Kategoriearchiv: Vor Ort und Region

Landesmeisterschaften Langstrecke in der Halle

Für die Langstreckenläufer des SC Laage sind Hallenwettkämpfe eher die Ausnahme. Schließlich gibt es kaum die Gelegenheit, unter dem Hallendach zu starten und die Wettkampfstrecken selbst sind so kurz, dass sie echte Herausforderungen für die Aktiven sind. Der 47-jährige Bernd Jänike und sein 19-jähriger Teamgefährte Stefan Kanserske ließen sich aber dennoch die Gelegenheit nicht entgehen und starteten auch in diesem Jahr über  3000 Meter,  bei den Landeshallenmeisterschaften in Rostock. In der Hauptklasse der Herren startend, konnte  Bernd Jänike hervorragend mithalten und beendete seinen Wettkampf nach 11;03 Minuten. Überglücklich konnte er bei der Siegerehrung seine Silbermedaille empfangen und so sein schon sehr erfolgreiches Wettkampfjahr krönen. Stefan, auf Grund seines Mathematik Studiums kaum trainierend, nutzte die Gunst der Stunde und erkämpfte sich die Goldmedaille, nach 11;59 Minuten. Nach mehreren vierten Plätzen ist das für den Barlachstädter mehr als ein versöhnlicher Saisonabschluss. SC Laage

Das Foto zeigt Bernd Jänike und Stefan Kanserske.

Adventsandacht mit Krippenspiel

Soldaten, deren Familienangehörige, Militärpfarrer Johannes Wolf und André Stache, Pfarrhelfer des Evangelischen Militärpfarramtes Laage staunten nicht schlecht darüber, was die Schülerinnen und Schüler ihnen anboten. Nur wenige Wochen hatten die 9-13-jährigen Mädchen und Jungen benötigt, um Texte auswendig zu lernen und sich schauspielerischen Mut anzueignen. Militärpfarrer Wolf hatte, wie im vergangenen Jahr, mit viel Liebe zum Detail an alles gedacht.
Kostüme, Zubehör und sogar eine Krippe waren vor Ort und die Kapelle des Fliegerhorstes wurde die ideale Lokation für die bedeutendste Geschichte der Welt. Bemerkenswert war auch die Erkenntnis, dass jedem Kind die Rolle fast auf den Leib geschrieben schien. So war es auch nicht verwunderlich, dass das Krippenspiel alle Anwesenden mitriss.

Immer wieder wurden die Andachtsteilnehmer animiert, musikalisch mit einstimmen und so wurden alle Anwesenden zu einem Teil der Aufführung, die allen Freude bereitete.
Ein besonderer Dank gilt abschließend den Pädagoginnen und Pädagogen, des RecknitzCampus Laage, die durch eine Freistellung vom Unterricht dieses Krippenspiel erst ermöglicht haben.

Evangelisches Militärpfarramt Laage

Kreiseinzelmeisterschaften im Kegeln in Bützow

Starke Leistungen der Laager Damen

Am zweiten Dezembersamstag war es endlich soweit und auch die Damen hatten ihre erste Kreismeisterschaft im neuen Landkreis Rostock. Allerdings war die Beteiligung, auf der schwer zu bespielenden Bahn in Bützow, nicht sehr hoch. Mit 4 Damen (2 Damen und 2 Damen B) ging der Sportclub Laage an den Start. Zu Beginn des Wettkampfes durften die  Damen B vorlegen und erkämpften mit Barbara Czarnetzki (779 Holz) den 2.Platz. Desweiteren erkegelte sich  Gerda Wegner (759 Holz)den 3.Rang in dieser Wertungsklasse. In der Klasse der Damen ging es ebenfalls sehr spannend los.                      Nach 120 Wurf gab es Gleichstand zwischen Stefanie Lach und Silvia Ziesenitz, die beide 842 erreichten. Dieses Ergebnis konnte keine weitere Dame überbieten, sodass es am Ende zum Stechen um den 1.Platz kam. Leider versagten bei der Laager Clubkeglerin Silvia Ziesenitz die Nerven , so dass sie sich mit dem 2.Rang begnügen musste. Die Qualifikation für die Landesmeisterschaften in Lüneburg hatte sie aber schon in der Tasche. Sibylle Vahst rundete das gute Ergebnis mit dem 6.Platz (804 Holz) ab.

Für den 15.12.2012 wünschen wir den Paaren viel Erfolg bei den Kreismeisterschaften in Neukloster. Gut Holz ! SC Laage

Das Foto zeigt Barbara Czarnetzki und Gerda Wegner, zufrieden und erschöpft.

Hofweihnacht bei Hinnah

Wir laden herzlich ein, ob groß ob klein!!!

Am 15. Dezember ab 10.00 Uhr

zur kleinen Hofweihnacht

bei weihnachtlicher Musik mit DJ Haui, Zuckerwatte und Popcorn können sie Ihren Traumbaum fürs Fest bei Andreas Haker auswählen. Unbehandelte Clementinen, Apfelsinen und vieles mehr bietet Ihnen Klaus Haker, Spanferkel und geräucherte Forellen von B. Lendner und R. Hoyer, Handarbeiten von Desie.

 Ab 16.00 Uhr spielt Maja Weihnachtslieder auf ihrem Akkordeon…

Für das leibliche Wohl sorgen

Rosalinde Hinnah und Andreas Springer

Genießen Sie mit uns bei Erbseneintopf, Glühwein, Kaffee und selbstgemachten Stollen ein paar schöne Stunden…

Ihre Händler vor Ort

 

Weihnachtsturnier mit dem Duo Inferno Brachiale

Nach dem wir bei dem letzten Turnier in Stralsund kampflos blieben und uns unsere eigene Veranstaltung versagt blieb, stand der Wettkampf in Teterow ganz oben auf der Liste der Jahreshöhepunkte. Der SC Laage reiste mit 6 Kämpfern an, weil zwei auf Grund von Erkrankungen das Bett hüten mussten. Gegen 12 Uhr reiste das Laager Team zum Wiegen an und war von der großen Teilnehmerzahl überrascht. Vereine aus dem ganzen Nordosten der Bundesrepublik bis nach Brandenburg und Frankfurt an der Oder hatten sich auf den Weg gemacht. Als sich alle Mannschaften um 15.30 Uhr zum Einmarsch aufstellten, waren 39 Wertungskämpfe angesetzt worden. Ein langer Turniertag lag vor allen Teilnehmern und den Organisatoren. Die Jungs aus der Recknitzstadt konnten vier Kämpfer in den Ring schicken. Leider blieben Antony und Timothy Heuer ohne Gegner. Fritz Sdunek, einer der erfolgreichsten Amateur-und Profiboxtrainer aus Mecklenburg-Vorpommern war Gast dieser Veranstaltung und beobachtete die jungen Talente. Im 14. Vergleich des Tages kletterte Paul-Erik Grothmann zu seinem vierten Kampf ins Seilquadrat. Sein 2 Jahre älterer Gegner, der im nächsten Jahr schon bei den Kadetten kämpfen wird, machte von Anfang an klar, dass er sich diese Siegchance nicht entgehen lassen wollte. Paul hielt tapfer dagegen und ging über die Gesamtdistanz. Patrick Gurr aus Demmin wurde dann auch zu Recht mit dem Sieg belohnt. Für Paul war dies ein wichtiger Kampf, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Die 20.Begegnung brachte Nils Thomsen den 2. Wertungskampf dieses Jahres. Zum wiederholten Male stellte er seine gute Technik und Ausdauer unter Beweis und entschied jede Runde überlegen für sich. Für den Heimfavoriten, Marcel Haase, aus der Bergringstadt war das eine harte Lehrstunde. Nils siegte, nachdem er beim letzten Turnier völlig enttäuscht ohne Kampf blieb. Das Duo Inferno Brachiale komplettierte im 22. Kampf Steve Göhner. Wie ein heranbrausender Schnellzug überfuhr er seinen Gegner. Oleg Gapparov aus Demmin musste innerhalb von 30 Sekunden in der ersten Runde zweimal durch den Ringrichter angezählt werden. Steve ließ ihm nicht den Hauch einer Chance, so dass der Verantwortliche die Auseinandersetzung durch RSC umgehend beendete. Beide Boxer werden im nächsten Jahr bereits bei den Junioren starten und konnten somit ihren letzten Kampf als Kadetten erfolgreich abschließen. Der 29. Vergleich rief Erik Walter zu seinem ersten Kampf seiner jungen Boxkarriere. Sein Gegner, Jeton Pervizay aus Hamburg, machte es Steve nach und überrannte Erik, der gar nicht dazu kam, sich auf seinen heranstürmenden Widersacher einzustellen. Auch für ihn eine wichtige Erfahrung, die man aber nur bei Wettkämpfen sammeln kann. Das Weihnachtsturnier stellt den Abschluss der Wettkampfsaison 2012 dar und wir können eine positive Bilanz ziehen. Unser Team wird beständig größer, stärker und erfahrener. Die harte Arbeit beim Training zeigt positive Auswirkungen und bestätigt die Trainer in ihrem Handeln. Wir wünschen allen Boxern des SC Laage einen schönen Jahresausklang im Kreise der Familie und hoffen, dass alle gesund bleiben, damit wir im Jahr 2013 beim nächsten großen Turnier wieder angreifen können. RN

Das Foto zeigt Nils Thomsen nach seinem Kampf in Teterow.

 

Mit „Freude“ aufs Podest !

Kreiseinzelmeisterschaft der Herren  – Laager Clubkegler am Start

Zur ersten Kreiseinzelmeisterschaft der Herren ging es in den vergangenen Tagen nach Neukloster. Die Besonderheit  dieser Meisterschaft war, dass es die erste Kreis-Meisterschaft im neuem Landkreis Rostock war.  Gekegelt wurde insgesamt 120 Wurf auf den verschiedenen Bahnen der Anlage.

Auf Grund der bekannten, dünnen Personaldecke gingen die Laager Club-Kegler mit einem relativ kleinen Team von fünf Aktiven an  den Start.                                                 Zuerst mussten die Herren der Leistungsklasse A ihren Wettkampf absolvieren. Mit Benno Schubert und Peter Spindler gingen aus Laager Sicht zuerst zwei Aktivposten auf die Bahn.  Sportfreund Schubert kegelte hervorragende 861 Holz und belegte am Ende einen guten fünften Platz. Peter Spindler erkämpfte sich  mit 830 Holz den 9.Rang.                    Im zweiten Durchgang begann der Laager Teamführer, Torsten Freudenreich, seinen Wettkampf. Nach großem Kampf, mit seinen Nerven und der Bahn, beendete“ Freude“, wie er von seinen Sportkameraden genannt wird, mit 867 Holz seinen Durchgang und erreichte damit den 3. Platz in dieser Konkurrenz.                                                                     Mit diesem Wert distanzierte er seinen Kontrahenten, Peter Wolter vom SV Einheit Güstrow, um nur ein Holz.                                                                                                                     Im zweiten Teil der Meisterschaft mussten die Aktiven der Herren -Klasse ihr Können unter Beweis stellen.  Hier konnten die Sportfreunde Jens und Carsten Ziesenitz , ein im Kreis bekanntes Vater- Sohn Gespann, nicht an die guten Leistungen der Herren A anknüpfen und wurden mit jeweils 818 Holz Fünfzehnter und Sechszehnter in ihrer Altersklasse.

Den Damen, die ihre Einzelmeisterschaft am 08. Dezember 2012 in Bützow austragen, wünschen wir an dieser Stelle viel Erfolg. SC LaageDas Foto zeigt Torsten Freudenreich während der Siegerehrung.

Aktivwochenende mit Zeit für die Ehe-Partner

 

Die Übungsleiter der Laager Laufgruppe gingen, wie unzählige andere Trainer und Betreuerin, in unserem Land   für ihren Sport an den Start. Wöchentlich zwei Mal Training, Vorbereitung, Planung und Organisation für die Teilnahme an über sechzig Volkskäufen, Ferienfreizeiten , Trainingslager und Vorstandsarbeit. Alles Zeit die einfach da sein muss, um alles am Laufen zu halten. Zeit, die aber den Ehefrauen sicherlich fehlt. Deshalb haben sich Michael Schulze und André Stache schon im Frühjahr dieses Jahres gedacht, ein ganzes Wochenende ihren Frauen freizuhalten.

Gemeinsam ging es in die südliche Müritz-Region, um im Seehotel Ichlim ein entspanntes Wochenende, natürlich mit einem Volkslauf, zu erleben. Die romantische Waldrandlage, direkt am Südausläufer der Müritz und die wunderschöne Herbststimmung und Ruhe trugen ihren Teil zum Gelingen bei. In netter Atmosphäre wurde relaxt, sauniert, gut gegessen und auch ein Sportlerball genossen.Dieser fand im Anschluss an den 17.Ichlimmer Nebelseelauf statt. Ein  Crosslauf der es in sich hatte, mit dem Ziel, den gleichnamigen 168 Hektar großen See zu umrunden. Das Veranstalter -Team des Seehotels, um den rührigen Chef Verlando Konzak, hatte wirklich an alles gedacht und zusammen mit den Organisatoren vom Müritzer LSV 04 e.V. einen ansprechenden Volkslauf präsentiert, der keine Wünsche offen ließ. Eine absolute Besonderheit war, dass der Start für die Läufer  in Mecklenburg vollzogen wurde. Nach einigen hundert Metern ging es allerdings , für einige Kilometer durch Brandenburg, um nach 10,4 Kilometern wieder in Mecklenburg ins Ziel zu laufen. Am Ende des Wochenendes waren alle zufrieden und die Ehefrauen sicherlich für weitere Jahre mit dem Engagement ihrer Männer versöhnt. SC L

Das Foto zeigt André Stache, Heike Knabe, Michaela und Michael Schulze (v.li.) direkt vor dem Start.

Militärgeneraldekan besucht Fliegerhorst in Laage

Vor wenigen Tagen besuchte der Militärgeneraldekan, Matthias Heimer, den Fliegerhorst in Laage. Er informierte sich über die Arbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage und über den Auftrag des Jagdgeschwaders 73“S“. Natürlich konnte der Theologe auch die Arbeit der Soldaten vor Ort erleben und ließ sich Zeit für Gespräche mit den Menschen.
Die militärischen Vorgesetzten hatten, in Zusammenarbeit mit dem Pfarramt, ein kurzweiliges Programm zusammengestellt und waren gespannt auf den Vorgesetzten aller Evangelischen Militärgeistlichen in der Bundeswehr.
Nach ersten Informationen, in den Räumen des Militärpfarramts, fand ein Gespräch mit dem Stellvertretenden Kommodore, Oberstleutnant Wuggazer, statt. Anschließend wurde der Militärgeneraldekan im Zuge einer  Führung mit dem Fliegerhorst vertraut gemacht. Als Höhepunkt avancierte sicherlich die Einweisung an einem „Eurofighter“ , durch einen Technischen Offizier des Verbandes. Den Abschluss bildete eine Gesprächsrunde in den Räumen des Pfarramtes. Hier schilderten Berufsunteroffiziere ihre Sicht, bezogen auf die Zusammenarbeit mit der Militärseelsorge.  Militärpfarrer Johannes Wolf war als Seelsorger vor Ort sichtlich von der Aufmerksamkeit angetan und begleitete den Besuch mit Freude.
Zum 1. August 2010 wurde der Leitende Militärdekan Matthias Heimer vom Bundespräsidenten zum Militärgeneraldekan ernannt. Als solcher ist er Leiter des Evangelischen Kirchenamts für die Bundeswehr (EKA) in Berlin – der zentralen Verwaltungsbehörde der Evangelischen Militärseelsorge – und Dienstvorgesetzter der mehr als 100 evangelischen Militärgeistlichen und der rund 150 nicht ordinierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Militärseelsorge.
Evangelisches Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt den Generaldekan M. Heimer (4 v. l.) beim Erinnerungsfoto .

VR-Laufcup 2012 – Erfolgsgeschichte für den SC Laage

Stella und Torben holen sich Cup-Sieg in den Jugendwertungen

 Nun ist der VR-Laufcup in Mecklenburg-Vorpommern auch in diesem Jahr schon Geschichte und die Stimmung im Lager der Clubläufer des Sportclubs Laage könnte kaum besser sein. Immerhin konnten die Recknitzstädter, wieder einmal, die Jugendwertungen für sich entscheiden. Bei den männlichen Jugendlichen siegte, wie im vergangenen Jahr, Torben Schlinke. Allerdings musste sich der 18-jährige in diesem Sommer zweimal am Knie operieren lassen und so das zweite Halbjahr passiv verfolgen. Sein überragendes 1.Halbjahr konnte er so bis über die Zielgerade retten. Noch spannender war es bei der weiblichen Jugend. Die noch 15-jährige Stella Grobbecker musste bis zum letzten Wettkampf, in Lubmin, warten, um sich sicher zu sein, erstmals beste jugendliche  Ausdauerläuferin in unserem Bundesland zu werden. Überraschend sind zudem die 3.Ränge von Stefanie Holzmüller in der Klasse der über 30-jährigen Damen und der 15-jährigen Laura Jürß bei den jungen Damen. Der sehr gute 7.Platz in der Mannschaftwertung mit 1999 Punkten, hinter den Laufsporthochburgen aus Neubrandenburg, Schwerin, Greifswald, Stralsund und Wittenburg, rundet das tolle Ergebnis perfekt ab. Insgesamt hatte der Sportclub Laage 19 Ausdauersportler gemeldet und sich hervorragend geschlagen. SC Laage 

Hintergrund:Der Laufcup in Mecklenburg Vorpommern bestand  im zurückliegenden Kalenderjahr aus 14 Wertungsläufen  und einem Staffellauf.
Startberechtigt waren Läuferinnen und Läufer, die Mitglied eines beim Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern angemeldeten Leichtathletikvereins bzw. einer Leichtathletikabteilung oder einer Laufgruppe sind, sowie einen gültigen Startpass besitzen.                                                                                                                                                   Die CUP- Einzelwertung erfolgte in den vom Deutschen Leichtathletik -Verband festgelegten Altersklassen der Erwachsenen und einer Jugendklasse (14-19 Jahre) , sowie einer zusätzlichen offenen Klasse ohne Altersdifferenzierung, jeweils männlich und weiblich. 

 

Der Ruf der Glocke im Fliegerhorst

Seit über 1500 Jahren begleiten Kirchen-Glocken Christen durch ihr Leben. Sie rufen zu Andacht und Gebet, teilen unsere Zeit ein und mahnen uns, an den zu denken, aus dessen Hand unser Leben kommt. Es gibt wohl kaum ein Instrument über das so viel geschrieben und gedichtet wurde, wie über die Glocke. Schon immer hat ihr Klang die Menschen beeindruckt und fasziniert. Täglich erschallen die Stimmen der Glocken über die Dächer unserer Städte und Gemeinden. Nach Jahren des Provisoriums wurde nun auf dem Fliegerhorst in Laage ein Glockenturm seiner Bestimmung übergeben. Die dazu gehörige Glocke wurde aus ihrem mobilen Holzgestell, durch Fachleute, in den Glockenturm gesetzt. Läuten wird die „Fliegerhorst-Glocke“, per Hand, vor den Gottesdiensten und Andachten, um die Gemeinde zusammen zu rufen sowie für Taufen, Hochzeiten, Bestattungen und ähnliche Ereignisse (säkulares Geläut).

Im Zuge einer Andacht wurde die  Inbetriebnahme  des Turmes gefeiert und den Menschen gedankt, die das möglich gemacht hatten. Militärpfarrer Johannes Wolf hatte dazu eingeladen und war über die Resonanz positiv überrascht.Immerhin hatte das Provisorium mehr als vier Jahre standgehalten. Nun kann sich der Glockenturm im Unterkunftsbereich des Fliegerhorstes wirklich sehen lassen.

Evangelisches Militärpfarramt in Laage

Fast wie auf dem Jakobsweg

Überwiegend Familien trafen sich in den Morgenstunden des Reformationstages, um gemeinsam eine Wanderung zu unternehmen. Der Dienststellenleiter des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, Militärpfarrer Johannes Wolf, hatte dazu eingeladen und war von der Resonanz positiv überrascht. Noch vor dem Start überreichte der Seelsorger jedem seine Jakobsmuschel, das Pilgerzeichen weltweit. Und dann ging es los.                   Es galt, in Gruppen oder ganz für sich allein Strecken von 9 und 16 Kilometern zu bewältigen. Mal laut diskutierend und dann wieder still und in sich gekehrt, nutzten die Teilnehmer die Zeit, um sich zu besinnen oder auch die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit zu planen. Trotz der niedrigen Temperaturen trafen alle Teilnehmer, teils verschwitzt oder mit roten Wangen, in den Räumen des Pfarramtes auf dem Fliegerhorst ein. Hier wurde allen eine heiße Suppe und Würstchen präsentiert und die Stunden ausgewertet. Zufrieden und glücklich trennten sich am späten Nachmittag die Wege der „Wanderer“ und den meisten war bewusst, dass sie etwas ganz besonderes erlebt hatten.

Schon vor langer Zeit war das Pilgern bekannt und man darf davon ausgehen, dass im früheren Pilgern neben dem religiösen Motiv auch Entspannung und Erholung zu finden war. Und das Pilgern war früher für die Menschen wohl oft die einzige Möglichkeit, etwas von der Welt zu sehen. Evangelisches Militärpfarramt Laage                                                                                            Das Foto zeigt die Wanderer vor dem Fliegerhorst.

 

Turniersaison beginnt in Teterow

Der Boxsportverein aus der Bergringstadt eröffnete den Reigen des Wettkampfkalenders am 20.10.2012. Viele Verletzungen und Krankheit schmolzen unser Team auf 5 Aktive herab. Bis zum 10.11.2012 sind hoffentlich wieder alle an Bord, wenn das erste Turnier in Laage stattfinden wird. In Teterow hatten die Verantwortlichen des SC Laage nochmals die Gelegenheit, die letzten Absprachen für die Vorbereitung und Organisation zu tätigen. Das Teilnehmerfeld vor Ort war überraschend groß, so dass mehr als 30 Kämpfe stattfanden. Am größten war die Enttäuschung bei Nils Thomsen, dessen Gegner kurz vor Beginn vom Arzt gesperrt wurde. Er kann sich jetzt auf das Heimspiel konzentrieren. Alle anderen Sportler kamen zu ihrem Kampf. Im 5. Wertungskampf des Tages stieg Paul-Eric Grothmann mit dem festen Vorsatz in das Seilquadrat, hier seinen ersten Sieg zu feiern.  Leider machte ihm sein Gegner einen Strich durch die Rechnung, denn Paul-Eric wachte erst in der dritten Runde auf. Leider zu spät, um den Kampf noch für sich zu entscheiden. Timothy Heuer ging in der 10.Auseinandersetzung gegen Oleg Capparov aus Demmin in den Ring. Beide zeigten am Ende der zweiten Runde schon deutliche Konditionsverluste. Bis zu diesem Zeitpunkt war Timothy der aktivere und bessere Boxer. In der dritten Runde brach er aber konditionell völlig ein und wurde sogar angezählt, weil er nach einem unbedeutenden Schlag die Hände herunternahm und somit ein falsches Signal an den Ringrichter gab. Das gehört eben auch zum Lernprozess und deshalb sind die Kämpfe bei Turnieren mit unbekannten Gegnern durch nichts zu ersetzen. Gleich danach stieg sein Vereinskamerad Toni Luppa durch die Seile. Bei seinem ersten Kampf stand er dem Bruder des vorhergehenden Gegners gegenüber. Pawel Capparov aus Demmin ging furios in die ersten anderthalb Minuten. Toni zeigte sich überrascht und steckte viele Treffer ein. Im zweiten Durchgang brach endlich die Wut aus Toni heraus und im Vorwärtsgang landete er sehenswerte Serien an den Kopf seines Wiedersachers. Der reagierte seinerseits und schlug innerhalb kürzester Zeit zweimal hart zu. Toni wurde zweimal angezählt, bevor der Ringrichter den Kampf auf Grund der Überlegenheit des Gegners abbrach. Der letzte Starter des Tages im Schwergewicht für den Sportclub hieß Antony Heuer. Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Obwohl Antony zur Zeit nicht so intensiv trainieren kann, zeigte er die beste und überzeugendste Leistung des Tages. Sehr konzentriert und technisch sehr sauber boxte er seinen Gegner aus Wittenberge aus. Harte Treffer von langen Geraden wechselten mit schnellen Haken zum Kopf. Erstaunlich waren auch die Nehmerqualitäten des  jungen Brandenburgers. Es ging über die vollen 3 Runden, die Antoni alle siegreich für sich entschied. Er verbesserte so seine Kampfstatistik auf 3 Siege. Wer die Boxer aus Laage im Ring gesehen hat und wer um das Potenzial der Daheimgebliebenen weiß, der muss sich keine Gedanken darüber machen, wie sie sich bei ihrem ersten Vergleich vor heimischer Kulisse präsentieren werden. Wir warten mit Spannung auf dieses Ereignis.  RN

Das Foto zeigt Antony Heuer nach seinem Sieg in Teterow

 

Gemeinsam einen Nachmittag mit Laager Senioren verlebt

Ein Dutzend Laager Clubsportler hatten den Nachmittag liebevoll vorbereitet, um mit Senioren ihrer Stadt einige Stunden zu verbringen. Kaffee und Kuchen spendierten die Sportler den Menschen, die viele Jahre ihre Kraft für ihre Heimatstadt und unser Land gegeben hatten. Für die Gäste war alles kostenlos, denn Laager Gewerbetreibende und einige Sponsoren des Sportclubs Laage hatten, zum diesjährigen Sommerball,  eine Tombola zusammengestellt. Deren Erlös wartete nun auf die Senioren, die sichtlich Spaß an diesem gemeinsamen Nachmittag hatten. Musik, gute Gespräche und selbst gebackene Kuchen und Torten rundeten das Treffen in der Laager Stadtscheune perfekt ab. Diese wurde im Übrigen von der Bürgermeisterin der Stadt Laage, Frau Lochner-Borst, kostenlos zur Verfügung gestellt. Dafür auch ein herzliches Dankeschön.  Wieder einmal hatten sich die Läuferinnen und Läufer des Sportclubs Laage sozial engagiert. Während es bei vielen vorhergehenden Aktionen darum ging, Geld zu spenden, konnten nun Herzlichkeit und Menschlichkeit in die Waagschale geworfen werden. Es galt, Zeit zu investieren und Menschen Aufmerksamkeit entgegen zu bringen, die dafür fühlbar dankbar waren. Und ganz nebenbei hatte der Nachmittag den Organisatoren auch sichtlich Freude bereitet. Initiiert wurde der Seniorennachmittag durch den Laager Berufssoldaten, Michael Schulze, in Zusammenarbeit mit dem Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt auf dem Fliegerhorst in Laage, André Stache.   SC Laage

 

Das Foto zeigt die Präsentation der Spender durch André Stache.

Seelsorgelauf lud Neugierige und Etablierte ein

Als Breitensportveranstaltung hat sich der Seelsorgelauf des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, durch den herbstlichen Laager Stadtwald, unter dem Motto Gesundheit, Spaß und Erlebnis absolut etabliert. Verschiedene Streckenlängen bieten für jeden Läufer die Möglichkeit, sein ganz individuelles Ziel anzupeilen und zu erreichen. Zu Beginn, des diesjährigen Herbstlaufes, stand die traditionelle Andacht von Militärpfarrer Johannes Wolf auf dem Programm. Interessiert verfolgten die Teilnehmer seine Worte, um im Anschluss den Kampf um die Pokale auf zu nehmen. Runde um Runde absolvierten die Läuferinnen und Läufer und beeindruckten so Familienangehörige und Freunde, die in großer Zahl angereist waren und so Teil des Spektakels waren. Besonders die Kinderläufe, über 2,4 Kilometer, waren dabei hart umkämpft. Während bei den Jungen Maximilian Heise (10,27 min) seiner Favoritenrolle gerecht wurde und Matty Blum (10,56 min) und Janis Stolzke  (10,59 min) auf die Plätze 2 und 3 verwies wurden, war der Mädchensieg von Jennifer Heise (12,16 min) eine kleine Überraschung. Sie konnte ihre Dauerkonkurrentin Magrit Fischer (12,18 min) auf den 2.Platz verweisen. Deren Vater Bernd (59,17 min) war am Ende der Sieger des 12 Kilometer langen Hauptlaufes. Wohl wissend, dass ein Teil der favorisierten Gegnerschaft  auf den Weg nach Berlin war, um am dortigen Marathon teil zu nehmen. Siegerin bei den Damen wurde Petra Grobbecker (1:08:58 h), die wie alle anderen Sieger der Veranstaltung für den Sportclub Laage läuft. Im 6 Kilometer Wettkampf siegte der Mathematikstudent Stefan Kanserske (27,22 min) vor Dietmar Krahn (27,29 min) und Jens Ridder (27,59 min), die beide aktiv für das Team BHW Immobilien Rostock starteten. Damensiegerin wurde, nun schon fast traditionell, die fast 16-jährige Stella Grobbecker (31,41 min) vor Jeaninne Blum und Anke Heise, die beide zeitgleich nach 33,37 Minuten, Hand in Hand, die Zielgerade überliefen. Im Anschluss an den Wettkampf wurden die Sieger und Platzierten in den Räumen des Pfarramtes geehrt. Durch die Unterstützung der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung konnte jedem Sportler ein kleiner Pokal und eine Urkunde überreicht werden.

Evangelisches Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt die Siegerin des Mädchenlaufes über 2,4 Kilometer Jennifer Heise (111) und die Zweitplatzierte Magrit Fischer.

„Das Nagelkreuz von Coventry“

Mit diesem Thema beschäftigten sich Familien, die der Einladung des Evangelischen Militärpfarramtes Laage gefolgt waren, ein ganzes Wochenende lang. Militärpfarrer Johannes Wolf hatte sich intensiv auf die Zeit mit den Familien vorbereitet und konnte mit seinen Ausführungen überzeugen. Vergebung und Schuld wurden intensiv diskutiert, genauso wie Gewalt als politisches Mittel. Die Kinder der Familien hatten die Gelegenheit, unter der Leitung von Carolin Knabe, am Strand zu spazieren und zu basteln und so blieb für die Eltern genug Zeit, sich mit dem sehr ernsten Thema auseinander zu setzen. Gemeinsame Andachten und ein intensiver Gedankenaustausch, am Rande der Themenarbeit rundete das Programm ab. Abschießend konnten die Teilnehmer feststellen, dass trotz des Themas und des emotionalen Einflusses  das Wochenende in Zinnowitz im Haus Kranich, auf der Insel Usedom, für die meisten Teilnehmer pure Erholung war.Den Damen des Hauses gilt dabei ein besonderer Dank, sorgten sie doch für ein nettes Ambiente, um auszuspannen und Kraft zu schöpfen.

Anmerkung:Die Geschichte des Nagelkreuzgedankens begann am 14. November 1940 mit der deutschen Bombardement auf das englische Coventry, bei der 550 Menschen starben und zahlreiche Gebäude zerstört wurden, darunter auch die St.-Michael-Kathedrale. Bei den Aufräumarbeiten der Kirchentrümmer ließ der damalige Dompropst Richard Howard drei große mittelalterliche Zimmermannsnägel, die aus den Trümmern geborgen wurden, zu einem Kreuz zusammensetzen. Außerdem ließ er die Worte „FATHER FORGIVE“ (Vater vergib) an die Chorwand schreiben und ein gewaltiges Kreuz aus zwei verkohlten Holzbalken zusammensetzen.  In den Nagelkreuzzentren in Deutschland mühen sich Menschen in konkreten Situationen, friedensstiftend und versöhnend zu agieren. Es gilt, den Dialog zwischen Jungen und Alten, Eingesessenen und Fremden zu fördern, der Gewalt zu entsagen, Geschichte aufzuarbeiten und Verständnis füreinander zu gewinnen.

 Evangelisches Militärpfarramt in Laage 

Das Foto zeigt Militärpfarrer Wolf während seiner Ausführungen.

 

Seniorenkaffeetafel wächst und wächst

Gewerbetreibende der Stadt Laage, sowie Freunde und Förderer des Sportclubs Laage stellen zur Zeit  zum Teil hochwertige  Präsente bereit, um die avisierte Tombola anlässlich des Sponsorensommerfestes mit Leben zu füllen.                                                                      Ziel der besagten Aktion ist die Unterstützung der traditionellen Ferienfreizeit in den Herbstferien und eines Seniorennachmittages am 30.09.2012, von 15.00-18.00 Uhr, zu gleichen Teilen.                                                                                                                              Dieser Nachmittag richtet sich an alle Senioren und Seniorinnen der Stadt Laage.

Die Macher haben das Ziel, viele jung gebliebene Laager in die Stadtscheune zu locken, um ihnen einen Nachmittag bei gutem Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und Musik zu präsentieren. Die Räumlichkeiten wurden, für diese Aktion, kostenlos von der Stadt Laage zur Verfügung gestellt. Wer Freude an gemütlichen Gesprächen und leckerem Kuchen hat, muss sich nur noch auf den Weg unter den Wasserturm machen und mit guter Laune zum Gelingen des Nachmittages beitragen.

Auf die nun schon zugegebener Maßen sehr oft gestellte Frage nach dem – WARUM? -dieser Veranstaltung können die Initiatoren immer nur das selbe antworten:                                                                                            „Einfach so!“

SC Laage

Das Foto zeigt André Stache und Michael Schulze (v.li.) – die Initiatoren des Seniorennachmittages.

 

 

5. Mittsommernachtslauf in Krakow am See

Laager Sportler stellten sich Herausforderung – alle unter 3 Stunden!

Früher glaubte man, dass die Natur in der Mittsommernacht  magisch sei. Elfen tanzten und Trolle standen hinter den Bäumen. In der Mittsommernacht erreicht die Sonne den nördlichsten Punkt ihrer Umlaufbahn. Die Menschen auf der Nordhalbkugel erhalten so den längsten Tag des Jahres mit der kürzesten Nacht.  Auf diesen Tag wird daher auch immer der kalendarische Sommeranfang gelegt.

In Krakow am See fand just an diesem Abend der 5. Mittsommernachtslauf statt. Für vier Laager Clubläufer eine gute Gelegenheit, ihre Kondition zu testen. Der Wettkampf selbst hatte es nach Aussage der Recknitzstädter absolut in sich. Es galt, geringe Höhenunterschiede durch landschaftlich reizvolle Abschnitte direkt durch den Naturpark Nossentiner / Schwinzer Heide, am Krakower Obersee entlang, durch den Luftkurort Krakow am See unter Einbeziehung der Seepromenade 30 Kilometer zu bewältigen. Versorgungspunkte, Streckenposten und eine gesunde Portion Selbstbewusstsein unterstützten die Aktiven bei ihren sehr persönlichen Vorhaben. Für den 42-jährigen Michael Schulze (2:38:06 h) und den fast 45-jährigen Stefan Grobbecker (2:38:06 h)  war es zudem der Einstieg in das Trainingsprogramm zur Teilnahme an der Rostocker Marathonnacht, Anfang August. Der 59-jährige Klaus Dieter Mauck (2:50:06 h) konnte hingegen die Erfahrung von 50 gefinishten Marathons in die Waagschale werfen. Für den 61-jährigen Gerd Junge (2:57:00 h) war es ebenfalls ein zusätzlicher langer Kanten in sein persönliches Wettkampfheft. Mit seiner Zeit von 2:57:00 Stunden lief er auf der 3.Platz seiner Altersklasse. Abschießend gilt es, den Organisatoren ein besonderes Lob auszusprechen. Toll organisiert war dieses Laufevent, für alle Teilnehmer ein besonderes Erlebnis. AS

Das Foto zeigt die Laager Clubläufer Klaus Dieter Mauck, Gerd Junge, Michael Schulze und Stefan Grobbecker (v.li.).

Diekhof will Geld zurück

Die Gemeinde Diekhof fordert Schulumlage von der Stadt Laage zurück, berichtete die SVZ gestern.

Allein der Ansatz ist schon falsch. Zu faseln von „Amt“, „Gemeinschaft“, „Solidarität“, „Region“, „Zusammenarbeit“ etc., aber bitte nicht auf unsere Kosten. Nehmen ist seliger denn geben, und der Vorwürfe sind gar viele, die schnell erfunden werden, wenn es ums Geld geht. Und Bildung darf eben für einen amtsangehörigen Dörfler nichts kosten, schon gar nicht, wenn er in die Nachbarstadt in eine neue, moderne, gut ausgestattete Schule geht, die auch bildungsmäßig mehr bietet als manch andere.

Einzige kosequente Antwort aus solchen aberwitzigen Forderungen: die Diekhofer sollen irgendwo zur Schule gehen oder selbst eine unterhalten. Da sie eine Grundschule noch betreiben, wissen sie auch, was das kostet.

Was aber nichts kostet, ist nichts wert. Da wohl für den Diekhofer Bürgermeister und einige seiner Amtskollegen Bildungs nichts kosten darf, ist sie ihnen auch nichts wert. Demzufolge ihre Kinder auch nicht. Das ist grob fahrlässig. Alles andere ist nur Heuchelei.

Und da nun einige Gemeinden auch noch Rechtsanwälte einschalten wollen: die kann man sich ja jetzt leisten, wenn man nichts mehr für die Bildung tut.

Dr. Uwe Heinze

Nachts kommen die Ratten

 

Man sah nur noch die Trümmer rauchen... (Foto: mawowa)

Nachts kommen die Ratten aus ihren Löchern? Das sieht ganz danach aus. Seit längerem schon geschehen in der Stadt nachts die seltsamsten Dinge. Da werden in Gartenanlagen wilde Partys gefeiert, da werden auf den Straßen Rennen gefahren, teilweise auch mit „Schrottkisten“, und da werden als einer der letzten Aktionen in der Nacht zum 3. Mai 2012 gegen 3 Uhr morgens in der Stadt an verschiedenen Stellen Mülltonnen in Brand gesetzt. Allein im Bereich des Wohngebietes Schwendnisstannen sollen drei Müllcontainer abgefackelt worden sein.

Die Feuerwehr hatte also reichlich zu tun. Aber: Wer trägt die Kosten? Allein ein Container schlägt schon mit rund 800 Euro zu Buche – nur der Wiederbeschaffungswert. Und die Kosten der Feuerwehr? Und die Kosten für die Beseitigung der Überreste? Ob sich das diese Herrschaften, die die Brände gelegt haben, mal durchgerechnet haben?

Aber offensichtlich muss sich die Stadtverwaltung, müssen sich die Stadtvertreter etwas einfallen lassen. Muss man die Müllbehälter vor unbefugtem Zugriff besser schützen? Sollte man sie lieber nicht schon am Vorabend an der Straße zur Entleerung bereitstellen? Sollte nicht nachts eine Streife unterwegs sein, um potentielle Täter in ihrem Handeln zu behindern? Kann das allein eine Aufgabe für die offensichtlich überforderte Polizei sein? Was kann Zivilcourage der Bürger erreichen?

Und: Wer sind die Täter? Sind es unbändige junge Erwachsene, randvoll von dem Bedürfnis, um sich zu schlagen, zu schreien, zu toben, die nicht wissen wohinaus, die eine ziellose, zwecklose Kraft erfüllt, die nur den Durst haben, irgend etwas anzustellen? Wovon lassen sie sich leiten? Welche Werte sind ihnen wichtig? Und wenn es solche Jungen sind, was wissen deren Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte von solch einem Treiben? Oder wer steckt dahinter? Wer hat ein Interesse daran, das Gemeinwohl zu stören?

So viele Fragen – und keine Antworten. Aber: Wollen wir es dabei belassen? Ich sage: Nein! Leute, schaut genau hin, wer welche Untaten begeht und sorgt dafür, dass sie zur Rechenschaft gezogen werden!

 

 

Wasserturmlauf geht in die 4.Runde

Ein sehr gutes Gespräch zwischen der Bürgermeisterin der Stadt Laage und den Verantwortlichen der Laufgruppe des Sportclub Laage endete mit der Entscheidung, den Wasserturmlauf auch in diesem Jahr durch zu führen. Natürlich wird die Durchführung ohne einen  Pächter in der Stadtscheune nicht einfacher, aber mit Frau Ute Köhler (EDEKA Laage) ist eine sehr kompetente Partnerin in die Presche gesprungen. Frisches Obst wird ohnehin traditionell vom Fruchtexpress Haker aus Laage bereit gestellt. Am Donnerstag, den 05.April 2012, um 18.00 Uhr, wird die erste Startklappe erklingen und dann gilt es zweimal allein und gegen die Uhr alle 72 Treppenstufen zu erklimmen. Ab dann werden das Dröhnen der Schritte auf den Metallstufen und das anschließende Glockengeläut, dass allen die Ankunft und damit das Ziel jedes Sportlers unter dem Dach des Turms anzeigt, über zwei Stunde weithin zu hören sein. Im Anschluss daran werden die Sieger  in den einzelnen Wertungen geehrt. Jeder Teilnehmer kann sich zudem über eine Medaille und eine Urkunde freuen. Der Meldepunkt wird im Bürgersaal der Stadtscheune eingerichtet. Weitere Informationen erhalten Neugierige über die Internetseite des Ausrichters www.sportclub-laage.de oder unter 01796304063. Nun heißt es, fleißig trainieren und dabei sein, denn dabei sein ist alles! AS