Kategoriearchiv: Sport und Gesundheit

Vorstand des SC Laage stellt sich für die Zukunft stark auf

In den Räumen des Laager Catererehepaares, Madeleine und Stefan Dachner, fand in den vergangenen Tagen die planmäßige Mitgliederversammlung des Sportclubs Laage statt. Neben einem detaillierten Rückblick auf die ehrenamtlichen Aktivitäten der Abteilungen wählten die Mitglieder des Vereins einen neuen Vorstand. Mit dem 58 -jährigen Stefan Grobbecker bleibt ein bekanntes Gesicht an der Spitze des Vereins. Der alte und neue 1.Vorsitzende des SC Laage nutzte die Gelegenheit und erklärte den Mitgliedern: “Der Vereinssport, wie wir ihn erleben, ist das Abbild unserer Gesellschaft. Im Zuge seiner gesellschaftlichen Wirkung und seines Beitrages zur Verbesserung der Lebensqualität, besonders in kleineren Orten, ist ein Sportverein ein wertvoller Bestandteil im Leben jeder Kommune.“ Zum 2. Vorsitzenden wählten die Laager Clubsportler André Stache. Der 61-jährige Abteilungsleiter der Laager Laufgruppe ist im Hauptberuf Militärseelsorgeassistent des Evangelischen Militärpfarramtes auf dem Fliegerhorst in Laage.

Stefan Grobbecker, Ronny Behn,  Marleen Freudenreich,  Uwe Michaelis,  Marcel Raith und André Stache (v.l.) Foto: Heike Knabe

Die Funktion des Kassenwartes bleibt in den bewährten Händen der 37-jährigen Marleen Freudenreich. Für die zweifache Mutter ist diese ehrenamtliche Tätigkeit, nach eigener Aussage, immer noch spannend und fordernd zugleich. Ergänzt wird das Team durch den 45-jährigen Marcel Raith, der als Rohrleitungsbaufacharbeiter beruflich unterwegs ist und durch Ronny Behn. Der fast 49-jährige Vereinsberater des Kreissportbundes des Landkreises Rostock e.V. ist seit vielen Jahren in unterschiedlichsten Funktionen gesellschaftlich aktiv und freut sich auf die Vorstandsarbeit. Einen Höhepunkt erlebte die Versammlung mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Uwe Michaelis. Mehr als 25 Jahre war der 71-jährige in verschiedenen Funktionen in Laager Sportvereinen aktiv und prägte so die Vereinskultur in Laage wie kaum ein anderer. Zurzeit gehen im Sportclub Laage mehr als zweihundertfünfzig Sportlerinnen und Sportler in vier Abteilungen dem Vereinssport nach. Besonders Kinder und Jugendliche erleben beim SC Laage eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und genießen das Gefühl, dass es Termine gibt, die Spaß machen und die Gelegenheit bieten, mit Gleichgesinnten einem Hobby nach zu gehen. Unterstützt werden die Aktiven von Freunden und Förderern aus der Region.Diesen gilt ein besonderer Dank.

SC Laage

Schlosslauf in der Landeshauptstadt

Als Station im Landeslaufcup hat sich der Schweriner Schlosslauf fest etabliert und mehr als 300 Ausdauersportler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein drückten dem Wettkampf in diesem Jahr seinen Stempel auf. Der Sportclub Laage konnte dabei mit 60 Teilnehmern die Konkurrenz schon vor dem Start beeindrucken und im Ziel hatten die Clubsportler erst recht genug Grund zur Freude. Im Hauptlauf über 15 Kilometer konnten die Laager Ausdauersportler, bei bestem Laufwetter und einer sehr ordentlichen Streckenorganisation, vier Altersklassensiege durch Silke Haak (W55 / 1;21,13 h), Stella Grobbecker (W30 / 1;23,15 h), Stefan Grobbecker (M55 / 1;10.40 h) und Hendrik Freundt (58,17 min) sowie vier weitere Podestplätze frenetisch feiern. Zudem purzelten viele persönliche Bestleistungen.

Yvonne Lübs vor dem Schweriner Schloss. Foto: Ronny Behn

Im Schülerlauf über 4 Kilometer erkämpfte sich Maximilian Kühl (15,34 min) in der Klasse der unter 16-jährigen den 2.Rang. Die 13-jährige Jasmin Malachowski lief nach 18,18 Minuten auf den Bronzeplatz ihrer Wertungsklasse. Zwei Runden um den Faulen See der Landeshauptstadt liefen die Jugendlichen. Benjamin Menge benötigte für die 8 Kilometer 33,34 Minuten und lief auf den 2. Rang in der Wertung der männlichen Jugend U20. Bei den jungen Frauen lief Paula Pommerehne nach 40,35 Minuten auf den 3.Rang dieser Wertung. Die Kinder liefen als Wertungslauf 1 Kilometer und auch hier platzierten sich Laager Sportler sehr stark. Herausragend ist der Altersklassensieg bei den unter 10-jährigen Jungen durch Ludwig Maag, nach 4,16 Minuten. Philipp Müller wurde nach 4,22 Minuten Dritter dieser Altersklasse. Abschließend gilt es kurz innezuhalten und zu genießen, denn die Reise in die Landeshauptstadt hat sich für alle gelohnt.

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Osterlauf mit über 100 Teilnehmern, aber nicht auf den Schmooksberg

Der Osterlauf in Diekhof ist nun schon ein fester Bestandteil im Laufkalender von Mecklenburg-Vorpommern.
Über 100 Läuferinnen und Läufer und auch einige Walker nutzten das wunderschöne Wetter am Ostersamstag und liefen völlig ohne Zeitdruck und Wettkampfambitionen in kleinen Gruppen auf dem Radweg von Diekhof nach Plaatz und wieder zurück, je nach Leistungsvermögen und Fitnesstand zwischen 2 und 8 Kilometern, auf den Sportplatz der kleinen Gemeinde. Noch vor dem Start sangen die Aktiven und deren Gäste das Mecklenburglied – besonders zur Freude des fast 80-jährigen Folke Dedering. Der Güstrower hatte den Lauf in den 90iger Jahren begründet.  Die Bürgerinnen und Bürger des Ortes nahmen die Veranstaltung wiederholt sehr wohlwollend zur Kenntnis. Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde sicherte den Lauf an neuralgischen Punkten perfekt ab und einige Einwohner hatten sich sogar unter das Laufvolk gemischt. Diese Zugewandheit kann man leider nicht von allen Protagonisten erkennen. Der Besitzer des Waldes am Schmooksberg, der das ursprüngliche Ziel der Langläufer war, hat den Ausdauersportlern das Betreten desselben in aller Deutlichkeit untersagt.

Motivierten Ausdauersportler auf der Wettkampfstrecke. Foto: Ralf Sawacki

Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Als Cheforganisator konnte Ronny Behn, der Vereinsberater des Kreissportbundes des Landkreises Rostock e.V,  mächtig stolz und zufrieden sein. Unterstützt wurde er von den Ausdauersportlern der Laager Laufgruppe. Ein Highlight war wieder ein opulentes Kuchenbüfett, das keine Wünsche offenließ. Eine Teilnehmermedaille rundete die Veranstaltung perfekt ab.

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Laufcup macht Station am Haff

Im Zuge des 41. Ueckermünder Haffmarathons fanden auch in diesem Jahr die Landesmeisterschaften im Marathonlauf statt. Dieser Volkslauf, der in einem Laufkalender als „Kleinster Marathon Deutschlands“ bezeichnet wurde, wird seit 1984 regelmäßig durchgeführt. Der Laager Clubläufer Ole Reinholdt erkämpfte dabei seinen Marathon-Landesmeistertitel in Mecklenburg-Vorpommern und das bei seinem ersten offiziellen Wettkampf über die Distanz von 42,195 Kilometer. Nach ganz starken 2;54,52 Stunden lief der 33-jährige als Sieger seiner Altersklasse auf den 6. Platz in der Gesamtwertung, sichtlich stolz und sehr zufrieden, ins Ziel und reflektierte sein Rennen im Kreis der mitgereisten Ausdauersportler des Sportclubs Laage. Ole erklärte im Ziel: “Selbst für erprobte Ausdauersportler sind die 42,195 Kilometer nicht einfach mal so zu bewältigen, trotzdem starteten an diesem kühlen Vormittag mehr als 60 Athletinnen und Athleten auf der Königsdisziplin der Leichtathleten.“ Der Lauf am Haff ist als Rundkurs auf asphaltierten Wegen, durch Wald und Feld, ohne bedeutsame Erhebungen zu bewältigen.

Ole Reinholdt – Landesmeister seiner Altersklasse 2026. Foto: SC Laage

Eine Runde beträgt dabei 7 Kilometer.  Einige der mitgereisten Laager Clubläufer nutzten die Möglichkeit und liefen außerhalb der Cupwertungen auf den unterschiedlichsten Distanzen unter Wettkampfbedingungen Trainingsläufe. Kinder und Jugendliche nutzen indes die Chance und kämpften um Laufcuppunkte für sich und ihren Verein.
Herausragend war dabei der Gesamtsieg der fast 14-jährigen Paola Paeschke im 5 Kilometerlauf, nach 22,33 Minuten. Allerdings ist auch der Doppelsieg von Florentine Ostertag (22,37 min) und Lara Piepke (23,10 min) in der Klasse der unter 18-jährigen Frauen unbedingt erwähnenswert. Im Schülerlauf über 2 Kilometer konnte die 12-jährige Jasmin Malachowski, nach 8,10 Minuten, auf dem 3.Rang in der Gesamtwertung durchaus beeindrucken. Ole Reinholdt bemühte sich noch vor Ort um eine ausgewogene Regeneration, um am Folgetag als Umzugshelfer mit seiner Fußballgruppe aktiv zu sein.

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Rostock läuft auch in diesem Sommer für das Hospiz

Auch in diesem Jahr wird der Rostocker Laufsportspezialist CITY-SPORT eine sportliche Spendenaktion auf die Beine stellen die in Mecklenburg ihresgleichen sucht. Am 8.Juli 2026, um 18.00 Uhr, wird der Cheforganisator, Peter Gohlke, mit seinem Team den Startschuss zum 13. Abendlauf geben und traditionell hunderte Läuferinnen, Läufer und Walker auf den 2,5 Kilometer langen Rundkurs durch den Barnstorfer Wald, der grünen Lunge der Hansestadt, schicken. Und ebenfalls schon althergebracht  wird der Erlös in vollem Umfang dem stationären Hospiz am Klinikum Südstadt der Hansestadt Rostock zur Verfügung gestellt. Peter Gohlke erklärte in einem der Planungsgespräche ganz sachlich:
Historisch betrachtet, sind Hospize aus der moralischen Verpflichtung von Menschen für ihre sterbenskranken Mitmenschen entstanden.
Die tatsächlichen Kosten der Hospize werden durch die Kranken- und Pflegekassen nicht gedeckt. Deshalb ist jeder gefordert, sich nach seinen Möglichkeiten für die Sterbenskranken in unserer Mitte zu engagieren.“

Sportler laufen, um das Hospiz zu unterstützen – was für eine tolle Geste! Foto: Ralf Sawacki

Das Organisatoren -Team ist sich zudem sicher, dass der Abendlauf selbst zu einem sportlichen Familienlauffest erblühen wird. Im Start- und Zielbereich werden sich auf einer Wiese Freunde und Förderer präsentieren und das kurzweilige Unterhaltungsprogramm mit Hüpfburg, Läufertombola, und eine ganz bestimmt wieder sehr gut aufgelegte Moderation wird auch  bei den Gästen für beste Stimmung sorgen, die sich nicht sportlich betätigen. Ein Highlight wird auch in diesem Jahr eine Testschuhaktion mit bekannten Laufschuh-Marken werden. Jede und jeder kann hier mit einem Schuh seiner Wahl eine Probelaufrunde absolvieren. Für den Cheforganisator des Abendlaufes, Peter Gohlke, ist die Unterstützung der vielen fleißigen Menschen am Rande der Strecke wichtig. Deshalb war ihm in dem schon zitierten Planungsgespräch eine Aussage sehr wichtig: „Ein großer Dank gilt schon jetzt den befreundeten Unternehmen und den Freunden des Laufsports, aber auch die Helferinnen und Helfer des Sportclubs Laage und auch den Ehrenamtlern des Hospiz, die immer alles im Griff haben. Außerdem konnte Peter Gohlke mit dem Unternehmen MIZUNO einen Partner finden, der ein attraktives Eventshirt für alle Teilnehmer bereitstellt. Das können sich die Teilnehmer gegen Abgabe einer Spende schon ab dem 8.Juni im City-Sport Fachgeschäft in der Rostocker Innenstadt abholen.

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Sportliche Jugend im Laager Stadtwald

Organisiert vom Kreissportbund (KSB) Landkreis Rostock, bieten die Jugendsportspiele eine Plattform für junge Sportler in der Region, um sich in den verschiedenen Disziplinen zu messen. Bei strahlendem Sonnenschein endeten vor einigen Tagen die diesjährigen Jugendsportspiele im Crosslauf im Laager Stadtwald. Insgesamt hatten sich 9 Schulen des Landkreises angemeldet und mehr als 150 Schülerinnen und Schüler an den Start gebracht. Und die Wettkämpfe hatten einiges zu bieten. Durch das besondere Engagement des Vereinsberaters der Sportjugend des Kreissportbundes Landkreis Rostock e.V., Ronny Behn, konnten die 20 Läufe, zwischen 0,5 und 4,8 Kilometer, auf der gut präparierten Laufstrecke, die durch die Laager Laufgruppe seit vielen Jahren für Wettkämpfe genutzt wird, absolviert werden. Schon nach wenigen Metern entpuppte sich der zu bewältigende Rundkurs für die 8- bis 18-jährigen Mädchen und Jungen als absolut anspruchsvoller Crosslauf, der den Aktiven alles abverlangen sollte.

Der Zieleinlauf der unter 18-jährigen Mädchen. Foto: Anna-Rebekka Kühl

Verwurzelte Waldwege und besonders der heftige Anstieg wenige Meter vor der Zielgeraden waren für alle ein sportliches Erlebnis. Besonders die Spezialisten des Gnoiener SV, des LAC Mühl Rosin und der Laager Laufgruppe nutzten ihre Läufe, um eine zusätzliche Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen zu absolvieren. Herausragend waren hier die Favoritensiege für Jonas Petzeck (LAC / M14) und die Laager Clubläufer Lara Piepke (WJu18), Paola Paeschke (W14), Jasmin Malachowski (W13) und dem fast 15-jährigen Maximilian Kühl. Aber auch viele Hand- und Fußballer sowie Reiter und Kampfsportler kämpften um jeden Meter auf der anspruchsvollen Wettkampfstrecke. Hervorzuheben sind neben dem perfekten Ablauf die würdigen Siegerehrungen, bei denen die Besten mit Medaillen und Urkunden geehrt wurden. Toll unterstützt wurden die Mitarbeiter des Kreissportbundes Landkreis Rostock e.V. durch Mitglieder der Laager Laufgruppe.

Ast

Das Meldeportal ist geöffnet –Waldlauf in Laage geht in die 25 Runde

Cross- und Geländeläufe erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das ständige Auf und Ab, die laue Waldluft und leidenschaftliche Zweikämpfe machen Laune und fordern jeden. In Laage erfreut sich, vielleicht aus diesen Gründen, der EURAWASSER Waldlauf seit vielen Jahren großer Resonanz. Dabei konnten die Veranstalter traditionell immer um die einhundert Sportlerinnen und Sportler begrüßen.
Neben der professionellen Zeitnahme beeindruckt die Veranstaltung auch durch die Rundumversorgung der Aktiven. Und natürlich ist die Wettkampfstrecke auch etwas ganz spezielles. Der 1,2 Kilometer lange Rundkurs mit einigen Steigungen, der mehrmals zu bewältigen ist, stellt für alle Läuferinnen und Läufer eine Herausforderung dar. Als Wettkampfstrecken werden Distanzen über 2,4 Kilometer für weniger Ambitionierte und Nachwuchsläufer sowie 6 und 12 Kilometer für erfahrene Ausdauersportler angeboten. In wenigen Wochen, genau am 3. Mai 2026, wird, um 10.00 Uhr, im Laager Stadtwald der nun schon 25.EURAWASSER Waldlauf gestartet. Im Laufe der vielen Jahre konnten sich einige Spitzenläufer aus Norddeutschland in die Siegerlisten kämpfen und den Streckenrekord über die 12 Kilometer Distanz auf ganz starke 41,26 Minuten schrauben. Diesen Rekord hält seit 2015 der Mecklenburger Tom Gröschel.

Das Foto zeigt Aktive im Laager Stadtwald. Foto: SC Laage

Rassige Zweikämpfe und spektakuläre Zielläufe, egal bei welchem Wetter, verlangten von den Aktiven in all den Jahren immer alles ab und machten die Organisatoren sehr stolz, denn damit hatten sich die vielen Stunden gemeinsamer Planung, Streckenvorbereitung und Organisation gelohnt. Aber auch für weniger ambitionierte Ausdauersportlerinnen und -sportler ist der Lauf etwas ganz Besonderes. Aufgrund des herausragenden Engagements des Hauptsponsors EURAWASSER wird es für alle im Ziel, nach einer professionellen Zeitnahme, attraktive Medaillen und Urkunden und für die Besten attraktive Erinnerungspokale geben. Eine ausgewogene Sportlerversorgung gehört ebenso dazu wie das Stück Kuchen und Kaffee zum kleinen Preis. Die Anmeldung für die Veranstaltung ist schon jetzt möglich. Unter dem Internetportal: tollense-timing.de können sich Interessierte gern anmelden und vielleicht noch etwas trainieren, um erfolgreich den 25.EURAWASSER Waldlauf zu bestehen. Die Anmeldung ist ab 09.00 Uhr in der alten Recknitzsporthalle, direkt an der B 108, geöffnet, wo sich auch Umkleideräume und Duschmöglichkeiten befinden.

SC Laage

2. Walter Gladrow-Gedenklauf in Neubrandenburg

Lausig nasskalte und trübe Luft begrüßte mehr als 330 Ausdauersportler aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Polen am Tollensesee zum  2.Walter Gladrow-Gedenklauf. Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung, die viele Jahre als Frühlingslauf in den Wettkampflisten aufgeführt war,  als Cuplauf für den Nachwuchs und für die Erwachsenen ausgeschrieben. Während die Kinder einen  Kurs über 800 Meter bewältigten, liefen die Schüler schon 2 Kilometer. Die sportliche Jugend und die Älteren durften schon eine Distanz von 5 Kilometern absolvieren. Der Hauptlauf für die ambitionierten Ausdauersportler ging über 15 Kilometer und verlangte auf der hammerharten Wettkampfstrecke, gespickt mit Hügeln und Brückenüberquerungen, von der Laufelite unseres Bundeslandes schon einiges an körperlicher Fitness ab.

Ein Teil der Laager Abordnung während der Siegerehrung. Foto: André Stache

Der Sportclub Laage hatte an diesem Vormittag immerhin 50 Aktive an die Startlinien gebracht und durfte am Ende sehr zufrieden und mächtig stolz sein. Zwei Altersklassensiege durch Silke Haak (W55 / 1;24,55 h) im Hauptlauf und Lara Piepke (WJu18 /25,27 min) im Lauf über 5 km, sowie acht weitere Podestplätze auf den unterschiedlichen Distanzen spiegeln dabei das derzeitige Leistungsniveau genau wider. Hervorzuheben ist die Organisation und die attraktive Streckenführung direkt am Tollensesee. Anzumerken bleibt, dass mit dem 2.Walter Gladrow-Gedenklauf  dem wohl besten Mittelstreckentrainer der Welt der 70-ger und 80-ger Jahre ein würdiges Denkmal gesetzt worden ist. Sein Sohn sowie Athleten seiner Trainingsgruppen waren sichtlich stolz und begleiteten die Siegerehrungen.

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Ehre wem Ehre gebührt – Marcel Raith mit Ehrennadel ausgezeichnet

Im Zuge des diesjährigen gemeinsamen Jahresempfangs des Amtes und der Stadt Laage durfte sich der 45-jährige Marcel Raith über eine besondere Auszeichnung freuen. Aus den Händen der Laager Bürgermeisterin, Christin Zimmermann, empfing der in Breesen lebende Familienvater, unter dem verdienten Applaus der vielen geladenen Gäste aus der Politik, dem Sport und der Gesellschaft, die Ehrennadel der Stadt Laage. Besonders die Verbindung zum Thema des Abends: „Verbindung von moderner Landwirtschaft und kultureller Verantwortung“ macht deutlich wie verdient diese Ehrung für den gelernten Rohrleitungsbaufacharbeiter ist.

Marcel Raith und die Laager Bürgermeisterin, Christin Zimmermann. Foto: André Stache

Bei jedem Arbeitseinsatz und jeder Vor- und Nachbereitung von Laufveranstaltungen des Sportclubs Laage ist er am Start und überzeugt durch Einsatzbereitschaft, Engagement und Organisationstalent. Marcel Raith ist der Umgang mit der Natur wichtig und das lebt er im besonderen Maße. Die Verringerung von Unfallschwerpunkten im Wald sind ihm dabei genauso wichtig wie die fachgerechte Entsorgung von achtlos weggeworfenem oder abgelegten Müll. Marcel Raith ist nicht nur in der Laufgruppe des Sportclubs Laage ein herausragendes Vorbild, wenn es um den Umgang mit unserer Natur und der Umwelt geht.    Der Vorstand des SC Laage beglückwünscht Marcel Raith zur Ehrung mit der Ehrennadel der Stadt Laage.

SC Laage

EDP Halbmarathon in Lissabon – ein Laager Clubläufer berichtet

Am ersten März-Wochenende habe ich am EDP Lissabon Half Marathon teilgenommen. Der Lauf gehört zur internationalen SuperHalfs-Serie und zählt zu den bekanntesten Halbmarathons Europas. Der Lissabon Halbmarathon ist eine beliebte Veranstaltung, die 1991 entstand und zu der mittlerweile 30.000 Läufer und Läuferin aus der ganzen Welt teilnehmen. Ein besonderes Highlight ist bereits der Start: Das Rennen beginnt auf der beeindruckenden Ponte 25 de Abril. Zusammen mit tausenden Läuferinnen und Läufern über diese große Brücke zu starten, war ein echtes Gänsehaut-Erlebnis. Von dort führt die Strecke entlang des Flusses Tejo durch die Stadt und bietet schöne Ausblicke auf Lissabon.
Die Stimmung entlang der Strecke war großartig. Viele Zuschauer feuerten die Läufer an und sorgten für eine motivierende Fröhlichkeit. Da die Strecke relativ flach ist, gilt der Halbmarathon auch als besonders schnell.

Foto: SC Laage

Ein weiteres Highlight des Wochenendes war ein neuer Weltrekord: Jacob Kiplimo gewann das Rennen und stellte mit 57:20 Minuten eine neue Weltbestzeit im Halbmarathon auf. Es war ein besonderes Gefühl, bei einem Rennen dabei zu sein, bei dem gleichzeitig Laufgeschichte geschrieben wurde.   Ich selbst erreichte das Ziel nach 1:44:20 Stunden, womit ich zufrieden bin. Insgesamt war die Teilnahme am Halbmarathon in Lissabon für mich ein unvergessliches Erlebnis, eine tolle Strecke, perfekte Organisation und eine einzigartige Stimmung.
Mein persönliches Fazit zum EDP Halbmarathon in Lissabon ist, dass dieses  Rennen völlig zu Recht zu den berühmtesten Halbmarathons Europas gehört . Die Kombination aus einer schnellen Strecke, der spektakulären Brücke zum Start, der Atmosphäre der Stadt und der internationalen Elite macht dieses Rennen zu etwas ganz Besonderem. Für mich steht fest: Dieses Rennen werde ich so schnell nicht vergessen und vielleicht komme ich eines Tages wieder zurück nach Lissabon, um erneut über die Ponte 25 de Abril zu laufen.

Roger Kerschke

Seelsorgelauf war Start in den Frühling

Der lange, vereiste und zum Teil sehr kalte Winter hatte vielen Ausdauersportlern ein solides Training in Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte unmöglich gemacht. Gerade deshalb war die Freude über die Präsentation des Seelsorgelaufes auf dem Fliegerhorst in Laage besonders groß. Auf dem Pendelkurs von der Sporthalle im Unterkunftsbereich bis zum Wendepunkt war für die Aktiven bei wunderbaren, frühlingshaften Bedingungen alles vorhanden was Ausdauersportler begeistert. Heftige Steigungen, Bergabläufe, lange Geraden sowie abgestellte Traditionstechnik sorgten für viele glückliche Gesichter nach dem Rennen. Immerhin bekamen die einundsiebzig Läuferinnen und Läufer die Gelegenheit Wettkampfstrecken von 3 km bis zu 12 Kilometer zu absolvieren. Der Favoritensieg im Hauptlauf durch den Laager Clubläufer Ricardo Wendt (Deutscher U23 Halbmarathon Mannschaftsmeister) über 12 km, nach 40,31 Minuten, wurde dabei genauso bejubelt wie der 1.Platz der Damenkonkurrenz durch Xenia Weiß vom Laufteam Rügen, nach 53,16 Minuten.

Militärpfarrer Richter, Xenia Weiß, Jonas, Dr. Voigt, Ricardo Wendt und André Stache (v.l.). Foto: Emi Behn Der Sieger des Hauptlaufes, Ricardo Wendt. Foto: André Stache

Die Siegerehrungen wurden traditionell, nach einem deftigen Mittagessen mit Eintöpfen, Würstchen und Kuchen sowie Kaffee, in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage durch Militärpfarrer, Johannes Richter, vollzogen. Alle Teilnehmer wurden mit Medaillen bedacht und die Besten durften sich über Pokale freuen. Tosender Applaus brandete auf, als der 5-jährige Jonas und der 87-jährige Dr. Jürgen Voigt als jüngster bzw. ältester Teilnehmer geehrt wurden. Denn das spiegelt den Grundgedanken der Veranstaltung wider. Es gilt, Zeit miteinander zu verbringen und auch Zeit zu schenken.
Neben den fleißigen Unterstützern der Laager Laufgruppe gilt den Verantwortlichen des Taktischen Luftwaffengeschwaders „S“ ein besonderer Dank. Nur durch deren Unterstützung ist die Durchführung einer solch arbeitsintensiven Aktion erst möglich. Dass der Seelsorgelauf beliebt und eine fester Termin vieler Ausdauersportler ist, wird vom Fakt getragen, dass die Teilnehmer die 41. Auflage erleben konnten.

Evangelisches Militärpfarramt Laage

Die Sieger:
3 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen,
Mats Scholl (13,34 min),                          Greta Piwko (14,29 min)                        Laufteam Rügen                                           Sportclub Laage                       

6 km
Sieger Männer,                                              Sieger Damen,
Olaf Göllnitz (26,40 min)                        Paola Paeschke (28,37 min)
Sportclub Laage                                           Sportclub Laage

9 km
Sieger Männer,                                            Sieger Damen,
Ronny Klein (37,15 min)                       Hannah Schölzke ( 39,24 min)
SV Pastow                                                    Laufteam Rügen

12 km
Sieger Männer,                                            Sieger Damen,
Ricardo Wendt (40,31 min),                 Xenia Weiß (53,16 min)
Sportclub Laage                                         Laufteam Rügen                                     

 

London – Richmond Halbmarathon 2026 – ein Erlebnisbericht eines Laager Clubläufers

Auf dem Weg zum Pariser Marathon, am 12. April 2026, begleitete ich meine Tochter Sina im Rahmen ihrer Vorbereitung beim traditionellen Richmond Park Halbmarathon. Wir durchliefen eine der schönsten und bekanntesten Naturlandschaften Londons. Nur einen Katzensprung südwestlichen vom Londoner Stadtzentrum entfernt, bietet dieser Halbmarathon eine willkommene Auszeit vom Großstadttrubel. Der Richmond Halbmarathon fand im Old Deer Park in der Nähe der Themse statt. Westlich von London fließt die Themse durch reizvolle Vororte wie der heutige Austragungsort Richmond und den Royal Borough of Kingston upon Thames, bekannt für grüne Oasen, historische Stätten und charmante Stadtzentren mit Shopping und Pubs, bevor sie sich weiter Richtung Meer schlängelt und bis Teddington gezeitenabhängig ist. Die Strecke führte über vier Runden durch den Park, vorbei an wunderschönen Wäldern, sanften Hügeln und einer vielfältigen Tierwelt. . Das Wetter war an diesem Tag „very british“. Starker Regen, Wind und heftige Böen erschwerten den Lauf auf unbefestigten Untergrund und forderten manchen Balanceakt, um nicht in einer der zahlreichen Pfützen zu landen.

Peter und Sina im Ziel. Foto privat

8 Grad Außentemperatur rundeten den herausfordernden Lauf dann schließlich ab. Südwestlich von London, Richtung Oxford beginnt die Themse, sich von der städtischen Enge zu lösen und durch eher grüne, vorstädtische Gebiete zu fließen. Inmitten dieser Naturlandschaft befinden sich jedoch auch zwei besondere Denkmäler, die wir zweimal umrundeten. In den Pembroke Lodge Gardens findet man eine Hommage an Rockstar Ian Dury, den Leadsänger der Blockheads, der ein regelmäßiger Besucher des Richmond Parks war.  Die Gedenkstätte für Dury besteht aus einer Bank mit der Inschrift „Reasons to be Cheerful“ – einem seiner Lieder. Sie ist der perfekte Ort für stille Besinnung, und man kann dort sogar einige seiner Lieder hören. Am Rande des Sidmouth-Waldes befinden sich einige wunderschöne Tore. Sie wurden anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der St. Paul’s Cathedral – die man bekanntermaßen vom King Henry’s Mound aussehen kann – errichtet und von der Familie des renommierten Umweltschützers Edward Goldsmith gestiftet.  Die Tore tragen die Inschrift „Der Weg“ – der Titel eines Buches des verstorbenen Goldsmith. Alle Teilnehmenden erhielten im Ziel eine Medaille und Erfrischungen. Die Startgelder wurden dem Kingston Hospital Charity zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Unser Ziel erreichten wir in unter 2 Stunden. Jetzt kann Paris kommen.

Peter Zettl

Volkssporttag bewegt Laage

Im Zuge des Laager Volkssporttages, am 1.Mai 2026, um 10.00 Uhr, organisieren die Ausdauersportler des Sportclubs Laage auch in diesem Jahr einen Kinderlauf im Stadtwald der Recknitzstadt Laage. Zwischen 400 und 1200 Meter werden die Kinder, je nach Alter, die Strecke bewältigen und sich unter dem Beifall ihrer Familienangehörigen und Freunde feiern lassen. Nach dem 1.Startschuss des Tages werden die „großen“ Mädchen und Jungen der Geburtsjahrgänge 2018/17 ihre 1200 Meter absolvieren. Danach werden die Kinder der Geburtsjahrgänge 2021 und jünger an den Start gehen und 400 Meter möglichst fix laufend absolvieren. Anschließend laufen die Mädchen und Jungen des Jahrgangs 2020. Den Abschluss der Wettkämpfe vollziehen die Kinder des Geburtsjahrganges 2019. Ausdauer- und Wettkampferprobte Jugendliche der Laager Laufgruppe werden die kleinen Wettkämpfer im Stadtwald begleiten, sodass kein Kind alleine auf der Wettkampfstrecke unterwegs sein muss. Dankenswerterweise wird auch in diesem Jahr die sportliche Aktion von der Laager Wohnungsgesellschaft mbH (LWG) unterstützt. Schon jetzt gilt der Stadt Laage ein besonderer Dank. Sie wird im Zuge des Volkssporttages die Veranstaltung mit Pokalen und Medaillen ausstatten. Die Anmeldung, ab 09.30 Uhr, findet genau wie die Siegerehrung, ab ca. 11.00 Uhr, in der neuen Recknitzsporthalle statt.

Beim Kitalauf sind die Kleinsten immer die Größten. Foto: Ralf Sawacki

Am Nachmittag wird es ab 15.00 Uhr, für Laufbegeisterte Teams, zum 2. Mal einen Familienstaffellauf als Wettkampf für jedermann geben. Das erklärte Ziel ist, dass sich Familien gemeinsam zum spaßbetonten Sport finden. Und die Wettkampfregeln sind dabei denkbar einfach. Der 1. Starter läuft 400 Meter, also eine Stadionrunde. Der Zweite absolviert zwei Stadionrunden, also 800 Meter. Dem 3. Familienmitglied sind dann drei Stadionrunden vorbehalten, also 1200 Meter. Der Startschuss fällt um 15.00 Uhr auf der Recknitzkampfbahn in Laage. Bei mehr als 8 Staffelmeldungen werden sicherlich mehrere Starts vollzogen. Für die drei Siegerstaffeln wird es am Ende jeweils einen Pokal geben. Medaillen sind für alle Teilnehmer vorgesehen. Selbstverständlich dürfen auch Vereins-, Freunde- und Kumpelstaffeln mitlaufen. Diese Teams werden nicht in der Familienwertung berücksichtigt. Anmeldungen sind schon im Vorfeld möglich, unter: 01796304063 bzw. andre.stache@web.de.

Ast

38. Wittenburger Mühlenlauf – Laufcupsaison ist eingeläutet

Mehr als 1.100 Ausdauersportler starteten am ersten Märzsonntag in Wittenburg, ganz im Westen von Mecklenburg und eröffneten so die Laufcupsaison von Mecklenburg-Vorpommern. Schon beim Kinderlauf konnten die Nachwuchsläuferinnen und Läufer des SC Laage, bei sehr ordentlichen Bedingungen, überzeugen. Im Jugendlauf über 4 Km bekamen die Ausdauersportler aus der Recknitzstadt die Gelegenheit und beeindruckten die Szenerie. Der Altersklassensieg für Florentine Ostertag (WJu18 / 19,28 min), Silberplätze für Jasmin Malachowski (WJu14 / 19,28 min) und Lara Piepke (WJ U18 / 20:19 min) und Bronzeplatzierungen für  Maximilian Kühl (MJ U16 / 17:44 min) und Vanessa Koch (WJ u20 / 21,59 mIn) sind dabei hervorzuheben.  Schnellster Laager Clubläufer im Hauptlauf über 10 km wurde Ole Reinholdt.

Florentine und Jasmin liefen zeitgleich ins Ziel. Foto: Steffen Ostertag

In der Klasse der über 30-jährigen Männer lief der Güstrower nach  36:01 min auf den 3.Rang seiner Wertungsklasse. Ganz stark sind zudem die Altersklassensiege von Silke Haak, in der Klasse der über 55-jährigen Frauen, nach  52:36 min, und von Yvonne Lübs. Die noch 49-jährige beendete ihr Rennen nach  50:49 Minuten. Immerhin 50 Läuferinnen und Läufer des SC Laage konnten der Veranstaltung ihren Stempel aufdrücken und fast alle waren über ihre eigenen Leistungen überrascht. Schließlich herrschten vor einer Woche noch Minustemperaturen und ein gutes Training war kaum möglich.
Zusammengefasst gilt es dem Veranstalter ein Lob auszusprechen, denn die Absicherung durch die Polizei, die Feuerwehr und die Unterstützung der Bundeswehr sind beim Mühlenlauf beispielhaft. Das alles dürfte ganz nach dem Geschmack der Laufcup-Macher des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommerns gewesen sein. Die komplette Ergebnisliste kann man unter: www.ziel-zeit.de einsehen.

ast

Ferienfreizeit in Laage – das ist Kindersport auf hohem Niveau

Auch in den diesjährigen Winterferien präsentierte der Sportclub Laage sechsundzwanzig Mädchen und Jungen eine Ferienfreizeit, die keine Wünsche offenließ. Im Stile eines hochwertig, ausgearbeiteten und altersgerechten Trainingsplans erlebten die sportlichen Kinder ein kleines Trainingslager. Unter der Leitung von ausgebildeten und motivierten Übungsleitern begannen die sportlichen Tage jeden Morgen mit lockeren Einlaufspielen, um am Vormittag mit dem Hauptteil einen körperlich anspruchsvollen Höhepunkt  zu erreichen, der alle an die Belastungsgrenze führte. Traditionell avancierten hier die Biathlon- und Laufwettkämpfe zu den Favoriten der sportlichen Kids.

Die Teilnehmer der Winterferienfreizeit in Laage. Foto: André Stache

Nach dem Mittagessen und einer Phase der Regeneration mit Spaziergang und Gesprächen wurde jeder Tag mit lockeren Ballübungen beendet. Hier war der Kampf um den Basketballkönig der absolute Favorit und auch die perfekte Lernform beim Kampf und die Akzeptanz um Sieg und Niederlage. Obstpausen, Tee und auch etwas Süßes lenkten die Kids immer wieder von den Anstrengungen ab und motivierten sie zugleich weiterzumachen.
Am Ende der Freizeit bekamen alle Teilnehmer ihren verdienten Lohn, in Form eines Pokales und einer Urkunde, überreicht. Sichtlich stolz berichteten die jungen Sportlerinnen und Sportler in der traditionellen Abschlussrunde über ihre Empfindungen und sparten ihrerseits nicht mit Lob für die gelebte sportliche Kameradschaft, die sicherlich auch neue Freundschaften entstehen ließ. Der Sportclub Laage bedankt sich ausdrücklich bei seinen Partnern für die Unterstützung. Nur dadurch ist es möglich, die Eigenbeiträge auf dem derzeitig niedrigen Niveau zu halten.

ast

Vereinsinterner Winterlauf des SC Laage

Einer guten Tradition folgend organisierte die Laufgruppe des Sportclubs Laage am 1.Feriensonntag der Winterferien den nun schon 8. Vereinsinternen Winterlauf. Trotz einiger Wetterbedingter Absagen trafen sich mehr als dreißig Ausdauersportler der Laager Laufgruppe in den frisch renovierten Räumen des Laager Caterer-Ehepaares Dachner. Von dort starteten die Aktiven in kleinen Gruppen und liefen durch die vereisten und zum Teil Schnee bedeckten Straßen und Wege.

Juliane, Bernd und Lena (v.l.) mit ihren Shirts. Foto: André Stache

Obwohl die Bedingungen nicht optimal waren, durften sich alle im Ziel wohlbehalten am Kamin mit Kaffee, Kuchen und Tee wärmen. Dazu gab es ein gutes Essen und tolle Gespräche zu Trainingsständen und Wettkampfvorbereitungen.
Der Vorstand des Clubs nutzte seinerseits die Möglichkeit und übergab mit großem Applaus die ersten Landessiegershirts als Dank und zur Erinnerung für die durch die Vereinsmitglieder erkämpften Landesmeistertitel auf der Straße, der Bahn und im Crosslauf.

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Wenn Sportgeschichte berührt – ein Erlebnisbericht aus Südafrika

Wir haben uns auf eine besondere sportliche Reise begeben und nahmen am Nelson Mandela Freedom Run in Südafrika teil.
Dieser außergewöhnliche Lauf findet an einem historisch bedeutsamen Ort, dem Victor-Verster-Gefängnis in der Nähe von Paarl, statt: Dort, wo Nelson Mandela nach 27 Jahren Haft in die Freiheit entlassen wurde, führt die Strecke vorbei und verbindet sportliche Herausforderung mit tiefgreifender Geschichte. Für uns vier Athleten vom Sportclub Laage war die Teilnahme weit mehr als nur ein Wettkampf.Der Nelson Mandela Freedom Run steht weltweit für Freiheit, Versöhnung und Durchhaltevermögen – Werte, die eng mit dem Leben und Wirken Mandelas verbunden sind. Wir erlebten die bewegende Atmosphäre Südafrikas hautnah, liefen durch eindrucksvolle Landschaften und begegneten Menschen aus vielen Nationen, die alle dieselbe Leidenschaft teilten. Neben den sportlichen Anforderungen – der Lauf gilt als anspruchsvoll und emotional zugleich – ist es vor allem der geschichtliche Kontext, der diesen Wettbewerb so einzigartig macht. An genau dem Ort zu laufen, andem ein Kapitel Weltgeschichte geschrieben wurde, war für uns ein Moment, der weit über den Sport hinausgeht. Dieses einmalige Erlebnis wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Stefan & Petra Grobbecker,  Anke & Andreas Heise,  Foto: SC Laage

Osterlauf mit beeindruckender Tradition

Mit dem 4.Osterlauf, am 04. April 2026 in Diekhof, hat der Kreissportbund, Landkreis Rostock e.V., in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Laufgruppe des Sportclubs  Laage und der Freiwilligen Feuerwehr Diekhof ein kleines aber feines Lauferlebnis in der Gemeinde, fast direkt an der Bundes-Autobahn  A19, etabliert. Schon mit der Eröffnung und dem gemeinsamen Singen des „Mecklenburg-Liedes“ wird eine Tradition weitergetragen, die ihren Ursprung bei den Osterläufen in Güstrow hat. Die Läufe selbst, egal ob nun auf den Schmooksberg oder auf dem Radweg in Richtung Plaaz, gestalten sich denkbar einfach und begeistern alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Fast geschafft – nur noch wenige Meter bis zum Ziel. Foto: Ralf Sawacki

Der Start der Läufe erfolgt, um 10.00 Uhr, auf dem Sportplatz der Gemeinde. Während die Laufstrecke auf den Schmooksberg sicherlich den trainierten Athletinnen und Athleten vorbehalten wird, bleiben die Pendelläufe ein lohnendes Ziel für ganz junge, gefühlt ältere und weniger Ambitionierte. Auf eine Zeitnahme und die sonst üblichen Wertungen wird ganz bewusst verzichtet. Im Ziel am Gemeindehaus dürfen sich dann die Aktiven über eine Medaille und die typische Läuferversorgung freuen. Anzumerken bleibt, dass der Osterlauf in Diekhof bewusst auf eine gute Tradition der Osterläufe des rührigen Güstrower Unternehmers, Folke Dedering, zurückgreift. Der fast 80-jährige hatte diese Art der Veranstaltung vor mehr als 30 Jahren am Güstrower Inselsee gestartet und ist sichtlich berührt vom Engagement der Initiatoren und der Begeisterung der Ausdauersportler aus dem Landkreis.

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Laufcup Mecklenburg-Vorpommern geht in die nächste Runde

Mit dem Wittenburger Mühlenlauf beginnt am 01. März die Laufcupsaison 2026 des Leichtathletikverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LVMV). Der Laufcup M-V für Jugendliche ab 14 Jahre bis zu den Senioren aller Altersklassen wird bereits jährlich seit 1991 ausgetragen. Im Jahr 2015 startete dann der Nachwuchslaufcup für Kinder von 8 bis 13 Jahren. Beide Wettbewerbe haben sich bisher hervorragend entwickelt. Teilnehmen können alle in Leichtathletik- bzw. Laufvereinen organisierten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich für das Laufen auf längeren Strecken interessieren bzw. begeistern. Im Jahr 2025 waren für den Laufcup M-V 448 Jugendliche und Erwachsene aus 38 Vereinen des LVMV gemeldet, für den Nachwuchslaufcup 102 Kinder aus 18 Vereinen. Die meisten gemeldeten Teilnehmer haben auch die notwendigen Wertungspunkte für die Endauswertung erreicht. Auf die oft gestellte Frage nach dem Niveau der Laufcup-Veranstaltungen darf man getrost eine Parallele zur Verbandsliga im Fußball ziehen. Nicht nur die zum Teil beeindruckenden Leistungen sprechen für diesen Vergleich. Auch der dafür notwendige Trainingsumfang spricht unbedingt dafür. Für dieses Kalenderjahr sind für die beiden Laufcups 15 Einzelläufe ausgeschrieben, von denen die besten fünf gewertet werden. Es handelt sich vorwiegend um Straßenläufe (u.a. mit vier Landesmeisterschaften).

Alle Laufveranstaltungen leben von der Unterstützung duch ehrenamtliches Engagement. Foto: Ralf Sawacki

Dabei sind aber auch Geländeläufe sowie die Crosslauf- und 5000m/10000m-Landesmeisterschaften auf der Laufbahn zu erwähnen. Die Streckenlängen betragen bei den Kindern zwischen 0,5 und 5 km, bei den Jugendlichen zwischen 3 und 10 km und bei den Erwachsenen zwischen 5 und 42 km (Marathon). Die einzelnen Wertungsläufe werden von Laufvereinen in hoher Qualität organisiert und durchgeführt. Gestartet wird die Serie in diesem Jahr, am 01. März 2026, in Wittenburg ganz im Westen unseres Bundeslandes. Der Abschluss wird mit den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Rostock vollzogen, am 7.November 2026. Weitere Stationen sind in Neubrandenburg (14.03.26), in Ueckermünde (28.03.26), in Schwerin der Schlosslauf (11.04. 26), der Stoltera Küstenwaldlauf in Warnemünde, am 25.04.26, der Kulturparklauf in Neubrandenburg, am 02.Mai 2026, die Landestitelkämpfe im Bahnlauf in Bad Doberan, am 09.Mai 2026, sowie in Waren (20.06 und 29.08.2026), der 48.Stadtwerke Inselseelauf (06.Juni) in Güstrow, in Steinhagen (05.07.26), in Baabe auf der Insel Rügen (19.09.26) und in Lubmin (LM Straßenlauf, am 11.10.26). Die einzelnen Details für die Anmeldung und Teilnahme an den beiden Laufcups können auf der LVMV-Homepage unter lvmv.de/laufen eingesehen werden. Dort befinden sich für Interessenten auch umfangreiche Dokumentationen zur bisherigen Entwicklung der beiden Laufcups (z.B. Ergebnisarchiv, Teilnahmestatistik, Siegerlisten).

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„Echt kalt, aber wirklich schön“

Das war der einstimmige Tenor der Teilnehmer des Barmer- Neujahrslaufes in Laage. Immerhin 78 Ausdauersportler aus dem ganzen Landkreis waren der Einladung gefolgt und liefen in kleinen Gruppen durch die Stadt. Trotz der lausigen Kälte wurden die neuralgischen Punkte der Stadt wahrgenommen und für Ortsfremde entwickelte sich schnell das Gefühl einer zügigen Stadtführung. Dabei war das Tempo völlig nebensächlich. Und auch die vorgegebenen Strecken wurden für nicht Wenige zur Nebensache. Im Ziel angekommen, bogen Läuferinnen und Läufer einfach ab und gönnten sich noch einige hundert Meter auf der Recknitzkampfbahn.

Läufergruppen gehörten am Sonntag ins Stadtbild von Laage. Foto: Ralf Sawacki

Pünktlich zur Mittagszeit wurden den Sportlerinnen und Sportlern ein leckerer Eintopf, hergestellt und geliefert durch den Laager Caterer Dachner, serviert. Dieser, Obst, Kaffee und Kuchen, bereitgestellt von den engagierten Laufgruppenmitgliedern, wärmte alle wieder auf. Den Abschluss bildeten Ehrungen und die traditionelle Läufertombola. Zusammengestellt durch die Freunde und Förderer des Clubs wurden viele tolle Sachpreise an die Frau oder den Mann gebracht. In zünftiger Männermanier wurde zum Schluss die Veranstaltung mit  einer Flasche Bier ausgewertet und den Menschen gedankt, die in ihrer Freizeit völlig uneigennützig zum Gelingen beigetragen hatten. Neben den Teilnehmern, die zu großen Teilen aus Rostock  und Güstrow  angereist waren, gilt den fleißigen, ehrenamtlichen Helfern der Laager Laufgruppe, der Barmer-Krankenkasse und dem Catererehepaar, Madeleine und Stefan Dachner, ein besonderer Dank für die Unterstützung bei der Durchführung der Traditionsveranstaltung.

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