Archiv der Kategorie: Bemerkenswertes

Burghard Greifenhagen Gedenklauf in Rostock

Traditionell am 1.Adventssonntag fand in Rostock der Burghard Greifenhagen Gedenklauf statt. Auf Grund verschiedener anderer Veranstaltungen stellte die Laufgruppe des SC Laage nur eine kleine Gruppe Abordnung, die sich mit vielen weiteren Ausdauerinteressierten im Barnstorfer Wald in Rostock einfand, um sich nicht nur sportlich zu betätigen, sondern auch Burhard Greifenhagen zu gedenken.
Der Startpunkt für die Strecken über die 2,5 km, 5 km und 10 km lange Distanz ist in unmittelbarer Nähe des Zooeingangs beim“ Darwineum“. Für die Ausdauersportler des SC Laage stand dabei die 10 Kilometer Distanz auf dem Plan. Der 48-jährige Bernd Jänicke absolvierte seinen Lauf in einer Zeit von 44:08 Minuten, vereinsintern, gefolgt von Stefan Grobbecker, der nach 54:10 Minuten ins Ziel lief und Petra Grobbecker. Sie beendete ihren Lauf, bei der Jahreszeit angemessenen Bedingungen, nach 56:30 Minuten.

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Angemerkt:
Im August 2001 verunglückte der Rostocker Sportler, Burghard Greifenhagen, bei einem tragischen Unfall in den Alpen tödlich. Seine Familie und Freunde halten die Erinnerung an ihn mit der Durchführung des Gedenklaufes am Leben und geben Ausdauersportlern ganz nebenbei die Gelegenheit, miteinander zu laufen.
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Das Foto zeigt Stefan und Petra Grobbecker neben Bernd Jänike (v.li).
Foto: SC Laage

Familienrüstzeit auf Usedom

Der Start in die Weihnachtszeit konnte für einige Soldatenfamilien kaum besser erfolgen. Das Evangelische Militärpfarramt aus Laage hatte zu einer Adventsrüstzeit eingeladen und Familien der Standorte Neubrandenburg, Bad Sülze, Rostock und natürlich Laage waren dem Ruf gefolgt. Neben der intensiven Themenarbeit, bei dem natürlich die Adventszeit im Mittelpunkt stand, spielte das harmonische Miteinander eine große Rolle. So wurde auch wieder ein Rezitationswettbewerb gestaltet. Diesen gewann Paul Blum aus Kobrow. Sein Lied, „Maria durch ein Dornwald ging“, überzeugte die Jury am meisten.
Der 12-jährige konnte sich genauso über einen Siegerpokal freuen wie Jennifer Heise, die mit Weihnachtsgesang am Piano überzeugte und die Vorjahressiegerin Margit Fischer, die als „Knecht Ruprecht“ die Veranstaltung bereicherte. Emotional wurde es, als Pfarrer Michael Reis von der Rüstzeitgemeinde für seine intensive Vertretungsarbeit gedankt wurde. Militärpfarrer Reis vertrat den Dienststellenleiter des Evangelischen Militärpfarramtes auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt Laage, Johannes Wolf, der seinen Dienst mehrere Monate im Auslandseinsatz leistete.
Am Ende der Veranstaltung waren viele der 46 Rüstzeitteilnehmer traurig, dass die Zeit auf Deutschlands schönster Insel so schnell vergangen war.
Dem Team des gastgebenden Hauses Kranich in Zinnowitz galt abschließend der Dank der gesamten Rüstzeitgemeinde, verbunden mit dem Wunsch, die Vorweihnachtszeit in vollen Zügen zu genießen.

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Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage
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Das Foto zeigt Pfarrhelfer Stache bei der Übergabe von Geschenken der Rüstzeitgemeinde, an Militärpfarrer Reis (li.).
Foto: F.Bartusch

VR- Laufcup 2013 mit ganz starkem SC Laage

Seit über zwanzig Jahren besteht der Laufcup in Mecklenburg Vorpommern aus einer Serie von Wertungsläufen, deren Anzahl jährlich neu festgelegt wird. Im zu Ende gehenden Kalenderjahr 2013 waren das 14 Einzelläufe und 1 Staffellauf.
Die Wettkämpfe werden in der Regel als Straßenläufe ausgerichtet, jedoch können auch Läufe auf geeigneten, unbefestigten Wegen, sowie Bahnläufe zugelassen werden. Nach der sehr ordentlichen Teilnahme im vergangenen Jahr hatten sich die Ausdauersportler des SC Laage viel vorgenommen und können nach Abschluss des Cup´s in diesem Jahr vermelden: Ziel erfüllt!
Besonders die Schüler und Jugendlichen waren dabei echte Punktegaranten und mit drei Klassensiegen außerordentlich erfolgreich. Während Florian Schulze und Greta Grobbecker in den Schülerwertungen ein Start-Ziel Sieg einfuhren, musste Stella Grobbecker bei den Jugendlichen Damen bis zum Schluss kämpfen. Aber in den direkten Aufeinandertreffen, auf den langen Strecken, konnte Stella ihre Dauerkonkurrentin aus Neubrandenburg klar bezwingen. Genauso stolz und zufrieden darf man in Laage über den 2.Rang von Sonja Bartusch bei den Schülerinnen und die 3. Plätze von Laura Jürß in der Jugendwertung und von Stefanie Holzmüller bei den über 30-jährigen Damen sein.
Insgesamt erkämpften die dreiundzwanzig gemeldeten Läuferinnen und Läufer des SC Laage 2006,5 Punkte. Das brachte das Team auf den 5.Platz in der Vereinswertung, direkt hinter die großen Top-Vereine aus Neubrandenburg, Greifswald und Schwerin. Für die Sportler aus der kleinen Recknitzstadt ist dieses Ergebnis der größte Erfolg seit Bestehen des Landeslaufcups in Mecklenburg-Vorpommern.

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Weitere Ergebnisse Laager Clubläufer in ihren Altersklassen:
Torben Schlinke mJgd U20 4.Platz
Bernd Jänike M45 5.Platz
Petra Grobbecker W45 6.Platz
Jeaninne Blum W35 6.Platz
Klaus-Dieter Mauck M60 6.Platz
Olaf Schulz-Nieber M40 6.Platz
Michael Schulze M40 8.Platz
Anke Heise W40 8.Platz
Jana Fischer W40 9.Platz
Martin Holzmüller M30 9.Platz
Stefan Kanserske M20 10.Platz
Heike Harms W45 11.Platz
Stefan Grobbecker M45 15.Platz
Falk Bartusch M45 20.Platz
Bernd Fischer M50 23.Platz

Angemerkt:
Startberechtigt sind alle Läuferinnen und Läufer, die Mitglied eines beim Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern angemeldeten Leichtathletik-Vereins bzw. einer Leichtathletik-Abteilung oder einer Laufgruppe sind, sowie einen gültigen Startpass besitzen. Die CUP- Einzelwertung erfolgt in den vom Deutschen Leichtathletik -Verband festgelegten Altersklassen der Erwachsenen und einer Jugendklasse, Jugend A und B gemeinsam, sowie einer zusätzlichen offenen Klasse ohne Altersdifferenzierung, jeweils männlich und weiblich.
Bei jedem Einzellauf erhalten die Klassensieger, sowohl in der Gesamtwertung, als auch in der AK- Wertung, 25 Wertungspunkte, die Zweiten 24 usw., bis Platz 25 mit 1 Wertungspunkt.

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Das Foto zeigt Florian Schulze sowie Stella und Greta Grobbecker (v.l.).
Foto: M. Schulze

1.Rostocker Herbstlauf kam gut an

Die Premiere des Rostocker Herbstlaufes ist gelungen. Über 100 Läuferinnen und Läufer hatten sich in die Startlisten eintragen lassen und so die Veranstaltung mit Leben gefüllt.
Im Fischerdorf, im Nord-Westen der altehrwürdigen Hansestadt, wurde eine 2 Kilometer Runde vorbereitet, die es wirklich in sich hatte. Und natürlich konnten die Rostocker auch einige Aktive erleben, die es richtig krachen ließen. Die Mehrzahl ging es allerdings eher ruhig an und genoss das wunderschöne Herbstwetter.
Die Damen des SC Laage liefen gemeinsam im Hauptlauf über 6 Kilometer ihre Runden und erlebten so, völlig entspannt, die Zweikämpfe der Eleven des Clubs.
Im 2 Kilometer Rennen erreichte die 10-jährige Jennifer Heise als Erste das Ziel. Auf den 3.Platz kämpfte sich ihre Vereinskameradin, die 8-jährige Josephiene Ostertag. Den 2.Platz in der Gesamtwertung über die doppelt so lange Strecke erkämpfte sich außerdem Maximilian Heise vom SC Laage.
Am Ende gab es für alle Aktiven Nudeln mit Tomatensoße und viele Gespräche über Gott und die Welt und natürlich über das Laufen.

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Das Foto zeigt Jennifer Heise und Josephiene Ostertag (v.li.).
Foto S.Ostertag.

Waldlauf durch Brandenburg mit Ziel in MV

Die romantische Waldrandlage, direkt am Südausläufer der Müritz, und die wunderschöne Herbststimmung und Ruhe waren auch Gründe dafür, dass eine Handvoll Läuferinnen und Läufer, des Sportclubs Laage, beim 18.Nebelseelauf an den Start gingen.
Die absolute Besonderheit war allerdings, dass der Start für die Ausdauersportler in Mecklenburg vollzogen wurde. Nach einigen hundert Metern ging es allerdings, für mehrere Kilometer, durch Brandenburg, um nach 10,4 Kilometern wieder in Mecklenburg ins Ziel zu laufen.
Schon vor dem Start wurde vielen bewusst, dass es bei diesem Lauf nicht um Platzierungen und Zeiten gehen sollte. Vielmehr war der sprichwörtliche Spaß am Laufen Programm.
Die Organisatoren hatten alles im Griff und keiner der über 100 Aktiven hatte etwas zu meckern, denn die Atmosphäre des Umfeldes hatte sich sofort auf alle Teilnehmer übertragen. Pünktlich zur Mittagsstunde fiel der Startschuss und die Läuferinnen und Läufer setzten sich in Bewegung. Das Feld der Aktiven begab sich auf die 10,4 km lange Runde durch die Wälder rund um den Nebelsee. Der Laufuntergrund war sicherlich für viele gewöhnungsbedürftig. Wiesen, Wald und Trampelpfade und natürlich die kleineren Steigungen forderten alle. Allerdings entschädigte der wunderschöne Herbstwald. Im Ziel gab es, direkt am See, eine heiße Suppe, Getränke und gute Gespräche. Ein schönes Lauferlebnis ging zu Ende.
Das Veranstalter -Team des Seehotels Ichlim, um den rührigen Chef Verlando Konzak, hatte wirklich an alles gedacht und zusammen mit den Organisatoren vom Müritzer LSV 04 e.V. einen ansprechenden Volkslauf präsentiert.

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Das Foto zeigt die Laager Vertreter Michael Schulze, Christiane Gudera, Roberto Kobsch, Michaela Schulze und André Stache (v.l.).
Foto: Heike Knabe

6.OSPA-Stadtlauf beschließt das Laufsportjahr in Laage

Kurz vor dem Weihnachtsfest lädt die Laufgruppe des Sportclubs Laage zum letzen gemeinsamen Lauf, im Sinne einer öffentlichen Trainingseinheit, ein. Traditionell werden die Teilnehmer ohne den sonst üblichen Wettkampfdruck, unter Führung ortskundiger Ausdauersportler, Strecken von 3 km, 6 oder 10 Kilometern in kleinen Gruppen, gemeinsam bewältigen. Auf eine Zeitnahme oder Altersklassenwertung wird dabei völlig verzichtet. Erfahrene Ausdauersportler werden in unterschiedlichen Geschwindigkeiten die Wohngebiete und sehenswerte Gebäude und Einrichtungen ansteuern und so für Stadtführungen der besonderen Art sorgen. Im vergangen Jahr nutzten über einhundert Läuferinnen und Läufer, sowie die engagierten Walkerinnen und Walker des Sportclubs Laage, diesen sportlichen Jahresabschluss vor dem großen Futtern in der Weihnachtszeit. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen sollten so, nicht nur erprobte Läuferinnen und Läufer die Gelegenheit bekommen, einige Kalorien zu verbrennen und vielleicht schon geplante, gute Vorsätze voran zu treiben. Im Anschluss können sich dann traditionell alle Sportler bei Kaffee, Kuchen und Obst stärken. Eine Urkunde mit dazugehöriger Erinnerungsmedaille erhalten alle Aktiven im Ziel. Den Abschluss bildet eine Läufertombola mit ansprechenden Preisen.

Nun gilt es, nur noch zu trainieren und dabei zu sein, am

22.Dezember 2013, um 10.00 Uhr.

Start und Ziel des 6.OSPA-Stadtlaufes in Laage befinden sich direkt an der alten Recknitzsporthalle, an der B 108. Die Anmeldung ist ab 09.00 Uhr möglich.

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Das Foto zeigt Stadtläufer im vergangenen Jahr.
Foto: F. Eichler

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20.Fachhochschullauf in Stralsund

Mit dem 20.Fachhochschullauf in Stralsund endete die diesjährige VR-Laufcupserie im Straßenlauf in Mecklenburg-Vorpommern.
Traditionell ist dieser anspruchsvolle Lauf für die Laufgruppe des SC Laage der Wettkampfabschluss des Kalenderjahres. Immerhin konnte das Team von der Recknitz 31 Läuferinnen und Läufer an den Start bringen.
Die äußeren Bedingungen verlangten dabei den Ausdauersportlern alles ab. Nach dem Start auf dem Sportplatz der Fachhochschule zieht sich das Läuferfeld durch die großzügig gebaute Anlage, um nach gut einem Kilometer den bebauten Bereich zu verlassen und die freie Natur zu erleben. In diesem Jahr war es trocken, aber dafür hatten die Sportlerinnen und Sportler permanenten
Gegenwind der wirklich alle forderte. Umso erfreulicher waren die guten Ergebnisse der Laager Clubsportler bei der abschließenden Siegerehrung. Herausragend sind dabei die Leistungen der 8-jährigen Josephine Ostertag und der 10-jährigen Joelina Raith im 4 Kilometerlauf, das 36 Minutenrennen des 12-jährigen Maximilian Heise im 8 Kilometerlauf und die Leistung des 48-jährigen Bernd Jänike im 10 Meilen Rennen. Er beendete seinen 16,1 Kilometerlauf nach 67 Minuten.
Zudem wurde die Abordnung des SC Laage mit einem 5 Liter Bierfass geehrt, da sie als teilnehmerstärkste Abordnung angereist war.

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Das Foto zeigt die Teschower Schwestern Greta und Stella Grobbecker.
Foto: F. Eichler

Internationales Sven Lange-Gedenkturnier in Schwerin

Vom 01.11.-03.11.2013 wurde in der Landeshauptstadt von M/V das erste internationale Nachwuchsturnier zu Ehren von Sven Lange durchgeführt. Sven Lange war einer der erfolgreichsten Boxer aus Schwerin und erkämpfte unter anderem 1988 den Europameistertitel in Athen und war Bronzemedaillengewinner der Weltmeisterschaften. Über viele Jahre dominierte er seine Gewichtsklasse im Männerbereich und wurde mehrfacher DDR-Meister. Im Jahre 1992 verstarb er 25jährig auf tragische Weise bei einem Verkehrsunfall. Der BC Traktor Schwerin möchte sein Andenken nun zukünftig mit einem großen Nachwuchsturnier verbinden. Die Teilnahme überstieg die Erwartungen bei weitem. Mehr als 170 Boxer aus ganz Deutschland, Dänemark und Schweden verliehen dieser ersten Austragung den sportlichen Rahmen. Für die Laager Boxer war es die erste Gelegenheit, nach einer längeren Wettkampfpause wieder in den Ring zurückzukehren. Ursprünglich wollte der SC Laage mit drei Boxern starten, doch kurz vor dem Turnier verletzte sich Nils Thomsen unglücklich und konnte so seinen ersten Start in dieser Saison nicht wahrnehmen. Mit Steve Göhner und Antoni Heuer blieben noch zwei hoffnungsvolle Talente, die auch bei der Auslosung ihres Startkampfes Glück hatten und somit die Chance erhielten, mit einem Sieg in das Finale am Sonntag einzuziehen. Es wurde gleichzeitig in zwei Ringen geboxt, um die große Anzahl von 57 Kämpfen am ersten Tag zu bewältigen. Steve startete im 24. Kampf des Tages im Ring A. Sein Gegner aus Binz brachte es bisher nur auf eine erfolgreiche Wertung. Der Laager Boxer startete wie immer sehr überzeugend und überrannte in der ersten Minute der Auseinandersetzung seinen Gegner. Dieser zeigte sich aber unbeeindruckt und schlug zurück. Dabei traf er Steve so unglücklich, dass dieser sehr heftig aus der Nase blutete. Hier schien sich der Kampf entschieden zu haben, denn Steve schaltete umgehend auf Defensive um und überließ dem Gegner die nächsten Runden. Das Kampfgericht belohnte den Gegner mit einem verdienten Sieg. In der 26. Begegnung des Tages stieg Antony Heuer in das Seilquadrat. Auf dem Papier hörte es sich nach einer lösbaren Aufgabe an, denn sein Gegner vom Sportverein Eintracht Berlin hatte bisher noch keinen Kampf in seinem Startbuch stehen. Antoni hatte bis dahin bereits 6 Kämpfe bestritten und bereits 4 siegreich gestaltet. In der ersten Runde agierte Antoni ungewohnt vorsichtig und versuchte, gegen den einen Kopf größeren Gegner aus der Distanz zum Erfolg zu kommen. Dieser nutze seinerseits den Größenvorteil und vermied den Nahkampf. In der Pause vor der zweiten Runde merkte Antoni bereits, dass ihm seine alte Oberschenkelverletzung zu schaffen machte. In den folgenden zwei Runden versuchte er den Kampf zu überstehen und die Belastung zu reduzieren. Mit diesem Handicap war dieser Kampf nicht mehr zu gewinnen, weil man eben eine sehr gute Beinarbeit braucht, um einen größeren Gegner immer wieder im Nahkampf zu stellen. So ging auch die zweite Begegnung des Tages verloren und die erhoffte Teilnahme an einem Finalkampf am Sonntag zerplatzte. Es gibt aber keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Steve hat bereits für das Weihnachtsturnier in Teterow am 07.12.2013 seine Revanche angekündigt, denn dort soll sein Gegner zu einem erneuten Vergleich anreisen. Dann wird auch Nils seine Chance erhalten, wenn er bis dahin seine Verletzung erfolgreich auskuriert hat und sich ordentlich vorbereiten konnte. Ob Antoni mit seinem Muskelfaserriss bis zu diesem Zeitpunkt wieder gesund sein wird, ist fraglich. Für ein eigenes Turnier in Laage sind die Voraussetzungen im Augenblick einfach zu schwierig, denn die Anzahl der kampfbereiten Boxer ist zu gering, um den gewaltigen Aufwand zu rechtfertigen. In den nächsten Wochen prüft die Boxsportabteilung eine Bewerbung um die Austragung des Finales der Landesmeisterschaften M/V der Junioren und Jugend im März nächsten Jahres.

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Neueröffnung „Saunabad Brigitte“ am 26.08.2013

Am 26. August 2013 eröffnet das Saunabad Brigitte“ am neuen Ort und im neuen Ambiente in der Pinnower Straße 12 in Laage, wo sich auch die Pension „Zur Mühle“ und das Sonnenstudio befindet.
Vielen Saunafans bin ich mit meiner ersten Sauna in der Breesener Straße 1 noch in bester Erinnerung. Nach der Komplettsanierung unserer Pension mit Ferienwohnungen habe ich meine Idee, einen Wellnessbereich als Ort der Entspannung und Erholung zu eröffnen, umgesetzt.
Das besondere Saunaerlebnis ist die Außensauna mit Blick auf den Saunagarten und den Pool.
Unser Saunahaus bietet 12 Gästen gleichzeitig Platz zum Schwitzen, weiterhin stehen ein Wintergarten als Ruheraum, eine Außendusche, ein großzügiger Nass- und Umkleidebereich und ein Sport- und Fitnessraum zur Verfügung.
Im Sonnenstudio, welches sich am bekannten Ort in der Pension befindet, können die Saunagäste auf 3 Solarien die Sonne genießen.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, im Barbereich werden kleine Speisen und Getränke angeboten.
Ich hoffe, dass ich bei den alten wie neuen Saunafreunden aus Laage und Umgebung die Neugier geweckt habe.

Unsere Öffnungszeiten:
Mo / Di / Mi   Damensauna    16:00 – 21:30 Uhr
Do / Fr                                         16:00 – 21:30 Uhr
Sa / So              zur privaten Anmietung nach Vereinbarung

Preise:    2,5 Stunden 10,00 €,    11er Karte 99,90 €

Eröffnungsangebot: 1. Saunabesuch zum halben Preis

Kontakt:  Brigitte Michaelis, Pinnower Str. 12, 18299 Laage
Telefon:   03 84 59 / 3 26 25
Mail:        michaelis-laage@t-online.de

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Schneckenlauf in Graal Müritz

In diesem Jahr stand die Teilnahme am 18. Graal Müritzer Schneckenlauf für die Ausdauersportler des Sportclubs Laage ganz fest im Terminplan.
Leider spielte das Wetter, nicht nur für den gastgebenden TSV Graal Müritz , überhaupt nicht mit und die Sportlerinnen und Sportler wurden während der ganzen Veranstaltung vom Regen begleitet. Trotzdem starteten fast dreihundert Aktive an diesem verregneten Vormittag im altehrwürdigen Seebad.
Für den Sportclub Laage liefen an diesem Tag dreißig Läuferinnen und Läufer, die von Reiner und Teresa Nehls mit ihren Walkingstöcken unterstützt wurden. Die Wettkampfstrecke verlief vom Sportplatz des Seebades direkt an der Ostsee entlang durch den wunderschönen Rhododendron- Park und zurück zum Start. Gut abgesichert durch die freiwillige Feuerwehr der Kur-Stadt, hatte sie es dabei durchaus in sich.
Die Organisation und Durchführung waren wie immer perfekt.
Für die Laager Clubläufer stand der Wettkampf, nach den Landestitelkämpfen im Straßen- und Crosslauf, ganz im Zeichen von Spaß und Regeneration. Neben der Chance zur Wettkampf- Teilnahme für die ganz jungen Sportlerinnen und Sportler, wie Vanessa und Denise Koch sowie Nico Giertz, galt es für die erfahrenen Läuferinnen und Läufer um das Sammeln von Wettkampfkilometern für die persönliche Statistik. Die traditionelle Streuselschnecke, der Namensgeber des Laufes, rundete den Gesamteindruck der Veranstaltung selbstverständlich ab.

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Das Foto zeigt Laager Sportler während des Laufes.
Foto: Frank Eichler

Laager Club-Volleyballer in 5 Tagen zwei Mal am Start

Im Stil einer englischen Woche absolvierten die Volleyballer des Sportclubs Laage in den vergangenen Tag zwei Turniere.
Zunächst spielten die Aktiven um Frank Brandt beim Sywan-Cup 2013 in Schwaan sehr erfolgreich mit. Insgesamt 10 Mannschaften, überwiegend aus der Region um Schwaan, kämpften in der großzügig gestalteten Dreifelder Halle um den Sieg.
Gespielt wurden jeweils 2 Sätze a 10 Minuten. Erst im Finale mussten sich die Recknitzstädter dem Team „6 Mann ohne Eis“ geschlagen geben. In dem hart umkämpften Endspiel hatten die Laager Clubsportler der spielstarken Mannschaft aus der Gastgeberstadt einfach nichts mehr dagegen zu setzen und verloren denkbar knapp.
Für die Aktiven des SC Laage war es eine rundum gelungene Veranstaltung die keine Wünsche offen ließ und geradezu nach einer Wiederholung ruft.
Diesem Turnier folgte dann ein Auftritt bei der 10.Volleyball Nacht des Laager RecknitzCampus am Vorabend des Reformationstags. Hier spielten 15 Mannschaften, bei hervorragender Organisation unter der Leitung von Heiko Bremer, in drei Vorrundengruppen die Finalteilnehmer aus. In der Endrunde mussten die Laager Clubvolleyballer ihren körperlichen Möglichkeiten etwas Tribut zollen und belegten am Ende den 3.Platz.
Trotzdem war das Team, gemischt aus jungen und erfahrenen Sportlern, sehr zufrieden mit dem Abschneiden.

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Militärpfarramt Laage lud zum Pilgern am Reformationstag ein

Zum ersten Mal organisierte das evangelische Militärpfarramt Laage eine Veranstaltung direkt in der kleinen Recknitzstadt und nutzte dafür den Reformationstag, der in Mecklenburg-Vorpommern ein Feiertag ist, um Soldatenfamilien und Freunde der Militärseelsorge außerhalb des Fliegerhorstes zu gemeinsamen Stunden einzuladen.
In Abwesenheit von Militärpfarrer, Johannes Wolf, der zurzeit seinen Dienst im Auslandseinsatz versieht, begrüßte Pastor Michael Reis, der für den Standort Schwerin zuständig ist, über dreißig Pilgerfreunde in der Stadtscheune Laage, direkt am Wasserturm.
Nach einer Andacht, in deren Mittelpunkt Martin Luther stand, und einer intensiven Einweisung ging es gemeinsam auf den Weg.
Und das Ziel war sachlich formuliert: Einfach langsam sein und einem genauen Weg folgen, nicht andauernd Entscheidungen treffen. Und dann galt es abzuwarten, um eventuell zu erleben, dass man sich seines Innenlebens und der Umwelt bewusst wird und erlangt möglicherweise einen Zugang zu ganz neuen inneren Erfahrungen.
Nach einigen Stunden Fußmarsch erreichten die Pilger ihren Ausgangspunkt, wo leckere Soljanka und vor Ort zubereitete Kartoffelsuppe wartete. Gute Gespräche und Kaffee und Kuchen bis in den Nachmittag rundeten den Reformationstag in Laage perfekt ab. Alle waren zufrieden und geschafft.
Und alle waren sich bei einem Thema einig.
Gemeinsames Wandern könnte eine Strategie sein, in der heutigen Zeit seinen Weg zu finden.

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Die Fotos zeigen Militärpfarrer Reis während der Andacht und Teilnehmer der Wanderung.
Foto: Carolin Knabe

Wissenswertes:
Die Stadtscheune wurde zwischen 1860 und 1880 im Pfendkammerweg, wahrscheinlich als Teil eines Gehöftes, das durch einen Brand zerstört wurde, erbaut. Bis 1990 wurde die Stadtscheune als SERO-Annahmestelle genutzt. Zusammen mit dem Wasserturm wurde sie in den 90-ger Jahren zu einer kulturellen Begegnungsstätte u.a. mit einem Bürgersaal ausgebaut. Dieser Bestimmung dient sie heute u.a. für Vereine und Privatpersonen, sowie für öffentliche Veranstaltungen.
Die Abkürzung SERO stand in der ehemaligen DDR für das Volkseigene Kombinat Sekundär-Rohstofferfassung. Hier wurden Sekundärrohstoffe (wiederverwertbare Wertstoffe, umgangssprachlich Altstoffe) aufgekauft und einer weiteren Verwendung zugeführt.
Im allgemeinen Sprachgebrauch war mit SERO meist das System der Aufkaufstellen gemeint, das in der DDR ein dichtes Netz bildete, um den überwiegend unmotorisierten Kunden weite Wege zu ersparen.

Landesmeisterschaften im Crosslauf im Laager Stadtwald

Mehr als dreißig Laager Clubsportler und Freunde der Laufgruppe hatten ganze Arbeit geleistet und den fast dreihundert Aktiven, in Zusammenarbeit mit der Zeitnahme-Firma Tollense-Timing, dem EDEKA Markt aus Laage, dem Fruchtexpress Haker und der Stadt Laage, sehr gute äußere Bedingungen für die Landesmeisterschaften im Crosslauf bereitet.
Insgesamt sechsunddreißig Vereine hatten ihre Läuferinnen und Läufer gemeldet und alle waren sehr zufrieden.
Die hervorragend vorbereitete Wettkampfstrecke war durch den Regen leicht aufgeweicht und besonders der anspruchsvolle Zielhügel und die Hindernisse in Form von querliegenden Baumstämmen verlangte den Ausdauersportlern alles ab.
Allerdings brachte es der Wettkampfleiter, Michael Schulze, der selbst in den vergangenen Jahren schon einmal Titelträger seiner Altersklasse war auf den Punkt:
„Es ist Herbst und Crossläufe sind nichts für Schönwetter Sportler.“
Und er selbst durfte sich dazu äußern, denn mit seinem Team war er den ganzen Tag an der Strecke im Einsatz.
Einige hundert Zuschauer und Neugierige waren absolut beeindruckt von den Leistungen der Sportler, dem Ablauf und der Gesamtorganisation an diesem Tag. Mit Frau Lochner-Borst konnten die Sportlerinnen und Sportler auch die Bürgermeisterin der Stadt Laage begrüßen. Frau Lochner Borst ließ es sich nicht nehmen, an der Wettkampfstrecke dem Geschehen zu folgen und auch die Siegerehrungen in der Recknitzsporthalle unterstützte sie tatkräftig, in dem sie die Medaillen für die Besten überreichte.
Für die Athleten des Sportclubs aus der Recknitzstadt wurde die Meisterschaft eine echte Erfolgsgeschichte.
Herausragend sind dabei natürlich die Landesmeistertitel für Klaus Dieter Mauck und Stefanie Holzmüller. Aber auch die Vize-Titel für Maximilian Heise, Petra Grobbecker, Jeaninne Blum, Olaf Schulz-Nieber und Anke Heise und die Bronzemedaillen für Jana Fischer und Martin Holzmüller stimmten die Verantwortlichen zufrieden. Für die Kinder, die zum Teil außerordentlich gute Leistungen zeigten, reichte es mehrmals nur für einen der undankbaren vierten bis sechsten Plätze, für die es aber immer noch eine Urkunde des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern gab.
Am Abend trafen sich die Laager Clubsportler zu einer kleinen Auswerterunde in der Sporthalle und alle waren stolz und glücklich. Eine solche gewaltige Veranstaltung forderte die Laufgruppe in außergewöhnlicher Weise und zeigte was durch Gemeinschaft und Zusammenhalt machbar ist.

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Das Foto zeigt die 10-jährige Jennifer Heise beim Zieleinlauf – gefolgt von Magrit Fischer.
Foto: F. Bartusch

Anmerkung:
Regeln bestimmen unser Leben
Etwas Unverständnis konnten die Organisatoren bei dem Thema Nachmeldungen vernehmen. Eine Teilnahme blieb für jedermann bis kurz vor dem Start offen, allerdings ohne die Möglichkeit der Wertung für die Landesmeisterschaft.
Als Meldeschluss wurde der 19.10.2013 bekanntgegeben.
Einige Aktive und auch Verantwortliche zeigten sich bei diesem Thema einsichtig und suchten die Verantwortung, auf Grund der Nichteinhaltung des Meldetermins, bei sich selbst. Andere reagierten äußerst ungemütlich. So wurde die Einstellung der Organisatoren hinterfragt und auch persönliche, verbale Entgleisungen blieben nicht aus, Schade.

Bei Springer in Laage kann man wieder gut essen

Das Durchhaltevermögen von Andreas Springer ist schon beeindruckend.
„Fast zwei Jahre hat es nun gedauert, aber es hat sich gelohnt“, schmunzelt der 48-jährige Güstrower. Eigentlich wollte er schon immer etwas eigenes haben. Verschiedene Ideen hatte er dafür auf den Plan und nun ist das alles Geschichte. Denn schon immer war er, der einst zur See gefahren ist, am Herd und hat so Menschen Freude bereitet. In Laage sollte es dann auch sein, denn nach mehr als 11 Jahren als Pächter des Ballhauses hatte er sich seinen Kundenstamm aufgebaut und selbst sesshaft geworden ist er auch in der kleinen Recknitzstadt.
Ab November möchte er dann wieder seine Gäste begrüßen und das direkt an der Breesenerstraße Nummer 77. Gute deutsche Küche ist sein Markenzeichen und Feierlichkeiten sind in seinem neuen Haus auch möglich. Zum Tag der offenen Tür bittet Andreas Springer am 2.November. Eine Neueröffnung wird es allerdings nicht geben, denn: „Schließlich war ich ja nicht weg!“, so der engagierte Unternehmer.

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Das Foto zeigt Andreas Springer vor seinem neuen Catering.
Foto: Stache

SC Laage profitiert von Sparkassen-Lotterie

Der 1. Vorsitzende des Sportclubs Laage, Uwe Michaelis, durfte, zusammen mit André Stache, der für die Presse und Öffentlichkeitsarbeit des Clubs Verantwortung trägt an einer Ausschüttungsveranstaltung der OstseeSparkasse, im Natur-und Umweltpark in Güstrow, teilnehmen.
Vor Ort wurde den Laager Clubsportlern eine Spende in Höhe von 700,00 Euro übergeben, die in vollem Umfang in die Vereinsarbeit fließen wird.
Mit dem Geld wird der Aufbau der Walkingabteilung weiter vorangetrieben und damit das Sportangebot des SC Laage erweitert.
Die Ostseesparkasse unterstützt seit einigen Jahren soziale, kulturelle und sportliche Projekte. Zwei Mal im Kalenderjahr finden traditionell die Ausschüttungen der Sparkassen-Lotterie in einem würdigen Rahmen statt.

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Das Foto zeigt Frau Birgit Kadsewitz von der OSPA, Uwe Michaelis, André Stache und den Vorstandsvorsitzenden der Ostseesparkasse Frank Berg.
Foto: SC Laage

Ferienfreizeit in Laage – da ist auch mal ´ne Beule mit dabei!

Für viele Jungen und Mädchen sind die Ferienfreizeiten des Sportclubs Laage eine gute Möglichkeit zu testen, wo man steht und was man kann.
Im Spiel mit Wagnis und selbstgewähltem Risiko loten Kinder Grenzen aus, um immer wieder darüber hinauszuwachsen. Nur so besiegen sie ihre kleinen und großen Ängste. Sie entwickeln Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. So lernen die Mädchen und Jungen, sich geschickt zu bewegen und sich nicht zu verletzen, und gewinnen Sicherheit für ihr ganzes Leben. Die Ferienfreizeiten in Laage geben Kindern genau diese Chancen. Und selbstverständlich läuft auch hier nicht alles ideal. Da wird auch mal geweint, weil der selbst geworfene Ball auf der Nasenspitze gelandet ist, oder das Hindernis zu niedrig war um durch zu krabbeln.
Da wird das Rückwärtslaufen schwerer als gedacht und so weiter.
In unserer Zeit der Sicherheitsmaximierung hat das Wort Risiko einen negativen Beigeschmack. Und wenn es um unsere Kinder geht, dann erst recht.
Aber Fakt ist – Kinder müssen spielen, toben und Wagnisse eingehen. Und sie müssen sich manchmal blaue Flecken holen. Nur so können sie sich psychisch und körperlich gesund entwickeln.
Also, Kinder nicht in Watte packen! Die Teilnehmer der diesjährigen Herbst- Ferienfreizeit haben viel gelernt und sich alle gut behauptet.
Gemeinsam genossen die 7-14-jährigen auch die Pausen mit Obst, Tee und Wasser, großzügig bereitgestellt vom Fruchtexpress Haker.
Ebenfalls, nicht zum ersten Mal, wurde die Ferienfreizeit des Sportclubs Laage unter ein Motto gestellt, dass von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung getragen wird. Es galt für alle Anwesenden „Alkoholfrei Sport zu genießen“. Die Kinder und Jugendlichen wurden über das Thema informiert und natürlich begleitete die jungen Sportler dieses Motiv während der kompletten Zeit. Außerdem konnten alle Kinder am Ende der sportlichen Aktion Faltblätter und Broschüren mit nach Hause nehmen.
Abschließend gilt neben der Stadt Laage, die die Sporthalle kostenlos zur Verfügung stellte, dem Unternehmen EURAWASSER, der Ostseesparkasse und dem Logistik-& Systemvertrieb aus Laage ein besonderer Dank.
Ohne deren großzügige Unterstützung wäre die Durchführung einer solch arbeitsaufwendigen Aktion unmöglich.

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Das Foto zeigt Teilnehmer der Aktion. Foto: R. Nehls

Angemerkt:
Es gibt klare Unterschiede zwischen realer Gefahr und Wagnis oder Risiko: Gefahr ist etwas, das ein Kind nicht sieht und wovor es bewahrt werden muss: ein offenes Fenster im dritten Stock, giftige Chemikalien, Strömungen im Gewässer.
Ein Wagnis oder Risiko dagegen stellt eine Herausforderung dar, die Kinder erkennen und bei der sie selbst entscheiden können, ob sie diese annehmen möchten: Wie weit traue ich mich auf den Baum hinauf? Falle ich, wenn ich mit meinem Fahrrad eine enge Kurve fahre?

Landesmeisterschaften im Straßenlauf in Lubmin

4 x Gold, 2 x Silber und 1 x Bronze an den SC Laage

Direkt an der Ostseeküste trafen sich die besten Straßenläufer Mecklenburg-Vorpommerns, um ihre Meisterinnen und Meister zu küren. Die HSG Uni Greifswald war in Lubmin wieder Gastgeber der Landesmeisterschaften im Straßenlauf über 5 und 10 Kilometer. Es war zugleich der 14. Wettkampf des VR-Landeslaufcups 2013. Die Wettkampfstrecke führte über einen 2,5 Kilometer langen, exakt vermessenen Rundkurs auf befestigten und unbefestigten Straßen und der Strandpromenade.
Natürlich waren auch die leistungsstärksten Aktiven des Sportclubs Laage am Start und zeigten sehr ordentliche Leistungen. Besonders im Schüler und Jugendbereich konnten die Recknitzstädter einige Medaillen nach Hause mit-nehmen. Herausragend war dabei sicherlich das Ergebnis des erst 12-jährigen Maximilian Heise im 5 Kilometerlauf. In der Klasse der bis 14-jährigen Schüler erkämpfte er sich nach 19,58 Minuten die Goldmedaille. In der Klasse der 14-jährigen Mädchen erkämpfte sich die 13-jährige Greta Grobbecker die Silbermedaille und Bronze ging an die 12-jährige Pia-Marie Arendt. Der 14-jährige Florian Schulze errang in der Klasse der bis 15-jährigen Jungen die Goldmedaille nach sehr soliden 24,20 Minuten.
Im 10 Kilometer Lauf konnte die noch 16-jährige Stella Grobbecker nach 50,29 Minuten die Goldmedaille erringen. Das gelang, fast zeitgleich, Stefanie Holzmüller in der Wertung der über 30-jährigen Frauen ebenfalls.
Die Silbermedaille errang in diesem Lauf zudem der 19-jährigeTorben Schlinke in seiner Altersklasse. Vereinsintern schnellster Läufer des SC Laage war, bei sehr soliden äußeren Bedingungen, der 47-jährige Bernd Jänike. Nach 39,38 Minuten überquerte er die Zielgerade nach seinem 10 Kilometer Lauf. Er und weitere fünf Laager Ausdauersportler konnten sich während der Siegerehrung über eine Urkunde des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern freuen, die den 4.bist 6.Platzierten verliehen wird. Für den SC Laage war es mit Abstand das erfolgreichste Ergebnis bei einer Straßenlauflandesmeisterschaft.
Die komplette Ergebnisliste kann man unter www.tollense-timing.de einsehen.

AST
Jugend
Das Foto zeigt die erfolgreiche Laager Laufjugend: Maximilian, Torben, Florian, Stella, Greta und Pia-Marie (v.l.)
Foto: F. Bartusch

Wissenswertes:
Eingebettet waren die Titelkämpfe in den 12. Sebastian-Fredrich-Gedenklauf.
Sebastian Fredrich war deutscher Leichtathlet, der auch durch sein Engagement für krebskranke Kinder bekannt wurde. Er galt in den 90er Jahren als hoffnungsvoller Nachwuchssportler der deutschen Leichtathletik. Sebastian Fredrich zu Ehren veranstaltet die Hochschulsportgemeinschaft der Uni Greifswald seit 2002 jedes Jahr in Lubmin den Sebastian-Fredrich-Gedenklauf.
Am 19. Dezember 2001 starb Sebastian Fredrich auf der Intensivstation des Greifswalder Universitätsklinikums.

Laager Kaffeekonzert erfreute sich großer Beliebtheit

Oktoberfest- Stimmung in der Breesener Straße

Vor über 2000 Jahre bemerkte Marcus Tullius Cicero: „Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.“ Diese Erkenntnis ist aktueller denn je. Besonders oft werden dabei Menschen vergessen, deren Hilfsbereitschaft als normal angesehen wird. Für Frau Rosalinde Hinnah aus Laage ist das nicht so. Ihr ist es ein echtes Bedürfnis sich bei den Menschen zu bedanken, die ihr helfend unter die Arme greifen. So war es auch wieder beim Kaffeekonzert am Tag der Deutschen Einheit. Viele fleißige Hände hatten sich schon im Vorfeld hervorragend eingebracht und auch am Tag der Veranstaltung rackerten Frauen und Männer an ihrer Seite und trugen so zum Gelingen bei. Dabei ragten, neben den selbst gebackenen Torten und Kuchen, sicherlich die Gnoiener Stadtmusikanten und der Alleinunterhalter „Fischi“ heraus. Stimmung kam auch bei der Eröffnung der Tanzfläche auf. Ein Tanzlehrer Paar beeindruckte dort mit einem Argentinischen Tango.
Wie wichtig den Menschen , die aus ganz Mecklenburg-Vorpommern angereist waren, der Fakt, ist ihre persönliche Freude und Gelassenheit an diesem Nachmittag mit anderen zu teilen zeigt eine ganz andere Tatsache. Im Zuge des Kaffeekonzertes wurden 300 Euro für die Wiederherstellung der mutwillig zerstörten Glocke aus Groß Ridsenow gesammelt.

AST
Okt 13
Das Foto zeigt Gäste im Hof-Garten von Rosalinde Hinnah.

Laager Clubläufer unterwegs

In den vergangenen Tagen waren Ausdauersportler des Sportclubs Laage unterwegs, um sich fit zu halten, Kilometer zu sammeln oder einfach nur zu laufen.
So starteten Petra und Greta Grobbecker beim 11.Tweribrüggenlop in Banzkow über die 10 Kilometer Distanz. In der Mecklenburger Laufszene hat der Zweibrückenlauf einen guten Ruf, dem er nach Aussage der beiden Teschowerinnen absolut verdient hat.
Auf einem Rundkurs auf Wald-, Sand- und in geringem Umfang asphaltierten Wegen führte die Laufstrecke direkt entlang der Störwasserstraße und über die Banzkower und Garzer Brücke. Für die 14-jährige Greta war der Lauf, fast ausschließlich unter der Führung ihrer Mutter, eine Leistungsfeststellung. Immerhin konnte die Schülerin den Wettkampf nach 55,45 Minuten, als erste ihrer Altersklasse und Gesamt 5. aller Frauen beenden. Zwanzig Sekunden später erreichte Mutter Petra das Ziel. Als 2. Dame in der Klasse der über 45-jährigen und auf dem 6.Rang aller Frauen konnte auch sie sehr zufrieden sein.
Ganz weit in den Westen zog es Christiane Gudera. In Köln verband die 47-jährige Unternehmerin ihre Dienstreise mit einem Start beim 3.EU- Behördenlauf am Fühlinger See. Bei dem dort durchgeführten 10 Kilometer Volkslauf konnte sie nach 1;09,44 Stunde den 2.Platz in ihrer Altersklasse erringen und wurde 11. in der Gesamtwertung aller Damen.
Der 12-jährige Maximilian Heise bekam eine zusätzliche Wettkampfmöglichkeit beim 7.Ostsee Staffel Marathon. Er unterstützte das Team des John-Brinckman-Gymnasiums aus Güstrow. In gewohnter Manier zeigte der Schüler sein Können und trug so zum sehr guten Gesamtergebnis bei. Seine 5437,5 Meter als Startläufer seines Teams absolvierte Maxi in 21,13 Minuten.

AST
Chrischi
Das Foto zeigt Christiane Gudera (Nr.123).
Foto: R. Kobsch