Mit großer Freude konnten die mehr als 250 Sportlerinnen und Sportler des Sportclubs Laage in den zurückliegenden Tagen eine Spende in Höhe von 500,00 Euro, von den Volksbanken Mecklenburg-Vorpommern in Empfang nehmen. Die Bereitstellung der finanziellen Mittel ist für die Clubsportler aus der kleinen Recknitzstadt viel mehr als ein Trostpflaster, denn in diesem Jahr wurde mit der Bewerbung um die Sterne des Sports keine vordere Platzierung erreicht.
Große Freude über die Spende. Foto: André Stache
Der 1.Vorsitzende des Vereins, Stefan Grobbecker, erklärte dazu: “Das Projekt, Ausbildung und Förderung der Übungsleiter und Trainer, werden wir weiter vorantreiben und selbstverständlich wird auch dieser finanzielle Beitrag in vollem Umfang in zukünftige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen fließen.“ Die Mitglieder des Sportclubs Laage bedanken sich auf diesem Wege bei den Volksbanken Mecklenburg-Vorpommern für die großzügige Unterstützung.
Jahresabschlussveranstaltungen sind in vielen Bereichen wichtig und auch notwendig. Diese Aktionen bestärken Menschen in ihrem Schaffen und bestätigen vielen, dass ihre Arbeit wichtig und sinnvoll ist. In seiner Funktion als 1.Vorsitzender des Sportclubs Laage lud Stefan Grobbecker die Übungsleiter, Ehrenamtler und Vorstandsmitglieder seines Vereins zu einem Jahresabschlussessen in die Räume des Laager Caterer-Ehepaars, Madeleine und Stefan Dachner, ein. In seinen sehr persönlichen Begrüßungsworten bedankte sich der 58-jährige bei den geladenen Gästen für deren Arbeit und das damit verbundene ehrenamtliche Engagement.
Stefan Grobbecker bei der Präsente Übergabe. Foto: André Stache
Stefan Grobbecker erklärte den Anwesenden: „Viele Menschen erleben in Vereinen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und erfahren das Gefühl, dass es Termine gibt, die einfach Freude bereiten. Diese Termine bieten besonders dem Nachwuchs die Gelegenheit, mit Gleichgesinnten einem freudbetontem Hobby nach zu gehen. Aber vielen ist nicht mehr bewusst, dass dahinter engagierte Übungsleiter stehen.“
Mit der Übergabe von Präsenten für ihre wichtige, unbezahlte Tätigkeit erfuhren die Ehrenamtler eine ganz besondere Wertschätzung. Im Anschluss an die Ausführungen wurde in lockerer Runde gut gegessen und getrunken, sowie das zurückliegende Sportjahr in vielen angeregten Gesprächen ausgewertet.
Für die Anwesenden war es ein schönes Gefühl, Anerkennung zu erleben und sicherlich auch Motivation, in den kommenden Monaten weiter engagiert dabei zu sein.
Das1.Dezemberwochenende nutzten 30 Ausdauersportler der Laager Laufgruppe zum perfekten Saisonabschluss. Auf der lausig kalten Insel Usedom erlebten die Sportlerinnen und Sportler ein Trainingslager, das keine Wünsche offen ließ. Morgendliche Läufe, Hügel-Sprints bis die Oberschenkel brannten und ein langer Ausdauerlauf sorgten für die maximale Belastung. Immer wieder wurden die Einheiten durch Yoga, Gymnastik und verschiedene Dehnübungen unterbrochen und so neue Kraft geschöpft. Im gastgebenden Haus Kranich fanden die Aktiven zudem Bedingungen vor, die die sportliche Aktion herausragend begleiteten.
Laager Ausdauersportler am Zinnowitzer Strand. Foto:Vivien Bahr
Neben der sportlergerechten Verpflegung wurden der große Saal und die hauseigene Sauna genutzt. Und in den trainingsfreien Zeiten waren die Tischtennisplatte und die Geräte im Fitnesskeller der Einrichtung sehr gut besucht. Ein Highlight war der selbst organisierte Kinoabend für die Kinder und Jugendlichen. Zeitgleich nutzten die Erwachsenen die Gelegenheit zum Austausch über sportliche Erfahrungen und Erlebnisse.
Erwartungsgemäß waren am Sonntagmorgen in der Abschlussrunde alle platt und zufrieden. Mit diesem Trainingslager konnten die verantwortlichen Übungsleiter den Läuferinnen und Läufern einen Saisonabschluss zelebrieren, der die Erwartungen aller Aktiven erfüllte.
Dem Haus Kranich, einer Einrichtung der Geistlichen Stiftung St. Georg und St. Spiritus zu Pasewalk, gilt abschließend ein Dankeschön, denn ohne dessen Unterstützung ist die Umsetzung einer solch arbeitsintensiven Veranstaltung nicht möglich.
Auf der kalten und vom Flutlicht hell erleuchteten Recknitzkampfbahn tummelten sich schon vor dem 1.Start viele der Aktiven. Einige wollten sich warmlaufen und andere nur die spektakuläre Atmosphäre einsaugen, denn dieser Wettkampf war bis zur letzten Sekunde etwas ganz Besonderes. Dabei war der Wertungsmodus denkbar einfach: Jedes Paar versuchte, abwechselnd innerhalb der vorgegebenen 30 Minuten, so viele Runden wie möglich auf der Stadionbahn zu laufen. Sieger ist nach dem Schlusspfiff das Team, welches nach dieser Zeit die meisten Meter zurückgelegt hat. Von jedem Team ist immer nur ein Läufer auf der Bahn. Gewertet werden unterschiedliche Altersklassen und Geschlechterpaare. Insgesamt waren an diesem Abend 59 Paare sportlich aktiv, die aufgrund der hohen Teilnehmerzahl in zwei Durchgängen starten mussten, und alle konnten mit tollen Leistungen aufwarten. Der 1. Vorsitzende des SC Laage, Stefan Grobbecker, erinnerte im Zuge der Siegerehrung an Holger Anders, als er sagte: “Ohne den viel zu früh verstorbenen, ehemaligen Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, würde es die hochmoderne Flutlichtanlage auf der altehrwürdigen Recknitzkampfbahn nicht geben. Seiner Ausdauer und seiner Einstellung zum Sport ist es zu verdanken, dass die Sportlerinnen und Sportler auch in den Herbst- und Wintermonaten im Stadion Sport treiben können.“
Die Fotos zeigen das Gesamtsiegerpaar und die Klassensiegerpaare – umrahmt von Christin Zimmermann und Stefan Grobbecker. Foto: André Stache
Eine zünftige Siegerehrung, die durch die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, und dem 1.Vorsitzenden des SC Laage, Stefan Grobbecker, vollzogen wurde, rundete den sportlichen Abend nahezu perfekt ab. Den Wanderpokal für das Läuferpaar mit den meisten gelaufenen Metern erkämpften sich die beiden 16-jährigen Benjamin Menge und Lennox Raith mit 9045 gelaufenen Metern. Zweitschnellstes Laufpaar wurden die Sieger der Mix-Wertung, Juliane Göllnitz und Ole Reinholdt (8687 m). Den Bronzeplatz erkämpften sich Marcel Raith und Roger Kerschke (8649 m).
Lockere Waldläufe und ein Imbiss läuteten die Siegerehrung des diesjährigen Nachwuchslaufcups, die von Doreen Martin (AG Laufcup/NWLC) vollzogen wurde, in Bad Doberan ein. Immerhin 18 Vereine, von Zarrentin bis Friedland, hatten im zurückliegenden Kalenderjahr 102 Mädchen und Jungen für den Intersport-Nachwuchslaufcup gemeldet. Stolze 83 Kinder starteten bei den ausgeschriebenen Veranstaltungen und 65 von ihnen erkämpften die notwendigen Punkte, um sich in der Endauswertung zu platzieren. Der Bad Doberaner SV (1945,5 Punkte) konnte auch in diesem Jahr die Vereinswertung für sich entscheiden und verwies die Mädchen und Jungen der Laager Laufgruppe (1565 Pkt.) auf den 2.Rang.
Sophie, Greta, Ludwig und Jasmin vom erfolgreichen Team des SC Laage. Foto: Jan Menge
Den Bronzeplatz in dieser Wertung erkämpfte sich das laufbegeisterte Kinderteam des LAV Waren/Müritz (524,5Pkt.).
Die Teamwertung, in der die fünf besten Punktelieferanten eines Vereins gewertet werden, gewannen Mädchen und Jungen vom Bad Doberaner SV (Jaron Leander Weiß, Magdalena Urgast, Lea Wunderlich, Jakob Starke und Ole Müller) mit starken 614,5 Punkten, vor den Nachwuchsläufern vom Sportclub Laage (Jasmin Malachowski, Greta Piwko, Paola Alegra Paeschke, Sophie Müller und Ludwig Maag) mit 604 Punkten sowie Nora Will, Elina Klatt, Hugo Bojahr, Mia Meyenburg und Isabell Klatt vom LAV Waren/Müritz (524,5 Pkt.).
Die Altersklassensiege im Wettkampfjahr 2025 teilten sich der LAV Waren/Müritz (Elina Klatt / WK U10 und Nora Will / WK U12), der Schweriner SC (Emma Henke / WJ U14), TC FIKO Rostock (Malte Bernecker MK U12), der Bad Doberaner SV (Jaron Leander Weiß / MK U12), und der HSV Neubrandenburg (Max Blank / MJ U14). Abschließend gilt den Mitgliedern des Bad Doberaner SV ein herzlicher Dank. Mit viel Engagement hatten sie die Grundlagen für eine Veranstaltung geschaffen, bei der die Kinder im Mittelpunkt standen.
Wenn der FC Bayern München spielt, gibt es fast immer einen Rekord. Diese werden dann von fleißigen Statistikern publiziert und bringen Menschen zum Staunen. Im sportlichen Leben vieler Athleten „versinken“ Rekorde und besondere Leistungen im Alltag und finden keine Erwähnung. Erst recht, wenn diese nicht ganz so rekordverdächtig sind. So steht es um den Punkterekord von Lothar Gajek im Laufcup Mecklenburg-Vorpommern. Wenn man einen Vergleich für weniger Fachkundige heranziehen müsste, würde man feststellen, dass der Laufcup eine Art Verbandsliga der Läufer ist. Im Jahr 2018 startete der ausdauerbegeisterte Schweriner bei allen 15 Cupläufen und sammelte unglaubliche 346,5 Punkte. Ein absoluter Rekord in 34 Jahren Laufcup M-V. Bei jedem Einzellauf erhalten die Klassensieger/innen sowohl in der Gesamtwertung als auch in der AK-Wertung 25 Wertungspunkte, die Zweiten 24 usw. bis Platz 25 mit einem Wertungspunkt.
Benjamin Menge vom SC Laage. Foto: Ralf Sawacki
Bei Läufen, die gleichzeitig als Landesmeisterschaften ausgeschrieben sind, gibt es einen Punktzuschlag von jeweils 0,5 Punkten. In diesem Jahr schwang sich ein 17-jähriger Schüler auf, diesen Rekord anzugreifen. Nach Abschluss der Laufserie konnte Benjamin Menge vom SC Laage für sich 345,5 Punkte verbuchen. Und das ist die zweitbeste Leistung in 34 Jahren Laufcup Mecklenburg-Vorpommern! Benni, wie er von seinen Freunden genannt wird, war der einzige Starter im diesjährigen Laufcup, der an allen 15 ausgeschriebenen Wettkämpfen teilgenommen hat. Wenn man weiß, dass der Jungendläufer im Marathon- und Halbmarathonlauf, gemäß derzeitiger Vorgaben, nicht gewertet werden kann, dann ist diese Leistung genauso stark einzuschätzen wie das Ergebnis des 68-jährigen Lothar Gajek aus dem Jahr 2018.
Der Laufcup-Endstand (AK- und Gesamteinzelwertung) ergibt sich aus der Addition der fünf punktbesten Ergebnisse von jedem Aktiven angetretenen Einzelläufe.
Mit einer würdigen Abschlussfeier, die vom Laufteam Rügen organisiert wurde, endete der Laufcup 2025. Die Abordnung des SC Laage hatte an diesem Tag einiges zu feiern und tat das auch. Immerhin konnten in diesem Jahr 67 Ausdauersportlerinnen und-sportler für den Club Punkte erlaufen und zum überzeugenden Sieg in der Vereinswertung mit mehr als 2000 Punkten Vorsprung vor dem SC Turbine Neubrandenburg beitragen. Ganze 35 Vereine, von Torgelow bis Wittenburg, nahmen das mit Respekt und viel Beifall zur Kenntnis. Dass sich das in den einzelnen Altersklassen widerspiegelt ist dann logisch. Mit Juliane Göllnitz (126 Punkte), Paula Pommerehne (124) und Maria Drägert (123,5) besetzten drei Laager Läuferinnen das Podest in der Klasse der unter 20-jährigen Frauen. In der Wertung der über 50-jährigen Frauen siegte Tatjana Marynova (127).
Laager Clubläufer bei der Siegerehrung in Baabe. Foto: André Stache
Niclas Lübs gewann die Altersklasse der unter 20-jährigen. Stärkster Läufer des Clubs war Ole Reinholdt. Der 33-jährige belegte in seiner Wertung mit nur einem Punkt Rückstand den 2.Rang, konnte sich als 9. auch in der Gesamteinzelwertung unter den Top Ten behaupten. Ebenfalls mit Silber konnten sich nach einer langen Saison, von März bis in den November, Florentine Ostertag (124,5/WJU18) und Lena Pommerehne (125/W20) dekorieren. Bronze Platzierungen erkämpften sich Lara Piepke (122/wJU18), Maximilian Kühl (119,5/mJU16), Lennox Raith (123,5/mJU18) sowie Heinrich Wiechert (122,5) in der Klasse der über 70-jährigen Männer. In der Teamwertung, in der die fünf besten Vertreter der Vereine gewertet werden, platzierten sich die stärksten Recknitzstädter auf den undankbaren 4.Rang. Ole Reinholdt, Juliane Göllnitz, Lena Pommerehne, Tatjana Marynova und Kathleen Maag verfehlten mit 1094,5 und nur fünf Punkten den Platz auf den Siegerpodest.
Fast zum Ende des Jahres konnten die Übungsleiter der Laager Laufgruppe noch einmal eine besondere Ehrung im Kinderbereich vornehmen. Auf Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes wurde der 9-jährigen Greta Piwko der Ehrenpreis „STARK UND SCHNELL“ des Sportclubs Laage verliehen.
Dieser Preis kann an Kinder des Clubs verliehen werden, die auch abseits des sportlichen Geschehens nachhaltig zum Gelingen der Vereinsarbeit und damit des Trainings – und Wettkampfbetriebes beigetragen haben.
Greta Piwko mit ihrem personalisierten Pokal. Foto: André Stache
Zudem sollen die Entwicklung der sozialen Kompetenz sowie die Hilfsbereitschaft und die Aufmerksamkeit gegenüber anderen Sportlerinnen und Sportlern des Vereins anerkannt werden.
Bei Greta trifft das alles in besonderem Maße zu. Besonders ihre lebhafte Wesensart, die kommunikative Bereitschaft zum Austausch und ihre Anstrengungsbereitschaft machen die Schülerin in der Kinderfraktion der Laager Laufgruppe zu einem Vorbild. Dazu gesellt sich bei Greta ein großes Maß an Freundlichkeit und Fleiß weit über das normale Maß hinaus.
Außerdem lassen das derzeitige sportliche Engagement, verbunden mit ihrem jetzigen Entwicklungsstand eine vielversprechende Entwicklung erwarten. Neben ihrer überragenden Teamfähigkeit ist die besondere soziale Kompetenz der 9-jährigen Schülerin hervorzuheben.
Bei lausig kalten Bedingungen und einer tollen Organisation trafen sich mehr als dreihundert Ausdauerbegeisterte auf der schmucken Sportanlage der Stadt, direkt an der Ostsee, um Teil eines traditionsreichen Sportevents zu werden. Die sehr gut präparierte Wettkampfstrecke verlief vom Sportplatz des Seebades entlang durch den wunderschönen Rhododendron- Park und zurück zum Start. Gut abgesichert durch die freiwillige Feuerwehr der Kur-Stadt, hatte sie es dabei durchaus in sich. Der Sportclub Laage hatte immerhin 24 Läuferinnen und Läufer an den Start gebracht und konnte mit soliden Leistungen beeindrucken. Dabei ist der Sieg von Ole Reinholdt im 5 Kilometer Rennen, nach 16,07 Minuten, als besonders erwähnenswert zu benennen.
Ole und Lennox mit den verdienten Streuselschnecken im Ziel. Foto: Marcel Raith
Der 33-jährige, der sonst auf den längeren Kanten unterwegs ist, konnte in diesem Lauf absolute Wettkampfhärte an den Tag legen und damit die Konkurrenz beeindrucken. Der 3. Rang durch den 16-jährigen Lennox Raith (17,35 min) in der Gesamtwertung machte das Podestergebnis an diesem Tag fast perfekt. Immerhin 10 Altersklassenplatzierungen, auf allen Laufdistanzen, auf dem Podest sprechen ohnehin für die sportliche Qualität der Laager Laufgruppe. Beste Stimmung und die Streuselschnecke im Ziel sorgten für viele gute Gespräche und ausnahmslos positive Bewertungen des Laufeventes. Gerade deshalb störte auch niemandem der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass die Strecken ein kleines bisschen zu kurz waren. Vielmehr freuten sich die Allermeisten ganz spontan über ihre guten Zeiten.
Mit den diesjährigen Landesmeisterschaften im Crosslauf bot der Sportclub Laage 400 Ausdauersportlern aus mehr als dreißig Vereinen unseres Bundeslandes perfekte Bedingungen. Eine solide Laufstrecke, vorbereitet durch Vereinsmitglieder, Freunde und Mitarbeitern der Stadt Laage, eine tolle Versorgung und Siegerehrungen, die durch die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, Erwin Gohlke, (Vize-Halleneuropameister von 1977 –„Der kleine blonde Kämpfer aus Neubrandenburg“- O-Ton der Reporterlegende Heinz Florian Oertel) und dem 1.Vorsitznden des Clubs, Stefan Grobbecker, vollzogen wurden, rundeten die Laufblöcke immer wieder ab. Immerhin wurden an diesem Samstag 26 Starts in den verschiedenen Altersklassen vollzogen und die Wettkampfstrecken variierten von 500 Metern für die Jüngsten bis zu 7,2 Kilometern für die Laufelite des Landes. Trotz vieler krankheitsbedingter Absagen durften sich die Gastgeber über 361 Finisher freuen. Davon waren 161 Laufcup-Teilnehmer und 49 Teilnehmer des Nachwuchslaufcups M-V. Der SC Laage war mit 57 Finishern sehr gut vertreten, davon 44 Laufcupteilnehmer und 11 NLC-Teilnehmer.
Der Start der Elite – in den Laager Stadtwald. Foto: Ralf Sawacki
Mit dem Landesmeistertitel in der Klasse der über 50-jährigen Frauen durch Tatjana Marinova und Silbermedaillen für Ole Reinholdt (M30) und Heinrich Wiechert (M70) sowie Bronzeplaketten für Paul Piepke (M9), Florentine Ostertag (WJU18), Paula Pommerehne (WJU20) hatten die Clubsportler aus der Recknitzstadt einiges zu feiern. Weitere sehr gute Platzierungen rundeten das Gesamtergebnis für die Laager Laufgruppe ab.
Die komplette Ergebnisliste findet man unter: www.tollense-timing.de. Am späten Nachmittag feierten sich die Laager Laufsportlerinnen und -sportler und dürfen nun zufrieden und mächtig stolz auf die Meisterschaften zurückblicken. Abschließend gilt den Unterstützern ein großer Dank. Ohne die medizinische-, polizeidienstliche- und forstwirtschaftliche Unterstützung, die externe Versorgung, die Unterstützung nicht weniger Freunde des Clubs und die Bereitstellung der Recknitzsporthalle ist die Umsetzung einer solchen großen Meisterschaft nicht möglich.
Stadtläufe haben in unserem Land eine erstaunliche Tradition. Sie leben vom besonderen Flair der ungewohnten Laufumgebung und geben den Gästen oftmals einen Teil der städtischen Historie preis.
Das ist in der Recknitzstadt Laage nicht anders. Und das alles können am 4. Adventssonntag Läuferinnen, Läufer und auch Walker erleben. Ohne den sonst üblichen Wettkampfdruck werden die Sportlerinnen und Sportler, unter Führung ortskundiger Ausdauersportler, Strecken von 3 km, 6 oder 10 Kilometern in kleinen Gruppen gemeinsam bewältigen. Auf eine Zeitnahme oder Wertung wird dabei völlig verzichtet. Alles im Sinne einer öffentlichen Trainingseinheit. Und nicht Wenige werden dem ländlichen Charme verfallen, wenn sie durch die Scheunenstraße, vorbei an der Stadtscheune mit ihrem Wasserturm oder die beeindruckende Evangelische Kirche laufen.
Stadtläufer vergangener Jahre. Foto: Ralf Sawacki
Und auch die imposanten Stadtvillen mit ihrem besonderen Flair, die Wohngebiete am Stadtrand oder die imposanten Sportanlagen werden die Ausdauersportler beeindruckend zurücklassen. Letztendlich hat Laage neben dem fast 150 Jahre altem Rathaus einiges zu bieten. Im vergangenen Jahr nutzten über einhundert Läuferinnen und Läufer sowie engagierte Walkerinnen und Walker diesen sportlichen Jahresabschluss vor dem großen „Futtern“ in der Weihnachtszeit. Im Anschluss an die sportliche Betätigung können sich dann alle Aktiven bei Kaffee, Tee, Kuchen und Obst stärken.
Aufgrund des besonderen und langjährigen Engagements der Ostseesparkasse darf sich jeder Teilnehmer über eine attraktive Medaille und eine Urkunde freuen. Den Abschluss bildet eine Läufertombola mit ansprechenden Preisen.
Jetzt gilt es, nur noch zu trainieren und dabei zu sein, am 21. Dezember 2025, um 10.00 Uhr! Start und Ziel des 12.OSPA-Stadtlaufes in Laage befinden sich direkt an der Recknitzsporthalle, an der B 108. Die Anmeldung ist ab 09.30 Uhr möglich.
Mit einem tollen Präsent überraschte die Gebietsdirektorin und Versicherungsfachwirtin der DEVK, Andrea Hecker, die Volleyballjugend des SC Laage. Nach dem Vereinstraining überreichte sie hochwertige Wettkampfshirts an die männliche Volleyballjugend des Clubs. Der Vollständigkeit halber muss aber erwähnt werden, dass die jungen Damen schon vor der Sommerpause eingekleidet wurden. Für den SC Laage ist es ein wichtiger Fakt, dass mit der Bereitstellung dieser Shirts die Vereinskasse nicht belastet wird. Deshalb bedankt sich der Sportclub Laage bei Frau Hecker außerordentlich.
Das Foto zeigt Laager Volleyballjugend in ihren neuen Shirts sowie Andrea Hecker und André Stache (2.Vorsitzender SC Laage) .Foto: Ronny Behn
Besonders in der aktuellen Zeit, die von Unsicherheit und Zukunftsängsten geprägt ist, ist es einfach toll, dass sich Menschen und Institutionen aufmachen und die ehrenamtliche Arbeit und damit den Vereinssport unter die Arme greifen.
Es braucht Einrichtungen und Unternehmen, die Vereine sponsern. Dabei ist es unwichtig, ob es mit finanziellen oder mit anderen Mitteln erfolgt. Das erklärte Ziel des Sportclubs Laage, Sport auf hohem Niveau zu präsentieren, wird durch die Gebietsdirektorin der DEVK, Andrea Hecker, untermauert. Für dieses Engagement bedankt sich der Vorstand des SC Laage!
Mit dem Obergefreiten Jan Menge konnten die Verantwortlichen des Sportclubs Laage in der zurückliegenden Ferienfreizeit auf einen äußerst engagierten Mitstreiter bauen. Mit breitem, angeeignetem Wissen und absolut engagiert beeindruckte der 45-jährige Zeitsoldat, der seinen Dienst in der Flugabwehrraketengruppe 21 leistet, nicht nur die Sportlerinnen und Sportler. Zielorientiert arbeitete er überwiegend mit den jüngsten Trainingsteilnehmern und überzeugte mit vielen Ideen und Empathie. Sportlich betrachtet, avancierten in kürzester Zeit die „Biathlon-Wettkämpfe“ und auch der tägliche Kampf um den Basketball-König zu den Favoriten. Aber auch die Ball- und Staffelspiele sowie unzählige Steigerungsläufe verlangten von jedem Kind alles ab.
Die Teilnehmer der Herbst-Ferienfreizeit in Laage. Foto: Ronny Behn
Dabei wurde um jeden Meter gekämpft und jedem Ball wurde hinterhergejagt, sodass die Verantwortlichen voller Stolz resümieren konnten: „Ziel erreicht!“ Nach den sportlichen Tagen waren glückliche Kinderaugen der Dank an die Organisatoren. Der Mitarbeiter des Kreissportbundes Landkreis Rostock, Ronny Behn, der die Freizeit vollumfänglich mit begleitet hatte, erklärte am Ende: „Immerhin 25 Mädchen und Jungen aus Güstrow, Teterow, Laage, den umliegenden Ortschaften und aus Rostock waren die Teilnehmer der diesjährigen Herbstferienfreizeit des SC Laage. Hoch motiviert, stellten sich die 5- bis 16-jährigen die an sie gestellten Forderungen und alle gaben ihr Bestes. Immer wieder konnten die jungen Sportlerinnen und Sportler in den spielerischen Wettkämpfen ihre Grenzen ausloten, um über sich hinauszuwachsen. Zusammengefasst muss allerdings erwähnt werden, dass eine solch arbeitsintensive Aktion nur durch das ehrenamtliche Engagement des Obergefreiten Jan Menge und durch André Stache, der seinen Dienst als Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt auf dem Fliegerhorst in Laage nachgeht, möglich ist.
Mit vielen tollen Leistungen überraschten mehr als 30 Sportabzeichen-Absolventen die Prüfer an den unterschiedlichsten Station auf der Recknitzkampfbahn und in der Sporthalle der Stadt Laage. Erfreulicherweise konnten auch an diesem Tag die Sportlerinnen und Sportler des SC Laage auf aktive Soldaten und Reservisten der Reservistenkameradschaft, Fliegerhorst Laage, bauen.
Nun schon traditionell unterstützten die Männer nicht nur bei der Abnahme der Disziplinen der Leichtathletik und des Basis Fitness Testes (BFT) der Bundeswehr, sondern stellten sich auch selbst den Anforderungen. Es galt, den Schlagball zu werfen, den Medizinball zu schleudern, Sprint- und Dauerlauf wurden geprüft und durch besagte abnahmeberechtigte Kampfrichter abgenommen.
Der Start des 800 Meter Laufes der Kinder. Foto: Anna Rebekka Kühl
Im Anschluss wurden die Ergebnisse natürlich registriert, um am Ende des Jahres die begehrte Auszeichnung zu erhalten. Auf die Frage nach dem Sportabzeichen, bezogen auf die zu erbringenden Leistungen und dessen Bedeutung, erklärte der Laager Lauftrainer und 1.Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage, André Stache: „Neben dem Nachweis der Schwimmfertigkeit orientieren sich die zu erbringenden Leistungen an den motorischen Grundfähigkeiten, die vom Geschlecht und dem Lebensalter abhängig sind. Zudem ist das DSA ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland mit Ordenscharakter und wird an Männer und Frauen verliehen, die in einem Kalenderjahr (01.01.- 31.12.) die Leistungsanforderungen erfüllt haben. Pro Kalenderjahr kann es einmal erworben und beurkundet werden.“ An diesem Tag bewältigten immerhin 36 interessierte Prüflinge die erforderlichen Disziplinen und erlebten einen tollen, sportlichen Tag auf der altehrwürdigen Recknitzkampfbahn in Laage. Ein besonderer Dank gilt abschließend den Soldaten und Reservisten. Mit ihrer Einstellung machten sie den sportlichen Tag für nicht wenige zu einem Erlebnis.
Im Zuge der Beiratstagung der Sportjugend Mecklenburg-Vorpommern wurden engagierte Mädchen des Sportclubs Laage in der Sportschule Warnemünde mit dem Jugendpreis der Sportjugend ausgezeichnet.
In seiner Lautatio erklärte der 2.Vorsitzende des Sportclubs Laage, André Stache, den zahlreichen Gästen: “Völlig uneigennützig engagieren sich seit einigen Jahren Phoebe, Emi, Lara, Annabell, Jessie und Florentine bei der Organisation und Umsetzung von Veranstaltungen, die immer ein caritatives Ziel verfolgen. Zu diesen Veranstaltungen zählten der Tag der Bundeswehr in Neubrandenburg, die Familientage des Kinder- und Jugendhospizes Greifswald e.V. und des Taktischen Luftwaffengeschwaders in Laage, die Adventsmärkte auf dem Fliegerhorst und der Ostermarkt in der Stadt Laage.
Phoebe, Jessie, Florentine, Annabell, Emi und Lara nach der Ehrung. Foto: André Stache
Dabei haben die 13- bis 17-jährigen viele Stunden ihrer Freizeit dem Allgemeinwohl zur Verfügung gestellt und immer durch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Engagement überzeugt. Trotz ihrer Jugend sind die Schülerinnen echte Vorbilder ihrer Generation, die in unserer denkbar schwierigen Zeit mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit für ein Stück Heimat gesorgt haben. Durch ihre Aktivitäten konnten z.B. das Kinder- und Jugendhospiz Greifswald e.V., der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, die Tierrettung Güstrow, der Motorsportclub „Am Echoberg“ Tessin, der Kreis-Anglerverband Landkreis Rostock und die großen Laager Sportvereine profitieren.
Der Vorstand des Sportclubs Laage beglückwünscht die Sportlerinnen zu dieser ganz besonderen Ehrung.
Anzumerken bleibt, dass der Vorstand der Sportjugend M-V den Jugendpreis an Einzelpersonen bis zum vollendeten 26. Lebensjahr für engagierte Tätigkeit im Kinder- und Jugendsport, für die Mitarbeit in Projekten und Jugendleitungen im Rahmen jugendverbandlicher Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern verleihen kann. Antragsberechtigt sind die Kreis- und Stadtsportjugenden, die Fachverbandsjugenden und die Mitglieder des Sportjugend-Vorstandes.
Ohne den viel zu früh verstorbenen, ehemaligen Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, würde es die hochmoderne Flutlichtanlage auf der altehrwürdigen Recknitzkampfbahn nicht geben. Seiner sprichwörtlichen Ausdauer und seiner Einstellung zum Sport ist es zu verdanken, dass die Sportlerinnen und Sportler auch in den Herbst- und Wintermonaten im Stadion Sport treiben können.
Das Siegerpaar des Premieren-Flutlichtpaarlaufes. Foto: Ralf Sawacki
Am 4. Dezember, um 17.00 Uhr, werden die Organisatoren der Laager Laufgruppe zum 2.Mal den „Holger Anders Flutlicht-Paarlauf“ auf der dann vom Flutlicht hell erleuchteten Recknitzkampfbahn zelebrieren. Dabei ist der Wertungsmodus denkbar einfach: Jedes Paar versucht, abwechselnd innerhalb der vorgegebenen 30 Minuten, so viele Runden wie möglich auf der Bahn zu laufen. Sieger ist nach dem Schlusspfiff das Team, welches nach dieser Zeit die meisten Meter zurückgelegt hat. Von jedem Team ist immer nur ein Läufer auf der Bahn. Gewertet werden unterschiedliche Altersklassen und Geschlechterpaare. Geplant sind nach derzeitigem Stand zwei Durchgänge. Der 1.Start wird um 17.30 Uhr erfolgen. Der zweite Start um 18.15 Uhr. Den Wanderpokal für das Läuferpaar mit den meisten gelaufenen Metern erkämpften sich im vergangenen Jahr Steffen Schirmer und Ole Reinholdt mit 9469 gelaufenen Metern.
Die Anmeldung für den 2. „Holger Anders Flutlicht-Paarlauf“ kann auch am Wettkampftag vor Ort erfolgen, wobei eine vorab Anmeldung unter: my. raceresult durchaus sinnvoll ist. Für die Versorgung ist an diesem Abend gesorgt.
Im Zuge des 24.Sebastian Fredrich Gedenklaufes fanden die diesjährigen Landesmeisterschaften im Straßenlauf in Lubmin – ganz im Osten von Mecklenburg-Vorpommern – statt. Die Wettkampfstrecke führte bei sehr schwierigen Bedingungen über einen 2,5 Kilometer langen, exakt vermessenen Rundkurs auf befestigten und unbefestigten Straßen und der Strandpromenade. Bei kaltem und kantigen Wind versuchten die Gastgeber von der HSG Uni Greifswald bestmögliche Bedingungen für die Ausdauersportler zu schaffen und somit die Grundlagen für spannende Wettkämpfe zu legen. Und tolle Leistungen spiegeln das am Ende auch wider. Der Sportclub Laage hatte an diesem Tag, trotz einiger krankheitsbedingter Ausfälle, immerhin 64 Läuferinnen und Läufer an den Start gebracht und durfte am Ende sehr zufrieden die Heimreise antreten.
Im 5 km Lauf spurtete Paola Paeschke mit einer Zeit von 22:54 Minuten zur Bronzemedaille in der Klasse der 14-jährigen Mädchen. In der Klasse der über 70-jährigen Männer gelang das auch Heinrich Wiechert nach 25,50 Minuten. Ebenfalls sehr stark sind die Landesmeisterschaftsmedaillen über die 10 km Distanz. Hierbei ragen besonders die Landesmeistertitel der 53-jährigen Tatjana Marinova (45,47 Min) und der 16-jährigen Florentine Ostertag (49,32 min), in der Klasse der unter 18-jährigen Frauen, heraus. Vize-Landesmeister und damit Silbermedaillengewinner wurden die 16-jährige Lara Piepke (53,34 min), die 19-jährige Juliane Göllnitz (45,30 min) sowie Lennox Raith (42,33 min) in der Klasse der unter 18-jährigen.
Medaillengewinner kurz vor der Rückreise. Foto: Stache
Bronzemedaillen gab es für Antonia Wins (57,01 min) in der Klasse der unter 18-jährigen jungen Frauen, Maria Drägert (50,51 min) in der Klasse der unter 20-jährigen, Lena Pommerehne (45,49 min) in der Hauptklasse der Frauen, Benjamin Menge (43,48 min) in der Klasse der unter 18-jährigen und dem 60-jährigen Dauerbrenner des SC Laage, Bernd Jänike (44,14 min) Im Rahmenprogramm fand traditionell auch ein Schülerlauf über 2,5 Kilometer statt, dessen Ergebnisse in den Nachwuchslaufcup einfließen. Besonders die Medaillen, aber auch weitere 24 Top Ten Platzierungen in den unterschiedlichen Altersklassen spiegeln den Trainingsfleiß und die Anstrengungsbereitschaft aller Laager Ausdauersportler wider. Entsprechend gut war die Stimmung auf der Rückreise im Reisebus des Unternehmens Rux-Reisen. Sachliche Reflektionen und gute Gespräche begleiteten alle bis nach Laage und am Ende bleibt festzuhalten, dass sich das zum Teil sehr harte Training der zurückliegenden Wochen absolut ausgezahlt hat. Gute Ergebnisse bekommt keiner geschenkt und besonders im Ausdauersport begründet sich Erfolg auf harte Arbeit.
Eine gute Stunde von Innsbruck, Salzburg und München entfernt, liegt das Kaisergebirge im Osten des Bundeslandes Tirol. Zwischen St. Johann i. T. und Kufstein erstreckt sich grob verortet das Massiv des Wilden Kaisers, an dessen Sonnenseite die vier Kaiserortschaften Ellmau, Going, Scheffau und Söll gelegen sind. Für Lauf- und Wanderfreunde ist diese Region das Ziel sportlicher Ambitionen – und für Mecklenburger erst recht! Die Tour de Tirol ist ein Etappenlauf über insgesamt 75 km, der seit 2006 an drei aufeinanderfolgenden Tagen in Söll am Wilden Kaiser, in Österreich, stattfindet. Auf der besagten Gesamtstrecke von 75 km galt es zudem auch 3.500 Höhenmeter zu überwinden.
Nach vielen guten Erfahrungen startete auch in diesem Jahr eine Abordnung des Sportclubs Laage über die beeindruckenden Gipfel. Martin Genkel, Ronny und Petra Behn, Ole Reinholdt, Kathleen Maag, Jens Beu sowie Juliane und ihr Vater Olaf Göllnitz hatten sich seit Monaten akribisch vorbereitet und wussten was auf sie zukommt.
Juliane mit einem Lächeln im Ziel. Foto: Petra Behn
Der Laufklassiker geht in, um und vor allem hoch über Söll. Der Söller 10er, Kaisermarathon, Pölventrail und der Kinderlauf bieten abwechslungsreiche Lauf-Events für Bergläufer und sich gern quälende Ausdauersportler. Unter diesen befanden sich auch die besagten Ausdauersportler des SC Laage. Auf den unterschiedlichen Distanzen konnten die Recknitzstädter gut agieren und sich und ihre persönlichen Erfolge feiern. Herauszuheben ist jedoch die Leistung der 19-jährigen Juliane Göllnitz. Die Studentin für Bauwesen rockte ein ganzes Wochenende die Tiroler Berge und machte die Wettkampfserie zu ihrem persönlichen Erfolgserlebnis. Den 10 km Lauf (1. Platz / 50;23,08 min), Kaisermarathon über 42 Kilometer (1.Platz / 6;43,45 h) und den Pölventraillauf über 23 Km (2. Platz / 3,33,22 h) beendete die Mecklenburgerin jeweils auf dem Podest, sodass sie in der Gesamtwertung in der Klasse der unter 20-jährigen jungen Frauen als Siegerin gefeiert werden konnte. Die Gesamtlaufzeit nach Abschluss der gelaufenen 75 Kilometer betrug am Ende für Juliane ganz starke 11;07,30 Stunden. Final steht natürlich die Gratulation an alle Finisher. Bei wechselhaften Bedingungen stürzten sich über 500 Ausdauersportlerinnen -und sportler auf die fordernde Strecke des Pölven Trails – immerhin 240 davon waren an allen drei Tagen am Start.
Zu Vertragsgesprächen zum derzeitig bestehenden Sponsorenvertrag hatte der Technische Geschäftsführer des Unternehmens EURAWASSER Nord GmbH, Herr Andreas Russ, den 2.Vorsitzenden und Verantwortlichen für die Sponsorenarbeit des Sportclubs Laage, André Stache, in die Räume des Unternehmens nach Bützow gebeten und sich in diesem Zusammenhang sehr wohlwollend über die bisherige Zusammenarbeit geäußert.
Seit 17Jahren, und damit seit Bestehen des Sportclubs Laage, ist das Unternehmen EURAWASSER der Hauptsponsor des SC Laage.
Und daran wird sich auch perspektivisch nichts ändern, denn beide Partner verlängerten ihre Sponsorenvereinbarung um ein weiteres Jahr. Für die mehr als 260 Clubsportler ist diese Partnerschaft ein Beweis und auch Anerkennung für ihre gute Arbeit. Besonders der Kinder- und Jugendsport wird durch das Engagement des Unternehmens EURAWASSER und auch der vielen großzügigen Freunde und Förderer des Clubs getragen. Ferienfreizeiten, Trainingslager und Vereinssportfeste wären ohne Sponsoren kaum realisierbar und das ist den Verantwortlichen des SC Laage völlig bewusst.
Das Foto zeigt André Stache (li.) und Herrn Andreas Russ nach dem Gespräch. Foto: Karina Schmidt
Das Unternehmen EURAWASSER ist in unserer Region sehr präsent und die Sportlerinnen und Sportler können sich mit dem Unternehmen sehr gut identifizieren, denn im flächenmäßig größten Versorgungsgebiet in unserem Bundesland sorgt die EURAWASSER Nord GmbH als Betriebsführer für den Wasserversorgungs- und Abwasserzweckverband Güstrow-Bützow-Sternberg (WAZ) für eine langfristig sichere Wasseraufbereitung und Abwasserentsorgung im ländlichen Raum.
Nun war es endlich soweit, am 21.09.2025 startete der 51. BMW-Berlin-Marathon, und vom Sportclub Laage durften der Routinier Bernd Jänike, bereits zum 18. Mal und ich – dank eines glücklichen Losverfahrens – ebenfalls dabei und eine von 55.000 Läufern sein. Damit hatte ich Ende 2024 bei der Bewerbung nicht wirklich gerechnet und diesen Lauf eher für meinen Laufkalender 2026 eingeplant. Aber wie der Zufall es eben wollte…
Nach etlichen Trainingskilometern, Wettkampfstrecken und langen Vorbereitungsläufen ging es schließlich nach Berlin. Im Vorfeld hatte mich Bernd zum Fototermin um 08:15 Uhr am Reichstag eingeladen. Eine Stunde später startete er auf die Laufstrecke, und um 10:10 Uhr durfte ich, mit Blick auf die Siegessäule, ebenfalls loslaufen.
Das Foto vor dem Reichstag – eine gute Tradition. Foto: privat
Das Wetter meinte es gut mit uns – die Temperaturen von über 20 Grad waren allerdings eine echte Herausforderung. Kilometer 10 bis 30 wurden zum Kampf zwischen Körper und Geist. Ab Kilometer 30 war Aufgeben keine Option mehr. Je näher ich dem Brandenburger Tor und dem Ziel kam, desto lauter wurden die Massen am Straßenrand. Der Moment, als das Brandenburger Tor in Sichtweite kam, war sehr emotional – Gänsehaut pur. Es war Wahnsinn, den Lauf nach 5:30:46 h bis hierher geschafft zu haben – ein unvergesslicher Augenblick. Der 60-jährige Bernd, für den der Berlin-Marathon mittlerweile eine Pflichtveranstaltung geworden ist, erreichte das Ziel bereits nach 4:08:40 h. Die im Ziel überreichte Medaille mit dem Motiv vom Brandenburger Tor rundete dieses Mega-Event ab. Für Bernd stand schon im Ziel fest, dass er auch in den nächsten Jahren wieder an den Start gehen wird und nach ein paar erholsamen Tagen ist eine Wiederholung dieses Marathons auch für mich nicht mehr ausgeschlossen.
Sandra Piepke
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