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Militärpfarramt Laage lud zum Pilgern am Reformationstag ein

Zum ersten Mal organisierte das evangelische Militärpfarramt Laage eine Veranstaltung direkt in der kleinen Recknitzstadt und nutzte dafür den Reformationstag, der in Mecklenburg-Vorpommern ein Feiertag ist, um Soldatenfamilien und Freunde der Militärseelsorge außerhalb des Fliegerhorstes zu gemeinsamen Stunden einzuladen.
In Abwesenheit von Militärpfarrer, Johannes Wolf, der zurzeit seinen Dienst im Auslandseinsatz versieht, begrüßte Pastor Michael Reis, der für den Standort Schwerin zuständig ist, über dreißig Pilgerfreunde in der Stadtscheune Laage, direkt am Wasserturm.
Nach einer Andacht, in deren Mittelpunkt Martin Luther stand, und einer intensiven Einweisung ging es gemeinsam auf den Weg.
Und das Ziel war sachlich formuliert: Einfach langsam sein und einem genauen Weg folgen, nicht andauernd Entscheidungen treffen. Und dann galt es abzuwarten, um eventuell zu erleben, dass man sich seines Innenlebens und der Umwelt bewusst wird und erlangt möglicherweise einen Zugang zu ganz neuen inneren Erfahrungen.
Nach einigen Stunden Fußmarsch erreichten die Pilger ihren Ausgangspunkt, wo leckere Soljanka und vor Ort zubereitete Kartoffelsuppe wartete. Gute Gespräche und Kaffee und Kuchen bis in den Nachmittag rundeten den Reformationstag in Laage perfekt ab. Alle waren zufrieden und geschafft.
Und alle waren sich bei einem Thema einig.
Gemeinsames Wandern könnte eine Strategie sein, in der heutigen Zeit seinen Weg zu finden.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage
Zwischenablage
Die Fotos zeigen Militärpfarrer Reis während der Andacht und Teilnehmer der Wanderung.
Foto: Carolin Knabe

Wissenswertes:
Die Stadtscheune wurde zwischen 1860 und 1880 im Pfendkammerweg, wahrscheinlich als Teil eines Gehöftes, das durch einen Brand zerstört wurde, erbaut. Bis 1990 wurde die Stadtscheune als SERO-Annahmestelle genutzt. Zusammen mit dem Wasserturm wurde sie in den 90-ger Jahren zu einer kulturellen Begegnungsstätte u.a. mit einem Bürgersaal ausgebaut. Dieser Bestimmung dient sie heute u.a. für Vereine und Privatpersonen, sowie für öffentliche Veranstaltungen.
Die Abkürzung SERO stand in der ehemaligen DDR für das Volkseigene Kombinat Sekundär-Rohstofferfassung. Hier wurden Sekundärrohstoffe (wiederverwertbare Wertstoffe, umgangssprachlich Altstoffe) aufgekauft und einer weiteren Verwendung zugeführt.
Im allgemeinen Sprachgebrauch war mit SERO meist das System der Aufkaufstellen gemeint, das in der DDR ein dichtes Netz bildete, um den überwiegend unmotorisierten Kunden weite Wege zu ersparen.

Landesmeisterschaften im Crosslauf im Laager Stadtwald

Mehr als dreißig Laager Clubsportler und Freunde der Laufgruppe hatten ganze Arbeit geleistet und den fast dreihundert Aktiven, in Zusammenarbeit mit der Zeitnahme-Firma Tollense-Timing, dem EDEKA Markt aus Laage, dem Fruchtexpress Haker und der Stadt Laage, sehr gute äußere Bedingungen für die Landesmeisterschaften im Crosslauf bereitet.
Insgesamt sechsunddreißig Vereine hatten ihre Läuferinnen und Läufer gemeldet und alle waren sehr zufrieden.
Die hervorragend vorbereitete Wettkampfstrecke war durch den Regen leicht aufgeweicht und besonders der anspruchsvolle Zielhügel und die Hindernisse in Form von querliegenden Baumstämmen verlangte den Ausdauersportlern alles ab.
Allerdings brachte es der Wettkampfleiter, Michael Schulze, der selbst in den vergangenen Jahren schon einmal Titelträger seiner Altersklasse war auf den Punkt:
„Es ist Herbst und Crossläufe sind nichts für Schönwetter Sportler.“
Und er selbst durfte sich dazu äußern, denn mit seinem Team war er den ganzen Tag an der Strecke im Einsatz.
Einige hundert Zuschauer und Neugierige waren absolut beeindruckt von den Leistungen der Sportler, dem Ablauf und der Gesamtorganisation an diesem Tag. Mit Frau Lochner-Borst konnten die Sportlerinnen und Sportler auch die Bürgermeisterin der Stadt Laage begrüßen. Frau Lochner Borst ließ es sich nicht nehmen, an der Wettkampfstrecke dem Geschehen zu folgen und auch die Siegerehrungen in der Recknitzsporthalle unterstützte sie tatkräftig, in dem sie die Medaillen für die Besten überreichte.
Für die Athleten des Sportclubs aus der Recknitzstadt wurde die Meisterschaft eine echte Erfolgsgeschichte.
Herausragend sind dabei natürlich die Landesmeistertitel für Klaus Dieter Mauck und Stefanie Holzmüller. Aber auch die Vize-Titel für Maximilian Heise, Petra Grobbecker, Jeaninne Blum, Olaf Schulz-Nieber und Anke Heise und die Bronzemedaillen für Jana Fischer und Martin Holzmüller stimmten die Verantwortlichen zufrieden. Für die Kinder, die zum Teil außerordentlich gute Leistungen zeigten, reichte es mehrmals nur für einen der undankbaren vierten bis sechsten Plätze, für die es aber immer noch eine Urkunde des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern gab.
Am Abend trafen sich die Laager Clubsportler zu einer kleinen Auswerterunde in der Sporthalle und alle waren stolz und glücklich. Eine solche gewaltige Veranstaltung forderte die Laufgruppe in außergewöhnlicher Weise und zeigte was durch Gemeinschaft und Zusammenhalt machbar ist.

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Jenni
Das Foto zeigt die 10-jährige Jennifer Heise beim Zieleinlauf – gefolgt von Magrit Fischer.
Foto: F. Bartusch

Anmerkung:
Regeln bestimmen unser Leben
Etwas Unverständnis konnten die Organisatoren bei dem Thema Nachmeldungen vernehmen. Eine Teilnahme blieb für jedermann bis kurz vor dem Start offen, allerdings ohne die Möglichkeit der Wertung für die Landesmeisterschaft.
Als Meldeschluss wurde der 19.10.2013 bekanntgegeben.
Einige Aktive und auch Verantwortliche zeigten sich bei diesem Thema einsichtig und suchten die Verantwortung, auf Grund der Nichteinhaltung des Meldetermins, bei sich selbst. Andere reagierten äußerst ungemütlich. So wurde die Einstellung der Organisatoren hinterfragt und auch persönliche, verbale Entgleisungen blieben nicht aus, Schade.

Bei Springer in Laage kann man wieder gut essen

Das Durchhaltevermögen von Andreas Springer ist schon beeindruckend.
„Fast zwei Jahre hat es nun gedauert, aber es hat sich gelohnt“, schmunzelt der 48-jährige Güstrower. Eigentlich wollte er schon immer etwas eigenes haben. Verschiedene Ideen hatte er dafür auf den Plan und nun ist das alles Geschichte. Denn schon immer war er, der einst zur See gefahren ist, am Herd und hat so Menschen Freude bereitet. In Laage sollte es dann auch sein, denn nach mehr als 11 Jahren als Pächter des Ballhauses hatte er sich seinen Kundenstamm aufgebaut und selbst sesshaft geworden ist er auch in der kleinen Recknitzstadt.
Ab November möchte er dann wieder seine Gäste begrüßen und das direkt an der Breesenerstraße Nummer 77. Gute deutsche Küche ist sein Markenzeichen und Feierlichkeiten sind in seinem neuen Haus auch möglich. Zum Tag der offenen Tür bittet Andreas Springer am 2.November. Eine Neueröffnung wird es allerdings nicht geben, denn: „Schließlich war ich ja nicht weg!“, so der engagierte Unternehmer.

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Das Foto zeigt Andreas Springer vor seinem neuen Catering.
Foto: Stache

SC Laage profitiert von Sparkassen-Lotterie

Der 1. Vorsitzende des Sportclubs Laage, Uwe Michaelis, durfte, zusammen mit André Stache, der für die Presse und Öffentlichkeitsarbeit des Clubs Verantwortung trägt an einer Ausschüttungsveranstaltung der OstseeSparkasse, im Natur-und Umweltpark in Güstrow, teilnehmen.
Vor Ort wurde den Laager Clubsportlern eine Spende in Höhe von 700,00 Euro übergeben, die in vollem Umfang in die Vereinsarbeit fließen wird.
Mit dem Geld wird der Aufbau der Walkingabteilung weiter vorangetrieben und damit das Sportangebot des SC Laage erweitert.
Die Ostseesparkasse unterstützt seit einigen Jahren soziale, kulturelle und sportliche Projekte. Zwei Mal im Kalenderjahr finden traditionell die Ausschüttungen der Sparkassen-Lotterie in einem würdigen Rahmen statt.

SC Laage
Ospa
Das Foto zeigt Frau Birgit Kadsewitz von der OSPA, Uwe Michaelis, André Stache und den Vorstandsvorsitzenden der Ostseesparkasse Frank Berg.
Foto: SC Laage

Seelsorgelauf bot guten Sport bei toller Stimmung

Echtes Herbstwetter begleitete die etwas mehr als fünfzig Aktiven des Seelsorgelaufes auf dem Fliegerhorst in Laage. Nur für die Streckenposten und Familienangehörigen, die das Spektakel an der Wettkampfstrecke begleiteten, wurde es am Ende doch etwas kühl. Eine regionale Tageszeitung hatte ausführlich über das bevorstehende Event berichtet und so Neugierige und erprobte Ausdauersportler zum Fliegerhorst gelockt.
Mit einigen Gedanken zum Laufen als Gesundheitssport und auch als Möglichkeit zu sich selbst zu finden, wurden die Aktiven auf die Wettkampfstrecken geschickt und es war absolut beeindruckend wie sich der Lindwurm aus Läuferinnen, Läufern und Walkern durch die Straßen der Militärischen Anlage zog. Und nicht Wenige hatten die andächtigen Worte zur Begrüßung im Kopf, was man an den ausnahmslos zufriedenen Gesichtern der Wettkämpfer entnehmen konnte. Jeder der schon einmal völlig freiwillig gelaufen ist, kennt auch das Gefühl, laufen macht den Kopf frei, pumpt Sauerstoff in die Zellen und Jogger und Walker fühlen sich anschließend einfach großartig.
Die Anwesenden genossen jedenfalls die Möglichkeit, im Unterkunftsbereich des Fliegerhorstes sportlich aktiv zu sein. Jeder gab sein bestes und die anschließende Siegerehrung macht alle zum Sieger. Durch die Unterstützung der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft konnte den Besten ein Pokal und allen eine Medaille und Urkunde überreicht werden. Selbstgebackene Kuchen, Kaffee und Tee sowie unzählige Würstchen luden zuvor noch zum Verweilen ein und sorgten so auch dafür, daß die Bundeswehr und ihre Militärseelsorge echte Gesprächsthemen waren. Als Betreuungsangebot für die Soldaten und deren Familien und Freunde der Militärseelsorge ist diese Veranstaltung ein fester Bestandteil der Aktivitäten des Evangelischen Militärpfarramtes geworden.
Der militärischen Führung des Fliegerhorstes gilt abschließend ein besonderer Dank. Schließlich machten sie durch ihre Unterstützung erst den sportlichen Wettkampf auf dem Fliegerhorst möglich.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage
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Foto: Im Gleichschritt zum Sieg bei den Damen: Anke Heise (li.) und Stefanie Holzmüller vom SC Laage.
Foto: SC Laage

Die Sieger:

3 km
Sieger Männer                                            Sieger Damen
André De Chasan 15,08 min                    Jennifer Heise 13,17 min
(SC Laage)

6 km
Sieger Männer                                           Sieger Damen
Maximilian Heise 25,05 min                  Joelina Raith 32,26 min
(SC Laage)                                                  (SC Laage)

9 km
Sieger Männer                                            Sieger Damen
O.Wingeß /T.Jennerjahn 48,48 min     Christiane Gudera 57,38 min
(SC Laage)

12 km
Sieger Männer                                            Sieger Damen
Stefan Kanserske 50,31 min                    Stefanie Holzmüller / Anke Heise 1;06,08 h
(SC Laage)                                                   (beide SC Laage)

Ferienfreizeit in Laage – da ist auch mal ´ne Beule mit dabei!

Für viele Jungen und Mädchen sind die Ferienfreizeiten des Sportclubs Laage eine gute Möglichkeit zu testen, wo man steht und was man kann.
Im Spiel mit Wagnis und selbstgewähltem Risiko loten Kinder Grenzen aus, um immer wieder darüber hinauszuwachsen. Nur so besiegen sie ihre kleinen und großen Ängste. Sie entwickeln Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. So lernen die Mädchen und Jungen, sich geschickt zu bewegen und sich nicht zu verletzen, und gewinnen Sicherheit für ihr ganzes Leben. Die Ferienfreizeiten in Laage geben Kindern genau diese Chancen. Und selbstverständlich läuft auch hier nicht alles ideal. Da wird auch mal geweint, weil der selbst geworfene Ball auf der Nasenspitze gelandet ist, oder das Hindernis zu niedrig war um durch zu krabbeln.
Da wird das Rückwärtslaufen schwerer als gedacht und so weiter.
In unserer Zeit der Sicherheitsmaximierung hat das Wort Risiko einen negativen Beigeschmack. Und wenn es um unsere Kinder geht, dann erst recht.
Aber Fakt ist – Kinder müssen spielen, toben und Wagnisse eingehen. Und sie müssen sich manchmal blaue Flecken holen. Nur so können sie sich psychisch und körperlich gesund entwickeln.
Also, Kinder nicht in Watte packen! Die Teilnehmer der diesjährigen Herbst- Ferienfreizeit haben viel gelernt und sich alle gut behauptet.
Gemeinsam genossen die 7-14-jährigen auch die Pausen mit Obst, Tee und Wasser, großzügig bereitgestellt vom Fruchtexpress Haker.
Ebenfalls, nicht zum ersten Mal, wurde die Ferienfreizeit des Sportclubs Laage unter ein Motto gestellt, dass von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung getragen wird. Es galt für alle Anwesenden „Alkoholfrei Sport zu genießen“. Die Kinder und Jugendlichen wurden über das Thema informiert und natürlich begleitete die jungen Sportler dieses Motiv während der kompletten Zeit. Außerdem konnten alle Kinder am Ende der sportlichen Aktion Faltblätter und Broschüren mit nach Hause nehmen.
Abschließend gilt neben der Stadt Laage, die die Sporthalle kostenlos zur Verfügung stellte, dem Unternehmen EURAWASSER, der Ostseesparkasse und dem Logistik-& Systemvertrieb aus Laage ein besonderer Dank.
Ohne deren großzügige Unterstützung wäre die Durchführung einer solch arbeitsaufwendigen Aktion unmöglich.

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Das Foto zeigt Teilnehmer der Aktion. Foto: R. Nehls

Angemerkt:
Es gibt klare Unterschiede zwischen realer Gefahr und Wagnis oder Risiko: Gefahr ist etwas, das ein Kind nicht sieht und wovor es bewahrt werden muss: ein offenes Fenster im dritten Stock, giftige Chemikalien, Strömungen im Gewässer.
Ein Wagnis oder Risiko dagegen stellt eine Herausforderung dar, die Kinder erkennen und bei der sie selbst entscheiden können, ob sie diese annehmen möchten: Wie weit traue ich mich auf den Baum hinauf? Falle ich, wenn ich mit meinem Fahrrad eine enge Kurve fahre?

Landesmeisterschaften im Straßenlauf in Lubmin

4 x Gold, 2 x Silber und 1 x Bronze an den SC Laage

Direkt an der Ostseeküste trafen sich die besten Straßenläufer Mecklenburg-Vorpommerns, um ihre Meisterinnen und Meister zu küren. Die HSG Uni Greifswald war in Lubmin wieder Gastgeber der Landesmeisterschaften im Straßenlauf über 5 und 10 Kilometer. Es war zugleich der 14. Wettkampf des VR-Landeslaufcups 2013. Die Wettkampfstrecke führte über einen 2,5 Kilometer langen, exakt vermessenen Rundkurs auf befestigten und unbefestigten Straßen und der Strandpromenade.
Natürlich waren auch die leistungsstärksten Aktiven des Sportclubs Laage am Start und zeigten sehr ordentliche Leistungen. Besonders im Schüler und Jugendbereich konnten die Recknitzstädter einige Medaillen nach Hause mit-nehmen. Herausragend war dabei sicherlich das Ergebnis des erst 12-jährigen Maximilian Heise im 5 Kilometerlauf. In der Klasse der bis 14-jährigen Schüler erkämpfte er sich nach 19,58 Minuten die Goldmedaille. In der Klasse der 14-jährigen Mädchen erkämpfte sich die 13-jährige Greta Grobbecker die Silbermedaille und Bronze ging an die 12-jährige Pia-Marie Arendt. Der 14-jährige Florian Schulze errang in der Klasse der bis 15-jährigen Jungen die Goldmedaille nach sehr soliden 24,20 Minuten.
Im 10 Kilometer Lauf konnte die noch 16-jährige Stella Grobbecker nach 50,29 Minuten die Goldmedaille erringen. Das gelang, fast zeitgleich, Stefanie Holzmüller in der Wertung der über 30-jährigen Frauen ebenfalls.
Die Silbermedaille errang in diesem Lauf zudem der 19-jährigeTorben Schlinke in seiner Altersklasse. Vereinsintern schnellster Läufer des SC Laage war, bei sehr soliden äußeren Bedingungen, der 47-jährige Bernd Jänike. Nach 39,38 Minuten überquerte er die Zielgerade nach seinem 10 Kilometer Lauf. Er und weitere fünf Laager Ausdauersportler konnten sich während der Siegerehrung über eine Urkunde des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern freuen, die den 4.bist 6.Platzierten verliehen wird. Für den SC Laage war es mit Abstand das erfolgreichste Ergebnis bei einer Straßenlauflandesmeisterschaft.
Die komplette Ergebnisliste kann man unter www.tollense-timing.de einsehen.

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Jugend
Das Foto zeigt die erfolgreiche Laager Laufjugend: Maximilian, Torben, Florian, Stella, Greta und Pia-Marie (v.l.)
Foto: F. Bartusch

Wissenswertes:
Eingebettet waren die Titelkämpfe in den 12. Sebastian-Fredrich-Gedenklauf.
Sebastian Fredrich war deutscher Leichtathlet, der auch durch sein Engagement für krebskranke Kinder bekannt wurde. Er galt in den 90er Jahren als hoffnungsvoller Nachwuchssportler der deutschen Leichtathletik. Sebastian Fredrich zu Ehren veranstaltet die Hochschulsportgemeinschaft der Uni Greifswald seit 2002 jedes Jahr in Lubmin den Sebastian-Fredrich-Gedenklauf.
Am 19. Dezember 2001 starb Sebastian Fredrich auf der Intensivstation des Greifswalder Universitätsklinikums.

Laager Kaffeekonzert erfreute sich großer Beliebtheit

Oktoberfest- Stimmung in der Breesener Straße

Vor über 2000 Jahre bemerkte Marcus Tullius Cicero: „Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.“ Diese Erkenntnis ist aktueller denn je. Besonders oft werden dabei Menschen vergessen, deren Hilfsbereitschaft als normal angesehen wird. Für Frau Rosalinde Hinnah aus Laage ist das nicht so. Ihr ist es ein echtes Bedürfnis sich bei den Menschen zu bedanken, die ihr helfend unter die Arme greifen. So war es auch wieder beim Kaffeekonzert am Tag der Deutschen Einheit. Viele fleißige Hände hatten sich schon im Vorfeld hervorragend eingebracht und auch am Tag der Veranstaltung rackerten Frauen und Männer an ihrer Seite und trugen so zum Gelingen bei. Dabei ragten, neben den selbst gebackenen Torten und Kuchen, sicherlich die Gnoiener Stadtmusikanten und der Alleinunterhalter „Fischi“ heraus. Stimmung kam auch bei der Eröffnung der Tanzfläche auf. Ein Tanzlehrer Paar beeindruckte dort mit einem Argentinischen Tango.
Wie wichtig den Menschen , die aus ganz Mecklenburg-Vorpommern angereist waren, der Fakt, ist ihre persönliche Freude und Gelassenheit an diesem Nachmittag mit anderen zu teilen zeigt eine ganz andere Tatsache. Im Zuge des Kaffeekonzertes wurden 300 Euro für die Wiederherstellung der mutwillig zerstörten Glocke aus Groß Ridsenow gesammelt.

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Okt 13
Das Foto zeigt Gäste im Hof-Garten von Rosalinde Hinnah.

Laager Clubläufer unterwegs

In den vergangenen Tagen waren Ausdauersportler des Sportclubs Laage unterwegs, um sich fit zu halten, Kilometer zu sammeln oder einfach nur zu laufen.
So starteten Petra und Greta Grobbecker beim 11.Tweribrüggenlop in Banzkow über die 10 Kilometer Distanz. In der Mecklenburger Laufszene hat der Zweibrückenlauf einen guten Ruf, dem er nach Aussage der beiden Teschowerinnen absolut verdient hat.
Auf einem Rundkurs auf Wald-, Sand- und in geringem Umfang asphaltierten Wegen führte die Laufstrecke direkt entlang der Störwasserstraße und über die Banzkower und Garzer Brücke. Für die 14-jährige Greta war der Lauf, fast ausschließlich unter der Führung ihrer Mutter, eine Leistungsfeststellung. Immerhin konnte die Schülerin den Wettkampf nach 55,45 Minuten, als erste ihrer Altersklasse und Gesamt 5. aller Frauen beenden. Zwanzig Sekunden später erreichte Mutter Petra das Ziel. Als 2. Dame in der Klasse der über 45-jährigen und auf dem 6.Rang aller Frauen konnte auch sie sehr zufrieden sein.
Ganz weit in den Westen zog es Christiane Gudera. In Köln verband die 47-jährige Unternehmerin ihre Dienstreise mit einem Start beim 3.EU- Behördenlauf am Fühlinger See. Bei dem dort durchgeführten 10 Kilometer Volkslauf konnte sie nach 1;09,44 Stunde den 2.Platz in ihrer Altersklasse erringen und wurde 11. in der Gesamtwertung aller Damen.
Der 12-jährige Maximilian Heise bekam eine zusätzliche Wettkampfmöglichkeit beim 7.Ostsee Staffel Marathon. Er unterstützte das Team des John-Brinckman-Gymnasiums aus Güstrow. In gewohnter Manier zeigte der Schüler sein Können und trug so zum sehr guten Gesamtergebnis bei. Seine 5437,5 Meter als Startläufer seines Teams absolvierte Maxi in 21,13 Minuten.

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Das Foto zeigt Christiane Gudera (Nr.123).
Foto: R. Kobsch

Pritzwalker Lauf -und Wandertag

Nach einigen Jahren Pause zog es eine Abordnung der Laager Laufgruppe in den Norden Brandenburgs, um am 36.Pritzwalker Lauf-und Wandertag teilzunehmen. Mit viel Liebe und Geschick hatten die Organisatoren eine Veranstaltung auf die Beine gestellt die keine Wünsche offen ließ.
Weit über einhundert Aktive hatten sich in die Startlisten eingetragen und so der Veranstaltung ihren Stempel zum Gelingen aufgedrückt.
Für die Ausdauersportler aus Laage überzeugte vor allem der 19-jährige Torben Schlinke im Hauptlauf über 12,3 Kilometer. Nach sehr guten 56,09 Minuten erreichte er das Ziel am Hainholzschwimmbad der altehrwürdigen Stadt Pritzwalk. Stärkste Dame des Clubs war wieder einmal die 45-jährige Petra Grobbecker. Nach 1;04,45 Stunde erreichte die Teschowerin lächelnd und absolut zufrieden das Ziel. Über die 6 Kilometer Strecke zeigte sich deren 14-jährige Tochter Greta gewohnt stark und erreichte bei kühlen, äußeren Bedingungen nach 30,04 Minuten das Ziel. Dicht gefolgt vom 15-jährigen Florian Schulze, der in den vergangenen Monaten eine tolle sportliche Entwicklung erfahren hat. Aus Sicht des SC Laage war nur der 12-jährige Maximilian Heise stärker. Nach 28,18 Minuten stoppte für ihn die Uhr.
Beeindruckend ist zudem das Ergebnis der 10-jährigen Jennifer Heise. Im Kinderlauf beherrschte Jenni ihre Altersklasse und beendete ihren Lauf nach 5,30 Minuten.
Der für den SV Einheit Güstrow laufende Ulrich Boddien war an diesem Tag der stärkste Aktive aus der Region. Nach 54,12 Minten erkämpfte sich der Barlachstädter den 3.Platz in der Klasse der über 55-jährigen Männer.

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Das Foto zeigt Torben Schlinke.
Foto: F. Eichler

1.Laufabzeichentag in Laage

Der Tag der Deutschen Einheit lud bei wunderschönem Herbstwetter in der ganzen Region zum Sporttreiben ein. Beste Voraussetzungen also für den 1. Laufabzeichentag in der Recknitzstadt Laage.
Dabei waren die Voraussetzungen für alle Teilnehmer gleich. Ob nun für die 4-jährige Pia aus Tessin, die sich für das 15-Minuten-Abzeichen auf den Weg machte oder den 43-jährigen Stephan Blum aus Kobrow, der kurz entschlossen sogar 120 Minuten absolvierte.
Dabei ging es nicht um Schnelligkeit und Platzierungen, sondern viel mehr um die Verbesserung der individuellen Leistung. Ausdauerndes Laufen war das Thema und über fünfzig Sportlerinnen und Sportler stellten sich der Aufgabe.
Einige schnürten ihre Schuhe und liefen durch Laage, um nicht monoton die Runden auf der Tartanbahn absolvieren zu müssen und die Walkerinnen und Walker nutzten ihre bekannten Trainingsstrecken und trugen so zum Gelingen des Laufabzeichentages bei.
Natürlich war bei vielen Kindern das persönliche Ziel nach 30 Minuten erreicht und einige Erwachsene konnten an diesem Vormittag, bei hervorragenden Bedingungen, einfach nicht genug vom Laufen bekommen.
Aber am Ende war das alles egal. Zufrieden und glücklich konnte jeder Teilnehmer seine Urkunde in Empfang nehmen, die extra für diese Art der sportlichen Idee vom Leichtathletik-Verband MV und der DAK-Gesundheit kreiert wurde. In der Halle versorgten zudem Stefan und Greta Grobbecker die Aktiven mit Nahrhaftem und Unterhaltung. Stolz und zufrieden waren am frühen Nachmittag alle und für eine Wiederauflage kann ab jetzt geplant werden.

SC Laage
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Das Foto zeigt Laager Kinder bei ihrem Lauf gegen die Uhr.
Foto: F.Eichler

Anmerkung:
Das Laufabzeichen des Deutschen Leichtathletik – Verbandes (DLV) steht für körperliche Fitness. Es kann in verschiedenen aufeinander aufbauenden Stufen abgelegt werden. Eine Vereinszugehörigkeit ist nicht notwendig. Ob jung oder alt, trainiert oder untrainiert: Jeder kann das Laufabzeichen erlangen. Es geht nicht um Schnelligkeit und Wettbewerb sondern um die Verbesserung der individuellen Leistung.

40. Berlin-Marathon

40. Berlin-Marathon:
Sportclub Laage am Start und Kenianer Kipsang läuft Weltrekord.

Der Berlin Marathon hat sich als der wichtigste Marathon in Europa etabliert. Das gilt sowohl für unzählige Hobbyläufer als auch für die Weltspitze.
Mehr als 40 000 Läuferinnen und Läufer starteten bei hervorragenden, äußeren Bedingungen am Sonntagmorgen zum 40. Berlin-Marathon.
Für den Sportclub Laage starteten an diesem Tag drei Aktive, die sich exzellent vorbereitet hatten und natürlich auch die besondere Atmosphäre genießen wollten.
Der 42-jährige Berufsfeuerwehrmann, Olaf Schulz Nieber, erreichte nach 3;49,27 Stunden das Ziel und war damit durchaus zufrieden. Überraschend stark präsentierte sich der Teschower Stefan Grobbecker. Nach 3;26, 53 Stunden erreichte der fast 46-jährige stolz und überglücklich das Ziel.
Der 48-jährige Bernd Jänike zeigte wieder einmal seine sportliche Klasse. Nach 3;21,45 Stunden erreichte der Zivilangestellte der Bundeswehr mit einer neuen persönlichen Bestleistung das Ziel. Etwas mehr als eine Stunde vor ihm schrieb ein Afrikaner im selben Wettkampf Sportgeschichte.
Der Kenianer Wilson Kipsang lief beim 40. Berlin-Marathon einen phänomenalen Weltrekord. Im Ziel, vor Kraft strotzend, sagte der 31-jährige:“Ich glaube, ich kann noch schneller laufen.“

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Die Fotos zeigen Bernd Jänike sowie Stefan Grobbecker und Olaf Schulz-Nieber vor dem Start.
Foto: SC Laage

Pilgern kann doch jeder!

Traditionell bietet die Militärseelsorge Familien der Standorte Laage und Bad Sülze im Herbst eine Rüstzeit an, die gezielt Themen anspricht, welche auf den Nägeln brennen. In diesem Jahr hatte sich Militärpfarrer Michael Reis an das Pilgern gewagt. Der Seelsorger hatte sich hervorragend vorbereitet und die Familien absolut positiv überrascht. Schon in der Begrüßungsrunde erklärte er den Anwesenden, dass jede Pilgerreise ein Ziel hat. Und das machte alle neugierig auf die Ausführungen und das gesamte Wochenende.
Schon vor langer Zeit war das Pilgern bekannt und man darf davon ausgehen, dass im früheren Pilgern neben dem religiösen Motiv auch Entspannung und Erholung zu finden waren. Und das Pilgern war früher für die Menschen wohl oft die einzige Möglichkeit, etwas von der Welt zu sehen.
Viele gute Gespräche und ein zünftiges „Abgrillen“ sorgten für eine gute Stimmung. Das sonnige Herbstwetter tat dann sein Übriges dazu.
Militärpfarrer Reis vertritt zurzeit den Dienststellenleiter des Evangelischen Militärpfarramtes auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt Laage, Johannes Wolf.
Dieser befindet sich im Auslandseinsatz. Für ihn gestalteten die Rüstzeitteilnehmer einen Kartengruß, den alle unterzeichneten und mit netten Grüßen versahen.
Dem netten Team des gastgebenden Hauses gilt der Dank der gesamten Rüstzeitgemeinde.

André Stache
Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage
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Das Foto zeigt Militärpfarrer Reis (2 v.l.) im Gespräch mit Teilnehmern der Familienrüstzeit.

Deutsche Meisterschaft im Ultra-Trail

Der 10. Allgäuer Volksbank Voralpenmarathon hatte in diesem Jahr einen ganz besonderen Untertitel: Ultramarathon über 50 km und ca. 1250 Höhenmeter mit Deutscher Meisterschaft im Ultra Trail.
Für die Veranstalter ist das, nach ihrer Ausschreibung, eine gute Gelegenheit ihre Region zu präsentieren:“ Ausgesprochen schöne, typische -Voralpen-Strecke – es geht recht hügelig durch die Wiesen und Wälder westlich von Kempten. Obwohl keine ‚richtigen‘ Berge zu bewältigen waren, summierten sich die vielen Hügel doch zu ca. 1250 Höhenmeter auf die natürlich rauf und runter gelaufen werden müssen.“
Mit Klaus-Dieter Mauck hatte der Sportclub Laage einen Ausdauersportler am Start, der sich akribisch auf diese Meisterschaften vorbereitet hatte. Der in Moisall bei Bützow lebende, fast 60-jährige, Mauck machte diese Veranstaltung zu seinem sportlichen Höhepunkt in diesem Jahr. Nach sehr beeindruckenden 6;16,17 Stunden erreichte der Mecklenburger, auf dem 4.Platz in der Klasse der über 60-jährigen Herren, das Ziel.
Bis Kilometer 41 lief nach eigener Aussage alles sehr gut und eine Zeit unter 6 Stunden war absolut möglich. Allerdings kam der Athlet beim Laufen über Geröll und Schotter ins Stolpern und stürzte.
Zwei Mitstreiter halfen ihm wieder auf die Beine. Durch den Schreck bekam Klaus-Dieter Mauck Krämpfe die ihn stark belasteten. Vier Kilometer vor Schluss kam mit dem Mariaberg noch ein sehr steiler Anstieg und es ging eben so steil wieder hinunter und die Wadenkrämpfe meldeten sich zurück. Damit war an eine bessere Zeit als 6:16:17 h nicht mehr zu denken. Klaus-Dieter Mauck im Ziel: „Ich bin trotzdem mit dem 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften zufrieden, übrig bleiben abgeschrammte Knie und Blasen an den Zehen.“
Seine Sportkameraden in Laage sind absolut stolz. Er präsentierte damit seinen Verein und unser Bundesland bei den Deutschen Titelkämpfen im Ultra Trail auf eine ganz besondere Weise. Danke Klaus- Dieter!

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Angemerkt:
Kempten liegt im Grenzgebiet zu den Österreichischen Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Wegen ihrer zentralen Lage in der Allgäuer Region und ihrer Größe trägt die Stadt Kempten inoffiziell die Bezeichnung der Hauptstadt des Allgäus und wird gelegentlich auch als Allgäu-Metropole oder Illerstadt bezeichnet.

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Das Foto zeigt Klaus-Dieter Mauck nach seinem Wettkampf.
Es war sein 55 Marathon!
Foto: Evi Mauck

Soldatenrüstzeit in Zinnowitz

Endlich Zeit für den lieben Gott haben?

Nach dem plötzlich und besonders für die Betroffenen völlig überraschend der Ruhestand eingetreten ist fragen sich viele, die diesen Ruhestand sehnsüchtig erwartet haben, “Wie geht es nun weiter?“
Für das Evangelische Militärpfarramt Laage ist das Grund genug, im Haus Kranich in Zinnowitz auf der Insel Usedom in regelmäßigen Abstanden Soldatenrüstzeiten anzubieten, die sich mit diesem Thema beschäftigen.
Mitunter 40 Jahre Dienst als Soldat haben Menschen geprägt, gefordert und erfüllt. Manch einer erwartet seinen Ruhestand sehnsüchtig, andere haben großen Respekt vor der neuen Zeit.
Unterstützt durch den Sozialdienst der Bundeswehr, den Reservistenverband und auch durch ehemalige Soldaten, die ihren Weg in das neue Leben bewältigt haben, konnten die Teilnehmer viel neues und aufschlussreiches erfahren.
Es wurden dabei Möglichkeiten aufgezeigt, wie dieser Weg organisiert werden kann. Welche Chancen es gibt, sich weiter in die Gesellschaft einzubringen, und natürlich wurde das Älterwerden betrachtet.
Der Austausch untereinander kam dabei natürlich auch nicht zu kurz.
Die gemeinsamen Abende wurde dafür am hauseigenen Kamin genutzt und natürlich sorgte die Atmosphäre auch dafür, dass auf ein interessantes, erfülltes Berufsleben zurück geblickt wurde.

André Stache
Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

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Das Foto zeigt Herrn Doege, Frau Schwarz-Küppers und Frau Ott (v.li.) vom Sozialdienst Rostock.
Foto: A.Stache

Spätsommerlauf in Kritzmow

Gut gelaunt, zog es über dreißig Läuferinnen und Läufer des SC Laage zum 5.Spätsommerlauf nach Kritzmow, direkt vor die Tore der Hansestadt Rostock. Mit viel Herzblut hatten die Organisatoren vom Spiel- und Sportverein SV Kritzmow e.V. ihren Spätsommerlauf vorbereitet und konnten sich über einen großen Zuspruch freuen. Nach der Anmeldung und Begrüßung starteten die Aktiven über die längeren Distanzen gemeinsam. Vom Gewerbegebiet aus ging es in südliche Richtung. Der erste und einzige Anstieg erwartete die Aktiven an der Brücke über den Autobahnzubringer zur A20. Bereits nach einem knappen Kilometer hatte sich das Feld schon weit auseinandergezogen und die Läuferschar zog es in den Fahrenholzer Wald. Das Laufen in der klaren Waldluft machte bei diesem schönen Wetter richtig Spaß. Die Luft schien nach dem Regen der vergangenen Tage noch klarer als sonst zu sein. Die Strecke durch den Wald war gut gekennzeichnet und an allen kritischen Punkten standen Streckenposten. Dickes Lob an die Organisatoren und Helfer!
Für die knapp 10 km waren zwei Runden durch den Wald zu laufen. Im Anschluss ging es auf den Rückweg in Richtung Kritzmow. Wieder über die Brücke nun noch bis zum Ziel am Baumarkt. Für jeden Teilnehmer gab es eine selbstgebastelte Medaille in Form einer Muschel sowie eine Teilnehmerurkunde. Gesamtsieger wurde an diesem Vormittag Bernd Jänike vom Sportclub Laage. Eigentlich sollte es nur der letzte Trainingslauf vor dem Berliner Halbmarathon werden. „Aber es lief einfach so gut, dass ich am Ende noch etwas drauflegen konnte“, so der Sieger, nach 38,27 Minuten, im Ziel. Insgesamt hatte der SC Laage mit 31 Läufern und drei Walkern die größte Abordnung am Start und konnte mit seinen Sportlern durchaus überzeugen.

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Das Foto zeigt den Gesamtsieger Bernd Jänike.
Foto: G. Kiesendahl

7. Baaber Heidelauf auf der Insel Rügen

Zum 7. Mal veranstaltete das Laufteam Rügen mit seinen Partnern den Baaber Heidelauf auf Deutschlands größter Insel, der wieder Teil des VR-Laufcups war und viele Starter aus Mecklenburg-Vorpommern zum Punkte sammeln einlud.
Im Starterfeld befanden sich auch zahlreiche Gäste der Insel, so dass es eine schöne Mischung von Aktiven der Insel, des Landes und dem übrigen Bundesgebiet gab. Bei sehr guten, äußeren Bedingungen konnten die Ausdauersportler über Waldwege durch die wunderschöne Natur laufen und das tolle Spätsommerwetter genießen.
Für den SC Laage startete eine sehr übersichtliche Abordnung. Besonders für die noch 16-jährige Stella Grobbecker ging es dabei um sehr viel. Sie startete im direkten Vergleich mit ihrer Dauerkonkurrentin aus Neubrandenburg, im 10 Kilometer Lauf. Nach einem beherzten Lauf konnte die Teschowerin als Altersklassensiegerin und in der Gesamtwertung aller Frauen auf dem 3.Platz ihr Rennen nach 52:58 Minuten beenden. Mehr als fünf Minuten ließ sie zwischen sich und ihrer Gegnerin.

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Das Foto zeigt Stella Grobbecker.
Foto: G. Kiesendahl

Anmerkung:
Seit 2011 trägt der Lauf den Untertitel: Karl-Heinz Bleßmann Gedenklauf.
Der 4. Baaber Heidelauf, am 25.9.2010, war die letzte Veranstaltung, die Karl-Heinz Bleßmann organisierte und moderierte – nur 7 Tage später verstarb er – bei einem Trainingslauf. Sportfreund Bleßmann war 5 Jahre lang der Vorsitzende des Laufteams Rügen. Er hat durch seine Ideen, seinen unermüdlichen Einsatz und seine Liebe zum Laufsport dem Verein zu neuem Leben verholfen, nachdem aufgrund einiger unglücklicher Umstände eine Auflösung im Jahre 2005 kurz bevor stand.

4. Marlower Sendestellen Crosslauf

Fast unscheinbar liegt die kleine Bundeswehrliegenschaft an einer Landstraße, kurz vor dem kleinen Städtchen Marlow, dass den meisten nur durch den Vogelpark bekannt sein wird.
Im Spätsommer kommt nun aber regelmäßig echte Bewegung in die Dienststelle. Zum vierten Mal organisierte das Führungs- Unterstützungszentrum Marine- A/Regionalbereich Ost eine Laufveranstaltung, für Soldaten und Angestellte der umliegenden Dienststellen der Bundeswehr. Und um es gleich vorweg zu nehmen, diese Veranstaltung hatte es absolut in sich.
Nach der Anmeldung, einer Begrüßung und einer soliden Einweisung durch den Cheforganisator, Hauptbootsmann Michael Ebersbach, wurde pünktlich der Start vollzogen und den Ausdauersportlern die kleine Dienstelle zur Verfügung gestellt.
Schon nach wenigen hundert Metern entpuppte sich die 8 Kilometer lange Wettkampfstrecke als Crosslauf, der den Aktiven alles abverlangen sollte. Waldwege und durch den Regen der Vortage butterweicher, schmieriger Boden wurden immer wieder von Anstiegen unterbrochen. In regelmäßigen Abständen kreuzten sich die Wege und trotzdem waren Begegnungen der Aktiven eher eine Ausnahme.
Zudem waren Streckenposten und Versorger allgegenwärtig.
Es war schon erstaunlich, was sich die Initiatoren einfallen lassen hatten, um den neununddreißig Männern und den zwei Damen ein so hervorragendes, sportliches Erlebnis anbieten zu können. Gesamtsieger der Veranstaltung wurde Leutnant Steffen Henneberg (30,33 min) von der Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 22, vor dem Matrosen Tobias Brill (33,07 min) und dem Berufsfeuerwehrmann Jan Jeremowicz (32,33 min) der seinen Dienst auf dem Fliegerhorst in Laage versieht. Ganz dicht folgte ihm Bernd Jänike. Der für den SC Laage aktiv laufende Zivilangestellte erreichte das Ziel nach 32,45 Minuten auf dem schon oft zitierten undankbaren 4.Platz.
Die abschließende Siegerehrung rundete das Gesamtbild perfekt ab.

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Das Foto zeigt den Start des Crosslaufes.
Foto: FUst M- A/RegB Ost

Weitere Ergebnisse für Aktive des SC Laage:

Olaf Schulz Nieber 36,10 Minuten
Michael Schulze 37,21 Minuten
André Stache 50,06 Minuten