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Es ist wieder soweit – Ferienfreizeit in Laage !

Nicht wenige sportbegeisterte interessierte Mädchen und Jungen sind bereit für die Herbst-Ferienfreizeit des Sportclubs Laage. Sie ist traditionell eine tolle Gelegenheit, einige Ferientage sinnvoll und mit Freunden zu verbringen. Auch in den kommenden Herbstferien wird der SC Laage, vom 10. – 12.Oktober, täglich von 09.00 – 14.00 Uhr, dieses Angebot anbieten.
Der 1.Vorsitzende des SC Laage,Uwe Michaelis, verweist auf das Ziel der sportlichen Aktion, wenn er erklärt: „Nicht Niederlage oder Sieg, sondern die pure Freude an der Bewegung werden die Übungsleiter in den  Vordergrund aller Aktivitäten stellen. Überwiegend werden die Kinder laufen, springen oder einfach nur umher tollen.“ Insgesamt geht es den Verantwortlichen darum, dem Bewegungsmangel unserer Kinder entgegen zu treten. Die Gelegenheit Vereinssport zu erleben, wird hier ohne jegliche Vertragsbindung garantiert. Deshalb sind auch Kinder willkommen, die nicht in Sportvereinen organisiert sind. Zur Sicherstellung werden mehrere Übungsleiter vor Ort sein und den Kindern zur Seite stehen. Obstpausen, ausreichend Getränke sowie ein schmackhaftes Mittagessen runden das Angebot ab.

Foto:Ralf Sawacki

Am Ende der drei tollen Tage werden alle Kinder mit einem Präsent und einer Urkunde geehrt. Anzumerken bleibt, dass sich der SC Laage mit dieser Veranstaltung an der bundesweiten Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beteiligt . Sie richtet sich an Menschen, die Verantwortung für Kinder und Jugendliche tragen. Ziel ist eine frühe Suchtvorbeugung. Durch die Stärkung des Selbstvertrauens und die Förderung ihrer Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit sollen Kinder und Jugendliche lernen, auch gegen Gruppendruck „Nein“ zu Suchtmitteln aller Art sagen zu können. Neben dem Elternhaus und der Schule können Sportvereine einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Denn Trainerinnen und Trainer sind häufig Vorbilder und Vertrauenspersonen. Im Sportverein lernen Kinder und Jugendliche, ihre Fähigkeiten und Grenzen auszuloten, mit Erfolg und Misserfolg umzugehen, anderen zu vertrauen und gemeinsam Konflikte zu lösen. All das trägt dazu bei, Kinder stark zu machen. Neben einem Eigenbeitrag wird die Veranstaltung von den großzügigen Förderern des Sportclubs Laage unterstützt. Neugierige können sich unter 0179 630 40 63 oder andre.stache@web.de anmelden und auch weitere Einzelheiten erfragen.

SC Laage 

20. Hella-Marathon-Nacht Rostock

Mit einer tollen Lauf-Geburtstagsparty feierten 1.400 Ausdauersportler die nun schon 20. Hella-Marathon-Nacht in Rostock. Mitten im Stadthafen  der altehrwürdigen Hansestadt hatten sich die Veranstalter platziert und so ihrem Jubiläumslauf einen außerordentlichen, maritimen Flair verpasst. Dazu kamen sehr gute äußere Bedingungen. Es war trocken, nicht zu warm und auch der Gegenwind in Richtung Zieleinlauf hielt sich in Grenzen. Auch in diesem Jahr war die Laufgruppe des Sportclubs Laage stark auf allen Laufstrecken vertreten und konnte mit sehr ordentlichen Leistungen überzeugen. Herausragend war sicherlich die Marathonprämiere von Claudia Rugbarth.

Claudia Rugbarth im Ziel. Foto: Ralf Sawacki

Nach sehr ordentlichen  4;27,17 Stunden lief die fast 40-jährige nach genau 42,195 Kilometern glücklich und zufrieden ins Ziel. Während die Starts über die Marathonstrecke, der 7 Kilometer Distanz und dem Schülerlauf im Stadthafen erfolgten, wurden die Halbmarathonläufer per Fähre an ihren Startpunkt am Ostufer Rostocks gebracht. Von dort laufend setzte der 19-jährige Ricardo Wendt bei seiner Halbmarathonpremiere ein sehr ordentliches, sportliches Ausrufezeichen. Nach 1;31,09 Stunde lief er auf den 2.Platz in der Klasse der unter 20-jährigen Männer, als schnellster Aktiver des Sportclubs  Laage, ins Ziel. Auf der sehr beliebten 7,5 Kilometer Strecke, der Rostocker 7, war die 16-jährige Juliane Göllnitz nach 34,13 Minuten die schnellste Clubläuferin im Ziel. Vereinsintern war nur der 42-jährige Marcel Raith schneller. Für ihn stoppte die Uhr nach 31,49 Minuten. Ein ausdrückliches Lob gilt auch den vielen Zuschauern an der Strecke. Die Stimmung war unbeschreiblich und sollte auch als Dank an die Organisatoren gesehen werden.

ast

Abendlauf peilt beeindruckendes Rekordergebnis an

Mit richtig guten Nachrichten konnte der Chef des Schuhsportfachgeschäftes aus der Rostocker City, Peter Gohlke, die Einrichtungs-und Pflegedienstleitung des Hospizes am Südstadtklinikum der Hansestadt Rostock, Ivonne Fischer, in den zurückliegenden Tagen überraschen. Wenn am 17. August 2022 der 9. City-Sport Abendlauf, um 18.00 Uhr, in Rostocks „grüner Lunge“, im Barnstorfer Wald, gestartet wird, werden nach derzeitigem Stand mindestens 600 Ausdauersportler starten und damit schon jetzt für eine beeindruckende Spendensumme sorgen. Denn genau so viele Menschen haben sich bereits im Laufsportfachsportgeschäft in der Langen Straße/Ecke Pädagogienstraße angemeldet und gegen Abgabe des Startgeldes von 10,00 Euro, das in vollem Umfang als Spende weitergereicht wird, ein tolles Funktionslaufshirt der Marke New Line empfangen. Frau Fischer berichtete im Zuge des Arbeitstreffens, dass das stationäre Hospiz mit seinen zehn Einzelzimmern, in dem Schwerstkranke und Sterbende aufgenommen werden, eine Unterkunft für Menschen ist, die durch eine unheilbare Krankheit in ihre letzte Lebensphase gekommen sind und zu Hause nicht umfassend versorgt werden können.

Peter Gohlke und Ivonne Fischer (re.) bei der Präsentation des Eventshirts. Foto: Gohlke

Neben einer fachkundigen palliativpflegerischen und palliativmedizinischen Versorgung und einer kompetenten liebevollen Begleitung sollen die Bewohner und deren Angehörige die Möglichkeit haben, ihren ganz normalen Alltag zu leben. Die Spendensumme, die an das Hospiz fließt, hilft bei der Finanzierung der laufenden Ausgaben und der kleinen und großen Wünsche in der Hospiz-Arbeit. 95 % der von den Kranken- und Pflegekassen anerkannten Kosten des Hospiz-Aufenthaltes eines Bewohners erstatten die Kassen, 5 % und alle darüber hinaus anfallenden Kosten muss das Hospiz über Spenden finanzieren. Ein wichtiger Fakt ist auch, dass die Bewohner selbst keinen Eigenanteil leisten müssen. Ein Ausdauersportler der Laager Laufgruppe – der Verein unterstützt den Abendlauf und sein caritatives Ziel von Beginn an – brachte es auf den Punkt, als er bemerkte: “Engel muss es wohl geben, denn schon in der Bibel wird auf sie hingewiesen, wenn wir im 91.Psalm lesen: “Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“ Und oft sind uns diese Engel näher als wir glauben. Zum Beispiel in der Hospizarbeit, die gelegentlich, fast unverhofft Unterstützung von so vielen uneigennützigen, engagierten Menschen bekommt.“

ast

1. Geselligkeitsnachmittag in Laage – tolle Idee für jung und alt

 „Was für eine tolle Stimmung war das“, resümierte die Vertreterin des Kreisseniorenbeirates für das Amt Laage, Rosalinde Hinnah, als eine der Initiatorinnen, nachdem die letzten Gäste den 1. Laager Geselligkeitsnachmittag glücklich und zufrieden verlassen hatten. Nach der Eröffnung durch den Laager Bürgermeister, Holger Anders, erlebten über 80 rüstige Frauen und Männer einen beschwingten Nachmittag mit Live-Musik, Kaffee und Kuchen und tollen Gesprächen. Für das Caterer-Ehepaar, Madeleine und Stefan Dachner, war es natürlich auch eine Freude und beide können sich eine Wiederholung unbedingt vorstellen. Madeleine Dachner brachte es am späten Abend auf den Punkt, als sie bemerkte: „Natürlich war es sehr aufregend, denn niemand wusste wie die Veranstaltung angenommen würde.“

Das Foto zeigt die Eröffnung durch den Bürgermeister. Daneben Stefan und Madeleine Dachner, sowie Rosi Hinnah. Foto: Dachner

Nun ist die Unternehmerin sehr stolz und versicherte:“ Als Gastgeber werden wir am Ball bleiben. Aber viel wichtiger ist mir, mich bei allen zu bedanken, die das Projekt in die Tat umgesetzt haben und uns auch tatkräftig unterstützten.“ Die ehemalige Unternehmerin, Rosi Hinnah, die sich in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Marika Bumbel und Heidrun Schulze schon seit einigen Jahren für die Seniorenbelange im Amt Laage einsetzt, sollen gesellige Kaffeenachmittage für die Bürger aus Laage und der umliegenden Gemeinden initiiert werden, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Vorurteile ab- und Brücken aufzubauen. Der erste Schritt und eine Wiederholung ist schon in Planung.

ast

Perfektes Trainingslager in Güstrow zelebriert

Zweiundzwanzig Kinder und Jugendliche und sechs Erwachsene waren in das diesjährige Sommertrainingslager der Laager Laufgruppe gereist und die Sportschule des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow hatte für die motivierten Ausdauersportler beste Bedingungen vorbereitet und damit von vornherein die Grundlagen für ein tolles Trainingslager geschaffen.
Für das Übungsleiterteam waren die Rahmenbedingungen die perfekten Grundlagen für insgesamt fünfzehn Trainingseinheiten, um für die anstehenden Laufcupveranstaltungen und Meisterschaften den Grundstein zu legen und sich auch über die derzeitigen Fitnessstände aller Teilnehmer*innen ein Bild zu machen, denn es gab während der gesamten fünf Tage keine Ausfälle und die Eigenmotivation blieb bei allen bis zum Schluss sehr hoch.

Die Teilnehmer des Sommertrainingslagers 2022. Foto: Sandra Murr

Neben den intensiven und sehr harten Trainingseinheiten, die aufgrund der Hitze zum Teil in die Morgenstunden verlegt wurden,  hatten die Aktiven aber auch genügend Gründe mit ihren Regenerationsphasen haushalten zu können. Schwimmeinheiten in der OASE dem Güstrower Sport-und Spaßbad, Strategie-und Ballspiele, ausgiebige Spaziergänge und natürlich ein Grillabend rundeten die sportliche Woche perfekt ab. Absolut herausragend war, wie auch in den zurückliegenden Jahren, die Unterkunft und die ausgewogene Sportlerverpflegung. Obwohl drei Teams gleichzeitig in der Sportschule weilten, hatten die Läufer das Gefühl, dass der Speiseplan der Küche direkt am Trainingsplan angelehnt wurde und das war natürlich für alle eine große Freude. Abschließend gilt dem Team der Sportschule um Detlev Müller und Dana Masermann ein großer Dank.
Zudem wurde die sportliche Aktion auch in diesem Jahr vom Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Ein Dank gilt zudem den Freunden und  Förderern des Sportclubs Laage für die Unterstützung der sportlichen Aktion. Aber auch den engagierten Familien, die das Trainingslager mit viel frischem Obst und Gemüse unterstützten, gilt hier ein herzliches Dankeschön. In der traditionellen Abschlussrunde zeigten sich ausnahmslos alle zufrieden und platt. Aber der Termin für das kommende Trainingslager steht schon jetzt fest und alle freuen sich darauf.

ast

Abendlauf unterstützt das Hospiz am Klinikum in der Rostocker Südstadt

Nach einer gefühlt unendlich langen Pause startet in diesem Jahr der City-Sport-Abendlauf im Barnstorfer Wald – endlich wieder.
Ziemlich viel ist in den zurückliegenden Wochen im Laufsportfachgeschäft City Sport in Rostock passiert. „Corona hat uns alle mürbe gemacht und vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass ich mein Unternehmen so stabil und stark durch die Zeit führen kann“, so der Chef des Schuhsportfachgeschäftes aus der Rostocker City, Peter Gohlke. Der Inhaber des City Sport Ladens erklärte in den vergangenen Tagen: „In den vergangenen Monaten haben mein Team und ich den Kontakt zum Hospiz am Klinikum in der Rostocker Südstadt wieder forciert, denn uns ist bewusst, dass diese Einrichtung, die nicht nur das Hospiz der Stadt Rostock ist, unsere Hilfe dringend benötigt. Jetzt nicht dranzubleiben, wäre fatal.“ Weiter erklärt der engagierte Unternehmer: „Wir haben aus der Erfahrung der vergangenen Jahre gelernt. In der Vorbereitung auf das Event gilt es, Kräfte zu bündeln und Partner ins Boot zu holen, um unserer Stadt und den vielen Ausdauersportlern etwas ganz Besonderes zu präsentieren.”

Das Foto zeigt Abendläufer des zurückliegenden Jahres. Foto: Christine Boldt

Am 17. August 2022 wird der City-Sport Abendlauf, um 18.00 Uhr, in Rostocks „grüner Lunge“, im Barnstorfer Wald, gestartet und natürlich hoffen die Macher, dass wieder eine opulente Spendensumme an das Hospiz übergeben werden kann.     Eine Voranmeldung ist ab 18.Juli 2022 im Fachsportgeschäft in der Langen Straße/Ecke Pädagogienstraße möglich. Gegen Abgabe des Startgeldes, das wieder in vollem Umfang als Spende weitergereicht wird, gibt es ein Funktionslaufshirt der Marke New Line. Im Zuge der Veranstaltung wird es zudem eine solide Läuferversorgung geben, eine Tombola mit attraktiven Preisen und auch ein Unterhaltungsprogramm wird alle Anwesenden begleiten. Selbstverständlich kann das City-Sport Team auch in diesem Jahr auf die fleißigen Helferinnen und Helfer des Sportclubs Laage und auch die Ehrenamtler des Hospizes zurückgreifen und wer Lust hat, kann sich gerne, nach Rücksprache im Geschäft, einbringen. Freunde und Förderer haben zudem die Möglichkeit, sich im Start- und Zielbereich der „grünen Lunge“ von Rostock zu präsentieren. Also, mitmachen und Gutes tun!

ast


Anmerkung:
Hospize sind aus der moralischen Verpflichtung von Menschen für ihre sterbenskranken Mitmenschen entstanden.
Die tatsächlichen Kosten der Hospize werden durch die Kranken- und Pflegekassen nicht gedeckt. Deshalb ist jeder gefordert, sich nach seinen Möglichkeiten für die Sterbenskranken in unserer Mitte zu engagieren.
Der Verlauf zu einer hohen Lebensqualität in der letzten Lebensphase führt natürlich über eine professionelle Pflege und individuelle Begleitung. Aber auch das Erfüllen der kleinen und großen Wünsche sind wesentlich und es ist notwendig zu unterstützen.

In der Südsee dem „Seepferdchen“ nachgejagt

Auch in diesem Sommerferien durfte sich die Laufgruppe des Sportclubs  Laage über die Organisation und Durchführung eines Schwimmlagers in der Tessiner „Südsee“ freuen. Durch die besondere partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Vereinsberaterin Sportjugend des Kreissportbundes  Landkreis Rostock e.V.,  Anna-Christin Sonntag, wurde die Realisierung dieser tollen Aktion ein voller Erfolg. Während die Vormittage dem täglichen Schwimmtraining  in der gelegentlich noch sehr kühlen „Südsee“ vorbehalten waren, erlebten die Mädchen und Jungen an den Nachmittagen unterschiedliche Sporteinheiten, und auch der Besuch der Kegelbahn war im Freizeitprogramm inbegriffen. Im Zuge einer kleinen Ehrungszeremonie konnten zum Abschluss der sportlichen Woche alle Kinder eine Urkunde für ihre Leistungen in Empfang nehmen. Und das reichte vom inoffiziellen Frühschwimmerabzeichen „Seestern Stella“ für die 5-jährige Vanessa  bis zum Deutschen Schwimmabzeichen in Gold für die 10-jährige Jessie, die 12-jährige Pia Joelina, die 13-jährige Johanna und die 14-jährige Vanessa. Dafür mussten die vier Mädchen nach einem Kopfsprung vom Beckenrand 800 m schwimmend zurücklegen, davon 650 m in Bauch- oder Rückenlage (erkennbare Schwimmlage) und 150 m in einer anderen Körperlage. Nach einem Startsprung und 25 m Kraulschwimmen durften die Mädchen wieder auf den Startblock, um nach dem Startsprung 50 m Brustschwimmen in höchstens 1:15 Minuten zu absolvieren. 50 m Rückenschwimmen mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit oder Rückenkraulschwimmen. Ganze 10 Meter Streckentauchen und die Beantwortung verschiedener Bade-und Schwimmregeln rundeten die Prüfungsforderungen ab.

Erfolgreiche Teilnehmer. Foto: Christine Boldt

Eine gute und ausgewogene Versorgung machten den äußeren Rahmen perfekt. Aber auch der sportlich faire Umgang und der strukturierte Tagesablauf waren Grundlage für die erfolgreiche Woche.
Neben dem Rettungsschwimmer und geduldigen Schwimmlehrer Nils gilt Christine Boldt ein besonderer Dank für ihre fleißige Rundumorganisation im Bereich der Mittags-und Pausenversorgung. Engagiert und ausdauernd agierten zudem die 17-jährige Vivien und die 16-jährige Denise und machten so das Schwimmlager für 17 Mädchen und Jungen zu einem Erlebnis. Rückblickend gilt festzustellen, dass für die Kinder das Erlebnis „Südsee“ ein tolles Wochenevent war,  das definitiv keine Wünsche offen ließ.

ast

Karl Krull Gedenklauf in Steinhagen

Seit vielen Jahren ist die kleine Gemeinde mit dem örtlichen Sportverein Gastgeber für die Sommerstation des Laufcups Mecklenburg-Vorpommern. Als Wertungslauf im Laufcup bei den Erwachsenen und im Nachwuchslaufcup unseres Bundeslandes ist die Veranstaltung schon fest im Laufkalender vieler Athletinnen und Athleten verankert und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Der wirklich sehr schnelle Wendekurs auf dem Radweg in Richtung Negast bei Stralsund und natürlich auch die Aussicht auf die begehrten Cup-Punkte spornten wieder über mehr als 200 Ausdauersportler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern zu ganz tollen Leistungen an und das bei kühlen äußeren Bedingungen und einem kantigen Gegenwind.

Das Foto zeigt Ausdauersportler des SC Laage. Foto: Christine Boldt


Der Sportclub Laage war mit 50 Läuferinnen und Läufern aller Altersklassen angereist und konnte durchaus wieder überzeugen. Trotz des Fehlens einiger Leistungsträger konnten die Clubläufer*innen in ihren Wertungen  sehr ordentlich Punkte erlaufen. Als Schnellster, aus Sicht des SC Laage, lief der 35-jährige Steffen Schirmer nach 39,01 Minuten auf den 2. Rang seiner Wertungsklasse. Altersklassensieger in der Klasse der über 55-jährigen Männer wurde Stefan Grobbecker. Nach 41,17 Minuten erreichte der Teschower das Ziel auf dem Fußballplatz des Gastgebers. Bei den Frauen konnte Sandra Murr nach 45,13 Minuten über den 2.Rang und eine neue persönliche Bestleistung jubeln. Ihr folgten vereinsintern die 21-jährige Stella Grobbecker (45,53 min) als 2.ihrer Wertungsklasse und die 19-jährige Joelina Raith. Sie siegte in der Klasse der unter 20-jährigen nach 46,58 Minuten.  Über die 5 Kilometer Strecke, die als Cuplauf der Jugend vorbehalten war, konnten Niclas Lübs (20,09 min) in der Wertung der unter 18-jährigen und der 12-jährige Lennox Raith (21,26 min) gewinnen. Bei den Mädchen gelang das der 13-jährigen Johanna Heuck nach 22,40 Minuten. Schnellste Recknitzstädterin wurde die fast 16-jährige Juliane Göllnitz  nach 21,35 Minuten. Im 2 Kilometer langen Schülerlauf konnten die Nachwuchssportler*innen des SC Laage ebenfalls gut punkten. Schnellster Junge wurde vereinsintern Erik Ostertag (3. / 8,46 min) vor Maximilian Kühl  (4. / 8,55 min). Paola Alegra Paeschke (2. / 9,25 min) wurde als schnellste Laager Läuferinnen in die Ergebnisliste aufgenommen. Vereinsintern folgte ihr Johanna Kühl (1. U10 / 10,05 min) vor Hedi Svenja Schneider (3. U10/ 10,25 min)

ast

St. Florian Cup – am Ende wird alles gut

Wochenende lud die Freiwillige Feuerwehr Stadt Laage zum traditionellen Feuerwehr- und Freunde Turnier, nachdem aufgrund von Corona das Turnier 2 Jahre lang nicht stattfinden konnte. Ebenso gab es in diesem Jahr Probleme einen Termin zu finden und selbst am Spieltag wurde das Turnier vom Kunstrasen in die neugebaute Halle verlegt. Trotz personeller Mängel, aufgrund des parallel durchgeführten Laufcuplaufs in Waren, konnte die Laufgruppe des SC Laage eine Mannschaft zusammenstellen.

So sehen Sieger aus. Foto: SC Laage

Nach der Begrüßung und Einweisung durch den Organisator, Mirko Nickel, wurde der Spielplan und die Spielregeln aufgestellt. Es wurde ohne Schiedsrichter mit 4 Feldspielern und einem Torhüter gespielt. Die 5 Mannschaften spielten jeder gegen jeden mit Hin- und Rückrunde.  Aufgrund der geringen Anzahl an Teilnehmer kam die Verringerung der Feldspieler den Sportlern entgegen, allerdings gab es durch den geänderten Spielplan mehr Spiele und eine höhere Belastung. Dies machte sich in den letzten Spielen auch bemerkbar. Da die Läufer nur eine B-Elf stellen konnten und es in den anderen Teams auch einige neue Gesichter gab, war die Favoritenrolle zu Beginn des Turniers völlig offen. Im Laufe des Turniers setzten sich die Laufgruppenmitglieder durch eine gute taktische Ausrichtung, weniger Gegentore und der Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor am Ende mit einem Punkt vor der freiwilligen Feuerwehr aus Schwaan durch. Somit konnten sie sich über den begehrten Wanderpokal und der Qualifizierung für das nächste Jahr freuen.

Maximilian Heise

Gemeinsame Landesmeisterschaft der Senioren/innen in Flensburg – mein Erlebnisbericht

Am 3.7.2022 waren die gemeinsamen Senioren/innen-Landesmeisterschaften der Leichtathletikverbände aus Schleswig-Holstein (SHLV), Hamburg (HLV) und aus Mecklenburg-Vorpommern (LVMV) in Flensburg angesetzt. Während ein großer Teil unserer Laufgruppe sich an diesem Wochenende auf den Weg nach Stettin in Polen machte, hatte ich mir vorgenommen, ein weiteres Mal auf der 800m Strecke gegen die „in etwa“ gleichaltrige Konkurrenz unserer nordischen Nachbarbundesländer anzutreten. Also machte ich mich am Sonntagmorgen auf den Weg Richtung Flensburg. Am Stadion angekommen, erwarteten mich 27 Grad und strahlender Sonnenschein. Sehr nette Organisatoren des örtlichen Ausrichters LK Weiche und ein kompakter Zeitplan ließen auf einen guten Wettkampftag hoffen. Sämtliche angebotenen Disziplinen, sowohl die unterschiedlichen Laufstrecken von 100m bis 5000m, als auch die technischen Wettbewerbe waren in fast allen Altersklassen von M/W 30  bis M/W 85 „gut besucht“. Da die meisten Teilnehmer der Veranstaltung aus Schleswig-Holstein stammten, war auch ich in meinem Rennen über 800m (W30-W45) von 6 Teilnehmern die einzige Vertreterin aus Mecklenburg-Vorpommern. Pünktlich um 12.30 Uhr fiel der Startschuss. Während ich bei moderatem Anfangstempo in der ersten Runde direkt die Führung des Feldes übernehmen konnte/“musste“, zog bei etwa 500m die Titelverteidigerin mit langen Schritten an mir vorbei. Nach einem Bruchteil von Sekunden hatte ich meine Entscheidung gefällt, ich gebe was ich kann, aber ich versuche nicht, bei noch vor mir liegenden 300m weit über meinem Tempo mitzulaufen. Den zweiten Platz konnte ich bis zur Zielgeraden halten, dann musste ich auch Nicola Westmann (W40) von der SG Athletico Büdelsdorf mit einer Sekunde Vorsprung über die Ziellinie laufen lassen. Mit meiner Zielzeit von 2:49,57 min bin ich durchaus zufrieden und mit dem zweiten Platz in meiner Altersklasse W45 hinter der erneuten Landesmeisterin Beate Kuhlwein vom TSV Großhansdorf (W45; 2:42,12 min) erst recht. Meine Zielzeit bestätigt mir nochmal ganz klar den derzeitig soliden Trainingsstandpunkt und ganz langsam kommt auch die Routine auf dieser Strecke zurück, so dass ich hoffe in Zukunft auch mal ein taktisches Rennen bestreiten zu können, bei dem man „am Ende“ noch Kraft und Schnelligkeit für einen Schlussspurt übrig hat. Abschließend bleibt zu sagen, dass es eine gelungene Veranstaltung war, bei etwas warmen, aber ansonsten besten Bedingungen und einem überaus freundlichen Rahmen. Mein größter Respekt gilt jedoch vor allen Dingen gerade den höheren Altersklassen, die mich jedes Mal staunen lassen, was für sportliche Leistungen man doch auch mit 85 Jahren noch im Stande ist zu erbringen.
Vollständige Ergebnisliste unter: Leichtathletik.de

Dr. Anna-Rebekka Kühl/ Sportclub Laage

Internationales Lauffestival in Stettin – SC Laage stark dabei

Wenn man der Corona-Pandemie etwas Gutes abgewinnen möchte, dann ist das die Tatsache, dass sich über viele Monate Dinge entwickeln konnten. Für die Laufgruppe des SC Laage ist es die lebendige Sportfreundschaft mit polnischen Lauffreunden in Stettin geworden. Aber der Reihe nach.
Im Zuge der Einschränkungen des öffentlichen Lebens, während der Corona-Pandemie, schossen virtuelle Laufveranstaltungen wie Pilze aus dem Boden. Und natürlich nutzte auch die Laufgruppe des SC Laage die Möglichkeiten und nahm an solchen Veranstaltungen teil. Dabei entwickelte sich eine echte, zunächst virtuelle, Sportfreundschaft zur Bewegungs-und Gesundheitsakademie (RAZ-Szczecin) mit Sitz in Szczecin / Polen. In den zurückliegenden zweieinhalb Jahren entfaltete sich aus diesen losen Kontakten eine echte Sportfreundschaft, so dass es fast logisch war, dass die Laager Clubläufer einer Einladung nach Polen sehr gerne nachkamen. Diesen Besuch nahmen die polnischen Sportfreunde zum Anlass, um ein Sport- und Integrationsfest im Szczeciner Leichtathletik-Stadion zu organisieren. Über mehrere Stunden liefen die Wettkämpfe über 300 Meter für die Jüngsten. Die schon ambitionierteren Aktiven starteten über 1000 oder 3000 Meter. Und den Abschluss bildeten Staffelläufe über 4×400 Staffeln. Schon mit der Anreise spürten die dreißig Laager Clubsportler die besondere Herzlichkeit und auch Freude der Gastgeber über die Teilnahme an den Wettkämpfen. Bei besten äußeren Bedingungen zeigten dann die Clubsportler aus der Recknitzstadt auf der hochmodernen Stadionanlage  ihr Können und überzeugten alle Anwesenden im Stadion. Attraktive Medaillen und Pokale waren immer wieder der Lohn für die tollen Leistungen. Und besonders die Staffelläufe am Schluss des Lauffestivals über 4 x 400 Meter entwickelten sich zum sportlichen Höhepunkt des Tages. Hier konnte der Sportclub Laage die Frauen-, Männer- und Mixwertung für sich entscheiden.

Das Foto zeigt die Abordnung des SC Laage. Foto: Christine Boldt


Abschließend gilt dem Organisatoren-Team ein besonderer Dank. Robert und Sebastian Szych hatten immer die Fäden in der Hand und das Vater-Sohn Team überzeugte die Aktiven und auch die Stadionbesucher durch Engagement, Freude an der Arbeit und eine beeindruckende verbale Kommunikation, die oft mit Mimik und Gestik unterstützt wurde. Für die Abordnung des SC Laage war es ein toller Tag und ein unvergessliches Erlebnis.

ast

Laufgruppe unterstützt Projekttage am RecknitzCampus

Im Zuge mehrerer Schul-Projekttage organisierte die Laufgruppe des Sportclubs Laage vier Laufabzeichen-Tage für die Mädchen und Jungen der Klassenstufen 1 bis 4. Die Voraussetzungen für über 50 Mädchen und Jungen waren dabei denkbar einfach und gleich.
Unter der Anleitung und einer Tempovorgabe erfahrener Ausdauersportler galt es, 15-Minuten oder für die etwas Fitteren 30 Minuten lang zu laufen.
Es ging dabei nicht um Schnelligkeit und Platzierungen, sondern dem Bewegungsmangel unserer Kinder entgegenzutreten und um die  Verbesserung der individuellen Leistung.

Eine erfolgreiche Gruppe im Ziel. Foto: André Stache

Natürlich war bei vielen Kindern das persönliche Ziel nach 30 Minuten erreicht und danach wurde ganz stolz die Medaille und eine dazugehörige Urkunde, die extra für diese Art der sportlichen Idee vom Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern und der DAK-Gesundheit kreiert wurde, in Empfang genommen.        Bei frischem Wasser und Obst, großzügig bereitgestellt vom Fruchtexpress Haker, wurde dann, fast wie bei den Großen, philosophiert und natürlich schon geplant, was beim nächsten Mal wohl möglich sein könnte. Grundsätzlich war das Projekt aus Sicht der Laufgruppe ein Erfolg. Das alles war aber nur möglich, weil mit Christine Boldt und dem Laager Trainerteam mit Emma und Katja Beu, Ronny Behn und André Stache Sport-Enthusiasten  die Veranstaltung nach Kräften organisierten. Aber auch als Mitglied des Vorstandes der Sportjugend begleitete Katja Beu die sportliche Aktion und bemerkte am Ende: „Ausdauerndes Laufen war das Thema und die Kinder stellten sich dieser Aufgabe ganz toll. Und damit trug jeder Einzelne zum Gelingen der Laufabzeichen-Tage bei.“

SC Laage

1. Sommerlauf in Waren – Laufcup macht Station an der Müritz

Bei hochsommerlichen Bedingungen startete am letzten Juni-Samstag der 1. Sommerlauf in Waren, der zugleich eine Station des Laufcups Mecklenburg-Vorpommern und des INTERSPORT Nachwuchslaufcups war. Organisiert wurde die Veranstaltung  vom Laufteam des SV Waren 09 – und um es vorweg zu nehmen – nahezu perfekt!  Angeboten wurden Distanzen über zwei und fünf Kilometer sowie über zehn und 15 Kilometern für die ambitionierteren Ausdauersportler. Trotz der wenig einladend wirkenden Bedingungen von fast 30 Grad und sengender Sonne stellten sich fast 300 Sportlerinnen und Sportler dem Kampf um die begehrten Punkte und machten so aus dem Premierenlauf ein echtes Event.
Mit 21 Altersklassensiegen drückte die Laufgruppe des Sportclubs Laage der Veranstaltung ihren Stempel auf. Diese Leistungen spiegelten das derzeitige Niveau des Teams wider, so dass man in Laage durchaus davon sprechen kann, dass die Clubläufer*innen einen guten Lauf haben. Der Sieg im 10 Kilometer Rennen von Juliane Göllnitz war dabei herausragend. Nach 45,53 Minuten erreichte die Schülerin, von den Anstrengungen schwer gezeichnet, das Ziel im Müritzstadion. Podestplatzierungen erreichten zudem Joelina Raith (WJ U20 / 51,23 min) und Sophie Pommerehne (WJ U28 / 52,46 min).

Das Foto zeigt die Startaufstellung zum 5 Kilometer Lauf. Foto: Christine Boldt


Im Hauptlauf über 15 Kilometer konnte der 56-jährige Stefan Grobbecker mit einem Altersklassensieg, nach 1;07,08 Stunde, eine herausragende Leistung präsentieren. Vereinsintern war nur der 39-jährige Jens Beu schneller, der nach 1;06,31 Minuten als 3. seiner Klasse ins Ziel stürmte. Bei den Frauen konnte der SC Laage mit dem Altersklassensieg der 25-jährigen Stella Grobbecker (1;31,00 h), dem 2.Platz von Sarah Liesegang (W30/1;42,53 h) und den Bronzeplatzierungen von Sophia Heuck (W40/1;18,24 h) und Katja Beu (W35 / 1;39,15 h) drei Podestplätze erkämpfen. Im 5 Kilometerlauf konnten Johanna Heuck (2. WJ U14 / 22,27 min), Pia Joelina Boldt (3. WJ U14 / 22,47 min), Paula Pommerehne (2. WJ U16 / 22,54 min) und Vanessa Koch (3. WJ U16 / 23,42 min) bei den Mädchen und Benjamin Menge (2. MJ U16 / 20,37 min) sowie Lennox Raith (3. MJ U14 / 21,28 min) auf einen Podestplatz in ihrer Altersklasse laufen. Abgerundet wurde das Ergebnis durch den 2.Platz in der Gesamtwertung aller Jungen im 2 Kilometerlauf des Nachwuchslaufcups durch Erik Ostertag (8,03 min). Der 3.Rang bei den Mädchen durch Paola Alegra Paeschke (8,15 min) und der 2. Platz durch Hedi Svenja Schneider (9,42 min) in der Klasse der unter 10-jährigen Mädchen macht das Ergebnis rund. Mit dieser Veranstaltung können die Gastgeber absolut zufrieden sein und dürfen stolz von sich behaupten, ein guter Gastgeber gewesen zu sein. Dafür gilt ihnen von den Aktiven ein herzlicher Dank.

SC Laage

Mittsommernachtslauf war etwas für die Hartgesottenen

Traditionell findet im Juni in Krakow am See der Mittsommernachtslauf auf einer der schönsten Naturlaufstrecken in Norddeutschland statt. Dabei können die Ausdauersportler aus unterschiedlichsten Laufstrecken ihre Favoriten wählen. Angeboten werden die Seemeile (1852 m), der Halbmarathon Nebeltal sowie Läufe über 5 und 10 Kilometer. Der  Start und auch der Zieleinlauf haben sich auf der Seepromenade in Krakow am See etabliert, genau dort finden auch die Siegerehrungen statt, bei der die besten Läufer mit Preisen ausgezeichnet werden. Jeder Teilnehmer zudem erhält eine Urkunde und eine Medaille.
Während die Volkslaufdistanzen direkt am Krakower See zu absolvieren sind, führt  der Halbmarathon Nebeltal  vom Start aus Richtung Serrahn. Kurz vor Serrahn überquert man das Flüsschen Nebel, läuft ins Nebeldurchbruchstal und folgt der Nebel  flussabwärts.

Laager Clubläufer*innen vor dem Start. Foto: Christine Boldt

Es bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Teichanlagen und auf  den ehemaligen Schlosspark mit beeindruckenden alten Parkbäumen. Schließlich geht es wieder bis nach Krakow am See. Ziel ist an der Seepromenade. In diesem Jahr finishte  Sophia Heck den Halbmarathon nach sehr ordentlichen 1;51,02 Stunde. Im 10 Kilometer langen Kurwaldlauf präsentierten der 38-jährige Jens Beu (41,32 Minuten) mit dem 2. Platz bei den Herren und die 19-jährige Joelina Raith (53,26 min) als 3. in der Frauen Wertung die herausragenden Ergebnisse aus Sicht des SC Laage. Über die 5 Kilometer Strecke waren Lennox Raith (21,59 min)  und Johanna Heuck (22,43 min) die flottesten Laager Clubläufer*innen. In diesem Jahr mussten sich die Organisatoren mit verhältnismäßig wenig Teilnehmern zufrieden geben, was sicherlich auch den hochsommerlichen Temperaturen geschuldet war. Die Läufe stellten sich für alle als Hitzeschlacht dar und forderten von allen Läuferinnen und Läufern Kampf und Ausdauer bis zum letzten Meter.

SC Laage

39. Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie

Bei besten äußeren Bedingungen und einer gut präparierten Laufstrecke eröffneten insgesamt 35 Ausdauersportler die traditionelle Stundenlaufserie. Während beim Halbstundenlauf das Teilnehmerfeld absolut überschaubar blieb, durften sich die Organisatoren für die doppelt solange Distanz über einunddreißig Aktive freuen. Dabei war der Sportclub Laage mit einer verhältnismäßig kleinen Abordnung von 10 Läufer*innen am Start. Wie in den zurückliegenden Jahren starteten die Laufwettbewerbe in der kleinen Gemeinde in Kirch Rosin.
Direkt nach dem Start am Spielplatz des Ortes führte eine asphaltierte Straße die Läuferinnen und Läufer über einen kleinen Hügel und zwei Kurven in den angrenzenden Wald, um danach etwa 500 Meter an der Waldkante über Wurzeln und Unebenheiten zur Wechselzone zu spurten.

Das Starterfeld wenige Minuten vor dem Beginn des 60 Minuten Laufes. Foto: Christine Boldt

Dort erwartete alle eine freundliche Stimmung und die unermüdlich tickende Uhr von Cheforganisator Jens Mellenthin. Nach 30 bzw. 60 Minuten waren ausnahmslos alle stolz und zufrieden. Volkssportler und leistungsorientierte Athleten, Jogger und Neugierige warteten bei guten Getränken und Bratwurst auf die Ergebnisse, um sich anschließend etwas Mückengeplagt zu verabschieden und die schweren Beine hochzulegen und zupflegen.
Aus Sicht des SC Laage waren die gelaufenen 6148 Meter, im 30 Minuten Lauf, der 12-jährigen Pia Joelina Boldt und des 11-jährigen Erik Ostertag sehr stark. Über die doppelt so lange Zeit waren, nicht nur aus Sicht des SC Laage, die 16-jährige Denise Koch (12093 Meter) und der fast 30-jährige Ole Reinholdt (14827 m) das Maß aller Dinge. Beide bewältigten die längsten Distanzen in ihren jeweiligen Wertungen. Allerdings werden sie in den Endauswertungen wohl keine Rolle spielen können, denn die Pokalwertungen, bei der bekanntlich nicht nur die Laufleistung zählt, sondern auch Alter und Gewicht eine Rolle spielen, werden andere unter sich ausmachen.

ast

Laager Senioren rocken die Landesmeisterschaften der „Jugend“

Traditionell finden Anfang Juni die Landestitelkämpfe der Leichtathleten im Stadion statt. Und diese Veranstaltung dauert, aufgrund der Größe und der Anzahl der Wettbewerbe, ein ganzes Wochenende. Grundsätzlich betrifft das dann die Altersklassen der unter 14-jährigen bis in die Klasse der Frauen und Männer – bis zum 29.Lebensjahr. In diesem Jahr wollten allerdings auch einige Seniorensportler*innen der Laager Laufgruppe in einigen Laufdisziplinen mitmischen und sich selbst beweisen was in ihnen steckt. Und das gelang ihnen außerordentlich gut. Am Samstag startete die 40-jährige Sandra Murr bei ihrem 400 Meter Lauf und erkämpfte sich ihre Silbermedaille nach 1;19,98 Minuten. „Ihre um 19 Jahre jüngere Konkurrentin vom Hagenower SV beeindruckte Sandra genauso wie umgekehrt.“, erklärte die Athletin nach einigen Minuten des Luftholens im Ziel. Am Sonntag wurde es dann für die anderen gemeldeten Laager Clubläufer ernst. Im Lauf über 800 Meter zeigte sich Dr. Anna Rebekka Kühl nicht unerwartet stark. Die 45-jährige Mutter von drei Kindern  lief nach 2;48,21 Minuten unter anerkennendem Applaus der gut 2000 Stadionbesucher und Wettkampfteilnehmer ins Ziel und fühlte sich nach eigenem Bekenntnis:“wie von 30 Jahren.“

Das Foto zeigt Dr. Anna Rebekka Kühl, Steffen Schirmer und Marcel Raith. Foto: Joelina Raith

Der Vize-Landesmeistertitel und damit die Silbermedaille war der verdiente Lohn. Im Männerrennen über die 800 Meter zeigte der 36-jährige Steffen Schirmer ein Rennen, das am Ende das Happy end offen ließ. Auf den letzten 30 Metern musste er seinen um 14 Jahre jüngeren Konkurrenten vom LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz vorbei ziehen lassen. Mit seiner Zeit von 2;13,17 Minuten war der Berufsoffizier, der seinen Dienst auf dem Fliegerhorst in Laage versieht, aber zufrieden und präsentierte stolz seine Silbermedaille. Im selben Lauf holte sich der fast 42-jährige Marcel Raith die Bronzeplakette nach 2;25,11 Minuten als ältester Aktiver im Feld. Im 5000 Meter Rennen konnte der fast 45-jährige Jan Menge mit der Zeit von 21;46,31 Minuten ebenfalls zufrieden sein, und auch er schwärmte von der besonderen Atmosphäre im Rostocker Leichtathletik-Stadion. Vervollständigt wurde das tolle Vereinsergebnis durch den 12-jährigen Lennox Raith. Nach 2,42,65 Minuten beendete er seinen Lauf über die zwei Stadionrunden.

ast

Sommerrüstzeit ging viel zu schnell vorbei

Sommerrüstzeiten sind immer ein besonderes Erlebnis und viele können von Sonne und Strand einfach nicht genug bekommen. Und das war in diesem Jahr nicht anders für die 34 Rüstzeitteilnehmer des Evangelischen Militärpfarramtes Laage.
Aber es wurde nicht nur der Strand besucht. Es wurden Andachten gefeiert, die Schöpfung mit all ihren Facetten betrachtet, ein deftiger Grillabend zelebriert und auch die gemeinsame Zeit zum Spielen kam nicht zu kurz. Für alle war die Familienrüstzeit eine gute Gelegenheit Kraft zu tanken, und der Dank der Rüstzeitteilnehmer in der Abschlussrunde signalisierte, dass die inhaltliche Arbeit mit den Soldaten und ihren Familien ein Schwerpunkt der Rüstzeitarbeit ist und bleibt.

Andacht unter freiem Himmel mit Live-Musik. Foto: A.Stache

Für die Teilnehmer, die an dieser Art von kirchlichem Leben zum ersten Mal teilgenommen hatten, klärten sich am Ende der Veranstaltung viele Fragen von selbst.  Die Ehefrau eines Berufssoldaten, der auf dem Fliegerhorst in Laage seinen Dienst versieht, erklärte in einem Gespräch:“Familienrüstzeiten – das heißt nun für mich, neue Menschen kennenlernen, gemeinsam mit diesen zu spielen und zu singen, also  miteinander Zeit zu verbringen.“
Ein besonderer Dank gilt abschließend dem Team um Sonja Maier. Sehr angenehm war das Engagement des Personals im Haus Kranich. Deren Leidenschaft und ihr Bestreben, immer für die Gäste da sein zu wollen, waren die Grundlage für diese tolle Familienrüstzeit.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelisches Militärpfarramt Laage

Bürgertreff bei Kaffee und Kuchen

Kreisseniorenbeirates für das Amt Laage, Frau Rosalinde Hinnah, in Zusammenarbeit mit Marika Bumbel und Heidrun Schulze, die sich schon seit geraumer Zeit für die Seniorenbelange im Amt einsetzen und dem Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, sollen in regelmäßigen Abständen gesellige Kaffeenachmittage für die Bürger aus Laage und der umliegenden Gemeinden initiiert werden.
Diese zwanglosen Treffen sollen dazu dienen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Vorurteile ab- und Brücken auf zubauen.
Bekanntlich werden die besten Ideen bei Kaffee, Kuchen und einem Glas Bier in die Tat umgesetzt.

Das Foto zeigt Rosalinde Hinnah, Marika Bumbel und Heidrun Schulze (v. l.). Foto: Madeleine Dachner

Und das ist zur Auftaktveranstaltung, am 18.Juli 2022, ab 14.00 Uhr, bei der Laager Caterer Familie Madeleine und Stefan Dachner  schon passiert. An diesem Nachmittag konnte das Organisatoren-Team durch das besondere Engagement des Laager Bürgermeisters den Countrysänger, Gerald Helm, gewinnen. Letztendlich ist das auch für die zukünftigen Nachmittage die grobe Idee.
Gute Unterhaltung, Vorträge und vielleicht auch Lesungen sollen neben der Nachmittagsversorgung nicht zu kurz kommen und eine Tradition begründen. “Und wer das Gefühl hat, sich einbringen zu wollen, ist jederzeit willkommen. Jede fleißige Hand und jede Idee sind immer gern gesehen.“, so die Cheforganisatorin Rosi Hinnah. Diesbezügliche Kontaktaufnahmen sind in der Breesener Straße 77, bei Madeleine und Stefan Dachner erwünscht.

André Stache

Ehrung ehrenamtlicher Helfer des Volksbundes in Schwerin

Im Schlosskaffee des Schweriner Schlosses wurden in den zurückliegenden Tagen auch Mitglieder der Reservistenkameradschaft des Fliegerhorstes Laage im Zuge eines Festaktes zur Ehrung ehrenamtlicher Helfer des Landesverbandes des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. persönlich gewürdigt. Nach der Begrüßung durch die Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, Birgit Hesse und einer Rede der stellvertretenden Landesvorsitzenden, Dr. Margret Seemann, wurden fleißige Sammlerinnen und Sammler, Schulen, Vertreter verschiedener Gemeinden, Soldaten und Einheiten der Bundeswehr zur Ehrung gebeten, bei der es sich der Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern, Brigadegeneral Markus Kurczyk, nicht nehmen ließ, die Soldaten persönlich zu beglückwünschen. Mit der Ehrenurkunde und einem Buchpräsent wurden der Stabsfeldwebel Ricardo Timm und Fähnrich Fynn Matzke gewürdigt. Die Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“ erhielten die Auszeichnung für ihr überdurchschnittliches Engagement im Zuge der Haus- und Straßensammlung im zurückliegenden Kalenderjahr.

Das Foto zeigt v.l. Stabsfeldwebel Timm, Stfw d.R. Stache und Fähnrich Matzke. Foto: J.Pries

Stabsfeldwebel d.R. André Stache wurde mit der Silbernen Ehrennadel des Volksbundes ausgezeichnet, die das Engagement der zurückliegenden Jahre des 57-jährigen Reservisten, der im Hauptberuf Pfarrhelfer des Evangelischen Militärpfarramtes auf dem Fliegerhorst in Laage ist, würdigte. Den musikalischen Rahmen gestaltete das Landespolizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Zudem betreut der Volksbund Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er unterstützt öffentliche und private Stellen und er pflegt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert nicht unerheblich die Begegnung junger Menschen an den Grabstätten der Toten.

RK Fliegerhorst Laage

SC Laage mit „Sportskanonen“ auf dem Wasser

Der Vorstand des Sportclubs Laage bedankte sich auf eine besondere Art und Weise bei seinen Freunden, Förderern, engagierten Helfern und herausragenden Mitgliedern für ihre Treue und ihr unermüdliches Engagement. Letztendlich haben die zurückliegenden Monate alle Vereine auf eine harte Probe gestellt und natürlich war auch der Club aus der kleinen Recknitzstadt unsicher, ob und wie die Freunde, Partner und auch die Aktiven dabei bleiben und den erfolgreichen Weg des Vereins weiter mitbegleiten. Das war Grund genug, mit einer besonderen Aktion DANKE zu sagen. Mit einer ausgiebigen Schifffahrt auf der Warnow, beginnend im Stadthafen, in Richtung Warnemünde, vorbei an der ehemaligen Neptun Werft, dem Fischereihafen und dem Überseehafen, vorbei an den MV Werften, mit einer anschließenden Seewende zwischen den Mohlenköpfen ging es zurück zum Ausgangsort. Mit kurzen offiziellen Unterbrechungen, zum Ehren und zum Danken, verging die Zeit wie im Fluge und wirklich alle hatten große Freude an diesem Spektakel. Neben den Ehrungen für die Landesmeister im Halbmarathon und Bahnlauf, der Übergabe der traditionellen Pressemappen wurde in diesem Jahr eine neue Ehrung ins Leben gerufen.

Das Foto zeigt Katja Beu mit ihrer Auszeichnung. Foto: Emma Beu

Der SC Laage ehrte seine „Sportskanonen“. Denn für viele Menschen ist der Sport im Freizeitbereich eine notwendige Bestätigung, die oft im Berufsleben fehlt. Einige haben einfach Spaß daran, sich im Kampf gegen Andere oder die Uhr zu messen oder an ihre persönlichen Grenzen zugehen und diese auszutesten und schrittweise zu verschieben. Und dabei ist es egal, um welche Sportart es geht, überall finden sich ambitionierte Sportlerinnen und Sportler, deren Training und Einsatzbereitschaft in Wettkämpfen das normale Maß im Breitensport bei weitem übersteigt.  Für diese Athletinnen und Athleten symbolisiert die personalisierte, altertümliche Kanone die Ehrung für ihre herausragende Leistung. Mit der Sportskanone wurden Uwe Krogmann (Landesmeisterschaften im Kegeln – der große Wurf), Torsten Freudenreich (nimmermüder Einsatz als Übungsleiter beim Volleyball), Katja Beu (Marathon im Stadion gelaufen), Bernd Jänike (14 x Berlinmarathon gefinisht)  und André Stache (555 Volksläufe von 2000 – 2022) ausgezeichnet.
Ein besonderer Dank gilt der  Rostocker Fahrgastschifffahrt Kathrin Schütt GmbH für die Umsetzung der Aktion.

SC Laage