{"id":1120,"date":"2012-05-01T09:15:15","date_gmt":"2012-05-01T09:15:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.laage-online.de\/?p=1120"},"modified":"2012-05-01T09:15:15","modified_gmt":"2012-05-01T09:15:15","slug":"reintreten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laage-online.de\/?p=1120","title":{"rendered":"Reintreten"},"content":{"rendered":"<address>Die SVZ berichtete am Sonnabend, dem 28. April 2012, \u00fcber ein anr\u00fcchiges Thema. Halbseitig, mit gro\u00dfem Foto. Irgendwie zeigt so ein ernsthafter Bericht auch etwas \u00fcber das Niveau einer Zeitung.\u00a0Wir ver\u00f6ffentlichen hier eine Glosse, eingesandt von Hundefreunden und Sympathisanten aus L.<\/address>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Laage sind die Hunde eine Macht! Schon von ihrer Anzahl her: 78 der unterschiedlichsten Rassen auf 1000 Einwohner gerechnet.<\/p>\n<p>Das sei, so berichtet Frau Regina Mai im \u201eG\u00fcstrower Anzeiger\u201c vom 28.\/29.4.2012, S. 18, weit \u00fcber dem Durchschnitt in M-V. Andernorts schaffen sie es man gerade im Verh\u00e4ltnis 34 zu 1000.<\/p>\n<p>Laage also ist eine hundeliebende Stadt, im Rathaus gelegentlich auch eine \u201eAckerb\u00fcrgerstadt\u201c genannt.<\/p>\n<p>Solche durchaus sehr wichtigen MItteilungen geraten nat\u00fcrlich auch an die Stadtvertreter, die unbedingt wissen sollten, worin \u201eihre\u201c Stadt heutzutage eine Spitzenposition einnimmt!<\/p>\n<p>Doch ist solche Erfogsmeldung nicht ungetr\u00fcbt. Diese Tiere pflegen auch &#8211; und zu unterschiedlichen Zeiten &#8211; die eine oder andere Notdurft zu verrichten, nicht nur zu Hause. Dem Bericht nach\u00a0 muss in der letzten Stadtvertretersitzung gro\u00dfes Nachdenken \u00fcber Hundeschei\u00dfe (Pardon) eingesetzt haben, woran wohl sich die Stadtv\u00e4ter und -m\u00fctter sch\u00f6pferisch beteiligt haben m\u00f6gen, um die Stadt (\u201eAckerb\u00fcrgerstadt\u201c) davon sauber zu halten.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal durch Einteilung in von Hundekot vorwiegend belastete Stadtgebiete. Dazu z\u00e4hlt man den Weg am Achtern Wall zwischen Paul-L\u00fcth-Stra\u00dfe und DRK-Seniorenzentrum. Hier, so berichtet die SVZ, habe man \u201e15 Haufen &#8211; gestern gez\u00e4hlt\u201c, was Frau Mai eine \u201ehohe Frequentierung\u201c nennt. (Ganz nebenbei: hat die Redakteuerin etwa am Ende selber gez\u00e4hlt, oder hatte sie zuverl\u00e4ssige Informanten?) Auch der Friedhofsweg geh\u00f6rt zu so belastetem Stadtgebiet.<\/p>\n<p>Nun stand offenbar zur Diskussion, wie man an T\u00fcten gelangen k\u00f6nnte, worin Frauchen oder Herrchen den Kot des Tierchens einpacken sollen. \u00dcberlegt wurde, ob solche T\u00fcten nicht auch in Gesch\u00e4ften ausgegeben werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Es muss aber bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt gewesen sein, ob die Vorsitzende des Gewerbevereins, die B\u00e4ckersfrau Anette Stern, eine solche T\u00fctenausgabe in all ihren L\u00e4dchen einf\u00fchren w\u00fcrde &#8211; neben Brot und Br\u00f6tchen und Streuselschnecken.<\/p>\n<p>Einstweilen hat sie nur \u201elaut nachgedacht\u201c, weil doch die Hundebesitzer beim Gassigehen oft sp\u00e4t dran sind und es dunkel ist, und \u201eT\u00fcten, die in Gesch\u00e4ften erh\u00e4ltlich sind, w\u00e4ren dann keine L\u00f6sung.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr solch\u2018 Hunde-Problem bietet unsere Lokalzeitung der Stadt Laage eine halbe Seite Text und Bild (Farbbild), darauf sieht der Leser im Vordergrund einen sch\u00f6nen Hundehaufen aus dem Bereich Goethestra\u00dfe\/Friedhofsweg. Da k\u00f6nnen sich die Anwohner nun Gedanken machen, welch Hund das wohl gewesen sei und welches Frauchen oder Herrchen sich darum wohl k\u00fcmmern h\u00e4tte m\u00fcssen.<\/p>\n<p>All das wird im G\u00fcstrower Anzeiger aufw\u00e4ndig abgeh\u00e4ndelt. Zu aufwendig? Sagen Sie das nicht!<\/p>\n<p>Treten Sie erst mal rein!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die SVZ berichtete am Sonnabend, dem 28. April 2012, \u00fcber ein anr\u00fcchiges Thema. Halbseitig, mit gro\u00dfem Foto. 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