Blocky-Block Spendenlauf hält was er verspricht

SC Laage setzt ein gesellschaftliches Achtungszeichen

In echter Männermanier, mit einer Flasche Bier in der Hand, saßen Ausdauersportler der Laager Laufgruppe nach dem Abbau in der Laager Recknitzsporthalle und reflektierten stolz den Tag. Immerhin 131 Läuferinnen und Läufer  aus ganz Meklenburg-Vorpommern und viele Familienangehörige hatten für das außergewöhnliche Spendenergebnis gesorgt. Beeindruckende 2650,00 Euro hatte der 1.Vorsitzende des SC Laage, Stefan Grobbecker, an den Sprecher der Regionalgruppe Neubrandenburg des Mukoviszidose-Zentrums M-V, Hans Joachim Walter, übergeben und das erfüllte alle Anwesenden mit Stolz.  Noch am Morgen hatten fleißige Hände die Sporthalle in einen Begegnungsraum verwandelt. Dieser hatte nach dem sportlichen Beitrag  zum Innehalten eingeladen.

Der Sprecher der Regionalgruppe Rostock, Bernd Weichmann, André Stache (2. Vors.), Stefan Grobbecker und Hans Joachim Walter. Foto: Ralf Sawacki

Viele Gäste, unter denen sich auch die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, und der Bürgermeister der Partnergemeinde Lage aus Ostwestfalen / Lippe, Matthias Kalkreuter, befanden, hatten dort die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch genutzt. Und immer wieder war die lebensbedrohende Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose das Thema, denn in Deutschland leben circa 8.000 Menschen mit dieser angeborenen und lebensbedrohenden Krankheit. Am Ende der Veranstaltung waren alle stolz über das Ergebnis und natürlich über die Tatsache, etwas richtig Gutes vollbracht zu haben.
Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren und Unterstützern des sportlichen Tages, aber auch den fleißigen Helfern. Vor und nach der Veranstaltung wurde motiviert unterstützt und alle Gäste waren voll des Lobes.

SC Laage

Hintergrund:
Bei der Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose bilden die Drüsen im Körper einen dickflüssigen Schleim. Organe wie Lunge oder Bauchspeicheldrüse werden dadurch dauerhaft geschädigt. Und das Leben mit ständigem Husten, Atemnot, wiederkehrenden Infekten, Untergewicht, Bauchschmerzen, fettige Stühle und verzögertem Wachstum ist für die Betroffenen unendlich schwer.

Bützow war in Läuferhand – Citylauf holte die Stadt aus dem Schlaf

Das letzte August-Wochenende gehörte auch in diesem Jahr den feierwütigen Bützowern. Und tatsächlich zelebrierten diese ihre Gänsemarkttage schon zum 30. Mal. Für den Sportclub Laage war es Grund genug, am Sonntagvormittag mit leistungsstarken Läuferinnen und Läufern beim 20. Bützower Citylauf – sponsored by René Brüsewitz GmbH anzutreten und den vielen Zuschauern echtes Spektakel zubieten. Schon die 4 x 900 Meter Teamstaffel beeindruckte nicht nur die Gegnerschaft. Nach 11,00 Minuten hatte Ricardo Wendt die Ziellinie erreicht. Seine Teamgefährten Ole Reinholdt, Jens Beu und Hendrik Freundt ließen sich ausgiebig feiern und erlebten mit Geduld den Zieleinlauf der Laager Frauenstaffel, nach 14,13 Minuten, durch Dr. Anna Rebekka Kühl. Juliane Göllnitz, Sandra Murr und Dr. Silke Haak hatten dafür die Grundlage gelegt.

Das Sieger-Staffelteam des SC Laage direkt im Ziel. Foto: André Stache

Im Hauptlauf über 10,8 Kilometer, was bedeutete, dass die Aktiven 6 Mal durch die Stadt laufen durften, staunten einige Interessierte. Eben noch mit den Staffeln aktiv, zeigten nicht Wenige Spaß am Laufsport mit all ihren Facetten. Denn die Gesamtsieger Juliane Göllnitz (48,13 min) und Ricardo Wendt (36,45 min) präsentierten den Laufsportinteressierten tolle Wettkämpfe. Und auch alle anderen Aktiven des SC Laage konnten mit sehr ordentlichen Leistungen überzeugen. In den Ergebnislisten stehen weitere 6 Altersklassensiege und 9 Podestplatzierungen.

Ast

Laufcup nimmt wieder Fahrt auf

Mit dem 20. Herbstlauf – „Rund um den Tiefwarensee und Melzer See“ konnten die Ausdauersportler aus Mecklenburg-Vorpommern endlich wieder Wettkampfluft schnuppern, und fast 250 Läuferinnen und Läufer hatten am letzten Augustsamstag ihre Freude. Allerdings hatten viele Aktive bei der Anreise ein mulmiges Gefühl. Umgestürzte Bäume, Gewitter und Starkregen machten schnell die Runde und in einigen Dörfern bekam man auch ein Gefühl davon. Bei sehr ordentlichen Bedingungen wurde dann auf allen Distanzen gekämpft und die Laufelite unseres Landes zeigte besonders bei den Erwachsenen im 10 Kilometer Hauptlauf ihre Klasse. Für die Laufgruppe des SC Laage war  der Wettkampf ein wichtiger Termin und auch hier waren die Erwachsenen Vorbilder in Anstrengungsbereitschaft und Leistung.

Lena und Juliane mit dem Doppelsieg in der Hauptklasse der Frauen. Foto: Petra Pehn

Vereinsintern zeigten das Juliane Göllnitz (45,09 min) und Ricardo Wendt (34,46 min), als Schnellste überzeugend. Im 5 Kilometer Rennen, was der Jugend zum Punktesammeln vorbehalten war, setzten Jasmin Malachowski (23,45 min) und Jelle Blum (23,22 min) vereinsinterne Ausrufungszeichen als schnellste Laager Clubläufer. Den 2,5 Kilometer langen Schülerlauf entschieden vereinsintern Greta Piwko (11,47 min) und Paul Piepke (12,16 min). Im Lauf über 900 Meter, der den unter 10-jährigen vorbehalten war, konnten Charlotte Block (3,51 min) und Philipp Müller (3,38 min) ihr Können den Vereinskameraden präsentieren. Insgesamt hatte der SC Laage 52 Ausdauersportlerinnen und -sportler an die Starts gebracht und beeindruckte dabei mit sehr viel Qualität. Immerhin 19 Podestplatzierungen  sind eine echte Kampfansage.

ast

Laager Reservisten trafen sich zum Sommerfest

Männer der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage trafen sich, nun schon traditionell, zum Sommerfest auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt Laage. Neben dem Blick zurück auf die vergangenen Monate wurde sich in diesem Zusammenhang auch über die Zukunft ausgetauscht. Genau hier fand die Auszeichnung für den Hauptfeldwebel Bernd Weichmann einen würdigen Platz. Für sein besonderes Engagement in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erhielt der Soldat des Taktischen Luftwaffengeschwaders „S“, aus den Händen des 1.Vorsitzenden der Kameradschaft, Stabsfeldwebel d.R. André Stache, die Ehrenplakette. Im Anschluss daran überreichte Stache dem Hauptgefreiten d.R. Sebastian Ströde eine Urkunde für seine 10-jährige Mitgliedschaft im Verband. Stabsfeldwebel d.R. Andreas Kanserske wurde für sein Engegement im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit mit einem Pokal bedacht.

Der Landesgeschäftsführer des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr, Oberstabsfeldwebel d.R. René Niemann, Stabsfeldwebel d.R.Andreas Kanserske, Hauptgefreiten d.R. Sebastian Ströde, Hauptfeldwebel Bernd Weichmann und Stabsfeldwebel d.R. André Stache. Foto: Heiko Krüger

In den kommenden Monaten wird die militärische Ausbildung einen besonderen Platz im Leben der Reservistenkameradschaft einnehmen. Dazu gibt es im September Gespräche mit dem Vorstand der RK Sanitz. Nach den kurzweiligen und interessanten Ausführungen durch den 1.Vorsitzenden der RK, Stabsfeldwebel d.R. André Stache, entwickelte sich der Jahresempfang zu einem lockeren Treffen. Gute Gespräche, positive Erinnerungen und die Präsentation gelungener Aktionen waren dabei die Kerninhalte. Immer wieder wurde dabei die Bedeutung der Reserve hervorgehoben. Den Verantwortungsträgern des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“ und des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, in dessen Räumen die Veranstaltung stattfand, gilt ein besonderer Dank für die Unterstützung der Arbeit der Reservistenkameradschaft des Laager Fliegerhorstes.

Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage

Laager Nachwuchsläuferin mit Erfolg beim Schwedenlauf

Der 27. Schwedenlauf fand in diesem Jahr am letzten Feriensonntag im Rahmen des Schwedenfestes der Hansestadt Wismar statt. Gestartet wurde, aufgrund von Baumaßnahmen, in diesem Jahr auf dem Marktplatz mit drei Hauptstrecken. Dazu gehörten der 1 km EGGER-Schnupperlauf, der 5 km – Lauf der HW Leasing GmbH sowie der 10 Km Hauptlauf der VR Bank Mecklenburg eG. Der Sportclub Laage war nur mit einer kleinen Abordnung vertreten. Allerdings konnte diese durchaus überzeugen.

Elen Urban nach ihrem tollen Lauf in Wismar. Foto: Denise Urban

Für einen Paukenschlag sorgte dabei die 15-jährige Elen Urban. Erst seit wenigen Wochen im Vereinstraining stehend, konnte die Schülerin des EUROPA-Gymnasiums aus Teterow besonders im Sommertrainingslager den Umgang mit Härte und Schmerz gegen sich selbst erleben und das spiegelte sich in Wismar auf der anspruchsvollen 5-Kilometer Strecke wider. Im Gesamtfeld der 246 Mädchen und Frauen belegte Elen einen sehr guten 4.Rang.In der gebündelten Altersklasse der Schülerinnen und der weiblichen Jugend erkämpfte Elen den2.Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Laager Laufsportler siegt beim Ribnitzer Boddenschwimmen

Das Ribnitzer Boddenschwimmen war auch in diesem Jahr in das Hafenfest eingebaut und garantierte damit viele Zuschauer und eine prächtige Stimmung. Im Hauptrennen über 1.000 Meter gingen insgesamt,  bei 19° Wassertemperatur, 42 Aktive an den Start in Pütnitz. Dorthin waren die Sportler, nach ihrer Anmeldung in Ribnitz, mit Booten chauffiert  worden.

Florian Lübs bei der Siegerehrung. Foto: Yvonne Lübs

Im Ziel im Hafen von Ribnitz erlebte der 26-jährige Ausdauersportler der Laager Laufgruppe, Florian Lübs, eine unglaubliche Stimmung als er nach sehr guten 14,32 Minuten als Sieger anschlug. Für den Pädagogen war es nicht der erste Ausflug ins Wasser. Und immer wieder beeindruckt der Mecklenburger mit seinem Schwimmtalent. Der SC Laage beglückwünscht seinen Läufer ausdrücklich.
Für die Sicherheit der Schwimmerinnen und Schwimmer hatte auch indiesem Jahr die DLRG und die Freiwillige Feuerwehr aus Ribnitz gesorgt.

ast

Ferienfreizeit – es geht wieder los

Die Ferienfreizeiten des SC Laage sind in den Herbstferien für viele Mädchen und Jungen ein fester Bestandteil ihrer Freizeit. Vorwiegend spielerisch bekommen die Kinder die Gelegenheit zu laufen, zu springen oder einfach zu toben. In diesem Herbst finden die sportlichen Tage in den Laager Recknitz-Sporthallen, vom 19.- 21.10.2026, für Mädchen und Jungen vom sechsten Lebensjahr statt. Die Kinder werden in dieser Zeit von erfahrenen und lizensierten Übungsleitern, von 09.00 -14.00 Uhr, betreut. Nicht Niederlage oder Sieg, sondern die pure Freude an der Bewegung werden im Vordergrund aller Aktivitäten stehen. Und ein weiteres Thema steht im Mittelpunkt, denn neben den sportlichen Herausforderungen lernen die Kinder in kurzer Zeit mit anderen auszukommen, sich in einer Gruppe zurecht zu finden und als Team gemeinsam zu kämpfen.

Spaß und Bewegung faszinieren Kinder. Foto: Ralf Sawacki

Ein ausgewogenes, warmes Mittagessen sowie Trink- und Obstpausen runden die beliebte sportliche Aktion ab. Am Ende der drei tollen Tage werden alle Kinder mit einem Präsent und einer Urkunde geehrt. Natürlich sind auch Kinder willkommen, die nicht in Vereinen organisiert sind. Neben einem Eigenbeitrag wird die Veranstaltung von den großzügigen Förderern des Sportclubs Laage unterstützt. Interessenten können sich unter: 0179 630 40 63 anmelden und auch weitere Einzelheiten erfragen. Nun müssen die Veranstalter auch anmerken, dass eine zügige Anmeldung durchaus von Vorteil ist. Mehr als dreißig Kinder wird das Trainerteam nicht betreuen, um den Mädchen und Jungen auch gerecht zu werden und die Individualität bei der Betreuung nicht aus den Augen zu verlieren. Weitere Informationen findet man unter www.sportclub-laage.de oder auf www.laage-online.de.

SCL

Sportlich – kulinarisches Ferienerlebnis kam gut an

Auf Initiative des Trainerteams der Laager Laufgruppe konnten Sportler, Familienangehörige und Freunde des Teams ein besonderes Ferienerlebnis geniessen, das den Geist des Teams absolut widerspiegelt. Ganz in der Nähe der Burg Schlitz trafen sich die vierzig Leute um zunächst miteinander ihren Sport zu frönen. Während die leistungsstarken Aktiven ein- oder mehrmals die Burg läuferisch umrundeten, erlebten die Kinder eine organisierte Trainingseinheit auf dem Skulturenweg. Auf diesem verbinden sich Kunst und Natur auf einmalige Art und Weise.

Ein Erinnungsfoto mit beeindruckendem Panorama musste sein. Foto: SC Laage

Zwischen den knorrigen, alten Bäumen tauchen permanent Skulpturen auf, die zum Staunen, Nachdenken und Entdecken einladen. Weniger Ambitionierte wanderten in dieser Zeit oder genossen die zum Teil spektakuläre  Aussicht.  Im Anschluss daran zog es die Gemeinschaft auf den Röthelberg, der sich mit seinen 96,5 Metern über das Malchiner Becken erhebt. Auf dem beliebten Aussichtspunkt, von dem man die Weite der Landschaft überblicken kann, zelebrierten die Sportfreunde dann bis in die Abendstunden, bei bestem Sommerwetter, ein zünftiges Grillfest.

Wissenswertes:
Seinen Namen verdankt der Röthelberg dem Wort „roden“, denn schon früh wurde seine Bewaldung zur Gewinnung von Holz und Ackerflächen entfernt. Der Röthelberg ermöglicht nicht nur die schon zitierte, spektakuläre Aussicht. Er ist auch ein lebendiges Geschichtsbuch, das von Natur, Eiszeit und menschlicher Kultur gleichermaßen erzählt. So wird der Röthelberg nicht nur zu einem Ort der Geschichte, sondern auch zu einem Ort der Inspiration. Auf dem Berg erblickt man ein erstaunlich hügeliges Stück Mecklenburg mit weiten Wiesen, kleinen Waldstücken und blau heraufblitzenden Seen. Das ganze Malchiner Becken war einst eine Siedlungskammer. Noch heute findet man viele Werkzeuge aus Feuerstein.Hier wurden zudem die Steinzeitmenschen in Hügelgräbern bestattet. Um 1900 wurden diese zu Teilen zerstört, um Pflastersteine für Landstraßen zu gewinnen.Auf diesen wurde das Getreide der Gutsbesitzer in den Hafen nach Rostock transportiert, um die bevölkerungsreichen Städte Westeuropas zu versorgen. Übrigens, ganze 832 Kilometer sind es von dort bis in die Schweiz. Und den Weg kann man sich getrost sparen.

Ehrenpreis für Tessiner Schwimmlehrer

Im Zuge der Auswertung des diesjährigen Schwimmlagers der Laager Laufgruppe verlieh, in Gegenwart des Bürgermeisters der Stadt Tessin Maik Ritter, der 2.Vorsitzende des SC Laage, André Stache, den Ehrenpreis des Vereins an den Tessiner Rettungsschwimmer und Schwimmlehrer, Nils Dethloff.

Der Bürgermeisters der Stadt Tessin Maik Ritter, Nils Dethloff und André Stache (li.) bei der Übergabe des Ehrenpreises. Foto: Pia Behn

Seit nun mehr 6 Jahren begleitet der engagierte Schwimmlehrer auch die Freizeiten der Laager Clubsportlerinnen und -sportler in der Tessiner „Südsee“ und hat dabei weit über 100 Mädchen und Jungen des Sportclubs Laage die Grundlagen des Schwimmens vermittelt oder höhere Schwimmstufen abgenommen. Besonders beeindruckend ist dabei seine Empathie im Umgang mit den Kindern. Hervorzuheben ist aber auch seine beeindruckende, zielorientierte Arbeit die von organisatorischem Können  und Teamfähigkeit geprägt ist. Neben seinem persönlichen Engagement überzeugt er zudem durch sehr erfrischende, kommunikative und planerische Kompetenzen.
Mit dem personalisiertem Pokal bedankt sich der Sportclub Laage für die Arbeit des Mitarbeiters der Stadt Tessin und wünscht Nils Dethloff alles Gute für die Zukunft .

SC Laage

Schwimmen in der „Südsee“ und viel Sport im Stadion

Seit mehreren Jahren organisiert der Sportclub Laage in enger, partnerschaftlicher Kooperation mit dem Kreissportbund Landkreis Rostock e.V., Schwimm-Ferienfreizeiten in den Sommerferien. Auch in diesem Sommer nutzten Mädchen und Jungen die nicht Vereins gebunden sind die, Möglichkeit und belegten noch freie Plätze dieser sportlichen Aktion. Damit lernten diese Kinder strukturiertes Vereinsleben kennen. Während die Vormittage dem täglichen Schwimmtraining, in der gelegentlich noch sehr kühlen „Südsee“,  den Älteren und Leistungsstarken vorbehalten waren – die Jüngeren durften auch im Hallenbad Einheiten absolvieren – erlebten die Mädchen und Jungen an den Nachmittagen unterschiedliche Sporteinheiten, die auch das Ablegen des Deutschen-Jugendsportabzeichens und des Laufabzeichens der Deutschen Leichtathletik-Verbandes beinhalteten.

Nur über Training ist Erfolg möglich. Foto: André Stache

Insgesamt 21 Mädchen und Jungen aus dem Landkreis Rostock nutzten das Angebot und lernten unter qualifizierter Aufsicht das Schwimm ABC oder verbesserten sich und erlangten dadurch höhere Qualifikationsnachweise. Ein ausgewogenes  Mittagessen, frisches Obst, Gebäck, ausreichend Getränke und ganz viel Spaß rundeten die sportliche Aktion perfekt ab. Genauso beachtenswert, wie der Einsatz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, war das Engagement  der beiden 17-jährigen Pia und Phoebe. Als engagierte Helferinnen unterstützten beide die Schwimm-Ferienfreizeit und machten mit ihrer Arbeit die Aktion  für die Mädchen und Jungen zu einem Erlebnis.  Ein abschließender Dank gilt den Mitarbeitern der Freizeiteinrichtungen der Stadt Tessin und dem Rettungsschwimmer und Schwimmlehrer, Nils. Seine Empathie ist außerordentlich beeindruckend und die Grundlage für die Ausbildung in dieser hohen Qualität.

ast

Rostock war in Läuferhand – die „hella-Marathonnnacht“ ließ die Straßen beben

Nicht nur für Mitglieder der Laager Laufgruppe ist ein Start bei der Marathon Nacht in Rostock ein unbedingtes MUSS!  Dabei ist es schon fast egal auf welcher Strecke – ob nun der „Warnowtunnel“ Marathon“, der Halbmarathon , die „Rostocker 7“  mit einer 7,4 Kilometer langen Strecke oder der Schülerlauf (1,5 Kilometer)  – es ist tatsächlich für jede Ambition etwas dabei. Herausragend und bestimmt in Deutschland einmalig ist dabei die Überfahrt der Halbmarathonläufer zum Start nach Krummendorf mit einem der vier Schiffe der Reederei Schütt. Die Clubläuferinnen und -läufer aus Laage hatten sich alle sehr solide auf ihre Läufe vorbereitet, sodass die Läuferinnen und Läufer ihr persönliches Erfolgserlebnis feiern konnten.

Greta Piwko nach ihrem tollen Rennen. Foto: Anita Piwko

Im Schülerlauf setzte Greta Piwko ein echtes Ausrufungszeichen. Nach 7,23 Minuten beendete Greta ihren 1,5 Kilometer Lauf auf dem 3. Rang aller gestarteten Mädchen und Frauen. Schnellster Mann über die 21,095 Kilometer war vereinsintern der 35-jährige Hendrik Freundt. Nach 1:25,29 Stunde lief er auf dem 2.Rang seiner Altersklasse ins Ziel. Mit dem 10.Rang in der Gesamtwertung landete er damit eine Top Ten Platzierung.  Schnellste Frau des Sportclubs aus der Recknitzstadt  wurde nach 1;49,21 Stunde, Juliane Göllnitz. Über die „Rostocker 7“ wurde der 1. Vorsitzende des SC Laage Stefan Grobbecker  (34,05 min), vereinsintern, Schnellster. Als 1. Frau lief  Sandra Murr nach 36,18 Minuten für den Sportclub Laage ins Ziel.
Und wieder konnte man an der Stimmung am Rande der Wettkampfstrecken spüren, dass Rostock eine echte Läuferstadt ist. Bis ins Ziel auf der Headgehalbinsel im Stadthafen feierten die Menschen an diesem Abend die Aktiven und machten damit die „24. hella marathon nacht rostock 2026“  für die meisten der 2.300 Finisher  zu einem unvergesslichen Erlebnis.

ast

Kafkas letzte Liebe: Matinée zu Dora Diamant

Polchower Pfarrhaus & SchreibRaum
Caroline Vongries & Christian Alberter
Polchower Str. 52
18299 Wardow OT Polchow
caroline.vongries@t-online.de
alberterchristian@gmail.com
mobil: 0157 32253384

Kafkas letzte Liebe: Matinée zu Dora Diamant
Mit ihrer Biografin Kathi Diamant, Caroline Vongries & Josefin Rabehl
Sonntag, 16. August 2026 11 Uhr im Polchower Pfarrhaus, Polchower Str. 52, 18299 Wardow / Polchow
Anmeldung erbeten: 0157 /32253384 oder caroline.vongries@t-online.de

Als Kafka einmal glücklich war… Sein letztes Lebensjahr hat der Schriftsteller aus Prag mit seiner letzten Liebe, Dora Diamant, verbracht. Beide haben sich inGraal-Müritz kennengelernt, sie bringt ihn dazu, endlich seinen Traum wahrzumachen und nach Berlin zu ziehen. Aus ihren Aufzeichnungen ergibt sich ein völlig anderes Bild von Franz Kafka als das jahrzehntelang vorherrschende. Dass wir inzwischen mehr über das Leben dieser ungewöhnlichen Frau wissen, ihre Flucht vor den Nationalsozialisten, ihr Exil in England, ihre Liebe zur jiddischen Sprache und Kultur, zu den Menschen, ihre Reisen nach Israel, ihre verstreute Familie uvm., ist Kathi Diamant zu verdanken. Die Theaterwissenschaftlerin, Schauspielerin und Autorin aus den USA hat Mitte der 80er Jahre begonnen, in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen, Tschechien und Israel nach Spuren zu suchen. Erzählenswert und berührend ist nicht allein, was sie über Dora Diamant herausgefunden hat, sondern auch, wie intensiv Kathi Diamant ihre Spurensuche betrieben hat und dabei auch menschliche Verbindungen wieder hergestellt und wiederbelebt hat.
Kathi Diamant ist außerdem Gründerin des Kafka Project an der San Diego State University.
Caroline Vongries ist seit 2024 Autorin im Landkreis Rostock und baut mit ihrem Mann Christian Alberter das Polchower Pfarrhaus zu einem Ort für Kultur und Begegnung aus. Josefin Rabehl ist Liedermacherin und Musikerin aus Halle/Saale, beide haben u.a. ein gemeinsames literarisch-musikalisches Programm zu Franz Kafka und den Frauen seiner Familie und in seinem Leben.

16.8.26, 11 Uhr Polchower Pfarrhaus, Polchower Str. 52,
18299 Wardow/Polchow. Anmeldung erbeten.

Am 14.8. um 18 Uhr findet außerdem ein Pfarrhausdinner mit Kathi Diamant im Polchower Pfarrhaus statt. Hier ist das Platzangebot sehr begrenzt. Anmeldung ist erforderlich. Christian Alberter: 0157 /32253384 oder caroline.vongries@t-online.de.

Beide Veranstaltungen werden vom LiteraturRat Mecklenburg-Vorpommern unterstützt und vom Land Mecklenburg-Vorpommern finanziell gefördert (aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten).

Rückfragen zu den Veranstaltungen: Caroline Vongries, 0174/1783503
oder caroline.vongries@t-online.de

Trainingslager in der Sportschule Güstrow

Laager Ausdauersportler nutzten das perfekte Angebot

Unter hervorragenden Bedingungen erlebten 32 Ausdauersportler der Laager Laufgruppe das diesjährige Sommertrainingslager in der Sportschule des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommerns in der Barlachstadt Güstrow. Für das Trainerteam waren die Rahmenbedingungen die perfekten Grundlagen für insgesamt siebzehn Trainingseinheiten. Damit wurde die Basis für die anstehenden Cupläufe und Meisterschaften gelegt. Die Trainingsinhalte waren anspruchsvoll und zielorientiert geplant und verlangten von den zum Teil noch sehr jungen Läuferinnen und Läufern alles ab. Und es wurde nicht nur gelaufen. Schwimmeinheiten in der angrenzenden OASE, dem Güstrower Freizeitbad, und eine Drachenboot-Trainingseinheit auf dem Inselsee wurden genauso diszipliniert abgearbeitet wie die unzähligen Steigerungsläufe und Kraftkreise. Ein Strategiespiel brachte die Mädchen und Jungen jeden Abend zur Ruhe und ermöglichte so eine erforderliche Erholung.

Die Teilnehmer des Trainingslagers. Foto: Sportschule Güstrow

Auch in diesem Jahr waren mit Ida, Klara und Greta Sportlerinnen des Laufteams Rügen Teilnehmer des Camps. Mit ihrer Teamfähigkeit bereicherten die Mädchen die sportliche Aktion ungemein. Bemerkenswert war, dass es während der gesamten fünf Tage keine Ausfälle gab und die Eigenmotivation bei allen bis zum Schluss sehr hoch blieb. Am Ende brachte es eine Trainerin auf den Punkt, als sie bemerkte: „Das Trainingslager war definitiv eines der härtesten in den zurückliegenden Jahren. Aber aufgrund der äußeren Bedingungen war es auch eines der Besten!“ In der Abschlussrunde spürten die Übungsleiter den Stolz über das Geleistete und sparten nicht mit Lob und Anerkennung. Dieses Lob gebührte auch dem Team der Sportschule. Mit ihrer Arbeit schafften die Frauen und Männer perfekte Bedingungen. Zudem wurde die sportliche Aktion auch in diesem Jahr vom Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Ein besonderer Dank gilt auch den Freunden und Förderern des Sportclubs Laage für die Unterstützung der sportlichen Aktion.

ast

Emi und Lara vertraten M-V beim Nationalen Jugendlager der Leichtathleten

In Verbindung mit den Deutschen Meisterschaften führen die Leichtathletik-Jugend und der Verein „Freunde der Leichtathletik“ traditionell, in jedem Jahr, ein Nationales Jugendlager durch. Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren werden für dieses Camp, das 5 Übernachtungen mit Frühstück in der Jugendherberge in Bochum und die Betreuung durch qualifiziertes Personal des Deutschen Leichtathletik-Verbandes beinhaltet, von ihren jeweiligen Leichtathletik-Landesverbänden vorgeschlagen.

Lara und Emi im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid. Foto: Luna Haase

In diesem Jahr vertraten die Nachwuchssportlerinnen der Laager Laufgruppe, Emi Behn und Lara Piepke, unser Bundesland – Mecklenburg-Vorpommern. Inhalte des Jugendlagers waren der Besuch der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid, gemeinsames Training und Workshops zu leichtathletischen Inhalten. Für die Teilnehmenden sollte das Jugendlager Anerkennung ihrer sportlichen Leistungen oder geleisteter Jugendarbeit sein. Bei den engagierten  Ausdauersportlerinnen des Sportclubs Laage trifft das auf jeden Fall voll zu. Der Vorstand des Sportclubs  Laage begrüßt die Wahl des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern ausdrücklich und ist sehr stolz, dass der Sportclub Laage in Bochum durch Lara und Emi vertreten war.

ast

Volkslauf mit Plüsch-Bullen… das gibt es nur in Laage

Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt brachte der in Teschow lebende, ehemalige Bereichsleiter des Unternehmens Block House, Stefan Grobbecker, die Idee hervor, in Laage einen Spendenlauf zu initiieren. Seitdem sind 10 Jahre vergangen und der BLOCKY-BLOCK Spendenlauf erfreut sich größter Beliebtheit. Mehr als ein Dutzend Einrichtungen und Einzelpersonen konnten von den Aktivitäten profitieren und für viele Menschen waren die Veranstaltungen tolle Erlebnisse, über die noch lange gesprochen wurde. In diesem Jahr dürfen die Organisatoren mit dem Ideengeber einen runden Geburtstag feiern. Am 6.September 2026, um 10.00 Uhr, werden im Laager Stadtwald wieder Kinderherzen höherschlagen und auch der Stolz der Organisatoren wird dann zu spüren sein, denn an diesem Tag wird der Blocky-Block Spendenlauf nun schon zum 10. Mal gestartet. Der vom Deutschen Leichtathletik-Verband genehmigte und anerkannte Volkslauf wird wieder Sportlerinnen und Sportler aus ganz Mecklenburg- Vorpommern in seinen Bann ziehen.

Blocky-Bulle laufend unterwegs. Foto: Ralf Sawacki

Und mitlaufen oder walken kann wirklich jeder. Auf den üblichen Leistungsdruck wird dabei verzichtet. Im Laager Stadtwald läuft keine Stoppuhr mit und auf Altersklassenwertungen wird auch verzichtet. Es gilt, gemeinsam zu laufen, sich auszutauschen und eine wirklich gute Sache zu unterstützen, denn die kompletten Einnahmen werden in diesem Jahr dem Mukoviszidose-Zentrum Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung gestellt. Mit einem Augenzwinkern verriet Stefan Grobbecker allerdings auch: „Für viele Kinder wird der mitlaufende Blocky-Block Bulle, das Maskottchen der Block House-Restaurants, das Erlebnis der Veranstaltung.“
Und Stefan Grobbecker versichert auf Nachfragen schon jetzt, dass das hohe Niveau der bisherigen Veranstaltung gehalten wird.
Jeder Teilnehmer bekommt eine Medaille und eine dazugehörige Urkunde überreicht, und es wird auch in diesem Jahr eine opulente Läufertombola geben.
Also einfach Laufschuhe an, in die Startlisten des Blocky-Block Spendenlaufes eintragen lassen, die Startgebühr bezahlen und loslaufen. Das Organisationsbüro wird in der Laager Recknitzsporthalle neben den Umkleideräumen und Sanitäranlagen, direkt an der Bundesstraße 108, seinen Platz finden. Hier werden die Teilnehmer und Gäste auch zum kleinen Preis versorgt, so die Initiatoren des Spendenlaufes.

SC Laage

Sportclub Laage mit kleiner, aber feiner Abordnung beim 9. Barther Flughafenlauf zu Gast

Der 9. Barther Flughafenlauf führte am Sonntag (19.7.2026) zahlreiche Laufbegeisterte auf den Ostseeflughafen Stralsund-Barth. Bei angenehmen sommerlichen Bedingungen bot die Veranstaltung einmal mehr eine außergewöhnliche Kulisse, denn ein Großteil der Wettkämpfe wurde direkt auf der Start- und Landebahn des Flughafens ausgetragen. Für den Halbmarathon führte die Strecke zusätzlich über die umliegenden Gemeindestraßen in Richtung Divitz und Spoldershagen, bevor es zurück zum Flughafengelände ging. Angeboten wurden neben dem Bambinilauf (500m) und dem Kinderlauf über 1000m, Wettbewerbe über 4, 8 und 12 Kilometer sowie ein Halbmarathon. Die hervorragende Organisation und die familiäre Atmosphäre sorgten erneut für beste Wettkampfbedingungen.

Die Laager Abordnung vor dem Start. Foto: SC Laage

Auch der Sportclub Laage war mit einer engagierten Laufgruppe vertreten und konnte mit guten Leistungen überzeugen. So erlangte Justus Kühl im 4 km Lauf einen starken 4. Platz in der MU12 in 19:03 min. Auf der 8 km langen Strecke konnte sein Bruder Maximilian Kühl als gesamt 5. und 1. der MU16 in 36:33 min ins Ziel einlaufen, gefolgt von Dr. Anna-Rebekka Kühl in 39:47 min als 2. der W45 und Frank Schramm in 43:16 min als 2. der M65.
Ein starkes Rennen lief Olaf Göllnitz über die drei Runden auf der Start- und Landebahn des Flughafens, er beendete seine 12km in 54:58 min und wurde damit 1. der M55. Über die Halbmarathondistanz gingen drei weitere Laager Ausdauersportler an den Start. Ricardo Wendt gewann den Lauf souverän in 1:13,47 Stunde gefolgt von Jens Beu, der in 1:34,38 h das Ziel erreichte sowie Katja Beu, die in 2:14,20 h ihren Lauf beenden konnte.
Herzlichen Dank an die Organisatoren an dieser Stelle für ein Lauferlebnis der besonderen Art, das ganz gewiss nicht alltäglich ist. Vollständige Ergebnisliste unter: www.flughafenlauf.com.

ARK

Familienrüstzeit mit dem Militärpfarrer – ein Stück heile Welt

Traditionell bittet das Evangelische Militärpfarramt Laage Soldatinnen, Soldaten und Zivilbedienstete mit ihren Familien nach Zinnowitz auf die Insel Usedom zur Sommer-Familienrüstzeit. Immerhin 41 Teilnehmer begrüßte Militärpfarrer Johannes Richter in diesem Jahr auf Deutschlands schönster Insel bei wunderschönem Sommerwetter. Soldatenfamilien der Standorte Laage und Sanitz waren der Einladung des Pfarramtes gefolgt, um Kraft zu tanken und sich auf einen regen Austausch über Gott und die Welt einzulassen. Andachten, qualifizierte Themenarbeit und der Besuch des Stadtfestes wurden genauso zelebriert wie ein zünftiges Grillfest, Bastelaktionen und für einige auch der Sprung in die noch sehr kühle Ostsee. Zudem starteten nicht Wenige mit einem gemeinsamen Lauf durch die Wälder des Seebades.

Rüstzeitteilnehmer auf Usedom. Foto: Evangelisches Militärpfarramt Laage

Zum Höhepunkt avancierte eine Waldwanderung mit interessierten Teilnehmern. In der fast unberührten Natur konnten die Rüstzeitteilnehmer neben etwas Inselgeschichte auch die Schöpfung in all ihren Facetten hautnah erleben.  Gemeinsame Gesprächsrunden bis in die Abendstunden hinein wurden interessiert von den Erwachsenen begleitet und die Abschlussandacht am Sonntagmorgen setzte dem Wochenende einen würdigen Abschluss. Die Ehefrau eines Soldaten brachte es auf den Punkt, als sie in der traditionellen Abschlussrunde bemerkte: „Hier sind wir auf einer Insel der Glückseligkeit. Alles ist perfekt und die Gemeinschaft lässt uns viele Sorgen einfach vergessen. Und obwohl die Zeit viel zu schnell vergangen, war erlebten wir alle ein besonderes Gefühl von Entschleunigung.“ Abschließend gilt dem Haus Kranich in Zinnowitz ein herzlicher Dank. Das Team des Hauses machte das Wochenende für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis.

André Stache, Militärseelsorgeassistent Evangelisches Militärpfarramt Laage

City-Sport Abendlauf sammelt für das Hospiz

SC Laage seit 13 Jahren sportlicher Partner des Laufes

Mit dem 1.Startschuss – dem aufgrund mehrerer Startblöcke noch 3 weitere folgen sollten, zog es die 1907 Ausdauersportler, wie an einer Perlenkette verbunden, auf einer vorgegebenen 2,5 Kilometerlangen Runde durch die grüne Lunge von Rostock. Und die Motivation hinter den Sportlern war so verschieden wie das Wetter. Einige testeten ohne Druck und Wertungen ihr persönliches Leistungsvermögen und wieder andere zeigten mit ihrer Teilnahme ihre Verbundenheit zum Hospiz und zur Hospizarbeit. Und selbst für emotional nicht angehauchte Menschen war der Anblick der Läuferschar, die sich nach dem Startschuss von Cheforganisator Peter Gohlke wie ein Lindwurm durch den Barnstorfer Wald zog, echt beeindruckend. Zeitgleich steppte im Start- und Zielbereich der Bär. Hüpfburgen für die Kinder, Grill- und Kuchenstationen und viele Unternehmen, die im Laufsportbereich angesiedelt sind, hatten die Wiese hinter der Eishalle in eine Atmosphäre gesetzt, die einem Festival gleichkam. Zudem sorgte Arne Welenz, als Unterhalter, mit seiner Soundbar für die perfekte Stimmung. Peter Gohlke sorgte indes mit seinen Beiträgen am Mikrofon dafür, dass das Thema des Abends nicht zu kurz kam. Er betonte ganz sachlich: “Die wirklichen Kosten der Hospize werden durch die Kranken- und Pflegekassen nicht gedeckt. Deshalb ist jeder gefordert, sich nach seinen Möglichkeiten für die Sterbenskranken in unserer Mitte zu engagieren. Der Verlauf zu einer hohen Lebensqualität in der letzten Lebensphase führt natürlich über eine professionelle Pflege und individuelle Begleitung.

Peter Gohlke und Simone Lahl (Leiterin des Hospizes) umrahmt vom Vorstand des SC Laage: André Stache (li.) und Stefan Grobbecker. Foto: Ronny Behn

Aber auch das Erfüllen der kleinen und großen Wünsche sind wesentlich. Deshalb ist es wichtig zu unterstützen.“ Diese Anmerkungen und die Tatsache, dass Hospize aus der moralischen Verpflichtung von Menschen für ihre sterbenskranken Mitmenschen entstanden sind, haben sicherlich seine vielen Unterstützer bewegt, mitzumachen, um den City-Sport Abendlauf auch in diesem Jahr zu einer Erfolgsgeschichte werden zu lassen. Unter den zahlreichen Unterstützern befand sich auch in diesem Jahr der Sportclub Laage als sportlicher Träger. Mit mehr als 50 Ausdauersportlern stellte der Club eines der größten Teilnehmerfelder der Vereine. Fast zwei Dutzend selbstgebackene Kuchen, Obst und fleißige Hände rundeten das besondere Engagement für die außergewöhnliche Laufveranstaltung perfekt ab. Am Abend versicherte Peter Gohlke, dass die Spendensumme, die in vollem Umfang an das Hospiz fließt, bei der Finanzierung der laufenden Ausgaben und der kleinen und großen Wünsche in der Hospizarbeit hilft, denn 95 % der von den Kranken- und Pflegekassen anerkannten Kosten des Hospizaufenthaltes eines Bewohners erstatten die Kassen. Immerhin 5 % und alle darüber hinaus anfallenden Kosten muss das Hospiz über Spenden finanzieren. Ein beachtenswerter Fakt ist auch, dass kein Bewohner einen Eigenanteil leisten muss.

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Laufcup Station Steinhagen – Punkte, Spaß und richtig guter Sport

Mit dem Startsignal zum 10 Kilometer Hauptlauf hatte sich der leichte Regen verzogen und die Laufelite unseres Bundeslandes zog es vom Sportplatz  durch das Dorf auf dem Radwanderweg in Richtung Negast, um nach dem Wendepunkt wieder zurück zum Ziel auf dem Sportplatz  der kleinen vorpommerschen Gemeinde. Dort wurden auch die Laager Cluläuferinnen und -läufer von ihren  Vereinskameraden, die schon von den kürzeren Strecken im Ziel waren, auf den letzten Metern lautstark angefeuert. Den beeindruckensten Zieleinlauf hatte sicherlich der 55-jährige Olaf Göllnitz. Er verdrängte mit unbändigem Willen seinen direkten Konkurrenten aus Wismar vom Podest und wurde Dritter seiner Klasse. Damit konnten die Laager Ausdauersportler 10 Platzierungen in den Altersklassen – auf den jeweiligen Podesten frenetisch feiern. Schnellster aus dem Reihen des SC Laage wurde Ricardo Wendt nach 33,29 Minuten. Er lief als Vize-Sieger des Feldes ins Ziel. Vereinsintern wurde Juliane Göllnitz schnellste Frau nach 45,27 Minuten. In diesem 10 Kilometerlauf starteten 35 Ausdauersportler des SC Laage.

Juliane Göllnitz in bestechender Form. Foto: SC Laage

Über die 5 Kilometer Strecke, die als Cuplauf der Jugend vorbehalten war, erkämpften die gestarteten 9 Recknitzstädter 5 Altersklassenplätze auf dem Podest. Vereinsintern Schnellster wurde Lennox Raith  nach 20,26 Minuten. Paula Pommerehne lief nach 28,05 Minuten als schnellste junge Dame des Vereins ins Ziel.  Im Schülerlauf über 2 Kilometer spurtete Sophie Müller, nach 9,32 Minuten, auf den 3.Platz bei den unter 12-jährigen Mädchen. 13 Mädchen und Jungen liefen hier um Punkte und gute Zeiten für sich und ihren SC Laage.  Insgesamt liefen bei diesem sehr ordentlich organisierten Traditionslauf 263 Ausdauersportlerinnen und -sportler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern.

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