Archiv der Kategorie: Sport und Gesundheit

OSPA-Stadtlauf kurz vor dem Weihnachtsfest

Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest bittet die Laufgruppe des Sportclubs Laage in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der  Ostseesparkasse zum letzten gemeinsamen Volkslauf des Jahres. Ohne den sonst üblichen Wettkampfdruck werden die Läufer und Walker, unter Führung ortskundiger Ausdauersportler, Strecken von 3 km, 6 oder 10 Kilometern, in kleinen Gruppen gemeinsam bewältigen. Auf eine Zeitnahme oder Wertung wird dabei völlig verzichtet.
Auf ihren Trainingsstrecken werden die Recknitzstädter in unterschiedlichen Geschwindigkeiten die wunderschöne Altstadt mit dem Rathaus, der Stadtscheune und dem Wasserturm anlaufen, aber auch die neueren Wohngebiete Schwednißtannen, Camp Wiese und Pahl Stücke gehören in das zünftige Laufprogramm. Damit werden die Laager Clubläufer  für Stadtführungen der besonderen Art sorgen.

Das Foto zeigt Stadtläufer vergangener Jahre. Foto: Ralf Sawacki

Alles im Sinne einer öffentlichen Trainingseinheit. Im vergangen Jahr nutzten über einhundert Läuferinnen und Läufer sowie die engagierten Walkerinnen und Walker des Sportclubs Laage diesen sportlichen Jahresabschluss vor dem großen „Futtern“ in der Weihnachtszeit. Im Anschluss an die sportliche Betätigung können sich dann alle Aktiven bei Kaffee, Tee, Kuchen und Obst stärken.
Auf Grund des besonderen und langjährigen Engagements der Ostseesparkasse  darf sich jeder Teilnehmer über eine attraktive Medaille und eine Urkunde freuen. Den Abschluss bildet eine Läufertombola mit ansprechenden Preisen.
Jetzt gilt es, nur noch zu trainieren und dabei zu sein, am 18. Dezember 2022, um 10.00 Uhr! Start und Ziel des 9.OSPA-Stadtlaufes in Laage befinden sich direkt an der Recknitzsporthalle, an der B 108. Die Anmeldung ist ab 09.30 Uhr möglich.

SC Laage

Entwicklung der Laufbewegung in Mecklenburg-Vorpommern

Laufbewegung in M-V bis 1975 ohne große Bedeutung
Den Beginn der Laufbewegung in Mecklenburg-Vorpommern bzw. in den drei Vorgängerbezirken Rostock, Schwerin und Neubrandenburg kann man auf die Zeit ab 1975 datieren. Vorher gab es bereits einen staatlich geförderten starken Leistungs- und Spitzensport in den Leistungssportclubs Rostock, Schwerin und Neubrandenburg auch im Langstreckenlauf. Daneben gab es einige junge wettkampf- und leistungsorientierte männliche Langstreckenläufer in den sonstigen Sportgemeinschaften, die sich ihre Startmöglichkeiten bei den wenigen für sie in der DDR oder im sozialistischen Ausland angebotenen Bahn-, Straßen- oder Geländeläufen suchen mussten. Der Breiten- bzw. Volkslaufsport war bis dahin fast bedeutungslos. Zwar gab es ab 1967 die „Lauf dich gesund“- Bewegung und ab 1973 die Meilenbewegung „Eile mit Meile“, wobei es gelang, größere Teile der Bevölkerung vor allem bei Betriebssportfesten und sogenannten „Sportfesten der Werktätigen“ an den Start zu bringen, aber das waren lediglich sporadische Laufwettbewerbe. Hier ging es meist nur über vergleichsweise kurze Laufstrecken bis 2 km, wobei die erreichten Laufzeiten untergeordnet waren. Die Freude am Laufen in der Gemeinschaft sollte entscheidend sein und entwickelt werden.

Beginn der Ära Rennsteiglauf als entscheidender Impuls für die Laufbewegung
Einen entscheidenden Impuls für die Laufbewegung, auch im heutigen Mecklenburg-Vorpommern, gab es Mitte der 1970er Jahre mit Beginn der Ära Rennsteiglauf in Thüringen. Der Rennsteiglauf als Laufevent außerhalb der damals vom DTSB gewollten und geförderten Sportbewegung faszinierte vor allem die jungen Menschen in und außerhalb der Sportvereine, obwohl der Lauf damals die für damalige Verhältnisse gewaltige Länge von 75 km auf schwierigem Terrain hatte, erst später kam der 45km-Lauf dazu, noch viel später der Halbmarathon. Die Teilnahme am Rennsteiglauf war für viele ein Traum. Dazu musste man allerdings hart trainieren, um dort gut abzuschneiden bzw. den Lauf zumindest gut zu überstehen.
In dieser Zeit wurden auch im heutigen Mecklenburg-Vorpommern viele Laufgruppen gegründet, in denen ein organisiertes Lauftraining gepflegt wurde. Die Laufgruppen integrierten sich grundsätzlich in bestehende Sportvereine und damit auch in das bestehende Sportsystem der DDR. Das hatte neben der Tatsache, dass man nur so an eine der begehrten Startkarten für den Rennsteiglauf herankam, auch den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass man so die Trainingsmöglichkeiten und vor allem die finanziellen Hilfen der Sportvereine, die in der DDR durch Betriebe und Verwaltungen erheblich gestützt wurden, in Anspruch nehmen konnte.
In allen damaligen Kreisen der drei Nordbezirke wurden in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre  Straßen-, Gelände- und Bahnläufe für Breitensportler organisiert, an denen vor allem die leistungsorientierten, in Sportvereinen organisierten jüngeren männlichen Läufer teilnahmen. In den 80er Jahren kamen dann mehr und mehr weibliche Teilnehmer dazu. Die Streckenlängen bei diesen lokalen Läufen betrugen meist zwischen 10 und 20 km. Sehr beliebt waren die Stundenläufe auf den damaligen Sportplatzaschenbahnen, die in großer Zahl organisiert wurden und die in erheblichem Umfang auch Laufanfänger anzogen.
In Verbindung mit den damaligen Bezirksfachausschüssen (BFA) für Leichtathletik wurden ab 1978 in allen drei Bezirken des heutigen Mecklenburg-Vorpommern die sogenannten Ranglistenlaufe als Vorläufer des heutigen LVMV-Laufcups durchgeführt, an denen die in Leichtathletikvereinen bzw. Laufgruppen organisierten aktiven Läufer um Wertungspunkte in allen Altersklassen der Erwachsenen kämpfen konnten. Die zu absolvierenden Streckenlängen lagen allgemein zwischen 10 km und Marathon. Jeder Bezirk bemühte sich um eigene Laufhöhepunkte. Im Bezirk Rostock waren das zunächst die Städteläufe mit Hunderten von Teilnehmern, in Schwerin kam etwas später der Fünf-Seenlauf dazu, dessen Starterzahl gleich die Tausendergrenze überschritt.

Starke Entwicklung der Laufbewegung in den 1980er Jahren.
In den 1980er Jahren wuchs das Laufangebot beträchtlich. Dabei handelte es sich zum großen Teil um kombinierte Straßen-und Volksläufe im Sinne der heutigen Definition mit exakt vermessenen, bestenlistenreifen Strecken. Das erreichte Leistungsniveau bei den Breitensportlern stieg ständig an, sowohl in der Breite als auch in der Spitze, was zunächst vor allem auf die jüngeren männlichen Läufer, ab Mitte der 80er Jahre dann auch auf die mittleren männlichen Altersklassen M40 und M45 und die jüngeren Altersklassen der Frauen zutraf. Noch heute kann man an den ewigen Bestenlisten im Straßenlauf und an den registrierten AK-Bestleistungen für Mecklenburg Vorpommern ablesen, dass in dieser Zeit bis Anfang der 90er Jahre speziell in diesen Altersklassen nicht nur im Spitzen- sondern auch im Breitensportbereich ein hohes Leistungsniveau erreicht wurde. Der Anteil der noch älteren Senioren und Seniorinnen blieb zunächst bescheiden.

Schwierige Umstrukturierung nach der deutschen Wiedervereinigung

Zu Beginn der 1990er Jahre nutzten viele wettkampforientierte Breitensportläufer in Mecklenburg-Vorpommern zunächst die neu gewonnene Reisefreiheit zu Starts in den alten Bundesländern sowie im westlichen Ausland. Das Laufgeschehen im eigenen neu gegründeten Bundesland geriet etwas ins Hintertreffen. Zudem kam es in den bisherigen Sportvereinen zu erheblichen Umstrukturierungen. Die bisher automatisch zufließenden erheblichen finanziellen Mittel der Großbetriebe und staatlichen Einrichtungen flossen nicht mehr, jeder Verein musste ums Überleben kämpfen. Die Mitgliedsbeiträge wurden meist drastisch erhöht.  Es ging auf Sponsorensuche, was im ärmsten deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern nicht einfach war. Eine Reihe von Vereinen schaffte den Überlebenskampf nicht; auch einige Laufgruppen und mit ihnen einige von diesen Laufgruppen organisierte Laufveranstaltungen verschwanden. Dafür entstanden ungefähr ab Mitte der 90er Jahre neue Laufgruppen und mit ihnen auch nach und nach viele neue Läufe, so dass man heute auch im kleinen bevölkerungsarmen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern fast an jedem Wochenende mehrere Läufe zur Auswahl hat.

Laufcup als gut genutztes Angebot für leistungsorientierte Läufer/innen
Für die leistungsorientierten Läufer/innen wurde bereits 1991 unter der Regie des neuen Leichtathletikverbandes LVMV der Laufcup M-V für alle Altersklassen der Erwachsenen und der jugendlichen Altersklassen U18/20 (männlich und weiblich) installiert, der die bisherigen Ranglistenläufe der drei Vorgängerbezirke nun für das gesamte Bundesland vereinheitlichte. Ab 2013 konnten auch die Jugendlichen der AK U16 daran teilnehmen. 2015 kam der Nachwuchslaufcup für die noch jüngeren AK U10, U12 und U14 hinzu. Beide Laufcups haben sich bis heute sehr gut entwickelt, wenn man von den erheblichen Beeinträchtigungen durch die Coronapandemie in den Jahren 2020 bis 2022 absieht. Die meisten leistungsorientierten Läufer/innen des Landes, die dem LVMV angehören und ein Startrecht des Verbandes haben, nehmen am Laufcup teil.

Wesentlicher Ausbau des Laufangebots ab den 1990er Jahren
Für die sonstigen Breitensport- bzw. Volksläufer wurden in den 90er Jahren neben vielen kleinen lokalen Läufen und bereits bestehenden Großveranstaltungen wie dem Schweriner Fünf-Seen-Lauf und dem Usedom-Marathon einige neue Laufevents installiert, wie z.B. der Tollensesee-Marathon in Neubrandenburg, der Rostocker Citylauf, die Rostocker Marathonnacht, der Rostocker City-Sport-Abendlauf, der Darßmarathon, der Rügenbrückenlauf, der Kap Arkona-Lauf auf Rügen sowie der Ostsee-Staffelmarathon auf dem Fischland. Alle diese Laufveranstaltungen bestehen heute noch und konnten bisher in allen Jahren bzw. zumindest zeitweise mindestens tausend Breitensportläufer/innen oder noch wesentlich mehr als Teilnehmer begrüßen.
Relativ neu sind auch in M-V die großen Firmenläufe, an denen neben ambitionierten Läuferinnen und Läufern vor allem viele Laufanfänger teilnehmen, die sich zum Teil auch mit mehreren Trainingseinheiten vorbereiten und damit die Laufbewegung bereichern. Diese Firmenläufe gibt es inzwischen in allen größeren Städten des Landes wie Rostock, Schwerin, Wismar, Güstrow, Greifswald und Stralsund. Es sind Staffelläufe für Firmen, Institutionen, Behörden und Vereinen, wobei jeweils mehrere Staffeln gestellt werden können. Jede Staffel hat 3 bis 4 Läufer/innen, die jeweils eine Teilstrecke von 2 bis 4 km zu absolvieren haben.
Der älteste und größte Firmenlauf ist der Rostocker Firmenlauf, der in diesem Jahr 2022 mit insgesamt 2800 teilnehmenden Läuferinnen und Läufern bereits zum 13. Mal ausgetragen wurde.

Gegenwärtige Strukturen des Lauf-Breitensports in M-V

Mehr als in den anderen Bundesländern sind die weitaus meisten Breitensportläufer/innen in Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor in Vereinen bzw. Laufgruppen organisiert, die fast alle auch dem Leichtathletikverband M-V angeschlossen sind. Für die leistungsorientierten Läuferinnen und Läufer des Landes sind die vom LVMV veranstalteten Wettkämpfe im Laufcup mit integrierten Landesmeisterschaften im 10 km-Straßenlauf, Halbmarathon- und Marathonlauf sowie im langen Bahnlauf und Crosslauf die wichtigsten Laufveranstaltungen.
Es ist erfreulich, dass sich immer mehr Frauen aller Altersklassen und in letzter Zeit auch viele Kinder und Jugendliche an den Laufwettbewerben und am Laufcup beteiligen. Es zeigt sich, dass überall dort, wo sich engagierte ehrenamtliche Übungsleiter um den Nachwuchs bemühen und ein interessantes freudvolles Training anbieten, wie z.B. im kleinen Ort Laage bei Rostock, auch bei jungen Leuten die Begeisterung für das Laufen geweckt werden kann. Das sollte uns auch optimistisch für die Zukunft machen.
Bemerkenswert ist, dass dennoch der Anteil der älteren Läufer/innen bei unseren Laufveranstaltungen seit Beginn der 90-er Jahre ständig zunimmt. Bei den Teilnehmern am Laufcup M-V ist dies besonders ausgeprägt. 2022 beträgt hier der Anteil der AK M40 und älter  ca. 80% der männlichen Erwachsenen; bei den AK M50 und älter sind es noch über 50%.
Der Anteil der AK W40 und älter beläuft sich auf ca. 75 % der weiblichen Erwachsenen, bei den AK W50 und älter sind es immerhin noch mehr als 40%. Wünschenswert wäre es, wenn speziell der Anteil der jüngeren AK M/WU20 bis M/W35 weiter gesteigert werden kann. Die Beteiligung der weiblichen Läuferinnen an unseren Laufwettbewerben ist seit den 80er Jahren kontinuierlich angestiegen. Beim Laufcup M-V beträgt der Anteil der Läuferinnen zur Zeit ca. 40 %. Ähnlich ist es auch bei den übrigen Laufwettbewerben. Bei unserem Nachwuchslaufcup ist das Verhältnis zwischen Mädchen und Jungen bereits ungefähr ausgeglichen.

Leistungsniveau im Langstreckenlauf im Bereich des LVMV
Nach subjektiver Einschätzung kann man zur Meinung gelangen, dass das Leistungsniveau bei unseren Breitensport-bzw. Volksläufen gegenüber den 1980er Jahren wesentlich gesunken ist.
Das trifft zweifellos zu, wenn man die mittleren Laufzeiten der Teilnehmerfelder betrachtet.
Hier ist aber zu berücksichtigen, dass die Teilnehmerfelder meistens erheblich größer und älter sind als damals. Es sind eben nicht nur die leistungsorientierten jüngeren Läufer wie damals dabei, sondern es trauen sich auch viele Anfänger und vor allem ältere Senioren und Seniorinnen, auf die Laufstrecke, die mit ihren Laufzeiten früher einen Start nicht gewagt hätten. Jetzt können sie sich auch noch mit relativ mäßigen Laufzeiten im großen Teilnehmerfeld behaupten und das ist auch im Sinne der Laufbewegung.
Dass das Leistungsniveau bei unseren leistungsstärksten Breitensportläufern nach wie vor hoch bzw. sogar noch höher ist als früher, kann man auch aus der aktuellen Liste der LVMV-Landesbestleistungen im Langstreckenlauf erkennen. Bei den Frauen ab der AK W30 wurden alle dort aufgeführten Rekorde und AK-Bestleistungen nach 1990 erzielt, die meisten davon sogar in den letzten Jahren ab 2015. Bei den Männern ab der AK M30 gibt es nur noch wenige Landesbestleistungen aus Zeiten vor 1990; ab der AK M60 wurden alle Landesbestleistungen nach 1990 erzielt, etliche davon in den letzten Jahren ab 2015.
Dass die meisten Rekorde und AK-Bestleistungen bei den Jugendlichen und den AK M20 und W20 noch aus DDR-Zeiten oder aus Zeiten kurz nach der Wiedervereinigung stammen, liegt daran, dass sie fast ausnahmslos von Läuferinnen und Läufern erzielt wurden, die damals in den drei großen Leistungssportclubs des Landes unter profiähnlichen Bedingungen leben und trainieren konnten. Diese guten Bedingungen gibt es heute in M-V, zumindest für den Laufbereich, nicht mehr. Eine Verbesserung dieser Leistungen ist nur realistisch, wenn sich die Förderbedingungen für den Leistungs- bzw. Hochleistungssport im LVMV auch im Bereich Langstreckenlauf wesentlich, gegenüber den heutigen Verhältnissen, verbessern.

Herbert Stromeyer / Andre Stache

November 2022

Die Fotos:

  1. Laufgruppe des SC Laage im Jahr 2021
  2. Citylauf in Rostock
  3. der fast 70-jährige Klaus Dieter Mauck beim City Lauf in Rostock

Fotograf: Ralf Sawacki

Landestitelkämpfe in Rostock – toller Sport für jung und alt

Am 1.Samstag im November finden seit einigen Jahren die Landesmeisterschaften im Crosslauf statt. In diesem Jahr war der TC Fiko Rostock Gastgeber und die mehr als 430 Aktiven aus ganz Mecklenburg Vorpommern konnten sich auf eine attraktive Wettkampfstrecke im Barnstorfer Wald freuen. Die tolle Herbststimmung und gut gelaunte Zuschauer sorgten dann vom ersten Lauf, um 9.30 Uhr, bis in den Nachmittag für eine gute Stimmung. Der toll aufgelegte Moderator tat seinen Teil dazu bei. Aber auch die Organisation der Veranstaltung war sehr ansprechend und die Rostocker konnten in allen Punkten überzeugen.

Das Foto zeigt den Start des Hauptlaufes. Foto: Hannes Kuntermann

Der Sportclub Laage konnte insgesamt 57 Läuferinnen und Läufer an den Start bringen und mit der 19-jährigen Joelina Raith, dem 56-jährigen Dirk Bockelmann, dem 60-jährigen Heinz-Peter Zettel und Herta Göllnitz in der Klasse der über 80-jährigen Frauen vier Landesmeistertitel erkämpfen. Vize-Landesmeister wurden Stella Grobbecker (W20), Sandra Murr (W40), Yvonne Lübs (W45) und der 36-jährige Steffen Schirmer. Bronzemedaillen erkämpften sich zudem Sophia Heuck (W40), die 16-jährige Juliane Göllnitz, Lennox Raith (M13) und der 11-jährige Erik Ostertag. Ein ganz wichtiger Fakt ist die Tatsache, dass sich 14 weitere Kinder und Jugendliche eine Top Ten Platzierung erkämpfen konnten. Und das bei zum Teil sehr großen Teilnehmerfeldern von bis zu 30 Athlet*innen. Bei den Erwachsenen gelang das auch 13 Aktiven der Laager Laufgruppe. Da die Wettkämpfe auch als Wertungsläufe im Laufcup und im Intersport Nachwuchslaufcup einfließen, konnte der SC Laage wieder seine Punkte-Polster in der Vereins- und in den Einzelwertungen auffüllen und gespannt auf den letzten Cuplauf in diesem Jahr schauen, der in Stralsund am 2. Samstag im November stattfindet.

SC Laage

Dein Ankerplatz in Rostock – Partner des SC Laage

Grillen ist für viele Menschen viel mehr als nur ein Hobby oder die Bratwurst im Garten. Deshalb ist es für nicht wenige Rostocker und auch Grillfans aus dem Umland der Hansestadt eine große Freude, dass sich mit dem Unternehmen „Dein Ankerplatz in Rostock“ ein Spitzenunternehmen der Grillbranche, mit dem Hauptsitz in Winsen an der Luhe, in Rostock niedergelassen hat. Um seiner gesellschaftlichen Rolle gerecht zu werden, ging das Unternehmen in den zurückliegenden Tagen eine partnerschaftliche Verbindung mit dem Sportclub Laage ein, die das Ziel hat, den Kinder und Jugendsport des Vereins zu fördern.

Das Team vom Ankerplatz in Rostock. Foto: K.Krause

Direkt im Grill-Shop in Broderstorf bei Rostock wurde diese Partnerschaft besiegelt und die Vertreter des Clubs von der Recknitz konnten sich vor Ort ein Bild vom beeindruckenden Sortiment machen.  Unglaublich viele Modelle in unterschiedlichen Größen für Hobby- und Gelegenheitsgriller*innen und angehende Profigriller beeindruckten die Ausdauersportler und überforderten diese zugleich! Für die Sportlerinnen und Sportler, die überwiegend unter freiem Himmel agieren, ist diese Partnerschaft besonders toll und erfreulich. Denn das Angebot reicht von Outdoor-Küchen bis zum Gasgrill, Holzkohlegrill, Pelletsmoker oder Elektrogrill und dem dazugehörendem vielfältigen Zubehör. Passend dazu kann die richtige Handhabung in einem der beliebten Grillkurse erlernt oder verfeinert werde.
Der Sportclub Laage freut sich auf eine Partnerschaft, die sicherlich beide Seiten begeistern wird.

SC Laage

Chicagomarathon – Team „Grobbi“ mittendrin

Die Corona- Pandemie hat die Welt verändert und davon waren auch die kleinen und großen Laufveranstaltungen betroffen. Zweimal mussten wir unseren Start verschieben, da in der Zeit der COVID-19-Pandemie eine Reise nach Chicago nicht möglich war.  Am 9.10.2022 war es so weit, wir waren in Chicago, um den Marathon zu laufen. Chicago, eine Stadt am Südwestufer des Michigansees im Bundesstaat Illinois in den Vereinigten Staaten von Amerika, hat 2.7 Millionen Einwohner und ist damit die drittgrößte Stadt der USA. Am 12. August 1833 wurde Chicago offiziell gegründet.Vor der Stadtgründung, am Anfang des 19. Jahrhunderts, lebten bereits die Algonkin-Stämme auf dem Gebiet am heutigen Chicago River. Der Name der Stadt stammt aus dieser Zeit und leitet sich von dem Wort der Potawami-Indianer „Checagou“ ab.   Das bedeutet soviel wie „stinkende Zwiebel“. Der Grund war der wildwachsende Knoblauch, der sich rings um die Ufergebiete des Chicago Rivers angesiedelt hatte und aufgrund des guten Klimas dort hervorragend gedieh.
Der Chicago-Marathon gehört zu den größten Marathons in den USA und ist Teil der World Marathon Majors Serie. Das ist ein Zusammenschluss der sechs größten und renommiertesten Marathons der Welt. Dazu gehören neben Chicago die Rennen in Berlin, New York, Boston, Tokio, London. Jedes Jahr reisen zehntausende Läufer nach Chicago, um der Six-Stars Medaille ein Stück näher zu kommen. Bei uns war es nach Berlin, New York und London der vierte Marathon bei einem der Majors. Am Vortag des Marathons fand  der „Chicago International 5K“  statt. Um ein Laufgefühl für Chicago zu bekommen, nahmen wir am 5 Kilometer-Lauf teil, der immer am Samstag vor dem Marathon in der Innenstadt stattfindet. Wir wurden mit einer schicken Medaille und einer schönen warmen Mütze im Chicago-Design belohnt. Chicago wird auch „Windy City“ genannt, weil oft ein frischer Wind vom Michigansee her weht. Am Morgen unseres Marathontages, war der Himmel stahlblau und vom Wind war kaum etwas zu spüren. Die Temperatur lag bei 7 Grad und sollte im Laufe des Tages auf 20 Grad ansteigen. Wir hatten optimale Bedingungen. Zur Eröffnung der Veranstaltung wurde Musik gespielt und die Eliteläufer wurden unter großem Applaus vorgestellt. Dann folgte die Nationalhymne von Amerika. Tausende Läufer lauschten andächtig und bei mir löste diese emotional gesungene Hymne  das erste Mal an diesem Tag einen Gänsehautmoment aus. Dann wurden die Sekunden bis zum Start durchgezählt und es ging los.Stefan startete in der ersten Welle und passierte die Startlinie um 7.45 Uhr und ich folgte ihm in der zweiten Welle und startete um 8.15 Uhr. Der Kurs des Chicago-Marathon gilt als superschnell, weil die gesamte Strecke sehr eben ist und ein Höhenprofil von 89 m aufweist. Der Berlin-Marathon konkurriert mit dem Chicago-Marathon, weil beide Strecken immer wieder für Weltrekorde und persönliche Bestzeiten verantwortlich sind. Der Start und das Ziel befinden sich beide auf dem Columbus Drive im Grant-Park , die etwa 1 km auseinander liegen.  Der Lauf ist kein klassischer Rundkurs. Die erste Hälfte des Marathons führt gegen den Uhrzeigersinn zunächst in Richtung Norden, vorbei an dem Zoo, dem Botanischen Garten und durch den Lincoln Park. Danach geht es wieder zurück zwischen den Hochhäusern von Downtown.  Die Hochhausskyline von Chicago war fantastisch anzusehen, denn die Wolkenkratzer schillerten, von der Sonne angestrahlt, in verschiedenen Farben. Auf der Höhe der Startlinie, ein paar Blocks nach Süden versetzt, befand sich die Halbmarathonmarke. Die zweite Hälfte der Strecke führte erst in Richtung Westen, dann in südlicher Richtung weiter. Es ging vorbei an die University of Illinois Chicago und die Stadtteile Little Italy, Pilsen, Chinatown werden durchlaufen. Anschließend geht es auf der Michigan Avenue in Richtung Norden zum Ziel im Grand Park. Die ganze Strecke wurde fast immer von euphorisch jubelnden Zuschauern gesäumt. Familien, singende Kirchgemeinden, Sportvereine und Charityorganisationen, alle standen dicht an dicht und feuerten die Läufer an. Auf Bühnen am Straßenrand wurde getanzt und gesungen. Soundsysteme sorgten mit unterschiedlicher Musik für gute Stimmung und Motivation. Absolut großartig war die Verpflegung. Geschätzt alle 3 Kilometer gab es Versorgungspunkte, an denen wir mit Wasser und Isogetränken versorgt wurden. Die Betreuer hatten immer wieder lobende Worte für die Läufer.Und so erreichten wir das Ziel. Stefan, der sich vorgenommen hatte, die Qualifikationszeit für den Boston-Marathon zu erlaufen, konnte sich zwei Kilometer vor dem Ziel noch richtig Zeit lassen, die Atmosphäre zu genießen und bereits seinen Erfolg auf den letzten Meter zum Ziel zu feiern. Mit einer Zeit von 3:25:34 Stunden  erreichte er das Ziel und überquerte die Ziellinie im Grant-Park.Ich hatte mir vorgenommen, den Marathon zu schaffen und musste schon aufgrund von schwindenden Kräften bei der Hälfte etwas Tempo herausnehmen. Außerdem plagte mich ein zunehmendes Hungergefühl. Hatte ich noch vor ein paar Kilometern nicht in die Donat Packung eines Zuschauers gegriffen, verfluchte ich mich jetzt dafür. Ich überlegte schon einen Abstecher in eine Tankstelle zu machen, und mein Taxigeld für alle Fälle zu nutzen, um mir etwas Eßbares  zu kaufen. Aber dann stand plötzlich eine Frau (mein rettender Engel), die tütenweise Salzbrezel anbot, vor mir. Die alte Läuferregel, nie etwas Eßbares von Zuschauern anzunehmen, war vergessen. Die Salzbrezel verspeiste ich am nächsten Versorgungspunkt und gestärkt ging es weiter. Ich kämpfte mich ins Ziel, überglücklich und voller Emotionen erreichte ich das Ziel nach 4:52:47 Stunden. Mein Glück war perfekt als ich Stefan am Buckingham-Brunnen in die Arme schließen konnte. Die Sieger und wirklichen Helden des Tages waren Benson Kipruto, ein Athlet aus Kenia, der den Marathon mit einer Zeit von 2:04:25 Stunden gewann und Ruth Chepngetisch, die Titelverteidigerin des letzten Jahres. Sie sorgte für das Highlight der Veranstaltung. Sie wiederholte nicht nur ihren Vorjahressieg, mit mehr als 4 Minuten Verbesserung ihren Zeit, sondern sie lief bis 10 km  vor dem Ziel auf Weltrekordkurs. Leider konnte sie ihr Tempo auf den letzten Kilometern nicht halten und erreichte das Ziel in einer Zeit von 2:14:18 Stunden, es fehlten nur 14 Sekunden zum aktuellen Weltrekord. Der Chicago Marathon ist ein Spitzenereignis für Anfänger bis hin zu Eliteläufern. Über 45.000 Teilnehmer aus mehr als 100 verschiedenen Ländern sind diesen Marathon gelaufen und haben sich von den Zuschauern feiern und bis zum Ziellinie anfeuern lassen. Es war für uns ein fantastisches Erlebnis.

Petra Grobbecker

Stoltera Küstenwaldlauf ist wieder da!

Nach dreißig Monaten unfreiwilliger Corona-Pause starteten die Organisatoren des Warnemünder Stoltera Küstenwaldlaufes am 3.Samstag im Oktober, ihre Traditionsveranstaltung zum 39.Mal. Immerhin 336 Ausdauersportlerinnen und -sportler bildeten den äußeren Rahmen der Veranstaltung und die äußeren Bedingungen konnten einfach nicht besser sein. Nach dem Start auf der beeindruckenden Sportanlage des SV Warnemünde stürmten die Aktiven traditionell auf die Promenade in Richtung Leuchtturm, um dann entlang des Dünenweges und durch den Küstenwald bis zum Ziel zu kämpfen.

Pia Boldt (603) und Paula Pommerehne (616) im Feld der 3 Kilometer Läufer.  Foto: Christine Boldt

Allerdings ließ die anspruchsvolle Strecke kaum Bestzeiten zu, denn die sandigen Abschnitte und engen Kurven machten selbst den Ausnahmeathleten das „läuferisch-sportliche Leben “ schwer. Das bekamen auch die Aktiven der Laager Laufgruppe zu spüren. Beim Kampf um die Punkte in der Laufcup- bzw. Nachwuchslaufcupwertung mobilisierten nicht wenige Vereine noch einmal Kräfte, so dass starke Einzelergebnisse in den Altersklassenwertungen sehr schwierig, weil stark umkämpft, waren. Immerhin 8 Podestplätze im Hauptlauf über 10 Kilometer, aus dem der Altersklassensieg der 16-jährigen Juliane Göllnitz (44,27 min) herausragt, und 7 Podestplatzierungen der Kinder im Lauf über die 3 Kilometer Strecke zeigen allerdings das beeindruckende Niveau der Laager Laufgruppe. Dass der Sportclub Laage mit  39 Läuferinnen und Läufern wieder einmal als Teilnehmerstärkster Verein am Start war, ist durchaus hervorzuheben.
Die komplette Ergebnisliste kann man unter: www.ziel-zeit.de einsehen.

Tolle Ferienfreizeit mit motiviertem Nachwuchs

Mädchen und Jungen aus Laage, den umliegenden Dörfern und aus Rostock waren die Teilnehmer der Herbstferienfreizeit des SC Laage. Hoch motiviert, stellten sich die 5 bis 16-jährigen den an sie gestellten Anforderungen und alle gaben ihr bestes. Einige Erwachsene, die sich ebenfalls den sportlichen Aufgaben stellten, staunten nicht schlecht über die Leistungen. Sachlich sportlich betrachtet, avancierten in kürzester Zeit die „Biathlon-Wettkämpfe“ und auch der tägliche Kampf um den Basketball-König zu den Favoriten. Aber auch die Ball- und Staffelspiele sowie unzählige Steigerungsläufe verlangten alles ab. Immer wieder konnten die jungen Sportlerinnen und Sportler in den spielerischen Wettkämpfen ihre Grenzen ausloten, um über sich hinauszuwachsen.  Dabei wurde um jeden Meter gekämpft und jedem Ball wurde hinterhergejagt, so dass die Verantwortlichen voller Stolz resümieren konnten: „Ziel erreicht!“
Der dazugehörige Muskelkater bestätigte das allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ohnehin.

Die Teilnehmer der Freizeit – geschafft und stolz. Foto: Christine Boldt

Letztendlich wurde die sportliche Veranstaltung wieder mit viel Akribie vorbereitet. Die fleißigen ehrenamtlichen Helfer, die Stadt Laage, der Fruchtexpress Haker und auch das Laager  Caterer-Ehepaar Dachner schafften dann, neben einem guten Trainingsplan, den äußeren Rahmen und dafür gebührt allen, die sich eingebracht haben, ein großes Dankeschön. Einer guten und langen Tradition folgend wurde die Ferienfreizeit unter ein Motto gestellt, das von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung getragen wird. Es galt, für alle Anwesenden „Kinder stark zu machen“. Die Kinder und Jugendlichen wurden über das Thema informiert und natürlich begleitete die jungen Sportler dieses Motiv während der gesamten Zeit. Alle Mädchen und Jungen konnten am Ende der sportlichen Aktion, neben einem Erinnerungspokal und einer Urkunde, Faltblätter und Broschüren mit nach Hause nehmen.

SC Laage

Wenn die Oma mit der Enkelin joggen geht

„Seit ihrem 3.Lebensjahr läuft die heute 16-jährige Juliane Göllnitz.“ Früher, berichtete der Großvater, war sie oft an der Seite ihrer Oma Herta unterwegs. „Und irgendwann wurde die Engeltochter zu schnell und Juliane musste alleine laufen.“ Immer aktiv war Juliane eine gern gesehene Enkeltochter erinnern sich die in Rostock lebenden Großeltern.  Ihre sportliche Entwicklung begann allerdings rasant, als die damals 12-jährige der Laufgruppe des Sportclubs Laage beitrat und regelmäßiges, strukturiertes Training die Schülerin begleitete.

Das Foto zeigt Juliane und Herta Göllnitz vom SC Laage. Foto: André Stache

Ein ganz besonderes Erlebnis wurde für die 83-jährige Großmutter und ihre Enkelin die diesjährige Landesmeisterschaften im Straßenlauf in Lubmin. Während Juliane Göllnitz, die zurzeit die 11. Klasse im gymnasialen Teil der Universitas-Schule in Rostock besucht, in der Klasse der weiblichen Jugend den Vize-Landesmeistertitel nach 43,31 Minuten im 10 Kilometer Lauf gewann, siegte Oma Herta in der Klasse der über 80-jährigen Frauen nach 41,50 Minuten im 5 Kilometer Lauf. Beide sind mächtig stolz und während Juliane auf Sport als Ausgleich schwört, weist Oma Herta mit einem Augenzwinkern auf den Laufsport als Jungbrunnen hin.

Landestitelkämpfe im Straßenlauf – und Laage jubelt!

Immerhin vierzig Läuferinnen und Läufer des Sportclubs Laage starteten bei den diesjährigen Landesmeisterschaften in Lubmin. Auch in diesem Jahr fanden die Titelkämpfe im Rahmen des Sebastian-Fredrich-Gedenklauf statt, der nun schon zum 21.Mal organisiert wurde.  Bei guten Laufbedingungen auf einer schnellen und landschaftlich schönen Strecke kämpften mehr als 200 Aktive um die Titel und Medaillen und der SC Laage mischte hervorragend mit. Neben der Goldmedaille für den 60-jährigen Heinz Peter Zettl (40,19 min) überraschte Jan Menge (44,24 min) in der Klasse der über 45-jährigen Herren mit seinem Sieg. Auf der 5 Kilometer Strecke holte sich die 12-jährige Pia Joelina Boldt (22,40 min) ihren 1.Landesmeistertitel  in der Klasse der unter 14-jährigen Mädchen vor ihrer Vereinskameradin Vanessa Koch (25,16 min).

Das Foto zeigt die Medaillengewinner des SC Laage. Foto: André Stache

Ebenfalls den 1.Landesmeistertitel erkämpfte sich die 83-jährige Herta Göllnitz in der Klasse der über 80-jährigen Frauen! Vize-Landesmeister wurden zudem Paula Pommerehne (W15 / 23,31 min) und Benjamin Menge (M14 / 19,26 min) im 5 Km Lauf und Juliane Göllnitz (wJgd  U18 / 43,31 min), Sarah Liesegang (W30 / 58,30 min) die 40-jährige Sandra Murr (44,58 min), Ricardo Wendt (mJgd U20/42,11 min), Anke Heise (56,21 min) in der Klasse der über 50-jährigen Frauen und der schnellste Laager Läufer an diesem Tag Steffen Schirmer (37,55 min) in der Klasse der über 35 -jährigen Männer. Die Bronzemedaillen für den 13-jährigen Lennox Raith (19,37 min), seine 19-jährige Schwester Joelina (48,10 min), vom 16-jährigen Niclas Lübs (44,24 min) und seiner Mutter Yvonne (49,26 min) in der Klasse der über 45-jährigen Frauen machten das Teamergebnis nahezu perfekt. Mit diesen Leistungen war die Laufgruppe des Sportclubs Laage einer der stärksten Vereine und konnte sein Punktekonto in der Vereinswertung des Landeslaufcups weiter füllen. Schon am kommenden Wochenende trifft sich die Laufelite unseres Landes auf ihrer nächsten Station. Dann startet in Warnemünde der Stoltera Lauf.

ast

Stern des Sports – auch in diesem Jahr an den SC Laage

Mit seiner Bewerbung war der Sportclub Laage auch in diesem Jahr erfolgreich und darf nun schon zum 7.Mal einen Stern des Sports auf regionaler Ebene in Empfang nehmen. Der Sportclub Laage konnte im Zuge einer Feierstunde, die in der Landeshauptstadt Schwerin stattfand, den 4.Platz bejubeln.

Paula Pommerehne, Uwe Michaelis und Pia Joelina Boldt (v.l.) mit Urkunde und Pokal. Foto: Christine Boldt

Das Projekt „Stadtralley – lerne laufend deine Heimat kennen“, konnte die Jury überzeugen. Und damit würdigten der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken das beispielhafte gesellschaftliche Engagement des Vereins. Traditionell besteht die Jury aus Vertretern der VR Bank, der Schweriner Volkszeitung, dem Kreissportbund und dem Vorjahressieger. „Die Geldprämie der Laager Clubsportler, in Höhe von 750,00 Euro, wird in vollem Umfang in die Vereinsarbeit fließen.“, so der 1.Vorsitzende Uwe Michaelis.  Als „Projektmanagerin“ darf auch Sarah Liesegang durchaus stolz sein. Die Idee und die Umsetzung waren mit sehr viel zeitlichem und auch organisatorischem Aufwand verbunden. Der Vorstand bedankt sich dafür im besonderen Maße.

SC Laage

Amtseinführung mit Feldgottesdienst auf dem Fliegerhorst

Im Auftrag des Evangelischen Militärgeneraldekans, Matthias Heimer, hatte der Leitende Evangelische Militärdekan Nord, Armin Wenzel, zur kirchlichen Einführung des Evangelischen Militärdekans, Martin Jürgens, gebeten, und Soldatinnen, Soldaten, Zivilbedienstete der Bundeswehr sowie Freunde und Familienangehörige waren der Einladung gefolgt. Mit einem wunderschönen Feldgottesdienst im Unterkunftsbereich des Fliegerhorstes in Laage zelebrierten die Theologen die Einführung bei leicht wolkenverhangenem Himmel und den immer wieder deutlich zu vernehmendem Sound von startenden Eurofightern. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich auch der Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73″S“, Oberst Joachim „Joe“ Kaschke, und der Propst für die Propstei Rostock, Dirk Fey, die beide ein Grußwort an die Gäste und besonders an Militärdekan Jürgens richteten. Sehr angenehm empfanden viele der Anwesenden die Teilnahme von Pfarrer Johannes Wolf. Er hatte als Vorgänger von Militärdekan Jürgens mehr als 10 Jahre die Verantwortung für das Evangelische Militärpfarramt in Laage. Viele gute Gespräche, Softgetränke und eine deftige Soljanka rundeten den Nachmittag ab und Militärdekan Jürgens konnte noch viele Hände schütteln und Glückwünsche entgegennehmen.

Das Team des Evangelischen Militärpfarramtes in Laage: Pfarrhelfer Stache und Militärdekan Jürgens. Foto: Josefine Bode

Er selbst sprach aber auch Worte des Dankes an die Soldatinnen und Soldaten aus, die die Veranstaltung perfekt vorbereitet hatten und damit für den äußeren Rahmen sorgten. Dank gilt ebenso der Familie Lübs und ihrer Begleitung, Juliane Tautorat. Sie sorgten für die Musikalische Umrahmung des Nachmittags. Anzumerken bleibt, dass Militärdekan Martin Jürgens, als Leiter des Evangelischen Miliärpfarramts Laage, neben dem Fliegerhorst in Laage, für die Standorte Sanitz, Prangendorf, Gubkow, Warbelow, Bad Sülze, Neubrandenburg, Waren und Cölpin zuständig ist. Zudem hat der Militärpfarrer des Fliegerhorstes in Laage die Funktion des Stellvertreters des Leitenden Militärdekans in Kiel. Damit übernimmt der Soldatenseelsorger in Vertretung die Aufgaben des Leitenden Militärdekans, Armin Wenzel, und ist für die Aus- und Fortbildung der Pfarrhelferinnen und Pfarrhelfer verantwortlich. Der Dekanatsbereich umfasst das Gebiet der Bundesländer im Norden Deutschlands, die Bundeswehrdienststellen beim Multinationalen Korps in Stettin und auch die Marinedienststellen.

André Stache, Pfarrhelfer beim evangelischen Militärpfarramt in Laage

Sportabzeichen-Tag für Outdoor Fans

Die Sportabzeichen-Tage in Laage erfreuen sich großer Beliebtheit. Besonders wenn die Wettervorhersagen so positive Zeichen setzten. Wenn dann aber alles ganz anders kommt, ist Improvisation gefragt. Am Tag der Deutschen Einheit ist genau das eingetreten. Stürmischer Wind und plötzlich eintretender Regen sorgten dafür, dass Disziplinen wie der Schlussweitsprung und das Seilspringen in die Recknitzhalle verlegt werden mussten, die zum Glück und dankenswerter Weise den Veranstaltern durch die Stadt Laage bereitgestellt worden war. Und damit wurde die Traditionsveranstaltung wieder ein Erfolg. In enger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund des Landkreises Rostock und der BARMER konnten fast fünfzig Menschen die Leistungen für das Deutsche Sportabzeichen ablegen.

Auch die Jüngsten gaben beim Sprint alles. Foto: Ralf Sawacki

Und besonders der Ausdauerlauf im Regen und bei kühlem und auch kantigen Wind forderte alle. Ganz neu war indes die Abnahme des Kids-Sportabzeichens durch die Sportjugend des Landkreises Rostock. Mädchen und Jungen wurden spielerisch an das Sportleistungsprinzip herangeführt und alle schlugen sich bravourös, so dass sich jede und jeder der bis 6-jährigen seinen verdienten Lohn aus der „Schatzkiste des Kreissportbundes/Sportjugend“ holen konnte. Für die Veranstalter war die Aktion wieder ein Erfolg und in typischer Männermanier wurde mit einem Bier angestoßen und das Sportabzeichenjahr 2022 für erfolgreich beendet erklärt. Neben den schon erwähnten  Unternehmen und Institutionen gilt den ehrenamtlichen Helfern des SC Laage ein besonderer Dank. Ohne deren Unterstützung ist die Durchführung einer solchen Arbeitsintensiven Aktion unmöglich.

SC Laage

Baltic RUN 2022 – viel mehr als eine Laufserie!

 In Kühlungsborn startete der 60-jährige Ausdauer Enthusiast, Heinz Peter Zettl, von der Laufschule Ostseezeit am 1.Oktober im Zuge des Kübo-Cups für 228 Läuferinnen und Läufer, die Wettkämpfe im Zuge des Baltic Runs 2022. Bei sehr schwierigen, äußeren Bedingungen mit einigen Steigungen, kantigem Gegenwind und Regen konnten viele Athletinnen und Athleten ihre sportliche Standortbestimmung feststellen und nicht wenige waren mit ihren Ergebnissen zufrieden.

Marcel Raith kurz vor dem Wettkampf. Foto: Joelina Raith

Aus Sicht des Sportclubs Laage durfte besonders der 42-jährige Marcel Raith sehr zufrieden sein. Nach seinem Halbmarathonlauf blieb die Uhr nach sehr ordentlichen 1;32,33 Stunde stehen und als zweiter des Gesamtfeldes durfte er sich über seinen Altersklassensieg freuen. Seine Tochter Joelina Raith siegte zudem in der Frauenwertung auf der 10 Kilometer Distanz nach sehr ordentlichen  47.03 Minuten. Unbedingt erwähnenswert aus Sicht des SC Laage ist auch der 3.Rang von Sophia Heuck im Baltic Run Halbmarathon. Die 43-jährige Recknitzstädterin beendete ihr 21,0975 Kilometer Rennen nach soliden 1;48,57 Stunde.  Und auch Sophia wurde vom gut aufgelegten Moderator gefeiert und gewürdigt.
Veranstalter der Laufserie, KÜBO CUP 2022, ist der TFK Kühlungsborn. Nach dem Motto von Läufer – für Läufer organisieren passionierte Sportler das Event für ihre Heimatstadt. Und das nächstes Event ist schon geplant, am 31.12.2022 startet der Silvester Lauf. Einem Bambini-Lauf werde an diesem Tag die 5 und 10 km Strecken folgen.

ast

Laager Masters-Läufer finisht Berlin Marathon zum 15 Mal!

Der 48. Berlin Marathon war für den 57-jährigen Laager Clubläufer, Bernd Jänike,  ein ganz besonderer. Schließlich lief der Zivilangestellte der Bundeswehr, der seinen Dienst auf dem Fliegerhorst in Laage versieht die 42,195 Kilometerdistanz auf den Straßen n der Bundeshauptstadt zum 15. Mal. Fünfzehn Teilnahmen bei diesem Event sorgen für den Athleten mittlerweile für eine gewisse Gelassenheit bei der Planung und Durchführung. Der gebürtige Brandenburger sagt dazu:“Die erste Teilnahme war 1996 und hat bis heute für mich nicht an Attraktivität verloren. Besonders froh bin ich, nach so langer Zeit immer noch die nötige Motivation für eine entsprechende Vorbereitung zu finden.“
Die wettertechnischen Bedingungen am letzten Sonntag im September waren ideal und sorgten unter anderem auch für eine neue Marathon Weltbestleistung durch den Kenianer Eliud Kipchoge.

Das Foto zeigt den Laager Laufsportler Bernd Jänike. Foto: privat

Als ambitionierter Hobbyläufer ist Bernd Jänike von diesen Leistungen im Spitzensport immer wieder beeindruckt. Seine persönliche  Ziel Zeit von 3:24:59 entspricht nach eigenem Bekunden seinem aktuellen Leistungsstand und macht ihn dementsprechend glücklich. Aus seiner Sicht war die Leistung eines Laufkameraden aus Mecklenburg-Vorpommern unbedingt erwähnenswert. Martin Pankow von der TSG Wittenburg, Bernd Jänike hat ihn während der Startvorbereitung getroffen. Pankow ist als Hobbyläufer ein erstaunliches Rennen gelaufen. Seine Zeit im Ziel von 2:46:26 ist absolut außergewöhnlich. Für diese Zeit muss man im Durchschnitt deutlich über 15 km/h laufen. Persönlich bleibt Bernd Jänike als erprobter, läuferischer  Einzelkämpfer bei seinem Plan und verriet mit einem Schmunzeln: „Zurzeit kann ich nur sagen, Berlin ich komme wieder.“

SC Laage

11.Kap Arkona Lauf – Treffen der Lauffreunde

Pünktlich um 11. Uhr starteten fast 300 Ausdauersportler aus der ganzen Republik unter den beeindruckenden Leuchttürmen am Kap Arkona auf der Insel Rügen ihren 10 Kilometer Lauf, bei soliden herbstlichen Bedingen mit rauem Wind und permanentem Ostseeblick, während zeitgleich die fast 150 Halbmarathonläufer ihren Start in Juliusruh, am Zielpunkt der 10 km Starter, vollzogen hatten.

Nicole aus Waren, André aus Laage, Sarah aus Schwaan und Ines aus Henstedt-Ulzburg (SH) Foto: SC Laage

Der beeindruckende Natur-und Landschaftslauf zieht seit mehr als 10 Jahren Läuferinnen und Läufer an den nördlichsten Punkt Deutschlands und enttäuscht am Ende keinen einzigen Athleten. Obwohl Bestzeiten auf den harten Strecken kaum zu erzielen sind darf besonders die 16-jährige Juliane Göllnitz stolz über ihren Gesamtsieg bei den Frauen auf der 10 Kilometer Distanz sein. Wie ihr 14-jähriger Vereinskamerad, Benjamin Menge (1.U16), sein 45-jähriger Vater Jan Menge (3.), der 69-jährige Heinrich Wiechert (2.) und die 32-jährige Sarah Liesegang (2.) durften sie sich, im Zuge der Siegerehrung im Festzelt am Strand, über einen tollen, maritimen Pokal für ihre Altersklassen Platzierung freuen. Viele andere nutzten die Gelegenheit, um Sportfreundschaften zu beleben und sich auszutauschen. Denn der Rahmen der Veranstaltung hatte einige Möglichkeiten bereitgehalten. Egal ob auf der Busfahrt zum Start, die Wartezeit am Kap oder auf der Nudelparty nach den Läufen, immer wieder trafen sich die Aktiven zu Gesprächen und Erinnerungsfotos. Der abschließende, große Dank gilt den Organisatoren. Viel besser geht es kaum.

ast

16. StaffelMarathon im Ostseebad Dierhagen – Laage stark dabei

Mit zwei wunderschönen Siegerpokalen traten die Ausdauersportler der Laager Laufgruppe am Sonntagnachmittag die Heimreise vom 16.Ostsee-Staffelmarathon an. Auf der Festwiese in Neuhaus hielten am frühen Vormittag die übliche Abläufe und die notwendigen Anmeldemodalitäten die Aktiven auf Trab und die kühlen Temperaturen ließen auch wenig Stimmung aufkommen. Zudem fehlten nicht wenige Leistungsträger, so dass noch wenige Minuten vor dem Start die Staffeleinteilungen verändert werden mussten. Trotzdem lief das übliche und notwendige Prozedere reibungslos ab. Nach dem Aufbau der Vereinszelte und einer knackigen Einweisung ging es zum Start. Und ab dort hatte jeder Aktive die gleichen Strapazen zu bewältigen. Alle überquerten die Veranstaltungswiese in Dierhagen – Neuhaus. Anschließend verlief der Kurs nach einem kurzen Waldabschnitt direkt zum Ostseestrand.

Die Teilnehmer des SC Laage. Foto: Christine Boldt

Nach der, für alle Athletinnen und Athleten beschwerlichen Strandpassage, ging es auf einen Radwanderweg weiter bis zum großen Ribnitzer Moor. Die Moordurchquerung geleitete die Ausdauersportler direkt in den Waldabschnitt hinein, der zurück zur Wechselzone auf die Festwiese führte. Herausragend war die Anstrengungsbereitschaft und der Wille zum Erfolg. Keine und Keiner der Laager Laufgruppe ließ sich hängen und wirklich alle kämpften um Meter und Sekunden. Immerhin drei Laager Mannschaften konnten sich in ihren Wertungen auf das Podest platzieren und alle Aktiven waren mächtig stolz. Herausragend war die Leistung von Ole Reinholdt und Steffen Schirmer. Beide bewältigten, als Paarstaffel laufend, die 42,195 Kilometer nach 2;50,52 Stunden, als Sieger ihrer Wertung und auf dem 3.Rang aller gestarteten Teams. Die Jugendfraktion benötigte als Wertungssieger 3;29,55 Stunden. Auf dem 3.Platz liefen die Schülerinnen nach 3;41,01 Stunden. Den so oft zitierten, undankbaren 4.Rang erkämpften sich die Frauen des SC Laage nach 3;40,20 Stunden. Pro Team durften sich maximal acht Läuferinnen und Läufer die 42,195 Kilometer Distanz teilen. Am Ende waren alle geschafft und zufrieden. Durch diese gemeinsamen Erlebnisse wurde wieder einmal der Teamgeist, die  Motivation und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.
Als Fazit bleibt, dass die tolle Stimmung, gepaart mit der wunderschönen Naturlaufstrecke und der einmaligen Atmosphäre, aus dem Staffellauf auch in diesem Jahr ein echtes Erlebnis machten . Die vollständige Ergebnisliste findet man unter: www.tollense-timing.de.

AST

Haus Kranich vom Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern geehrt

Mit der Ehrenurkunde des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern im Gepäck reiste der Laager Lauf-Trainer, André Stache, in den zurückliegenden Tagen auf die Insel Usedom. Ziel war das Haus Kranich in Zinnowitz. Vor Ort überreichte der 57-jährige, der auch Mitglied der Arbeitsgruppe Laufcup im Leichtathletik-Verband ist, die Ehrenurkunde an die Leiterin des Hauses, Sonja Maier. Die Auszeichnung mit der Ehrenurkunde des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern ist ein Akt der Wertschätzung des Verbandes und das äußere Zeichen der Wahrnehmung der Aktivitäten des Hauses zum Wohle des ehrenamtlich gelebten Vereinssports.

Das Foto zeigt Sonja Maier mit der Ehrenurkunde. Foto: André Stache

Seit vielen Jahren unterstützt das gemeinnützige Tagungshaus die Laufgruppe des Sportclubs Laage bei Trainingslagern, Aktivwochenenden und auch Familien-Sportwochenenden. Das alles waren auch für das Präsidium des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern genug Gründe, die Einrichtung und besonders die Leiterin mit der Urkunde zu ehren. Schon wenige Stunden nach der persönlichen Übergabe fand die Urkunde einen würdigen Platz im Eingangsbereich des Hauses. Besonders die Laufgruppe des Sportclubs Laage wünscht dem Haus Kranich und seinen Mitarbeitern alles Gute und noch viele gemeinsame Jahre.

ast

13.Spätsommerlauf im Speckgürtel von Rostock

Bei wechselhaftem Wetter konnte der Spiel- und Sportverein SSV Kritzmow e.V. weit über 150 Ausdauersportler begrüßen und bot seinen Gästen einiges. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hatte gezeigt, dass dieser Volkslauf Spaß macht und seinen eigenen Reiz hat.
Bei nicht wenigen Läuferinnen und Läufern hat der Spätsommerlauf einen festen Platz im Terminplan der Sportler. Sportlich hat die Veranstaltung natürlich, auch wegen der vielen Streckenangebote von 2,5 Kilometer, 6 und 10 Kilometer und einer Walkingstrecke von 6 Kilometern, seinen Reiz. Direkt nach dem Start liefen die Aktiven vom Gewerbegebiet, wo eine Volksfest ähnliche Stimmung dem Herbstwetter trotzte, in südliche Richtung. Der erste und einzige Anstieg erwartete die Ausdauersportler an der Brücke über den Autobahnzubringer zur A 20. Bereits nach einem knappen Kilometer hatte sich das Feld schon weit auseinandergezogen und die Läuferschar zog es in den Fahrenholzer Wald. Das Laufen, auf den in der Nacht durch starken Regen völlig aufgeweichten Boden, war durchaus anstrengend und forderte alle Aktiven. Auch die Markierungen am Boden waren verwässert. Aber an allen kniffligen Punkten standen freundliche, zum Teil motivierende Streckenposten, so dass es unmöglich war, sich zu verlaufen.
Dickes Lob an die Organisatoren und Helfer!
Für die knapp 10 km waren zwei Runden durch den Wald zu bewältigen. Im Anschluss ging es auf den Rückweg in Richtung Kritzmow, wieder über die Brücke bis zum Ziel am Baumarkt. Für jeden Teilnehmer gab es als Lohn und Anerkennung eine selbstgebastelte Medaille aus Gips.

Stefan Grobbecker im Ziel. Foto: Grit Winkelmann -Göllnitz

Unter den Läuferinnen, Läufern und Walkern befanden sich auch Aktive der Laager Laufgruppe. Und die Ergebnisse der Recknitzstädter können sich durchaus sehen lassen. Der 55-jährige Stefan Grobbecker lief im 10 Kilometer Lauf wenige Wochen vor seinem geplanten Herbstmarathon in Nordamerika nach 47,31 Minuten ins Ziel. Ganz stark präsentierten sich auch Marcel und Lennox Raith. Während der fast 13-jährige Lennox das Schülerrennen über 2,5 Km nach 9,43 Minuten gewann, siegte Papa Marcel auf der 6 km Runde nach 25,45 Minuten. In diesem Lauf belegte Johanna Heuck (29,14 min) den 2.Platz in der Frauenkonkurrenz. Gefolgt von der 12-jährigen Pia-Joelina Boldt (29,44 min). Sarah Liesegang lief als 2. Frau nach  2,5 km ins Ziel und sorgte damit für ein  perfektes Teamergebnis.
Fazit: Trotz des ungemütlichen Wetters war es eine schöne Veranstaltung mit eigenem Charme.

ast 

15.Baaber Heidelauf – erfolgreicher geht es kaum für den SC Laage

Nach einer gemütlichen Anreise im Bus auf die Insel Rügen, ins Ostseebad Baabe, organisierten sich 34 Laager Läuferinnen und Läufer, um am 15.Baaber Heidelauf teilzunehmen, der auch in diesem Jahr ein Wertungslauf im Laufcup Mecklenburg-Vorpommern war. Die Ausdauerathleten im Hauptlauf über 15 km absolvierten zunächst 1 km im Stadion und liefen dann in die Baaber Heide, wo es galt 3 Waldrunden von jeweils 4 km zu bewältigen. Die Strecke mit Crosscharakter war dabei sehr anspruchsvoll und alle Langstreckler mussten sie mindestens einmal absolvieren. Für den SC Laage wurde dieser Hauptlauf zum echten Punkterennen, denn mit Stella Grobbecker (W20/1;13,35 h), Sandra Murr (W40/1;10,10), Dr.Anna-Rebekka Kühl (W45/1;22,45 h),Ole Reinholdt (M30/59,36 min), Stefan Grobbecker (M55/1;04,04) und Heinz Peter Zettl (M60/1;04,56 h) gelangen den Clubläuferinnen und -läufern nicht weniger als 6 Altersklassensiege. Außerdem folgen Kathleen Maag, Petra Grobbecker und Heinrich Wiechert, mit ihren Ergebnissen, den Siegern auf das Podest. Im 10 Kilometer Rennen, der der unter 20-jährigen Jugend als Cup-Lauf angeboten war, gelang das auch der 19-jährigen Joelina Raith, nach 48,05 min. Außerhalb der Cupwertung konnte die 32-jährige Sarah Liesegang ihre Klasse nach 59,03 Minuten gewinnen. Im 6 Kilometerlauf hingen die Trauben für die Jugendlichen etwas höher und trotzdem konnten sich die Nachwuchssportler*innen gut platzieren. Allen voran der 14-jährige Benjamin Menge. Nach 24,31 Minuten beendete der Schüler als Gesamtzweiter sein Rennen. Mit Paula Pommerehne (28,53 min) und Vanessa Koch (29,30 min) liefen zwei Laager Mädchen auf das Podest bei den unter 16-jährigen.

Das Team des SC Laage. Foto: Grit Winkelmann-Göllnitz


Im 2 Kilometer Lauf, einem Wertungsrennen im Intersport Nachwuchslaufcup, siegte der 13-jährige Lennox Raith bei den unter 14-jährigen nach sehr ordentlichen 8,01 Minuten. In diesem Rennen konnten die 9-jährige Johanna Kühl (10,35 min) und die 12-jährige Pia Joelina Boldt (8,29 min) den Silber bzw. Bronzeplatz erkämpfen. Das alles wurde von den Aktiven im Ziel beim anschließenden Beisammensein ausgewertet, und auch über die Bedingungen wurde heftig philosophiert. Denn die Laufstrecke war zum Teil sehr steinig und sandig und war deshalb für alle eine echte Herausforderung.

ast

Die „Kleine Blume“ ist Partner des SC Laage

An der B 108 gelegen, ist das Blumengeschäft der Familie Much nicht zu verfehlen und direkt nachdem man die Räumlichkeiten betreten hat, erlebt jeder ein positives Gefühl. Immer freundlich und hilfsbereit wird jedem Kunden geholfen. Nach einem kurzen Gespräch wird der Bedarf des Kunden genau ermittelt und dann wird das passende Produkt angeboten. Und das Sortiment des Services reicht vom Blumenstrauß zum Geburtstag, über die Hochzeitsdekoration bis zum Trauerschmuck. Aber für den Kenner und Hobbygärtner gibt es auch Sämereien, Mecklenburger Erde und Pflanzen die überwiegend von heimischen Gärtnereien bereitgestellt werden.

Das Foto zeigt Marita Much mit ihrem Partner-Foto. Foto: André Stache

In den zurückliegenden Tagen startete das Unternehmen nun einen neuen, besonderen Weg.
Mit einer partnerschaftlichen Vereinbarung als Grundlage möchte die „Kleine Blume“ den Sportclub Laage unterstützen und damit die Veranstaltungen des Vereins qualitativ auf eine neue Ebene begleiten.
Die Verantwortlichen des Sportclubs Laage freuen sich sehr auf das partnerschaftliche Engagement und wünschen ihrerseits dem Unternehmen alles Gute, Erfolg und Gesundheit.

ast