Kap Arkona Lauf mit starkem SC Laage

Bei wirklich bestem Spätsommerwetter starteten am 1.Samstag im Oktober einige hundert Ausdauersportlerinnen und -sportler am nördlichsten Punkt in Deutschland, um den Kap Arkona Lauf zu meistern. Während die 10 Kilometer Starterinnen und Starter nach ihrem Bustransfair direkt unter den Leuchttürmen starteten, um dann vorbei am idyllischen Fischerdorf Vitt über die Tromper Wiek, von wo man bereits den Zielort erblicken konnte, über die Promenade in Juliusruh direkt zum Ziel auf dem Strand liefen, starteten die Halbmarathonis am Zielpunkt der 10 Kilometer Läufer, liefen zum Kap Arkona und wieder zurück. Die Laufstrecke ist im übrigen gut profiliert, zu großen Teilen befestigt, Autofrei und für Naturfreunde hoch attraktiv.

Maria Dägert in beeindruckender Form. Foto: Ralf Sawacki

Der SC Laage startete an diesem Tag mit einem guten Dutzend Läuferinnen und Läufern von denen der 16-jährige, Benjamin Menge, nach 42,14 Minuten, mit dem 10. Platz in der Gesamtwertung der 10 Kilometer Starter, der gleichzeitig den Altersklassensieg bedeutete, herausragte. Bei den jungen Damen sorgte Maria Drägert für ein Achtungszeichen. Sie siegte nach 53,13 Minuten in der Klasse der unter 18-jährigen. Ihre Mutter Julia startete über die 21,095 Kilometer und belegte in der Klasse der über 45-jährigen Frauen den 4.Rang. Abschließend bleibt anzumerken, dass der Kap Arkona Lauf ein echtes Erlebnis ist und die Veranstalter ihren sportlichen Gästen einiges bieten können.

SC Laage

Sportabzeichen-Tag lockte Fans aus ganz M-V nach Laage – und die Reserve ist dabei!

Am 3.Oktober eröffnete der 1.Vorsitzende des SC Laage, Stefan Grobbecker, den traditionellen Sportabzeichen Tag in den Recknitzsporthallen in Laage. Trotz der vielen sportlichen Veranstaltungsangebote an diesem Tag konnte sich der agile Sportverein über sehr viele interessierte Freizeitsportler freuen, die Lust und Fitness mitbrachten um die geforderten Leistungen zu erfüllen. Hoch- und Weitsprung, Sprints und Dauerläufe, Schluss-und Weitsprung, Seilspringen und auch Ballwürfe und der technisch anspruchsvolle Medizinballwurf wurden durch die Prüfer abgenommen und bestätigt.

Einweisung durch Stefan Grobbecker. Juliane beim Weitsprung. Fotos: Ralf Sawacki

Die Stimmung war an diesem Tag einfach toll, und ausnahmslos alle waren besonders von der Atmosphäre begeistert – was in den Gesprächen bei Kaffee und Kuchen immer wieder zu vernehmen war. Eine Besonderheit der Veranstaltung war die erstmalige Kooperation mit dem Reservistenverband Mecklenburg-Vorpommern. Neben der Ostseesparkasse, der Barmer und dem Kreissportbund Landkreis Rostock e.V. kann der Sportclub Laage auf einen weiteren starken Partner bauen, der sich in das Projekt Sportabzeichen einbringen möchte. Aktive Reservisten der RK Lübs, der RK Rostock und auch der RK Fliegerhorst Laage zeigten das mit ihren sportlichen Leistungen an diesem Tag in besonderer Art und Weise.

SC Laage

50.Berlin Marathon mit Quintett vom SC Laage

Insgesamt 54.280 Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Welt überquerten am Sonntag die Ziellinie unter dem, Brandenburger Tor und machten so den Berliner Marathon zum größten Marathon-Laufwettbewerb der Welt. Ein leistungsstarkes Quintett der Laager Laufgruppe war ein Teil der beeindruckenden Marathonszene an diesem letzten Sonntag im September. Tatjana Marinova konnte als schnellste Frau des SC Laage die Zielgerade bei soliden äußeren Bedingungen nach 3;41,02 Stunden überqueren. Schon 15 Minuten nach ihr lief Kathleen Maag ins Ziel. Die Mutter von vier Söhnen hatte im Vorfeld einige Probleme, sodass ihr Wettkampf bis kurz vor dem Start am seidenen Faden hing. Nach 3;56,10 Stunden hatte Kathleen ihren Lauf über die 42,195 Kilometer beendet. Die 42-jährige Claudia Rugbarth lief nach 4;06,35 Stunden zufrieden, stolz und glücklich ins Ziel.

Erinnerungsfoto ohne Roger. Der war schon beim Einlaufen. Foto: SC Laage

Bei den Männern war der 59-jährige Laager Dauerbrenner, Bernd Jänike, wieder ein großes Vorbild und der Pacemaker für seinen 15 Jahre jüngeren Vereinskameraden Roger Kerschke. Bis zum Kilometer 36 gab Bernd Jänike das Tempo vor und ermöglichte so dem 44-jährigen einen Zieleinlauf nach 3;24,51 Stunden – genau 40 Sekunden vor seinem Tempomacher. Bernd Jänike, der als Zivilbediensteter bei der Bundeswehr seinen Dienst auf dem Fliegerhorst in Laage versieht, erklärte schon kurz nach seinem nun schon 17. Zieleinlauf beim Berlinmarathon: “Die Bedingungen waren nahezu perfekt und die Stimmung an der Laufstrecke phänomenal. Dazu kam die tolle Versorgung der Aktiven an der Laufstrecke.“ Der Vorstand des SC Laage beglückwünscht seine Athleten zu diesen Leistungen außerordentlich. Für die Statistiker bleibt anzumerken, dass sich 58.212 Ausdauersportler aus 161 Nationen angemeldet hatten.

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18. Ostsee-Staffelmarathon – mehr als nur Spaß

Für fast 60 Mannschaften war der Staffelmarathon in Dierhagen sicherlich einer der sportlichen Höhepunkte in diesem Jahr. Die tolle Stimmung, gepaart mit der wunderschönen Naturlaufstrecke und der einmaligen Atmosphäre, machten aus dem Staffellauf auch in diesem Jahr ein echtes Erlebnis. Allerdings war für das Trainerteam der Laager Laufgruppe bis wenige Minuten vor dem Start nicht klar wer in welchem der fünf gemeldeten Teams starten würde. Krankheitsbedingte Ausfälle bis kurz vor dem Start und andere Verpflichungen ließen das Team schrumpfen, sodass einige Aktive mehrmals starten mussten. Mit dem Startschuss war aber aller Stess verflogen und Jede und Jeder gab sein bestes. Die Start- und Zielrunde überquerte die Veranstaltungswiese in Dierhagen – Neuhaus.

Das Jugendteam aus Laage spurtet gemeinsam ins Ziel. Foto: Grit Winkelmann-Göllnitz

Anschließend verlief der Kurs, nach einem kurzen Waldabschnitt, direkt zum Ostseestrand. Nach der, für die meisten sehr anstrengenden Strandpassage, ging es auf einen Radwanderweg weiter bis zum großen Ribnitzer Moor. Die Moordurchquerung geleitete die Ausdauersportler direkt in den Waldabschnitt hinein, der zurück zur Wechselzone auf die Festwiese führte. Aufgrund der besagten Bedingungen war für die Teams der Laager Laufgruppe Team Building angesagt. Besonders der Ausfall einiger leistungsstarker Sportlerinnen und Sportler machte den Kampf um die Siegerpokale unmöglich.
Das Juniorenteam ließ es dennoch richtig krachen.
Nach 3; 17,41 Stunden liefen die Teammitglieder stolz ins Ziel und erkämpften den 2.Rang in ihrer Wertung. Etwas fixer war das Männerteam unterwegs und lief nach sehr soliden 3; 12,15 Stunden auf den 4.Rang ihrer Wertung  ins Ziel. Die zuverlässige Damenfraktion lief nach 3; 57,51 Stunden ins Ziel und feierte den 3.Platz. Pro Team durften sich maximal acht Läuferinnen und Läufer die Marathondistanz teilen. Die vollständige Ergebnisliste findet man unter: www.tollense-timing.de.

ast

Auf Wiedersehen Herr Dekan!

Bei wunderschönem Spätsommerwetter begrüßte Miltärdekan, Martin Jürgens, fast vierzig Rüstzeitteilnehmer zur traditionellen Familienrüstzeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage im Haus Kranich auf der Insel Usedom in Zinnowitz. Während die Kinder gemeinsam unter der Leitung einer ausgebildeten Erzieherin agierten, nutzten die Erwachsenen die Zeit für einen intensiven Austausch zu Fragen unserer Zeit und feierten gemeinsam Andachten.

Pfarrhelfer Stache und Militärdekan Jürgens beim Foto mit Erinnerungspräsent. Foto: Heike Knabe

Trotz der ausgiebigen thematischen Vorgaben fanden die Rüstzeitteilnehmer noch genug Zeit zum Spaziergang und zu guten Gesprächen. Emotional wurde die Verabschiedung von Militärdekan Martin Jürgens im Zuge einer Morgenandacht. In wenigen Wochen  wird der Soldatenseelsorger seinen Dienst in Eckernförde antreten. Mehr als zwei Jahre war der Theologe als Seelsorger verantwortlich für mehr als 5000 Soldaten, Zivilbedienstete  und deren Familien an den Standorten Bad Sülze, Cölpin, Karow, Laage, Neubrandenburg, Rechlin und  Sanitz.
Abschließend gilt dem Personal des Hauses ein großes DANKESCHÖN. Den Frauen und Männern ist es gelungen, für alle einen Urlaub auf Zeit zu organisieren.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Sportclub Laage beruft Jugendwartin

Nach gut 3 Jahren legte die derzeitige Jugendwartin des SC Laage, Juliane Göllnitz, ihr Amt im gegenseitigen Einvernehmen nieder. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig. Die 18-jährige Studentin meint dazu: “Der Umzug nach Schleswig-Holstein und mein Studium ermöglichen kaum eine regelmäßige Anwesenheit, sodass der Kontakt zu den Jüngeren wenig noch vorhanden ist und die Tätigkeit damit unmöglich wird.“ Für den Vorstand des Clubs war deshalb völlig klar, dass ein neuer Jugendwart gefunden werden muss, um den Bedürfnissen der Jugendlichen gerecht zu werden. Schließlich ist in der heutigen Zeit ein Jugendwart in Sportvereinen unerlässlich.
Der Jugendwart sollte Ansprechpartner für den Nachwuchs des Vereins sein und bei Bedarf auch als Bindeglied zwischen Jugend und dem Vorstand agieren. Diesem Sachverhalt geschuldet, reagierte der Vorstand des Sportclubs Laage und beschäftigte sich intensiv mit dieser Personalie.

Das Foto zeigt Pia Behn. Foto: Petra Behn

Am Ende fiel die Wahl auf die fast 16-jährige Pia Behn. Die Schülerin, die zurzeit die 10. Klasse im gymnasialen Teil des RecknitzCampus in Laage besucht, versicherte dem Vorstand des SC Laage, dass sie diese Funktion gern ausüben möchte.
Nach der einstimmigen Meinung des Vorstandes ist Pia Behn genau die Richtige, denn als bewährte Ausdauersportlerin ist ihre Zielstrebigkeit und ihr Durchhaltevermögen bekannt. Zudem ist die 15-jährige seit einigen Jahren ehrenamtlich engagiert und hervorragend in der Stadt Laage vernetzt.
Der Vorstand des Sportclubs Laage wünscht Pia in ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit alles Gute und das notwendige Glück zum Wohle des Jugendsports. Gleichzeitig bedankt sich der Verein bei Juliane Göllnitz für ihr langjähriges, ehrenamtliches Engagement.

SC Laage