Amtseinführung mit Gottesdienst auf dem Fliegerhorst

Im Auftrag des Evangelischen Militärbischofs Dr. Bernhard Felmberg hatte der Leitende Evangelische Militärdekan Nord mit Sitz in Kiel, Ernst Raunig, zur kirchlichen Einführung des Evangelischen Militärpfarrers, Johannes Richter, gebeten und Soldatinnen, Soldaten, Zivilbedienstete der Bundeswehr sowie Freunde und Familienangehörige waren der Einladung, trotz der Wetterunbilden, persönlich gefolgt. Mit einem beeindruckenden Gottesdienst im großen Saal der Offizier-/ Unteroffiziersheimgesellschaft des Fliegerhorstes in Laage zelebrierten Theologen des Nordkonventes die Einführung, während hinter der gewaltigen Fensterfassade der Winter Einzug gehalten hatte und der deutlich zu vernehmende Sound eines startenden Eurofighters einigen ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte.

Militärdekan Raunig, Militärpfarrer Richter und die Rostocker Militärpfarrer Felix Halbensleben und Christian Moritz. Foto: A. Stache

Viele gute Gespräche, Kaffee, Kuchen, Softgetränke und eine deftige Soljanka rundeten den Nachmittag ab und Militärpfarrer Richter konnte noch viele Hände schütteln und Glückwünsche entgegennehmen. Er selbst sprach aber auch Worte des Dankes an die Soldatinnen und Soldaten aus, die die Veranstaltung perfekt vorbereitet hatten und damit für den äußeren Rahmen sorgten.
Anzumerken bleibt, dass Militärpfarrer Johannes Richter, als Leiter des Evangelischen Miliärpfarramtes Laage, neben dem Fliegerhorst in Laage, für die Standorte Sanitz, Prangendorf, Gubkow, Warbelow, Bad Sülze, Neubrandenburg, Waren und Cölpin zuständig ist. Ein besonderer Dank gilt abschließend den Verantwortungsträgern des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“ für deren Unterstützung bei der Organisation und Umsetzung der Amtseinführung.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim evangelischen Militärpfarramt in Laage

„Echt kalt, aber wirklich schön“

Das war der einstimmige Tenor der Teilnehmer des Barmer- Neujahrslaufes in Laage. Immerhin 78 Ausdauersportler aus dem ganzen Landkreis waren der Einladung gefolgt und liefen in kleinen Gruppen durch die Stadt. Trotz der lausigen Kälte wurden die neuralgischen Punkte der Stadt wahrgenommen und für Ortsfremde entwickelte sich schnell das Gefühl einer zügigen Stadtführung. Dabei war das Tempo völlig nebensächlich. Und auch die vorgegebenen Strecken wurden für nicht Wenige zur Nebensache. Im Ziel angekommen, bogen Läuferinnen und Läufer einfach ab und gönnten sich noch einige hundert Meter auf der Recknitzkampfbahn.

Läufergruppen gehörten am Sonntag ins Stadtbild von Laage. Foto: Ralf Sawacki

Pünktlich zur Mittagszeit wurden den Sportlerinnen und Sportlern ein leckerer Eintopf, hergestellt und geliefert durch den Laager Caterer Dachner, serviert. Dieser, Obst, Kaffee und Kuchen, bereitgestellt von den engagierten Laufgruppenmitgliedern, wärmte alle wieder auf. Den Abschluss bildeten Ehrungen und die traditionelle Läufertombola. Zusammengestellt durch die Freunde und Förderer des Clubs wurden viele tolle Sachpreise an die Frau oder den Mann gebracht. In zünftiger Männermanier wurde zum Schluss die Veranstaltung mit  einer Flasche Bier ausgewertet und den Menschen gedankt, die in ihrer Freizeit völlig uneigennützig zum Gelingen beigetragen hatten. Neben den Teilnehmern, die zu großen Teilen aus Rostock  und Güstrow  angereist waren, gilt den fleißigen, ehrenamtlichen Helfern der Laager Laufgruppe, der Barmer-Krankenkasse und dem Catererehepaar, Madeleine und Stefan Dachner, ein besonderer Dank für die Unterstützung bei der Durchführung der Traditionsveranstaltung.

ast

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Jahresempfang des SC Laage

Mehr als siebzig Gäste aus der Politik, Wirtschaft und der Gesellschaft bildeten, im Vereinshaus der Recknitzstadt Laage, den äußeren Rahmen für den Jahresempfang des SC Laage. Stefan Grobbecker blickte als 1.Vorsitzender des Vereins auf die zurückliegenden Monate und philosophierte über die Zukunft. Einen Schwerpunkt bildete natürlich die Ehrung der Sportler des Jahres 2025. Juliane Göllnitz und Ole Reinholdt durften sich in diesem Zusammenhang über einen personalisierten Pokal freuen. Als Mannschaft des Jahres wurden Yvonne Lübs, Kathleen Maag und Dr. Anna-Rebekka Kühl gefeiert. Ihre Bronzemedaille bei den Deutschen Langstaffelmeisterschaften war vielen noch in Erinnerung.

Die Sportler des Jahres umrahmt von Sebastian Constien, Grit Winkelmann-Göllnitz und Stefan Grobbecker. Foto: André Stache

Ein Höhepunkt war die Ehrung von Grit Winkelmann-Göllnitz. Aus den Händen des Landrates des Landkreises Rostock, Herrn Sebastian Constien, erhielt die gute Seele des Vereins die Ehrenmedaille des Landkreises in Silber. Diese Auszeichnung des Landkreises Rostock würdigt herausragendes ehrenamtliches Engagement in Bereichen wie Soziales, Sport, Umweltschutz und Katastrophenschutz. Einer guten Tradition folgend, wurden an diesem Abend den anwesenden Freunden und Förderern Pressemappen überreicht. Diese Sammlungen geben Auskunft über die Aktivitäten des Sportclubs Laage in den zurückliegenden Monaten. Im Anschluss an die Ehrungen wurde zum Buffet und zu netten Gesprächen eingeladen. Der Jahresempfang wurde kulinarisch durch das Caterer-Ehepaar Madeleine und Stefan Dachner umrahmt. Gute Getränke bei tollen Gesprächen rundeten die Charterfahrt perfekt ab.

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Hallenlandesmeisterschaften der Leichtathleten

Auch in diesem Jahr starten die Leistungsorientierten Leichtathleten aus Mecklenburg-Vorpommern, mit den Hallenlandesmeisterschaften im Jahnsportforum in Neubrandenburg, in die Wettkampfsaison und messen sich mit den besten Athletinnen und Athleten in den Altersklassen. Der Sportclub Laage nutzte diese Gelegenheit und präsentierte den noch 14-jährigen, Maximilian Kühl, und die noch 13-jährige Paola Alegra Paeschke und schickte sie ins Feld der Spezialisten und die für beide ungewohnte Mittelstrecke über 800 Meter.

Paola (160) und Maximilian (159) im Jahnsportforum in Neubrandenburg. Fotos: Anna-Rebekka Kühl

Da beide noch in diesem Jahr Geburtstag feiern liefen sie in den Altersklassen W 14 bzw. M15. Und beide machten ihre Sache sehr gut. Im großen Feld der Mädchen überzeugte Paola mit 2;41,90 Minuten absolut und lief mit den schnellen Mädchen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern sehr gut mit. Kämpferisch öffnete die ruhige Schülerin sogar die „nächste Tür“ und beeindruckte damit auf ganzer Linie. Einen Paukenschlag lieferte Maximilian Kühl ab. Nach 2;21,63 stürmte der Schüler ins Ziel und staunte selbst über eine neue persönliche Bestleistung. Für die anwesenden Mütter und den Trainer waren die Worte der Anerkennung und des Respekts selbstverständlich und folgerichtig. Der Vorstand des Clubs beglückwünscht beide zu ihren Leistungen.

ast

 

Luftwaffengeschwader unterstützt Kinder- und Jugendarbeit

Der Vorsitzende des Kreisanglerverbandes Landkreis Rostock e.V., Hauptmann Heiko Krüger, und der 2.Vorsitzende des Sportclubs Laage, Militärseelsorgeassistent André Stache, nahmen in den vergangenen Tagen eine großzügige Spende entgegen.
Der Kommodores des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “S“, Oberst Dominique Gentzsch, überreichte symbolisch Spendenchecks an die beiden Vertreter der ehrenamtlich geführten Vereine.
Die Spenden wurden aus dem Erlös, des im Dezember durchgeführten Adventsmarkt am Fliegerhorst Laage, gesammelt. Damit unterstützt das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „S“ zielgerichtet die Kinder- und Jugendarbeit in der Region. Der Sportclub Laage wird die Mittel in die Ferienfreizeiten in den Winter- und Herbstferien einfließen lassen. Kinder die nicht im organisierten Vereinssport können auch an den Ferienfreizeiten teilnehmen.

André Stache, OStFw Daniel Schwarz, Oberst Gentzsch und Hauptmann Krüger beim Erinnerungsfoto. Foto: FMZ/Sebastian Thomas

Der Adventsmarkt, der am 3. Adventssonntag in den Räumen der Offizier-/ Unteroffizierheimgesellschaft abgehalten wurde, war durch Kompaniefeldwebel des Verbandes initiiert worden und ein tolles Familienerlebnis. Unterstützt wurden sie vom Deutschen Bundeswehr Verband e.V., dem Evangelischen Militärpfarramt Laage, vom Katholischen Militärpfarramt Rostock und der Laager Laufgruppe.

André Stache, MSA beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

Volksbund dankt Laager Soldaten und Reservisten

Der Bundeswehr-Beauftragte des Volksbundes für die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und den Reservisten in Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, Oberstleutnant a. D. Rainer Grygiel ist selbstredend auch für die Vorbereitung und Organisation von Kriegsgräberpflegeeinsätzen zuständig.

In diesem Jahr waren 40 Soldaten aus Mecklenburg-Vorpommern freiwillig und hoch motiviert zu 4 Kriegsgräberpflegeeinsätzen im Einsatz. Einen davon hat das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ aus Laage unter Leitung von Herrn Hauptfeldwebel Bernd Weichmann vom 07. bis 14. September 2025 mit insgesamt 10 Teilnehmern auf der deutschen Kriegsgräberstätte in Krakau / Polen mit großem Engagement erfolgreich durchgeführt.

Das Foto zeigt die Protagonisten der Ehrungsveranstaltung. Foto: Dirk Frontzek

Nach den Arbeitseinsätzen werden Ehrungsveranstaltungen für die Teilnehmer organisiert. Grygiels Bestreben ist es immer, dass die Ehrung im öffentlichen Raum stattfindet, weil es den Teilnehmern eine besondere Wertschätzung für ihren Einsatz vermittelt.

Deshalb fand in den zurückliegenden Tagen, im Bürgersaal des Laager Rathauses, eine würdige und unterhaltsame Ehrungsveranstaltung statt. Grußworte durch die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, sowie Worte des Dankes vom Geschäftsführer Volksbund des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Philipp Schinschke, und von André Stache, dem Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage sowie von Oberstleutnant a. D. Rainer Grygiel bildeten den äußeren Rahmen. Die Überreichung der Urkunden und Präsente für die Teilnehmer des Kriegsgräberpflegeeinsatzes rundete die kurzweilige Veranstaltung perfekt ab.

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Aktivwochenende für Ausdauersportler geht auch im Schnee

Nun schon zum 12. Aktivwochenende hatte der Sportclub Laage in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Haus Kranich in Zinnowitz, auf der Insel Usedom, eingeladen und über 30 Ausdauersportler aus Rostock, Pastow, Güstrow und natürlich Laage waren der Einladung trotz der wenig einladend wirkenden Wettervorhersagen gefolgt. Ein Aktivwochenende kann durchaus als Kurz-Trainingslager betrachtet werden. Befreit von täglichen Verpflichtungen erlebten die Teilnehmer intensive Erfahrungen zu ihrem Hobby, das nicht wenige zum Teil schon Jahrzehnte begleitet.
In diesem Jahr begleitete der Schnee und die Kälte die Aktiven mit dem stürmischen Seewind allerdings das ganze Wochenende. Das hielt niemanden davon ab, die geplanten Trainingsinhalte vor der Tür zu absolvieren. Morgendliche Läufe zur Seebrücke, Fahrtspiele und lange Ausdauerläufe gehören eben einfach dazu. Im Haus wurde der Vortrag von Moritz S., einem Mitarbeiter der Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA), zum Thema Doping interessiert verfolgt.

Teilnehmer des Aktivwochenendes – mit Tom Gröschel (li.) und Läufer im Schnee. Fotos: SC Laage

Inhaltlich ging es um die Frage: „Was ist Doping?“ Zudem wurde über die Verbotsliste und Dopingfallen sowie Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten gesprochen. Absolut interessant war auch die Podiumsdiskussion mit dem zweifachen Deutschen Meister im Marathonlauf, Tom Gröschel. „MaraTom“ berichtete über seine Zeit als Profisportler und nahm die Anwesenden mit auf eine Reise durch sein sportlich, erfolgreiches Leben zwischen Training und Wettkämpfen auf der ganzen Welt. Am Ende verging die Zeit natürlich viel zu schnell und der Wunsch auf eine Wiederholung wurde klar formuliert. „Gedankenreisen durch den eigenen Körper“, die durch eine Klangschale unterstützt wurden, Saunabesuche und Yoga-Einheiten mit Ringo rundeten das Programm perfekt ab.
Ein abschließender Dank gilt dem Rostocker Laufsportfachgeschäft, City-Sport. Ohne das Engagement der Mitarbeiter um den Chef, Peter Gohlke, wäre die Organisation ungleich schwieriger. Dem Haus Kranich gilt dieser Dank ebenso. Sie schafften den äußeren Rahmen mit einer perfekten Organisation von der Unterkunft, über die Verpflegung bis zur Bereitstellung der Technik.

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Silvesterlauf in Zinnowitz mit tollem Ergebnis

Den letzten Tag des Jahres nutzten mehr als 150 Ausdauersportler unter Federführung der Usedomer Laufmützen und Mitgliedern der Laager Laufgruppe, um das alte Jahr laufend, walkend und auch wandernd zu verabschieden. Den äußeren Rahmen gestaltete dabei als Gastgeber das Team vom Haus Kranich in Zinnowitz. Die Lauf-, Wander- und Walkingstrecken führten durch den Küstenwald in Richtung Zempin und zurück. Auf den angefrorenen Wegen erlebten die Sportler bei leichtem Schneefall die urtypische, pommersche Landschaft und die brausende Ostsee bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Im Ziel begrüßte das Team vom Haus Kranich die Teilnehmer mit warmen Getränken, Obst und Kuchen.

Die Präsentation des Spendenschecks aus Laage. Foto: Matthias Gründling

Das Evangelische Militärpfarramt Laage übergab zudem Medaillen. Schwerpunkt der Veranstaltung war allerdings das Sammeln von Spenden für den Förderverein des Kinder- und Jugendhospizes „Leuchtturm“ e.V. in Greifswald. Unter anderem wurde eine opulente Spendensumme durch Soldaten überreicht. Das Taktische Luftwaffengeschwaders 73 „S“ hatte bei der zurückliegenden Weihnachtsfeier 700,00 Euro gesammelt.
Der Förderverein Kinderhospiz Leuchtturm e.V. in Greifswald agiert als Wegbereiter, um Situationen für betroffene Kinder und Eltern in Mecklenburg-Vorpommern zu verbessern. Das Ziel ist die Unterstützung der gegenwärtigen ambulanten Kinderhospizarbeit bis zur Etablierung eines stationären Kinderhospizes in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt konnten sich die engagierten Laufmützen an diesem Tag über die fantastische Spendensumme von 2.646,92 Euro freuen.

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Neujahrslauf mit über 40 Jahren Tradition – im Schnee gestartet

Bei bestem Winterwetter starteten die Organisatoren des Neujahrslaufs des ESV Lok Rostock ihre Traditionsveranstaltung am ersten Sonntag des neuen Jahres. Trotz wetterbedingter, beschwerlicher Anreisen füllte sich die kleine Sporthalle in der Schlesinger Straße und und den meisten war die Lust am Laufen anzusehen. Läuferinnen, Läufer, Walker, Wanderer und zwei Hunde waren kurz vor 10.00 Uhr bereit und warteten geduldig auf das Startsignal.

Die Abordnung des SC Laage in der Sporthalle – kurz vor dem Start. Foto: SC Laage

Da die Temperaturen unter den Gefrierpunkt gefallen waren, mussten vereiste Abschnitte äußerst vorsichtig bewältigt werden. Trotzdem war die Stimmung bei den Aktiven gut und alle machten aus der Situation das Beste. In kleinen Gruppen oder allein wurde ohne Wettkampfdruck die kalte und saubere Luft genossen und dem Wetter getrotzt. Von der eisigen Kälte gezeichnet, trafen sich die Sportlerinnen und -sportler in der Sporthalle, um ein von den Gastgebern bereitgestelltes Präsent entgegenzunehmen und die obligatorische Urkunde zu feiern. Und vor Ort wurde philosophiert und es wurden Pläne geschmiedet, denn das Wettkampfjahr ist eröffnet und die Laufsaison ist ja schon wieder in vollem Gange. Der Sportclub Laage war an diesem Vormittag mit 21 Aktiven zwischen 7 und 72 Jahren am Start und denen merkte man an, dass die Lust auf Wettkämpfe wieder voll da ist.

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Familienrüstzeit zum Jahreswechsel

Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Dietrich Bonhoeffer (* 4. Februar 1906 in Breslau; † 9. April 1945 im KZ Flossenbürg)

Die Silvesterrüstzeiten des Evangelischen Militärpfarramtes Laage sind immer ein besonderes Erlebnis. Familien verschiedener Standorte treffen sich, um aufzutanken und einfach zu entspannen. Am Vortag des Silvestertages 2025 trafen sich insgesamt acht Familien, um miteinander die Zeit des Jahreswechsels zu verleben. Der Einladung von Militärpfarrer Johannes Richter gefolgt, verbrachten sie gemeinsam den Jahreswechsel, im Zuge einer Familienrüstzeit, im Haus Kranich in Zinnowitz auf der Insel Usedom. Emotionale Andachten, auch am Silvester Abend, die gemeinsame Gestaltung der Dekoration für die Party zum Jahreswechsel und die Party selbst wurden echte Highlights der Familienrüstzeit.

Die raue Ostsee am letzten Tag des Jahres. Foto: Sven Block

Viele gute Gespräche rundeten das Programm perfekt ab. Fallende Schneeflocken luden zudem zu Spaziergängen ein. Es war einfach schön, die Seeluft zu genießen und dabei die Schöpfung zu erleben. Die raue See und dazugehöriger Wind schafften zudem eine Atmosphäre, um über vergangenes und selbstverständliches zu philosophieren und Pläne zu schmieden, das allerdings wieder im warmen Foyer des Hauses, mit einem Glas Glühwein oder Tee. Ein besonderer Dank gilt zurückblickend der Leiterin des Hauses Kranich, Frau Jenny Kohn. Mit ihrem Team, das motiviert und engagiert für die Rüstzeitgemeinde agierte, sorgte sie nicht unerheblich für eine gute Stimmung.

André Stache, MSA beim Evangelisches Militärpfarramt Laage

Gelaufen wird bei Wind und Wetter

Silvesterläufe sind nicht nur ein Ritual. Althergebracht lassen viele Menschen das alte Jahr sportlich ausklingen. Dafür steht dann sehr oft die aktive Teilnahme der fast schon unzähligen Silvesterläufe in Mecklenburg-Vorpommern auf dem Programm. Am letzten Tag des zurückliegenden Jahres war das selbstverständlich auch wieder so. Auch für die Clubläufer des Sportclubs Laage ist das immer eine gute Möglichkeit, mit einer lockeren Laufeinheit das Jahr sportlich zu beenden und den Trainings- und Wettkampfkalender zu schließen.

Die Laager Abordnung in Neubrandenburg. Foto: SC Laage

Und mit einem einzigen Satz brachte es eine Läuferin auf den Punkt: „Und gemeinsam zu laufen macht ohnehin viel mehr Spaß.“  Und damit waren die Argumente für unentschlossene und wenig motivierte Menschen zerstreut. Bei stürmischen Seewind in Kühlungsborn, auf glatten Straßen und Wegen in Neubrandenburg, bei Schnee und kaltem Ostseewind in Zinnowitz und Demmin durften sich die Organisatoren über die Präsenz von Teilnehmern aus der kleinen Recknitzstadt freuen. Und fast selbstverständlich beginnt für alle Ausdauersportlerinnen und-sportler ein neues, sportliches Jahr in Gemeinschaft und Frieden.