das persönliche Ziel nach 30 Minuten erreicht und danach wurde ganz stolz die Medaille und eine dazugehörige Urkunde, die extra für diese Art der sportlichen Idee vom Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern und der DAK-Gesundheit kreiert wurde, in Empfang genommen.        Bei frischem Wasser und Obst, großzügig bereitgestellt vom Fruchtexpress Haker, wurde dann, fast wie bei den Großen, philosophiert und natürlich schon geplant, was beim nächsten Mal wohl möglich sein könnte. Grundsätzlich war das Projekt aus Sicht der Laufgruppe ein Erfolg. Das alles war aber nur möglich, weil mit Christine Boldt und dem Laager Trainerteam mit Emma und Katja Beu, Ronny Behn und André Stache Sport-Enthusiasten  die Veranstaltung nach Kräften organisierten. Aber auch als Mitglied des Vorstandes der Sportjugend begleitete Katja Beu die sportliche Aktion und bemerkte am Ende: „Ausdauerndes Laufen war das Thema und die Kinder stellten sich dieser Aufgabe ganz toll. Und damit trug jeder Einzelne zum Gelingen der Laufabzeichen-Tage bei.“

SC Laage