Auf Initiative des Trainerteams der Laager Laufgruppe konnten Sportler, Familienangehörige und Freunde des Teams ein besonderes Ferienerlebnis geniessen, das den Geist des Teams absolut widerspiegelt. Ganz in der Nähe der Burg Schlitz trafen sich die vierzig Leute um zunächst miteinander ihren Sport zu frönen. Während die leistungsstarken Aktiven ein- oder mehrmals die Burg läuferisch umrundeten, erlebten die Kinder eine organisierte Trainingseinheit auf dem Skulturenweg. Auf diesem verbinden sich Kunst und Natur auf einmalige Art und Weise.

Zwischen den knorrigen, alten Bäumen tauchen permanent Skulpturen auf, die zum Staunen, Nachdenken und Entdecken einladen. Weniger Ambitionierte wanderten in dieser Zeit oder genossen die zum Teil spektakuläre Aussicht. Im Anschluss daran zog es die Gemeinschaft auf den Röthelberg, der sich mit seinen 96,5 Metern über das Malchiner Becken erhebt. Auf dem beliebten Aussichtspunkt, von dem man die Weite der Landschaft überblicken kann, zelebrierten die Sportfreunde dann bis in die Abendstunden, bei bestem Sommerwetter, ein zünftiges Grillfest.
Wissenswertes:
Seinen Namen verdankt der Röthelberg dem Wort „roden“, denn schon früh wurde seine Bewaldung zur Gewinnung von Holz und Ackerflächen entfernt. Der Röthelberg ermöglicht nicht nur die schon zitierte, spektakuläre Aussicht. Er ist auch ein lebendiges Geschichtsbuch, das von Natur, Eiszeit und menschlicher Kultur gleichermaßen erzählt. So wird der Röthelberg nicht nur zu einem Ort der Geschichte, sondern auch zu einem Ort der Inspiration. Auf dem Berg erblickt man ein erstaunlich hügeliges Stück Mecklenburg mit weiten Wiesen, kleinen Waldstücken und blau heraufblitzenden Seen. Das ganze Malchiner Becken war einst eine Siedlungskammer. Noch heute findet man viele Werkzeuge aus Feuerstein.Hier wurden zudem die Steinzeitmenschen in Hügelgräbern bestattet. Um 1900 wurden diese zu Teilen zerstört, um Pflastersteine für Landstraßen zu gewinnen.Auf diesen wurde das Getreide der Gutsbesitzer in den Hafen nach Rostock transportiert, um die bevölkerungsreichen Städte Westeuropas zu versorgen. Übrigens, ganze 832 Kilometer sind es von dort bis in die Schweiz. Und den Weg kann man sich getrost sparen.


















