Archiv der Kategorie: Bemerkenswertes

Landesmeisterschaften im Halbmarathon mit einem starken SC Laage

Bei bestem Wetter und  fast schon sommerlichen Temperaturen starteten am 1.Samstag im Wonnemonat Mai die Landesmeisterschaften im Halbmarathon im Neubrandenburger Kulturpark. Gelaufen wurden bei diesem Wettkampf 10 Runden über 2088 Meter und  220 Meter. Auf diesem sehr schnellen Rundkurs ist immer alles möglich, so dass auch Überraschungen nicht ausbleiben. Fast schon Traditionell sorgten die Frauen in den Trikots des SC Laage für Medaillen und hervorragende Ergebnisse. So erkämpften sich Stella Grobbecker /1;49,39 h) in der Hauptklasse der Frauen und Katja Beu ( (2;07,32 h) den Vizelandesmeistertitel ihrer Altersklassen. Die 40-jährige Sandra Murr (1;46,30 h) und die fast 25-jährige Laura Jürß (2;14,14 h) erspurteten sich zudem Bronzemedaillen. Bei den Männern gelang das auch dem 69-jährigen Klaus Dieter Mauck (2;04,08 h). Die Silbermedaille erkämpften  sich der 26-jährige Christian Kuhfeld (1;48,36 h) und Jens Beu in der Klasse der über 35-jährigen Männer (1;29,49 min). Die Goldmedaille und damit den Landesmeistertitel in ihrer Wertungsklasse eroberten sich  der 55-jährige Stefan Grobbecker nach 1;34,01 Stunde und der 36-jährige Steffen Schirmer nach sehr starken 1;25,26 Stunde.
Im Rahmen der Veranstaltung fanden für Kinder und Jugendliche Läufe über 2 und 5 Kilometer statt, deren Ergebnisse in den Nachwuchs-Laufcup und die Jugendwertung im Lauf Cup Mecklenburg-Vorpommern einfließen.

Das Foto zeigt die schnellsten Laager Läufer an diesem Tag, Jens Beu (li.) und Steffen Schirmer. Foto: André Stache


Und auch hier präsentierten die Clubläuferinnen und -läufer aus Laage herausragende Ergebnisse und überzeugten auf der ganzen Linie. Während im 5 Kilometer Lauf Juliane Göllnitz nach 21,35 Minuten (3.WJ U18) als schnellste Laager Clubläuferin auffiel, konnten bei den Jungen Niclas Lübs (20,05 min) als Altersklassensieger in der Klasse der unter 18-jährigen und der 19-jährige Ricardo Wendt (19,55 min) in seiner Wertungsklasse überzeugen. Hervorzuheben ist in diesem Lauf die 13-jährige Johanna Heuck. Sie erspurtete in der Klasse der unter 14-jährigen Mädchen den Sieg nach sehr starken 21,59 Minuten. Im Kinderlauf spurteten Hedi Svenja Schneider in der Klasse der unter 10-jährigen Mädchen nach 9,39 Minuten und Paola Paeschke bei den unter 12-jährigen Mädchen nach 8,19 Minuten auf den Bronzeplatz. Noch schneller war der 11-jährige Erik Ostertag, der nach 8,05 Minuten auf den so viel zitierten 4.Rang des Gesamtfeldes einlief.

SC Laage

Die komplette Ergebnisliste findet man, unter: www.tollense-timing.de .

1. Laager Stadt-Rallye

Das Ziel der Stadtrallye war die Zusammenstellung eines Lösungswortes durch die Beantwortung von zwölf verschiedene Aufgaben und Rätsel in der städtischen Umgebung. Dabei gab es keine vorgegebene Route.  Die Ideengeberin der sportlichen Aktion, Sarah Liesegang, erklärte kurz vor dem Start, die denkbar einfachen Regeln:“Die Mannschaften bekommen zeitgleich, kurz vor dem Start, eine Liste mit Fragen und Aufgaben, die sie im städtischen Umfeld lösen sollten. Das Team, welches das Lösungswort am schnellsten richtig anzeigt, ist dann der Sieger.“

Das Foto zeigt das Siegerteam der 1.Laager Stadtralley. Foto: Ralf Sawacki

Ein Teil der Fragen bezog sich auf Bauwerke der Stadt wie dem Rathaus, dem Wasserturm und die Scheunenstraße, ein weiterer Teil beschäftigte sich mit Laager Persönlichkeiten wie Paul Korff, Franz Susemihl und Pastor Carl Beyer. Aber auch die Laager Friedhöfe und Denkmäler waren Teile, die zur Lösung der Ralley beitrugen. Nach dem Start spurteten die Mannschaften in unterschiedlichste Richtungen und nach gut einer halben Stunde konnte das Team der Familien Beu und Göllnitz mit der Unterstützung von Hedi Svenja Schneider das gesuchte Lösungswort, „Unsere Heimat“, überbringen und sich damit über den Siegerpokal freuen, den die Stadt Laage zur Verfügung gestellt hatte. Etwa 10 Minuten später lief Familie Heuck mit Vanesse und Denise Koch und Pia-Joelina Boldt ins Ziel. Fast 15 Minuten nach ihnen komplettierte Familie Raith, aus Breesen, das Siegerpodest.
Anzumerken bleibt, dass alle gestarteten Mannschaften das Lösungsort zusammenstellen konnten, und nicht wenige staunten über die tolle Geschichte ihrer Heimatstadt. Letztendlich war die 1.Laager Stadtralley ein toller Beitrag zum Gelingen des Laager Volkssporttages und eine gute Möglichkeit, besonders Familien die Stadt und deren Geschichte näher zu bringen.

ast

Die Kleinsten waren am Ende die Größten

Alle Kinder waren die Sieger des Tages. Foto: Ralf Sawacki

Der Lauf für die Kindergartenkinder hat sich fest in den Ablauf des Laager Volkssporttages am Maifeiertag etabliert. Schon früh am Morgen hatten die fleißigen Helfer der Laager Laufgruppe die Vorbereitungen begonnen und den Mädchen und Jungen eine tolle Bühne bereitet. Bei besten äußeren Bedingungen waren neben den 3 bis 8-jährigen Sportlerinnen und Sportlern aus Rostock, Bad Doberan, Laage und dem Umland der kleinen Recknitzstadt auch viele Freunde und Familienangehörige auf die Recknitzkampfbahn gepilgert, um ihren Schützlingen Aufmunterung und Anerkennung zukommen zu lassen. Vor dem 1. Wettkampf gab es allerdings noch einen Lauf der 9 bis 12-jährigen Mädchen und Jungen der Laager Laufgruppe über 1200 Meter. Sie zeigten den Jüngsten worum es geht und dass es sich zu kämpfen lohnt, denn alle Teilnehmer*innen durften sich über Medaillen und eine Startertüte und die Besten über Pokale freuen.
Mit dem Start des 1. Rennens der Geburtsjahrgänge 2013/2014 über 1200 Meter kannte die Stimmung im Stadion dann keine Grenzen. Nach diesen Läufen folgten die Wettkämpfe der Kinder, die im Jahr 2017 geboren oder noch jünger sind über eine Stadionrunde. Diesen Läufen folgten die Starts der 6-jährigen Kinder über 800 Meter, also zwei Stadionrunden. Das Finale präsentierten die 7-jährigen Mädchen und Jungen über die Distanz von 1200 Metern. Anstrengungsbereitschaft, Kampf um jeden Meter und natürlich der Sieg über den inneren Schweinehund beeindruckten die zahlreichen Zuschauer, und das Staunen nicht weniger Eltern und Großeltern war in vielen Gesichtern zu übersehen.
Ein besonderer Dank gilt neben der Stadt Laage, der Laager Wohnungsgesellschaft. Das Unternehmen unterstützt von Beginn an den Laager Kita-Lauf und darf stolz von sich behaupten, in Laage etwas zu bewegen. Ein Dank gilt auch dem Güstrower Schnellrestaurant McDonald’s mit seinem Restaurantmanager, Ronny Behn.

SC Laage

Sportabzeichen-Tag begeisterte Jung und Alt

Bei besten äußeren Bedingungen erlebten über 70 Sportlerinnen und Sportler den traditionellen Sportabzeichen-Tag auf der Laager Recknitzkampfbahn. Nach einer Begrüßung und der notwendigen Einweisung, der sich eine Erwärmung anschloss, absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bei recht anspruchsvollen Bedingungen, eine Sprintdisziplin, den Weit- und den Standweitsprung, das Seilspringen und einen Ausdauerlauf. Für die Stationsverantwortlichen war besonders die Teilnahme einiger ukrainischer Kinder eine Herausforderung. Mit Händen und Füßen galt es, den Mädchen und Jungen zu vermitteln was gefordert wird. Aber am Ende hatten alle mit großer Einsatzbereitschaft ihre Leistungen erbracht. Eine echte Bereicherung waren aber auch die Hockey-Mädchen des ATSV Güstrow. Gemeinsam mit ihren Übungsleitern meisterten sie die geforderten Normen mit Bravour.

Auch der Weitsprung ist Bestandteil des DSA. Foto: Ralf Sawacki

Nun liegt die Arbeit in den Händen von Katja Beu, der engagierten Bearbeiterin für die Sportabzeichen-Bearbeitung beim Sportclub Laage. Alle gesammelten Daten werden erfasst, dem Landessportbund übermittelt,und im Anschluss erhalten die erfolgreichen Teilnehmer ihr Abzeichen und die dazugehörige Urkunde. Und darauf können dann alle sehr stolz sein, denn das Deutsche Sportabzeichen (DSA) ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Neben dem Nachweis der Schwimmfertigkeit orientieren sich die zu erbringenden Leistungen an den motorischen Grundfähigkeiten, die vom Geschlecht und dem Lebensalter abhängig sind. Außerdem ist das DSA ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland mit Ordenscharakter und wird an Männer und Frauen verliehen, die in einem Kalenderjahr (01.01.-31.12.) die Leistungsanforderungen erfüllt haben. Pro Kalenderjahr kann es einmal erworben und beurkundet werden.
Unterstützt wurde der Sportabzeichen-Tag in Laage vom Kreissportbund des Landkreises Rostock, der Barmer Krankenversicherung und der Ostseesparkasse. Diesen Unternehmen gilt genauso ein großes Dankeschön wie den fleißigen Helferinnen und Helfern der Laager Laufgruppe.

ast

Lauftraining mit Laufschuh-Spezialisten aufgewertet

Genau während einer Trainingszeit der Laufgruppe des Sportclubs Laage präsentierte Jakob Tyroller, als Technischer Repräsentant des Unternehmens Brooks, die neuesten Laufschuhe seiner Firma im City-Sport Fachgeschäft in Rostock. Das war für einen Teil der Laager Ausdauersportler ein guter Grund, das Training von Laage nach Rostock zu verlegen. Nach der Begrüßung und einer Anprobe startete pünktlich das Training. Während ein Teil der Gruppe mit dem Ex-Hansa Profi Kai Bülow einen lockeren Ausdauerlauf über 8 Kilometer nach Gehlsdorf und zurück absolvierte, trainierten die anderen Trainingsteilnehmer unter der Anleitung eines lizensierten Übungsleiters Treppen- und Bergläufe am Stadthafen. Im Anschluss an das anstrengende, aber durchaus spaßbetonte Training kam es im Fachgeschäft zu einem regen Austausch.

Foto: Christine Boldt

Hier überreichte der Laager Laufgruppen-Trainer, André Stache, dem Chef des Rostocker Laufsportfachgeschäftes, Peter Gohlke, das traditionelle „Partnerfoto“ mit dem Wunsch auf eine weitere, für beide Seiten, fruchtbare Zusammenarbeit.

ast

Anmerkung:

Das Unternehmen Brooks Sports wurde 1914 in Philadelphia als ein Hersteller für Ballett- und Badeschuhe gegründet. Das Unternehmen ist seit seiner Gründung ununterbrochen auf dem Markt präsent. Interessant ist aber, dass Brooks in den zurückliegenden Jahren immer wieder durch die Umsetzung innovativer Ideen beeindruckt. So zum Beispiel im Jahr 1987, als das Unternehmen die Einführung der Schuhkollektion Brooks for Women , anatomischer Schuhe für Frauen, forcierte. Im Jahre 2010 brachte Brooks mit dem Green Silence den ersten Schuh auf den Markt, der zu 75 Prozent aus wieder verwertbaren Materialien bestand. Zwei Jahre zuvor führte Brooks als erstes Unternehmen mit BioMoGo eine biologisch abbaubare Zwischensohle ein. 

10. Osterandacht auf dem Fliegerhorst

Endlich war es wieder einmal soweit. Nach fast drei Jahren Corona-bedingter Pause konnten Familien im Andachtsraum des Evangelischen Militärpfarramtes Laage wieder eine Andacht am Ostersonntagvormittag feiern. Und schon auf dem Weg zur Andacht konnten die Aufmerksamen unter den Gästen die Entfaltung und den ganzen Zauber der Schöpfung genießen, denn der Frühling präsentierte sich in voller Schönheit. In den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes pulsierte indes das Leben, denn in diesem Jahr hatten, nachdem Ruf der Fliegerhorst- Glocke,  mehr als zwanzig Andachtsgäste in der Kapelle des Evangelischen Militärpfarramtes Platz genommen und ließen sich in den Bann des Osterfestes ziehen. Neben den inhaltsstarken Texten beeindruckte der 22-jährige Florian Lübs mit  wunderschöner Piano-Musik und damit  hatte der angehende Pädagoge die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf seiner Seite. Gemeinsam wurde den Musikbeiträgen gelauscht, gebetet und die Auferstehung mit all ihren Facetten betrachtet.Nach einem deftigen Brunch, an dem sich die Andachtsteilnehmer durch das Mitbringen verschiedenster Leckereien beteiligt hatten, saßen alle noch einige Stunden beisammen und philosophierten über Gott, die Welt und das Osterfest.
Für die anwesenden Kinder wurde es am späten Vormittag noch einmal richtig „anstrengend“.
Nachdem diese mit einer Wurfangel, unter der Aufsicht eines Erwachsenen agiert hatten, wurden die buntbemalten Ostereier gesucht, die der Osterhase zuvor versteckt hatte. In Zusammenarbeit mit der militärischen Führung des Fliegerhorstes war die  10.Osterandacht am Vormittag des Ostersonntags  wieder ein schönes Erlebnis für Soldaten, Zivilbedienstete, Familienangehörige derer und Freunde der Militärseelsorge. Dafür gilt hier den Verantwortlichen und den fleißigen Helfern ein ganz großes Dankeschön.

André Stache,
Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Foto: A.Stache

1. Laager Osterlauf war international

Wunderschönes Frühlingswetter und eine tolle Stimmung zeichneten den 1. Laager Osterlauf aus. Fast achtzig Ausdauersportler aus Rostock, Güstrow, Schaan und natürlich Laage und dessen Umland bildeten den sportlichen Rahmen. Fast unauffällig blieben die sechs ukrainischen Kinder im Teilnehmerfeld, die den Lauf zu einer internationalen Veranstaltung machten. Die Mädchen und Jungen, die zurzeit bei Familien in Laage und Gubkow leben, erlebten einen Vormittag der ihnen sicherlich einige Stunden der Ablenkung brachte. Für den 12-jährigen Artem wurde es ein ganz besonderer Vormittag. Für ihn überraschend, wurde der Schüler zu seinem Geburtstag beglückwünscht und mit einem Geburtstagslied geehrt.

Das Foto zeigt Osterläufer in Laage. Foto: Ralf Sawacki

Sportlich anstrengend wurde es dann für alle Teilnehmer. In kleinen Gruppen starteten die Läuferinnen und Läufer, nach einer kurzen Einweisung und unter ortskundiger Führung völlig ohne Wettkampfdruck und Zeitvorgaben. Alle liefen einfach nur zum Spaß und für das persönliche Wohlfühlgefühl. Und wer während des Laufes Lust bekam, konnte sich auf den ausgeschriebenen Wettkampfstrecken über 3 km, 5km oder 10 Kilometer auspowern und im Ziel glücklich und zufrieden die Teilnehmermedaille und eine Urkunde in Empfang nehmen. Ein deftiger Eintopf, Kuchen, Kaffee und Tee rundeten den Lauf perfekt ab. Im Zuge der Veranstaltung wurde einigen Ehrenamtlern für ihre unermüdliche Arbeit gedankt, Sponsoren wurden gewürdigt und erfolgreiche Sportler der zurückliegenden Wochen, wie die Landesmeister im Marathonlauf, geehrt.

ast

Ein ganzer Ferientag für Natur begeisterte Kinder – starkes Zeichen des Kreisanglerverbandes Landkreis Rostock e.V.

Unter der Federführung des 1.Vorsitzenden des Kreisanglerverbandes Landkreis Rostock e.V., Heiko Krüger, erlebten 15 Mädchen und Jungen einen spannenden Ferientag an der Warnow. Alle Kinder sind in der Schulkinderbetreuung des DRK „Warnokrümel“ in Schwaan. Deren Leiterin, Frau Christine Schwab, setzte mit dieser Aktion ein klares Bekenntnis ihrer Einrichtung zum Umwelt- und Naturschutz. Während die Schülerinnen und Schüler am Vormittag in zwei Gruppen geteilt wurden, um einerseits das Leben am und auf dem Wasser zu betrachten, konnte die andere Gruppe Grundwissen des Angelns erlernen und viel über das Leben im Wasser erfahren. Die Kinder ihrerseits beeindruckten mit ihrem Wissen die Ausbilder, so dass immer wieder interessante Gespräche aufkamen. Besonders die Einblicke in die Ornithologie an der Warnow ließ die 8 bis 10-jährigen oft staunen und die Umwelt- und Naturschutzbeauftragte des Sportclubs Laage, Sarah Liesegang, konnte mit viel interessantem, mitgeführtem Material ihre jungen Zuhörerinnen und Zuhörer beeindrucken.

Das Foto zeigt Jan Tädcke, Norbert Wolter, Sarah Liesegang, Ulrich Winter, Heiko Krüger, und Heinz Weiß (v.l.) Foto: André Stache

Da die Sonne es am Vormittag leider nicht so gut mit den Kindern meinte, konnte der Cheforganisator den Laager Laufgruppentrainer, André Stache, kurzerhand überreden noch ein kurzes Erwärmungstraining für die Kinder durchzuführen, woran diese sichtlich Spaß hatten. Nach einem schmackhaften und kindgerechten Mittagessen, das vom Laager Caterer Dachner bereitgestellt wurde, durften dann alle Kinder, unter der Aufsicht erfahrener Petrijünger, angeln.  Für diesen Tag wurde extra seitens des LAV MV eine Sonderangelgenehmigung erteilt. Der Spaß für die Kinder stand an diesem Tag im Vordergrund, dennoch wurde strengstens auf die waidgerechte Behandlung der gefangenen Fische geachtet. Für Heiko Krüger war es der perfekte Tag. Sichtlich stolz erklärte der 56-jährige Berufsoffizier am Nachmittag: „Ich bedanke mich bei meinen Angelfreunden Jan Tädcke (Anglerverein Hanstorf e.V.), Norbert Wolter (AV Recknitz e.V., Tessin), Ulrich Winter (Anglerverein „Eisvogel“ e.V., Kavelstorf) und Heinz Weiß (AV Petri-Jünger Satow e.V.) für die tolle, ehrenamtliche Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt ebenso dem Sportclub Laage für dessen Unterstützung.“

KAV LK Ros

Ostern ohne Lauf – das geht schon mal nicht!

Recht kurzfristig kam die Absage des Güstrower Osterlaufes und auch überraschend. Für die Ausdauersportler des Sportclubs Laage war das so nicht hinnehmbar, denn ein Osterfest ohne einen Osterlauf – das geht nicht. Deshalb haben sich die Aktiven der Laager Laufgruppe entschlossen, am Ostersamstag, den 16.April 2022, um 10.00 Uhr, einen Volkslauf zu starten. Im Stile der geführten Stadtläufe wird dann, völlig ohne Wettkampfcharakter, über die Distanzen von 3 km, 5 km und 10 Kilometern gelaufen oder gewalkt. Im Anschluss daran können die Teilnehmer bei Kaffee, Tee und Kuchen ihre Erlebnisse austauschen und natürlich einen schmackhaften Eintopf genießen. Eine Medaille und eine Urkunde für eine Laufabzeichenaktivität werden außerdem für alle Teilnehmer bereitliegen.

Vanessa und Johanna beim Lauf durch Laage. Foto: Ralf Sawacki

Und für die noch Unentschlossenen sei hier angemerkt, dass Stadtläufe in Deutschland eine enorme Tradition haben. Sie leben vom besonderen Flair der ungewohnten Laufumgebung und geben den Gästen oftmals einen Teil der städtischen Geschichte preis.
Das ist in der Ackerbürgerstadt Laage nicht anders. Immer noch erleben das die Einwohner ihrer Stadt mit dem ländlichen Charme, wenn sie an die Scheunenstraße, die Stadtscheune mit ihrem Wasserturm oder die beeindruckende Evangelische Kirche denken. Aber in den letzten Jahren hat sich Laage prächtig entwickelt. Ob nun die Straße am Rauberg, die Wohngebiete am Stadtrand oder die beeindruckenden Sportanlagen. Laage hat neben dem 150 Jahre altem Rathaus einiges zu bieten.

ast

Laager Kita-Lauf im Stadion etabliert

Im Zuge des Volkssporttages, am 1.Mai 2022, um 10.00 Uhr, werden die Ausdauersportler wieder einen Kinderlauf auf der Tartanbahn der Recknitzkampfbahn organisieren. Vor den Wettkämpfen um die Pokale in den unterschiedlichen Altersklassen werden die Macher der Veranstaltung zuerst einen Start für Kindern der Geburtsjahrgänge 2009 -2012 präsentieren, der den Jüngsten zeigen soll, worum es geht. Den Anwesenden werden die Zehn bis zwölfjährigen Mädchen und Jungen perfekte Unterhaltung präsentieren.
Im Anschluss daran werden die Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2013/2014 einen Lauf über 1200 Meter absolvieren. Diesem Rennen folgt der Wettkampf der Kinder, die im Jahr 2017 geboren oder noch jünger sind über eine Stadionrunde. Danach erfolgen die Starts der 2016 geborenen Kinder über 800 Meter, also zwei Stadionrunden.

Foto: Ralf Sawacki

Den Abschluss bilden die Läufe der 2015 geborenen Mädchen und Jungen über die Distanz von 1200 Metern.
Anstrengungsbereitschaft, Kampf um jeden Meter und natürlich der Sieg über den inneren Schweinehund werden durch die Kinder sportlich ausgedrückt, und das Staunen nicht weniger Eltern und Großeltern wird in vielen Gesichtern nicht zu übersehen sein.
Nach den erfolgreichen Läufen werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Medaille und eine Startertüte mit tollem Inhalt erhalten. Die Besten dürfen sich zudem über einen Pokal freuen. Ein besonderer Dank gilt schon jetzt der Laager Wohnungsgesellschaft. Seit vielen Jahren unterstützt das Unternehmen den Laager Kita-Lauf und darf stolz von sich behaupten, in Laage etwas zu bewegen. Ebenfalls nun schon traditionell unterstützt das Schnellrestaurant McDonald’s mit seinem Restaurantmanager, Ronny Behn, die Nachwuchsveranstaltung der Laager Laufgruppe.

SC Laage

Laufcup startet mit dem Marathon – Sophia Heuck gewinnt!

Endlich startete die Laufcupsaison in Mecklenburg-Vorpommern. Allerdings begann die Wettkampfserie für die Erwachsenen mit dem Marathonlauf, der gleichzeitig als Landesmeisterschaft ausgeschrieben war. Selbst für erprobte Ausdauersportler ist diese Distanz nicht einfach mal so zu bewältigen, so dass das Teilnehmerfeld überschaubar blieb. Als Besonderheit muss zudem erklärt  werden, dass der Lauf als Rundkurs auf asphaltierten Wegen, durch Wald und Feld, ohne bedeutsame Erhebungen bewältigt werden muss. Eine Runde beträgt dabei 7 Kilometer. In diesem Jahr spielte das Wetter aber eine entscheidende Rolle. Kalter Wind, Nieselregen und sogar etwas Schnee gesellten sich zu den fast unglaublichen 42,195 Kilometern. Die Frauen und Männer des SC Laage ließen sich davon aber nicht beeindrucken und erkämpften mit  Sophia Heuck (4;05,06 h), der 39-jährigen Katja Beu (4;59,23 h) und dem fast 57-jährigen „Dauerbrenner“ Bernd Jänike (3;23,55 h) drei Landesmeistertitel in ihren Altersklassen. Wobei die 42-jährige Sophie Heuck mit ihrem Rennen den Glanzpunkt setzte.

Das Foto präsentiert die erfolgreichen Marathonläufer*innen des SC Laage. Foto: SC Laage

Als schnellste Frau des Wettkampfes darf sie sich nun Landesmeisterin Mecklenburg-Vorpommern nennen. Vize-Landesmeister wurde zudem der schnellste Laager Clubläufer Jens Beu. Nach 3;17,02 Stunden beendete der 39-jährige seinen Wettkampf. Ebenfalls auf den 2.Rang lief der älteste Recknitzstädter. Der 68-jährige Klaus-Dieter Mauck kam nach 4;18,48 Stunden ins Ziel. Die Bronzemedaille des 41-jährigen Jan Menge (4;03,51 h) vervollständigte die Laager Medaillensammlung. Im Rahmenprogramm der Veranstaltung fand außerdem ein Halbmarathonlauf statt. Diesen gewann bei den Damen die 42-jährige Kathleen Maag nach 1;41,34 Stunde. Im Zuge der Veranstaltung konnten die Jugendlichen über 5 Kilometer und die Kinder über 2 Kilometer in gut vorbereiteten Pendelläufen um Wettkampfpunkte im Laufcup und im Nachwuchslaufcup kämpfen und das nutzten die Mädchen und Jungen der Laager Laufgruppe  außerordentlich gut. Schnellster Laager Clubläufer im 5 Kilometer Lauf wurde der 14-jährige Benjamin Menge nach 19,35 Minuten. Im 2 Kilometer Lauf spurteten die fast 10-jährige Paola Paeschke (8,51 min) und der 10-jhrige Erik Ostertag (8,11 min) jeweils auf den 3.Platz der Gesamtwertung. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die weite Reise zum Ueckermünder Haffmarathon absolut gelohnt hat und besonders für die Marathonis ein bleibendes Erlebnis ist. Dieser Volkslauf, der in einem Laufkalender als „Kleinster Marathon Deutschlands“ bezeichnet wurde, wird seit 1984 regelmäßig durchgeführt.

ast

41. Berliner Halbmarathon – SC Laage ist mittendrin

Der Berliner Halbmarathon bleibt das Laufevent im Frühjahr für Menschen die Freude am Laufen haben und ihren Sport in Gemeinschaft pflegen möchten. Für die Läuferinnen und Läufer des Sportclubs Laage ist der Lauf ein sportlicher Höhepunkt in ihrem Wettkampfjahr. Im wahrscheinlich längsten Gebäude Europas, dem ehemaligen Flughafen Berlin -Tempelhof, durften alle Aktiven am Tag vor dem Start ihre Wettkampfunterlagen im Zuge einer Messe empfangen. Anschließend wurden die Hotelzimmer bezogen, um dann auf Einladung eines ihrer großzügigen Förderer zum Abendessen in ein Berliner BLOCK HOUSE Restaurant, mitten in Berlin, kulinarisch verwöhnt  zu werden.

Das Foto zeigt die starke Männerfraktion des SC Laage in Berlin: Stefan Grobbecker, Ricardo Seidel, Ronny Behn und Marcel Raith. Foto: SC Laage

Dort ließen die Sportlerinnen und Sportler ihre Tageseindrücke Revue passieren, denn am folgenden Tag drehte sich alles nur noch um das hochkarätige Sportereignis. Zunächst war das kühle Wetter ein echtes Thema für die Athletinnen und Athleten. Eng anliegende Thermohosen, Mütze und eine Tüte mit warmer Kleidung für danach, so gingen alle in kleinen Gruppen, während vereinzelte Schneeflocken auf den Kopf fielen, zum Start zwischen dem Brandenburger Tor und der Siegessäule. Von dort  liefen dann die 33.000 Läuferinnen und Läufer  aus 121 Ländern durch die Hauptstadt. Begleitet wurden die Ausdauersportler von über 150.000 Zuschauern, unzähligen Musikbands, Trommlern und Orchestern entlang der kompletten Strecke. Schnellster Laager Starter war am Ende der 54-jährige Stefan Grobbecker. Nach 1;31,28 Stunde erreichte der Teschower das Ziel unterm Brandenburger Tor. Schnellste Frau wurde vereinsintern die 40-jährige Sandra Murr. Nach 1;45,14 Stunde stoppte für sie die Uhr. Besonders stolz dürfen die 22-jährige Greta Grobbecker (2;12,15 h), die 31-jährige Sarah Liesegang (2;24,04 h) und der 27-jährige Christian Kuhfeld (1;50,01 h) sein. Sie hatten ihre Halbmarathonpremiere. In Begleitung von erfahrenen Halbmarathonläuferinnen und -läufern ihres Vereins konnten sie einen sportlichen Höhepunkt erleben.

ast

Laager Clubläufer beim “Start in den Frühling”

Mit einer kleinen Abordnung präsentierte sich die Laufgruppe des Sportclubs Laage beim  “Start in den Frühling” in Rostock.
Die insgesamt 5 Aktiven starteten bei allerbesten Bedingungen gut verteilt auf den, vom Veranstalter PRO Event, angebotenen Laufstrecken über 2,5 km, 5 km und 10 km. Hervorzuheben waren die Leistungen der 13-jährigen Johanna Heuck und des fast 12-jährigen Erik Ostertag. Erik war über 2,5 km mit einer Zeit von 10:32 min der Schnellste im Ziel  und gewann damit natürlich auch seine Altersklasse.

Das Foto zeigt Johanna beim Zielspurt. Foto: Steffen Ostertag

Johanna lief nach großem Kampf, über die doppelt solange Distanz, nach 22:24 min als Siegerin in der Gesamtwertung aller weiblichen Teilnehmerinnen ins Ziel. Auf das Podest folgten ihr Katja Liedemit und Katja Brodny, zwei bekannte Gesichter der Rostocker Laufszene. Auf der 10km-Strecke verpasste Sophia Heuck als viertplatzierte Frau mit 48:22min nur denkbar knapp die Podestplätze. Ihre Zeit kann sich dafür durchaus sehen lassen und lässt auf ein gutes Ergebnis bei den Landesmeisterschaften im Marathon am kommenden Wochenende hoffen.

ast

Laager Kaffeekonzert wechselt nur den Standort

Zum traditionellen Kaffeekonzert lädt Rosalinde Hinnah, gemeinsam mit dem Caterer-Ehepaar Madelaine und Stefan Dachner, die Einwohner der kleinen Recknitzstadt Laage und ihre Gäste, am 01.Mai in, in die Breesener Straße 77 ein.
Ab 14.00 Uhr werden bei freiem Eintritt und erschwinglichen Preisen für Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, Bier und Bratwurst Laager Bürger und ihre Gäste die Gelegenheit bekommen, den Maifeiertag bei bester Unterhaltung zu erleben. Rosalinde Hinnah wird an diesem Nachmittag auch den Staffelstab der Kaffeekonzerte offiziell an Stefan Dachner übergeben.

Das Foto zeigt Rosalinde Hinnah. Foto: privat

Damit wird eine lange bestehende Tradition weitergetragen und für die Menschen der kleinen Recknitzstadt etwas Heimat bewahrt. Stefan Dachner erklärte bei einem Planungsgespräch:“ Mit dieser Veranstaltung möchte ich unser Partyzelt einweihen und ich freue mich sehr auf dieses und weitere Kaffeekonzerte in Laage.“ Und das dürfte auch im Interesse der Laager Einwohner sein, die schon immer und gerne gefeiert haben und das auch in der Zukunft möchten. Und das Schlusswort hatte, wie so oft, Rosalinde Hinnah:„Und wer nun das Gefühl hat, sich einbringen zu wollen, ist immer willkommen. Jede fleißige Hand ist sehr gern gesehen.“, so die Mitorganisatorin. Dementsprechende Kontaktaufnahmen sind erwünscht. „Man kann mich einfach ansprechen oder Herrn Dachner. Ich bin oft in der Stadt unterwegs und zu jedem Schwätzchen bereit.“, so die agile Rentnerin.

AST

Usedom war in Läuferhand – Laager Laufgruppe mittendrin

Ein ganzes Wochenende Sport treiben, und das mit Gleichgesinnten, denn in den Wäldern um Zinnowitz ist gefühlt jede Frau und jeder Mann sportlich unterwegs. Radfahrer, Langstreckenläufer und Walker ziehen genau wie Spaziergänger permanent ihre Runden und nutzen ihre Freizeit absolut sinnvoll.
Für die Ausdauersportler der Laager Laufgruppe war das ein ganzes Wochenende nicht anders. Das erste Familientrainingslager war in diesem Jahr für die 38 Teilnehmer des Sportclubs Laage ein echtes Erlebnis. Gemeinsame morgendliche Läufe, Training am Strand und im gastgebenden Haus Kranich, sowie die hervorragende Versorgung durch das Team um Sonja Maier waren die Grundlagen für die sportlichen Tage, die sicherlich von einem langen Dauerlauf geprägt war, der immer noch Respekt einflößt. Dazu begleitete das frühlingshafte Wetter die Ausdauersportlerinnen und -sportler das ganze Wochenende.

Das Foto zeigt die Teilnehmer*innen des Familientrainingslagers. 
Foto: Heike Knabe

Zu einem besonderen Highlight entwickelte sich eine Joga-Trainingseinheit, die von der Laager Lauftrainerin Katja Beu angeleitert wurde und mit live gespielter Piano-Musik von Florian Lübs endete. Neben dem Kreissportbund Landkreis Rostock e.V. gilt dem Team des Hauses Kranich, einer Einrichtung der Geistlichen Stiftung St. Georg & St. Spiritus Pasewalk, ein ganz großes DANKESCHÖN. Die Leiterin des Hauses, Frau Sonja Maier, hatte mit ihrer Mannschaft die perfekten Voraussetzungen zur Durchführung des Familientrainingslagers geschaffen und damit die Basis zum Erfolg gelegt.

SC Laage

Laager Physiotherapie-Praxis wird Partner des SC Laage

Für den Laager Physiotherapeuten, Felix Elsner, ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit besonders mit der Laufgruppe des Sportclub Laage ein ganz klar definiertes Ziel. Felix Elsner erklärte dazu:“ Natürlich möchte ich mich mit meiner Praxis etablieren und wirtschaftlich agieren. Aber besonders mit den Ausdauersportlern, die zum Teil herausragende Leistungen abliefern und ein imposantes Trainingsprogramm absolvieren, möchte ich unbedingt zusammenarbeiten. Vielleicht kann ich mit meiner Arbeit einige Sportler noch in höhere, sportliche Bereiche begleiten.“, ergänzte der 31-jährige Physiotherapeut ganz freimütig.

Das Foto zeigt Felix Elsner in seiner Praxis in Laage. Foto: Andre Stache

Besonders für einige leistungsorientierte Athletinnen und Athleten sollte die Partnerschaft interessant werden. Denn neben dem Gedankenaustausch und auch der Beratung vom Fachmann können neue Wege bestritten werden.
Als sehr interessantes Angebot werden die Sportlerinnen und Sportler bestimmt das Therapie-System Luxxamed, zur Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen, betrachten. Aber auch Partner-Behandlungen, Fußreflexzonen- und Ganzkörpermassagen gehören neben den üblichen, zum Teil von Krankenkassen getragenen Angeboten in der Laager Physiotherapie-Praxis dazu. Der Sportclub Laage freut sich sehr über die Partnerschaft mit dem jungen und äußerst motiviertem Team und wünscht dem Unternehmen alles Gute und viel Erfolg.

EURAWASSER WALDLAUF – DAS ANMELDEPORTAL IST OFFEN!

In wenigen Wochen, genau am 8. Mai 2022, wird um 10.00 Uhr im Laager Stadtwald der nun schon 20.EURAWASSER Waldlauf gestartet. Im Laufe der vielen Jahre konnten sich einige Spitzenläufer aus unserem Bundesland in die Siegerlisten kämpfen und den Streckenrekord über die 12 Kilometer Distanz auf ganz starke 41,26 Minuten schrauben. Diesen Rekord hält seit 2015 der Mecklenburger Ausnahmeathlet Tom Gröschel. Rassige Zweikämpfe und spektakuläre Zielläufe, egal bei welchem Wetter, verlangten von den Aktiven in all den Jahren immer alles ab und machten die Organisatoren sehr stolz, denn damit hatten sich die vielen Stunden gemeinsamer Planung, Streckenvorbereitung und Organisation gelohnt.

Das Foto zeigt Aktive im Laager Stadtwald. Foto: SC Laage

Aber auch für weniger ambitionierte Ausdauersportlerinnen und -sportler ist der Lauf etwas ganz Besonderes. Das anspruchsvolle Streckenprofil und natürlich der immer wieder kehrende, sandige Schlusshügel verlangen von jedem alles ab. Traditionell werden die Organisatoren auch in diesem Jahr wieder Wettkampfstrecken über 2,4 km, 6 km und 12 Kilometer anbieten. Aber auch ein 1,2 Kilometer Schnupperkurs steht auf dem Programm.
Aufgrund des besonderen Engagements des Hauptsponsors EURAWASSER wird es für alle im Ziel nach einer professionellen Zeitnahme attraktive Medaillen und Urkunden und für die Besten Erinnerungspokale geben. Eine ausgewogene Sportlerversorgung gehört ebenso dazu wie das Stück Kuchen und Kaffee zum kleinen Preis. Die Anmeldung für die Veranstaltung ist schon jetzt möglich. Unter dem Internetportal: tollense-timing.de können sich Interessierte gern anmelden und vielleicht noch etwas trainieren, um erfolgreich den 20.EURAWASSER Waldlauf zu bestehen.

SC Laage 

Seelsorgelauf in den Frühling

Bei wunderschönen, fast schon frühlingshaften Bedingungen startete der diesjährige Seelsorgelauf des Evangelischen Militärpfarramtes im Unterkunftsbereich des Laager Fliegerhorstes. Als Familienevent zieht die Veranstaltung seit vielen Jahren laufbegeisterte Menschen in seinen Bann und besonders für die Kinder ist er ein Erlebnis. Die attraktive Laufstrecke, vorbei an abgestellten Traditionsmaschinen und die langen, windanfälligen Geraden bieten immer tolle Wettkämpfe. Die anschließende Siegerehrung, bei der alle Teilnehmer mit einer Medaille und einer Urkunde bedacht werden, ist immer wieder ein tolles Erlebnis. Und die Pokale für die schnellsten Läuferinnen und Läufer auf den vier unterschiedlich langen Wettkampfstrecken runden das Erlebnis perfekt ab. In diesem Jahr war das auch nicht anders. Nach der Vorbereitung, bei der motivierte Freunde der Militärseelsorge mit anpackten und einem theologischen Impuls direkt vor dem Start, liefen und walkten mehr als 50 Ausdauersportlerinnen und  -sportler um die begehrten Preise. Herauszuheben sind dabei die Leistungen in den Hauptläufen über 12 Kilometer. Der fast 55-jährige Stefan Grobbecker konnte nach großem Kampf nach starken 51,20 Minuten vor dem Rostocker Berufssoldaten Dirk Störtebecker (54,28 min) gewinnen.

Die Fotos zeigen den Start und Sieger des Laufes. Fotos: André Stache

Als schnellste Frau beendete die 16-jährige Juliane Göllnitz  ihren 12 Kilometer Lauf nach 54,46 Minuten. Das 9 Kilometer Rennen konnte die Laager Soldatin Christin Zimmermann  nach 48,30 Minuten für sich entscheiden. Schnellster Mann wurde der 41-jährige Marcel Raith, nach sehr ordentlichen 38,53 Minuten. Den 6 Kilometer Lauf entschied die 40-jährige Sandra Murr nach 26,26 Minuten für sich. Der angehende Polizist Maximilian Heise lief als schnellster Mann nach 28,36 Minuten ins Ziel. Richtig fix waren die schnellsten Kinder im 3 Kilometer Lauf unterwegs. Während die 12-jährige Pia Joelina Boldt nach 13,34 Minuten ins Ziel lief, beendete der fast 13-jährige Lenox Raith seinen Wettkampf nach 12,09 Minuten.  Am Ende war es wieder eine tolle Veranstaltung, die von vielen fleißigen Händen getragen wurde. Ihnen gebührt genau so ein großer Dank wie der militärischen Führung des Fliegerhorstes. Durch die Befürwortung eines solchen Events ist die Durchführung erst möglich.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Für eine gute Sache gelaufen – SC Laage unterstützt Spendenprojekt!

Mit einem klaren Bekenntnis für den Frieden präsentierten Ausdauersportler aus dem ganzen Norden den Spendenlauf „RUN FOR KYJIW – ROSTOCK BEWEGT SICH“ , am Kalendarischen Frühlingsanfang. Mehr als 500 Läuferinnen und Läufer bildeten den äußeren Rahmen auf der Tartanbahn des Rostocker Leichtathletik Stadions und der Sportclub Laage war mit mehr als vierzig Aktiven wieder einmal der Teilnehmerstärkste Verein. Aber auch neben dem sportlichen Angebot wusste der SC Laage zu überzeugen. Die fleißigen Ehrenamtler des Clubs präsentierten den Aktiven neben Obst und Säften, Kaffee, Tee und Kuchen.

Das Foto zeigt Laager Läufer im Rostocker Leichtathletik-Stadion. Foto: Ralf Sawacki

Dabei hatten sich im Vorfeld viele Clubmitglieder*innen als fleißige Kuchenbäckerinnen  zur Verfügung gestellt, so dass für die Athletinnen und Athleten ein opulentes Angebot zur Verfügung stand. Schon kurz nach dem Lauf konnten die Initiatoren der Aktion, André Bauschmann, Tom Moritz und Hubert Stövesand, zufrieden und glücklich verkünden, dass den „Maltesern International“, als Spendenempfänger insgesamt 12.000,00 Euro zur Verfügung gestellt werden kann. Dieses Geld wird zielgerichtet und in vollem Umfang vor Ort, in der Ukraine, mit der Bereitstellung von Trinkwasser, Lebensmitteln und Medikamenten die Menschen unterstützen. Zudem ist die Hilfsorganisation mit dem Wiederaufbau der Infrastruktur aktiv involviert. Abschließend darf man wirklich stolz verkünden, dass die Ausdauersportler der Region eine tolle Aktion tatkräftig und mit Leidenschaft unterstützt haben. Dafür ein großes DANKESCHÖN!

ast

Der Themse Halbmarathon, 13.1 Miles, am 12. März 2022 in London – ein Erlebnisbericht von Heinz-Peter Zettl (SC Laage)

Beschreibung eines Touristen aus dem 19. Jahrhundert über die Thames und den Richmonds Park Londons.
„Entfliehen Sie in die freie Natur im Richmond Park mit seinen weiten Flächen, Wiesen und Hirschherden, nur einen Steinwurf vom Zentrum Londons entfernt. Entdecke die Waldgärten der Isabella Plantation, stärke dich in den Teestuben der Pembroke Lodge und genieße vom King Henry’s Mound aus die Fernsicht auf die St. Paul’s Cathedral“.        Auch im Jahr 2022 kann ich das nur unverändert bestätigen. Obwohl Richmond an die innerstädtische Distrikt Line angebunden ist ,wähnt man sich dort bereits auf dem Lande. Richmond upon Thames, so der volle Name, liegt in einer anmutigen Auenlandschaft. Man kann kaum glauben, dass dieser liebliche, sich windende Wasserlauf derselbe sein soll, der in Londons Zentrum 20 Kilometer weiter zu einem respektablen Strom anschwillt. Seit Jahrhunderten ist das Flusstal ein Lieblingsmotiv der Landschaftsmaler und Touristen. Behäbig und fast schon majestätisch schlängelt sich die Themse durch die grünen Lungen Londons. Mit mir starteten 198 Läuferinnen und Läufer, am 12. März 2022 um 09.00Uhr, bei „typical british weather, 10 Grad und Nieselregen“ zum Start in den Frühling auf der Halbmarathonstrecke – 13.1 Miles.

Das Foto zeigt Heinz-Peter Zettl. Foto: Zettl

Die Strecke schlängelte sich entlang des Thames Path bis zum ersten Wendepunkt am Parkplatz von Kew Gardens, einem der schönsten Parks im Osten Londons. Weiter in Richtung Canbury Gardens, einer weiteren grünen Lunge, erlebt man hautnah Boat Races im 8-Sitzer, dem britischen Flaggschiff des Rudersports. Ein flacher, malerischer Halbmarathon am Flussufer der Themse, der am Burnell Avenue Open Space, Richmond beginnt und endet. Der Kurs ist aufgrund des unterschiedlichen Profils sehr fordernd und abwechslungsreich. Eine bunte Strecke durch Wälder, Uferlandschaften und teilweise über eindrucksvolle Promenaden. Auf den ersten 6 Meilen immer entlang der Themse, die hier einen Kanal ähnlichen Charakter hat, pfiff ein ungemütlicher Nord Ost Wind, zum Glück von hinten. Aber auf den nächsten 7 Meilen kam der Wind frontal von vorne getreu dem britischen Motto:  “Sunshine is delicious, rain is refreshing, wind braces us up, snow is exhilarating; there is really no such thing as bad weather, only different kinds of good weather. ” by John Ruskin
Durch die britische Armee wurde der Support geleistet und viele Spaziergänger und Einheimische bejubelten die Läufer. Alles in allem ein kleiner feiner 13.1 Miles-Run zum Frühlingsbeginn in UK, ein sogenannter C oder B-Lauf :).

Peter Zettl