Den Himmelfahrtstag wie immer sportlich genutzt

Nachdem der Recknitztallauf in diesem Jahr ausfallen musste, suchten die Organisatoren der Laager Laufgruppe nach einer Möglichkeit, um traditionell den Feiertag zum sportlichen Ausgleich zu nutzen. Aufgrund einiger Vorerfahrungen kam sehr schnell der Gedanke, im Bereich der Burg Schlitz, zwischen Teterow und Waren, sportlich aktiv zu werden. Das Interesse für diesen sportlichen Vormittag war erwartungsgemäß hoch und auch die Bereitschaft zum Backen, Grillen und Leckereien bereitzustellen ebenfalls.

Das obligatorische Erinnerungsfoto direkt an einem kleinen See. Foto: André Stache

Am Himmelfahrtsvormittag wurde die Stimmung allerdings durch das Regenwetter etwas getrübt. Während die Erwachsenen die Burg ein- oder mehrmals umrundeten, konnten die Kinder nach einem kurzen Lauf über 2 Kilometer ihr Können bei Sprintwettbewerben auf matschigen Wegen unter Beweis stellen. Gemeinsam trafen sich dann alle Teilnehmer unter einem Unterstand am See und zelebrierten eine kleine Läuferparty. Zu dieser Zeit wurde auch die Sonne neugierig und schaute den Sportlerinnen und Sportlern  fröhlich zu. Die Veranstaltung war von allen als absolut positiv aufgenommen worden und wird nach dem Prinzip „Sportler für Sportler“ definitiv eine Wiederholung finden.

SC Laage

Laager Laufgruppe zu Besuch in der „Wolfshöhle“

Zur vielfältigen Vereinsarbeit gehört immer die Aussicht über den Tellerrand hinaus. Auch die Organisation eigener Veranstaltungen geht aus diesem Grunde oft mit einem Blick zu anderen erfolgreichen Vereinen und Organisationen einher. Schon deshalb durften sich fast 30 Sportlerinnen, Sportler und auch Ehrenamtler des Sportclubs Laage über eine Einladung zum Basketball-Bundesligaspiel der Rostocker Seawolves gegen die Veolia Towers aus Hamburg  durch das Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik, freuen. In der mit mehr als 4.500 Fans fast ausverkauften Rostocker Stadthalle, die als Heimspielstätte der Seawolves auch als „Wolfshöhle“ bezeichnet wird, erlebten die Recknitzstädter ein packendes Spiel und die Faszination Basketball hautnah. Der Höhepunkt war definitiv die Begrüßung der Laager Laufgruppe in einer Auszeitpause durch den Hallensprecher.

Ein Erinnerungsfoto war der perfekte Abschluss der fast 3-stündigen Veranstaltung. Foto: SC Laage

Damit hatte keiner gerechnet und alle Sportlerinnen und Sportler des SC Laage waren mächtig stolz. Die sportliche, freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik und dem Sportclub Laage wurde durch die Einladung zu diesem besonderen Event ganz stark untermauert. Deshalb ist es für die engagierten Vereinsmitglieder ein echtes Bedürfnis, ein herzliches DANKESCHÖN an das Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik zu sagen. Das hochdramatische Spiel, die Stimmung und auch die Atmosphäre werden bei den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.

Landestitelkämpfe im Bahnlauf – Laage mit 1 x Gold, 4 x Silber und 3 x Bronze

Im schmucken Leichtathletik- Stadion des SV Bad Doberan organisierten die Gastgeber zum 1.Mal die Landesmeisterschaften im Bahnlauf über 5.000 m und 10.000 Meter. Weit über 150 Läuferinnen und Läufer nutzten die Gelegenheit und kämpften an diesem Tag um Titel, Medaillen und Laufcuppunkte. Besonders die Frauenfraktion des SC Laage ließ es an diesem Tag, über die 25 Stadionrunden, richtig krachen. Mit der Goldmedaille für Dr. Silke Haak (W 55 /52;40,36 min), Silberplaketten für Sandra Murr (W 40 / 48;01,52 min) und Yvonne Lübs (W 50 / 51;07,51 min) und der Bronzemedaille für Dr. Anna Rebekka Kühl (W 45 / 51;30,79 min) landeten alle Frauen auf dem Siegerpodest.

Sandra, Anna, Yvonne und Silke mit ihren Medaillen. Foto: André Stache

Zudem hatten am frühen Vormittag, über 5.000 Meter, Paula Pommerehne (WJU20 / 24;19,72 min) mit Silber und Lara Piepke ( WJU 18 / 24;00,21 min) mit Bronze ganz stark vorgelegt. Für die Laager Medaillensammler war das aber noch nicht genung, denn die schnellsten Männer des Clubs,  Hendrik Freundt (M35 / 37,29,84 min) und Ole Reinholdt (M30 / 37;29,90 min), belohnten sich mit Silber und Bronze in ihren Altersklassen. Im Rahmenprogramm der Meisterschaften fanden zudem Läufe über 3.000 und 2.000 Meter statt. Mit einem überzeugenden Sieg setzte die fast 13-jährige Jasmin Malachowski nach 12;27,11 Minuten ein starkes Zeichen. Die Leistungen der beiden fast 14-jährigen Paola Paeschke (12;40,71 min) undJessie Schumacher (14;24,35 min) sind ebenfalls als sehr ordentlich zu erwähnen. Mit dem 4.Platz im Lauf der unter 16-jährigen konnte der noch 14-jährige Maximilian Kühl (19;30,34 min) ebenfalls beindrucken.

ast

Deutsche Meisterschaften der Langstaffeln in Celle

Die Deutschen Meisterschaften der Langstaffeln haben jedes Jahr einen besonderen Charme, da diese Veranstaltung allen Altersklassen die Chance bietet, sich auf nationaler Ebene miteinander zu messen. Neben den Aktiven Klassen der Frauen und Männer sowie den U23- und U20-Staffeln sind auch die Masters-Altersklassen fester Bestandteil des Meisterschaftsprogramms.  Bei den diesjährigen Meisterschaften am 1. Sonntag im Mai im Otto-Schade-Stadion in Celle ging auch die W40-Staffel des Sportclubs Laage mit Yvonne Lübs, Sandra Murr, Kathleen Maag und Dr. Anna-Rebekka Kühl an den Start – und das in gleich zwei Disziplinen: über 4 x 400 Meter sowie 3 x 800 Meter. Bereits beim Eintreffen im Stadion war die besondere Atmosphäre einer Deutschen Meisterschaft spürbar und das Stadion beeindruckte mit seinen 8 Rundbahnen und der damit verbundenen Größe. Die Vorfreude war groß, gleichzeitig aber auch die Anspannung, sich auf nationaler Ebene zu präsentieren. Die Wetterbedingungen waren gut. Warme Temperaturen und nur teilweise auftretender dann allerdings kräftig wehender Wind. Den Auftakt bildete die 4 x 400-Meter-Staffel. Die Altersklassen W35 und W40 teilten sich hierbei einen Lauf. In der Besetzung mit Yvonne Lübs als Startläuferin, gefolgt von Sandra Murr, Kathleen Maag und Schlussläuferin Dr. Anna-Rebekka Kühl zeigte das Team ein engagiertes Rennen mit sauberen Wechseln. Jede Läuferin brachte ihre Stärken ein und kämpfte um jede Sekunde. Mit einer Zeit von 4:57,97 Minuten erreichte der Sportclub Laage einen starken vierten Platz und verpasste das Podium nur knapp. Der Sieg in dieser Konkurrenz ging an die Startgemeinschaft Bedburg-Dinslaken-Goch, die sich in 4:25,69 Minuten durchsetzen konnte.

Die starken Frauen des SC Laage: Sandra, Kathleen, Yvonne und Anna. Foto: Andreas Lübs

Gute zwei Stunden später folgte das Rennen über die 3 x 800 Meter und stellte die Staffel vor eine ganz andere Herausforderung, bei der neben Ausdauer auch Renneinteilung und taktisches Gespür gefragt waren. Auch hier teilten sich die Altersklassen W35 und W40 einen Lauf. In der Reihenfolge Yvonne Lübs, Kathleen Maag und Dr. Anna-Rebekka Kühl überzeugte der Sportclub Laage auch hier durch eine geschlossene Leistung und großen Einsatzwillen. Unterstützt vom Teamgeist an der Bahn entwickelte sich ein engagiertes Rennen, das in einer Zeit von 8:45,47 Minuten mit einem hervorragenden dritten Platz und damit einem Platz auf dem Podest belohnt wurde. Neben den Platzierungen bleiben vor allem die gemeinsamen Eindrücke dieses Wettkampftages in Erinnerung: der Zusammenhalt im Team, die gegenseitige Unterstützung und das Erlebnis, bei nationalen Meisterschaften an den Start zu gehen. Für den Sportclub Laage war der Auftritt in Celle somit nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch ein wertvoller gemeinsamer Moment. Die vollständige Ergebnisliste findet man unter: www.ergebnisse.leichtathletik.de.

SC Laage

Eurawasser Waldlauf feiert „Silberhochzeit“

Der äußere Rahmen für den 25.Eurawasser Waldlauf war perfekt.Sommerliche Temperaturen, ein beeindruckendes Teilnehmerfeld und eine bestens vorbereitete Wettkampfstrecke luden förmlich ein, den Kampf um die Pokale und Sachpreise aufzunehmen. Und mit dem Startsignal entwickelten sich tolle sportliche Wettkämpfe. Immerhin 137 Läuferinnen und Läufer und einige Walker stellten sich bei bestem Laufwetter der sportlichen Herausforderung und alle kämpften mit Bravour bis zum letzten Meter. Den Hauptlauf über 12 Kilometer gewann Sebastian Schütt (54,54 min) vor Felix Michaelis (55,31 min) und Swen Langschwager (56,04 min). Bei den Frauen siegte Sophia Heuck (1;05,10 h)vor ihrer Vereinskameradin vom SC Laage Silke Haak (1;09,02 h) und der Hamburgerin Carolin Ahrens (1;10,39 h).

Laufend im Stadtwald unterwegs. Foto: Ralf Sawacki

Die Sieger des 6 Kilometer Rennens kamen mit Jasmin Malachowsi (28,51 min) und Maximilian Kühl (27.01min) vom gastgebenden SC Laage. Schnellstes Mädchen über die 2,4 Kilometer Strecke wurde Anne Höppner vom LAC Ribnitz Damgarten/Sanitz.  Schnellster Junge war der Lantower Paul Piepke, der nach 10,45 Minuten ins Ziel lief. Sehr angenehm war die Präsenz der Gnoiener Walker. Das Team wurde genauso gefeiert wie das Integrative Laufteam USE SOWAS e.V. aus Berlin. Eine Lauftruppe, die echt beeindruckte und absolut begeisterte. Die Siegerehrungen wurden vom Regionalleiter des Unternehmens EURAWASSER, Herrn Andreas Russ, und dem 1.Vorsitzenden des Sportclubs Laage, Stefan Grobbecker, vollzogen. Das Kuchenbüfett, von der Laager Laufgruppe zusammengestellt, Teilnehmermedaillen und eine opulente Versorgung waren traditionell kaum zu toppen. Ein besonderer Dank ging nicht zum ersten Mal an den Hauptsponsor des SC Laage. Das Unternehmen Eurawasser und die engagierten Menschen um den SC Laage machten diese Veranstaltung zu einem echten Volksfest.

ast

Erinnerung:
An den 1.Waldlauf können sich kaum Menschen erinnern. Es war ein verregneter Maisonntag im Jahr 2001 und die Organisatoren hatten an diesem Tag mehr Pokale als Teilnehmer auf der Waldwiese am Stadtwald platziert. Allerdings kann sich heute echt sehen lassen was sich daraus entwickelt hat. Nach nun schon 25.Auflagen darf man in Laage wirklich stolz auf das Geleistete sein. Immerhin haben durch diese Veranstaltung mehr als 3.000 Menschen den Laager Stadtwald besucht und damit ein Stück Natur in unserer Heimat erlebt. Der Wald wird seit mehr als 20 Jahren durch die Laufgruppe vom Müll befreit und die Wege wurden auf Initiative der Organisatoren durch die Stadt Laage in einen sehr soliden Zustand versetzt.

Landesmeisterschaften im Halbmarathon – Laage mischt gut mit

Traditionell finden die Landestitelkämpfe über die 21,095 Kilometer seit vielen Jahren im Rahmen des Neubrandenburger Kulturparklaufes statt und erfreuen sich bei den Ausdauersportlern unseres Landes größter Beliebtheit.
Für die meisten Aktiven ist dieser sehr flache und schnelle Rundkurs in der Nähe des Tollensesees ein bekanntes Terrain. Allerdings ist es auch äußerst gewöhnungsbedürftig, die 10 Runden á 2,1 Kilometer abzuspulen. Ganz angenehm empfand das trotz der Hitze, aus Sicht der Laager Abordnung, Juliane Göllnitz. Nach einem beherzten Lauf konnte sich die Langstreckenspezialistin nach 1;40,50 Stunde über den Titel in der Klasse der über 20-jährigen Damen freuen. In ihrer Begleitung lief der 45-jährige Marcel Raith zu einer auch für ihn selbst überraschenden Bronzemedaille. Eine Silbermedaille erkämpfte sich Hendrik Freundt in der Klasse der über 30-jährigen Männer, nach 1;21,18 h.

Juliane und Marcel. Foto: M.B. Pries
Die starke Jugend. Foto: A. Stache

Im Rahmen der Veranstaltung fanden für Kinder und Jugendliche Läufe über 2 und 5 Kilometer statt, deren Ergebnisse in den Nachwuchslaufcup und dem Landeslaufcup einfließen. Hier zeigten die Clubläuferinnen und -läufer aus Laage herausragende Ergebnisse und überzeugten auf der ganzen Linie. Herauszuheben sind hier die Altersklassensiege durch Jasmin Malachowski (WJU14) nach 22,44  Minuten und der 1.Rang von Maximilian Kühl in der Klasse der unter 16-jährigen nach 19,54 Minuten im 5 Kilometer Rennen. Weitere 8 Jugendliche der Laager Laufgruppe platzierten sich in ihren Altersklassen auf dem Podest. Im Lauf über die 2 Kilometer Distanz konnten die Kinder des SC Laage mit sehr ordentlichen Platzierungen aufwarten. Drei Mädchen und vier Jungen blieben unter der 10 Minuten Marke. Die komplette Ergebnisliste findet man, unter: www.tollense-timing.de .

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Volkssporttag präsentiert Staffellauf

Am Nachmittag des Laager Volkssporttages wurde in diesem Jahr , bei hochsommerlichen Themperaturen,  ein Staffellauf angeboten, der sehr gut angenommen wurde. Das Prozedere war dabei denkbar einfach. Dem 1. Staffelläufer war der Start über 400 Meter, also eine Stadionrunde, vorbehalten. Der Zweite absolvierte zwei Stadionrunden, also 800 Meter. Der 3. Läufer durfte drei Stadionrunden laufen, also 1200 Meter. Insgesamt 7 Teams gingen an den Start und überzeugten durch großen Kampf und Einsatzbereitschaft.

Die Teams auf dem Silber- und Bronzeplätzen. Foto: André Stache

Nach dem Startsignal stürmten die Startläufer ohne erkennbare taktische Zwänge los und lieferten den Zuschauern ein Feuerwerk an Einsatzbereitschaft und Leistung. Begleitet wurden die Ausdauersportlerinnen und -sportler durch einen gut aufgelegten DJ und viel Applaus und Anerkennung. Sieger wurde das Team der Laager Fußballer um Danny Ahrens. Überzeugend gewannen die Kicker das Rennen vor Julia Hinz und ihrer Tochter Clara. Beide hatten sich mit Emmi Wiegold verstärkt. Auf den 3.Rang lief Greta Piwko, die mit ihren Eltern Anita und Sebastian ein Team bildeten. Unglaublich Stolz nahmen die Sieger ihre Pokale entgegen. Medaillen gab es, bereitgestellt durch die Stadt Laage, für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Eine echte Bereicherung waren die Teams der inklusiven Laufgruppe SOWAS aus Berlin.

SC Laage

Kinderlauf in den Frühling

Bei sommerlichen Temperaturen starteten auch in diesem Jahr, am 1. Mai, Mädchen und Jungen im Zuge eines Kinderlaufes im Laager Stadtwald, der seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Volkssporttages ist. Unterstützt wurde diese sportliche Aktion von der Laager Wohnungsgesellschaft mbH (LWG). Im Mittelpunkt standen natürlich die 4 bis 9-jährigen Mädchen und Jungen an diesem Vormittag.

Eine tolle Stimmung an der Laufstrecke. Foto: A. Kühl

Mit ganz viel Eifer waren die Kinder am Start und auch viele anwesende Eltern waren nach den Läufen ihrer Sprösslinge von der Aufregung und Einsatzbereitschaft „schwer gezeichnet“. Zwischen 400 und 1200 Metern durften die Kinder, je nach Alter, bewältigen und alle erledigten das mit Bravour unter dem Beifall ihrer Familienangehörigen und Freunde. Mit dem Startsignal durch Jan Menge verwandelte sich der Stadtwald in eine echte Arena. Lobenswert war auch der Einsatz der Mädchen und Jungen von der Laager Laufgruppe. Sie begleiteten die Wettkämpfer im Stadtwald, sodass kein Kind alleine auf der Wettkampfstrecke unterwegs war.  Ein besonderer Dank gilt auch der Stadt Laage. Sie hatte im Zuge des Volkssporttages die Veranstaltung mit Pokalen und Medaillen unterstützt. Die Siegerehrung wurde von der Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, von der Mitarbeiterin der Wohnungsgesellschaft, Claudia Rosenow, und dem Vereinsberater des KSB, Ronny Behn, zelebriert.

Laager Physiotherapeut durch Verband geehrt

Im Zuge einer Jubiläumsveranstaltung der Physiotherapiepraxis Felix Elsner überraschte der Laager Lauftrainer, André Stache, mit einer Trainingsgruppe des Sportclubs Laage den Laager Physiotherapeuten Felix Elsner. Im Gepäck hatte das Laufteam die Ehrenurkunde des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern und einen repräsentativen Pokal. Mit Worten des Dankes traf Stache, als Mitglied der Arbeitsgruppe Laufcup, den Nerv der Anwesenden und anhaltender Beifall untermauerte die Worte des 2.Vorsitzenden des Sportclubs Laage.

Die Übergabe der Ehrenurkunde an Felix Elsner (li.). Foto: Heike Knabe

Das Team um Felix Elsner unterstützt die Ausdauersportler des Sportclubs Laage seit einigen Jahren und konnte bisher immer mit seiner medizinischen Expertise helfen und vielen Sportlerinnen und Sportlern schmerzfreie Trainings- und Wettkampfstunden ermöglichen, die oft von persönlichen Erfolgen gekrönt wurden.
Der Sportclub Laage wünscht dem 36-jährigen und seinem Team viel Kraft und Erfolg im Leben – beruflich und natürlich auch privat.

SC Laage

Volksbund ehrt Laager Reservisten

Auch in diesem Jahr zelebrierte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine repräsentative Dankeschön-Veranstaltung für tatkräftige Unterstützer seiner Arbeit. Traditionell möchten die Verantwortlichen den ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammlern und allen weiteren Unterstützern für ihr Engagement danken. Nach der Begrüßung durch die Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, Birgit Hesse, richtete der Landesvorsitzende des Volksbundes, Lorenz Caffier, Worte an die Anwesenden.

Bernd Weichmann und André Stache (re.) nach der Ehrung. Foto: RK Flg Hst Laage

Im Anschluss daran wurden Menschen mit persönlichen Auszeichnungen bedacht. Zu diesen gehörten mit dem Hauptfeldwebel, Bernd Weichmann, und dem Stabsfeldwebel d. R. André Stache, zwei engagierte Kameraden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage. Beide erhielten für ihr persönliches Engagement die Anerkennungsmünze des Volksbundes in Silber. Für den Berufssoldaten, Bernd Weichmann, der seinen Dienst auf dem Laager Fliegerhorst versieht und den Militärseelsorgeassistenten beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage, André Stache, waren die Ehrungen ein zusätzlicher Ansporn, weiter aktiv ehrenamtlich zu agieren. Gute Gespräche im Café Niklot, zentral gelegen im Schloss unserer Landeshauptstadt, und Musik des Bläserquartetts vom Heeresmusikkorps Neubrandenburg rundeten die Ehrungsveranstaltung perfekt ab.

RK Flg Hst Laage

Arbeitseinsatz der Sportler und der Reservisten kam gut an

Der traditionelle Arbeitseinsatz der Laager Laufgruppe wenige Stunden vor dem Volkssporttag mobilisierte wieder mehr als dreißig Menschen, um auf der Laufstrecke im Stadtwald, dem Parkplatz an den Sporthallen und auf der Recknitzkampfbahn, als Müllsammler aktiv zu werden. Es wurde jede Menge Unrat gesammelt und in Säcken verpackt, um diesen einer fachgerechten Entsorgung zu zuführen. Im Wald wurde zudem die Laufstrecke von Ästen und losem Wurzelwerk auf den Wegen befreit und Löcher die durch Korrosion und Wild entstanden waren, geschlossen.

Reservisten arbeiten am Blücherdenkmal. Foto: André Stache

Zeitgleich schafften sich Kameraden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage am Blücherdenkmal. Sie entfernten Unkraut und sammelten Müll aus den umliegenden Hecken und von den Wegen. Im Anschluss an die Arbeiten trafen sich alle noch an der Laager Recknitzsporthalle. In einer lockeren Abschlussrunde bei Würstchen und Saft für die Kinder sowie einer Flasche Bier für die Erwachsenen wurde sich ausgetauscht und die nächsten Termine besprochen. Ein Kamerad bemerkte in der gemeinsamen Dankeschön-Runde: “Aktive Vereinsarbeit, wie wir sie in unserem Land erleben, ist das Abbild unserer Gesellschaft. Im Zuge seiner gesellschaftlichen Gegenwirkung ist aktives Vereinsleben, aber auch ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität besonders in kleineren Gemeinden. Damit ist Vereinsarbeit ein wegweisender Bestandteil im Leben jeder Kommune.“ Den fleißigen Helferinnen und Helfern gilt abschließend ein großes Dankeschön.

SC Laage

Hamburg im Lauffieber – mit großem SC Laage Team

Nachdem in Berlin ein gemeinsamer Start aufgrund eines angekündigten Losverfahrens unmöglich geworden war, zog es die Ausdauersportler zum Frühjahrsmarathon nach Hamburg. Und alle waren begeistert. Die Anmeldung, Abholung der Startunterlagen und der Lauf selbst lösten bei allen große Freude aus. Selbst der ungewöhnliche Start in der Mittagsstunde über die 21,095 km tat der Stimmung keinen Abbruch.  Zuvor waren am Vormittag schon die Marathonis gelaufen. Für den SC Laage finishten Sophia Heuck (04:07:46 h) und Ronny Behn (3;57,15 h) die 42,195 Kilometer. Der Halbmarathon wurde dann zu einem spektakulären Lauffest für die Teilnehmer an und auf der Strecke. Das tolle Wetter und tausende jubelnde Menschen, gepaart mit einer sehr guten Streckenversorgung und einer nahezu perfekten Organisation, machten das Event zu einem Erlebnis.

Ein Erinnerungsfoto war selbstverständlich. Foto: SC Laage

Zudem hatten vom SC Laage die 16-jährigen Pia Behn (2;20,58 h), Phoebe Wendt  (2;21,17 h), Florentine Ostertag (1;54,59 h) und Lara Piepke (2;11,33 h) sowie die 48-jährige Anita Piwko (2;26,25 h) und der 54-jährige Raimo Bahr (2;22,24 h) ihre Halbmarathon Premiere. Und alle meisterten ihre 21,095 Kilometer mit Bravour. Schnellster Laager Clubläufer war Ole Reinholdt, der nach sehr ordentlichen 1;24,15 Stunde ins Ziel lief. Als schnellste Frau des SC Laage lief Juliane Göllnitz, nach 1;39,07 Stunde, über die Zielgerade.  Mit einem kleinen Abstand zum 40. Haspa Marathon sind sich die Clubläuferinnen und -läufer sicher – Hamburg, wir kommen wieder und bestimmt auch zum Laufen. Der Besuch in einem Hamburger Block House hatte die Veranstaltung  am Vorabend eingeleitet. Diese Tradition hatten die Laager Ausdauersportler sehr gerne aus Berlin mitgenommen. Dem Vereinsvorsitzenden, Stefan Grobbecker,  und dem Block House, als Förderer des SC Laage, gilt dafür ein besonderer Dank.

ast

Küstenwaldlauf in Warnemünde – Laage läuft mit

Der 43.Küstenwaldlauf im Ostseebad Warnemünde war auch in diesem Jahr eine Station des Laufcups und des Nachwuchslaufcups in Mecklenburg-Vorpommern, und die Gastgeber vom SV Warnemünde hatten wieder einiges auf die Beine gestellt.
Kalter Wind und einstellige Temperaturen begrüßten die vierzig Laager Ausdauersportler an der schicken Sportanlage in Warnemünde. Dort war bis wenige Minuten vor dem Start das übliche Anmeldeprozedere im Gange und pünktlich, um 10.00 Uhr, wurden die Kinder und Jugendlichen auf ihre Laufcupstrecke über 3 Kilometer geschickt.

Laager Sportler vor dem Start des 10 km Rennens. Foto: SC Laage

Und immerhin 230 Sportlerinnen und Sportler stellten sich dieser Herausforderung. Alle Mädchen und Jungen machten ihre Sache richtig gut. Herauszuheben sind dabei, aus der Sicht der Übungsleiter des Sportclubs Laage, der 2.Rang von Greta Piwko in der Klasse der unter 12-jährigen Mädchen nach 12,09 Minuten. Genauso stark ist auch der 3.Rang von Lara Gaevert in der Klasse der unter10-jährigen Mädchen nach 15,36 Minuten zu bewerten. Die Schülerin lief ihren ersten Wettkampf und machte das, nicht nur für ihren vor Ort befindlichen Vater, sehr beeindruckend. Nachdem der letzte Läufer des 3 Kilometer Laufes im Ziel angekommen war, schickte traditionell die Schiffsglocke immerhin 318 Läuferinnen und Läufer im Hauptlauf auf die Strecke. Die Frauen und Männer des SC Laage im Starterfeld des 10 Kilometerlaufes nutzten die Gelegenheit und sammelten fleißig Punkte. Mehr als 30 Vereinskameradinnen und -kameraden weilten indes in Hamburg, um sich Wettkämpfen über die Halb- oder Marathondistanz zu stellen.

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Sportabzeichen geschafft und nach Hause mitgenommen

Der Sportclub Laage hatte auch in diesem Frühjahr, in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Landkreis Rostock e.V. (KSB) und der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage, zum Sportabzeichen-Tag gebeten und mehr als fünfzig Menschen waren dem Ruf gefolgt. Nach einer Begrüßung, der notwendigen Einweisung und einer gemeinsamen Erwärmung wurde gesprintet, gesprungen und Bälle geworfen und tatsächlich alle Teilnehmer hatten Grund, sich zu feiern, denn die Leistungen waren durchweg sehr ordentlich. Ein Höhepunkt waren die langen Ausdauerläufe im Stadion.

Start zum Sprint – der über 55-jährigen Männer. Foto Ralf Sawacki

Bei Dauerregen stellten sich die Aktiven diesem Prozedere und beeindruckten nicht nur die Rundenzähler und Zuschauer, die unter dem geschützten Dach ausharrten. Einer der Reservisten erklärte ganz offen: “Es macht einfach viel mehr Spaß, in der Gemeinschaft zu agieren, als alleine seine Runden zu drehen.“ Eine Besonderheit war für die auswärtigen Gäste, dass sie ihre Auszeichnungen noch vor Ort in Empfang nehmen konnten. Möglich war das durch den Vereinsberater des KSB, Ronny Behn. Er hatte die Voraussetzungen dafür geschaffen. Am Versorgungsstand wurde bei Kaffee und Kuchen gefachsimpelt und natürlich bewertet, um im Herbst noch bessere Leistungen zu zeigen. Ein besonderer Dank gilt den fleißigen Helfern im Hintergrund, unter denen sich Soldaten der Bundeswehr und Mitarbeiter der Ostseesparkasse befanden. Ohne deren Engagement wäre dieser Tag nicht so erfolgreich geworden.

SC Laage

Vorstand des SC Laage stellt sich für die Zukunft stark auf

In den Räumen des Laager Catererehepaares, Madeleine und Stefan Dachner, fand in den vergangenen Tagen die planmäßige Mitgliederversammlung des Sportclubs Laage statt. Neben einem detaillierten Rückblick auf die ehrenamtlichen Aktivitäten der Abteilungen wählten die Mitglieder des Vereins einen neuen Vorstand. Mit dem 58 -jährigen Stefan Grobbecker bleibt ein bekanntes Gesicht an der Spitze des Vereins. Der alte und neue 1.Vorsitzende des SC Laage nutzte die Gelegenheit und erklärte den Mitgliedern: “Der Vereinssport, wie wir ihn erleben, ist das Abbild unserer Gesellschaft. Im Zuge seiner gesellschaftlichen Wirkung und seines Beitrages zur Verbesserung der Lebensqualität, besonders in kleineren Orten, ist ein Sportverein ein wertvoller Bestandteil im Leben jeder Kommune.“ Zum 2. Vorsitzenden wählten die Laager Clubsportler André Stache. Der 61-jährige Abteilungsleiter der Laager Laufgruppe ist im Hauptberuf Militärseelsorgeassistent des Evangelischen Militärpfarramtes auf dem Fliegerhorst in Laage.

Stefan Grobbecker, Ronny Behn,  Marleen Freudenreich,  Uwe Michaelis,  Marcel Raith und André Stache (v.l.) Foto: Heike Knabe

Die Funktion des Kassenwartes bleibt in den bewährten Händen der 37-jährigen Marleen Freudenreich. Für die zweifache Mutter ist diese ehrenamtliche Tätigkeit, nach eigener Aussage, immer noch spannend und fordernd zugleich. Ergänzt wird das Team durch den 45-jährigen Marcel Raith, der als Rohrleitungsbaufacharbeiter beruflich unterwegs ist und durch Ronny Behn. Der fast 49-jährige Vereinsberater des Kreissportbundes des Landkreises Rostock e.V. ist seit vielen Jahren in unterschiedlichsten Funktionen gesellschaftlich aktiv und freut sich auf die Vorstandsarbeit. Einen Höhepunkt erlebte die Versammlung mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Uwe Michaelis. Mehr als 25 Jahre war der 71-jährige in verschiedenen Funktionen in Laager Sportvereinen aktiv und prägte so die Vereinskultur in Laage wie kaum ein anderer. Zurzeit gehen im Sportclub Laage mehr als zweihundertfünfzig Sportlerinnen und Sportler in vier Abteilungen dem Vereinssport nach. Besonders Kinder und Jugendliche erleben beim SC Laage eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und genießen das Gefühl, dass es Termine gibt, die Spaß machen und die Gelegenheit bieten, mit Gleichgesinnten einem Hobby nach zu gehen. Unterstützt werden die Aktiven von Freunden und Förderern aus der Region.Diesen gilt ein besonderer Dank.

SC Laage

Schlosslauf in der Landeshauptstadt

Als Station im Landeslaufcup hat sich der Schweriner Schlosslauf fest etabliert und mehr als 300 Ausdauersportler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein drückten dem Wettkampf in diesem Jahr seinen Stempel auf. Der Sportclub Laage konnte dabei mit 60 Teilnehmern die Konkurrenz schon vor dem Start beeindrucken und im Ziel hatten die Clubsportler erst recht genug Grund zur Freude. Im Hauptlauf über 15 Kilometer konnten die Laager Ausdauersportler, bei bestem Laufwetter und einer sehr ordentlichen Streckenorganisation, vier Altersklassensiege durch Silke Haak (W55 / 1;21,13 h), Stella Grobbecker (W30 / 1;23,15 h), Stefan Grobbecker (M55 / 1;10.40 h) und Hendrik Freundt (58,17 min) sowie vier weitere Podestplätze frenetisch feiern. Zudem purzelten viele persönliche Bestleistungen.

Yvonne Lübs vor dem Schweriner Schloss. Foto: Ronny Behn

Im Schülerlauf über 4 Kilometer erkämpfte sich Maximilian Kühl (15,34 min) in der Klasse der unter 16-jährigen den 2.Rang. Die 13-jährige Jasmin Malachowski lief nach 18,18 Minuten auf den Bronzeplatz ihrer Wertungsklasse. Zwei Runden um den Faulen See der Landeshauptstadt liefen die Jugendlichen. Benjamin Menge benötigte für die 8 Kilometer 33,34 Minuten und lief auf den 2. Rang in der Wertung der männlichen Jugend U20. Bei den jungen Frauen lief Paula Pommerehne nach 40,35 Minuten auf den 3.Rang dieser Wertung. Die Kinder liefen als Wertungslauf 1 Kilometer und auch hier platzierten sich Laager Sportler sehr stark. Herausragend ist der Altersklassensieg bei den unter 10-jährigen Jungen durch Ludwig Maag, nach 4,16 Minuten. Philipp Müller wurde nach 4,22 Minuten Dritter dieser Altersklasse. Abschließend gilt es kurz innezuhalten und zu genießen, denn die Reise in die Landeshauptstadt hat sich für alle gelohnt.

ast

Erinnerungskultur wird von Soldaten geschrieben

Auch in diesem Jahr organisierten Soldatinnen, Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“ und die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, einen Marsch zum Andenken an die Gefallenen des Karfreitagsgefechtes.

Mit diesem Marsch erinnern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die gefallenen Kameraden des Gefechts, das am 2. April 2010 in Afghanistan stattfand. Hauptfeldwebel Nils B., Stabsgefreiter Robert H. und Hauptgefreiter Martin A. waren die ersten deutschen Soldaten, seit dem Zweiten Weltkrieg, die bei Kampfhandlungen gefallen sind. Sie waren Fallschirmjäger und sollten Sprengfallen finden und entschärfen. Sie wurden aus einem Hinterhalt von Taliban angegriffen. Es war bis dahin das verlustreichste Gefecht der Bundeswehr. Heute darf man bewusst bemerken, dass mit dem Marsch eine neue Tradition des Gedenkens begründet wurde. Nach dem Start, direkt vor dem Rathaus der Recknitzstadt Laage, marschierten die Frauen und Männer, unter denen sich auch Kameraden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage befanden, in Formation durch Dörfer und betagte Landstraßen über Feldwege und alte Alleestraßen zurück nach Laage. Sie präsentierten sich so in großer Zahl den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Marschformation auf dem Weg zum Rathaus. Foto: FMZ Takt LWG 73″S“

Wie schon in den vergangenen Jahren nahm auch einer der Initiatoren des Marsches, Oberstabsfeldwebel Daniel S., an den Gedenkmarsch teil. „Dass in den zurückliegenden Jahren bundesweit so viele Menschen am Marsch teilgenommen haben, ist ein mächtiges Indiz für die Zeitenwende in unserer nationalen Veteranenkultur“, sagte der Kompaniefeldwebel. Mit einer Andacht, die von den Militärseelsorgeassistenten, André Stache (ev.), zelebriert wurde, fand die Veranstaltung, die durch den Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“, Oberst Dominique Gentzsch, persönlich begleitet wurde, einen würdigen Abschluss.
Anzumerken bleibt, dass der erste K-Spendenmarsch unter dem Titel „10K3“ im Jahr 2020 stattfand. Seither sind die Rahmenbedingungen gleichgeblieben. Die einzige Voraussetzung: 16 Kilometer mit 16 Kilogramm Gepäck. Ziel ist es, jedes Jahr einen Kilometer sowie ein Kilogramm draufzupacken. Man kann jederzeit auch zum Ursprung von 10 Kilometern und 10 Kilogramm zurückkehren. Nicht die Leistung steht im Vordergrund der sportlichen Veranstaltung, sondern die körperliche Betätigung in Verbindung mit dem aktiven Gedenken an die gefallenen Kameradinnen und Kameraden.

André Stache, MSA Evangelisches Militärpfarramt Laage

Ostern auf dem Fliegerhorst

Militärpfarrer Johannes Richter begrüßte am Ostersonntag fast vierzig Gottesdienstbesucher im Andachtsraum des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Soldatenfamilien aus Laage und Bad Sülze, Zivilbedienstete und deren Angehörige und Freunde der Militärseelsorge lauschten den Worten des Seelsorgers und der wunderschönen Musik des Laager Musikpädagogen, Florian Lübs, und ließen sich vom Zauber der Osterzeit faszinieren. Nach dem Gottesdienst zogen die Teilnehmer gemeinsam in Pilgermanier zum Offiziersheim und einige Kinder waren sichtlich begeistert über die bunten Ostereier, die der Osterhase auf dem Weg versteckt hatte.

Militärpfarrer Richter bei seinen Ausführungen. Foto: André Stache

Vor Ort verlebten alle gemütliche Stunden bei einem Mitbringbrunch an dem sich die Gäste beteiligt hatten. Am frühen Nachmittag endeten die schönen Stunden und alle waren begeistert von der Möglichkeit, den Ostersonntag genauso zu verbringen. Ein besonderer Dank gilt deshalb der militärischen Führung des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“. Mit ihrer Bereitschaft, die Arbeit des Evangelischen Militärpfarramtes zu unterstützen, schafften sie die Grundlagen für eine erfolgreiche Familienbetreuungsarbeit.

André Stache,  MSA beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Osterlauf mit über 100 Teilnehmern, aber nicht auf den Schmooksberg

Der Osterlauf in Diekhof ist nun schon ein fester Bestandteil im Laufkalender von Mecklenburg-Vorpommern.
Über 100 Läuferinnen und Läufer und auch einige Walker nutzten das wunderschöne Wetter am Ostersamstag und liefen völlig ohne Zeitdruck und Wettkampfambitionen in kleinen Gruppen auf dem Radweg von Diekhof nach Plaatz und wieder zurück, je nach Leistungsvermögen und Fitnesstand zwischen 2 und 8 Kilometern, auf den Sportplatz der kleinen Gemeinde. Noch vor dem Start sangen die Aktiven und deren Gäste das Mecklenburglied – besonders zur Freude des fast 80-jährigen Folke Dedering. Der Güstrower hatte den Lauf in den 90iger Jahren begründet.  Die Bürgerinnen und Bürger des Ortes nahmen die Veranstaltung wiederholt sehr wohlwollend zur Kenntnis. Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde sicherte den Lauf an neuralgischen Punkten perfekt ab und einige Einwohner hatten sich sogar unter das Laufvolk gemischt. Diese Zugewandheit kann man leider nicht von allen Protagonisten erkennen. Der Besitzer des Waldes am Schmooksberg, der das ursprüngliche Ziel der Langläufer war, hat den Ausdauersportlern das Betreten desselben in aller Deutlichkeit untersagt.

Motivierten Ausdauersportler auf der Wettkampfstrecke. Foto: Ralf Sawacki

Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Als Cheforganisator konnte Ronny Behn, der Vereinsberater des Kreissportbundes des Landkreises Rostock e.V,  mächtig stolz und zufrieden sein. Unterstützt wurde er von den Ausdauersportlern der Laager Laufgruppe. Ein Highlight war wieder ein opulentes Kuchenbüfett, das keine Wünsche offenließ. Eine Teilnehmermedaille rundete die Veranstaltung perfekt ab.

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Laufcup macht Station am Haff

Im Zuge des 41. Ueckermünder Haffmarathons fanden auch in diesem Jahr die Landesmeisterschaften im Marathonlauf statt. Dieser Volkslauf, der in einem Laufkalender als „Kleinster Marathon Deutschlands“ bezeichnet wurde, wird seit 1984 regelmäßig durchgeführt. Der Laager Clubläufer Ole Reinholdt erkämpfte dabei seinen Marathon-Landesmeistertitel in Mecklenburg-Vorpommern und das bei seinem ersten offiziellen Wettkampf über die Distanz von 42,195 Kilometer. Nach ganz starken 2;54,52 Stunden lief der 33-jährige als Sieger seiner Altersklasse auf den 6. Platz in der Gesamtwertung, sichtlich stolz und sehr zufrieden, ins Ziel und reflektierte sein Rennen im Kreis der mitgereisten Ausdauersportler des Sportclubs Laage. Ole erklärte im Ziel: “Selbst für erprobte Ausdauersportler sind die 42,195 Kilometer nicht einfach mal so zu bewältigen, trotzdem starteten an diesem kühlen Vormittag mehr als 60 Athletinnen und Athleten auf der Königsdisziplin der Leichtathleten.“ Der Lauf am Haff ist als Rundkurs auf asphaltierten Wegen, durch Wald und Feld, ohne bedeutsame Erhebungen zu bewältigen.

Ole Reinholdt – Landesmeister seiner Altersklasse 2026. Foto: SC Laage

Eine Runde beträgt dabei 7 Kilometer.  Einige der mitgereisten Laager Clubläufer nutzten die Möglichkeit und liefen außerhalb der Cupwertungen auf den unterschiedlichsten Distanzen unter Wettkampfbedingungen Trainingsläufe. Kinder und Jugendliche nutzen indes die Chance und kämpften um Laufcuppunkte für sich und ihren Verein.
Herausragend war dabei der Gesamtsieg der fast 14-jährigen Paola Paeschke im 5 Kilometerlauf, nach 22,33 Minuten. Allerdings ist auch der Doppelsieg von Florentine Ostertag (22,37 min) und Lara Piepke (23,10 min) in der Klasse der unter 18-jährigen Frauen unbedingt erwähnenswert. Im Schülerlauf über 2 Kilometer konnte die 12-jährige Jasmin Malachowski, nach 8,10 Minuten, auf dem 3.Rang in der Gesamtwertung durchaus beeindrucken. Ole Reinholdt bemühte sich noch vor Ort um eine ausgewogene Regeneration, um am Folgetag als Umzugshelfer mit seiner Fußballgruppe aktiv zu sein.

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