Archiv der Kategorie: Bemerkenswertes

Landesmeisterschaften im Bahnlauf

2 x Gold, 4 x Silber und 2 x Bronze an den SC Laage

Einer guten Tradition folgend  trafen sich die Langlaufspezialisten zu ihren Landesmeisterschaften im  5.000 m bzw.10.000 m Bahnlauf in Güstrow. Der LSV Güstrow hatte wieder einmal diese Meisterschaften, im Niklotstadion, solide organisiert, und viele gute Ergebnisse waren der Lohn für die geleistete Arbeit. Insgesamt waren vier Läufe nötig, um bei guten äußeren Bedingungen, alle Landesmeister und die Platzierten zu küren. Besonders über die 5000 Meter Distanz zeigten die Jugendlichen  des SC Laage ihr Können. Der 17-jährige Torben Schlinke (19,24 min) und die 15-jährige Stella Grobbecker (21,18 min) konnten dabei in ihren Altersklassen den Landesmeistertitel erkämpfen. Für Silbermedaillen sorgten der 18-jährige Stefan Kanserske (20:42 min)  und die 15- jährige Laura Jürß (23:44 min), ebenfalls in diesem Lauf. Über die doppelt so lange Distanz, bei der für nicht wenige zugegebenermaßen viel Respekt vorhanden war die 400m-Runde 25 mal laufen zu müssen, konnten die Damen des Clubs wieder einmal überzeugen. Für die 30-jährige Stefanie Gewiese (50:14 min) und Petra Grobbecker in der Klasse der über 40-jährigen Frauen (51:38 min) reichte es am Ende jeweils für die Silbermedaille in ihren Klassen. Anke Heise musste sich in der Klasse der über 40-jährigen Damen, genau wie  Jana Fischer (W35)  mit der Bronzemedaille zufrieden geben. Das beste Herrenergebnis über die 10000 Meter Strecke lieferte wieder einmal der 47-jährige Bernd Jänike nach 40,03 Minuten ab. Seine sehr gute Leistung reichte am Ende aber nur für den viel zitierten undankbaren 4.Rang. In dieser Klasse lief zudem Stefan Grobbecker nach 44,52 Minuten auf den 8.Rang. Stark präsentierte sich auch der 29-jährige Rostocker Martin Holzmüller (40:50 min) mit dem 5.Rang in seiner Altersklasse. Michael Schulze konnte in der Klasse der über 40-jährigen Männer nach 42:38 Minuten auf den 7.Platz spurten. Der noch in der Altersklasse der über 55-jährigen Herren laufende Klaus Dieter Mauck überquerte nach sehr ordentlichen 48:33 min als 8. seiner Klasse die Zielgerade. Der 5. Platz des  61-jährigen  Gerd Junge (49:07 min) in seiner Klasse rundete das sehr ordentliche Gesamtergebnis perfekt ab. Insgesamt hatten sich bei sommerlichen Temperaturen mehr als einhundert Läuferrinnen und Läufer den Wettkämpfen gestellt. AS

Das Foto zeigt die Landesmeister des SC Laage, im 5000 Meter Bahnlauf, Torben Schlinke und Stella Grobbecker.

 

 

 

 

 

 

 

Laager Kampfrichter wieder einmal auf Tour

Unter der Leitung von Andreas Heise, der vom Vorstand des SC Laage im vergangenen Jahr als Kampfrichterwart des Clubs bestimmt wurde, fuhr eine Handvoll Kampfrichter in den vergangenen Tagen zu den Landesmeisterschaften im Bahnlauf, in das gut 25 km entfernte Güstrow. Für die Laager Kampfrichter ist es selbstverständlich geworden, als Unparteiische die Überwachung und Einhaltung der Regeln bei einer Sportveranstaltung sicherstellen. Seit der Ausbildung im Jahr 2010 sammelten die Laager Kampfrichter Erfahrungen bei verschiedensten Stadionfesten, Volksläufen  und Landesmeisterschaften.

Wie in jeder anderen Sportart ist ohne Kampfrichter kein Wettkampf möglich. Kein Sportler kann sich selbst starten, noch kann er seine Zeiten selbst stoppen. Für die, zum Teil noch jungen Laager Kampfrichter, hat sich einer der wichtigsten Grundsätze ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit absolut etabliert: „Leichtathletik Kampfrichter sollen Voraussetzungen schaffen, für regelgerechte Wettkämpfe unter bestmöglichen Bedingungen für alle Beteiligten.“ Als Kampfrichterwart des SC Laage sieht sich Andreas Heise als Bindeglied zwischen den Kampfrichtern und den dazu gehörigen Aufgaben. Er möchte Ansprechpartner sein, um Kampfrichter für verschiedene Leichtathletik Veranstaltungen zu motivieren und damit überhaupt möglich zu machen. Selbstverständlich ist für ihn auch die intensive Zusammenarbeit mit dem Kampfrichterwart  des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg- Vorpommern, Herrn Guido Mussehl. AS

 

Das Foto zeigt Andreas Heise.

Diekhof will Geld zurück

Die Gemeinde Diekhof fordert Schulumlage von der Stadt Laage zurück, berichtete die SVZ gestern.

Allein der Ansatz ist schon falsch. Zu faseln von „Amt“, „Gemeinschaft“, „Solidarität“, „Region“, „Zusammenarbeit“ etc., aber bitte nicht auf unsere Kosten. Nehmen ist seliger denn geben, und der Vorwürfe sind gar viele, die schnell erfunden werden, wenn es ums Geld geht. Und Bildung darf eben für einen amtsangehörigen Dörfler nichts kosten, schon gar nicht, wenn er in die Nachbarstadt in eine neue, moderne, gut ausgestattete Schule geht, die auch bildungsmäßig mehr bietet als manch andere.

Einzige kosequente Antwort aus solchen aberwitzigen Forderungen: die Diekhofer sollen irgendwo zur Schule gehen oder selbst eine unterhalten. Da sie eine Grundschule noch betreiben, wissen sie auch, was das kostet.

Was aber nichts kostet, ist nichts wert. Da wohl für den Diekhofer Bürgermeister und einige seiner Amtskollegen Bildungs nichts kosten darf, ist sie ihnen auch nichts wert. Demzufolge ihre Kinder auch nicht. Das ist grob fahrlässig. Alles andere ist nur Heuchelei.

Und da nun einige Gemeinden auch noch Rechtsanwälte einschalten wollen: die kann man sich ja jetzt leisten, wenn man nichts mehr für die Bildung tut.

Dr. Uwe Heinze

20.Rostocker E.on edis City-Lauf setzte neue Maßstäbe

„Das war einfach nur der Hammer“, sprudelte es aus dem 11-jährigen Maximilian Heise heraus, nachdem er seinen 3 Kilometerlauf nach 12:15 Minuten absolviert hatte.  Mehr als 2500 Ausdauersportler hatten an diesem Tag ihre Laufschuhe angezogen und ließen sich von mehreren tausend begeisterten Zuschauern feiern. Fünfundvierzig Laager Clubläufer waren unter den Läuferinnen und Läufern und obwohl dieser Wettkampf, aus Sicht der Trainer, als Spaßlauf angesehen werden sollte, konnten die meisten nicht widerstehen und gaben alles. Egal, ob das Bernd Jänike (1:27:59 h) und Gerd Junge beim Halbmarathonlauf waren, oder die Laufkinder, die sich im 3 Kilometer Wettkampf wieder fanden. Alle ließen sich von der außergewöhnlichen Atmosphäre mitreißen. Rasseln, Anfeuerungsrufe und selbst an der Strecke Musik und Unterhaltung trieben die Emotionen bis ins unermessliche.  Die Wettkampfstrecke ist ein drei Kilometer langer Rundkurs vom neuen Markt direkt vor dem Rathaus der Hansestadt. Von dort geht es am Steintor und dem Rosengarten entlang auf die August-Bebel-Straße und von dort am Kröpeliner Tor vorbei auf die Lange Straße. Nach einer Schleife durch die Fußgängerzone geht es an der Marienkirche vorbei zum Ausgangspunkt. Eine tolle Medaille und das Gefühl etwas ganz besonderes geleistet zu haben, entwickelten sich dann zur Bestätigung.Ein Rahmenprogramm, das keine Wünsche offen ließ, rundete den Lauf perfekt ab. Für die Laufgruppe des SC Laage endete der unvergessliche Wettkampftag im Rostocker BLOCK HOUSE. Das Unternehmen hatte die Ausdauersportler zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen, wofür sich die Läuferinnen und Läufer auf diesem Wege recht herzlich bedanken.AS

Das Foto zeigt Stefan Grobbecker, Falk Bartusch und Philipp Rosenau (v.li.) während des 10 Kilometer Laufes, direkt vor dem Rathaus der Hansestadt Rostock.

(Foto: T. Knabe)

 

Interessante Rüstzeit für Laager Soldaten

Wunderschönes Frühlingswetter begrüßte die Soldaten des Jagdgeschwaders 73″S“ aus Laage, im Haus Kranich, in Zinnowitz auf Deutschlands Sonneninsel Usedom. Sie waren der Einladung des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, zu einer Soldatenrüstzeit,gefolgt.

Neben den angebotenen Andachten und sportlichen Aktivitäten wurde das Thema:    „Kommunalpolitik!“ in den Mittelpunkt  der Veranstaltung gestellt.  Als Referent konnte Militärpfarrer Johannes Wolf den Alt-Bürgermeister der Recknitzstadt Laage, Dr. Uwe Heinze, gewinnen. In seinem Vortrag gab Dr. Heinze den Zeit-und Berufssoldaten Einblicke in die vielseitigen Möglichkeiten, sich kommunalpolitisch zu engagieren. Dabei sei es gar nicht notwendig, unbedingt Gemeindevertreter oder sachkundiger Einwohner zu sein, denn es gibt weitere Betätigungsfelder – z.B. in der Freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein oder im Kulturbereich. Alle diese Aktivitäten tragen dazu bei, den Ort in dem man lebt, für sich selbst, für die Kinder, Freunde und Nachbarn lebenswerter zu machen. In einem weiteren Teil ging der Referent auf das Thema kommunale Finanzen ein. Wie finanziert sich eine Gemeinde? Was wird mit meinen Steuergeldern gemacht? Wozu und warum werden Beiträge und Gebühren erhoben? Was sollte man beachten, wenn man solche Bescheide erhält? Wann ist ein Bescheid falsch und wie kann man sich gegen falsche Bescheide wehren? Die Diskussion brachte etliche neue Einblicke für die Teilnehmer. Ein besonderer Dank galt am Ende neben Stabsfeldwebel Michael Schulze, der einen großen Teil der Organisation bewältigt hatte, dem Personal des Hauses Kranich in Zinnowitz. Die Einrichtung der Pommerschen  Evangelisch Landeskirche war wieder einmal ein hervorragender Gastgeber.

Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Teilnehmer nach einer Radtour.

 

10.EURAWASSER Waldlauf

Streckenrekord im Hauptlauf pulverisiert

Pünktlich um 8.00 Uhr trafen sich die ersten Mitglieder der Laager Laufgruppe, um ihren Anteil an der Gestaltung des Jubiläumslaufes bei zu tragen. Es galt, die Wettkampfstrecke im Laager Stadtwald vorzubereiten, in der Recknitzsporthalle alle erforderlichen Maßnahmen voran zu treiben, die Geschwindigkeit auf der Bundesstraße zu reduzieren, die Versorgung vorzubereiten und, und, und… .                                                                               Mit dem Startsignal konnten die mehr als einhundert Aktiven dann ihren Anteil zum Gelingen der Veranstaltung leisten. Und das taten diese dann auch und lieferten auf dem schwer zu bestehenden Rundkurs mit Cross-Charakter sehr gute Leistungen ab. Den Schnupperlauf über 2,4 Kilometer gewann bei den Mädchen,  Greta Grobbecker, vom SC Laage  mit neuem Streckenrekord, nach 10,38 Minuten, vor Gina Lübs (Gnoiner SV 24) und Maja Eichler vom SC Laage. Bei den Jungen siegte Maximilian Heise (10:16 min), vor Matthias Stache (10:38 min) und Tim Ole Weiland vom Gnoiner SV 24, der nach 10:55 Minuten die Zielgerade übersprintete. Das 6 Kilometer Rennen der Frauen  gewann Heike Neiser-Hoppe vom Hanstorfer SV nach soliden 32,45 Minuten, vor der Rostockerin Kathrin Paschen (33:35 min), vor Dr. Ute Abrokat (33:37 min) vom LAC Mühl Rosin. Bei den Männer wiederholte Martin Haacker (22,51 min)von den Tri-Fighters seinen Vorjahreserfolg. Er verwies den vereinslosen Frank Kunze (23:05 min) und den Rostocker LAV- Läufer Marvin Schwedes (23:22 min) auf die Plätze. Der 12 Kilometer lange Hauptlauf wurde klar von Carsten Tautorat, der für das PoreGenic Team startete, dominiert. Ganze zehn Mal musste sich der Rostocker , wie seine Konkurrenten, den Zielhügel hinauf quälen und war am Ende zufrieden und stolz. Nach 45:00 Minuten beendete er sein Rennen mit sechsunddreißig Sekunden Vorsprung und einem neuen hervorragenden Streckenrekord , vor dem Zarpener Max Tamms und dem Güstrower ATSV Sportler Ole Reinhold, der nach 47,35 Minuten im Ziel war.  Das Damenrennen gewann die Rostockerin Neita Tautorat (1:06:29 h), vor Christin Thurow (1:08:06 h) und der Laager Clubläuferin Anke Heise (1:09:38 h).

Bei der anschließenden Siegerehrung, die vom Regionalleiter des Unternehmens EURAWASSER, Herrn  Andreas Russ , und dem 1.Vorsitzenden des Sportclubs Laage, Uwe Michaelis, begleitet wurde, konnten sich alle  Sportler über Medaillen, Urkunden , Sachgeschenke und die Besten über Pokale freuen. Am Ende waren sich alle einig, dass dieser Volkslauf eine absolut  gelungene Veranstaltung war. Mit etwas Wehmut mussten die Organisatoren allerdings zur Kenntnis nehmen,  dass eine weitere Erhöhung der Teilnehmerzahl die Wettkampfstrecke kaum ertragen kann.

Alle Ergebnisse kann man unter: www.tollense-timing.de finden.AS

Das Foto zeigt die beiden Walker Reiner und Teresa Nehls vom SC Laage.

 

Landesmeisterschaften im Halbmarathon

 2 x Silber und 2x Bronze gehen nach Laage

Als Wertungslauf im VR-Landeslaufcup Mecklenburg-Vorpommern ist der Neubrandenburger Halbmarathon traditionell auch der Landestitelkampf im Halbmarathon. Mehr als einhundert Läuferinnen und Läufer bewarben sich in diesem Jahr um die Titel in den verschiedenen Altersklassen. Für die meisten Aktiven ist dieser sehr flache Rundkurs durch den Kulturpark der Vier Tore Stadt ein bekanntes Terrain. Allerdings ist es auch äußerst gewöhnungsbedürftig, die 10 Runden á 2,1 Kilometer abzuspulen. Mit einer kleinen, aber leistungsstarken Abordnung präsentierte sich der Sportclub Laage. Der 46-jährige Bernd Jänike konnte an diesem Tag die mit Abstand beste Leistung abrufen. Allerdings reichte seine Zeit, von 1:29:04 Stunde, nur zum undankbaren 4.Rang in seiner Altersklasse. Der fast 29-jährige Rostocker Martin Holzmüller (1:32:21 h), gut drei Minuten nach Bernd ins Ziel laufend, konnte sich an diesem Tag über die Silbermedaille in der Hauptklasse der Herren freuen. Ebenfalls Silber ging an Jana Fischer (2:05:22 h) in der Klasse der über 35-jährigen Damen. Eine Bronzemedaille steuerte Stefanie Gewiese (1:50:39 h)in der Klasse der über 30-jährigen Frauen bei. Bronze erlief sich auch die 19-jährige Carolin Knabe (1:57:39 h), die im ersten Jahr in der Hauptklasse der Damen läuft. Ferner in diesem Wettkampf integriert, war der 7,5 Kilometer lange Laufcup -Lauf für die Jugendlichen. Hier zeigten sich Torben Schlinke (29:27 min) und Stella Grobbecker (36:34 min) sehr stark. Beide siegten in ihren Klassen und konnten so die maximale Punktzahl mit nach Laage nehmen. Mit dem 3.Rang in der Klasse der unter 20-jährigen Jugendlichen für Stefan Kanserske (32:45 min) und dem Klassensieg von Laura Jürß (43:09 min) bei den unter 16-jährigen Jugendlichen war das Gesamtergebnis perfekt. Alle Ergebnisse findet man unter: www.tollense-timing.de. . AS

Das Foto zeigt Jana Fischer, Martin Holzmüller, Stefanie Gewiese und Carolin Knabe (v.li.).

Recknitzkampfbahn mit Paarlauf übergeben

Sport in den Städten und Gemeinden ist viel mehr als Bewegung und Spiel

Anlässlich des 15.Laager Volkssporttages erfolgte die langersehnte Übergabe der Recknitzkampfbahn durch die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Frau Lochner-Borst,  an die Sportlerinnen und Sportler der Stadt. Im Jahre 1957 erfolgte der erste Spatenstich, um den Laager Sportlern eine würdige Wettkampfstädte, die Recknitzkampfbahn, zu übergeben. Damals war es der Initiative von Willy Arndt zu verdanken, der einige Jahre später als Kreisturnrat nach Güstrow berufen wurde. Viele Laager hatten damals selbst Hand angelegt und sich ein kleines Schmuckkästchen mit Rasenplatz, Aschenbahn sowie Sprung-und Wurfanlage bereitet. Langsam in die Jahre gekommen geriet besonders die Aschelaufbahn, die ihren Namen schon lange nicht mehr verdient hatte, in Vergessenheit. Im vergangenen Jahr konnte die Bürgermeisterin der Stadt Laage dann einen Förderbescheid aus den Händen von Innenminister Lorenz Caffier in Empfang nehmen. Und das lange Warten hat sich wirklich gelohnt.

Die 100- und die 400-Meter-Laufbahn haben einen neuen Kunststoffbelag bekommen, zudem hat das weiträumige Sportgelände eine neue Weitsprung- und Kugelstoßanlage. Alles sieht einfach nur toll aus. Unter der Leitung von Heiko Bremer organisierte der RecknitzCampus pünktlich zur Eröffnung einen zünftigen Paarlaufwettbewerb, an dem sich die Laufgruppe des Sportclub Laage, die sich selbstredend über die Anlage am meisten freut, sehr teilnehmerstark und erfolgreich präsentierte. AS

Anmerkung:                                                                                                                                      Menschen unterschiedlicher Herkunft werden durch Sport verbunden, er festigt die Gemeinschaft, und der Sport hilft grundlegende gesellschaftliche Werte wie Toleranz, Fairness und Disziplin zu vermitteln. Sport wird immer ein unwiederbringlicher Teil unseres sozialen und kulturellen Lebens bleiben.

Das Foto zeigt die Laager Ausdauerläufer vor dem Start. (Foto: S. Grobbecker)

Reintreten

Die SVZ berichtete am Sonnabend, dem 28. April 2012, über ein anrüchiges Thema. Halbseitig, mit großem Foto. Irgendwie zeigt so ein ernsthafter Bericht auch etwas über das Niveau einer Zeitung. Wir veröffentlichen hier eine Glosse, eingesandt von Hundefreunden und Sympathisanten aus L.

 

In Laage sind die Hunde eine Macht! Schon von ihrer Anzahl her: 78 der unterschiedlichsten Rassen auf 1000 Einwohner gerechnet.

Das sei, so berichtet Frau Regina Mai im „Güstrower Anzeiger“ vom 28./29.4.2012, S. 18, weit über dem Durchschnitt in M-V. Andernorts schaffen sie es man gerade im Verhältnis 34 zu 1000.

Laage also ist eine hundeliebende Stadt, im Rathaus gelegentlich auch eine „Ackerbürgerstadt“ genannt.

Solche durchaus sehr wichtigen MItteilungen geraten natürlich auch an die Stadtvertreter, die unbedingt wissen sollten, worin „ihre“ Stadt heutzutage eine Spitzenposition einnimmt!

Doch ist solche Erfogsmeldung nicht ungetrübt. Diese Tiere pflegen auch – und zu unterschiedlichen Zeiten – die eine oder andere Notdurft zu verrichten, nicht nur zu Hause. Dem Bericht nach  muss in der letzten Stadtvertretersitzung großes Nachdenken über Hundescheiße (Pardon) eingesetzt haben, woran wohl sich die Stadtväter und -mütter schöpferisch beteiligt haben mögen, um die Stadt („Ackerbürgerstadt“) davon sauber zu halten.

Zunächst einmal durch Einteilung in von Hundekot vorwiegend belastete Stadtgebiete. Dazu zählt man den Weg am Achtern Wall zwischen Paul-Lüth-Straße und DRK-Seniorenzentrum. Hier, so berichtet die SVZ, habe man „15 Haufen – gestern gezählt“, was Frau Mai eine „hohe Frequentierung“ nennt. (Ganz nebenbei: hat die Redakteuerin etwa am Ende selber gezählt, oder hatte sie zuverlässige Informanten?) Auch der Friedhofsweg gehört zu so belastetem Stadtgebiet.

Nun stand offenbar zur Diskussion, wie man an Tüten gelangen könnte, worin Frauchen oder Herrchen den Kot des Tierchens einpacken sollen. Überlegt wurde, ob solche Tüten nicht auch in Geschäften ausgegeben werden könnten.

Es muss aber bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt gewesen sein, ob die Vorsitzende des Gewerbevereins, die Bäckersfrau Anette Stern, eine solche Tütenausgabe in all ihren Lädchen einführen würde – neben Brot und Brötchen und Streuselschnecken.

Einstweilen hat sie nur „laut nachgedacht“, weil doch die Hundebesitzer beim Gassigehen oft spät dran sind und es dunkel ist, und „Tüten, die in Geschäften erhältlich sind, wären dann keine Lösung.“

Für solch‘ Hunde-Problem bietet unsere Lokalzeitung der Stadt Laage eine halbe Seite Text und Bild (Farbbild), darauf sieht der Leser im Vordergrund einen schönen Hundehaufen aus dem Bereich Goethestraße/Friedhofsweg. Da können sich die Anwohner nun Gedanken machen, welch Hund das wohl gewesen sei und welches Frauchen oder Herrchen sich darum wohl kümmern hätte müssen.

All das wird im Güstrower Anzeiger aufwändig abgehändelt. Zu aufwendig? Sagen Sie das nicht!

Treten Sie erst mal rein!

Eröffnung der Bahnsaison auf dem Fliegerhorst

Bei gutem Wetter und einem leicht böigen Wind auf der Zielgerade, eröffneten die Leichtathleten ihre Wettkampfsaison auf der Bahn des Fliegerhorstes in Kronskamp. Traditionell hatte das Jagdgeschwader 73 „S“ dazu eingeladen und konnte beinahe vierzig Ausdauersportlerinnen-und Sportler in die Startlisten eintragen. Fast drei Stunden lang konnten die Ausdauerbegeisterten ihre Runden drehen und lieferten zum Teil sehr ordentliche Ergebnisse ab. Während auf der 3000 Meter Distanz überwiegend junge Aktive ihr Können zeigten, blieben die Strecken über 5000m und über die Königsdisziplin im Bahnlauf über 10000 Meter eher den ambitionierten Läuferinnen und Läufern vorbehalten. Für die Anwesenden wurde die Hatz über 25 Stadionrunden dann auch zu einem besonderen sportlichen Erlebnis. Der 45-jährige Bernd Jänike lief von Beginn an ein beherztes Rennen und machte der Konkurrenz schnell klar, dass er um den Gesamtsieg kämpfen wird. Nach 39;59 Minuten überquerte der Zivilbedienstete die Zielgerade und verwies die Stabsfeldwebel Michael Schulze (42;38 min) und Falk Bartusch (46;53 min) auf die Plätze. Für alle notwendigen Kleinigkeiten hatte der Cheforganisator Michael Schulze mit den Männern seiner Abteilung natürlich auch gesorgt. Neben ausreichte Wasser erhielten alle Teilnehmer Urkunden und die besten Pokale.

Das Team der OHG/UHG hatte gegrillt und neben verschiedenen Softgetränken auch das eine oder andere Isotonische Getränk bereitgestellt. Für alle Teilnehmer war es ein rundum gelungener Nachmittag. Insgesamt hatten Soldaten und Zivilangestellte aus sieben Einheiten des Geschwaders an diesem Wettkampf teilgenommen. Stark war zudem die Präsenz der Laufgruppe des Sportclubs Laage. Sie stellte gut die Hälfte des Teilnehmerfeldes.    AS

 

Das Foto zeigt die Sieger des 10000 Meter Laufes: Michael Schulze, Bernd Jänike und Falk Bartusch (v.li.).

Foto: Bildstelle JG 73“S“

Wasserturmlauf hat Spaß gemacht

Zum 4.Mal konnten sich Sportlerinnen und Sportler mit durchtrainierten Waden in einer etwas außergewöhnlichen Disziplin messen. Es galt, allein und gegen die Stoppuhr den über 80 Jahre alten Laager Wasserturm zu bezwingen. Dieses Vorhaben mussten die Wasserturmläuferinnen und Läufer innerhalb weniger Minuten zwei Mal in die Tat umsetzen. Gespannt warteten die ehrgeizigen Sportler auf das Startsignal von Philipp Rosenau, um dann die 72 Treppenstufen zu erklimmen. Dort wartete der Wettkampfwart des Sportclubs Laage, Andreas Heise, mit seiner Zielglocke, die dem Zeitnehmer und den Gästen das Zeichen dafür gab, dass wieder ein Aktiver völlig erschöpft seinen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung gegeben hatte. Neben Ausdauer, Härte und einer guten Treppenlauftechnik war auch etwas Glück nötig, um einen der vier Siegerpokale in Empfang nehmen zu können. Bei den Mädchen hatte Maja Eichler ( 34,77 Sek.) die Nase vorn. Sie verwies ihre Clubkameradinnen Sonja Bartusch (37,38 Sek.) und Greta Grobbecker ( (39,65 Sek.) auf die Plätze. Die Frauenwertung entschied Jeannine Blum  (31,33 Sek.) für sich. Laura Jürß (31,86 Sek.) und Christiane Gudera (32,25 Sek.) folgten auf den Plätzen. Im Schülerwettkampf behauptete sich Florian Schulze (27,22 Sek.), vor Paul Blum (32,37 Sek.) und Pascal Well (34,77 Sek.). Das Herrenrennen wurde eine echte Millimeterentscheidung. Vorjahresüberraschungssieger Steffen Rex (25,66 Sek.) musste sich, nach einem Stolperer, um 4 Zehntelsekunden geschlagen geben. Michael Schulze (25,26 Sek.)  war am Ende der Nutznießer des spannenden Zweikampfes. Beide hatten die Messlatte sehr hoch gelegt und machten ihrer Konkurrenz klar, dass eine Laufzeit von mehr als 12 Sekunden keinen Sieger kennt. Auf den Bronzeplatz landete René Tober (26,27 Sek).

Am Ende waren allerdings alle Sieger. Jeder Aktive wurde mit einer Medaille und einer Urkunde geehrt und kann stolz sagen:“Ich war dabei“.                                                             Ein besonderer Dank geht abschließend an Ute Köhler vom EDEKA aus Laage. Sie hatte mit ihrem Team die Rundumversorgung organisiert und keine Wünsche offen gelassen. AS

Das Foto zeigt Jeannine Blum, Florian und Michael Schulze , sowie Maja Eichler (v.l.). Foto: U. Bartusch

Sportfest für Kinder in Laage

Seit einigen Jahren führt die Laufgruppe des Sportclubs Laage, kurz vor dem Osterfest, ein Sportfest für Kinder durch.In diesem Jahr konnten die Macher mehr als achtzig Mädchen und Jungen aus Laage und den umliegenden Orten begrüßen.An verschiedenen Stationen probierten sich die jungen Sportlerinnen und Sportler aus. Besonders beim Raketen werfen waren die Kinder hoch motiviert. Sprint, Kraft und Geschicklichkeitsübungen komplettierten das Vormittagsprogramm.Um die Zeit bis zur Siegerehrung zu überbrücken, wurde für alle Kinder ein Sprintwettkampfspiel angeboten. Hier konnten alle noch einmal zeigen, was in ihnen steckt. Die abschließende Siegerehrung wurde für viele der noch sehr jungen Sportlerinnen und Sportler emotional.Denn am Ende konnten sich alle Kinder über eine Medaille und die Besten über einen Pokal freuen.

Die Initiatoren freuten sich indes über das große Interesse und die Unterstützung durch den Fruchtexpress Haker, dem Pflegeteam Laage und dem Logistik-& Systemvertrieb aus Laage, welche die Grundlage dafür waren, dass die Veranstaltung für alle Aktiven kostenfrei blieb.AS

Das Foto zeigt die Sieger der Altersklassen und die Macher der Veranstaltung, Michael Schulze (l.) und André Stache (r.).

32. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

Torben Schlinke – 3.Bester Deutscher seiner Klasse

Wieder einmal konnten die Ausdauersportler des Sportclubs Laage beim größten deutschen Halbmarathon ihr Können präsentieren und beeindruckten durch teilweise außergewöhnliche Ergebnisse. Bei hervorragenden äußeren Bedingungen, die von den Meteorologen nicht so angekündigt worden waren, starteten die Recknitzstädter zusammen mit fast 30000 weiteren Sportlerinnen und  Sportlern auf die legendäre 21,0975 Kilometer. Besonders der jüngste Recknitzstädter Torben Schlinke ließ es dabei so richtig krachen. Als 3. Deutscher seiner Altersklasse lief der noch 17-jährige nach 1:30:11 Stunde quietsch fidel und überglücklich ins Ziel. Ihm folgte, nicht überraschend, knapp eine Minute später Martin Holzmüller  vereinsintern auf Rang 2. Äußerst positive Überraschungen waren indes die tollen Zeiten des 42-jährigen Michael Schulze (1:36:24 h) und des fast 45-jährigen Stefan Grobbecker (1:42:27 h) aus Teschow. Bei den weiblichen Startern des SC Laage überragte Stefanie Gewiese (1:53:06 h) vor der noch 19-jährigen Carolin Knabe (1:56:49 h). Die junge Studentin profitierte dabei von den Führungsqualitäten der 43-jährigen Petra Grobbecker (1:59:08 h), die sie bis zu Kilometer 16 unter ihre Fittiche genommen hatte. Glücklich, zufrieden und sichtlich stolz dürfen allerdings alle Ausdauersportler sein, denn die Teilnahme an dieser einmaligen Veranstaltung wird für alle unvergessen bleiben.                                                                       Der Gesamtsieger Denis Koech aus Kenia, der mit der Weltklassezeit von  59:14 Minuten das Rennen gewonnen hatte, startete im Übrigen in der Altersklasse des amtierenden Sportlers der Jahres des SC Laage, Torben Schlinke. AS

Das Foto zeigt die Ausdauersportler des SC Laage.

Laager beglückwünschten Lagenser zum 150. Geburtstag

Für die noch recht jungen Vereinsmitglieder des SC Laage, bezogen auf ihren Gründungstag, war es ein echtes Bedürfnis, der TG Lage von 1862 e.V. persönliche Grüße zum 150. Geburtstag zu überbringen. In Absprache mit dem Vorstand machten sich deshalb die Familien Heise und Schulze auf die mehrstündige Reise nach Ost-Westfalen und wurden dort herzlich von den Verantwortlichen der Turngemeinde empfangen. Die Laager erlebten Grußworte des Lagenser Bürgermeisters, freundliche Grüße des Landrates des Kreises Lippe und die Ehrungen des Landessportbundes Nordrhein- Westfalen, des Westfälischen Turnerbundes und des Deutschen Turner-Bundes. Persönlich überbrachten die Laager Clubsportler den Geburtstagsgruß ihres Vereins, in Form einer Luftbildaufnahme der Stadt Laage, die nach Aussage der Verantwortlichen einen Ehrenplatz erhalten wird.

Die TG Lage ist in der mit 36.000 Einwohnern zählenden Stadt Lage fest integriert, und ist aus dem Leben der Gemeinde nicht mehr weg zu denken. Lage liegt ca. 9 km nordwestlich von Detmold, unweit des Teutoburger Waldes im Werretal in Ostwestfalen-Lippe.                                                                                                                                                     Der Vorstand des SC Laage bedankt sich ausdrücklich bei Florian, Michaela und Michael Schulze, sowie Jennifer, Maximilian, Anke und Andreas Heise für ihr außergewöhnliches Engagement. AS

Das Foto zeigt die Laager Abordnung mit dem 1.Vositzenden der TG Lage, Jochen Nitzsche (li.) und dem 2.Vorsitzenden der Lagenser, Jörg Winter (re.).

Seelsorgelauf in den Frühling

Militärpfarrer Johannes Wolf eröffnete den diesjährigen Seelsorgelauf bei wunderschönem Frühlingswetter mit einem beeindruckenden Trompetensolo und eine Andacht direkt an der Laufstecke. Direkt im Anschluss starteten neunundsechzig Läuferinnen und Läufer ihre Rundenhatz im Laager Stadtwald. Vorbereitet wurde die Wettkampfstrecke von Torben Schlinke und Philipp Rosenau. Beide sind sehr erfolgreiche Nachwuchsläufer des SC Laage. Traditionell hatten die Laager Clubläufer die Veranstaltung des Evangelischen Militärpfarramtes tatkräftig unterstützt und so zum Gelingen  nicht unerheblich beigetragen. Sportlich konnte sich das Feld ebenfalls sehen lassen. Während die Teschowerin Greta Grobbecker (11:11 min) erwartungsgemäß die Konkurrenz über 2,4 Kilometer bei den Mädchen für sich endschied, war der Sieg von Peer Retzlaff (11:13 min) bei den Jungen eine kleine Überraschung. Im 6 Kilometer Wettkampf waren die Favoriten schon vor dem Start klar ausgemacht. Bei den Herren siegte der Rostocker LAV Läufer Marvin Schwedes nach starken 23:43 Minuten. Die Damenklasse endschied Stella Grobbecker, wieder einmal, klar für sich. Bei ihr stoppte die Uhr nach 32:57 Minuten. Einen kleinen Paukenschlag gab es  im 12 Kilometer Hauptlauf. Nicht etwa der Sieger, der 17-jährigeToben Schlinke, war dabei die Überraschung. Seine Zeit von 49:29 Minuten ließ die Kenner allerdings mit der Zunge schnalzen. Gewinnerin des Frauenlaufes wurde erwartungsgemäß Stefanie Gewiese nach 1:01:56 Stunde. Am Ende waren dann aber alle Sieger. Denn in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage wurden alle Aktiven, nachdem sie sich mit Würstchen, Kuchen und Obst gestärkt hatten, mit Medaillen und Urkunden geehrt.  Ein abschließender Dank gilt zudem den Verantwortlichen des Jagdgeschwaders 73″S“. Diese hatten, wie die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, die Veranstaltung mit besonderem Engagement unterstützt.AS

Das Foto zeigt Torben Schlinke und Martin Holzmüller (re.).

10.EURAWASSER Waldlauf wird gestartet

An die Premiere des 1. Laager Frühlingslaufes können sich die Macher der nun schon traditionellen Veranstaltung sehr gut erinnern. Es war kalt und leichter Nieselregen begleitete die wenigen Sportler auf dem Rundkurs der damals noch auf der Waldwiese gestartet wurde. Am 6. Mai 2012 um 10.00 Uhr erfolgt nun der Start zum 10.EURAWASSER Waldlauf. Bei diesem anerkannten und genehmigten Volkslauf können Strecken von 2,4 km, 6 km und 12 Kilometer absolviert werden. Im vergangenen Jahr trugen sich fast 100 Ausdauersportler in die Startlisten ein. Ob die Streckenrekorde in diesem Jahr fallen, wird wohl auch vom Wetter abhängig werden. Die Messlatte wurde in den vergangenen Jahren sehr hoch gelegt. Auf der 2,4 Kilometer Distanz liegen die Rekorde für die Mädchen bei 10,41 Minuten, gehalten von Greta Grobbecker (SC Laage), und bei den Jungen bei 8,38 Minuten, gehalten vom Kritzkower Tobias Naß (LAC Mühl Rosin). Auf der 6 Kilometer Strecke halten die Rostockerin Christin Lettow (28,15 min), bei den Damen, und Martin Haacker  (Tri-Fighters) mit 22,19 Minuten, bei den Männern, den Streckenrekord. Den 12 Kilometer Streckenrekord bei den Frauen hält seit nun mehr fast sechs Jahren Gabi Seyfert (55,10 min), vom Lauftreff Neubrandenburg, den der Herren schraubte Dirk Bockelmann vom LAC Mühl Rosin, vor nun auch schon fünf Jahren, auf starke 45,45 Minuten. Die Zeitnahme und damit auch die Anmeldung wird unter www.tollense-timing.de sichergestellt. Frisches Obst wird traditionell vom Fruchtexpress Haker bereitgestellt. Getränke stellt das BLOCK HOUSE aus  Rostock kostenlos zu Verfügung. Einer guten Tradition folgend, werden die Sieger aller Läufe mit Pokalen geehrt, Medaillen und Urkunden erhalten alle Läuferinnen und Läufer. Das alles ist nur durch die großzügige Unterstützung des Hauptsponsors EURAWASSER Nord GmbH möglich. Neben diesem bedanken sich die Organisatoren ebenfalls beim  „Pflegeteam“ Laage, der VR Bank aus Laage, dem VW Autohaus Laage -Kronskamp und dem Vertrauensmann der HUK-COBURG Versicherungen Tom Arendt für die hervorragende Unterstützung. Weitere Informationen erhalten Neugierige über die Internetseite des Ausrichters www.sportclub-laage.de oder bei andre.stache@web.de . AS

Das Foto zeigt Kinder beim 10. EW Waldlauf.

Übungsleiter- Weiterbildung des SC Laage

Dreizehn motivierte und engagierte Übungsleiter trafen sich am vergangenen Wochenende, um eine vereinsinterne Übungsleiterweiterbildung zu absolvieren.

Initiiert wurde diese Fortbildung durch den Vorstand des Sportclubs Laage. Dabei waren die Inhalte der Veranstaltung absolut breit gefächert. Während es in einem Teil um das Verhalten bei Unfällen ging, konnten die interessierten Trainer in einem weiteren Teil wichtige Informationen zur Energiebereitstellung im Körper und zur Leistungssteigerung erfahren. Entscheidend war auch das Bild des Trainers als Erzieher.

Ein Sportverein hat freilich keinen verbindlichen Erziehungsauftrag wie zum Beispiel die Schule, trotzdem wird er sehr oft in der Gesellschaft als „Erziehungsinstitution“ betrachtet. Das Geschehen in den Sportvereinen ist von kolossaler pädagogischer Bedeutung, auch wenn die Übungsleiter ihren Auftrag vordergründig in der Vermittlung sportspezifischer Fähigkeiten sehen. Mit dieser Weiterbildung wurden die Übungsleiter als Erzieher aufgewertet und für eine Werteerziehung durch den Sport sensibilisiert. AS

Ferienfreizeit mit Rekordbeteiligung und neuen Ideen

Fast 30 junge Sportlerinnen und Sportler waren Teilnehmer der diesjährigen Winterferienfreizeit. Kinder aus Laage, Kobrow, Dummerstorf, Sanitz, Kessin und Korleput nutzten die sportlichen Tage, um ihre Ferien sinnvoll, unter der Leitung und Aufsicht ausgebildeter Übungsleiter der Laager Laufgruppe, zu verbringen. Es wurde Ball gespielt, gelaufen, gesprungen ,Pfeifraketen geworfen oder einfach nur umher getollt. Jeder kam auf seine Kosten. Siege wurden gefeiert und Niederlagen ertragen. Neben den Sportangeboten legten die Macher viel Wert auf eine gesunde Pausenverpflegung , mit Obst, Wasser und Tee – großzügig bereitgestellt vom Fruchtexpress Klaus-Peter Haker und dem EDEKA Markt Laage. Zudem wurde auch ein reichhaltiges, gesundes Mittagessen vom Ballhaus Laage bereit gestellt.

Eine Premiere war die Wahl der Sportlerin und des Sportlers der Ferienfreizeit. Hier konnten ausschließlich die Kinder ihre Favoriten ehren. Auf die soziale Kompetenz der zu wählenden Sportler sollte dabei das Hauptaugenmerkt gelegt werden. Fairness, Hilfsbereitschaft und Anstrengungsbereitschaft über die eigene sportliche Leistung hinaus waren hier die Schlagwörter. Nach einer geheimen Wahl hatten Laura Jürß  und Florian Schulze  die Nase vorn. Beide durften einen Pokal mit einer goldenen Plakette mit nach Hause nehmen. Alle anderen erhielten ihren Teilnehmerpokal mit einer silbernen Plakette. Ebenfalls zum ersten Mal wurde die Ferienfreizeit des Sportclubs Laage unter ein Motto gestellt, dass von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung getragen wird. Es galt für alle Anwesenden „Alkoholfrei Sport zu genießen“. Die Kinder und Jugendlichen  wurden über das Thema informiert und natürlich begleitete die jungen Sportler dieses Motiv während der kompletten Zeit. Ausserdem konnten alle Kinder am Ende der sportlichen Aktion Faltblätter und Broschüren mit nach Hause nehmen.

Abschließend gilt  neben der Stadt Laage, die die Sporthalle zur Verfügung stellte,  dem Pflegeteam Laage, dem Ballhaus Laage und dem Logistik-& Systemvertrieb aus Laage ein besonderer Dank. Ohne deren großzügige Unterstützung wäre die Durchführung einer solch arbeitsaufwendigen Aktion unmöglich.  AS

 

Zugefrorene Ostsee begeisterte Rüstzeitfamilien

Bestes Winterwetter begrüßte die 42 Rüstzeitteilnehmer auf der Insel Usedom. Das Militärpfarramt Laage hatte traditionell in den Februar Ferien zur Familienrüstzeit eingeladen, und Familien aus Marlow, Teterow, Neu Heinde und natürlich Laage waren dieser Einladung gefolgt. Neben der vom Laager Sportpädagogen Heiko Bremer angebotenen Unterrichtseinheit, die praktische Lebenstipps für die Teilnehmer parat hielt, wurden Andachten gefeiert und ein gemeinsamer Liederabend am Kamin gestaltet. Natürlich waren einige sportlich aktiv und Gesellschaftsspiele begeisterten Kinder wie Erwachsene.

Das besondere Highlight war allerdings die zugefrorene Ostsee. Das bizarre Schauspiel faszinierte alle Anwesenden. Und nicht wenige trauten sich Meter um Meter auf das sonst so aufbrausende Meer. Für viele war dieses Naturspektakel bei wunderschönem Sonnenschein ein Erlebnis das begeisterte und zugleich faszinierte.

Manch ein gestandener Mann erlebte echte Gefühle der Ehrfurcht angesichts des gewaltigen Naturschauspiels. Selbst ältere Rüstzeiterprobte konnten sich nicht daran erinnern, die Ostsee so zugefroren erlebt zu haben.

Dem Personal des Hauses Kranich in Zinnowitz gilt abschließend der Dank der Rüstzeitgemeinde. Wieder einmal hatten die guten Seelen des Hauses mit ihrer Arbeit die Grundlage für das wunderschöne Wochenende gelegt. AS

 

Sportabzeichen – Tage des Sportclubs Laage

Ganze Familien nutzten das Angebot des Vereins                                                                            Schon immer haben Laager Sportler die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen oder das Jugend- und Schülersportabzeichen abgelegt und damit ihr Interesse für diese Auszeichnungen gezeigt. Das Deutsche Sportabzeichen (DSA) ist ein Abzeichen für bestimmte sportliche Leistungen, das vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) verliehen wird. Die für den Erwerb zu bringenden Leistungen sind nach Altersstufen gestaffelt. Im vergangenen Jahr gingen die Ausdauersportler  des Sportclubs Laage erstmalig einen neuen, ganz besonderen Weg. Edmund Jungerberg, der Vereinssportlehrer der Stadt Laage, hatte alle Vereine der Stadt angesprochen und die Laufgruppe des Sportclub Laage nahm die Idee auf und band die Sportabzeichen- Tage in ihr Trainingsprogramm ein. Gemeinsam stellten sich 35 Sportlerinnen und Sportler dieser Aufgabe und absolvierten, teilweise ganz in Familie, die Bedingungen zum Erhalt der begehrten Auszeichnung. Es war toll zu erleben wie kleinere Spannungsfelder überwunden wurden, sich gegenseitig motiviert und auch unterstützt wurde.  Weit- oder Hochsprung, Kugelstoßen oder Schlagball und auch Laufdisziplinen galt es zu bewältigen. Alles gemeinsam und immer von Tochter oder Sohn bestaunt oder gar bewundert, zeigte manch eine Mutti beeindruckende Leistungen. Natürlich stand auch immer die Zeit im Nacken der Aktiven, da mit dem Bau der Laufbahn im Stadion begonnen werden sollte. Freundlicherweise durften die Aktiven die Sportanlagen des Laager Fliegerhorstes nutzen. Ein echtes Problem entstand bei der Realisierung der Schwimmnormen, da in Laage und dessen Umland nicht die Möglichkeit des Bahnschwimmens besteht. Hier durften sich die Laager Ausdauersportler über die Unterstützung der Pilot Training Network (PTN) Schule freuen. Diese stellte den agilen Sportlern eine Schwimmhallenzeit auf dem Laager Fliegerhorst zur Verfügung. Auch hier zeigten die Aktiven einen ganz besonderen Zusammenhalt, denn mehr als dreißig  Sportlerinnen und Sportler nutzten diese einmalige Gelegenheit zur Abnahme der erforderlichen Disziplinen. Nun, nach dem das Kalenderjahr zu Ende ist, konnte Michael Schulze  ganze 26 Sportabzeichen übergeben. Eine tolle Leistung, die im laufenden Kalenderjahr vielleicht noch überboten werden kann?                                                                                                                                              Anmerkung: Das Deutsche Sportabzeichen wurde mit Art. 4 des Ordenserlasses vom 4. Juli 1958 durch Bundespräsident Theodor Heuss staatlich anerkannt und ist durch das Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen ein geschütztes Ehrenzeichen. AS

 

Das Foto zeigt einige Sportler mit ihren Urkunden und Abzeichen.