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Arbeit des Volksbundes Reservisten näher gebracht

Im Zuge einer Informationsveranstaltung erfuhren Reservisten aus ganz Mecklenburg-Vorpommern viel Interessantes zum Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. , der in diesem Jahr seinen 106. Geburtstag feiert. Der Volksbund in Mecklenburg und Vorpommern gehört zu den ältesten Gliederungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Deutschland. Bereits 1920 wurden in Mecklenburg die ersten Ortsverbände gegründet und 1926 der Landesverband Mecklenburg-Schwerin. Als Referent konnte der Bundeswehrbeauftragte des Volksbundes für die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und den Reservisten in Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, Oberstleutnant a. D. Rainer Grygiel, absolut glaubwürdig überzeugen.

Oberstleutnant a. D. Rainer Grygiel bei seinen Ausführungen.               Foto: Heiko Krüger

Ein weiteres Ziel der Vortragsveranstaltung war die Zusammenstellung und Einweisung eines Arbeitskommandos für einen Arbeitseinsatz in Krakau (Polen). Im Herbst dieses Jahres werden Reservisten und aktive Soldaten des Taktischen Luftwaffengesvchwaders 73 „S nach Krakau reisen und tatkräftig die Arbeit des Volksbundes vor Ort unterstützen. Vor Ort werden die Männer, auch in diesem Jahr, einen Arbeitseinsatz auf dem örtlichen Soldatenfriedhof im Rahmen der Hilfeleistung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. absolvieren. Damit erfüllt die Bundeswehr seit Jahren die ihr von der Bundesregierung übertragene humanitäre Verpflichtung zur Pflege deutscher Soldatengräber. Anzumerken bleibt, dass die Veranstaltung in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt stattfand. Diesem und der Militärischen Führung des Verbandes gebührt für die herausragende Unterstützung der Arbeit der Reservistenkameradschaft ein besonderer Dank.

André Stache, StFw d.R.

Reservisten kochten für Angler

Im Zuge einer Ausbildungsmaßnahme wurde das Thema: “Leben im Felde – Lebensmittelverarbeitung in der Natur“, Reservisten und Mitgliedern des Landesanglerverbandes nähergebracht. Zunächst wurde den Teilnehmern eines Anglercamps des Kreisanglerverbandes Landkreis Rostock e.V., in der Kaserne Hohe Düne bei Rostock, unterschiedliches Gemüse in seiner Naturform präsentiert und über das jeweilige Wachstum und deren Verarbeitung gesprochen.

Stabsfeldwebel d.R. Stache bei seinen Ausführungen. Foto: R. Anne

Die Erläuterungen durch den 1.Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage, Stabsfeldwebel d.R. André Stache, begründeten sich auf der Tatsache, dass das Wachstum von Gemüse ein komplexer Prozess ist, der von Faktoren wie der Bodenvorbereitung, Licht, Nährstoffen, Wasser und Temperatur beeinflusst wird. Nach den Ausführungen des gelernten Landwirts wurde miteinander, unter freiem Himmel und bei bester Stimmung 14 Liter Kartoffeleintopf zubereitet, der anschließend auch gemeinsam verzehrt wurde. Die Teilnehmer im Lebensalter von 7 bis 76 Jahren waren begeistert und alle waren mit viel Enthusiasmus dabei. Das Erlebnis selbst wird sicherlich bei vielen der Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben.

RK Fliegerhorst Laage

Reservisten besuchten den Fliegerhorst Laage

Zu einer beeindruckenden Informationsveranstaltung trafen sich Mitglieder des Reservistenverbandes M-V und deren Angehörige auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt. Nach einer kurzen Begrüßung bekamen die ehemaligen Soldaten die Gelegenheit, mit ihren Angehörigen und Freunden den Fliegerhorst kennenzulernen. Dazu gehörte neben der notwendigen Busrundreise auf dem imposanten Gelände auch die Besichtigung eines Eurofighters. Direkt am hochmodernen Kampfflugzeug begrüßte der Kommodore des Verbandes, Herr Oberst Gerd Schnell, die Besuchergruppe, unter denen sich auch der Landesgeschäftsführer des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr, Oberstabsfeldwebel d.R. René Niemann und der Landesvorsitzende des Reservistenverbandes Oberstleutnant d. R. Peter Schur befanden. Oberst Schnell beeindruckte die zu großen Teilen Technik interessierten Gäste mit Fachexpertise und viel Hintergrundwissen aus erster Hand.

StFw d.R. Stache, Oberstlt d.R. Schur und Oberst Schnell. Foto: Heiko Krüger

Gleichzeitig empfanden die Reservisten die persönliche Anwesenheit des Kommodores als besondere Wertschätzung. Nach dem anschließenden Besuch der Militärhistorischen Sammlung des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“ führte Stabsfeldwebel André Stache, als 1. Vorsitzender der RK Fliegerhorst Laage, die Gruppe in die Räume des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Im Andachtsraum des Pfarramtes berichtete Militärseelsorgeassistent, André Stache, über die Arbeit der Militärseelsorge und über die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Reservisten.
In den folgenden Gesprächen wurde immer wieder betont, dass die Reserve in den zurückliegenden Jahren, durch das Aussetzen der Wehrpflicht, an Bedeutung für einen lageangepassten Aufwuchs der Streitkräfte gewinnt. Reservisten sind damit weiterhin ein wertvoller Bestandteil der Bundeswehr.
Und auch die Bedeutung der Reservisten als Mittler zwischen Bundeswehr und Gesellschaft wächst in unserem Land. Nach dem offiziellen Teil wurden in lockeren Gesprächsrunden Netzwerke geknüpft, Interessen ausgetauscht und gemeinsame Pläne geschmiedet. Die gemeinsamen Stunden verliefen in dem Bewusstsein, dass die Betreuung und Pflege der Kameradschaft wichtige Säulen im Verbandsleben sind und bleiben. Ein besonderer Dank gilt abschließend Hauptmann Heiko Krüger. Dieser begleitete die Veranstaltung vollumfänglich.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Gemeinsame Zeit verbracht – Militärseelsorge unterstützt starkes Projekt

Im Zuge einer Partnerschaft besuchten Familien, die im Betreuungsbereich des Fördervereins Kinder- und Jugendhospiz Leuchtturm e.V. vernetzt sind, die Unteroffizierskameradschaft des Stabszuges des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“, im Fliegerhorst Laage. Mit viel Liebe zum Detail hatten die Soldatinnen und Soldaten ein Sommerfest für den Förderverein organisiert, das die Familien sichtlich beeindruckte. Die Gäste genossen diese Aufmerksamkeit und nutzten den Blick über den Tellerrand hinaus. Technik, Arbeitsabläufe, gute Gespräche und auch die Tasse Kaffee und selbstgebackener Kuchen im Saal der Offizier- / Unteroffizierheimgesellschaft wurden ausnahmslos positiv aufgenommen.

Die Laufgruppenmädchen und André Stache – der auch ihr Trainer ist – vor einem Eurofighter Modell. Foto: A. Sawatzki

Und auch das Gefühl, miteinander Zeit verbracht zu haben, wirkte bei vielen sehr stark. Im Team der Organisatoren agierten auch der Militärseelsorgeassistent André Stache vom Evangelischen Militärpfarramt des Fliegerhorstes in Laage und der Militärseelsorgeassistent Andy Sawatzki vom Katholischen Militärpfarramt Rostock. Deren Angebote wie das gemeinsame Engelbasteln, eine Familientombola – deren Erlös dem Hospiz zur Verfügung gestellt wird – und Zeit für Gespräche wurden gut angenommen und auch sehr positiv bewertet. Unterstützt wurde das Projekt von den Mädchen der Laager Laufgruppe. Mit ganz viel Empathie begleiteten Florentine, Lara, Jessie, Annabell und Emi das Projekt und ernteten ihrerseits viel Lob und Anerkennung von den Soldatinnen und Soldaten. Abschließend darf man bewerten, dass dieses Projekt für alle Beteiligten eine Herzensangelegenheit war.

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Tag der Bundeswehr – Militärseelsorge mittendrin

Der Tag der Bundeswehr wird traditionell – ähnlich einem Tag der offenen Tür – standortübergreifend in unterschiedlichsten Kasernen, Dienststellen oder Orten seit 2015 durchgeführt. Die Bundeswehr und ihre Dienststellen lassen sich bei diesen Veranstaltungen gern über die Schulter schauen und präsentieren ihren Gästen und auch Neugierigen ihre Arbeit. Am letzten Samstag im Juni fand in diesem Jahr der Tag der Bundeswehr auch in Neubrandenburg statt. Nach offiziellen Angaben nutzten mehr als 15.000 Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit und informierten sich über die unterschiedlichsten Angebote und kamen so mit Soldatinnen, Soldaten und zivilen Mitarbeitern ins Gespräch. Selbstverständlich war die Veranstaltung mit militärischer Präzession vorbereitet worden und auch am Tag der Veranstaltung erlebten Gäste und Teilnehmer eine Bundeswehr, die offen und geduldig Rede und Antwort stand.

Der Militärseelsorgeassistent André Stache mit Annabell, Phoebe, Florentine und Lara. Foto: Erik Pflanz

Das Evangelische Militärpfarramt Laage präsentierte sich in diesem Zusammenhang gemeinsam mit Teilen des Psychosozialen Netzwerks auf dem Marktplatz der Vier-Tore Stadt. Bei bestem Wetter und guter Stimmung nutzten einige Hundert Menschen die Gelegenheit zum Austausch und zur Information. Mehr als 60 Liter Kaffee, Gummibärchen und Gebäck konnten dabei an die Frau oder den Mann gebracht werden, und natürlich wurde ausgiebig über Gott und die Welt philosophiert. Höhepunkt des Tages war sicherlich der Besuch durch den Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73″S“, Oberst Gerd Schnell. Unterstützt wurde das Team vor Ort von Phoebe, Lara, Florentine und Annabell. Die Schülerinnen, allesamt engagierte Mädchen der Laager Laufgruppe, brachten sich hervorragend ein und bereicherten mit ihrer lockeren und aufgeschlossenen Art das Angebot ungemein. Immerhin wurden mit den Gästen mehr als 200 Engel gebastelt. Ihnen und dem Militärseelsorgeassistenten, Andy Sawatzki (kath.), gilt für ihr Engagement ein besonderer Dank.

André Stache, Militärseelsorgeassistent Evangelisches Militärpfarramt Laage

Familienrüstzeit begeistert

Fast 50 Teilnehmer begrüßte das Evangelische Militärpfarramt Laage auf Deutschlands schönster Insel bei wunderschönem Sommerwetter. Soldatenfamilien der Standorte Laage, Sanitz und Bad Sülze waren der Einladung des Pfarramtes gefolgt, um Kraft zu tanken und sich auf einen regen Austausch über Gott und die Welt einzulassen. Andachten, qualifizierte Themenarbeit und lange Spaziergänge wurden genauso zelebriert wie ein zünftiges Grillfest, Bastelaktionen und für einige auch der Sprung in die noch sehr kühle Ostsee.

Die Bastelaktionen waren die Highlights für nicht wenige Kinder. Foto: A.Stache

Gemeinsame Gesprächsrunden bis in die Abendstunden wurden interessiert von den Erwachsenen begleitet und die Abschlussandacht am Sonntagmorgen setzte dem Wochenende einen würdigen Abschluss, denn am Morgen des 1.Veteranentages wurde genau das Thema sehr wohlwollend aufgenommen. Schließlich soll der Veteranentag dazu beitragen, das Verhältnis zwischen Bundeswehr und Gesellschaft zu stärken. Abschließend gilt dem Haus Kranich in Zinnowitz ein herzlicher Dank. Das Team des Hauses machte das Wochenende für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis.

André Stache, Militärseelsorgeassistent Evangelisches Militärpfarramt Laage

Arbeitseinsatz läutet sportliche Tage ein

Wenige Stunden vor der Eröffnung des Volkssporttages trafen sich einige Dutzend Frauen, Männer und auch Kinder zum Arbeitseinsatz auf der Laufstrecke im Laager Stadtwald. Mit ganz viel Eifer wurde unter den Augen von Revierförster Hans Martinez Müll gesammelt, Wege begradigt und auch Unfallschwerpunkte gekennzeichnet. Anschließend bewegte sich der Tross in Richtung Sportanlagen, um auch dort achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln und in Vorbereitung auf die sportlichen Tage, den äußeren Eindruck zu verbessern.Zeitgleich schafften sich Kameraden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage am Blücherdenkmal. Sie entfernten Unkraut und sammelten Müll aus den umliegenden Hecken und von den Wegen. Ein Kamerad bemerkte in der gemeinsamen Dankeschön-Runde, bei Bockwurst und guten Getränken: „Unsere Denkmäler sind Zeugen unserer Geschichte und Kultur. Sie bieten wichtige Einblicke in unsere Vergangenheit und tragen nicht unerheblich zur Identität unserer Städte und Dörfer bei. Es ist einfach unsere Pflicht, sie zu behüten und für zukünftige Generationen zu erhalten.“ Den fleißigen Helferinnen und Helfern gilt abschließend ein großes Dankeschön.

André Stache

Ostersonntag – Andacht auf dem Fliegerhorst

Diese Gelegenheit nutzten auch in diesem Jahr fast dreißig Menschen und feierten eine Andacht am Ostersonntag auf dem Fliegerhorst in Laage. Traditionell hatte der Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders „S“, Oberst Gerd Schnell, dem Evangelischen Militärpfarramt die Möglichkeit eröffnet, am Ostersonntag mit Familien einen Gottesdienst im Andachtsraum des Fliegerhorstes zu feiern. Pünktlich um 10.00 Uhr hatte sich der Andachtsraum im Unterkunftsbereich des Evangelischen Militärpfarramtes gut gefüllt und die Andachtsteilnehmer lauschten den Ausführungen des Militärseelsorgeassistenten, André Stache.

Ostern auf dem Fliegerhorst. Foto: André Stache

Gemeinsam wurde die Bedeutung des Osterfestes betrachtet und auch der Frühling fand mit viel Symbolik in der Andacht seinen Platz. Im Anschluss gingen alle Teilnehmer zur Kegelbahn der Offizier-Unteroffizierheimgesellschaft, wo ein Frühstücksbuffet auf alle wartete. Auf diesem Weg fanden nicht wenige Teilnehmer bunt gefärbte Ostereier, die der Osterhase wohl am Weg „verloren“ hatte.  Angekommen, nutzten alle noch einige Stunden, um bei dem besagten, deftigen Brunch, an dem sich alle durch das Mitbringen verschiedener Leckereien beteiligt hatten, über das Leben zu philosophieren. Neben den guten Gesprächen und dem Austausch über die Vergangenheit und unsere Zukunft nutzten nicht Wenige die Gelegenheit, und „kegelten“ die angefutterten Kalorien auf der Kegelbahn des Fliegerhorstes wieder ab.
Die traditionelle Osterandacht am Vormittag des Ostersonntags war wieder ein schönes Erlebnis für Soldaten, Zivilbedienstete, Familienangehörige derer und Freunde der Militärseelsorge. Dafür gilt der militärischen Führung des Fliegerhorstes und den fleißigen Helfern ein ganz großes Dankeschön.

Evangelisches Militärpfarramt Laage

15K3 Marsch – Laager Soldaten stark vertreten Veteranenkultur in Deutschland wächst

Weit über 16.000 Menschen haben im letzten Jahr Deutschlandweit am 14K3 Marsch teilgenommen. An diesem Erfolg orientierte sich der diesjährige 15K3 Marsch. Mit diesem Marsch erinnern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die gefallenen Kameraden des Karfreitagsgefechts, dass am 2. April 2010 in Afghanistan stattfand. Damit wurde eine neue Tradition des Gedenkens begründet. Dies ist nur durch die rege bundesweite Beteiligung und die positive Resonanz der letzten Jahre möglich geworden. Daran galt es anzuknüpfen.
Nach dem Start in Laage marschierten die Frauen und Männer in Marschformation über Feldwege, alte Alleestraßen und betagte Landstraßen durch Dörfer und zurück nach Laage. Sie präsentierten sich so in großer Zahl den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Marschformation auf dem Weg zum Rathaus. Foto: FMZ Takt LWG 73″S“

Wie schon in den vergangenen Jahren nahm auch Stabsfeldwebel Daniel Schwarz, Kompaniefeldwebel auf dem Fliegerhorst, an dem Gedenkmarsch teil. „Dass im vergangenen Jahr bundesweit so viele Menschen am Marsch teilgenommen haben, ist ein starkes Indiz für die Zeitenwende in unserer nationalen Veteranenkultur“, sagte Schwarz. „Ich gehe davon aus, dass die Zahl der Marschierenden in diesem Jahr noch einmal deutlich gesteigert werden konnte.“ Auch Stabsfeldwebel Daniel Schwarz nahm am 15K3 Marsch teil und erklärte: „Die Teilnahme am Marsch ist sehr bewegend und emotional. Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass die Veteranenkultur in Deutschland immer weiterwächst“. Mit einer Andacht, die von den Militärseelsorgeassistenten, Andy Sawatzki (kath.) und André Stache (ev.) zelebriert wurde fand die Veranstaltung, die durch den Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“, Oberst Gerd Schnell, persönlich begleitet wurde, einen würdigen Abschluss.
Anzumerken bleibt, dass der erste K-Spendenmarsch unter dem Titel „10K3“ im Jahr 2020 stattfand. Seither sind die Rahmenbedingungen gleichgeblieben. Die einzige Voraussetzung: 15 Kilometer mit 15 Kilogramm Gepäck. Ziel ist es, jedes Jahr einen Kilometer sowie ein Kilogramm draufzupacken. Man kann jederzeit auch zum Ursprung von 10 Kilometern und 10 Kilogramm zurückkehren. Nicht die Leistung steht im Vordergrund der sportlichen Veranstaltung, sondern die körperliche Betätigung in Verbindung mit dem aktiven Gedenken an die gefallenen Kameradinnen und Kameraden.   „Ich war in diesem Jahr zum zweiten Mal dabei. Und ich bin stolz darauf, gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden marschiert zu sein, um so den Gefallenen des Karfreitagsgefechts zu gedenken“, sagt Oberstabsfeldwebel Henry Brandt. „Die Teilnahme an dem Gedenkmarsch ist für mich sehr wichtig, da der Marsch zur Wertschätzung der Opfer des Karfreitagsgefechts beiträgt. Der Marsch erinnert daran, dass Erinnerung und Respekt für die Geschichte notwendig sind, um das Erbe der Mutigen zu ehren und aus den Lektionen der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen“, so Brandt.

André Stache,   Militärseelsorgeassistent Evangelisches Militärpfarramt Laage

Heftiger Wind begleitet Aktive beim Seelsorgelauf

Schon die straff im Wind wehende Fahne der Militärseelsorge vor dem Unterkunfts- und Bürogebäude, ließ die  Aktiven erahnen, welche schwierigen Bedingungen auf alle Ausdauersportlerinnen und -sportler zukommen sollte. Nach einer Begrüßung und einem kleinen Morgenimpuls durch den Militärseelsorgeassistenten, André Stache, und der notwendigen Streckeneinweisung starteten die mehr als vierzig Läuferinnen und Läufer gemeinsam auf die vier unterschiedlichen Distanzen. Und alle kämpften gegen den heftigen, kantigen Wind der an diesem Vormittag keine Bestzeiten zuließ. Besonders über die 12 Kilometer Strecke konnten Freunde und Familienangehörige den beeindruckenden Sieg von Steffen Schirmer bestaunen, denn der 38-jährige Berufssoldat kämpfte bis zum letzten Meter, um seinen direkten Konkurrenten, Thomas Schölzke, auf Distanz zu halten.

Der Gesamtsieger Steffen Schirmer und die Sieger der Läufe. Fotos: André Stache

Ganze 35 Sekunden vor dem Rüganer hatte der Laager Clubläufer Vorsprung im Ziel. Sehr stark präsentierte sich auch der 15-jährige Lennox Raith. Nach 23,09 Minuten beendete er sein Rennen. Beeindruckend war auch der Sieg der erst 13-jährigen Ida Pielahn (Laufteam Rügen) auf der 12 Kilometer Strecke. Nach 1;02,34 lief sie als erste weibliche Teilnehmerin ins Ziel. Im Anschluss an die Wettkämpfe wurden die Läufe im Stile einer Flurparty ausgewertet und über Gott und die Welt philosophiert. Die anschließende Siegerehrung mit Medaillen und Urkunden für alle Teilnehmer und Pokale für die Besten rundete die Veranstaltung perfekt ab. Ein besonderer Dank gilt den Verantwortungsträgern des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73″S“. Die positive Grundeinstellung zur Durchführung solcher Aktionen auf dem Fliegerhorst machen es erst möglich, dass das Evangelische Militärpfarramt Laage Soldatinnen, Soldaten, Zivilbedienstete und Freunde der Militärseelsorge und deren Angehörige zum Seelsorgelauf auf dem Fliegerhorst begrüßen kann.  Ein Dank gilt auch den Frauen des Sportclubs Laage und den Reservisten, die sich in ihrer Freizeit für das Projekt engagiert haben.

Evangelisches Militärpfaaramt Laage

Die Sieger:
3 km
Männer                                                             Damen
Mats Scholl (13,56 min),                          Paola Paeschke (13,59 min)                  Laufteam Rügen                                          Sportclub Laage                       

6 km
Männer                                                            Damen
Lennox Raith (23,09 min)                      Marie Krahl (30,40 min)                          Sportclub Laage                                         Laufteam Rügen

9 km
Männer                                                          Damen
Bernd Jänike (40,12 min)                    Hannah Schölzke ( 44,20 min)

Sportclub Laage                                        Laufteam Rügen

12 km
Männer                                                              Damen
Steffen Schirmer (48,30 min),               Ida Pielahn (1;02,34 min)                      Sportclub Laage                                           Laufteam Rügen

 

Bundeswehrbeauftragter des Volksbundes besucht das Evangelische Militärpfarramt in Laage

In den zurückliegenden Tagen besuchte der Bundeswehrbeauftragte des Volksbundes für die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und den Reservisten in Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, Oberstleutnant a. D. Rainer Grygiel, das Evangelische Militärpfarramt in Laage. Er bedankte sich für die Unterstützung der Arbeit in den zurückliegenden Jahren und das Engagement bei der Umsetzung verschiedenster Aktivitäten.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. handelt in staatlichem Auftrag. Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben ist er auf die Unterstützung und Hilfe von freiwilligen Spendern, Sammlern und Teilnehmern vor allem an internationalen Maßnahmen (Jugendlager, Kriegsgräbereinsätze) angewiesen.Die Bundeswehr fühlt sich als Institution der Aufgabe des Volksbundes in besonderem Maße verpflichtet und unterstützt nicht wenige Aktivitäten. Die Weitergabe des verpflichtenden Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewalt von der Kriegsgeneration an die nach dem Krieg geborenen Generationen ist noch am ehesten durch die praktische Arbeit an den Gräbern möglich. Zudem sind Reservistinnen und Reservisten für den Volksbund ein zuverlässiger Partner. Zahlreiche Reservistenkameradschaften, ob sie nun im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. organisiert sind oder eigenständig ihre Aufgaben wahrnehmen, helfen dem Volksbund mit großem ehrenamtlichen Engagement insbesondere dadurch, dass sie bei der Haus- und Straßensammlung herausragende Ergebnisse erreichen oder bei Arbeitseinsätzen auf Kriegsgräberstätten im In- und Ausland fachlich hervorragende Arbeiten leisten. Dieses freiwillige Interesse der Reservistinnen und Reservisten verdient besondere Beachtung, weil diese Leistungen meist neben der eigentlichen beruflichen Tätigkeit in der Freizeit oder im Urlaub erbracht werden. Die Unterstützung durch Reservistinnen und Reservisten ist im wahrsten Sinne beispielhaftes Ehrenamt.

Pfarrhelfer André Stache und Oberstleutnant a. D. Rainer Grygiel. Foto: Andy Sawatzki

10 Jahre RK Fliegerhorst Laage – Kameradschaft sagt DANKE

Als im Jahr 2015 die Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage gegründet wurde, konnte wirklich niemand ahnen, welche Turbulenzen die Frauen und Männer in den folgenden Jahren erleben würden. Gerade deshalb blickt die Kameradschaft stolz und selbstbewusst auf die Zeit zurück. Der Jahresempfang gestattet traditionell den geladenen Gästen, unter denen sich die Bürgermeisterin der Stadt Laage Frau Christin Zimmermann und der Geschäftsführer des Reservistenverbandes M-V Oberstabsfeldwebel d.R. Rene Niemann befanden, die Gelegenheit, einen Blick zurückzuwerfen auf die Begebenheiten und Entwicklungen des letzten Jahres sowie einen Ausblick auf die Vorhaben des neuen Jahres zu geben.

Die Geehrten, eingerahmt von Stfw d.R. Stache (li.) und OStFw d.R. Rene Niemann (re.). Foto: Jens Anders

Nach der Begrüßung durch den 1.Vorsitzendenden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage, Stabsfeldwebel d.R. André Stache, und Grußworten durch Militärdekan Jens Anders, der Laager Bürgermeisterin und Hauptmann d.R. Wolf-Dieter Augustin, der den Gästen die Grüße des Präsidenten des Reservistenverbandes Mecklenburg-Vorpommern übermittelte, überreichte StFw d. R. Stache dem 1.Vorsitzenden des Sportclubs Laage, Herrn Stefan Grobbecker, ein Ehrenpräsent. Eifrig unterstützen die Sportlerinnen und Sportler die Reservisten seit ihrer Gründung und besonders im sportlichen Bereich und im Zuge des Natur- und Umweltschutzes wurde vieles gemeinsam unternommen. Die Ehrenurkunde der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage wurde an OTL d. R. Hans-Hennig Ostermeyer, Hptm Heiko Krüger, OG d. R. Sebastian Kroog und Herrn Marcel Raith überreicht. Ihr Engagement im Bereich der ehrenamtlichen Aktivitäten ist einfach nur beeindruckend. OStFw d. R. Uwe Krause und Hauptfeldwebel Bernd Weichmann wurden für ihr Engagement im Bereich der Kriegsgräberfürsorge geehrt. Der Jahresempfang wurde musikalisch durch Yvonne, Florian und Niclas Lübs sowie kulinarisch durch das fleißige Personal der Offizier-/ Unteroffizierheimgesellschaft Laage umrahmt.

André Stache, Stabsfeldwebel d. R. und Vorsitzender der RK FlgHst Laage

Zeit mit Engeln verbracht

Fast vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßte das Evangelische Militärpfarramt Laage am letzten Februarwochenende zur traditionellen Winterfamilienrüstzeit, das für alle zu einem echten Erlebnis avancierte und keine Wünsche offen ließ. Engel wurden als Kernthema betrachtet. Egal, ob es das pummelige Engelchen vom Altarbild ist oder der Erzengel Michael – alle galt es zu beurteilen.Eine Andacht mit anschließender thematischer Arbeit und eine gemeinsame Bastelaktion von den anwesenden Familien wurden begeistert genutzt, um über Engel, Gott und die Welt zu philosophieren. Gemeinsame Abende, sportliche Angebote und die hervorragende kulinarische Begleitung rundeten das Angebot für die Familien aus Rostock, Sanitz, Bad Sülze und Laage perfekt ab. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses Kranich in Zinnowitz auf der Insel Usedom waren den Rüstzeitteilnehmern sehr positiv aufgeschlossen, sodass sich wirklich alle sehr wohl fühlten und die letzten kalten aber auch sonnigen Wintertage sehr genossen. Nach der Abschlußrunde gingen kleine, selbstgebastelte Engel mit den Rüstzeitteilehmern auf die Heimreise und werden die tolle Familienrüstzeit noch lange in den Gedanken wachhalten.  Und nicht wenige werden öfter an den Psalm 91 denken, in dem sich folgende Worte finden:“Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.“

Text und Foto: André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Rüstzeit war für Soldaten ein Erlebnis

Soldatinnen und Soldaten, allesamt Angehörige der Waffenschule der Luftwaffe mit dem Dienstsitz Laage, waren der Einladung des Evangelischen Militärpfarramtes Laage gefolgt und erlebten im Zuge einer Soldatenrüstzeit intensive Tage auf Deutschlands Sonneninsel Usedom. Neben der täglichen Morgenimpulse, guten Gesprächen, Spaziergängen und morgendlichen Fitnesseinheiten war die Arbeit zum Kernthema: „Der Soldat in unserer Zeit“, der Schwerpunkt der Rüstzeit. Die Unteroffiziere und Offiziere betrachteten ihren Beruf mit all seinen Facetten und diskutierten offen und sachlich zu Wertefragen, Zukunft der Bundeswehr und die Rolle der Soldaten in unserer Gesellschaft.

Rüstzeitteilnehmer während einer Gruppenarbeit. Foto: André Stache

Zum Höhepunkt avancierte ein gemütlicher bayerischer Abend mit typisch bayerischen Spezialitäten. In der Abschlussrunde wurde die Veranstaltung ausnahmslos positiv bewertet. Dem Personal des Hauses Kranich in Zinnowitz gilt auch deshalb ein besonderer Dank. Sehr angenehm war die Leidenschaft des Personals im Haus Kranich. Deren besonderes Engagement und die Absicht, immer für die Gäste da sein zu wollen, waren die Grundlage für diese tolle Soldatenrüstzeit.


André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelisches Militärpfarramt Laage

Entdeckertour im Fliegerhorst – ein echtes Ferienerlebnis

Für Mädchen und Jungen aus Laage war die Frühjahrs-Entdeckertour mit der Beauftragten für Umwelt- und Naturschutz des Sportclubs Laage, Sarah Liesegang, schon deshalb ein besonderes Erlebnis, weil sie wieder hinter dem Kasernenzaun des Laager Fliegerhorstes stattfand. Dafür, dass das realisiert werden konnte, gilt den Verantwortungsträgern des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S ein besonderer Dank.
Neben der theoretischen Einführung in das Thema – der Umgang mit invasiven Tier- und Pflanzenarten – wurde entlang des Zaunes der Blick auf Frühblüher, Vogelnester, Nisthilfen und auch Insektenhotels gelegt. Die interessierten Kinder begeisterten sich aber auch schnell an flüchtenden Rehen, vielen Kolkraben, Schnecken sowie Käfern.

Es gibt überall viel zu entdecken. Foto: André Stache

Neben einer Einweisung und der Vermittlung von viel Kindgerechtem Wissen verfolgten die 8- bis 12-jährigen aufmerksam die Ausführungen der 34-jährigen. Nach der gut 4 Kilometer langen Wanderung waren alle Teilnehmer sicherlich durchgefroren, aber absolut begeistert, und wünschten sich nach einem Glas Tee und einem Imbiss in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes eine baldige Wiederholung. Dann ja vielleicht bei besserem Wetter.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Luftwaffensoldaten unterstützen Vereinsarbeit

OTL Mohler, PfHlf Stache, Hptm Krüger, OStFw Thomas Köplin und StFw Schwarz (v.l.) bei der Scheckübergabe. Foto: Sebastian Thomas

Der engagierte Macher und 1.Vorsitzende des Motorcross-Clubs „Am Echoberg“ Tessin, Oberstabsfeldwebel Thomas Köplin,  der Vorsitzende des Kreisanglerverbandes Landkreis Rostock e.V.,  Hauptmann Heiko Krüger, und der 2.Vorsitzende des Sportclubs Laage, Pfarrhelfer André Stache, durften sich in den vergangenen Tagen über eine großzügige Spende freuen. Aus den Händen des Stellvertretenden Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“, Oberstleutnant Stephan Mohler, wurde den Vertretern der ehrenamtlich geführten Vereine zu gleichen Teilen der Erlös aus dem im Dezember stattgefundenen Adventsmarkt in Form von Spendenschecks überreicht. Damit möchte der Luftwaffenverband zielgerichtet die Kinder- und Jugendarbeit vor Ort unterstützen. Während die Motorcross-Sportler ihre Förderung in das Sommertrainingslager der Kinder investieren, dürfen sich die Teilnehmer des Jugend-Hornfischangeltages mit den Beach Brothers über ihre Spende freuen. Die Ausdauersportler des SC Laage investieren ihren Anteil in das Sommertrainingslager der Kinder und Jugendlichen in der Sportschule Güstrow.Der Adventsmarkt, der am 2. Adventswochenende im Fliegerhorst der Recknitzstadt Laage zelebriert wurde, war durch die Kompaniefeldwebel des Verbandes initiiert und nach Aussagen nicht weniger Gäste ein tolles Familienerlebnis. Soldatinnen und Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “S“ hatten die Grundlagen für den Adventsmarkt geschaffen. Unterstützt wurden sie vom Deutschen Bundeswehr Verband e.V., dem Evangelischen Militärpfarramt Laage, vom Katholischen Militärpfarramt Rostock und von den fleißigen Mädchen der Laager Laufgruppe.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

Klöncafe in Laage – einfach vorbeikommen und mitmachen

Warum am Samstagnachmittag alleine zu Hause Kaffee trinken? Das muss nun wirklich nicht sein. In Laage geht die Frau oder der Mann zum Klöncafe, am 18.Januar 2025, ab 14.00 Uhr, ins Vereinshaus am Sportplatz. Wer dann noch Interesse an der plattdeutschen Sprache hat, kommt gänzlich auf seine Kosten, denn die Elmenhorster Landlüüd werden an diesem Nachmittag mit norddeutschem Humor und Frohsinn für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen.

Foto: J. Hinnah

Der Eintritt an diesem Nachmittag ist mit 15 Euro durchaus überschaubar. Um allen gerecht zu werden und für alle eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, bitten die Geselligkeitsdamen und -herren um eine verbindliche Anmeldung, unter 015144827089. Und wie beim Planungsgespräch versichert wurde, sind spontane Besuche selbstverständlich auch möglich.

Die Geselligkeitsdamen und -herren aus Laage

Familienrüstzeit zum Jahreswechsel

Mit dem Jahreswechsel kommt die Zeit der Besinnung und des Rückblicks. Für nicht wenige Soldatenfamilien ist das die Gelegenheit, mit dem Evangelischen Militärpfarramt Laage den Jahreswechsel im Zuge einer Familienrüstzeit in Zinnowitz, auf der Insel Usedom, zu verbringen. Emotionale Andachten, gute Gespräche, ein gemeinsamer Bastelnachmittag, die Silvesterparty und der Spendenlauf der Usedomer Laufmützen bildeten dann die Inhalte für die Zeit zwischen den Jahren.

Foto: Jens Anders

Während viele Erwachsene die Gedanken schweifen ließen, nutzten die Kinder die Stunden, um sorglos miteinander zu spielen oder einfach nur zu toben. Und auch der aufkommende Sturm konnte keinen der Rüstzeitteilnehmer nervös machen, denn auch diese Rüstzeit blieb behütet und im Sinne der Jahreslosung 2025:
“Prüft alles und behaltet das Gute!“.
Ein besonderer Dank gilt abschließend der Soldatin und den Soldaten, die eine an den Mülltonnen am Nachbarhaus brennende Silvester-Raketenbatterie löschten und in Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr für die notwendige Sicherheit sorgten.                                                                                                                                  Traditionell unterstützte das Evangelische Militärpfarramt Laage den Silvester Kranichlauf in Zinnowitz. Der Erlös von über 1.500 Euro wird dem ambulanten Kinderhospizdienst Leuchtturm e.V. in Greifswald zur Verfügung gestellt.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Anmerkung:
Die Jahreslosung stammt aus dem 21. Vers des fünften Kapitels des 1. Thessalonicherbriefes. Die Wahl der Jahreslosung erfolgte aus 32 Vorschlägen, die von 23 Mitgliedsorganisationen der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft eingereicht wurden.                                         

Alle Jahre wieder – Familienfußball als Jahresabschluss

Nun schon traditionell, organisierte das Evangelische Militärpfarramt in Laage einen Familienfußballtag  kurz vor dem Jahreswechsel.  Nach den Worten des Predigers Salomon:“ Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“, wollten Gleichgesinnte die Möglichkeit nutzen, um miteinander Zeit zu verbringen. Schon beim Betreten der Bolzarena in Bargeshagen, am Stadtrand von Rostock, klopfte das Fußballherz aller Teilnehmer der sportlichen Aktion höher.  Zwei 29m x 14m große Bolzplätze mit Kunstrasen der Green Professional Champion-Produktlinie von Trendsport Rummenigge ausgelegt, beeindrucken jeden Fußballfan und sorgen durch ihre natürliche Beschaffenheit auch für höchsten Spielkomfort.

Die Teilnehmer des Familienfußballtages und die Ehrung der jüngsten Aktiven. Foto: Maria Mohr

Die Spielfelder selbst sind vollständig mit Netzen umspannt und haben zwei Tore (5m x 2m). Das Bandensystem sorgt zudem dafür, dass der Ball permanent im Spielfeld bleibt. Und das sorgt für viel Bewegung und tolle Aktionen.
Und mit der Begrüßung im Sportpark staunten nicht wenige, als Kai Bülow, der ehemalige Fußballprofi (FC Hansa Rostock, TSV 1860 München und Karlsruher SC), die Halle betrat und sich mit den anderen warm machte. Mit dem Ex-Profi, Kai Bülow, und dem 41-jährigen Jens Beu, der unter dem ehemaligen Bundesliga Torwart Andreas Reinke trainierte und spielte sowie Luca Frehse, der aktiv beim Malchower SV kickt, agierten aber auch Männer auf dem Platz, die in der Lage waren andere „mitzunehmen“ und als Führungsspieler zu begleiten, sodass jeder zu seinen Erfolgserlebnis kam. Schnell waren drei Teams zusammengestellt – wobei die älteren Herren gerne zusammenbleiben wollten – und im Turniermodus ging es los. Nach einfachen Regeln, aber ohne Schiedsrichter und mit viel Spaß spielten die Mädchen und Jungen mit den zum Teil schon lebensälteren Männern über zwei Stunden auf der hochmodernen Anlage. Und alle hatten ihre Freude, denn die großen Tore und der Kunstrasen, der den Ball immer wieder schneller werden ließ, sorgten für Action und permanenten Torjubel auf dem Feld. Sicherlich war für einige das Fußballspiel eine echte „ernste“ Sache, aber Oberleutnant Steve Göhner, der seinen Dienst bei der Flugabwehrraketengruppe 21 in Sanitz versieht, sah es ganz sachlich: „Es ist ein tolles Angebot der Militärseelsorge und ich bin immer wieder gerne dabei.“ Am Ball zeigten alle Kickerinnen und Kicker an diesem Sonntagmorgen ihr Können und beeindruckten mit ansehnlichem Hallenfußball. Ganz bestimmt war diese Aktion ein Erlebnis für alle Teilnehmer, das in echter Männermanier mit einer Flasche Bier sowie Saft für die Jugend und Kraftfahrer ihren Abschluss fand. Und für viele sind die Aktionen des Evangelischen Pfarramtes ein Teil ihres Lebens geworden. Egal, ob es nun die Rüstzeiten, Seelsorgeläufe oder Fußballvergleiche sind, am Ende war wichtig, dass sich Menschen Zeit füreinander genommen haben. Es gilt, soziale Kontakte zu pflegen, aktiv zu sein und miteinander Zeit zu teilen. Und genau das war das Ziel des Familienfußballtages.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Laager Reservisten blicken auf vergangene Monate

Die Reservistenkameradschaft (RK) Fliegerhorst Laage umfasst derzeit 63 Frauen und Männer mit unterschiedlichsten militärischen Vorerfahrungen und umfangreichen Interessen. Als Kameradschaft zeigte sie sich bei nicht wenigen Veranstaltungen in der Öffentlichkeit und darf zufrieden auf die zurückliegenden Monate blicken. Natürlich war der Jahresempfang der absolute Höhepunkt der Aktivitäten der RK. Aber auch die Arbeitseinsätze am Blücherdenkmal, die Abnahmen des Deutschen Sportabzeichens und des Basis Fitness Tests, die Teilnahme an der Kranzniederlegung am Volkstrauertag mit anschließender Info-Veranstaltung, die Unterstützung einer Schießsportveranstaltung des Verbandes und die Beiträge zur Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. dürfen durchaus erwähnt werden.

Das Foto zeigt das Mitglied des Deutschen Bundestages, Johannes Arlt (SPD), StFw d. R., André Stache, und den Geschäftsführer des Reservistenverbandes M -V, Oberstabsfeldwebel Rene Niemann, während des Jahresempfangs im Februar 2024. Foto: Sebastian Kroog

Herausragend für die Außenwirkung war sicherlich die Informationsveranstaltung zu den Themen: Karte und Kompass und Orientierung im Wald durch den RK-Vorsitzenden, StFw d. R., André Stache, vor Mitgliedern des DRK Kreisverbandes Güstrow e.V.
Ein weiterer Höhepunkt war für die Teilnehmer das Sommerfest der Kameradschaft auf dem Fliegerhorst in Laage. Wie die meisten Veranstaltungen verlief auch diese Veranstaltung in dem Bewusstsein, dass die Betreuung und Pflege der Kameradschaft wichtige Säulen in der Arbeit der Reservistenkameradschaften sind und bleiben. Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“ um Oberst Gerd Schnell. Durch deren Befürwortung ist die Durchführung vieler Veranstaltungen erst möglich gewesen.

André Stache, 1.Vorsitzender Reservistenkameradschaft (RK) Fliegerhorst Laage