Alle Beiträge von admin2

Haus Kranich vom Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern geehrt

Mit der Ehrenurkunde des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern im Gepäck reiste der Laager Lauf-Trainer, André Stache, in den zurückliegenden Tagen auf die Insel Usedom. Ziel war das Haus Kranich in Zinnowitz. Vor Ort überreichte der 57-jährige, der auch Mitglied der Arbeitsgruppe Laufcup im Leichtathletik-Verband ist, die Ehrenurkunde an die Leiterin des Hauses, Sonja Maier. Die Auszeichnung mit der Ehrenurkunde des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern ist ein Akt der Wertschätzung des Verbandes und das äußere Zeichen der Wahrnehmung der Aktivitäten des Hauses zum Wohle des ehrenamtlich gelebten Vereinssports.

Das Foto zeigt Sonja Maier mit der Ehrenurkunde. Foto: André Stache

Seit vielen Jahren unterstützt das gemeinnützige Tagungshaus die Laufgruppe des Sportclubs Laage bei Trainingslagern, Aktivwochenenden und auch Familien-Sportwochenenden. Das alles waren auch für das Präsidium des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern genug Gründe, die Einrichtung und besonders die Leiterin mit der Urkunde zu ehren. Schon wenige Stunden nach der persönlichen Übergabe fand die Urkunde einen würdigen Platz im Eingangsbereich des Hauses. Besonders die Laufgruppe des Sportclubs Laage wünscht dem Haus Kranich und seinen Mitarbeitern alles Gute und noch viele gemeinsame Jahre.

ast

Soldatenrüstzeit mit Laager Luftwaffensoldaten

Fast zwanzig Soldatinnen und Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders „S“ aus Laage waren der Einladung von Militärdekan Martin Jürgens zu einer Soldatenrüstzeit nach Zinnowitz auf die Insel Usedom gefolgt. Unter den Teilnehmern befanden sich mit Oberst Joachim „Joe“ Kaschke auch der ranghöchste Uniformträger des Fliegerhorstes und die Kommandeure der Fliegenden Gruppe, Oberstleutnant Domenik Gentzsch, und der Technischen Gruppe, Oberstleutnant Torsten Düsing. In einer entspannten Atmosphäre wurde gemeinsam an gesellschaftlichen Fragen aus christlicher Sicht gearbeitet.

Das Foto zeigt die Teilnehmer der Soldatenrüstzeit. Foto: Sonja Maier

Dabei wurde das Kernthema, „Der Soldat in unserer Zeit!“, aus unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet und natürlich auch über die Facetten des Berufes offen philosophiert. Und trotz der inhaltlichen Themenarbeit blieb Zeit für kurzweilige Morgenandachten, gemeinsame sportliche Aktivitäten und viele gute Gespräche. Nach dieser Erfahrung konnten  die Unteroffiziere und Offiziere wieder gut „gerüstet„ in Ihren Alltag gehen. Ein besonderer Dank galt am Ende neben Stabsfeldwebel Daniel Schwarz, der einen großen Teil der Organisation bewältigt hatte, dem Personal des Hauses Kranich in Zinnowitz. Sehr angenehm war die Leidenschaft des Personals im Haus Kranich. Deren besonderes Engagement und die Absicht, immer für die Gäste da sein zu wollen, waren die Grundlage für diese tolle Soldatenrüstzeit.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelisches Militärpfarramt Laage

13.Spätsommerlauf im Speckgürtel von Rostock

Bei wechselhaftem Wetter konnte der Spiel- und Sportverein SSV Kritzmow e.V. weit über 150 Ausdauersportler begrüßen und bot seinen Gästen einiges. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hatte gezeigt, dass dieser Volkslauf Spaß macht und seinen eigenen Reiz hat.
Bei nicht wenigen Läuferinnen und Läufern hat der Spätsommerlauf einen festen Platz im Terminplan der Sportler. Sportlich hat die Veranstaltung natürlich, auch wegen der vielen Streckenangebote von 2,5 Kilometer, 6 und 10 Kilometer und einer Walkingstrecke von 6 Kilometern, seinen Reiz. Direkt nach dem Start liefen die Aktiven vom Gewerbegebiet, wo eine Volksfest ähnliche Stimmung dem Herbstwetter trotzte, in südliche Richtung. Der erste und einzige Anstieg erwartete die Ausdauersportler an der Brücke über den Autobahnzubringer zur A 20. Bereits nach einem knappen Kilometer hatte sich das Feld schon weit auseinandergezogen und die Läuferschar zog es in den Fahrenholzer Wald. Das Laufen, auf den in der Nacht durch starken Regen völlig aufgeweichten Boden, war durchaus anstrengend und forderte alle Aktiven. Auch die Markierungen am Boden waren verwässert. Aber an allen kniffligen Punkten standen freundliche, zum Teil motivierende Streckenposten, so dass es unmöglich war, sich zu verlaufen.
Dickes Lob an die Organisatoren und Helfer!
Für die knapp 10 km waren zwei Runden durch den Wald zu bewältigen. Im Anschluss ging es auf den Rückweg in Richtung Kritzmow, wieder über die Brücke bis zum Ziel am Baumarkt. Für jeden Teilnehmer gab es als Lohn und Anerkennung eine selbstgebastelte Medaille aus Gips.

Stefan Grobbecker im Ziel. Foto: Grit Winkelmann -Göllnitz

Unter den Läuferinnen, Läufern und Walkern befanden sich auch Aktive der Laager Laufgruppe. Und die Ergebnisse der Recknitzstädter können sich durchaus sehen lassen. Der 55-jährige Stefan Grobbecker lief im 10 Kilometer Lauf wenige Wochen vor seinem geplanten Herbstmarathon in Nordamerika nach 47,31 Minuten ins Ziel. Ganz stark präsentierten sich auch Marcel und Lennox Raith. Während der fast 13-jährige Lennox das Schülerrennen über 2,5 Km nach 9,43 Minuten gewann, siegte Papa Marcel auf der 6 km Runde nach 25,45 Minuten. In diesem Lauf belegte Johanna Heuck (29,14 min) den 2.Platz in der Frauenkonkurrenz. Gefolgt von der 12-jährigen Pia-Joelina Boldt (29,44 min). Sarah Liesegang lief als 2. Frau nach  2,5 km ins Ziel und sorgte damit für ein  perfektes Teamergebnis.
Fazit: Trotz des ungemütlichen Wetters war es eine schöne Veranstaltung mit eigenem Charme.

ast 

15.Baaber Heidelauf – erfolgreicher geht es kaum für den SC Laage

Nach einer gemütlichen Anreise im Bus auf die Insel Rügen, ins Ostseebad Baabe, organisierten sich 34 Laager Läuferinnen und Läufer, um am 15.Baaber Heidelauf teilzunehmen, der auch in diesem Jahr ein Wertungslauf im Laufcup Mecklenburg-Vorpommern war. Die Ausdauerathleten im Hauptlauf über 15 km absolvierten zunächst 1 km im Stadion und liefen dann in die Baaber Heide, wo es galt 3 Waldrunden von jeweils 4 km zu bewältigen. Die Strecke mit Crosscharakter war dabei sehr anspruchsvoll und alle Langstreckler mussten sie mindestens einmal absolvieren. Für den SC Laage wurde dieser Hauptlauf zum echten Punkterennen, denn mit Stella Grobbecker (W20/1;13,35 h), Sandra Murr (W40/1;10,10), Dr.Anna-Rebekka Kühl (W45/1;22,45 h),Ole Reinholdt (M30/59,36 min), Stefan Grobbecker (M55/1;04,04) und Heinz Peter Zettl (M60/1;04,56 h) gelangen den Clubläuferinnen und -läufern nicht weniger als 6 Altersklassensiege. Außerdem folgen Kathleen Maag, Petra Grobbecker und Heinrich Wiechert, mit ihren Ergebnissen, den Siegern auf das Podest. Im 10 Kilometer Rennen, der der unter 20-jährigen Jugend als Cup-Lauf angeboten war, gelang das auch der 19-jährigen Joelina Raith, nach 48,05 min. Außerhalb der Cupwertung konnte die 32-jährige Sarah Liesegang ihre Klasse nach 59,03 Minuten gewinnen. Im 6 Kilometerlauf hingen die Trauben für die Jugendlichen etwas höher und trotzdem konnten sich die Nachwuchssportler*innen gut platzieren. Allen voran der 14-jährige Benjamin Menge. Nach 24,31 Minuten beendete der Schüler als Gesamtzweiter sein Rennen. Mit Paula Pommerehne (28,53 min) und Vanessa Koch (29,30 min) liefen zwei Laager Mädchen auf das Podest bei den unter 16-jährigen.

Das Team des SC Laage. Foto: Grit Winkelmann-Göllnitz


Im 2 Kilometer Lauf, einem Wertungsrennen im Intersport Nachwuchslaufcup, siegte der 13-jährige Lennox Raith bei den unter 14-jährigen nach sehr ordentlichen 8,01 Minuten. In diesem Rennen konnten die 9-jährige Johanna Kühl (10,35 min) und die 12-jährige Pia Joelina Boldt (8,29 min) den Silber bzw. Bronzeplatz erkämpfen. Das alles wurde von den Aktiven im Ziel beim anschließenden Beisammensein ausgewertet, und auch über die Bedingungen wurde heftig philosophiert. Denn die Laufstrecke war zum Teil sehr steinig und sandig und war deshalb für alle eine echte Herausforderung.

ast

25 Jahre Geschwader „Steinhoff“ in Laage

25 Jahre – das ist eine lange Zeit, um zu wachsen, sich zu verwurzeln und auch ernst genommen zu werden. Deshalb ist ein herzlicher Glückwunsch durchaus angebracht. Das Evangelische Militärpfarramt Laage hat diesen langen Zeitraum zu großen Teilen mitbegleitet. Als das damalige Jagdgeschwader 73 „Steinhoff“ 2004 die ersten, hochmodernen Maschinen des Waffensystems EUROFIGHTER übernahm, fungierte der leider viel zu früh verstorbene Pastor Detlef Brügmann als Evangelischer Standortpfarrer noch im Nebenamt auf dem Fliegerhorst in Laage als Seelsorger. Mit seinem Tod, im Jahre 2005, übernahm das Evangelische Militärpfarramt in Neubrandenburg mit dem damaligen Leiter Militärpfarrer Christian Finkenstein die Arbeit auf dem Fliegerhorst. Im Jahr 2008 wurde das Evangelische Militärpfarramt in Laage aufgestellt und seitdem bilden das Militärpfarramt und das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ eine echte Einheit. Deshalb heißt „25 Jahre Geschwader „Steinhoff“ in Laage“ für uns, Militärdekan Martin Jürgens und Pfarrhelfer André Stache, auch 153 Soldaten- und Familienrüstzeiten, 72 Gottesdienste und Andachten, 37 Seelsorgeläufe, elf Familien-Fußballtage, zwölf Wanderungen am Reformationstag und unzählige Begegnungen mit den Menschen auf dem Fliegerhorst in Laage. Aber auch die Veränderungen im äußeren Erscheinungsbild sollten wir nicht vergessen. Denn 25 Jahre verändern nicht nur die Menschen. Viele Dinge verändern ihr Erscheinungsbild und oft wird das von außen Stehende kaum wahrgenommen. Im Fall des Militärpfarramtes wird das sicherlich an der, ausschließlich aus Spenden finanzierten Glocke, im Glockenturm vor dem Gebäude 20 sehr anschaulich belegt. Die Weihe der 50 Kilogramm schweren Bronzeglocke fand noch in einem provisorischen „Glockenwagen“ im Herbst 2007 statt. Ganze fünf Jahre später fand die Glocke ihren Platz in dem eigens dafür errichteten Glockenturm. Dieser Glockenturm wurde durch Militärdekan Johannes Wolf, der zehn Jahre die Verantwortung des Evangelischen Militärpfarramtes Laage trug, seiner Bestimmung übergeben und feiert in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag. Was für ein Jubiläum!

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Die „Kleine Blume“ ist Partner des SC Laage

An der B 108 gelegen, ist das Blumengeschäft der Familie Much nicht zu verfehlen und direkt nachdem man die Räumlichkeiten betreten hat, erlebt jeder ein positives Gefühl. Immer freundlich und hilfsbereit wird jedem Kunden geholfen. Nach einem kurzen Gespräch wird der Bedarf des Kunden genau ermittelt und dann wird das passende Produkt angeboten. Und das Sortiment des Services reicht vom Blumenstrauß zum Geburtstag, über die Hochzeitsdekoration bis zum Trauerschmuck. Aber für den Kenner und Hobbygärtner gibt es auch Sämereien, Mecklenburger Erde und Pflanzen die überwiegend von heimischen Gärtnereien bereitgestellt werden.

Das Foto zeigt Marita Much mit ihrem Partner-Foto. Foto: André Stache

In den zurückliegenden Tagen startete das Unternehmen nun einen neuen, besonderen Weg.
Mit einer partnerschaftlichen Vereinbarung als Grundlage möchte die „Kleine Blume“ den Sportclub Laage unterstützen und damit die Veranstaltungen des Vereins qualitativ auf eine neue Ebene begleiten.
Die Verantwortlichen des Sportclubs Laage freuen sich sehr auf das partnerschaftliche Engagement und wünschen ihrerseits dem Unternehmen alles Gute, Erfolg und Gesundheit.

ast

Staffelmarathon für Laufcuppunkte

Jeder Staffelmarathon bringt Action, Spaß und viel Schweiß, aber im Wertungsmodus des Laufcups auch viele Punkte. Deshalb ist der Blick für die Verantwortlichen des Sportclubs Laage auch immer auf den Neubrandenburger Staffelmarathon gerichtet.
Bei spätsommerlichen Bedingungen trafen sich neununddreißig Staffeln aus ganz Mecklenburg-Vorpommern, um den 26. Staffelmarathon in der Vier-Tore Stadt zu bewältigen und so ihre Sieger in den verschiedenen Wertungen zu küren. Und der Modus war ganz einfach, es galt, im Team 42,195 Kilometer gemeinsam zu laufen. Die flache und dabei schnelle Wettkampfstrecke um den Reitbahnsee ist dabei sehr „staffelfreundlich”, die Läuferinnen und Läufer können auf der 1420m langen Runde mehrmals angefeuert werden, und jeder wird motiviert alles zu geben. Vor Ort lief alles automatisiert, denn die Erfahrungen der zurückliegenden Jahre wirkten bei allen Abläufen ein.

Die Staffelläufer*innen des SC Laage.
Fotos: Christine Boldt

Nachdem die vereinseigenen Zelte aufgebaut  worden waren, die Startnummern und Transponder verteilt und besonders die Jüngsten ihre Einweisung erhielten, starteten die Organisatoren ein Rennen, das sich über fast fünf Stunden hinziehen sollte.
Nach 2;49,00 Stunden überlief das Männerteam des Sportclubs die Zielinie und freute sich ausgiebig, dass die 3 Stunden Marke geknackt wurde, auf den so viel zitierten undankbaren 4.Platz. Nach sehr ordentlichen 3;22,21 Stunden lief die starke 1.Damenmannschaft des SC Laage glücklich und zufrieden ins Ziel. Die Jugendstaffeln konnten mit dem 2. und 3.Platz in ihrer Wertung ordentlich Punkte einfahren. Sportlich können sich die Zeiten ebenfalls sehen lassen. Denn beide Teams blieben unter der 3 Stunden Grenze. SC Laage II (Juliane Göllnitz, Benjamin Menge, Lena und Sophie Pommerehne und Joelina Raith / Zeit: 2;55,09), SC Laage(Johanna Heuck, Paula Pommerehne, Vanessa Koch, Lennox Raith und Pia Joelina Boldt /Zeit: 2,58,48). Stolz und zufrieden, konnten die Sportler so ihre Anerkennungen in Form attraktiver Pokale und vieler Urkunden mit nach Laage nehmen. Auch die beiden Halbmarathon-Mannschaften des SC Laage, die von den Kindern geprägt waren, wussten zu überzeugen. Nach sehr ordentlichen 1;38,41 Stunde erreichten Paola, Emi, Hannah, Maximilian und Erik das Ziel, nach 21,095 Kilometern auf dem 3.Rang der Wertung. Und auch das 9-11-jährige Mädchen Team, Johanna, Hannah, Annabel, Hedi und Frieda, konnte mit der Zeit von 1;50,35 Stunde sehr zufrieden sein.

ast

 

Uwe Michaelis mit der Ehrennadel der Stadt Laage geehrt

Emotionale Ehrungen, wichtige Rückblicke und Aussichten standen im Mittelpunkt des Jahresempfanges, zudem das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ und die Stadt Laage traditionell gemeinsam eingeladen hatten. Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Bundeswehr  sowie regionalen Vereinen verbrachten angenehme Stunden im Saal des Offizierheimes des Fliegerhorstes in Laage.
Neben vielen interessanten Gesprächen und offiziellen Reden wurden auch in diesem Jahr Persönlichkeiten der Stadt Laage mit der Ehrennadel der Stadt geehrt. Unter den in diesem Jahr Geehrten befindet sich mit Uwe Michaelis auch ein engagiertes Mitglied des SC Laage.  Uwe Michaelis ist als Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender des Sportclubs Laage e.V. von Beginn an maßgeblich am Aufbau der Struktur und an der Gestaltung des Sport- und Vereinslebens im Sportclub Laage beteiligt. Der 67-jährige ist seit fast zwanzig Jahren Vereinsvorsitzender in einem der größten Laager Sportvereine. Seiner Verantwortung bewusst, trägt Uwe Michaelis die fordernde Funktion, auch gegen Widerstände, stolz nach außen.

Das Foto zeigt Uwe Michaelis mit dem Laager Bürgermeister, Holger Anders,(re.) und dem Stadtvertretervorsteher, Herrn Jürgen Schwießelmann. Foto: André Stache

Uwe Michaelis verfügt über hervorragende Fachkenntnisse auf heutigem Stand und ist in der Lage, diese auch in schwierigen Situationen sicher einzusetzen. Seine Arbeitsweise ist dabei immer durch hohe Systematik und Zielorientierung sowie durch ein außerordentliches Verantwortungsgefühl geprägt. Immer ruhig, sachlich und trotzdem fordernd ist Uwe Michaelis Ansprechpartner und gleichzeitig vertrauter Freund. Trotz seiner wenigen Freizeit ist Uwe Michaelis, der seit über 30 Jahren in Laage lebt und mit seiner Frau Brigitte erfolgreich die Pension „Zur Mühle“ in der Laager Innenstadt betreibt, auch als Übungsleiter im Trainerteam der Laager Laufgruppe aktiv. Auch hat Uwe Michaelis mehr als zwei Dutzend Ferienfreizeiten, bei denen Kinder und Jugendliche in den Herbst-und Winterferien der organisierte Vereinssport nähergebracht wird, in den zurückliegenden Jahren persönlich als Übungsleiter und Betreuer begleitet. Neben seinem persönlichen Engagement überzeugt Sportfreund Michaelis auch in diesem Ehrenamt durch sehr erfrischende, kommunikative und planerische Kompetenzen. Anzumerken bleibt, dass die Ehrennadel  das äußere Zeichen für überdurchschnittliches Engagement zum Wohle der Stadt Laage und ihrer Bürgerinnen und Bürger ist.

ast

Erlebnisbericht Norddeutsche Meisterschaften der Senioren/Seniorinnen, in Mahlow/Blankenfelde, von Dr. Anna-Rebekka Kühl

Das erste September Wochenende war für die Sportler des SC Laage extra dick im Kalender angestrichen. Drei Veranstaltungen standen auf dem Plan. Für viele Erwachsene und auch etliche Kinder ging es am Samstag zum Herbstlauf nach Waren/Müritz, eine der Laufcup- und Nachwuchslaufcup Veranstaltungen, bei der es gilt möglichst viele Punkte für den Verein zu erkämpfen. Ebenfalls fanden an diesem Wochenende die Norddeutschen Meisterschaften der Senioren und Seniorinnen (Altersklassen: M/W 30 – M/W 85) in Mahlow/Blankenfelde, Brandenburg statt. Und am Sonntag sollte der mittlerweile traditionelle Blocky Block Spendenlauf im Stadtwald in Laage stattfinden. Als Mama von drei Kindern, zwei davon im Nachwuchslaufcup teilnehmend, aber auch als „Senior“-Sportlerin, war ich zwischen den zwei Veranstaltungen am Samstag hin- und hergerissen. Hatte ich mir doch vorgenommen, mich auf der 800m-Strecke im Rahmen der norddeutschen Konkurrenz erneut zu beweisen. Und vor allem meinem selbstgesteckten Ziel, der Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften (2:45min in der W45), wieder ein Stück näher zu kommen. Dank lieber Vereinskollegen, die unsere Kinder mit nach Waren nehmen konnten, war für mich klar, ich fahre zu den Norddeutschen Meisterschaften und versuche mein Glück über die 800m. Angekommen im Stadion bei besten äußeren Bedingungen versprach die Atmosphäre einen tollen ersten von zwei Wettkampftagen mit knapp 330 gemeldeten Athleten aus über 130 norddeutschen Vereinen. Um 13.00 Uhr fiel der Startschuss für die 800m Distanz der Frauen W30-W50. Der Startplatz auf der Innenbahn bedeutete für mich, dass ich nicht von Beginn an bei einem teilweise sehr stark besetzten Starterfeld vorne mitlaufen musste, denn augenblicklich nach dem Startschuss zogen die „richtig schnellen“ Damen der meist jüngeren Altersklassen von der äußeren Linie auf die vorderen Positionen, und ich reihte mich im hinteren Mittelfeld ein. Einen Platz vor mir Saida Barthels (TuS Lichterfelde, ebenfalls W45) und direkt hinter mir Sandra Meyer-Lindloff (HNT Hamburg, W45). An der Mitstreiterin meiner Altersklasse Saida Barthels konnte ich nach 300 zurückgelegten Metern vorbeiziehen. Mit einem Gefühl von, „das musst du jetzt halten“, lief ich über die 400m Marke in die zweite und letzte Runde.Bekanntlich werden die Beine nach 500-600m schwerer, wenn es eigentlich heißt, jetzt nochmal alles geben, aber dieses Mal fühlte es sich besser an. Ich konnte sowohl Position als auch das Tempo halten und bog mit einem guten, aber unrealistischen Gefühl, dass ein Titel in meiner Altersklasse tatsächlich möglich ist, in die letzte Kurve und schlussendlich auf die Zielgerade. Dort wurde meine direkte Konkurrentin Sandra, die nur knapp hinter mir lief, von ihren Hamburger Team-Kollegen sehr stark angefeuert. Das spornte mich jedoch ebenfalls an, jetzt wirklich nicht nachzulassen und gegen die Schwere in den Beinen anzukämpfen und nochmal alles zu geben. Am Ende hat es gereicht: Überglückliche Norddeutsche Senioren Meisterin W45 über 800m in 2:44,78 min! Die Qualifikation für die Deutschen Senioren Meisterschaften ist damit geschafft und somit das persönliche Ziel mehr als übertroffen. Es gibt Wettkämpfe, da ist die Platzierung wichtiger als die Zielzeit, Meisterschaften sind klassischerweise solche Wettkämpfe. In diesem Fall hat beides gepasst. So kann es weitergehen!

Vollständige Ergebnisliste unter: www.leichtathletik.de

 

Blocky-Block Spendenlauf unterstützt ein ehrgeiziges Ziel

In diesem Jahr starteten, im Zuge des traditionellen  Blocky-Block Spendenlaufes, bei hervorragenden äußeren Bedingungen und einer durch die Mitglieder der Laufgruppe vom Müll befreiten und gut präparierten Wettkampfstrecke fast einhundertdreißig Ausdauersportler am 1. Sonntag im September im Laager Stadtwald.  Und alle verfolgten ein ehrgeiziges Ziel, denn der Initiator der Aktion, Stefan Grobbecker, hatte mit der Begrüßung das Spendenziel formuliert: „Alle Einnahmen werden dem Förderverein Kinder- und Jugendhospiz Leuchtturm e.V. in Greifswald zur Verfügung gestellt.“ Das motivierte nicht wenige Teilnehmer und auch Gäste der Veranstaltung noch einmal in die Brieftasche zu greifen und neben dem Startgeld noch etwas mehr zu spenden. Externe Spenden von Unternehmen und auch das kostenlose Mittagessen des Laager Caterers Dachner rundeten die Spendensumme auf 1517,00 Euro und machten die Veranstaltung zu einem echten Event.  Im Zuge der Präsentation des Spendenergebnisses erklärte das Vorstandsmitglied des Fördervereins des Kinder- und Jugendhospiz Leuchtturm e.V. in Greifswald, Frau Kerstin Prejawa:“ Der Verein hat beschlossen, das erste Kinder- und Jugendhospiz in Mecklenburg-Vorpommern überhaupt zu bauen und dazu eine gemeinnützige GmbH als Träger zu gründen. Damit wird eine wesentliche Zielsetzung des Fördervereins nunmehr umgesetzt. Nach der erfolgreichen Etablierung eines Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes ist es ein logischer und lange überfälliger Schritt, Kindern mit unheilbaren und lebensverkürzenden Erkrankungen und ihren Familien auch in Mecklenburg-Vorpommern ein stationäres Versorgungsangebot zu machen.

Kerstin Prejawa und Stefan Grobbecker bei der symbolischen Spendenscheckübergabe. Foto: Ralf Sawacki

Neben dem sportlichen Aspekt, der Menschen motiviert, miteinander aktiv zu werden und Zeit zu verbringen, war das Spendenziel sehr oft das Gesprächsthema an diesem Vormittag. Und besonders die Wertschätzung der Betreuer stand dabei im Mittelpunkt. Denn noch sind diese ehrenamtlichen Betreuer ambulant unterwegs und kümmern sich um Familien mit lebenszeitlimitiert erkrankten Kindern in psychologisch und palliativer Hinsicht. Damit schaffen sie Freiräume für die Eltern, nehmen sich Zeit für die Geschwisterkinder und leisten Trauerarbeit. Aber nicht nur für Familien, die ihr lang erkranktes Kind verlieren, sind die Helfer da. Auch für Kinder, deren Mama oder Papa gestorben ist, fungieren sie als Anker in einer nahezu ausweglosen Situation.
Und selbstverständlich gilt den engagierten Freunden und Mitgliedern des SC Laage ein herzlicher Dank, die sich für die Traditionsveranstaltung eingesetzt hatten. Die Anmeldung, Versorgung der Sportler und die Auf- und Abbaukommandos, alles war in guten, fleißigen Händen und lief reibungslos zum Wohle der Aktiven.

ast

Laufcup geht in die heiße Phase

Bei besten spätsommerlichen Bedingungen  begrüßten die Organisatoren  des Müritzer Laufsportvereins 04 e.V. über zweihundert Laufsportbegeisterte zum 16. Warener Herbstlauf – Rund um den Tiefwarensee und Melzer See. Neben der perfekten Organisation überzeugten die Gastgeber mit Wettkampfstrecken, die anspruchsvoll waren und auch mit einer soliden Absicherung beeindrucken konnten. Der Sportclub Laage schickte  57 Läuferinnen und Läufer in drei der insgesamt sechs ausgeschriebenen Wettbewerbe und konnte die Konkurrenz absolut beeindrucken.  Besonders ragten Ergebnisse der Damenfraktion an diesem Tag heraus. Mit Sandra Murr (1. W40/46,13 min), Joelina Raith (1.WJ U20 /47,40 min), Stella Grobbecker (2. W20 / 47,53 min) und Kathleen Maag (1.W40 / 48,01 min), Sophia Heuck (3.W 40/ 50,10 min) und Claudia Rugbarth (2.W35/51,28 min) konnten sich 4! Frauen des Sportclubs Laage in die Top 10 des 10 Kilometer Laufes platzieren. Nicht unerwähnt soll auch die starke Leistung  des schnellen Männerquartetts bleiben. Als schnellster Recknitzstädter lief Marcel Raith in der Klasse der über 40-jährigen Männer nach 41,37 Minuten ins Ziel.

Das Foto zeigt Sella Grobbecker und Sandra Murr. Foto: Ralf Sawacki

Peter Zettl (M60/42,13 min), Stefan Grobbecker (M55/42,35 min) und der noch 19-jährige Ricardo Wendt (42,56 min)  blieben am Ende noch unter der 43 Minuten Marke. Im 5 Kilometer Lauf der als Laufcup-Wertungslauf für die Jugend ausgeschrieben war, überzeugten der 14-jährige Benjamin Menge  (20,24 min) und der noch 12-jährige Lennox Raith (20,47 min) mit einem Doppelsieg. Ihre Laufzeiten beeindruckten bei der absolut anspruchsvollen Wettkampfstrecke aber noch viel mehr.    Mit Johanna Heuck(3.WJ U14/21,39 min) , Juliane Göllnitz (1. WJ U18 / 21,48 min)  und Lena Pommerehne (3.WJ U18/23,15 min) konnten sich drei Laager Mädchen in ihren Altersklassen ganz vorne platzieren und machten das tolle Teamergebnis nahezu perfekt.
Im 1,7 Kilometer langen Kinderlauf, der den Nachwuchslaufcup zugeordnet ist, konnten Paola Paeschke (3.WK U12 / 7,23 min), Hannah Beu (5.WK U12/ 7,47 min) Hedi Schneider (2.WK U10/ 8,09 min) und Erik Ostertag (8.MK U12/ 7,21min) absolut überzeugen.
Am Ende bleibt festzuhalten, dass sich die sportliche Reise absolut gelohnt hat und der Kampf um die Punkte im diesjährigen Laufcup richtig Fahrt aufgenommen hat.

ast 

Leistung wird anerkannt und unterstützt

Mehrere gute Gespräche zwischen dem Vorstand des Sportclubs  Laage und dem kaufmännischen Geschäftsfürer der Göllnitz Umwelttechnik GmbH, Herrn Olaf Göllnitz, sind die Grundlage für ganz besondere Partnerschaftsvereinbarungen.  Die 15-jährige Paula Pommerehne  und die noch 14-jährige Vanessa Koch konnten mit ihren Unterschriften einen persönlichen Sponsoring Vertrag in Empfang nehmen.
Dieser Termin war für beide Sportlerinnen offensichtlich genauso spannend wie die Vorbereitung auf einen wichtigen Wettkampf.

Das Foto zeigt Olaf Göllnitz, Paula, Vanessa und den 1.Vorsitzenden des SC Laage, Uwe Michaelis. (v.l.). Foto: Ralf Sawacki

In Gegenwart vieler Vereinsmitglieder überreichte der Vorstandsvorsitzende, Uwe Michaelis, beiden Mädchen jeweils einen persönlichen Sponsoringvertrag. Ausschlaggebend für die Förderung ist das sportliche Leistungsvermögen und die stetige Entwicklung der beiden Ausdauersportlerinnen. Aber auch das beeindruckende Talent und die Teamfähigkeit waren mitentscheidend für das Engagement .Für Paula und Vanessa ist es die Bestätigung ihres Könnens und des fleißigen Trainings. Für das Übungsleiterteam ist es der Beleg, dass mit viel Engagement und sprichwörtlicher Ausdauer einiges möglich ist. Gemeinsam konnten beide Mädchen bei vielen Wettkämpfen ihr Können zeigen und damit für sich und den SC Laage zeigen,  dass ausdauernder Trainingsfleiß und der Wille, immer wieder an seine Leistungsgrenzen zu gehen, die Grundlagen für durchaus außergewöhnliche Ergebnisse sein können. Schließlich trainieren die Mädchen und Jungen der Laager Laufgruppe nur zwei Mal in der Woche. Die bereit gestellte  finanzielle Unterstützung dient zur Absicherung der Wettkämpfe und Trainingsmaßnahmen. Der Sportclub Laage bedankt sich bei der Göllnitz Umwelttechnik GmbH für diese herausragende Unterstützung und ist sehr stolz über diese Aufmerksamkeit, die nicht nur im Verein Ansporn sein wird.

SC Laage

Mehr als ein Blick hinter die Kulissen der Leichtathletik -Europameisterschaften 2022 in München!

Mit den European Championships 2022 richtete München die größte Multisportveranstaltung seit den Olympischen Spielen 1972 aus. Vom 11. – 21. August 2022 standen neun Europameisterschaften auf dem Programm. Mehr als 4.400 Sportlerinnen und Sportler kämpften in 158 Entscheidungen um Medaillen und sportlichen Ruhm.  Mit der 17-jährigen Vivien Bahr war eine engagierte Sportlerin der Laager Laufgruppe als eine von vier Teilnehmerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern ganz nah am Geschehen. In Verbindung mit den 27. Leichtathletik Europameisterschaften im Rahmen „der European Championships“ führte der Deutsche Leichtathletik-Jugend (DLJ) mit Unterstützung des Vereins „Freunde der Leichtathletik“ ein 10-tägiges Nationales Jugendlager in der Bayrischen Landeshauptstadt durch.
Ziel war es, die Gemeinschaft unter jugendlichen Leichtathleten zu fördern. Dazu beitragen sollten gemeinsame Trainings- und verschiedenste Freizeitaktivitäten sowie Informationen über leichtathletische Themen sowie der Besuch der Europameisterschaften. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer war das Jugendlager Anerkennung ihrer sportlichen Leistungen und /oder ehrenamtlich geleisteter Jugendarbeit.

Vivien und ihr Trainer in München. Foto: Heike Knabe

Durch die Unterstützung in ihrem Verein und auch durch das Engagement des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern konnte die Schülerin einen Platz im besagten Jugendlager des Deutschen Leichtathletik-Verbandes einnehmen und unglaublich viele Eindrücke und Erfahrungen sammeln. Vivien selbst erklärte in einem Gespräch: “Für solch ein Event in dieser Größenordnung muss einfach alles passen und alle Zahnräder müssen ineinandergreifen.
Besonders die vielen Helferinnen und Helfer leisten dazu einen wertvollen Beitrag und gleichzeitig sammeln sie Erfahrungen für ihr ganzes Leben.“ Ein besonderes Erlebnis war ein kurzes Treffen mit ihrem Laager Lauftrainer, André Stache, im Münchener Olympiastadion. Der Übungsleiter weilte als Zuschauer im Olympiastadion und erlebte die besondere Atmosphäre hautnah. Und auch der 57-jährige ist sich sicher, das, wie bei fast jeder Sportveranstaltung in Deutschland ohne Helfer nichts läuft. Er selbst erklärte dazu: “Ohne den unermüdlichen Einsatz von Unterstützern sind Großereignisse nicht durchführbar und damit undenkbar.“

SC Laage

Laager Ausdauersportler rocken den 16. BüWo Bützower Citylauf

Bei besten äußeren Bedingungen und einer sehr guten Organisation drückten die Aktiven der Laager Laufgruppe dem Bützower Citylauf ihren Stempel auf. Schon den 1,8 Kilometer langen Schülerlauf konnten die Laager mit Lara Piepke (7,13 min) und Lennox Raith (6,51 min) für sich entscheiden. Zwei weitere Altersklassensiege und dazu noch zwei weitere Podestplätze zeigen das starke Niveau der Mädchen und Jungen aus Laage. Im 5,4 Kilometer Lauf, bei dem die Stadtrunde drei Mal durchlaufen werden musste, konnten mit dem 42-jährigen Marcel Raith 2./21,50 min) und dem 14-jährigen Benjamin Menge (3./23,02 min) zwei Clubläufer aus der Recknitzstadt auf das Podest spurten. Überragend war die Mädchenfraktion des SC Laage. Mit dem Sieg von Juliane Göllnitz (23,17 min) und Sandra Murr (23,36 min), Johanna Heuck (23,55 min), Joelina Raith (24,01 min) Paula Pommerehne (25,18 min) auf den folgenden Plätzen wurden die fünf ersten Plätze vom SC Laage besetzt. Weitere sechs Podestplätze in den Altersklassen machten das Ergebnis nahezu perfekt. Im Hauptlauf über 10,8 Kilometer konnte die 50-jährige in Laage lebende Ukrainerin Tatjana Marinova den 2.Platz nach 48,57 Minuten erkämpfen. Sophie Heuck lief zudem nach 52,37 min auf den 3.Rang der Gesamtwertung aller Frauen. Weitere acht Podestplatzierungen in den Altersklassen zeigen auch hier die Leistungsstärke der Laager Laufgruppe.

Die Sieger der Hauptläufe. Foto: Monique Raith

Im Rahmenprogramm des Laufes hatte außerdem der AOK Firmenlauf über 4 x 900 Meter seinen Platz gefunden. Für die Laufgruppe des SC Laage war das eine gute Gelegenheit, sich in den Farben einiger Freunde und Förderer zu präsentieren und damit sportlich auf diese aufmerksam zu machen. Hier siegte das Team der Laager Wohnungsgesellschaft ( Lennox und  Marcel Raith sowie Benjamin und Jan Menge) nach sehr starken 12,16 Minuten. Auf dem 3. Rang folgte ihnen das Team des Umweltunternehmens Göllnitz  (Juliane Göllnitz, Lena, Sophie, und Paula Pommerehne), die nach 13,18 Minuten ihr Rennen beendeten.
Insgesamt starteten über 220 Ausdauersportlerinnen und -sportler und wurden von vielen gute gelaunten Zuschauern an der ganzen Strecke gefeiert.

SC  Laage

Laufgruppe zelebrierte ihr Sommerfest

Mit einem zünftigen Sommerfest feierte die Laufgruppe des SC Laage, am gefühlt einzigen Regentag in diesem Hitzesommer, sich , seine Erfolge und im besonderen Maße die ehrenamtlichen Helfer des Teams. Ein echter Höhepunkt war Begrüßung der fast einhundert Gäste durch „Horst Schlämmer“, alias Stefan Warnke. Bei seiner Sicht auf die Themen, Ehrenamt und Vereinssport blieb kein Auge trocken und das Lachen hielt bis in den späten Abend an. Nach einer längst überfälligen Sportlerehrung wurde es sehr emotional. Denn mit der Überreichung der Ehrenurkunden des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern an Grit Winkelmann Göllnitz, Christine Boldt, Carmen Wendt und dem Unternehmen Umwelttechnik Göllnitz  durften sich für die Laufgruppe der kleinen Recknitzstadt unersetzliche Menschen über eine Anerkennung freuen, die ihnen schon lange zustand.

Das Foto zeigt Christine Boldt ,den 1. Vorsitzenden des SC Laage, Uwe Michaelis, Carmen Wendt sowie Olaf und Grit Göllnitz.  Foto: André Stache

Ein weiterer Höhepunkt war ein spektakuläres Sommer-Abend Büfett. Das hatten die Vereinsmitglieder und Freunde des Teams selbst zusammengestellt. Am späten Abend erreichte dann dem 45-jährigen Ronny Behn, der direkt nach Feierabend zum Fest zugestoßen war, eine besondere Ehre. Ihm wurde die Ehrennadel des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern in Bronze für sein überdurchschnittliches Engagement verliehen. Viele gute Gespräche bis spät in die Nacht rundeten das tolle Familienfest perfekt ab. Ein besonderer Dank gilt abschließend dem Caterer Ehepaar Madeleine und Stefan Dachner und der Familie Much, die das Blumengeschäft „Kleine Blume“ in Laage führt. Beide Institutionen unterstützten die Veranstaltung in beeindruckender Art und Weise.

ast

Militärdekan Jürgens bat zum Sommerfest

Mit einem zünftigen Sommerfest, dem eine Andacht vorangestellt war, stellte sich Militärdekan Martin Jürgens Soldatinnen, Soldaten und Zivilbediensteten auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt Laage vor. Im Unterkunftsbereich der Kaserne hatten Soldaten der Fliegenden Gruppe unter der Leitung ihres Kompaniefeldwebels die Grundlagen geschaffen. Und der Spieß der Einheit, Stabsfeldwebel Daniel Schwarz, ließ es sich nicht nehmen 80 Bratwürste selbst zu grillen. Militärdekan Martin Jürgens ist erst seit wenigen Wochen der zuständige Standortpfarrer und freute sich sehr über die Resonanz. Immerhin lernte der Seelsorger an diesem Nachmittag einige Dutzend Menschen persönlich kennen und war über das Interesse positiv überrascht. Als Leiter des Evangelischen Miliärpfarramts Laage ist der Geistliche, neben dem Fliegerhorst in Laage, für die Standorte Sanitz, Prangendorf, Gubkow,  Warbelow,  Bad Sülze, Neubrandenburg, Waren und Cölpin zuständig. Zudem hat der Militärpfarrer des Fliegerhorstes in Laage die Funktion des Stellvertreters des Leitenden Militärdekans in Kiel.

Foto: Lilly Krüger

Damit trägt der Soldatenseelsorger in Vertretung die Aufgaben des Leitenden Militärdekans, Armin Wenzel, und ist für die Aus- und Fortbildung der Pfarrhelferinnen und Pfarrhelfer verantwortlich. Der Dekanatsbereich umfasst das Gebiet der Bundesländer im Norden Deutschlands, die Bundeswehrdienststellen in Polen und auch die der Marinedienststellen. Abschließend gilt der Familie Lübs ein besonderer Dank. Sie sorgte für die Musikalische Umrahmung des Nachmittags.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Anmerkung:
Die Militärseelsorge ist ein ziviler Organisationsbereich der deutschen Bundeswehr mit der Aufgabe, einen Beitrag zur Betreuung der Soldaten und ihrer Familien zu leisten. Er ist in die evangelische, die katholische Militärseelsorge und jüdische Militärseelsorge unterteilt.

Charitylauf „walk & give“ wird zur Laager Erfolgsgeschichte

Eine der längsten Charity-Aktionen machte einen Stopp in Mecklenburg-Vorpommern. Bei diesen Aktionen werden ein ganzes Jahr lang einige tausend Menschen auf einem Laufband in Bewegung gebracht und können mit ihrer Leistung Geld für sich und ihre Projekte erlaufen. Nach sechs Stationen in Sachsen, Berlin und Niedersachsen  gastierte die Tour nun in Rostock und auch die Laufgruppe des SC Laage bekam ihre Chance. Es galt, für die Ausdauersportler die einfache Regel, dass drei Stunden am Stück gelaufen werden kann. Für jeden gelaufenen Kilometer erhalten die Vereine 10 Euro.

Die Abordnung des SC Laage und der bestens aufgelegte Moderator feuern Ole Reinholdt auf den letzten Metern an. Foto: Christine Boldt

Die 8-jährige Hedi Schneider, Pia Joelina Boldt (12), Paula (15), Sophie (17) und Lena Pommerehne (17), der 30-jährige Ole Reinholdt und der 60-jährige Peter Zettl bildeten das Team des SC Laage und erliefen stolze 40,71 Kilometer unter dem Beifall vieler Besucher des Kröpeliner Tor Centers in Rostock, denn genau dort fand das Event statt. Ein besonderer Dank gilt auch an die motivierende Moderation und die Versorgung der Aktiven.Der Vorstand des Clubs bedankt sich bei den Aktiven und ist sehr stolz auf die erbrachten Leistungen. Organisiert wird „walk & give“ vom Verein expica e.V. Unter dem Motto „gesund aufwachsen“ wendet sich der Verein mit Bewegungsangeboten und gesunder Ernährung vorwiegend an Kinder.

SC Laage 

Erlös des 9.City-Sport Abendlaufes kann sich sehen lassen – 12.700 Euro!

Durch das besondere Engagement des Rostocker Laufsportfachgeschäftes, City- Sport Gohlke, geht die Unterstützung für das Hospiz am Südstadtklinikum der Hansestadt Rostock in die nächste Runde. Die pandemiebedingten Ausfälle der Abendläufe in den zurückliegenden zwei Jahren schmerzten dem Hospiz sehr. Aber es wurde nicht gejammert. Vielmehr wurden Kräfte gebündelt, Freunde und Förderer zurückerobert und der nun schon 9. City-Sport Abendlauf organisiert. Immerhin 953 Läuferinnen, Läufer, Walker und auch einige Wanderer ließen sich in die Startlisten aufnehmen und bildeten einen sportlichen Rahmen, der wirklich keine Wünsche offen ließ. Viele Rostocker Vereine und auch die Laufgruppe des Sportclubs Laage nutzten die Veranstaltung für ein Zusatztraining. Einige testeten ohne Druck und Wertungen ihr persönliches Leistungsvermögen und wieder andere zeigten mit ihrer Teilnahme ihre Verbundenheit zum Hospiz und zur Hospizarbeit. Der Chef des Schuhsportfachgeschäftes aus der Rostocker City, Peter Gohlke, war auch Tage nach der Veranstaltung noch mächtig stolz auf sein Team, die vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfer und auf die Freunde und Förderer.

Die tolle Stimmung übertrug sich auf alle Teilnehmer. Foto: Ralf Sawacki

Für die Einrichtungs-und Pflegedienstleitung des Hospizes, Ivonne Fischer, war der 9. Abendlauf eine unvergessliche Veranstaltung, und immer wieder erklärte sie in Gesprächen mit den Aktiven, dass neben der fachkundigen, liebevollen palliativpflegerischen und palliativmedizinischen Begleitung die Bewohner und auch deren Angehörige die Möglichkeit bekommen, ihren ganz normalen Alltag zu leben. Die Spendensumme, die an das Hospiz fließt, hilft bei der Finanzierung der laufenden Ausgaben und der kleinen und großen Wünsche in der Hospiz-Arbeit. 95 % der von den Kranken- und Pflegekassen anerkannten Kosten des Hospiz-Aufenthaltes eines Bewohners erstatten die Kassen, 5 % und alle darüber hinaus anfallenden Kosten muss das Hospiz über Spenden finanzieren. Ein bemerkenswerter Fakt ist auch, dass kein Bewohner einen Eigenanteil leisten muss.

ast

Laager Clubläufer in Mecklenburg-Vorpommern aktiv

Das zurückliegende Wochenende nutzten die Ausdauersportler der Laager Laufgruppe, um auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen präsent zu sein. Beim Städtelauf von Röbel nach Waren/Müritz testeten Petra und Stefan Grobbecker ihre Form in Vorbereitung auf ihren Herbstmarathon. Und das „Team Grobby“ konnte dabei absolut überzeugen. Während Stefan nach 27,5 Kilometern nach sehr ordentlichen 2,09 Stunden ins Ziel lief, benötigte Petra 2,50 Stunden. Beide dürfen nun ganz beruhigt in den sportlichen Herbst blicken.     Beim Rostocker Frauenlauf waren 4 Frauen bzw. Mädchen der Laufgruppe des Sportclub Laage dabei. Beim sogenannten Schnupperlauf über 2 km erkämpfte sich die 8-jährige Demi Murr in ganz starken 12:13 min den 8. Platz in der Gesamtwertung. Ihre Mama Sandra Murr sowie Florentine und Manuela Ostertag starteten anschließend auf der Strecke über 5 km. Sandra trotzte dem Gegenwind auf dem Rückweg des Pendelkurses und lief nach 21.47 min auf den 3. Platz der Gesamtwertung. Nur 2 Minuten später lief bereits Florentine mit 23:49 min als 6. der Gesamtwertung ins Ziel.

Das Foto zeigt die Abordnung des SC Laage in Barth. Foto: Stefan Koch

Manuela genoss das maritime Flair der Laufstrecke etwas länger und kam getreu des ursprünglichen Mottos des Frauenlaufs ganz entspannt und frei von jeglichen Wettkampfgedanken ebenfalls zufrieden ins Ziel.Die größte Abordnung der aktiven und nimmermüden Laager Laufgemeinschaft startete beim Barther Flughafenlauf. Bei diesem anspruchsvollen Wettkampf ließen es die Läuferinnen und Läufer des SC Laage richtig krachen. Im 4 Kilometer Lauf siegte der fast 13-jährige Lennox Raith nach 16,41 Minuten bei den Männern. Einen Dreifacherfolg gab es in der Frauenwertung auf dieser Strecke. Es siegte Pia Joelina Boldt (WJgd u14 / 17,02 min), vor Joelina Raith (WJgd u20 / 17,20 min) und Johanna Heuck (WJgd u14 / 18,04 min). Über die doppelt so lange Distanz belegte in der Herren Wertung der 42-jährige Marcel Raith den 3.Platz nach 33,20 Minuten. Die Frauenwertung konnte die 16-jährige Juliane Göllnitz nach sehr ordentlichen 36,43 Minuten für sich entscheiden. Die wieder erstarkte Denise Koch belegte in diesem Lauf den 3.Rang. Nach 43,12 Minuten lief die ebenfalls 16-jährige ins Ziel. Insgesamt 9 weitere Altersklassensiege und 4 weitere Podestplätze rundeten das Ergebnis perfekt ab. Anzumerken bleibt die sehr erfreuliche Tatsache, dass mit Grit Winkelmann-Göllnitz, Michaela Schneider und Christine Boldt drei Frauen aus dem Ehrenamtsteam die 4 Kilometer Distanz zum 1. Mal walkend bewältigten. Herzlichen Glückwunsch!

ast

Jugendtag in Hohen Sprenz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes

Unter der Federführung des 1.Vorsitzenden des Kreisanglerverbandes Landkreis Rostock e.V., Heiko Krüger, erlebten fast 60 Mädchen und Jungen einen interessanten und lehrreichen Tag direkt am Hohen Sprenzer See auf dem großzügigen Gelände des Fischers Werner Loch. Mit dem Ziel, den anwesenden Kindern Möglichkeiten zum aktiven Umweltschutz zu vermitteln, konnten die Verantwortlichen an den unterschiedlichen Stationen immer wieder Fragen zum Natur- und Umweltschutz erörtern und sich in den verschiedenen Facetten des Angelsports orientieren und weiterbilden. Die Laufgruppe des Sportclubs Laage nutzte die Möglichkeit und ermöglichte zwanzig Sportlerinnen und Sportlern diesen Tag abseits der Laufstrecken zu erleben und alle waren begeistert von den Möglichkeiten. Besonders beim Stippen war wichtig, dass auch die noch nicht erfahrenen Kinder Spaß mit dieser Angelmethode für sich entdeckten. Und auch beim Casting ging es im wesentlichen darum, mit Spaß und Freude die Wurffehler bei den Kindern zu erkennen und diese wenn möglich abzustellen, um die Handlungssicherheit mit der Wurfangel zu festigen. Die Vorstellung der Möglichkeit mit dem Belly-Boat die Gewässer zu befahren und den Angelsport auszuführen, beeindruckte die Kinder und Jugendlichen allerdings am meisten.

Die Teilnehmer des SC Laage. Foto: André Stache

Aber auch im Organisationsteam für diese Veranstaltung konnte der Sportclub Laage punkten. Die Umwelt- und Naturschutzbeauftragte des Vereins, Sarah Liesegang, konnte mit viel interessantem, mitgeführtem Material ihre jungen Zuhörerinnen und Zuhörer beeindrucken.
Der Höhepunkt war  für die zum Teil noch sehr jungen Teilnehmer die Bootsfahrt mit dem Fischer Werner Loch. In diesem Zusammenhang konnten die Bootsinsassen  das Heben der Netze erleben und die Arbeit eines Fischers persönlich erleben. Der beeindruckende Fang an diesem Vormittag beeindruckte ausnahmslos alle.  Nach fast 10 Stunden an der frischen Luft und mit vielen Eindrücken resümierte der Cheforganisator, Heiko Krüger, zufrieden und platt. Denn für den 57-jährigen war es der perfekte Tag. Sichtlich stolz erklärte der Berufsoffizier am Nachmittag: „Ich bedanke mich bei meinen Angelfreunden für die tolle, ehrenamtliche Unterstützung. Natürlich möchte ich mich auch bei den Förderern bedanken. Ein besonderer Dank gilt ebenso dem Sportclub Laage für dessen Unterstützung.“

SC Laage