Mehr als 500 Mädchen und Jungen aus mehr als 60 Vereinen waren die Protagonisten des diesjährigen Ostseepokals für die 8 bis 13-jährigen Leichtathleten, aus ganz Deutschland und Polen, im modernen Leichtathletik-Stadion in Rostock. Organisiert durch den Kreis-Leichtathletik-Verband Rostock e.V.ist dieses Sportfest für viele Kinder ein Höhepunkt in ihrem sportlichen Leben. Der Sportclub Laage hatte in diesem Jahr eine Abordnung in das Feld der Spezialisten auf der 800 Meter Strecke geschickt und konnte mit guten Ergebnissen überzeugen.
Die sportlichen Kinder des SC Laage mit ihren Übungsleitern Jan Menge und André Stache. Foto: Pia Behn
Jonathan Gewiese (M 8 / 3:33,20 min), Ludwig (M9 / 3:12,24) und Richard Maag (M10 / 3;01,77 min) sowie Paul Piepke ( 3;02,42 min) liefen bei den Jungen sehr beeindruckende Wettkämpfe. Bei den Mädchen liefen die beiden 8-jährigen Hannah Hengevoß (3;33,16 min) und Lana Schumacher (3;36,09 min) sowie Melissa Blohm (W9 /3:35,11 min), Greta Piwko (W10 / 3:15,89 min), Clara Hinz (W11 / 3:19,45 min) und Lara Gaevert (W9 / 3:30,08 min) ebenfalls sehr engagiert mit und präsentierten vor einigen hundert Zuschauern ganz starken Sport mit hohem Unterhaltungswert. Der Vorstand des Sportclubs Laage beglückwünscht seine jungen Athletinnen und Athleten zu diesen Ergebnissen.
Abschließend gilt den Helfern und Kampfrichtern des SC Laage, die an diesem Tag die Veranstaltung tatkräftig unterstützt haben ein besonderer Dank.
Bei angenehmen frühlingshaften Bedingungen startete kurz vor dem langen Pfingstwochenende der 2. Kranichlauf auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt Laage. Eingeladen hatten dazu das Evangelische Militärpfarramt in Laage und das Katholische Militärpfarramt Rostock. Nach der Begrüßung durch Militärpfarrer Johannes Richter und einer kurzen Einweisung liefen die Ausdauersportler zum Teil direkt am Außenzaum des Fliegerhorstgeländes auf einem 5 Kilometer langen, wegen seiner Steigungen anspruchsvollen, Rundkurs zum Start- und Zielbereich. Besonders im 10 Kilometer Lauf entwickelten sich spannende Wettkämpfe und keine Position wurde den sportlichen Gegnern kampflos überlassen. Am späten Freitagnachmittag gehörten die Straßen des Fliegerhorstes fast ausschließlich den Athletinnen und Athleten. Mit Hendrik Freundt (34,00 min) und Juliane Göllnitz (40,19 min) wurden durch die jeweiligen Sieger echte Maßstäbe auf der windanfälligen Strecke gesetzt, was sich mit großem Applaus während der Siegerehrung widerspiegelte. Und auch der 5 Kilometer Lauf wurde durch das Ehepaar Monique (25,22 min) und Marcel Raith (18,14 min) von zwei erfahrenen Aktiven des Sportclubs Laage dominiert.
Militärseelsorgeassistent Andy Sawatzki und Militärpfarrer Richter umrahmen die Sieger und Geehrten. Foto: André Stache
Für Kinder und Hobby-Ausdauersportler wurde ein 3 Kilometer langer Pendellauf angeboten. Dieser wurde ebenfalls sehr gut angenommen und auch in diesem Lauf wurde um die Siegerpokale, die sich Leonel Valdez (13,37 min) und Greta Piwko (14,00 min) erspurteten, sportlich gekämpft. Erfreulich war, dass sich an diesem Abend neben Soldaten und Zivilbediensteten auch Aktive des SC Laage, des Laufteams Rügen und vom TuS Neukalen im Starterfeld befanden. Im Zuge der Veranstaltung nutzte Militärpfarrer Richter auch die Gelegenheit und überreichte Hauptfeldwebel Maria Sonnenberg die Ehrenurkunde des Leitenden Evangelischen Militärdekans Nord, Ernst Raunig, für ihr unermüdliches Engagement gegenüber der Evangelischen Militärseelsorge. Im Anschluss an die Wettkämpfe wurde bei Bratwürsten und anderen Leckereien über die Läufe philosophiert und Pläne für die nächsten Veranstaltungen geschmiedet, denn nach einem Lauf ist für Ausdauersportler immer vor dem nächsten Lauf. Mit der Verabschiedung wurde deutlich, wie wichtig diese Veranstaltungen besonders für unsere Familien sind. Gemeinsam Zeit zu verbringen, ist für alle wesentlich und durch nichts zu ersetzen. Deshalb gilt den Verantwortlichen des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“ ein besonderer Dank. Die Frauen und Männer, um den Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “S“, Oberst Dominique Gentzsch, schafften die Grundlagen für dieses eindrucksvolle Event.
André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Ev. Militärpfaramt Laage
Mit dem 2. Göllnitz-Schmooksberglauf, am 27.Juni 2026, hatte die Arbeitsgruppe Laufcup beim Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern für die ambitionierten Ausdauersportler einen absolut attraktiven Wettkampf in sein Programm aufgenommen. Und die Laufgruppe des SC Laage war mächtig stolz, nach den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr, diesen Lauf der Laufelite unseres Bundeslandes wieder anbieten zu können. Allerdings sind nun die Planungen unterbrochen worden, denn der Waldbesitzer erteilt zur Durchführung der sportlichen Aktion, in seinem Wald, keine Genehmigung. Damit bleibt den Menschen, die den Wald an diesem Vormittag organisiert als Erholungsort nutzen wollen, der Weg zum Schmooksberg verwehrt.
Waldläufe sind gesund und sollen Freude bereiten. Foto: Ralf Sawacki
Die Argumente des Waldbesitzers sind dabei geradezu unglaublich, fast lächerlich. Und trotzdem gibt es keine Möglichkeit der Durchführung – war aus Sicht der zuständigen Forstbehörde zu vernehmen. Damit werden alle Erwachsenenjahrgänge (10 km), mit einem Schlenker zum Waldrand, wie die Jugend (5 km) und die Kinder (2 km) auf dem Radweg in Richtung Plaaz auf einem Pendelkurs um die begehrten Laufcuppunkte kämpfen. Am Sportplatz der Gemeinde Diekhof wird die Organisation ihren Platz finden. Dazu gehören die Anmeldung, Versorgung und auch die Siegerehrungen. Selbstverständlich ist die Teilnahme am Göllnitz-Schmooksberglauf auch für Ausdauersportler ohne Vereinsbindung möglich und alle Ausdauersportler sind herzlich Willkommen. Weitere Informationen gibt es unter: www.sportclub-laage.de oder www.laage-online.de.
Weit mehr als 3.000 Ausdauersportler bildeten den äußeren Rahmen des 34. Rostocker Citylaufes. Unter den Läuferinnen und Läufern befanden sich auch 48 Laufsportler des SC Laage. Sie nutzten das Event, um Spaßbetont und im Bereich des Teambuildings aktiv zu sein. Angeboten wurden Laufstrecken von 21,0195 km, einem 10 Kilometerlauf, einem 6 Kilometerrennen und einen Familienlauf über 3 km – der mit Abstand die meisten Teilnehmer hatte. Für den Citylauf war ein Rundkurs von der Steinstraße, über die August-Bebel-Straße zum Vögenteich und die Lange Straße festgelegt worden. Ziel für alle Aktiven war der Neue Markt, wo auch die Siegerehrungen stattfanden.
Gratulation für Ricardo Wendt im Ziel. Foto: SC Laage
Neben der Organisation überzeugte die Traditionsveranstaltung durch die attraktive Streckenführung, die zum Teil durch die Innenstadt führte und durch die herausragende Stimmung der vielen Menschen am Rande der Laufstrecke. Den sportlich am höchsten einzuschätzenden Lauf über 10 Kilometer gewann Ricardo Wendt (34,20 min) vom Sportclub Laage. 2 Altersklassensiege, durch Silke Haak (W55) und Florentine Ostertag (WJU 18) sowie weitere 7 Podestplätze belegen das starke Niveau der Laager Laufgruppe. Für die Ausdauersportler aus der kleinen Recknitzstadt endete der Wettkampftag traditionell im Rostocker BLOCK HOUSE. Das Unternehmen hatte die Sportlerinnen und Sportler zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Dafür und auch für die kontinuierliche Unterstützung möchten sich die Clubläuferinnen und -läufer recht herzlich bedanken. Die komplette Ergebnisliste findet man unter www.rostocker-citylauf.de.
Am 1.Mai-Wochenende besuchte das Integrative Laufteam USE SOWAS e.V. aus Berlin unsere Recknitzstadt Laage und nahm am 25.Eurawasser-Waldlauf und am Volkssporttag aktiv teil. Hier ein Erlebnisbericht.
„Laufen, lachen, Laage“ – oder wie aus einer Schwedenstaffel plötzlich Crossläufer wurden
Yoga im Regionalexpress
Wer kennt es nicht?! Man freut sich wochenlang auf eine Reise, packt motiviert seine Sportsachen ein und denkt:
„Ach, die Zugfahrt wird diesmal bestimmt ganz entspannt.“ Tja.
Die Deutsche Bahn hatte diesmal zwar tatsächlich keine Verspätung, allerdings gefühlt sämtliche Menschen Deutschlands dieselbe Idee:
„Feiertag, Brückentag! Ab an die Ostsee.“
Das Ergebnis: Drei Stunden Zugfahrt im kreativen Wechsel zwischen stehen, halb sitzend und artistischem Liegen auf Gepäckstücken.
Yoga für Fortgeschrittene- nur ohne Matte.
Die Stimmung war trotzdem gut. Laufreise #7 — diesmal nach Rostock-Laage.
Ankommen, auspacken, ab zum Sportplatz
Kaum angekommen, bezogen wir unsere Zimmer, Ferienwohnungen und Apartments und machten uns direkt auf den Weg zum traditionellen Laager Familiensportfest.
Dort erwartete uns bereits Lauftrainer und Pfarrhelfer; Andre Stache, vom SC Laage, der uns nicht nur herzlich willkommen hieß, sondern uns die kommenden Tage mit viel Geduld, Humor und Engagement begleitete.
Und das Sportfest?
Ein echtes kleines Familienfestival.
Fußball, Handball, Volleyball, Tischtennis, Kinderlauf, Laserschießen und jede Menge gute Laune. Egal, ob groß oder klein — irgendwo war immer Bewegung, Gelächter oder jemand der versuchte, noch schnell einen Ball zu retten.
Die Sache mit der „Schwedenstaffel“
Der heimliche Star des Tages für uns war allerdings die sogenannte Schwedenstaffel. Für alle, die jetzt denken: „Ach schön, das Laufen bestimmt Schweden mit.“ Nein! Keiner hatte Ahnung, aber alle wollten mitmachen. Schöne Einstellung. Eine Schwedenstaffel ist eine ganz besondere Form des Staffellaufs.
In unserem Fall bedeutete das: 400 Meter – 800 Meter – 1200 Meter.
Drei Läuferinnen oder Läufer, drei verschiedene Distanzen.
Und ungefähr ab der Hälfte die Erkenntnis:
„Das war vielleicht doch anstrengender als gedacht.“
Denn bei dieser Staffel ist kluge Renneinteilung ungefähr so realistisch wie ein leerer Zug am Brückentag. Man läuft einfach los und gibt alles. Plötzlich rannten Groß und Klein über die Bahn, feuerten sich gegenseitig an und versuchten beim Staffelwechsel gleichzeitig Luft zu holen und die Orientierung zu behalten. Am Ende waren alle platt. Aber glücklich. So begann das lange Laufwochenende in Laage.
Guten-Morgen-Lauf statt ausschlafen
Der nächste Morgen begann sportlich. Während andere im Urlaub gemütlich ausschlafen und drei Stunden frühstücken, standen wir bereits beim „Guten-Morgen-Lauf“ auf der Strecke. Verrückt? Vielleicht ein bisschen. Aber bei diesem Wetter konnte man einfach nicht drinnen bleiben.
Sonne, blauer Himmel und Temperaturen, bei denen selbst der innere Schweinehund kurz überlegte, ob er vielleicht doch mitkommen möchte. Nach einem ausgiebigen Frühstück wurde die freie Zeit ganz unterschiedlich genutzt:
Spaziergänge, baden am See, Umgebung erkunden, Burpees im Garten oder Tischtennis im Wintergarten. Alles kann, nichts muss.
Fliegerhorst, gemeinsames Kochen und jede Menge Teamgeist.
Am Nachmittag war Andre erneut an unserer Seite und führte uns über den Fliegerhorst Laage. Spannend, interessant und definitiv mehr als nur „ein bisschen Flugzeuge anschauen“. Danach wurde gemeinsam gekocht. Und wie immer zeigte sich,
Teamarbeit funktioniert nicht nur auf der Laufstrecke. Während die einen Gemüse schnippelten, rührten andere in Töpfen oder diskutierten hochprofessionell darüber, ob Kartoffeln und Co scharfe Messer brauchen? Spoiler: Unverzichtbar.
Der große Tag – 25. Eurawasser-Waldlauf
Am 3. Mai wurde es dann ernst. Der 25. Eurawasser-Waldlauf stand an. Diesmal gingen fast alle zeitgleich auf die Strecke.
Der Rundkurs: 1,2 Kilometer Crosslauf durch den Wald.
Und zwar entweder fünf- oder zehnmal. (6km oder 10km) Das bedeutete: Man begegnete sich ständig wieder und feuerte sich gegenseitig an. Das machte diesen Lauf so besonders. Das nahmen nicht nur wir so wahr, sondern auch alle anderen Läufer und Zuschauer, die unsere inklusive Sportgruppe mit Applaus befeuerten. Spätestens bei der Siegerehrung mit der Übergabe von Medaillen, Urkunden und einem Pokal, wurde es dann erneut emotional. Denn am Ende ging es nie nur um Zeiten oder Platzierungen. Sondern um gemeinschaftliches Erleben.
Das Berliner Team im Laager Stadtwald. Foto: Team Berlin
Rückreise mit Überraschungseffekt
Und weil eine Laufreise ohne kleines Bahn-Abenteuer offenbar gesetzlich verboten ist, legte die Deutsche Bahn auf der Rückfahrt dann doch noch einen würdigen Schlusspunkt hin. Kleiner Hinweis an die Technikabteilung:
Wenn eine Toilettentür zugeht, wäre es wirklich hervorragend, wenn sie sich später auch wieder öffnen ließe. Anders ausgedrückt: Der betroffene Fahrgast lernte die Bedeutung von „eingeschränkter Bewegungsfreiheit“ auf eine völlig neue Art kennen.
Dankeschön!
Ein ganz besonderer Dank gilt der UHW-Förderstiftung, die uns diese vier wunderbaren gemeinsamen Tage überhaupt ermöglicht hat und uns seit Jahren unterstützt. Solche Reisen schaffen Gemeinschaft, Erinnerungen und Momente, die noch lange nachwirken. Ebenso danken wir unseren Schirmherren Prof. Dr. Ströhle, Marathonvater Horst Milde und Dr. Wolfgang Niemczyk, die dieses Laufreiseprojekt seit Jahren begleiten und unterstützen. Und natürlich gilt ein riesiges Dankeschön Dietmar Klocke, der dieses Laufreiseprojekt überhaupt erst ins Leben gerufen hat.
Ohne seine Idee, sein Engagement und seine Begeisterung wären all diese gemeinsamen Erlebnisse nicht möglich. Außerdem danken wir Nicole Slovan und Simone Prieß, die bei der Organisation unterstützt, motiviert und immer den Überblick behalten haben — was bei einer Reise inmitten von Sporttaschen, Startnummern und spontaner Ideen definitiv nicht selbstverständlich ist. Und natürlich Danke an Andre Stache und den SC Laage für die herzliche Aufnahme, Begleitung und dieses wunderschöne Wochenende.
Fazit
Laage 2026 war mehr als nur ein Laufwochenende. Es war Gemeinschaft. Sonne, Sport, lachen, kochen, spielen, Momente genießen und vor allem teilen. Irgendwo zwischen Crossstrecke, Schwedenstaffel und Frühstückskaffee wurde wieder klar: „Der innere Schweinehund hat schlechte Karten, wenn Menschen zusammen in Bewegung geraten!“
Im Zuge des monatlich stattfindenden Gottesdienstes wurde in den zurückliegenden Tagen dem Stabsfeldwebel Ricardo Timm in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage eine ganz besondere Ehre zuteil.
Aus den Händen des Evangelischen Standortpfarrers für den Fliegerhorst in Laage, Militärpfarrer Johannes Richter, erhielt er die Dankurkunde des Leitenden Evangelischen Militärdekan Nord mit Sitz in Kiel, Ernst Raunig.
Das Foto zeigt Ricardo Timm und Militärpfarrer Richter. Foto: André
Seit vielen Jahren unterstützt Stabsfeldwebel Timm die Arbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage zuverlässig und engagiert.
Militärpfarrer Richter sagte im Zuge der Auszeichnung: „Die repräsentative Urkunde und das dazugehörige Präsent sind ein Akt der Wertschätzung Deiner langjährigen Tätigkeit. Die Ehrung soll aber auch dahingehend verstanden werden, dass Dein stilles Engagement und die wertvolle Arbeit der vielen fleißigen Menschen in der Bundeswehr durchaus gesehen wird.“
André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage
Nachdem der Recknitztallauf in diesem Jahr ausfallen musste, suchten die Organisatoren der Laager Laufgruppe nach einer Möglichkeit, um traditionell den Feiertag zum sportlichen Ausgleich zu nutzen. Aufgrund einiger Vorerfahrungen kam sehr schnell der Gedanke, im Bereich der Burg Schlitz, zwischen Teterow und Waren, sportlich aktiv zu werden. Das Interesse für diesen sportlichen Vormittag war erwartungsgemäß hoch und auch die Bereitschaft zum Backen, Grillen und Leckereien bereitzustellen ebenfalls.
Das obligatorische Erinnerungsfoto direkt an einem kleinen See. Foto: André Stache
Am Himmelfahrtsvormittag wurde die Stimmung allerdings durch das Regenwetter etwas getrübt. Während die Erwachsenen die Burg ein- oder mehrmals umrundeten, konnten die Kinder nach einem kurzen Lauf über 2 Kilometer ihr Können bei Sprintwettbewerben auf matschigen Wegen unter Beweis stellen. Gemeinsam trafen sich dann alle Teilnehmer unter einem Unterstand am See und zelebrierten eine kleine Läuferparty. Zu dieser Zeit wurde auch die Sonne neugierig und schaute den Sportlerinnen und Sportlern fröhlich zu. Die Veranstaltung war von allen als absolut positiv aufgenommen worden und wird nach dem Prinzip „Sportler für Sportler“ definitiv eine Wiederholung finden.
Zur vielfältigen Vereinsarbeit gehört immer die Aussicht über den Tellerrand hinaus. Auch die Organisation eigener Veranstaltungen geht aus diesem Grunde oft mit einem Blick zu anderen erfolgreichen Vereinen und Organisationen einher. Schon deshalb durften sich fast 30 Sportlerinnen, Sportler und auch Ehrenamtler des Sportclubs Laage über eine Einladung zum Basketball-Bundesligaspiel der Rostocker Seawolves gegen die Veolia Towers aus Hamburg durch das Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik, freuen. In der mit mehr als 4.500 Fans fast ausverkauften Rostocker Stadthalle, die als Heimspielstätte der Seawolves auch als „Wolfshöhle“ bezeichnet wird, erlebten die Recknitzstädter ein packendes Spiel und die Faszination Basketball hautnah. Der Höhepunkt war definitiv die Begrüßung der Laager Laufgruppe in einer Auszeitpause durch den Hallensprecher.
Ein Erinnerungsfoto war der perfekte Abschluss der fast 3-stündigen Veranstaltung. Foto: SC Laage
Damit hatte keiner gerechnet und alle Sportlerinnen und Sportler des SC Laage waren mächtig stolz. Die sportliche, freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik und dem Sportclub Laage wurde durch die Einladung zu diesem besonderen Event ganz stark untermauert. Deshalb ist es für die engagierten Vereinsmitglieder ein echtes Bedürfnis, ein herzliches DANKESCHÖN an das Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik zu sagen. Das hochdramatische Spiel, die Stimmung und auch die Atmosphäre werden bei den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.
Im schmucken Leichtathletik- Stadion des SV Bad Doberan organisierten die Gastgeber zum 1.Mal die Landesmeisterschaften im Bahnlauf über 5.000 m und 10.000 Meter. Weit über 150 Läuferinnen und Läufer nutzten die Gelegenheit und kämpften an diesem Tag um Titel, Medaillen und Laufcuppunkte. Besonders die Frauenfraktion des SC Laage ließ es an diesem Tag, über die 25 Stadionrunden, richtig krachen. Mit der Goldmedaille für Dr. Silke Haak (W 55 /52;40,36 min), Silberplaketten für Sandra Murr (W 40 / 48;01,52 min) und Yvonne Lübs (W 50 / 51;07,51 min) und der Bronzemedaille für Dr. Anna Rebekka Kühl (W 45 / 51;30,79 min) landeten alle Frauen auf dem Siegerpodest.
Sandra, Anna, Yvonne und Silke mit ihren Medaillen. Foto: André Stache
Zudem hatten am frühen Vormittag, über 5.000 Meter, Paula Pommerehne (WJU20 / 24;19,72 min) mit Silber und Lara Piepke ( WJU 18 / 24;00,21 min) mit Bronze ganz stark vorgelegt. Für die Laager Medaillensammler war das aber noch nicht genung, denn die schnellsten Männer des Clubs, Hendrik Freundt (M35 / 37,29,84 min) und Ole Reinholdt (M30 / 37;29,90 min), belohnten sich mit Silber und Bronze in ihren Altersklassen. Im Rahmenprogramm der Meisterschaften fanden zudem Läufe über 3.000 und 2.000 Meter statt. Mit einem überzeugenden Sieg setzte die fast 13-jährige Jasmin Malachowski nach 12;27,11 Minuten ein starkes Zeichen. Die Leistungen der beiden fast 14-jährigen Paola Paeschke (12;40,71 min) undJessie Schumacher (14;24,35 min) sind ebenfalls als sehr ordentlich zu erwähnen. Mit dem 4.Platz im Lauf der unter 16-jährigen konnte der noch 14-jährige Maximilian Kühl (19;30,34 min) ebenfalls beindrucken.
Die Deutschen Meisterschaften der Langstaffeln haben jedes Jahr einen besonderen Charme, da diese Veranstaltung allen Altersklassen die Chance bietet, sich auf nationaler Ebene miteinander zu messen. Neben den Aktiven Klassen der Frauen und Männer sowie den U23- und U20-Staffeln sind auch die Masters-Altersklassen fester Bestandteil des Meisterschaftsprogramms. Bei den diesjährigen Meisterschaften am 1. Sonntag im Mai im Otto-Schade-Stadion in Celle ging auch die W40-Staffel des Sportclubs Laage mit Yvonne Lübs, Sandra Murr, Kathleen Maag und Dr. Anna-Rebekka Kühl an den Start – und das in gleich zwei Disziplinen: über 4 x 400 Meter sowie 3 x 800 Meter. Bereits beim Eintreffen im Stadion war die besondere Atmosphäre einer Deutschen Meisterschaft spürbar und das Stadion beeindruckte mit seinen 8 Rundbahnen und der damit verbundenen Größe. Die Vorfreude war groß, gleichzeitig aber auch die Anspannung, sich auf nationaler Ebene zu präsentieren. Die Wetterbedingungen waren gut. Warme Temperaturen und nur teilweise auftretender dann allerdings kräftig wehender Wind. Den Auftakt bildete die 4 x 400-Meter-Staffel. Die Altersklassen W35 und W40 teilten sich hierbei einen Lauf. In der Besetzung mit Yvonne Lübs als Startläuferin, gefolgt von Sandra Murr, Kathleen Maag und Schlussläuferin Dr. Anna-Rebekka Kühl zeigte das Team ein engagiertes Rennen mit sauberen Wechseln. Jede Läuferin brachte ihre Stärken ein und kämpfte um jede Sekunde. Mit einer Zeit von 4:57,97 Minuten erreichte der Sportclub Laage einen starken vierten Platz und verpasste das Podium nur knapp. Der Sieg in dieser Konkurrenz ging an die Startgemeinschaft Bedburg-Dinslaken-Goch, die sich in 4:25,69 Minuten durchsetzen konnte.
Die starken Frauen des SC Laage: Sandra, Kathleen, Yvonne und Anna. Foto: Andreas Lübs
Gute zwei Stunden später folgte das Rennen über die 3 x 800 Meter und stellte die Staffel vor eine ganz andere Herausforderung, bei der neben Ausdauer auch Renneinteilung und taktisches Gespür gefragt waren. Auch hier teilten sich die Altersklassen W35 und W40 einen Lauf. In der Reihenfolge Yvonne Lübs, Kathleen Maag und Dr. Anna-Rebekka Kühl überzeugte der Sportclub Laage auch hier durch eine geschlossene Leistung und großen Einsatzwillen. Unterstützt vom Teamgeist an der Bahn entwickelte sich ein engagiertes Rennen, das in einer Zeit von 8:45,47 Minuten mit einem hervorragenden dritten Platz und damit einem Platz auf dem Podest belohnt wurde. Neben den Platzierungen bleiben vor allem die gemeinsamen Eindrücke dieses Wettkampftages in Erinnerung: der Zusammenhalt im Team, die gegenseitige Unterstützung und das Erlebnis, bei nationalen Meisterschaften an den Start zu gehen. Für den Sportclub Laage war der Auftritt in Celle somit nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch ein wertvoller gemeinsamer Moment. Die vollständige Ergebnisliste findet man unter: www.ergebnisse.leichtathletik.de.
Der äußere Rahmen für den 25.Eurawasser Waldlauf war perfekt.Sommerliche Temperaturen, ein beeindruckendes Teilnehmerfeld und eine bestens vorbereitete Wettkampfstrecke luden förmlich ein, den Kampf um die Pokale und Sachpreise aufzunehmen. Und mit dem Startsignal entwickelten sich tolle sportliche Wettkämpfe. Immerhin 137 Läuferinnen und Läufer und einige Walker stellten sich bei bestem Laufwetter der sportlichen Herausforderung und alle kämpften mit Bravour bis zum letzten Meter. Den Hauptlauf über 12 Kilometer gewann Sebastian Schütt (54,54 min) vor Felix Michaelis (55,31 min) und Swen Langschwager (56,04 min). Bei den Frauen siegte Sophia Heuck (1;05,10 h)vor ihrer Vereinskameradin vom SC Laage Silke Haak (1;09,02 h) und der Hamburgerin Carolin Ahrens (1;10,39 h).
Laufend im Stadtwald unterwegs. Foto: Ralf Sawacki
Die Sieger des 6 Kilometer Rennens kamen mit Jasmin Malachowsi (28,51 min) und Maximilian Kühl (27.01min) vom gastgebenden SC Laage. Schnellstes Mädchen über die 2,4 Kilometer Strecke wurde Anne Höppner vom LAC Ribnitz Damgarten/Sanitz. Schnellster Junge war der Lantower Paul Piepke, der nach 10,45 Minuten ins Ziel lief. Sehr angenehm war die Präsenz der Gnoiener Walker. Das Team wurde genauso gefeiert wie das Integrative Laufteam USE SOWAS e.V. aus Berlin. Eine Lauftruppe, die echt beeindruckte und absolut begeisterte. Die Siegerehrungen wurden vom Regionalleiter des Unternehmens EURAWASSER, Herrn Andreas Russ, und dem 1.Vorsitzenden des Sportclubs Laage, Stefan Grobbecker, vollzogen. Das Kuchenbüfett, von der Laager Laufgruppe zusammengestellt, Teilnehmermedaillen und eine opulente Versorgung waren traditionell kaum zu toppen. Ein besonderer Dank ging nicht zum ersten Mal an den Hauptsponsor des SC Laage. Das Unternehmen Eurawasser und die engagierten Menschen um den SC Laage machten diese Veranstaltung zu einem echten Volksfest.
ast
Erinnerung: An den 1.Waldlauf können sich kaum Menschen erinnern. Es war ein verregneter Maisonntag im Jahr 2001 und die Organisatoren hatten an diesem Tag mehr Pokale als Teilnehmer auf der Waldwiese am Stadtwald platziert. Allerdings kann sich heute echt sehen lassen was sich daraus entwickelt hat. Nach nun schon 25.Auflagen darf man in Laage wirklich stolz auf das Geleistete sein. Immerhin haben durch diese Veranstaltung mehr als 3.000 Menschen den Laager Stadtwald besucht und damit ein Stück Natur in unserer Heimat erlebt. Der Wald wird seit mehr als 20 Jahren durch die Laufgruppe vom Müll befreit und die Wege wurden auf Initiative der Organisatoren durch die Stadt Laage in einen sehr soliden Zustand versetzt.
Traditionell finden die Landestitelkämpfe über die 21,095 Kilometer seit vielen Jahren im Rahmen des Neubrandenburger Kulturparklaufes statt und erfreuen sich bei den Ausdauersportlern unseres Landes größter Beliebtheit.
Für die meisten Aktiven ist dieser sehr flache und schnelle Rundkurs in der Nähe des Tollensesees ein bekanntes Terrain. Allerdings ist es auch äußerst gewöhnungsbedürftig, die 10 Runden á 2,1 Kilometer abzuspulen. Ganz angenehm empfand das trotz der Hitze, aus Sicht der Laager Abordnung, Juliane Göllnitz. Nach einem beherzten Lauf konnte sich die Langstreckenspezialistin nach 1;40,50 Stunde über den Titel in der Klasse der über 20-jährigen Damen freuen. In ihrer Begleitung lief der 45-jährige Marcel Raith zu einer auch für ihn selbst überraschenden Bronzemedaille. Eine Silbermedaille erkämpfte sich Hendrik Freundt in der Klasse der über 30-jährigen Männer, nach 1;21,18 h.
Juliane und Marcel. Foto: M.B. Pries Die starke Jugend. Foto: A. Stache
Im Rahmen der Veranstaltung fanden für Kinder und Jugendliche Läufe über 2 und 5 Kilometer statt, deren Ergebnisse in den Nachwuchslaufcup und dem Landeslaufcup einfließen. Hier zeigten die Clubläuferinnen und -läufer aus Laage herausragende Ergebnisse und überzeugten auf der ganzen Linie. Herauszuheben sind hier die Altersklassensiege durch Jasmin Malachowski (WJU14) nach 22,44 Minuten und der 1.Rang von Maximilian Kühl in der Klasse der unter 16-jährigen nach 19,54 Minuten im 5 Kilometer Rennen. Weitere 8 Jugendliche der Laager Laufgruppe platzierten sich in ihren Altersklassen auf dem Podest. Im Lauf über die 2 Kilometer Distanz konnten die Kinder des SC Laage mit sehr ordentlichen Platzierungen aufwarten. Drei Mädchen und vier Jungen blieben unter der 10 Minuten Marke. Die komplette Ergebnisliste findet man, unter: www.tollense-timing.de .
Am Nachmittag des Laager Volkssporttages wurde in diesem Jahr , bei hochsommerlichen Themperaturen, ein Staffellauf angeboten, der sehr gut angenommen wurde. Das Prozedere war dabei denkbar einfach. Dem 1. Staffelläufer war der Start über 400 Meter, also eine Stadionrunde, vorbehalten. Der Zweite absolvierte zwei Stadionrunden, also 800 Meter. Der 3. Läufer durfte drei Stadionrunden laufen, also 1200 Meter. Insgesamt 7 Teams gingen an den Start und überzeugten durch großen Kampf und Einsatzbereitschaft.
Die Teams auf dem Silber- und Bronzeplätzen. Foto: André Stache
Nach dem Startsignal stürmten die Startläufer ohne erkennbare taktische Zwänge los und lieferten den Zuschauern ein Feuerwerk an Einsatzbereitschaft und Leistung. Begleitet wurden die Ausdauersportlerinnen und -sportler durch einen gut aufgelegten DJ und viel Applaus und Anerkennung. Sieger wurde das Team der Laager Fußballer um Danny Ahrens. Überzeugend gewannen die Kicker das Rennen vor Julia Hinz und ihrer Tochter Clara. Beide hatten sich mit Emmi Wiegold verstärkt. Auf den 3.Rang lief Greta Piwko, die mit ihren Eltern Anita und Sebastian ein Team bildeten. Unglaublich Stolz nahmen die Sieger ihre Pokale entgegen. Medaillen gab es, bereitgestellt durch die Stadt Laage, für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Eine echte Bereicherung waren die Teams der inklusiven Laufgruppe SOWAS aus Berlin.
Bei sommerlichen Temperaturen starteten auch in diesem Jahr, am 1. Mai, Mädchen und Jungen im Zuge eines Kinderlaufes im Laager Stadtwald, der seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Volkssporttages ist. Unterstützt wurde diese sportliche Aktion von der Laager Wohnungsgesellschaft mbH (LWG). Im Mittelpunkt standen natürlich die 4 bis 9-jährigen Mädchen und Jungen an diesem Vormittag.
Eine tolle Stimmung an der Laufstrecke. Foto: A. Kühl
Mit ganz viel Eifer waren die Kinder am Start und auch viele anwesende Eltern waren nach den Läufen ihrer Sprösslinge von der Aufregung und Einsatzbereitschaft „schwer gezeichnet“. Zwischen 400 und 1200 Metern durften die Kinder, je nach Alter, bewältigen und alle erledigten das mit Bravour unter dem Beifall ihrer Familienangehörigen und Freunde. Mit dem Startsignal durch Jan Menge verwandelte sich der Stadtwald in eine echte Arena. Lobenswert war auch der Einsatz der Mädchen und Jungen von der Laager Laufgruppe. Sie begleiteten die Wettkämpfer im Stadtwald, sodass kein Kind alleine auf der Wettkampfstrecke unterwegs war. Ein besonderer Dank gilt auch der Stadt Laage. Sie hatte im Zuge des Volkssporttages die Veranstaltung mit Pokalen und Medaillen unterstützt. Die Siegerehrung wurde von der Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, von der Mitarbeiterin der Wohnungsgesellschaft, Claudia Rosenow, und dem Vereinsberater des KSB, Ronny Behn, zelebriert.
Im Zuge einer Jubiläumsveranstaltung der Physiotherapiepraxis Felix Elsner überraschte der Laager Lauftrainer, André Stache, mit einer Trainingsgruppe des Sportclubs Laage den Laager Physiotherapeuten Felix Elsner. Im Gepäck hatte das Laufteam die Ehrenurkunde des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern und einen repräsentativen Pokal. Mit Worten des Dankes traf Stache, als Mitglied der Arbeitsgruppe Laufcup, den Nerv der Anwesenden und anhaltender Beifall untermauerte die Worte des 2.Vorsitzenden des Sportclubs Laage.
Die Übergabe der Ehrenurkunde an Felix Elsner (li.). Foto: Heike Knabe
Das Team um Felix Elsner unterstützt die Ausdauersportler des Sportclubs Laage seit einigen Jahren und konnte bisher immer mit seiner medizinischen Expertise helfen und vielen Sportlerinnen und Sportlern schmerzfreie Trainings- und Wettkampfstunden ermöglichen, die oft von persönlichen Erfolgen gekrönt wurden.
Der Sportclub Laage wünscht dem 36-jährigen und seinem Team viel Kraft und Erfolg im Leben – beruflich und natürlich auch privat.
Auch in diesem Jahr zelebrierte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine repräsentative Dankeschön-Veranstaltung für tatkräftige Unterstützer seiner Arbeit. Traditionell möchten die Verantwortlichen den ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammlern und allen weiteren Unterstützern für ihr Engagement danken. Nach der Begrüßung durch die Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, Birgit Hesse, richtete der Landesvorsitzende des Volksbundes, Lorenz Caffier, Worte an die Anwesenden.
Bernd Weichmann und André Stache (re.) nach der Ehrung. Foto: RK Flg Hst Laage
Im Anschluss daran wurden Menschen mit persönlichen Auszeichnungen bedacht. Zu diesen gehörten mit dem Hauptfeldwebel, Bernd Weichmann, und dem Stabsfeldwebel d. R. André Stache, zwei engagierte Kameraden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage. Beide erhielten für ihr persönliches Engagement die Anerkennungsmünze des Volksbundes in Silber. Für den Berufssoldaten, Bernd Weichmann, der seinen Dienst auf dem Laager Fliegerhorst versieht und den Militärseelsorgeassistenten beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage, André Stache, waren die Ehrungen ein zusätzlicher Ansporn, weiter aktiv ehrenamtlich zu agieren. Gute Gespräche im Café Niklot, zentral gelegen im Schloss unserer Landeshauptstadt, und Musik des Bläserquartetts vom Heeresmusikkorps Neubrandenburg rundeten die Ehrungsveranstaltung perfekt ab.
Der traditionelle Arbeitseinsatz der Laager Laufgruppe wenige Stunden vor dem Volkssporttag mobilisierte wieder mehr als dreißig Menschen, um auf der Laufstrecke im Stadtwald, dem Parkplatz an den Sporthallen und auf der Recknitzkampfbahn, als Müllsammler aktiv zu werden. Es wurde jede Menge Unrat gesammelt und in Säcken verpackt, um diesen einer fachgerechten Entsorgung zu zuführen. Im Wald wurde zudem die Laufstrecke von Ästen und losem Wurzelwerk auf den Wegen befreit und Löcher die durch Korrosion und Wild entstanden waren, geschlossen.
Reservisten arbeiten am Blücherdenkmal. Foto: André Stache
Zeitgleich schafften sich Kameraden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage am Blücherdenkmal. Sie entfernten Unkraut und sammelten Müll aus den umliegenden Hecken und von den Wegen. Im Anschluss an die Arbeiten trafen sich alle noch an der Laager Recknitzsporthalle. In einer lockeren Abschlussrunde bei Würstchen und Saft für die Kinder sowie einer Flasche Bier für die Erwachsenen wurde sich ausgetauscht und die nächsten Termine besprochen. Ein Kamerad bemerkte in der gemeinsamen Dankeschön-Runde: “Aktive Vereinsarbeit, wie wir sie in unserem Land erleben, ist das Abbild unserer Gesellschaft. Im Zuge seiner gesellschaftlichen Gegenwirkung ist aktives Vereinsleben, aber auch ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität besonders in kleineren Gemeinden. Damit ist Vereinsarbeit ein wegweisender Bestandteil im Leben jeder Kommune.“ Den fleißigen Helferinnen und Helfern gilt abschließend ein großes Dankeschön.