Alle Beiträge von admin2

Seelsorgelauf war Start in den Frühling

Der lange, vereiste und zum Teil sehr kalte Winter hatte vielen Ausdauersportlern ein solides Training in Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte unmöglich gemacht. Gerade deshalb war die Freude über die Präsentation des Seelsorgelaufes auf dem Fliegerhorst in Laage besonders groß. Auf dem Pendelkurs von der Sporthalle im Unterkunftsbereich bis zum Wendepunkt war für die Aktiven bei wunderbaren, frühlingshaften Bedingungen alles vorhanden was Ausdauersportler begeistert. Heftige Steigungen, Bergabläufe, lange Geraden sowie abgestellte Traditionstechnik sorgten für viele glückliche Gesichter nach dem Rennen. Immerhin bekamen die einundsiebzig Läuferinnen und Läufer die Gelegenheit Wettkampfstrecken von 3 km bis zu 12 Kilometer zu absolvieren. Der Favoritensieg im Hauptlauf durch den Laager Clubläufer Ricardo Wendt (Deutscher U23 Halbmarathon Mannschaftsmeister) über 12 km, nach 40,31 Minuten, wurde dabei genauso bejubelt wie der 1.Platz der Damenkonkurrenz durch Xenia Weiß vom Laufteam Rügen, nach 53,16 Minuten.

Militärpfarrer Richter, Xenia Weiß, Jonas, Dr. Voigt, Ricardo Wendt und André Stache (v.l.). Foto: Emi Behn Der Sieger des Hauptlaufes, Ricardo Wendt. Foto: André Stache

Die Siegerehrungen wurden traditionell, nach einem deftigen Mittagessen mit Eintöpfen, Würstchen und Kuchen sowie Kaffee, in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage durch Militärpfarrer, Johannes Richter, vollzogen. Alle Teilnehmer wurden mit Medaillen bedacht und die Besten durften sich über Pokale freuen. Tosender Applaus brandete auf, als der 5-jährige Jonas und der 87-jährige Dr. Jürgen Voigt als jüngster bzw. ältester Teilnehmer geehrt wurden. Denn das spiegelt den Grundgedanken der Veranstaltung wider. Es gilt, Zeit miteinander zu verbringen und auch Zeit zu schenken.
Neben den fleißigen Unterstützern der Laager Laufgruppe gilt den Verantwortlichen des Taktischen Luftwaffengeschwaders „S“ ein besonderer Dank. Nur durch deren Unterstützung ist die Durchführung einer solch arbeitsintensiven Aktion erst möglich. Dass der Seelsorgelauf beliebt und eine fester Termin vieler Ausdauersportler ist, wird vom Fakt getragen, dass die Teilnehmer die 41. Auflage erleben konnten.

Evangelisches Militärpfarramt Laage

Die Sieger:
3 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen,
Mats Scholl (13,34 min),                          Greta Piwko (14,29 min)                        Laufteam Rügen                                           Sportclub Laage                       

6 km
Sieger Männer,                                              Sieger Damen,
Olaf Göllnitz (26,40 min)                        Paola Paeschke (28,37 min)
Sportclub Laage                                           Sportclub Laage

9 km
Sieger Männer,                                            Sieger Damen,
Ronny Klein (37,15 min)                       Hannah Schölzke ( 39,24 min)
SV Pastow                                                    Laufteam Rügen

12 km
Sieger Männer,                                            Sieger Damen,
Ricardo Wendt (40,31 min),                 Xenia Weiß (53,16 min)
Sportclub Laage                                         Laufteam Rügen                                     

 

London – Richmond Halbmarathon 2026 – ein Erlebnisbericht eines Laager Clubläufers

Auf dem Weg zum Pariser Marathon, am 12. April 2026, begleitete ich meine Tochter Sina im Rahmen ihrer Vorbereitung beim traditionellen Richmond Park Halbmarathon. Wir durchliefen eine der schönsten und bekanntesten Naturlandschaften Londons. Nur einen Katzensprung südwestlichen vom Londoner Stadtzentrum entfernt, bietet dieser Halbmarathon eine willkommene Auszeit vom Großstadttrubel. Der Richmond Halbmarathon fand im Old Deer Park in der Nähe der Themse statt. Westlich von London fließt die Themse durch reizvolle Vororte wie der heutige Austragungsort Richmond und den Royal Borough of Kingston upon Thames, bekannt für grüne Oasen, historische Stätten und charmante Stadtzentren mit Shopping und Pubs, bevor sie sich weiter Richtung Meer schlängelt und bis Teddington gezeitenabhängig ist. Die Strecke führte über vier Runden durch den Park, vorbei an wunderschönen Wäldern, sanften Hügeln und einer vielfältigen Tierwelt. . Das Wetter war an diesem Tag „very british“. Starker Regen, Wind und heftige Böen erschwerten den Lauf auf unbefestigten Untergrund und forderten manchen Balanceakt, um nicht in einer der zahlreichen Pfützen zu landen.

Peter und Sina im Ziel. Foto privat

8 Grad Außentemperatur rundeten den herausfordernden Lauf dann schließlich ab. Südwestlich von London, Richtung Oxford beginnt die Themse, sich von der städtischen Enge zu lösen und durch eher grüne, vorstädtische Gebiete zu fließen. Inmitten dieser Naturlandschaft befinden sich jedoch auch zwei besondere Denkmäler, die wir zweimal umrundeten. In den Pembroke Lodge Gardens findet man eine Hommage an Rockstar Ian Dury, den Leadsänger der Blockheads, der ein regelmäßiger Besucher des Richmond Parks war.  Die Gedenkstätte für Dury besteht aus einer Bank mit der Inschrift „Reasons to be Cheerful“ – einem seiner Lieder. Sie ist der perfekte Ort für stille Besinnung, und man kann dort sogar einige seiner Lieder hören. Am Rande des Sidmouth-Waldes befinden sich einige wunderschöne Tore. Sie wurden anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der St. Paul’s Cathedral – die man bekanntermaßen vom King Henry’s Mound aussehen kann – errichtet und von der Familie des renommierten Umweltschützers Edward Goldsmith gestiftet.  Die Tore tragen die Inschrift „Der Weg“ – der Titel eines Buches des verstorbenen Goldsmith. Alle Teilnehmenden erhielten im Ziel eine Medaille und Erfrischungen. Die Startgelder wurden dem Kingston Hospital Charity zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Unser Ziel erreichten wir in unter 2 Stunden. Jetzt kann Paris kommen.

Peter Zettl

Luftwaffensoldaten erlebten intensive Rüstzeit auf Usedom

Offiziere, allesamt aus dem Pool des Führungspersonals, und Kompaniefeldwebel des Taktischen Luftwaffengeschwaders „S“ aus Laage waren der Einladung von Militärpfarrer Johannes Richter zu einer Soldatenrüstzeit nach Zinnowitz auf die Insel Usedom gefolgt. In einer entspannten Atmosphäre wurde gemeinsam an gesellschaftlichen Fragen aus christlicher Sicht gearbeitet und natürlich auch über die Facetten des Soldatenberufes offen philosophiert. Besonders die Informationsrunden mit dem Kommodore des Verbandes, Oberst Dominik Gentzsch, waren für alle Anwesenden ein fruchtbarer Austausch. Auch der Besuch der St. Petri Kirche in Wolgast beeindruckte die Soldaten. Eine kurzweilige Informationsrunde zur Historie der Kirche, die Gruft der Herzöge von Pommern-Wolgast und der Aufstieg zum höchsten Punkt des Gebäudes faszinierte dabei die Rüstzeitteilnehmer.

Die Teilnehmer in der St. Petri Kirche in Wolgast. Foto: André Stache

Eine Andacht rundete den Besuch der fast 700-jährigen dreischiffigen Basilika ab. Neben der inhaltlichen Themenarbeit blieb ausreichend Zeit für Spaziergänge an die vereiste Ostsee, gemeinsame, unterhaltsame Abende und viele gute Gespräche. Nach diesen Erfahrungen konnten die Unteroffiziere und Offiziere wieder gut „gerüstet„ in Ihren Alltag gehen. Ein ganz besonderer Dank galt am Ende neben Oberstabsfeldwebel Daniel S., der als leidenschaftlicher Initiator immer die Fäden in der Hand hatte, dem Personal des Hauses Kranich in Zinnowitz. Deren besonderes Engagement und die Idee, immer für die Gäste da sein zu wollen, waren die Grundlage für diese tolle Soldatenrüstzeit.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelisches Militärpfarramt Laage

Volkssporttag bewegt Laage

Im Zuge des Laager Volkssporttages, am 1.Mai 2026, um 10.00 Uhr, organisieren die Ausdauersportler des Sportclubs Laage auch in diesem Jahr einen Kinderlauf im Stadtwald der Recknitzstadt Laage. Zwischen 400 und 1200 Meter werden die Kinder, je nach Alter, die Strecke bewältigen und sich unter dem Beifall ihrer Familienangehörigen und Freunde feiern lassen. Nach dem 1.Startschuss des Tages werden die „großen“ Mädchen und Jungen der Geburtsjahrgänge 2018/17 ihre 1200 Meter absolvieren. Danach werden die Kinder der Geburtsjahrgänge 2021 und jünger an den Start gehen und 400 Meter möglichst fix laufend absolvieren. Anschließend laufen die Mädchen und Jungen des Jahrgangs 2020. Den Abschluss der Wettkämpfe vollziehen die Kinder des Geburtsjahrganges 2019. Ausdauer- und Wettkampferprobte Jugendliche der Laager Laufgruppe werden die kleinen Wettkämpfer im Stadtwald begleiten, sodass kein Kind alleine auf der Wettkampfstrecke unterwegs sein muss. Dankenswerterweise wird auch in diesem Jahr die sportliche Aktion von der Laager Wohnungsgesellschaft mbH (LWG) unterstützt. Schon jetzt gilt der Stadt Laage ein besonderer Dank. Sie wird im Zuge des Volkssporttages die Veranstaltung mit Pokalen und Medaillen ausstatten. Die Anmeldung, ab 09.30 Uhr, findet genau wie die Siegerehrung, ab ca. 11.00 Uhr, in der neuen Recknitzsporthalle statt.

Beim Kitalauf sind die Kleinsten immer die Größten. Foto: Ralf Sawacki

Am Nachmittag wird es ab 15.00 Uhr, für Laufbegeisterte Teams, zum 2. Mal einen Familienstaffellauf als Wettkampf für jedermann geben. Das erklärte Ziel ist, dass sich Familien gemeinsam zum spaßbetonten Sport finden. Und die Wettkampfregeln sind dabei denkbar einfach. Der 1. Starter läuft 400 Meter, also eine Stadionrunde. Der Zweite absolviert zwei Stadionrunden, also 800 Meter. Dem 3. Familienmitglied sind dann drei Stadionrunden vorbehalten, also 1200 Meter. Der Startschuss fällt um 15.00 Uhr auf der Recknitzkampfbahn in Laage. Bei mehr als 8 Staffelmeldungen werden sicherlich mehrere Starts vollzogen. Für die drei Siegerstaffeln wird es am Ende jeweils einen Pokal geben. Medaillen sind für alle Teilnehmer vorgesehen. Selbstverständlich dürfen auch Vereins-, Freunde- und Kumpelstaffeln mitlaufen. Diese Teams werden nicht in der Familienwertung berücksichtigt. Anmeldungen sind schon im Vorfeld möglich, unter: 01796304063 bzw. andre.stache@web.de.

Ast

38. Wittenburger Mühlenlauf – Laufcupsaison ist eingeläutet

Mehr als 1.100 Ausdauersportler starteten am ersten Märzsonntag in Wittenburg, ganz im Westen von Mecklenburg und eröffneten so die Laufcupsaison von Mecklenburg-Vorpommern. Schon beim Kinderlauf konnten die Nachwuchsläuferinnen und Läufer des SC Laage, bei sehr ordentlichen Bedingungen, überzeugen. Im Jugendlauf über 4 Km bekamen die Ausdauersportler aus der Recknitzstadt die Gelegenheit und beeindruckten die Szenerie. Der Altersklassensieg für Florentine Ostertag (WJu18 / 19,28 min), Silberplätze für Jasmin Malachowski (WJu14 / 19,28 min) und Lara Piepke (WJ U18 / 20:19 min) und Bronzeplatzierungen für  Maximilian Kühl (MJ U16 / 17:44 min) und Vanessa Koch (WJ u20 / 21,59 mIn) sind dabei hervorzuheben.  Schnellster Laager Clubläufer im Hauptlauf über 10 km wurde Ole Reinholdt.

Florentine und Jasmin liefen zeitgleich ins Ziel. Foto: Steffen Ostertag

In der Klasse der über 30-jährigen Männer lief der Güstrower nach  36:01 min auf den 3.Rang seiner Wertungsklasse. Ganz stark sind zudem die Altersklassensiege von Silke Haak, in der Klasse der über 55-jährigen Frauen, nach  52:36 min, und von Yvonne Lübs. Die noch 49-jährige beendete ihr Rennen nach  50:49 Minuten. Immerhin 50 Läuferinnen und Läufer des SC Laage konnten der Veranstaltung ihren Stempel aufdrücken und fast alle waren über ihre eigenen Leistungen überrascht. Schließlich herrschten vor einer Woche noch Minustemperaturen und ein gutes Training war kaum möglich.
Zusammengefasst gilt es dem Veranstalter ein Lob auszusprechen, denn die Absicherung durch die Polizei, die Feuerwehr und die Unterstützung der Bundeswehr sind beim Mühlenlauf beispielhaft. Das alles dürfte ganz nach dem Geschmack der Laufcup-Macher des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommerns gewesen sein. Die komplette Ergebnisliste kann man unter: www.ziel-zeit.de einsehen.

ast

Jahresempfang der Laager Reservisten

Aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten, Freunde der Reservisten und deren Angehörige waren unter den zahlreichen Gästen, die die Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage zu ihrem Jahresempfang in die Räume des Evangelischen Militärpfarramtes Laage geladen hatten.
Nach der offiziellen Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden der Laager Reservistenkameradschaft, Stabsfeldwebel d. R. André Stache, richtete dieser Worte des Dankes an seine Kameraden und übergab für überdurchschnittliches Engagement Präsente an verdiente Kameraden.

Das Foto zeigt Protagonisten des Abends. Foto: Markus Schnell

Danach nutzte der Landesvorsitzende des Landesverbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V., Oberstleutnant d. R. Peter Schur, die Möglichkeit einige Worte an die Gäste zu richten. Er überreichte zudem dem Stabsunteroffizier d. R. Martin Klostermann eine Urkunde für seine 40-jährige Mitgliedschaft im Verband. Im Anschluss an die kurzweiligen und interessanten Ausführungen entwickelte sich der Jahresempfang zu einem lockeren Treffen, in dessen Mitte der Austausch von Erfahrungen und die gelebte Kameradschaft stand. Gute Gespräche, positive Erinnerungen und die Präsentation gelungener Aktionen waren dabei die Kerninhalte. Immer wieder wurde dabei die Bedeutung der Reserve hervorgehoben und zukünftige Aktionen terminiert und inhaltlich besprochen. Den Verantwortungsträgern des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“ und des Evangelischen Militärpfarramtes Laage gilt ein besonderer Dank für die Unterstützung der Arbeit der Reservistenkameradschaft des Laager Fliegerhorstes.

Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage

Familienrüstzeit – ein Stück heile Welt

Am Anreisetag zur Winterfamilienrüstzeit war es noch bitterkalt und der Blick auf die zugefrorene Ostsee ließ erahnen, dass Aktivtäten außerhalb des Hauses Kranich, wo die 35 Rüstzeitteilnehmer ihre Unterkunft gefunden hatten, kaum möglich waren. Militärpfarrer Johannes Richter konnte seine Gäste, Familien der Bundeswehrstandorte Sanitz, Bad Sülze und Laage, mit unterschiedlichsten Beiträgen in seinen Bann ziehen. Familiengerechte Andachten, Themenarbeiten für Kinder und Erwachsene und auch ein zünftiger BoGo-Wettkampf – eine Mischung zwischen Boggia und Golf – begeisterten alle. Einige Wenige nutzten den Anreisetag, um die besagt, vereiste Ostsee aufzusuchen und erlebten, dick eingemummelt, den Zauber der Schöpfung und die raue Natur.

Die fast zugefrorene Ostsee. Foto: Carmen Wendt

Am Abreisetag war das Schauspiel wieder vorbei. Plusgrade und laue Temperaturen hatten fast über Nacht die alte Ordnung wieder hergestellt. Und wie immer war die Stimmung am Abreisetag von der Tatsache getrübt, dass die Rüstzeit viel zu schnell zu Ende gegangen war und alle wieder, an Leib und Seele gestärkt, an ihre Wohnorte reisen durften, um sich dann ihren Aufgaben zu widmen und die Erinnerungen fest in ihren Gedanken platziert zu haben. Zudem hatte die Ehefrau eines Soldaten die Gefühle der Rüstzeitteilnehmer in der Abschlussrunde am Sonntagvormittag auf den Punkt gebracht, als sie bemerkte: „Familienrüstzeit – das ist ein Stück heile Welt. Und dafür bedanke ich mich.“

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Ferienfreizeit in Laage – das ist Kindersport auf hohem Niveau

Auch in den diesjährigen Winterferien präsentierte der Sportclub Laage sechsundzwanzig Mädchen und Jungen eine Ferienfreizeit, die keine Wünsche offenließ. Im Stile eines hochwertig, ausgearbeiteten und altersgerechten Trainingsplans erlebten die sportlichen Kinder ein kleines Trainingslager. Unter der Leitung von ausgebildeten und motivierten Übungsleitern begannen die sportlichen Tage jeden Morgen mit lockeren Einlaufspielen, um am Vormittag mit dem Hauptteil einen körperlich anspruchsvollen Höhepunkt  zu erreichen, der alle an die Belastungsgrenze führte. Traditionell avancierten hier die Biathlon- und Laufwettkämpfe zu den Favoriten der sportlichen Kids.

Die Teilnehmer der Winterferienfreizeit in Laage. Foto: André Stache

Nach dem Mittagessen und einer Phase der Regeneration mit Spaziergang und Gesprächen wurde jeder Tag mit lockeren Ballübungen beendet. Hier war der Kampf um den Basketballkönig der absolute Favorit und auch die perfekte Lernform beim Kampf und die Akzeptanz um Sieg und Niederlage. Obstpausen, Tee und auch etwas Süßes lenkten die Kids immer wieder von den Anstrengungen ab und motivierten sie zugleich weiterzumachen.
Am Ende der Freizeit bekamen alle Teilnehmer ihren verdienten Lohn, in Form eines Pokales und einer Urkunde, überreicht. Sichtlich stolz berichteten die jungen Sportlerinnen und Sportler in der traditionellen Abschlussrunde über ihre Empfindungen und sparten ihrerseits nicht mit Lob für die gelebte sportliche Kameradschaft, die sicherlich auch neue Freundschaften entstehen ließ. Der Sportclub Laage bedankt sich ausdrücklich bei seinen Partnern für die Unterstützung. Nur dadurch ist es möglich, die Eigenbeiträge auf dem derzeitig niedrigen Niveau zu halten.

ast

Vereinsinterner Winterlauf des SC Laage

Einer guten Tradition folgend organisierte die Laufgruppe des Sportclubs Laage am 1.Feriensonntag der Winterferien den nun schon 8. Vereinsinternen Winterlauf. Trotz einiger Wetterbedingter Absagen trafen sich mehr als dreißig Ausdauersportler der Laager Laufgruppe in den frisch renovierten Räumen des Laager Caterer-Ehepaares Dachner. Von dort starteten die Aktiven in kleinen Gruppen und liefen durch die vereisten und zum Teil Schnee bedeckten Straßen und Wege.

Juliane, Bernd und Lena (v.l.) mit ihren Shirts. Foto: André Stache

Obwohl die Bedingungen nicht optimal waren, durften sich alle im Ziel wohlbehalten am Kamin mit Kaffee, Kuchen und Tee wärmen. Dazu gab es ein gutes Essen und tolle Gespräche zu Trainingsständen und Wettkampfvorbereitungen.
Der Vorstand des Clubs nutzte seinerseits die Möglichkeit und übergab mit großem Applaus die ersten Landessiegershirts als Dank und zur Erinnerung für die durch die Vereinsmitglieder erkämpften Landesmeistertitel auf der Straße, der Bahn und im Crosslauf.

ast

Wenn Sportgeschichte berührt – ein Erlebnisbericht aus Südafrika

Wir haben uns auf eine besondere sportliche Reise begeben und nahmen am Nelson Mandela Freedom Run in Südafrika teil.
Dieser außergewöhnliche Lauf findet an einem historisch bedeutsamen Ort, dem Victor-Verster-Gefängnis in der Nähe von Paarl, statt: Dort, wo Nelson Mandela nach 27 Jahren Haft in die Freiheit entlassen wurde, führt die Strecke vorbei und verbindet sportliche Herausforderung mit tiefgreifender Geschichte. Für uns vier Athleten vom Sportclub Laage war die Teilnahme weit mehr als nur ein Wettkampf.Der Nelson Mandela Freedom Run steht weltweit für Freiheit, Versöhnung und Durchhaltevermögen – Werte, die eng mit dem Leben und Wirken Mandelas verbunden sind. Wir erlebten die bewegende Atmosphäre Südafrikas hautnah, liefen durch eindrucksvolle Landschaften und begegneten Menschen aus vielen Nationen, die alle dieselbe Leidenschaft teilten. Neben den sportlichen Anforderungen – der Lauf gilt als anspruchsvoll und emotional zugleich – ist es vor allem der geschichtliche Kontext, der diesen Wettbewerb so einzigartig macht. An genau dem Ort zu laufen, andem ein Kapitel Weltgeschichte geschrieben wurde, war für uns ein Moment, der weit über den Sport hinausgeht. Dieses einmalige Erlebnis wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Stefan & Petra Grobbecker,  Anke & Andreas Heise,  Foto: SC Laage

Osterlauf mit beeindruckender Tradition

Mit dem 4.Osterlauf, am 04. April 2026 in Diekhof, hat der Kreissportbund, Landkreis Rostock e.V., in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Laufgruppe des Sportclubs  Laage und der Freiwilligen Feuerwehr Diekhof ein kleines aber feines Lauferlebnis in der Gemeinde, fast direkt an der Bundes-Autobahn  A19, etabliert. Schon mit der Eröffnung und dem gemeinsamen Singen des „Mecklenburg-Liedes“ wird eine Tradition weitergetragen, die ihren Ursprung bei den Osterläufen in Güstrow hat. Die Läufe selbst, egal ob nun auf den Schmooksberg oder auf dem Radweg in Richtung Plaaz, gestalten sich denkbar einfach und begeistern alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Fast geschafft – nur noch wenige Meter bis zum Ziel. Foto: Ralf Sawacki

Der Start der Läufe erfolgt, um 10.00 Uhr, auf dem Sportplatz der Gemeinde. Während die Laufstrecke auf den Schmooksberg sicherlich den trainierten Athletinnen und Athleten vorbehalten wird, bleiben die Pendelläufe ein lohnendes Ziel für ganz junge, gefühlt ältere und weniger Ambitionierte. Auf eine Zeitnahme und die sonst üblichen Wertungen wird ganz bewusst verzichtet. Im Ziel am Gemeindehaus dürfen sich dann die Aktiven über eine Medaille und die typische Läuferversorgung freuen. Anzumerken bleibt, dass der Osterlauf in Diekhof bewusst auf eine gute Tradition der Osterläufe des rührigen Güstrower Unternehmers, Folke Dedering, zurückgreift. Der fast 80-jährige hatte diese Art der Veranstaltung vor mehr als 30 Jahren am Güstrower Inselsee gestartet und ist sichtlich berührt vom Engagement der Initiatoren und der Begeisterung der Ausdauersportler aus dem Landkreis.

ast

Laufcup Mecklenburg-Vorpommern geht in die nächste Runde

Mit dem Wittenburger Mühlenlauf beginnt am 01. März die Laufcupsaison 2026 des Leichtathletikverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LVMV). Der Laufcup M-V für Jugendliche ab 14 Jahre bis zu den Senioren aller Altersklassen wird bereits jährlich seit 1991 ausgetragen. Im Jahr 2015 startete dann der Nachwuchslaufcup für Kinder von 8 bis 13 Jahren. Beide Wettbewerbe haben sich bisher hervorragend entwickelt. Teilnehmen können alle in Leichtathletik- bzw. Laufvereinen organisierten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich für das Laufen auf längeren Strecken interessieren bzw. begeistern. Im Jahr 2025 waren für den Laufcup M-V 448 Jugendliche und Erwachsene aus 38 Vereinen des LVMV gemeldet, für den Nachwuchslaufcup 102 Kinder aus 18 Vereinen. Die meisten gemeldeten Teilnehmer haben auch die notwendigen Wertungspunkte für die Endauswertung erreicht. Auf die oft gestellte Frage nach dem Niveau der Laufcup-Veranstaltungen darf man getrost eine Parallele zur Verbandsliga im Fußball ziehen. Nicht nur die zum Teil beeindruckenden Leistungen sprechen für diesen Vergleich. Auch der dafür notwendige Trainingsumfang spricht unbedingt dafür. Für dieses Kalenderjahr sind für die beiden Laufcups 15 Einzelläufe ausgeschrieben, von denen die besten fünf gewertet werden. Es handelt sich vorwiegend um Straßenläufe (u.a. mit vier Landesmeisterschaften).

Alle Laufveranstaltungen leben von der Unterstützung duch ehrenamtliches Engagement. Foto: Ralf Sawacki

Dabei sind aber auch Geländeläufe sowie die Crosslauf- und 5000m/10000m-Landesmeisterschaften auf der Laufbahn zu erwähnen. Die Streckenlängen betragen bei den Kindern zwischen 0,5 und 5 km, bei den Jugendlichen zwischen 3 und 10 km und bei den Erwachsenen zwischen 5 und 42 km (Marathon). Die einzelnen Wertungsläufe werden von Laufvereinen in hoher Qualität organisiert und durchgeführt. Gestartet wird die Serie in diesem Jahr, am 01. März 2026, in Wittenburg ganz im Westen unseres Bundeslandes. Der Abschluss wird mit den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Rostock vollzogen, am 7.November 2026. Weitere Stationen sind in Neubrandenburg (14.03.26), in Ueckermünde (28.03.26), in Schwerin der Schlosslauf (11.04. 26), der Stoltera Küstenwaldlauf in Warnemünde, am 25.04.26, der Kulturparklauf in Neubrandenburg, am 02.Mai 2026, die Landestitelkämpfe im Bahnlauf in Bad Doberan, am 09.Mai 2026, sowie in Waren (20.06 und 29.08.2026), der 48.Stadtwerke Inselseelauf (06.Juni) in Güstrow, in Steinhagen (05.07.26), in Baabe auf der Insel Rügen (19.09.26) und in Lubmin (LM Straßenlauf, am 11.10.26). Die einzelnen Details für die Anmeldung und Teilnahme an den beiden Laufcups können auf der LVMV-Homepage unter lvmv.de/laufen eingesehen werden. Dort befinden sich für Interessenten auch umfangreiche Dokumentationen zur bisherigen Entwicklung der beiden Laufcups (z.B. Ergebnisarchiv, Teilnahmestatistik, Siegerlisten).

ast

Amtseinführung mit Gottesdienst auf dem Fliegerhorst

Im Auftrag des Evangelischen Militärbischofs Dr. Bernhard Felmberg hatte der Leitende Evangelische Militärdekan Nord mit Sitz in Kiel, Ernst Raunig, zur kirchlichen Einführung des Evangelischen Militärpfarrers, Johannes Richter, gebeten und Soldatinnen, Soldaten, Zivilbedienstete der Bundeswehr sowie Freunde und Familienangehörige waren der Einladung, trotz der Wetterunbilden, persönlich gefolgt. Mit einem beeindruckenden Gottesdienst im großen Saal der Offizier-/ Unteroffiziersheimgesellschaft des Fliegerhorstes in Laage zelebrierten Theologen des Nordkonventes die Einführung, während hinter der gewaltigen Fensterfassade der Winter Einzug gehalten hatte und der deutlich zu vernehmende Sound eines startenden Eurofighters einigen ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte.

Militärdekan Raunig, Militärpfarrer Richter und die Rostocker Militärpfarrer Felix Halbensleben und Christian Moritz. Foto: A. Stache

Viele gute Gespräche, Kaffee, Kuchen, Softgetränke und eine deftige Soljanka rundeten den Nachmittag ab und Militärpfarrer Richter konnte noch viele Hände schütteln und Glückwünsche entgegennehmen. Er selbst sprach aber auch Worte des Dankes an die Soldatinnen und Soldaten aus, die die Veranstaltung perfekt vorbereitet hatten und damit für den äußeren Rahmen sorgten.
Anzumerken bleibt, dass Militärpfarrer Johannes Richter, als Leiter des Evangelischen Miliärpfarramtes Laage, neben dem Fliegerhorst in Laage, für die Standorte Sanitz, Prangendorf, Gubkow, Warbelow, Bad Sülze, Neubrandenburg, Waren und Cölpin zuständig ist. Ein besonderer Dank gilt abschließend den Verantwortungsträgern des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“ für deren Unterstützung bei der Organisation und Umsetzung der Amtseinführung.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim evangelischen Militärpfarramt in Laage

„Echt kalt, aber wirklich schön“

Das war der einstimmige Tenor der Teilnehmer des Barmer- Neujahrslaufes in Laage. Immerhin 78 Ausdauersportler aus dem ganzen Landkreis waren der Einladung gefolgt und liefen in kleinen Gruppen durch die Stadt. Trotz der lausigen Kälte wurden die neuralgischen Punkte der Stadt wahrgenommen und für Ortsfremde entwickelte sich schnell das Gefühl einer zügigen Stadtführung. Dabei war das Tempo völlig nebensächlich. Und auch die vorgegebenen Strecken wurden für nicht Wenige zur Nebensache. Im Ziel angekommen, bogen Läuferinnen und Läufer einfach ab und gönnten sich noch einige hundert Meter auf der Recknitzkampfbahn.

Läufergruppen gehörten am Sonntag ins Stadtbild von Laage. Foto: Ralf Sawacki

Pünktlich zur Mittagszeit wurden den Sportlerinnen und Sportlern ein leckerer Eintopf, hergestellt und geliefert durch den Laager Caterer Dachner, serviert. Dieser, Obst, Kaffee und Kuchen, bereitgestellt von den engagierten Laufgruppenmitgliedern, wärmte alle wieder auf. Den Abschluss bildeten Ehrungen und die traditionelle Läufertombola. Zusammengestellt durch die Freunde und Förderer des Clubs wurden viele tolle Sachpreise an die Frau oder den Mann gebracht. In zünftiger Männermanier wurde zum Schluss die Veranstaltung mit  einer Flasche Bier ausgewertet und den Menschen gedankt, die in ihrer Freizeit völlig uneigennützig zum Gelingen beigetragen hatten. Neben den Teilnehmern, die zu großen Teilen aus Rostock  und Güstrow  angereist waren, gilt den fleißigen, ehrenamtlichen Helfern der Laager Laufgruppe, der Barmer-Krankenkasse und dem Catererehepaar, Madeleine und Stefan Dachner, ein besonderer Dank für die Unterstützung bei der Durchführung der Traditionsveranstaltung.

ast

Fotoserie

Jahresempfang des SC Laage

Mehr als siebzig Gäste aus der Politik, Wirtschaft und der Gesellschaft bildeten, im Vereinshaus der Recknitzstadt Laage, den äußeren Rahmen für den Jahresempfang des SC Laage. Stefan Grobbecker blickte als 1.Vorsitzender des Vereins auf die zurückliegenden Monate und philosophierte über die Zukunft. Einen Schwerpunkt bildete natürlich die Ehrung der Sportler des Jahres 2025. Juliane Göllnitz und Ole Reinholdt durften sich in diesem Zusammenhang über einen personalisierten Pokal freuen. Als Mannschaft des Jahres wurden Yvonne Lübs, Kathleen Maag und Dr. Anna-Rebekka Kühl gefeiert. Ihre Bronzemedaille bei den Deutschen Langstaffelmeisterschaften war vielen noch in Erinnerung.

Die Sportler des Jahres umrahmt von Sebastian Constien, Grit Winkelmann-Göllnitz und Stefan Grobbecker. Foto: André Stache

Ein Höhepunkt war die Ehrung von Grit Winkelmann-Göllnitz. Aus den Händen des Landrates des Landkreises Rostock, Herrn Sebastian Constien, erhielt die gute Seele des Vereins die Ehrenmedaille des Landkreises in Silber. Diese Auszeichnung des Landkreises Rostock würdigt herausragendes ehrenamtliches Engagement in Bereichen wie Soziales, Sport, Umweltschutz und Katastrophenschutz. Einer guten Tradition folgend, wurden an diesem Abend den anwesenden Freunden und Förderern Pressemappen überreicht. Diese Sammlungen geben Auskunft über die Aktivitäten des Sportclubs Laage in den zurückliegenden Monaten. Im Anschluss an die Ehrungen wurde zum Buffet und zu netten Gesprächen eingeladen. Der Jahresempfang wurde kulinarisch durch das Caterer-Ehepaar Madeleine und Stefan Dachner umrahmt. Gute Getränke bei tollen Gesprächen rundeten die Charterfahrt perfekt ab.

ast

Fotoserie

Hallenlandesmeisterschaften der Leichtathleten

Auch in diesem Jahr starten die Leistungsorientierten Leichtathleten aus Mecklenburg-Vorpommern, mit den Hallenlandesmeisterschaften im Jahnsportforum in Neubrandenburg, in die Wettkampfsaison und messen sich mit den besten Athletinnen und Athleten in den Altersklassen. Der Sportclub Laage nutzte diese Gelegenheit und präsentierte den noch 14-jährigen, Maximilian Kühl, und die noch 13-jährige Paola Alegra Paeschke und schickte sie ins Feld der Spezialisten und die für beide ungewohnte Mittelstrecke über 800 Meter.

Paola (160) und Maximilian (159) im Jahnsportforum in Neubrandenburg. Fotos: Anna-Rebekka Kühl

Da beide noch in diesem Jahr Geburtstag feiern liefen sie in den Altersklassen W 14 bzw. M15. Und beide machten ihre Sache sehr gut. Im großen Feld der Mädchen überzeugte Paola mit 2;41,90 Minuten absolut und lief mit den schnellen Mädchen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern sehr gut mit. Kämpferisch öffnete die ruhige Schülerin sogar die „nächste Tür“ und beeindruckte damit auf ganzer Linie. Einen Paukenschlag lieferte Maximilian Kühl ab. Nach 2;21,63 stürmte der Schüler ins Ziel und staunte selbst über eine neue persönliche Bestleistung. Für die anwesenden Mütter und den Trainer waren die Worte der Anerkennung und des Respekts selbstverständlich und folgerichtig. Der Vorstand des Clubs beglückwünscht beide zu ihren Leistungen.

ast

 

Luftwaffengeschwader unterstützt Kinder- und Jugendarbeit

Der Vorsitzende des Kreisanglerverbandes Landkreis Rostock e.V., Hauptmann Heiko Krüger, und der 2.Vorsitzende des Sportclubs Laage, Militärseelsorgeassistent André Stache, nahmen in den vergangenen Tagen eine großzügige Spende entgegen.
Der Kommodores des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “S“, Oberst Dominique Gentzsch, überreichte symbolisch Spendenchecks an die beiden Vertreter der ehrenamtlich geführten Vereine.
Die Spenden wurden aus dem Erlös, des im Dezember durchgeführten Adventsmarkt am Fliegerhorst Laage, gesammelt. Damit unterstützt das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „S“ zielgerichtet die Kinder- und Jugendarbeit in der Region. Der Sportclub Laage wird die Mittel in die Ferienfreizeiten in den Winter- und Herbstferien einfließen lassen. Kinder die nicht im organisierten Vereinssport können auch an den Ferienfreizeiten teilnehmen.

André Stache, OStFw Daniel Schwarz, Oberst Gentzsch und Hauptmann Krüger beim Erinnerungsfoto. Foto: FMZ/Sebastian Thomas

Der Adventsmarkt, der am 3. Adventssonntag in den Räumen der Offizier-/ Unteroffizierheimgesellschaft abgehalten wurde, war durch Kompaniefeldwebel des Verbandes initiiert worden und ein tolles Familienerlebnis. Unterstützt wurden sie vom Deutschen Bundeswehr Verband e.V., dem Evangelischen Militärpfarramt Laage, vom Katholischen Militärpfarramt Rostock und der Laager Laufgruppe.

André Stache, MSA beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

Volksbund dankt Laager Soldaten und Reservisten

Der Bundeswehr-Beauftragte des Volksbundes für die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und den Reservisten in Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, Oberstleutnant a. D. Rainer Grygiel ist selbstredend auch für die Vorbereitung und Organisation von Kriegsgräberpflegeeinsätzen zuständig.

In diesem Jahr waren 40 Soldaten aus Mecklenburg-Vorpommern freiwillig und hoch motiviert zu 4 Kriegsgräberpflegeeinsätzen im Einsatz. Einen davon hat das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ aus Laage unter Leitung von Herrn Hauptfeldwebel Bernd Weichmann vom 07. bis 14. September 2025 mit insgesamt 10 Teilnehmern auf der deutschen Kriegsgräberstätte in Krakau / Polen mit großem Engagement erfolgreich durchgeführt.

Das Foto zeigt die Protagonisten der Ehrungsveranstaltung. Foto: Dirk Frontzek

Nach den Arbeitseinsätzen werden Ehrungsveranstaltungen für die Teilnehmer organisiert. Grygiels Bestreben ist es immer, dass die Ehrung im öffentlichen Raum stattfindet, weil es den Teilnehmern eine besondere Wertschätzung für ihren Einsatz vermittelt.

Deshalb fand in den zurückliegenden Tagen, im Bürgersaal des Laager Rathauses, eine würdige und unterhaltsame Ehrungsveranstaltung statt. Grußworte durch die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, sowie Worte des Dankes vom Geschäftsführer Volksbund des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Philipp Schinschke, und von André Stache, dem Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage sowie von Oberstleutnant a. D. Rainer Grygiel bildeten den äußeren Rahmen. Die Überreichung der Urkunden und Präsente für die Teilnehmer des Kriegsgräberpflegeeinsatzes rundete die kurzweilige Veranstaltung perfekt ab.

ast

Aktivwochenende für Ausdauersportler geht auch im Schnee

Nun schon zum 12. Aktivwochenende hatte der Sportclub Laage in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Haus Kranich in Zinnowitz, auf der Insel Usedom, eingeladen und über 30 Ausdauersportler aus Rostock, Pastow, Güstrow und natürlich Laage waren der Einladung trotz der wenig einladend wirkenden Wettervorhersagen gefolgt. Ein Aktivwochenende kann durchaus als Kurz-Trainingslager betrachtet werden. Befreit von täglichen Verpflichtungen erlebten die Teilnehmer intensive Erfahrungen zu ihrem Hobby, das nicht wenige zum Teil schon Jahrzehnte begleitet.
In diesem Jahr begleitete der Schnee und die Kälte die Aktiven mit dem stürmischen Seewind allerdings das ganze Wochenende. Das hielt niemanden davon ab, die geplanten Trainingsinhalte vor der Tür zu absolvieren. Morgendliche Läufe zur Seebrücke, Fahrtspiele und lange Ausdauerläufe gehören eben einfach dazu. Im Haus wurde der Vortrag von Moritz S., einem Mitarbeiter der Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA), zum Thema Doping interessiert verfolgt.

Teilnehmer des Aktivwochenendes – mit Tom Gröschel (li.) und Läufer im Schnee. Fotos: SC Laage

Inhaltlich ging es um die Frage: „Was ist Doping?“ Zudem wurde über die Verbotsliste und Dopingfallen sowie Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten gesprochen. Absolut interessant war auch die Podiumsdiskussion mit dem zweifachen Deutschen Meister im Marathonlauf, Tom Gröschel. „MaraTom“ berichtete über seine Zeit als Profisportler und nahm die Anwesenden mit auf eine Reise durch sein sportlich, erfolgreiches Leben zwischen Training und Wettkämpfen auf der ganzen Welt. Am Ende verging die Zeit natürlich viel zu schnell und der Wunsch auf eine Wiederholung wurde klar formuliert. „Gedankenreisen durch den eigenen Körper“, die durch eine Klangschale unterstützt wurden, Saunabesuche und Yoga-Einheiten mit Ringo rundeten das Programm perfekt ab.
Ein abschließender Dank gilt dem Rostocker Laufsportfachgeschäft, City-Sport. Ohne das Engagement der Mitarbeiter um den Chef, Peter Gohlke, wäre die Organisation ungleich schwieriger. Dem Haus Kranich gilt dieser Dank ebenso. Sie schafften den äußeren Rahmen mit einer perfekten Organisation von der Unterkunft, über die Verpflegung bis zur Bereitstellung der Technik.

ast

Silvesterlauf in Zinnowitz mit tollem Ergebnis

Den letzten Tag des Jahres nutzten mehr als 150 Ausdauersportler unter Federführung der Usedomer Laufmützen und Mitgliedern der Laager Laufgruppe, um das alte Jahr laufend, walkend und auch wandernd zu verabschieden. Den äußeren Rahmen gestaltete dabei als Gastgeber das Team vom Haus Kranich in Zinnowitz. Die Lauf-, Wander- und Walkingstrecken führten durch den Küstenwald in Richtung Zempin und zurück. Auf den angefrorenen Wegen erlebten die Sportler bei leichtem Schneefall die urtypische, pommersche Landschaft und die brausende Ostsee bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Im Ziel begrüßte das Team vom Haus Kranich die Teilnehmer mit warmen Getränken, Obst und Kuchen.

Die Präsentation des Spendenschecks aus Laage. Foto: Matthias Gründling

Das Evangelische Militärpfarramt Laage übergab zudem Medaillen. Schwerpunkt der Veranstaltung war allerdings das Sammeln von Spenden für den Förderverein des Kinder- und Jugendhospizes „Leuchtturm“ e.V. in Greifswald. Unter anderem wurde eine opulente Spendensumme durch Soldaten überreicht. Das Taktische Luftwaffengeschwaders 73 „S“ hatte bei der zurückliegenden Weihnachtsfeier 700,00 Euro gesammelt.
Der Förderverein Kinderhospiz Leuchtturm e.V. in Greifswald agiert als Wegbereiter, um Situationen für betroffene Kinder und Eltern in Mecklenburg-Vorpommern zu verbessern. Das Ziel ist die Unterstützung der gegenwärtigen ambulanten Kinderhospizarbeit bis zur Etablierung eines stationären Kinderhospizes in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt konnten sich die engagierten Laufmützen an diesem Tag über die fantastische Spendensumme von 2.646,92 Euro freuen.

ast