Bundeswehrbeauftragter des Volksbundes besucht das Evangelische Militärpfarramt in Laage

In den zurückliegenden Tagen besuchte der Bundeswehrbeauftragte des Volksbundes für die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und den Reservisten in Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, Oberstleutnant a. D. Rainer Grygiel, das Evangelische Militärpfarramt in Laage. Er bedankte sich für die Unterstützung der Arbeit in den zurückliegenden Jahren und das Engagement bei der Umsetzung verschiedenster Aktivitäten.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. handelt in staatlichem Auftrag. Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben ist er auf die Unterstützung und Hilfe von freiwilligen Spendern, Sammlern und Teilnehmern vor allem an internationalen Maßnahmen (Jugendlager, Kriegsgräbereinsätze) angewiesen.Die Bundeswehr fühlt sich als Institution der Aufgabe des Volksbundes in besonderem Maße verpflichtet und unterstützt nicht wenige Aktivitäten. Die Weitergabe des verpflichtenden Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewalt von der Kriegsgeneration an die nach dem Krieg geborenen Generationen ist noch am ehesten durch die praktische Arbeit an den Gräbern möglich. Zudem sind Reservistinnen und Reservisten für den Volksbund ein zuverlässiger Partner. Zahlreiche Reservistenkameradschaften, ob sie nun im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. organisiert sind oder eigenständig ihre Aufgaben wahrnehmen, helfen dem Volksbund mit großem ehrenamtlichen Engagement insbesondere dadurch, dass sie bei der Haus- und Straßensammlung herausragende Ergebnisse erreichen oder bei Arbeitseinsätzen auf Kriegsgräberstätten im In- und Ausland fachlich hervorragende Arbeiten leisten. Dieses freiwillige Interesse der Reservistinnen und Reservisten verdient besondere Beachtung, weil diese Leistungen meist neben der eigentlichen beruflichen Tätigkeit in der Freizeit oder im Urlaub erbracht werden. Die Unterstützung durch Reservistinnen und Reservisten ist im wahrsten Sinne beispielhaftes Ehrenamt.

Pfarrhelfer André Stache und Oberstleutnant a. D. Rainer Grygiel. Foto: Andy Sawatzki