Sportabzeichen-Tag für Outdoor Fans

Die Sportabzeichen-Tage in Laage erfreuen sich großer Beliebtheit. Besonders wenn die Wettervorhersagen so positive Zeichen setzten. Wenn dann aber alles ganz anders kommt, ist Improvisation gefragt. Am Tag der Deutschen Einheit ist genau das eingetreten. Stürmischer Wind und plötzlich eintretender Regen sorgten dafür, dass Disziplinen wie der Schlussweitsprung und das Seilspringen in die Recknitzhalle verlegt werden mussten, die zum Glück und dankenswerter Weise den Veranstaltern durch die Stadt Laage bereitgestellt worden war. Und damit wurde die Traditionsveranstaltung wieder ein Erfolg. In enger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund des Landkreises Rostock und der BARMER konnten fast fünfzig Menschen die Leistungen für das Deutsche Sportabzeichen ablegen.

Auch die Jüngsten gaben beim Sprint alles. Foto: Ralf Sawacki

Und besonders der Ausdauerlauf im Regen und bei kühlem und auch kantigen Wind forderte alle. Ganz neu war indes die Abnahme des Kids-Sportabzeichens durch die Sportjugend des Landkreises Rostock. Mädchen und Jungen wurden spielerisch an das Sportleistungsprinzip herangeführt und alle schlugen sich bravourös, so dass sich jede und jeder der bis 6-jährigen seinen verdienten Lohn aus der „Schatzkiste des Kreissportbundes/Sportjugend“ holen konnte. Für die Veranstalter war die Aktion wieder ein Erfolg und in typischer Männermanier wurde mit einem Bier angestoßen und das Sportabzeichenjahr 2022 für erfolgreich beendet erklärt. Neben den schon erwähnten  Unternehmen und Institutionen gilt den ehrenamtlichen Helfern des SC Laage ein besonderer Dank. Ohne deren Unterstützung ist die Durchführung einer solchen Arbeitsintensiven Aktion unmöglich.

SC Laage

Baltic RUN 2022 – viel mehr als eine Laufserie!

 In Kühlungsborn startete der 60-jährige Ausdauer Enthusiast, Heinz Peter Zettl, von der Laufschule Ostseezeit am 1.Oktober im Zuge des Kübo-Cups für 228 Läuferinnen und Läufer, die Wettkämpfe im Zuge des Baltic Runs 2022. Bei sehr schwierigen, äußeren Bedingungen mit einigen Steigungen, kantigem Gegenwind und Regen konnten viele Athletinnen und Athleten ihre sportliche Standortbestimmung feststellen und nicht wenige waren mit ihren Ergebnissen zufrieden.

Marcel Raith kurz vor dem Wettkampf. Foto: Joelina Raith

Aus Sicht des Sportclubs Laage durfte besonders der 42-jährige Marcel Raith sehr zufrieden sein. Nach seinem Halbmarathonlauf blieb die Uhr nach sehr ordentlichen 1;32,33 Stunde stehen und als zweiter des Gesamtfeldes durfte er sich über seinen Altersklassensieg freuen. Seine Tochter Joelina Raith siegte zudem in der Frauenwertung auf der 10 Kilometer Distanz nach sehr ordentlichen  47.03 Minuten. Unbedingt erwähnenswert aus Sicht des SC Laage ist auch der 3.Rang von Sophia Heuck im Baltic Run Halbmarathon. Die 43-jährige Recknitzstädterin beendete ihr 21,0975 Kilometer Rennen nach soliden 1;48,57 Stunde.  Und auch Sophia wurde vom gut aufgelegten Moderator gefeiert und gewürdigt.
Veranstalter der Laufserie, KÜBO CUP 2022, ist der TFK Kühlungsborn. Nach dem Motto von Läufer – für Läufer organisieren passionierte Sportler das Event für ihre Heimatstadt. Und das nächstes Event ist schon geplant, am 31.12.2022 startet der Silvester Lauf. Einem Bambini-Lauf werde an diesem Tag die 5 und 10 km Strecken folgen.

ast

Laager Masters-Läufer finisht Berlin Marathon zum 15 Mal!

Der 48. Berlin Marathon war für den 57-jährigen Laager Clubläufer, Bernd Jänike,  ein ganz besonderer. Schließlich lief der Zivilangestellte der Bundeswehr, der seinen Dienst auf dem Fliegerhorst in Laage versieht die 42,195 Kilometerdistanz auf den Straßen n der Bundeshauptstadt zum 15. Mal. Fünfzehn Teilnahmen bei diesem Event sorgen für den Athleten mittlerweile für eine gewisse Gelassenheit bei der Planung und Durchführung. Der gebürtige Brandenburger sagt dazu:“Die erste Teilnahme war 1996 und hat bis heute für mich nicht an Attraktivität verloren. Besonders froh bin ich, nach so langer Zeit immer noch die nötige Motivation für eine entsprechende Vorbereitung zu finden.“
Die wettertechnischen Bedingungen am letzten Sonntag im September waren ideal und sorgten unter anderem auch für eine neue Marathon Weltbestleistung durch den Kenianer Eliud Kipchoge.

Das Foto zeigt den Laager Laufsportler Bernd Jänike. Foto: privat

Als ambitionierter Hobbyläufer ist Bernd Jänike von diesen Leistungen im Spitzensport immer wieder beeindruckt. Seine persönliche  Ziel Zeit von 3:24:59 entspricht nach eigenem Bekunden seinem aktuellen Leistungsstand und macht ihn dementsprechend glücklich. Aus seiner Sicht war die Leistung eines Laufkameraden aus Mecklenburg-Vorpommern unbedingt erwähnenswert. Martin Pankow von der TSG Wittenburg, Bernd Jänike hat ihn während der Startvorbereitung getroffen. Pankow ist als Hobbyläufer ein erstaunliches Rennen gelaufen. Seine Zeit im Ziel von 2:46:26 ist absolut außergewöhnlich. Für diese Zeit muss man im Durchschnitt deutlich über 15 km/h laufen. Persönlich bleibt Bernd Jänike als erprobter, läuferischer  Einzelkämpfer bei seinem Plan und verriet mit einem Schmunzeln: „Zurzeit kann ich nur sagen, Berlin ich komme wieder.“

SC Laage

11.Kap Arkona Lauf – Treffen der Lauffreunde

Pünktlich um 11. Uhr starteten fast 300 Ausdauersportler aus der ganzen Republik unter den beeindruckenden Leuchttürmen am Kap Arkona auf der Insel Rügen ihren 10 Kilometer Lauf, bei soliden herbstlichen Bedingen mit rauem Wind und permanentem Ostseeblick, während zeitgleich die fast 150 Halbmarathonläufer ihren Start in Juliusruh, am Zielpunkt der 10 km Starter, vollzogen hatten.

Nicole aus Waren, André aus Laage, Sarah aus Schwaan und Ines aus Henstedt-Ulzburg (SH) Foto: SC Laage

Der beeindruckende Natur-und Landschaftslauf zieht seit mehr als 10 Jahren Läuferinnen und Läufer an den nördlichsten Punkt Deutschlands und enttäuscht am Ende keinen einzigen Athleten. Obwohl Bestzeiten auf den harten Strecken kaum zu erzielen sind darf besonders die 16-jährige Juliane Göllnitz stolz über ihren Gesamtsieg bei den Frauen auf der 10 Kilometer Distanz sein. Wie ihr 14-jähriger Vereinskamerad, Benjamin Menge (1.U16), sein 45-jähriger Vater Jan Menge (3.), der 69-jährige Heinrich Wiechert (2.) und die 32-jährige Sarah Liesegang (2.) durften sie sich, im Zuge der Siegerehrung im Festzelt am Strand, über einen tollen, maritimen Pokal für ihre Altersklassen Platzierung freuen. Viele andere nutzten die Gelegenheit, um Sportfreundschaften zu beleben und sich auszutauschen. Denn der Rahmen der Veranstaltung hatte einige Möglichkeiten bereitgehalten. Egal ob auf der Busfahrt zum Start, die Wartezeit am Kap oder auf der Nudelparty nach den Läufen, immer wieder trafen sich die Aktiven zu Gesprächen und Erinnerungsfotos. Der abschließende, große Dank gilt den Organisatoren. Viel besser geht es kaum.

ast

Evangelisches Militärpfarramt Laage unterstützt den Volksbund

Das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ führte im Rahmen der Hilfeleistung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. auch in diesem Jahr einen Arbeitseinsatz auf dem Soldatenfriedhof Joachimow-Mogily/Polen, etwa 60 Kilometer westlich von Warschau, durch. Damit erfüllt die Bundeswehr seit Jahren die ihr von der Bundesregierung übertragene humanitäre Verpflichtung zur Pflege deutscher Soldatengräber.
An der Unterstützung beteiligt sich auch seit vielen Jahren das Evangelische Militärpfarramt in Laage. Militärdekan Martin Jürgens ließ es sich deshalb nicht nehmen und verabschiedete die Soldaten und Reservisten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage nicht nur mit guten Worten und einem Reisesegen. Mit vielen guten, gesunden und leckeren Sachen im Gepäck konnte Stabsfeldwebel d. R. Andreas Kanserske mit seinem Team die 10-tägige Reise antreten, schließlich müssen sich die Soldaten und Reservisten zu großen Teilen selbst versorgen.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Anmerkung:

Mit dem Bau des Friedhofes, Soldatenfriedhof Joachimow-Mogily, war bereits nach dem Ersten Weltkrieg begonnen worden. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verhinderte aber die Fertigstellung und damit die Einbettung von Gefallenen. In den Jahren 1991/92 wurde das Gelände mit der noch erhaltenen kreisförmigen Anlage aus rotem Sandstein, von Umbettungen die aufgrund von Baumaßnahmen notwendig wurden, Ruhestätte für über 2.500 deutsche Gefallene des Zweiten Weltkrieges. Die Gräber sind mit Grabplatten, die mehrere Namen tragen, gekennzeichnet. Für alle Gefallenen, die nicht mehr gefunden wurden, sind Namenplatten oberhalb der kreisförmigen Mauer angebracht. Ein Hochkreuz vollendet den Friedhof. Die Einweihung der Anlage fand am 5. Oktober 1991 statt.