Archiv der Kategorie: Vor Ort und Region

Ohne das Ehrenamt läuft gar nichts

Mit dieser schon sehr deftigen Aussage trifft man den Nagel genau auf den Kopf. Tatsächlich engagieren sich in unserem Land Tausende zum Wohle der Menschen auf den verschiedensten Ebenen. Und das ist in der kleinen Ackerbürgerstadt Laage nicht anders. Ob im Sport, den Kirchen oder im künstlerischen Bereich – überall packen Menschen mit an. Völlig uneigennützig und ohne irgendwelche Vorteile zu erfahren. Und damit sorgen diese Menschen  für ein Stück Heimat. Deshalb ist es wichtig, immer wieder DANKE zusagen. Die Einführung  der landesweiten EhrenamtsKarte ist eine gute Gelegenheit für Vereine und Institutionen, ihren Mitstreitern zu danken. Der Vorstand des Sportclubs Laage hat genau das in den zurückliegenden Tagen getan. Nach der zentralen Beantragung konnte der Vorstand des Clubs seinen  engagierten Trainern, Helfern und Vorstandsmitgliedern jeweils eine personalisierte Karte überreichen. Die Ehrenamtskarte ist ein Dankeschön an alle Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren und so einen großen Beitrag für den Zusammenhalt in unserem Bundesland leisten. Sie bietet eine Auswahl an attraktiven Vergünstigungen, z. B. einen kleinen Bonus oder vergünstige Eintrittspreise für diverse Einrichtungen.

Engagierte Übungsleiter mit ihren Ehrenamtskarten. Foto: Joelina Raith

Zu den Partnern gehören  Einzelhändler, Tankstellen, Fast-Food-Filialen, Bäckereien, Autovermieter, Krankenkassen, Restaurants, Hotels und Freizeiteinrichtungen. Neben der tollen Idee der Ehrenamtskarte MV sollen aber die persönlichen Vorteile des Ehrenamts nicht unter den Tisch gekehrt werden. Denn Ehrenamt hält nicht nur jung und geistig fit. Ehrenamtler bauen oft persönliche Netzwerke auf und bereichern dadurch neben dem Nutzen für andere auch immer das eigene Leben. Denn was hat man uns in unserer Jugend schon erklärt:“ Beziehungen schaden immer dem, der keine hat.“ Und selbstverständlich kann das gelebte Ehrenamt oft einen angenehmen Ausgleich zum hauptberuflichen Job bieten, beispielsweise die in der bezahlten Tätigkeit nicht vorhandenen sozialen Kontakte ersetzen. Am Ende steht aber immer fest: „Ohne das Ehrenamt läuft nichts.“

SC Laage

EURAWASSER bleibt zuverlässiger Partner des SC Laage

Seit über 15 Jahren ist das Unternehmen EURAWASSER der Premium-Partner des SC Laage. Und daran wird sich auch so schnell nichts ändern, denn in den vergangenen Tagen verlängerten beide Partner ihre Sponsorenvereinbarung um ein weiteres Jahr. Zur Vertragsunterzeichnung hatte der Technischer Geschäftsführer des Unternehmens EURAWASSER, Herr Andreas Russ, den 2.Vorsitzenden und Verantwortlichen für die Sponsorenarbeit des Sportclubs Laage, André Stache, in die Räume des Unternehmens nach Güstrow gebeten und sich sehr wohlwollend über die bisherige Zusammenarbeit geäußert.

Das Foto zeigt André Stache (li.) und Herrn Andreas Russ nach der Unterzeichnung des Sponsoring-Vertrages. Foto: Karina Schmidt

Für die über  200 Clubsportler ist diese Partnerschaft ein Beweis und auch Anerkennung für ihre gute Arbeit. Besonders der Kinder- und Jugendsport wird durch das Engagement des Unternehmens EURAWASSER und auch der vielen großzügigen Freunde und Förderer des Clubs getragen. Wettkämpfe, Ferienfreizeiten und Trainingslager sind ohne die Unterstützung duch Sponsoren nicht realisierbar und das ist den Verantwortlichen des SC Laage völlig bewusst. Anzumerken bleibt, dass das Unternehmen EURAWASSER in unserer Region sehr präsent ist, denn im flächenmäßig größten Versorgungsgebiet in unserem Bundesland sorgt die EURAWASSER Nord GmbH als Betriebsführer für den Wasserversorgungs- und Abwasserzweckverband Güstrow-Bützow-Sternberg (WAZ) für eine langfristig sichere Wasseraufbereitung und Abwasserentsorgung im ländlichen Raum.

SC Laage

Entdeckertour führt hinter den Kasernenzaun

Auf Initiative der Beauftragten für Umwelt- und Naturschutz des Sportclubs  Laage, Sarah Liesegang, organisierte das Evangelische Militärpfarramt Laage eine Entdeckertour im Unterkunftsbereich des Laager Fliegerhorstes für ein gutes Dutzend Grundschulkinder am vorletzten Tag der Winterferien. Neben einer Einweisung und der Vermittlung von viel Kindgerechtem Wissen, durch die 33-jährige Sarah, konnte die Gruppe unter der Leitung von, Pfarrhelfer André Stache, im Fliegerhorst unheimlich viel erleben. Aufmerksam entdeckten die 6 bis 12-jährigen etliche Frühblüher und begeisterten sich an schnell flüchtenden Hasen, einem Greifvogel, vielen Kolkraben, Schnecken sowie Vogelnester, Nisthilfen und auch Insektenhotels.

Es gibt überall viel zu entdecken. Foto: André Stache

Die Kinder waren nach der gut 4 Kilometer langen Wanderung sicherlich durchgefroren, aber absolut begeistert und wünschten sich nach einem Glas Tee und einem Imbiss in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes eine baldige Wiederholung. Dann ja vielleicht bei besserem Wetter und viel weniger Wind. Ein besonderer Dank gilt dem Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“, Herrn Oberst Gerd Schnell, der die Durchführung der Aktion befürwortete und damit unterstützte.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Vereinsinterner Winterlauf des SC Laage

Einer schönen Tradition folgend trafen sich fast vierzig Läuferinnen und Läufer der Laager Laufgruppe bei dem nun schon 7.vereinsinternen Winterlauf in der kleinen Gemeinde Diekhof. Ein bisschen wirkte diese Veranstaltung wie ein Probelauf zum Osterlauf, der am 30.März 2024, stattfinden wird, denn mehr als die Hälfte des Teilnehmerfeldes wagte sich auf den Schmooksberg, der mit seiner Höhe von 127,5 Metern für Flachländer durchaus beeindruckend wirkt.

Laager Läufer auf dem Schmooksberg. Foto: Petra Behn

Zudem war es an diesem Sonntagvormittag recht kühl und die feuchte Lauft wirkte wenig einladend. Nachdem alle Ausdauersportlerinnen und -sportler wieder wohlbehalten im Vereinsraum der Sporthalle angekommen waren, erklärten Fachkundige ihren Vereinskameraden, dass der Schmooksberg im Mittelalter wahrscheinlich als Hexenverbrennungsstätte genutzt wurde. Und das gilt auch als eine denkbare Erklärung des Namens. Dieser wurde vom plattdeutschen Wort  für Rauch, also Schmok, abgeleitet. Die jüngsten Ausdauersportler liefen übrigens nur zwischen 2 und 8 Kilometern, als Pendellauf zwischen Diekhof und Plaaz, genau so wie es die Planungen für den schon zitierten Osterlauf vorsehen.

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Laager Landessieger würdig geehrt

Wie in jedem Jahr zeichnete der Vorstand des Sportclubs Laage im Zuge einer Vereinsveranstaltung, bei der fast fünfzig Vereinsmitglieder persönlich anwesend waren, seine Landesmeisterinnen, Landesmeister und Laufcupsieger des Vorjahres mit einem personalisierten Shirt aus, das den Schriftzug, „Landessieger 2023 Mecklenburg-Vorpommern“  trägt, aus.

Laager Landessieger 2023 mit ihren Trikots. Foto: André Stache

Damit möchte der Verein die besonderen Leistungen würdigen und auch die besondere Identifikation der Athletinnen und Athleten zum Club präsentieren. Insgesamt konnten sich 17 Ausdauersportlerinnen und -sportler der Laufgruppe des Sportclubs Laage über dieses außergewöhnliche Präsent freuen. In diesem Zusammenhang wurden auch die Urkunden an die Platzierten für die erfolgreichen Starts beim Laufcup Mecklenburg-Vorpommern, und Abzeichen und Urkunden für den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens übergeben und verliehen.

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Ferienfreizeit für sportliche Kinder

Mit  Stolz und Freude präsentierten die vierundzwanzig Mädchen und Jungen nach drei sportlichen Tagen ihre Pokale, die sie als Anerkennung für ihren Einsatz  in einer Abschlußzeremonie erhalten hatten, ihren Familien und Freunden. Alle hatten sich angestrengt und in den vielen Wettkampfspielen um Meter und Sekunden gekämpft. Traditionell avancierte das „Hallenbiathlon“ mit Frisbee als Wurfobjekt und Hütchen als Zielscheibe zum Favoriten der Kinder. Aber auch der Basketball- und Sprintkönig waren beliebte Spielformen. Am Ende der drei sportlichen Tage konnten alle zufrieden und glücklich sein. Das Trainerteam hatte einen reibungslosen Ablauf zusammengestellt und durchgezogen,  das Team der Versorgung hatte mit vielen Leckereien die notwendigen Pausen gestaltet und Freunde und Förderer der Laager Laufgruppe konnten mit Obst, Getränken und einer ausgewogenen Mittagsversorgung bei den Kindern punkten.

Die Teilnehmer der Ferienfreizeit. Foto: André Stache

Überragend war dabei das kameradschaftliche und respektvolle Miteinander. Und besonders in der Abschlussrunde, in der jedes Kind die Möglichkeit bekam, seine persönliche Eindrücke darzulegen, waren nicht wenige Eltern von ihren Kindern beeindruckt. In deutlicher Art und Weise reflektierten die Mädchen und Jungen ihre Erlebnisse und sparten nicht mit Lob für das Erlebte. Die zum Teil noch sehr jungen Sportlerinnen und Sportler der diesjährigen Winter- Ferienfreizeit haben viel gelernt und sich alle gut behauptet. Und eine 6-jährige Teilnehmerin brachte ihre Gefühle wie folgt zum Ausdruck: „Der Erinnerungspokal war das tollste der Ferienfreizeit.“ Und einer der Übungsleiter ergänzte:“Und den haben sich alle verdient.“  Und der dazugehörige Muskelkater bestätigte das allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ohnehin.

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Deutsches Sportabzeichen an engagierte Clubmitglieder verliehen

In einem würdigen Rahmen überreichten der 2.Vorsitzende des SC Laage, André Stache, und der Vereinssportlehrer der Stadt, Ronny Behn, Urkunden und Abzeichen für die erfolgreiche Abnahme des Deutschen Sportabzeichens bzw. des Jugend- und Schülersportabzeichens an fast 70 Vereinsmitglieder. Seit fünfzehn Jahren legen Laager Sportlerinnen und Sportler die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen und das Jugend- und Schülersportabzeichen ab und zeigen  so ihr Interesse für diese Auszeichnung. Schließlich ist das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)  die amtliche Auszeichnung für überdurchschnittliche Fitness.

So sehen Sieger aus – erfolgreiche Teilnehmer der Laager Sportabzeichen-Tage. Foto: Johannes Blanken

Die sportlichen Bedingungen sind in mehrere Gruppen aufgeteilt und aus jeder Gruppe muss nur eine Bedingung erfüllt werden, und die für den Erwerb zu erbringenden Leistungen sind nach unterschiedlichen Altersstufen gestaffelt.
Auf der Recknitzkampfbahn in Laage gab es in den zurückliegenden zwölf Monaten an mehreren Tagen die Chance, sich den Bedingungen zum Erwerb dieser Auszeichnung zu stellen. Dabei wurde hoch und weit gesprungen, die Kugel gestoßen, es wurde gesprintet und es galt, sich einem Ausdauerlauf zu stellen und natürlich auch seine Schwimmfertigkeit zu bestätigen.
Grundlage für das Erfüllen der Normen ist natürlich eine solide Fitness, fleißiges Training und sprichwörtliche Ausdauer.

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Laufcup Mecklenburg-Vorpommern 2023 mit Siegerehrung abgeschlossen

In der Sportschule des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern,  in Güstrow, fand am 2.2.2024 die Siegerehrung im Laufcup Mecklenburg-Vorpommern 2023 statt. Die Arbeitsgruppe Laufcup hatte gerufen und die Ausdauerfans des Landes ließen es sich nicht nehmen, an einem Freitag-Nachmittag die zum Teil recht weite Anreise in die Barlachstadt auf sich zu nehmen, um daran teilzunehmen. Von den insgesamt 472 gemeldeten Läuferinnen und Läufern aus 32 Vereinen gelang es genau 299 sich mit mindestens 60 Punkten in den verschiedenen Altersklassen zu platzieren. Wie Laufwart Jörg Knospe in seinen einleitenden Worten erklärte, ist damit nach der „Pandemie-Delle“ ein starker Aufwärtstrend bei den Teilnehmerzahlen zu erkennen, der über den Durchschnittszahlen der Laufwettbewerbe des Landes allgemein liegt. Wie er betonte, besitzt der Laufcup Mecklenburg-Vorpommern, der aus den Ranglistenläufen  in den Bezirken der DDR hervorging, mit seiner Integration von fünf Landesmeisterschaften ein Alleinstellungsmerkmal für ganz Deutschland.

Laager Ausdauersportler während der Ehrungsveranstaltung in Güstrow. Foto: Stache

Auch in diesem Jahr konnten die Ausdauersportler der Laager Laufgruppe im Feld der Elite unseres Bundeslandes sehr gute Leistungen abliefern. Altersklassensieger in ihren Wertungen wurden Herta Göllnitz in der Klasse der über 80-jährigen Frauen, Kathleen Maag (W 40), Tatjana Marinova (W 50) und Benjamin Menge in der Klasse der unter 16-jährigen. Auf den 2. Platz ihrer Wertung liefen die 17-jährige Juliane Göllnitz, Joelina Raith in der Hauptklasse der Frauen, Sarah Liesegang (W 30), Niclas Lübs bei den unter 18-jährigen, Steffen Schirmer (M 35), Stefan Grobbecker (M 55) und der 61-jährige Heinz-Peter Zettl.
Auf den 3.Rang ihrer Wertung kamen die 14-jährige Florentine Ostertag, Lena Pommerehne (WJu 20), der 15-jährige Lennox Raith, Ole Reinholdt  (M 30) und Dirk Bockelmann (M 55). Neben den vielen tollen Einzelplatzierungen ist der 2.Rang in der Vereinswertung für die Laufgruppe des SC Laage ein toller Erfolg. Mit 8098 Wertungspunkten rangiert der SC Laage hinter dem SV Turbine Neubrandenburg (8412,5 Punkte) und weit vor dem TC FIKO Rostock (4025,5 Pkt.). Insgesamt 40 Vereine aus ganz M-V sind in dieser Wertung aufgeführt. Die weiteren Ergebnisse des Laufcups Mecklenburg-Vorpommern 2023 unter: www.lvmv.de/laufen/laufcup .

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Nachwuchslaufcup bleibt eine Erfolgsgeschichte

Nach einem geführten Lauf duch die Stadt Laage und einem guten Pasta-Mittagessen endete mit einer zünftigen Siegerehrung, die von Doreen Martin (AG Laufcup/NWLC) vollzogen wurde, in der Laager Recknitzsporthalle das sportliche Jahr der Läuferinnen und Läufer des Nachwuchslaufcups 2023. Immerhin 18 Vereine hatten im zurückliegenden Kalenderjahr 122 Mädchen für den Intersport-Nachwuchslaufcup gemeldet. Stolze 106 Kinder starteten bei den ausgeschriebenen Veranstaltungen und 71 von ihnen erkämpften die notwendigen Punkte um sich in der Endauswertung zu platzieren. Der Bad Doberaner SV (1771 Punkte) konnte in diesem Jahr die Vereinswertung für sich entscheiden und verwies die Kinder der Laager Laufgruppe (1415,5 Pkt.) auf den 2.Rang. Den Bronzeplatz in dieser Wertung erkämpfte sich der Gnoiener SV 24 (838 Pkt.).

Erfolgreiche Mädchen und Jungen des Nachwuchslaufcups 2023. Foto: Johannes Blanken

Den gleichen Zieleinlauf gab es in der Teamwertung, wo die fünf besten Punktelieferanten eines Vereins gewertet werden. Die Mädchen und Jungen vom Bad Doberaner SV sammelten hier 609 Punkte und platzierten sich denkbar knapp vor Erik Ostertag, Pia Joelina Boldt, Paola Alegra Paeschke, Jelle Blum und Lukas Keller-Stelter von der Laufgruppe des SC Laage (601,5 Pkt.). Die jungen Ausdauersportler aus Gnoien sammelten indes 566,5 Punkte. Die Altersklassensiege in diesem Jahr teilten sich der Bad Doberaner SV (Finja Schön / WK U10 und Philipp Schön / MK U14), der TC FIKO Rostock (Hanna Bernecker / WK U12), der HSV Neubrandenburg (Max Blank / MK U12), der SV Turbine Neubrandenburg (Hugo Hoppenrath / MK U10) und der Gnoiener SV 24 (Mia Parge / WJ U14). Abschließend gilt den Mitgliedern der Laager Laufgruppe ein besonderer Dank. Mit viel Engagement hatten sie die Grundlagen für eine Veranstaltung geschaffen, bei der die Kinder tatsächlich im Mittelpunkt standen.

Laager Sportvereine werden von Luftwaffensoldaten unterstützt

Der Vorsitzende der Ortsgruppe Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Laage-Kronskamp e.V., Bernd Hage,  der engagierte Handballtrainer des Laager SV 03,  Oberstabsfeldwebel Marco Förster, und der 2.Vorsitzende des Sportclubs Laage, Pfarrhelfer André Stache, durften sich in den vergangenen Tagen über eine großzügige Spende freuen. Aus den Händen des Kommodores des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“, Oberst Gerd Schnell, wurde den Vertretern der drei größten Sportvereine der Stadt Laage zu gleichen Teilen der Erlös aus dem im Dezember erstmalig stattgefundenen Adventsmarkt in Form von Spendenschecks überreicht. Damit möchte der Luftwaffenverband die ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit vor Ort unterstützen.

Stabsfeldwebel Schwarz, Oberstabsfeldwebel Förster, Oberst Schnell, Bernd Hage und André Stache (v.l.) bei der Scheckübergabe. Foto: Sebastian Thomas

Der Adventsmarkt, der am 2. Adventswochenende in den Räumen der Offizier-/ Unteroffizierheimgesellschaft abgehalten wurde, war durch Kompaniefeldwebel des Verbandes initiiert worden und nach Aussagen vieler Teilnehmer und Gäste ein tolles Familienerlebnis. Soldatinnen und Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “S“ hatten die Grundlagen für den Adventsmarkt geschaffen. Unterstützt wurden sie vom Deutschen Bundeswehr Verband e.V., dem Evangelischen Militärpfarramt Laage, vom Katholischen Militärpfarramt Rostock und von den fleißigen Mädchen der Laager Laufgruppe.
Anzumerken bleibt die Tatsache, dass die drei engagierten Sportvereine, im Trainings- und Wettkampfbetrieb, gemeinsam fast 1000 Mitglieder bewegen, von denen über die Hälfte Kinder und Jugendliche sind.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

Laager Nachwuchsläufer in den Deutschen Bestenlisten

Einer guten Tradition folgend, blicken Trainer, Athleten, Statistiker und interessierte Fans der Leichtathletik am Jahresanfang gerne in die Bestenlisten des vergangenen Jahres, um zu sehen wo der sportliche Nachwuchs im Vergleich mit den Besten ihres Jahrgangs in Deutschland steht. Und das ist beim Sportclub Laage natürlich auch so. Auf amtlich vermessenen Wettkampfstrecken konnte die damals noch 13-jährige, Pia Joelina Boldt, die 5 Kilometer in Lubmin nach 21,45 Minuten bewältigen. Am Jahresbeginn lief die 14-jährige Johanna Heuck 21,56 Minuten über diese Strecke. Ebenfalls einen Eintrag in die Deutsche Bestenliste erkämpfte sich die 14-jährige Florentine Ostertag. Sie benötigte für die 5 Kilometer glatte 22,00 Minuten. Der einzige Junge der SC Laage, der in dieser Bestenliste aufgeführt wird, ist Lennox Raith. Der 14-jährige lief, am 8.10.2023, über die 5 Kilometer Distanz 18,35 Minuten.

Lena, Sophie und Paula Pommerehne während des Trainings. Foto: Ralf Sawacki

Über einen Eintrag in die Deutsche Bestenliste des Jahres 2023, über die 10 Kilometer Strecke, durften sich die 17-jährige Juliane Göllnitz (45,16 min / Warnemünde/ 22.04.2023), die 16-jährige Paula Pommerehne (47,42 min / Lubmin / 08.10.2023) und ihre nun schon 18-jährige Schwester Lena (47,53 min / Steinhagen / 16.07.2023) freuen. Anzumerken bleibt, dass die ersten Deutschen Meisterschaften ab der Altersklasse U16 angeboten werden. Ab der U18-Altersklasse beginnt dann international der Kampf um die Medaillen, der in der U20 und U23 weiter in Altersgruppen fortgesetzt wird. Mit dem Jahr des 20. Geburtstags erfolgt der Wechsel in die Altersklasse der Frauen und Männer. Und auch darüber hinaus gibt es bis ins hohe Alter in den Masters-Wettbewerben ab der M/W35 ein nationales sowie internationales Wettkampf-Programm.

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Trainer und Sportler als potentielle Retter fitgemacht

Für jeden Menschen ist es wichtig, als Ersthelfer  bei Notfällen agieren zu können. Deshalb organisierte der Vorstand des Sportclubs Laage in den zurückliegenden Tagen eine Ausbildung zum Thema: „Reanimationstraining / Verhalten im Notfall“. Neben einem Vortrag mit vielen Informationen zum Thema erfuhren die Ausbildungsteilnehmer wichtige Fakten und wurden zur praktischen Arbeit an einem  Reanimationstorso animiert. Einige Kursteilnehmer erlebten das zum ersten Mal.

Arbeit an einem Reanimationstorso. Foto: A.Stache

Nach gut drei Stunden hatten alle die Motivation des Leitsatzes des Ausbildungsabends: „Nur nichts machen ist ein Fehler“ verstanden und waren sichtlich stolz und begeistert von den Ausführungen der Trainerin.     Als Ausbilderin konnte der Vorstand des Sportclubs Laage  die 1., damals noch inoffizielle Landesmeisterin des SC Laage im 5 Kilometer Straßenlauf, Susi Stache, gewinnen. Die 31-jährige arbeitet heute als hauptamtliche Praxisanleiterin im KMG Klinikum Nordbrandenburg GmbH  am Standort Wittstock und betreut die auszubildenden zur Pflegefachfrau bzw. -mann.

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Hallenlandesmeisterschaften der Leichtathleten

Auch in diesem Winter nutzten Ausdauersportler des SC Laage die Möglichkeit, sich mit den Spezialisten auf den Mittelstrecken zu messen und damit Wettkampfhärte zu erlangen oder weiter auszubauen. Das „Kücken“ der Laager Abordnungen war die noch 8-jährige Isabelle Blanken. Im 800 Meter-Lauf konnte die Schülerin nach 3;28,01 Minuten überzeugen und platzierte sich im Mittelfeld ihres großen Teilnehmerfeldes. Die 11-jährige Paola Alegra Paeschke (3;07,10 min) und der noch 12-jährige Maximilian Kühl (2;46,60 min) starteten zum ersten Mal im beeindruckenden Jahnsportforum der Vier Tore Stadt Neubrandenburg über die 800 Meter Strecke und machten ihre Sache sehr ordentlich. Lennox Raith lief in der Klasse der 15-jährigen Jungen ein sehr starkes Rennen und beendete seinen Lauf über die 4 Runden auf der 200 Meter Bahn nach 2;29,12 Minuten. Bei den unter 18-jährigen Jugendlichen setzte Paula Pommerehne ein sportliches Zeichen, nach 2;54,64 Minuten lief die Schülerin, deren eigentliche Wettkampfdistanzen zwischen 5 und 10 Kilometern liegen, ins Ziel.

Maximilian, Lena, Paola, Sophie und Paula nach ihren Läufen. Foto: André Stache

Ihre 18-jährigen Schwestern Sophie (2;48,78 min) und Lena (2;42,35 min) starteten im Feld der Frauen und machten in ihren Zeitläufen ihre Sache sehr gut. Besonders die jüngere der Zwillinge, Lena, lieferte in ihrem Vorlauf ein spektakuläres Rennen und musste sich erst auf den letzten Metern durch die für den SV Turbine Neubrandenburg startende Polin, Paulina Ewelina Majchrzak (2;42,10 min), geschlagen geben. Die erfahrenste Laager Athletin, Dr. Anna Rebekka Kühl (2;56,12 min), konnte im 800 Meter Lauf nicht in den Bereich ihrer Bestzeiten laufen. Verantwortlich dafür war ihr 400 Meter Rennen (1;09,26 min), nur 90 Minuten vor diesem Lauf. Allerdings wird Anna dieser 400 Meter Wettkampf lange in Erinnerung bleiben. In diesem Rennen spurtete die für den 1.LAV Rostock startende 17-jährige, Johanna Martin, auf den zwei Hallenrunden zu einer Spitzenzeit von 52,76 Sekunden. Keine deutsche Jugendliche hat in diesem Jahrtausend bisher eine Hallenzeit unter 53 Sekunden erkämpfen können. Jetzt wackelt sogar die 44 Jahre alte deutsche U20-Hallen-Bestleistung über diese Distanz. Diese ist seit dem Olympiajahr 1980 im Besitz der Erfurterin Dagmar Rübsam, die allerdings handgestoppt nach 52,4 Sekunden im Ziel war. Damit sollte die Zeit der Rostockerin die beste sein, die für eine deutsche U20-Athletin je elektronisch gestoppt wurde.

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15. Barmer-Neujahrslauf in Laage

Mit dem Barmer-Neujahrslauf startete die Volkslaufsaison der Laager Laufgruppe und vieler sportlicher Gäste, denn immerhin 98 Läuferinnen und Läufer,  zwischen fünf und fünfundachtzig Jahren,  ließen sich in die Startlisten eintragen. Nach persönlichem Wohlbefinden und auch nach dem Leistungsgefühl waren  mit dem Startsignal alle Aktiven auf den unterschiedlichsten Strecken unterwegs. Für einige Sportlerinnen und Sportler war der Neujahrslauf der Einstieg in ein kleines Abenteuer, denn ohne Zeitdruck und Wertungen testeten sich nicht Wenige auf den etwas längeren Distanzen. Und bei kaltem Wind und unglaublich sauberer und klarer Luft erlebten alle den Zauber des Laufsports am eigenen Leib. Zudem führten die ortskundigen Ausdauersportler des SC Laage alle Wettkämpferinnen und Wettkämpfer wieder zurück in die Recknitzsporthalle.

Neujahrsläufer in Laage unterwegs. Fotos: Ralf Sawacki

Nach einer heißen Dusche, Kaffee, Kuchen und Tee und einer warmen Mahlzeit wurden Erfahrungen ausgetauscht und selbstverständlich Pläne geschmiedet. Schließlich machte das Gefühl, etwas geschafft zu haben, verbunden mit der Medaille und einer Urkunde, Lust auf mehr. Und besonders in Laage gibt es in diesem Jahr noch oft die Gelegenheit, miteinander aktiv zu sein. Neben den Teilnehmern, die zu großen Teilen aus Rostock und Güstrow angereist waren, gilt den ehrenamtlichen Helfern der Laager Laufgruppe, der Barmer-Krankenkasse und dem Catererehepaar, Madeleine und Stefan Dachner, ein besonderer Dank für die Unterstützung bei der Durchführung der Traditionsveranstaltung.

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Jahresempfang des SC Laage mit gut gelaunten Gästen

Mit über sechzig Gästen war der Jahresempfang des SC Laage ein echtes Event. Live-Musik, humoristische Unterhaltung, Ehrungen und gute Reden zogen sich wie ein roter Faden durch den Abend und alle Anwesenden kamen voll auf ihre Kosten. Neben den Freunden und Förderern, die traditionell mit Pressemappen und in diesem Jahr auch mit einem Leuchtturm geehrt wurden, standen die Sportlerinnen und Sportler im Mittelpunkt der traditionsreichen Veranstaltung. So wurden Dr. Anna-Rebekka Kühl und Marcel Raith als Sportlerin und Sportler des Jahres 2023 ausgezeichnet. Als Mannschaft des Jahres wurde die Jugendmarathonstaffel, mit Florentine Ostertag, Juliane Göllnitz, Niclas Lübs, Benjamin Menge und Lennox Raith, gefeiert.

Die geehrten Sportlerinnen und Sportler. Foto: Ralf Sawacki

Alle konnten mit herausragenden Leistungen die Farben des SC Laage, im zurückliegenden Jahr, präsentieren. Den Ehrenpreis des Vereins überreichte der 1.Vorsitzende, Stefan Grobbecker, an Enrico Ewert. Als Volleyballtrainer ist er unermüdlich engagiert und das schon viele Jahre. Eine Premiere war die Verleihung der Ehrenplakette für außergewöhnliche sportliche Leistungen. Diese erhielten Dr. Anna-Rebekka Kühl, Henriette Bohn und Dirk Bockelmann für ihre erfolgreichen Starts bei den Hallenwelttitelkämpfen der Leichtathleten in Toruń (Polen) bzw. Leichtathletikeuropameisterschaften in Pescara (Italien). Abgerundet wurde der Abend durch gute Gespräche und viele positive Anerkennung durch die unermüdlichen Freunde und Förderer des SC Laage.
Dem Caterer-Ehepaar, Madeleine und Stefan Dachner, gilt abschließend ein besonderer Dank. Sie konnten als Gastgeber wieder einmal überzeugen und sorgten in einem angemessenen Ambiente für das leibliche Wohl der Gäste.

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10. Aktivwochenende des SC Laage

Mit einem sportlichen Wochenende starteten mehr als vierzig Ausdauersportlerinnen und -sportler am zweiten Januarwochenende ins Wettkampfjahr. Ein Aktivwochenende kann von Außenstehenden als eine Art Trainingslager betrachtet werden. Befreit von täglichen Verpflichtungen erlebten die Teilnehmer intensive Erfahrungen, das ihr Hobby zum Teil schon Jahrzehnte begleitet. Die Teilnehmer brachten dabei die unterschiedlichsten Voraussetzungen mit. Dazu gehörten vereinslose, sportlich interessierte Läuferinnen und Läufer, aber auch ambitionierte Athletinnen und Athleten von den Heidehoppers aus Gelbensande, dem SV Pastow, den Rostocker Vereinen (TC Fiko und 1.LAV) und natürlich von der Laufgruppe des Sportclubs Laage.

Die Teilnehmer des Aktivwochenendes 2024. Foto: Heike Knabe

Herausragend waren die Bedingungen im Haus Kranich in Zinnowitz, das als Gastgeber absolut überzeugen konnte und allen Anforderungen und Wünschen gerecht wurde, und die Wälder auf der Insel Usedom, die natürlich als Trainingsgelände an diesem Wochenende eine große Rolle spielten. Aber auch Fitnessrunden, „Gedankenreisen durch den eigenen Körper“, die durch eine Klangschale unterstützt wurden, Saunabesuche nach den langen Ausdauerläufe, die für einige mehr als 120 Minuten lang waren, und außergewöhnlich tolle Fachvorträge waren Inhalte des nun schon 10. Aktivwochenendes. Viele gute Gespräche in den Abendstunden rundeten das Programm perfekt ab. Neben den Menschen die sich für diese Aktion einsetzten und sich einbrachten, gilt dem Laufsportfachgeschäft City-Sport aus der Rostocker Innenstadt und der Barmer Krankenkasse in Rostock ein ganz besonderer Dank. Ohne deren Unterstützung ist die Umsetzung eines solch beeindruckenden Projekts nicht realisierbar.

SC Laage

Überraschungsbesuch beim Training

Die Abgeordnete im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Sandy van Baal, besuchte in den zurückliegenden Tagen die Sportlerinnen und Sportler des SC Laage und erlebte vor Ort eine ganze Trainingseinheit von mehr als sechzig Laufgruppenmitgliedern in den Laager Recknitzsporthallen.
Die 46-jährige Mecklenburgerin machte sich ein Bild über die Trainingssituation der Mitglieder der Laager Laufgruppe. Hier konnte sich die Landtagsabgeordnete von den außergewöhnlich guten Standortbedingungen überzeugen.
Als engagierte Politikerin (FDP) nutze sie die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit dem Vereinssportlehrer der Stadt Laage, Ronny Behn, und dem 1.Vorsitzenden des Sportclubs Laage, Stefan Grobbecker. Kritisch wurde aber auch die Situation, bezogen auf die beschlossene Hallennutzungsgebühr für die Kinder und Jugendlichen, betrachtet.

Ronny Behn, Kristin Zimmermann (FDP), Frau van Baal, André Stache und Stefan Grobbecker. Foto: Pia Behn

Dabei wurde auch das Verhalten der Mehrheit der Stadtvertreter bei der zurückliegenden Stadtvertretersitzung betrachtet. Von Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit der Laager Sportvereine konnten die vor Ort anwesenden Vereinsvertreter nichts spüren. Vielmehr erlebten die Sportlerinnen und Sportler eine unglaubliche Unwissenheit und keine Bereitschaft einen Konsens zu finden. Die Aussage einer Stadtvertreterin: “Über das Thema wurde ausgiebig gesprochen und das bleibt jetzt so!“, sorgte für echtes Unverständnis und Stirnrunzeln. Denn am Ende geht es um unsere Kinder und damit um die Zukunft der Stadt Laage.

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Rostocker Silvester-Neujahrs-Lauf

Zum 43. Mal hatten die engagierten Sportfreunde des ESV Lok Rostock die Grundlagen für das Laufsportspektakel ganz am Jahresanfang gelegt und trotz des eisigen Winterwetters mit Straßenglätte waren über 130 Ausdauersportler dem Ruf des Veranstalters gefolgt, um eine der vier möglichen Wettkampstrecken zu absolvieren. Die Laufgruppe des Sportclubs Laage war an diesem Vormittag, trotz der besagten miesen Bedingungen, mit fast dreißig Läuferinnen und Läufern am Start.

Jugend forscht – die Laager Laufmädels beim Erkunden der Wettkampfstrecke kurz vor dem Lauf. Foto: Stache

Wie viele andere nutzten die nimmermüden Sportlerinnen und Sportler aus der kleinen Recknitzstadt die sportliche Gelegenheit und spulten in kleinen Gruppen ohne Wettkampfdruck im Stile einer Trainingseinheit ihre Kilometer ab. Von der eisigen Kälte gezeichnet, trafen sich alle in der Sporthalle, um ein von den Gastgebern bereitgestelltes Präsent entgegenzunehmen und die obligatorische Urkunde zu feiern. Und schon in der Sporthalle wurde philosophiert und es wurden Pläne geschmiedet, denn die Wettkampfsaison ist ja schon wieder in vollem Gange.

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Evangelisches Militärpfarramt unterstützt wichtiges Projekt

Wenige Stunden vor dem Jahresende konnte der Leiter des Evangelischen Militärpfarramtes, Martin Jürgens, eine gut gefüllte Spendendose an den Vorsitzenden des Mukoviszidose-Zentrums der Regionalgruppe Rostock, Bernd Weichmann, übergeben. Egal, ob bei den Seelsorgeläufen, den Familien-Fußballtagen, bei Rüstzeiten oder auch bei der Wanderung am Reformationstag – überall werben die Mitarbeiter den einen oder anderen Euro ein, um gute und auch sinnvolle Projekte zu unterstützen.

Bernd Weichmann und Martin Jürgens (re.) bei der Übergabe der Spendendose. Foto: André Stache

Und dazu gehörte im zurückliegenden Jahr auch die Arbeit der Regionalgruppe des Mukoviszidose-Zentrums der Regionalgruppe Rostock. In Deutschland leben etwa 8.000 Menschen mit dieser angeborenen und lebensbedrohenden Stoffwechselkrankheit. Die Drüsen im Körper bilden einen dickflüssigen Schleim. Organe wie Lunge oder Bauchspeicheldrüse werden dadurch dauerhaft geschädigt. Und das Leben mit ständigem Husten, Atemnot, wiederkehrenden Infekten, Untergewicht, Bauchschmerzen, fettige Stühle und verzögertem Wachstum ist für die Betroffenen unendlich schwer. Der in Rostock lebende Berufssoldat war sichtlich gerührt und bedankte sich auch im Namen seiner Familie für das Engagement des Evangelischen Militärpfarramts Laage.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelisches Militärpfarramt Laage

Reservistenkameradschaft darf stolz zurückblicken

In den zurückliegenden Monaten konnte die Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage nach ihrer Neuaufstellung im Zuge der planmäßigen Vorstandswahlen in Frühjahr 2023 ihre Aktivitäten planmäßig durchführen und darf zufrieden und dankbar zurückblicken. Neben den Arbeitseinsätzen am Blücherdenkmal in Laage, dem Sommerfest mit einer Besichtigung des Laager Fliegerhorstes, einer gemeinsam organisierten Wanderung am Reformationstag und dem Treffen mit Reservisten und Kameraden der Reservistenkameradschaft Leipzig-Leutzsch war sicherlich der Arbeitseinsatz einiger Kameraden im gut 800 Kilometer entfernten Joachimow-Mogily in Polen, etwa 60 Kilometer westlich von Warschau, der absolute Höhepunkt des zurückliegenden Jahres.

Der ehemalige Vorsitzende, Hauptmann d.R. Augustin, der RK Sanitz und der Vorsitzende der RK Fliegerhorst Laage, Stabsfeldwebel d.R. Stache im regen Austausch. Foto: R.Niemann

Mit Schaufeln, Spaten, Hacken und Sägen „bewaffnet“, konnten Männer, unter denen sich auch einige Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“ befanden, die wichtige Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. unterstützen. Außerdem konnte die Kameradschaft dem Volksbund wieder eine Sammelspende übergeben, die aus dem Erlös der Straßensammlung hervorging. Erstmalig waren Vorstandsmitglieder der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage bei der Gedenkveranstaltung, im Zuge des Volkstrauertages, am Ehrenmal im Laager Ortsteil Kronskamp, vor den Toren des Fliegerhorstes, zugegen. Den Verantwortungsträgern des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“ und des Evangelischen Militärpfarramtes Laage gilt ein besonderer Dank für die Unterstützung der Arbeit der Reservistenkameradschaft des Laager Fliegerhorstes.

A.Stache, StFw d.R. / 1.Vorsitzender der RK Fliegerhorst Laage