Rostock war in Läuferhand – die „hella-Marathonnnacht“ ließ die Straßen beben

Nicht nur für Mitglieder der Laager Laufgruppe ist ein Start bei der Marathon Nacht in Rostock ein unbedingtes MUSS!  Dabei ist es schon fast egal auf welcher Strecke – ob nun der „Warnowtunnel“ Marathon“, der Halbmarathon , die „Rostocker 7“  mit einer 7,4 Kilometer langen Strecke oder der Schülerlauf (1,5 Kilometer)  – es ist tatsächlich für jede Ambition etwas dabei. Herausragend und bestimmt in Deutschland einmalig ist dabei die Überfahrt der Halbmarathonläufer zum Start nach Krummendorf mit einem der vier Schiffe der Reederei Schütt. Die Clubläuferinnen und -läufer aus Laage hatten sich alle sehr solide auf ihre Läufe vorbereitet, sodass die Läuferinnen und Läufer ihr persönliches Erfolgserlebnis feiern konnten.

Greta Piwko nach ihrem tollen Rennen. Foto: Anita Piwko

Im Schülerlauf setzte Greta Piwko ein echtes Ausrufungszeichen. Nach 7,23 Minuten beendete Greta ihren 1,5 Kilometer Lauf auf dem 3. Rang aller gestarteten Mädchen und Frauen. Schnellster Mann über die 21,095 Kilometer war vereinsintern der 35-jährige Hendrik Freundt. Nach 1:25,29 Stunde lief er auf dem 2.Rang seiner Altersklasse ins Ziel. Mit dem 10.Rang in der Gesamtwertung landete er damit eine Top Ten Platzierung.  Schnellste Frau des Sportclubs aus der Recknitzstadt  wurde nach 1;49,21 Stunde, Juliane Göllnitz. Über die „Rostocker 7“ wurde der 1. Vorsitzende des SC Laage Stefan Grobbecker  (34,05 min), vereinsintern, Schnellster. Als 1. Frau lief  Sandra Murr nach 36,18 Minuten für den Sportclub Laage ins Ziel.
Und wieder konnte man an der Stimmung am Rande der Wettkampfstrecken spüren, dass Rostock eine echte Läuferstadt ist. Bis ins Ziel auf der Headgehalbinsel im Stadthafen feierten die Menschen an diesem Abend die Aktiven und machten damit die „24. hella marathon nacht rostock 2026“  für die meisten der 2.300 Finisher  zu einem unvergesslichen Erlebnis.

ast

Kafkas letzte Liebe: Matinée zu Dora Diamant

Polchower Pfarrhaus & SchreibRaum
Caroline Vongries & Christian Alberter
Polchower Str. 52
18299 Wardow OT Polchow
caroline.vongries@t-online.de
alberterchristian@gmail.com
mobil: 0157 32253384

Kafkas letzte Liebe: Matinée zu Dora Diamant
Mit ihrer Biografin Kathi Diamant, Caroline Vongries & Josefin Rabehl
Sonntag, 16. August 2026 11 Uhr im Polchower Pfarrhaus, Polchower Str. 52, 18299 Wardow / Polchow
Anmeldung erbeten: 0157 /32253384 oder caroline.vongries@t-online.de

Als Kafka einmal glücklich war… Sein letztes Lebensjahr hat der Schriftsteller aus Prag mit seiner letzten Liebe, Dora Diamant, verbracht. Beide haben sich inGraal-Müritz kennengelernt, sie bringt ihn dazu, endlich seinen Traum wahrzumachen und nach Berlin zu ziehen. Aus ihren Aufzeichnungen ergibt sich ein völlig anderes Bild von Franz Kafka als das jahrzehntelang vorherrschende. Dass wir inzwischen mehr über das Leben dieser ungewöhnlichen Frau wissen, ihre Flucht vor den Nationalsozialisten, ihr Exil in England, ihre Liebe zur jiddischen Sprache und Kultur, zu den Menschen, ihre Reisen nach Israel, ihre verstreute Familie uvm., ist Kathi Diamant zu verdanken. Die Theaterwissenschaftlerin, Schauspielerin und Autorin aus den USA hat Mitte der 80er Jahre begonnen, in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen, Tschechien und Israel nach Spuren zu suchen. Erzählenswert und berührend ist nicht allein, was sie über Dora Diamant herausgefunden hat, sondern auch, wie intensiv Kathi Diamant ihre Spurensuche betrieben hat und dabei auch menschliche Verbindungen wieder hergestellt und wiederbelebt hat.
Kathi Diamant ist außerdem Gründerin des Kafka Project an der San Diego State University.
Caroline Vongries ist seit 2024 Autorin im Landkreis Rostock und baut mit ihrem Mann Christian Alberter das Polchower Pfarrhaus zu einem Ort für Kultur und Begegnung aus. Josefin Rabehl ist Liedermacherin und Musikerin aus Halle/Saale, beide haben u.a. ein gemeinsames literarisch-musikalisches Programm zu Franz Kafka und den Frauen seiner Familie und in seinem Leben.

16.8.26, 11 Uhr Polchower Pfarrhaus, Polchower Str. 52,
18299 Wardow/Polchow. Anmeldung erbeten.

Am 14.8. um 18 Uhr findet außerdem ein Pfarrhausdinner mit Kathi Diamant im Polchower Pfarrhaus statt. Hier ist das Platzangebot sehr begrenzt. Anmeldung ist erforderlich. Christian Alberter: 0157 /32253384 oder caroline.vongries@t-online.de.

Beide Veranstaltungen werden vom LiteraturRat Mecklenburg-Vorpommern unterstützt und vom Land Mecklenburg-Vorpommern finanziell gefördert (aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten).

Rückfragen zu den Veranstaltungen: Caroline Vongries, 0174/1783503
oder caroline.vongries@t-online.de

Trainingslager in der Sportschule Güstrow

Laager Ausdauersportler nutzten das perfekte Angebot

Unter hervorragenden Bedingungen erlebten 32 Ausdauersportler der Laager Laufgruppe das diesjährige Sommertrainingslager in der Sportschule des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommerns in der Barlachstadt Güstrow. Für das Trainerteam waren die Rahmenbedingungen die perfekten Grundlagen für insgesamt siebzehn Trainingseinheiten. Damit wurde die Basis für die anstehenden Cupläufe und Meisterschaften gelegt. Die Trainingsinhalte waren anspruchsvoll und zielorientiert geplant und verlangten von den zum Teil noch sehr jungen Läuferinnen und Läufern alles ab. Und es wurde nicht nur gelaufen. Schwimmeinheiten in der angrenzenden OASE, dem Güstrower Freizeitbad, und eine Drachenboot-Trainingseinheit auf dem Inselsee wurden genauso diszipliniert abgearbeitet wie die unzähligen Steigerungsläufe und Kraftkreise. Ein Strategiespiel brachte die Mädchen und Jungen jeden Abend zur Ruhe und ermöglichte so eine erforderliche Erholung.

Die Teilnehmer des Trainingslagers. Foto: Sportschule Güstrow

Auch in diesem Jahr waren mit Ida, Klara und Greta Sportlerinnen des Laufteams Rügen Teilnehmer des Camps. Mit ihrer Teamfähigkeit bereicherten die Mädchen die sportliche Aktion ungemein. Bemerkenswert war, dass es während der gesamten fünf Tage keine Ausfälle gab und die Eigenmotivation bei allen bis zum Schluss sehr hoch blieb. Am Ende brachte es eine Trainerin auf den Punkt, als sie bemerkte: „Das Trainingslager war definitiv eines der härtesten in den zurückliegenden Jahren. Aber aufgrund der äußeren Bedingungen war es auch eines der Besten!“ In der Abschlussrunde spürten die Übungsleiter den Stolz über das Geleistete und sparten nicht mit Lob und Anerkennung. Dieses Lob gebührte auch dem Team der Sportschule. Mit ihrer Arbeit schafften die Frauen und Männer perfekte Bedingungen. Zudem wurde die sportliche Aktion auch in diesem Jahr vom Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Ein besonderer Dank gilt auch den Freunden und Förderern des Sportclubs Laage für die Unterstützung der sportlichen Aktion.

ast

Emi und Lara vertraten M-V beim Nationalen Jugendlager der Leichtathleten

In Verbindung mit den Deutschen Meisterschaften führen die Leichtathletik-Jugend und der Verein „Freunde der Leichtathletik“ traditionell, in jedem Jahr, ein Nationales Jugendlager durch. Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren werden für dieses Camp, das 5 Übernachtungen mit Frühstück in der Jugendherberge in Bochum und die Betreuung durch qualifiziertes Personal des Deutschen Leichtathletik-Verbandes beinhaltet, von ihren jeweiligen Leichtathletik-Landesverbänden vorgeschlagen.

Lara und Emi im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid. Foto: Luna Haase

In diesem Jahr vertraten die Nachwuchssportlerinnen der Laager Laufgruppe, Emi Behn und Lara Piepke, unser Bundesland – Mecklenburg-Vorpommern. Inhalte des Jugendlagers waren der Besuch der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid, gemeinsames Training und Workshops zu leichtathletischen Inhalten. Für die Teilnehmenden sollte das Jugendlager Anerkennung ihrer sportlichen Leistungen oder geleisteter Jugendarbeit sein. Bei den engagierten  Ausdauersportlerinnen des Sportclubs Laage trifft das auf jeden Fall voll zu. Der Vorstand des Sportclubs  Laage begrüßt die Wahl des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern ausdrücklich und ist sehr stolz, dass der Sportclub Laage in Bochum durch Lara und Emi vertreten war.

ast

Volkslauf mit Plüsch-Bullen… das gibt es nur in Laage

Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt brachte der in Teschow lebende, ehemalige Bereichsleiter des Unternehmens Block House, Stefan Grobbecker, die Idee hervor, in Laage einen Spendenlauf zu initiieren. Seitdem sind 10 Jahre vergangen und der BLOCKY-BLOCK Spendenlauf erfreut sich größter Beliebtheit. Mehr als ein Dutzend Einrichtungen und Einzelpersonen konnten von den Aktivitäten profitieren und für viele Menschen waren die Veranstaltungen tolle Erlebnisse, über die noch lange gesprochen wurde. In diesem Jahr dürfen die Organisatoren mit dem Ideengeber einen runden Geburtstag feiern. Am 6.September 2026, um 10.00 Uhr, werden im Laager Stadtwald wieder Kinderherzen höherschlagen und auch der Stolz der Organisatoren wird dann zu spüren sein, denn an diesem Tag wird der Blocky-Block Spendenlauf nun schon zum 10. Mal gestartet. Der vom Deutschen Leichtathletik-Verband genehmigte und anerkannte Volkslauf wird wieder Sportlerinnen und Sportler aus ganz Mecklenburg- Vorpommern in seinen Bann ziehen.

Blocky-Bulle laufend unterwegs. Foto: Ralf Sawacki

Und mitlaufen oder walken kann wirklich jeder. Auf den üblichen Leistungsdruck wird dabei verzichtet. Im Laager Stadtwald läuft keine Stoppuhr mit und auf Altersklassenwertungen wird auch verzichtet. Es gilt, gemeinsam zu laufen, sich auszutauschen und eine wirklich gute Sache zu unterstützen, denn die kompletten Einnahmen werden in diesem Jahr dem Mukoviszidose-Zentrum Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung gestellt. Mit einem Augenzwinkern verriet Stefan Grobbecker allerdings auch: „Für viele Kinder wird der mitlaufende Blocky-Block Bulle, das Maskottchen der Block House-Restaurants, das Erlebnis der Veranstaltung.“
Und Stefan Grobbecker versichert auf Nachfragen schon jetzt, dass das hohe Niveau der bisherigen Veranstaltung gehalten wird.
Jeder Teilnehmer bekommt eine Medaille und eine dazugehörige Urkunde überreicht, und es wird auch in diesem Jahr eine opulente Läufertombola geben.
Also einfach Laufschuhe an, in die Startlisten des Blocky-Block Spendenlaufes eintragen lassen, die Startgebühr bezahlen und loslaufen. Das Organisationsbüro wird in der Laager Recknitzsporthalle neben den Umkleideräumen und Sanitäranlagen, direkt an der Bundesstraße 108, seinen Platz finden. Hier werden die Teilnehmer und Gäste auch zum kleinen Preis versorgt, so die Initiatoren des Spendenlaufes.

SC Laage

Sportclub Laage mit kleiner, aber feiner Abordnung beim 9. Barther Flughafenlauf zu Gast

Der 9. Barther Flughafenlauf führte am Sonntag (19.7.2026) zahlreiche Laufbegeisterte auf den Ostseeflughafen Stralsund-Barth. Bei angenehmen sommerlichen Bedingungen bot die Veranstaltung einmal mehr eine außergewöhnliche Kulisse, denn ein Großteil der Wettkämpfe wurde direkt auf der Start- und Landebahn des Flughafens ausgetragen. Für den Halbmarathon führte die Strecke zusätzlich über die umliegenden Gemeindestraßen in Richtung Divitz und Spoldershagen, bevor es zurück zum Flughafengelände ging. Angeboten wurden neben dem Bambinilauf (500m) und dem Kinderlauf über 1000m, Wettbewerbe über 4, 8 und 12 Kilometer sowie ein Halbmarathon. Die hervorragende Organisation und die familiäre Atmosphäre sorgten erneut für beste Wettkampfbedingungen.

Die Laager Abordnung vor dem Start. Foto: SC Laage

Auch der Sportclub Laage war mit einer engagierten Laufgruppe vertreten und konnte mit guten Leistungen überzeugen. So erlangte Justus Kühl im 4 km Lauf einen starken 4. Platz in der MU12 in 19:03 min. Auf der 8 km langen Strecke konnte sein Bruder Maximilian Kühl als gesamt 5. und 1. der MU16 in 36:33 min ins Ziel einlaufen, gefolgt von Dr. Anna-Rebekka Kühl in 39:47 min als 2. der W45 und Frank Schramm in 43:16 min als 2. der M65.
Ein starkes Rennen lief Olaf Göllnitz über die drei Runden auf der Start- und Landebahn des Flughafens, er beendete seine 12km in 54:58 min und wurde damit 1. der M55. Über die Halbmarathondistanz gingen drei weitere Laager Ausdauersportler an den Start. Ricardo Wendt gewann den Lauf souverän in 1:13,47 Stunde gefolgt von Jens Beu, der in 1:34,38 h das Ziel erreichte sowie Katja Beu, die in 2:14,20 h ihren Lauf beenden konnte.
Herzlichen Dank an die Organisatoren an dieser Stelle für ein Lauferlebnis der besonderen Art, das ganz gewiss nicht alltäglich ist. Vollständige Ergebnisliste unter: www.flughafenlauf.com.

ARK

Familienrüstzeit mit dem Militärpfarrer – ein Stück heile Welt

Traditionell bittet das Evangelische Militärpfarramt Laage Soldatinnen, Soldaten und Zivilbedienstete mit ihren Familien nach Zinnowitz auf die Insel Usedom zur Sommer-Familienrüstzeit. Immerhin 41 Teilnehmer begrüßte Militärpfarrer Johannes Richter in diesem Jahr auf Deutschlands schönster Insel bei wunderschönem Sommerwetter. Soldatenfamilien der Standorte Laage und Sanitz waren der Einladung des Pfarramtes gefolgt, um Kraft zu tanken und sich auf einen regen Austausch über Gott und die Welt einzulassen. Andachten, qualifizierte Themenarbeit und der Besuch des Stadtfestes wurden genauso zelebriert wie ein zünftiges Grillfest, Bastelaktionen und für einige auch der Sprung in die noch sehr kühle Ostsee. Zudem starteten nicht Wenige mit einem gemeinsamen Lauf durch die Wälder des Seebades.

Rüstzeitteilnehmer auf Usedom. Foto: Evangelisches Militärpfarramt Laage

Zum Höhepunkt avancierte eine Waldwanderung mit interessierten Teilnehmern. In der fast unberührten Natur konnten die Rüstzeitteilnehmer neben etwas Inselgeschichte auch die Schöpfung in all ihren Facetten hautnah erleben.  Gemeinsame Gesprächsrunden bis in die Abendstunden hinein wurden interessiert von den Erwachsenen begleitet und die Abschlussandacht am Sonntagmorgen setzte dem Wochenende einen würdigen Abschluss. Die Ehefrau eines Soldaten brachte es auf den Punkt, als sie in der traditionellen Abschlussrunde bemerkte: „Hier sind wir auf einer Insel der Glückseligkeit. Alles ist perfekt und die Gemeinschaft lässt uns viele Sorgen einfach vergessen. Und obwohl die Zeit viel zu schnell vergangen, war erlebten wir alle ein besonderes Gefühl von Entschleunigung.“ Abschließend gilt dem Haus Kranich in Zinnowitz ein herzlicher Dank. Das Team des Hauses machte das Wochenende für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis.

André Stache, Militärseelsorgeassistent Evangelisches Militärpfarramt Laage

City-Sport Abendlauf sammelt für das Hospiz

SC Laage seit 13 Jahren sportlicher Partner des Laufes

Mit dem 1.Startschuss – dem aufgrund mehrerer Startblöcke noch 3 weitere folgen sollten, zog es die 1907 Ausdauersportler, wie an einer Perlenkette verbunden, auf einer vorgegebenen 2,5 Kilometerlangen Runde durch die grüne Lunge von Rostock. Und die Motivation hinter den Sportlern war so verschieden wie das Wetter. Einige testeten ohne Druck und Wertungen ihr persönliches Leistungsvermögen und wieder andere zeigten mit ihrer Teilnahme ihre Verbundenheit zum Hospiz und zur Hospizarbeit. Und selbst für emotional nicht angehauchte Menschen war der Anblick der Läuferschar, die sich nach dem Startschuss von Cheforganisator Peter Gohlke wie ein Lindwurm durch den Barnstorfer Wald zog, echt beeindruckend. Zeitgleich steppte im Start- und Zielbereich der Bär. Hüpfburgen für die Kinder, Grill- und Kuchenstationen und viele Unternehmen, die im Laufsportbereich angesiedelt sind, hatten die Wiese hinter der Eishalle in eine Atmosphäre gesetzt, die einem Festival gleichkam. Zudem sorgte Arne Welenz, als Unterhalter, mit seiner Soundbar für die perfekte Stimmung. Peter Gohlke sorgte indes mit seinen Beiträgen am Mikrofon dafür, dass das Thema des Abends nicht zu kurz kam. Er betonte ganz sachlich: “Die wirklichen Kosten der Hospize werden durch die Kranken- und Pflegekassen nicht gedeckt. Deshalb ist jeder gefordert, sich nach seinen Möglichkeiten für die Sterbenskranken in unserer Mitte zu engagieren. Der Verlauf zu einer hohen Lebensqualität in der letzten Lebensphase führt natürlich über eine professionelle Pflege und individuelle Begleitung.

Peter Gohlke und Simone Lahl (Leiterin des Hospizes) umrahmt vom Vorstand des SC Laage: André Stache (li.) und Stefan Grobbecker. Foto: Ronny Behn

Aber auch das Erfüllen der kleinen und großen Wünsche sind wesentlich. Deshalb ist es wichtig zu unterstützen.“ Diese Anmerkungen und die Tatsache, dass Hospize aus der moralischen Verpflichtung von Menschen für ihre sterbenskranken Mitmenschen entstanden sind, haben sicherlich seine vielen Unterstützer bewegt, mitzumachen, um den City-Sport Abendlauf auch in diesem Jahr zu einer Erfolgsgeschichte werden zu lassen. Unter den zahlreichen Unterstützern befand sich auch in diesem Jahr der Sportclub Laage als sportlicher Träger. Mit mehr als 50 Ausdauersportlern stellte der Club eines der größten Teilnehmerfelder der Vereine. Fast zwei Dutzend selbstgebackene Kuchen, Obst und fleißige Hände rundeten das besondere Engagement für die außergewöhnliche Laufveranstaltung perfekt ab. Am Abend versicherte Peter Gohlke, dass die Spendensumme, die in vollem Umfang an das Hospiz fließt, bei der Finanzierung der laufenden Ausgaben und der kleinen und großen Wünsche in der Hospizarbeit hilft, denn 95 % der von den Kranken- und Pflegekassen anerkannten Kosten des Hospizaufenthaltes eines Bewohners erstatten die Kassen. Immerhin 5 % und alle darüber hinaus anfallenden Kosten muss das Hospiz über Spenden finanzieren. Ein beachtenswerter Fakt ist auch, dass kein Bewohner einen Eigenanteil leisten muss.

Ast

Laufcup Station Steinhagen – Punkte, Spaß und richtig guter Sport

Mit dem Startsignal zum 10 Kilometer Hauptlauf hatte sich der leichte Regen verzogen und die Laufelite unseres Bundeslandes zog es vom Sportplatz  durch das Dorf auf dem Radwanderweg in Richtung Negast, um nach dem Wendepunkt wieder zurück zum Ziel auf dem Sportplatz  der kleinen vorpommerschen Gemeinde. Dort wurden auch die Laager Cluläuferinnen und -läufer von ihren  Vereinskameraden, die schon von den kürzeren Strecken im Ziel waren, auf den letzten Metern lautstark angefeuert. Den beeindruckensten Zieleinlauf hatte sicherlich der 55-jährige Olaf Göllnitz. Er verdrängte mit unbändigem Willen seinen direkten Konkurrenten aus Wismar vom Podest und wurde Dritter seiner Klasse. Damit konnten die Laager Ausdauersportler 10 Platzierungen in den Altersklassen – auf den jeweiligen Podesten frenetisch feiern. Schnellster aus dem Reihen des SC Laage wurde Ricardo Wendt nach 33,29 Minuten. Er lief als Vize-Sieger des Feldes ins Ziel. Vereinsintern wurde Juliane Göllnitz schnellste Frau nach 45,27 Minuten. In diesem 10 Kilometerlauf starteten 35 Ausdauersportler des SC Laage.

Juliane Göllnitz in bestechender Form. Foto: SC Laage

Über die 5 Kilometer Strecke, die als Cuplauf der Jugend vorbehalten war, erkämpften die gestarteten 9 Recknitzstädter 5 Altersklassenplätze auf dem Podest. Vereinsintern Schnellster wurde Lennox Raith  nach 20,26 Minuten. Paula Pommerehne lief nach 28,05 Minuten als schnellste junge Dame des Vereins ins Ziel.  Im Schülerlauf über 2 Kilometer spurtete Sophie Müller, nach 9,32 Minuten, auf den 3.Platz bei den unter 12-jährigen Mädchen. 13 Mädchen und Jungen liefen hier um Punkte und gute Zeiten für sich und ihren SC Laage.  Insgesamt liefen bei diesem sehr ordentlich organisierten Traditionslauf 263 Ausdauersportlerinnen und -sportler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern.

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Güstrower Stundenlaufserie endete mit Paarlauf

Bei guten äußeren Bedingungen endete die 43. Güstrower Stundenlaufserie mit dem traditionellen Paarlauf. Und mit den vielen Läuferpaaren, die über die 1.267 Meter lange Waldrunde starteten, fand die Laufserie definitiv ihren Höhepunkt bei der diesjährigen Sommer-Wettkampfserie in Kirch Rosin. In den zurückliegenden Wochen wurde an drei Mittwochabenden um Meter und Sekunden gelaufen. Die fast 1300 Meter lange Wettkampfstrecke, die fast zu gleichen Teilen über Asphalt und Waldboden führt, hat mit einer heftigen Steigung einiges zu bieten und forderte alle Aktiven. Dabei ist der persönliche Wettkampfplan ganz einfach. Es gilt, eine Stunde zu laufen und dabei so viele Meter wie nur möglich zu bewältigen.

Juliane Göllnitz und Marcel Raith – die Sieger der Mix-Wertung des Stundenpaarlaufes. Foto: SC Laage

Das Ergebnis wird allerdings mit einer besonderen Berechnung herbeigeführt. Hier fließen das Alter und auch das Körpergewicht mit ein. Bei den Frauen siegte in diesem Jahr Grit Brandt (180,23 P.), vor Silke Haak (178,62) vom SC Laage und Yvonne Brümmerr (171,47 P.).
Die Herrenkonkurrenz beendete Ralf Buchner (235,49 P.) als Sieger, vor Dieter Werner (227,49,37P.) und Manfred Gundlach (219,93 P.).  Die Kinderwertung über 30 Minuten gewann in diesem Jahr Greta Piwko (310,04 P.) vom SC Laage, vor Moritz Lüdecke (289,37) und Paulina Rudolph  (285,16 P.). Der schon zitierte Paarlauf endete mit einem überzeugenden Sieg von Juliane Göllnitz und Marcel Raith in der Mix-Wertung (14595 m).  Nach hartem Kampf mit dem dritten Männerpaar und einigen Positionswechseln konnten die Laager Clubläufer in der vorletzten Runde noch auf 3. Rang in der Gesamtwertung laufen. Während die Herren mit dem Laager Duo Frank Schramm und Andreas Lübs für tolle sportliche Unterhaltung sorgten, überzeugten in der weiblichen Wertung Greta Piwko und Sophie Müller sowie Yvonne Lübs und Sandra Murr.

ast

Starke Mädchen laufen in Laage

Seit über 25 Jahren starten Mädchen und junge Frauen äußerst aktiv und erfolgreich für die Laufgruppe des Sportclubs Laage.

Fleißig und anstrengungsbereit trainieren die zum Teil noch jungen Sportlerinnen 2-mal in der Woche. Und für fast alle ist das eigene Wohlbefinden die Basis ihres Fleißes. Sehr auffällig ist für Außenstehende auch die gewachsene soziale Kompetenz. Da wird, schon fast mütterlich, auf die Jüngeren geachtet und auch der eine oder andere Mangel, im sporttechnischen Bereich oder in der Umkleidekabine, sachlich aber bestimmt angesprochen. us Sicht der Clubverantwortlichen sollen die Mädchen und jungen Frauen befähigt werden, für ihre Interessen selbst einzustehen und sich bietende Möglichkeiten nutzen, um sich als aktiv handelnde Menschen in unserer Gesellschaft zu bewegen.   Die meisten Mädchen in der Laufgruppe sehen ihre Rolle allerdings ganz pragmatisch. Sport und Fitness sind für die Mädels wichtig, um sich fit zu halten.

Einige der jungen Sportlerinnen der Laufgruppe nach einem Training. Foto: André Stache

Darum ist es auch für die aktiven jungen Damen der Laager Laufgruppe wichtig, immer in Bewegung zu bleiben.Und ganz nebenbei verändert sich die Grundstimmung der Mädchen, trotz Schulstress und dem schon fast ungesunden Umgang mit den heutigen Medien. Und die jungen Damen wissen das zu schätzen.
Und selbstverständlich werden auch typische Mädchenfragen angesprochen. Studien haben schließlich bewiesen, dass Sport glücklich macht und jeden Menschen gesund hält. Durch ihren Sport werden die Mädchen und jungen Frauen aber immer wieder geerdet und der oft, bei weniger ambitionierten Menschen, gescholtene Ausdauersport setzt bei den meisten Mädchen viele wichtige Glückshormone, so genannte Endorphine, im Körper frei. Diese werden vor allem bei Bewegung ausgeschüttet. Bestenfalls regeln Endorphine die emotionalen Empfindungen eines Menschen, also Schmerz, Glück oder Hunger. Zudem sorgen sie für gute Laune, lindern Schmerzen, steigern die Konzentration und Leistungsfähigkeit sowie das Selbstbewusstsein.

ast

Sportler-und Ehrenamtsehrung des Landkreises Rostock

Einer wirklich guten Tradition folgend hatte der Kreissportbund Landkreis Rostock e.V. auch in diesem Jahr zu einer Sportlerehrung eingeladen und nicht wenige Vereine hatten die Gelegenheit genutzt und Menschen zu verschiedenen Ehrungen vorgeschlagen. Aus den Reihen des Sportclubs Laage durfte sich Liane Paeschke über die Auszeichnung mit der Ehrennadel des Kreissportbundes Landkreis Rostock in Bronze freuen.

Liane Paeschke und Olaf Göllnitz während der Veranstaltung. Foto: SC Laage

Die 40-jährige Ausdauersportlerin ist bei jedem Arbeitseinsatz aktiv. Und auch im Zuge von Vor- und Nachbereitungen von Vereinsveranstaltungen ist Liane kaum zu ersetzen. Und das seit mehreren Jahren.
Olaf Göllnitz ist nicht nur ein Förderer der Vereinssports und der Veranstaltungen des Sportclubs Laage. Sein Wort hat Gewicht und seine Meinung ist für viele Vereinsmitglieder wichtig. Als aktiver Sportler ist der 56-jährige unumstritten. Deshalb wurde Olaf Göllnitz völlig zurecht mit der Ehrennadel des Kreissportbundes Landkreis Rostock e.V. in Silber ausgezeichnet. Der Vorstand des Clubs beglückwünscht seine Aktiven und wünscht beiden alles Gute für die Zukunft.

 

 

Einsatz für den Volksbund – ein Erlebnisbericht

Soldaten und Reservisten Hand in Hand

Am Sonntag, 02. Juni 2026, machten sich Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “S“ und Reservisten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage auf den Weg ins 1400 Kilometer entfernte Saldus (Frauenburg) in Lettland. Ziel war die größte Kriegsgräberstätte im Baltikum, auf der 23.000 lettische und deutsche Kriegstote, überwiegend Opfer der Kurlandschlachten, ruhen. Nach der fast zweitägigen Anreise verschaffte sich das Team am Dienstagmorgen einen Überblick, welcher ernüchternd ausfiel. Der Rasen war zu einer in Teilen 1,20 Meter hohen Wiese gewachsen, sodass die Grabkreuze kaum zu erkennen waren. Die sieben kurzfristig in Deutschland organisierten Motorsensen wurden so zu „Allzweckwaffen“.

Ein Erinnerungsfoto zum Abschluss musste sein. Foto: Weichmann

Weitere Kameraden organisierten das Zusammenharken des Grünschnitts und den Transport zur gut 500 Meter entfernten Kompostanlage. Es wurde schnell klar, dass die zugewachsenen Grabsteine und das fehlende Gräberverzeichnis eine Gräbersuche für Angehörige bedauerlicherweise unmöglich machten. Zum Ende der Woche besserte sich das Wetter, sodass die ersten vom Freischneider bearbeiteten Flächen mit dem Rasenmäher „veredelt“ wurden. Parallel bekamen die Begrenzungshecken ihren Formschnitt.  In der 2. Woche starteten die Reinigungsarbeiten an den Grabsteinen, welche vermoost und kaum lesbar waren. Eine beeindruckende Gedenkzeremonie war der Abschluss dieser Woche. Der Länderbeauftragte, Oberst a.D. Racins, war sichtlich überrascht von den Arbeitsergebnissen und brachte es auch deutlich zum Ausdruck. Immerhin wurden 4 von 6 Hektar der Fläche in diesen Tagen wieder hergerichtet und in einen Zustand gebracht, der dieser beeindruckenden Anlage würdig ist.
Nach der zweitägigen Rückreise kann mit großem Stolz auf die geleistete Arbeit geschaut werden.  

Bernd Weichmann, Hauptfeldwebel und Kommandoführer

2. Göllnitz-Schmooksberglauf – Laufcup machte Station in Diekhof

Nicht nur wegen der Sonne kamen die Organisatoren des 2. Göllnitz-Schmooksberglauf richtig ins Schwitzen. Schließlich war die Durchführung des Laufes schon ein Tanz auf des Messers Schneide. Den kühlenden Wald aufzusuchen war den Sportlerinnen und Sportlern klar und deutlich durch die zuständige Forstbehörde untersagt worden, da der Waldbesitzer der Durchführung der sportlichen Aktion, in seinem Wald, keine Genehmigung erteilt hatte. Damit wurde auch der 10 Kilometer Hauptlauf zum Pendelrennen, auf dem Radweg in Richtung Plaaz, in der prallen Morgensonne. Die Disziplin der 174 Ausdauersportler und auch die gegenseitige Achtsamkeit, weit über 200 Liter Trinkwasser, Obst und die läufertypische Versorgung, waren dann die Basis für die erfolgreiche Durchführung des Cup-Laufes der auch ein Wertungslauf im Landeslaufcup M-V war.it dem Startschuss wurde um jeden Meter gekämpft und um die begehrten Laufcuppunkte gerungen. Gesamtsieger des 10,5 Kilometer langen Hauptlaufes wurden Anja Wittwer (SISU Schwerin) nach 45,26 Minuten vor Fanny Möck (46,33 min) aus Waren /Müritz und Juliane Göllnitz (49,31 min) vom SC Laage bei den Frauen.

Die Sieger der Hauptläufe auf einen Blick. Foto: Ralf Sawacki

Die Männer-Gesamtwertung gewann Finley Wegner (SV Turbine Neubrandenburg) nach sehr starken 37,05 Minuten vor dem Fiko-Läufer Vytas Huth (38,13 min) und dem Laager Clubläufer Ole Reinholdt (38,45 min). Die 5 Kilometer Strecke, die den lebensälteren Jahrgängen und der Jugend vorbehalten war, gewann Frida Rabenhorst (20,28 min), vom SV Turbine Neubrandenburg, vor Helene Starke (20,48 min) aus Bad Doberan und Ada-Johanna Keller (23,14 min) vom PSV Wismar bei den jungen Mädchen sowie Pitt Neuhäußer (18,02 min) vor Albert Hoffmann (19,12 min) und Nuo Yu Wu (20,05 min). Alle starteten für den TC Fiko aus Rostock. Das Kinderrennen, über 2 Kilometer, gewann Emma-Maria Wickert (8,33 min) vom Doberaner SV 90, vor der Wismaranerin Isabell Böttger (8,33 min) und Sophie Müller vom SC Laage (8,52 min) bei den jungen Mädchen sowie  Karl Werner  (7,38 min) vom TSV Röbel mit 13 Sekunden Vorsprung vor Hugo Lens von TRI FUN Güstrow und Jaron Leander Weiß (7,59 min) aus Bad Doberan. Ein besonderer Dank gilt den mehr als 50 fleißigen Helfern der Laager Laufgruppe, der Freiwilligen Feuerwehr aus Diekhof dem Rettungsanitäter Kristof Gräbel, den Radsportlern des Radfahrerclubs Laage, dem Laager Caterer-Ehepaar Dachner und dem Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik. Die Ergebnisliste findet man unterwww.tollense-timing.de .

ast

Sommerfest beim Ankerplatz – SC Laage pflegt wichtige Tradition

Sportlerinnen und Sportler des Sportclubs Laage sowie Freunde und Förderer des Clubs erlebten auch in diesem Jahr ein Sommerfest, das den fast 80 Gästen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird, denn schon die Örtlichkeit war wirklich außergewöhnlich beeindruckend. In den schmuck hergerichteten Räumen von „Dein Ankerplatz Rostock- dem Fachmarkt für Grillgeräte und Gartenmöbel“ feierten die Ausdauersportler mit Freunden und Angehörigen nicht nur ihr diesjähriges Sommerfest. Sie erlebten auch die Auszeichnung des Gastgebers,

Ausgezeichnete und geehrte Partner mit dem anwesenden geschäftsführenden Vorstand. Foto: Ralf Sawacki

Karsten Krause, mit dem Ehrenpreis des Clubs. Die seit mehreren Jahren bestehende Partnerschaft wurde damit in besonderer Art und Weise betrachtet. Dem  Regionalleiter des Unternehmens EURAWASSER, Herrn Andreas Russ, wurde ein persönliches Präsent als Dank für die  Zusammenarbeit überreicht, das die Dankbarkeit des Clubs für die nun schon 18-jährige Partnerschaft ausdrückt. Grund solide durch die Organisatoren vorbereitet, konnten die Anwesenden neben den guten Geschichten auch Livemusik von Florian Lübs erleben. Zum Verständnis erklärte der 1.Vorsitzende des SC Laage, Stefan Grobbecker, den Gästen, das: “Vereinsfeste sind nicht ersetzbar für die Attraktivität von Vereinen. Sie sind die Basis für ein gutes Vereinsleben.“ Der Höhepunkt des Abends war neben der Location die Versorgung direkt von der Grillstation vom „Ankerplatz“. Die kulinarische Bewirtung auf höchstem Grillniveau sorgte für eine ausgelassene Stimmung und gute Laune. Einer guten Tradition folgend, wurden an diesem Abend den anwesenden Freunden und Förderern Pressemappen überreicht. Diese Sammlungen geben Auskunft über die Aktivitäten des Sportclubs Laage in den zurückliegenden Monaten.

SC Laage

5. Sommerlauf in Waren

Bei hochsommerlichen Bedingungen startete am vorletzten Juni-Samstag der 5. Sommerlauf in Waren an der Müritz, der zugleich eine Station des Laufcups Mecklenburg-Vorpommerns und des INTERSPORT Nachwuchslaufcups war.Mit diesem Wettkampf setzten die Organisatoren des SV Waren 09 e.V. echte Maßstäbe für alle Beteiligten. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen erfüllten die Macher ihre selbstgesetzten hohen Ansprüche mit Bravour. Das Meldeprozedere, die Versorgung auf den Strecken und im Zielbereich, die Ehrungen mit einer hochwertigen Finishermedaille und die Rahmenbedingungen zur persönlichen Hygiene waren tatsächlich perfekt.

Die vereinsintern schnellsten Frauen des SC Laage: Sandra, Kathleen und Silke. Foto: Ronny Behn

Das begeisterte auch die über vierzig Ausdauersportler  vom Sportclub Laage. Wie die allermeisten Sportlerinnen und Sportler bedankten sie sich mit zum Teil sehr guten Leistungen, aus denen die 3.Plätze in den Gesamtwertungen des 5 Kilometer Rennens von Paola Paeschke (23,03 min) und Lennox Raith (19,54 min) sowie die drei vereinsintern schnellsten Frauen im 15 Kilometer Lauf Kathleen Maag (2.W45 / 1;15,44 h), Silke Haak (1.W55 / 1;22,39 h) und Sandra Murr (2.W40 / 1;24,52 h) herausragten. Anzumerken bleibt, dass traditionell Distanzen über zwei und fünf Kilometer für die Kinder, Jugend und Lebensälteren sowie über zehn und 15 Kilometer für die ambitionierteren Ausdauersportler angeboten wurden. Die vollständige Ergebnisliste findet man unter: www.tollense-timing.de.

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Landesmeisterschaften der Leichtathleten in Rostock

Bei Dauerregen und kühlen Temperaturen fanden am zweiten Juniwochenende die Landesmeisterschaften der Leichtathleten in den Altersklassen  U14 bis zu den Frauen und Männern im modernen Leichtathletikstadion   in Rostock statt. Im Zuge dieser Stadionwettkämpfe gibt der Sportclub Laage seinen leistungsorientierten Jugendlichen gern die Möglichkeit, sich im Feld der absoluten Spezialisten zu messen und dabei Wettkampfhärte zu erfahren und natürlich mitzunehmen.

Paola und Maximilian mit ihren 3.000 Meter Medaillen. Foto: SC Laage

Am Sonntagvormittag konnten im 3.000 Meter Lauf der 15-jährige Maximilian Kühl (10;50,82 min) und die 13-jährige Paola Paeschke (12;52,27 min) die Konkurrenz, bei besagtem Dauerregen,  absolut beeindrucken und Bronzemedaillen erspurten. Hervorzuheben ist außerdem die Bronzemedaille vom Vortag duch Maximilian Kühl im 800 Meter Rennen. Diesen Lauf beendete der leistungsstarke Schüler nach einer überragenden 2. Runde nach sehr starken 2;18,92 Minuten. Der Vorstand des SC Laage beglückwünscht die Athleten zu ihren Erfolgen.

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Einsatz des Volksbundes wird unterstützt

Das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ führt im Rahmen der Unterstützungsleistung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. einen Kriegsgräbereinsatz mit 10 Soldaten und Reservisten in Lettland durch. Damit erfüllt die Bundeswehr seit Jahren die ihr von der Bundesregierung übertragene humanitäre Verpflichtung zur Pflege deutscher Soldatengräber. Ziel ist der Sammelfriedhof für 23.000 lettische und deutsche Kriegstote in Saldus (Frauenburg) in Lettland. Auf der größten Kriegsgräberstätte im Baltikum sind überwiegend Opfer der Kurlandschlachten bestattet worden.

Militärpfarrer Johannes Richter und Hauptfeldwebel Bernd Weichmann direkt vor dem Glockenturm auf dem Fliegerhorst. Foto: André Stache

An der Unterstützung beteiligt sich auch – und das seit vielen Jahren – das Evangelische Militärpfarramt in Laage. Militärpfarrer Johannes Richter ließ es sich deshalb nicht nehmen und verabschiedete die Soldaten und Reservisten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage nicht nur mit guten Worten und einem Reisesegen. Mit vielen guten, gesunden und leckeren Sachen im Gepäck konnte Hauptfeldwebel Bernd Weichmann mit seinem Team die 14-tägige Reise antreten, schließlich müssen sich die Soldaten und Reservisten zu großen Teilen selbst versorgen. Für die An – und Abreise sind jeweils 24 Stunden angesetzt. Diese beinhalten jeweils eine Übernachtung im Raum Warschau.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Tag der Bundeswehr auf dem Fliegerhorst in Laage – Militärseelsorge war gut vertreten

Der Tag der Bundeswehr wird traditionell – vergleichbar mit einem Tag der offenen Tür – in unterschiedlichsten Kasernen, Dienststellen oder Orten seit mehr als 10 Jahren durchgeführt. Die Bundeswehr und ihre Dienststellen lassen sich bei diesen Veranstaltungen gern über die Schulter schauen und präsentieren den interessierten Gästen ihre Arbeit. Am ersten Samstag im Juni fand in diesem Jahr der Tag der Bundeswehr auch auf dem Fliegerhorst in Laage statt. Nach offiziellen Angaben nutzten mehr als 67.000 Menschen die Gelegenheit und informierten sich über die unterschiedlichsten Angebote und kamen so mit Soldatinnen, Soldaten und zivilen Mitarbeitern ins Gespräch. Nach wochenlanger Vorbereitung des Events erlebten Gäste und Teilnehmer am Veranstaltungstag eine Bundeswehr, die offen und geduldig Rede und Antwort stand.

Die MSA André Stache (li.) und Andy Sawatzki (kath.) umrahmen Paola, Vanessa, Florentine, Jessie und Lilly. Foto: Theo Friel

Die Evangelische und die Katholische Militärseelsorge präsentierten, gemeinsam mit Teilen des Psychosozialen Netzwerks, in einem extra für den Tag bereitgestellten Zelt auf dem Basisbereich der Militärischen Anlage ihre Arbeit. Bei bestem Wetter und guter Stimmung nutzten mehrere hundert Menschen die Gelegenheit zum Austausch mit Militärpfarrer Johannes Richter und Militärdekan Martin Roth (kath.). Mehr als 200 Liter Kaffee, Gummibärchen und Gebäck konnten, im Zelt der Militärseelsorge, an die Frau oder den Mann gebracht werden, und natürlich wurde ausgiebig über Gott und die Welt philosophiert. Unterstützt wurde das Team der Militärseelsorge vor Ort von Paola, Jessie, Vanessa, Florentine und Lilly und von Hauptmann Heiko Krüger. Alle brachten sich hervorragend ein und bereicherten mit ihrer lockeren und aufgeschlossenen Art das Angebot ungemein. Ihnen und dem Militärseelsorgeassistenten, Andy Sawatzki (kath.), gilt für ihr Engagement ein besonderer Dank.

André Stache, Militärseelsorgeassistent Evangelisches Militärpfarramt Laage