Und in Laage läuft es weiter

Für die Laufgruppe des SC Laage sind die Planungen für Laufsportliche und Teambildende Veranstaltungen nach dem vergangenen, sehr erfolgreichen Wettkampfjahr weitestgehend abgeschlossen und die Termine mit den Partnern koordiniert. Neben den echten Wettkämpfen wird es wieder Veranstaltungen geben, die Unentschlossenen und Neugierigen die Chance geben, sich sportlich zu finden. Und gewiss wird besonders Kindern und Jugendlichen einiges geboten. Das Wettkampfjahr 2026 der Laager Ausdauersportler beginnt mit dem Barmer- Neujahrslauf, am 25. Januar 2026, an den Recknitz-Sporthallen. Einige Wochen später, am 04.April 2026, werden die Laager Clubsportler das Team des Kreissportbundes bei der Organisation des Osterlaufes in Diekhof unterstützen. Im Zuge des Volkssporttages, am 1.Mai 2026, wird die Laufgruppe im Laager Stadtwald den Kita-Lauf der Laager Wohnungsgesellschaft für Kindergartenkinder der Region präsentieren. Der traditionelle EURAWASSER- Waldlauf wird am 3. Mai 2026 die sportliche Krönung des Frühjahrs werden. Im Laager Stadtwald haben Laufinteressierte an diesem Tag erneut die Wahl zwischen 2,4 Kilometer, 6 oder 12 Kilometer. Der Göllnitz-Schmooksberglauf wird, nach der gelungenen Premierenveranstaltung im zurückliegenden Sommer, am 27.06.2026 in Diekhof eine Wiederholung erleben, auf die sich besonders die leistungsorientierten Ausdauersportler mächtig freuen können. Den 08. Juli 2026 sollten sich Sportlerinnen und Sportler auch wieder vormerken. Die Laufgruppe des SC Laage wird an diesem Tag den City-Sport Abendlauf im Barnstorfer Wald in Rostock tatkräftig unterstützen. Der Erlös dieser Veranstaltung wird traditionell dem stationären Hospiz am Klinikum in der Rostocker Südstadt zur Verfügung gestellt. Am 06.September 2026 wird der Blocky Block Spendenlauf im Laager Stadtwald gestartet. Dieser wird traditionell ebenfalls ein caritatives Interesse verfolgen.
Den Abschluss in Laage bildet der OSPA-Stadtlauf, am 20.Dezember 2026. Ohne Wettkampfdruck werden die Aktiven im Zuge einer zügigen Stadtführung ihr sportliches Jahr beenden. Zu allen Veranstaltungen erwarten die agilen Recknitzstädter natürlich Sportbegeisterte Menschen aus ganz M-V und darüber hinaus.

Start des 1. Schmooksberglaufes in Diekhof. Foto: Ralf Sawacki

Am Ende geht es ohnehin darum, immer in Bewegung, die im gesundheitsfördernden Bereich liegt, zu bleiben. Auch deshalb wird der Sportclub Laage im kommenden Jahr zwei Ferienfreizeiten anbieten. Vom 09.02.-11.02 2026 und vom 19.10. – 21.10.2026 werden motivierte Kinder, auch ohne Vereinsbindung, die Möglichkeit bekommen, sich auszupowern und etwas im organisierten Vereinstraining zu schnuppern. Bei diesen Aktionen ist das Ziel klar definiert. Im Spiel mit Abenteuer und selbstgewähltem Risiko sollen die Kinder ihre Grenzen ausloten, um über sich hinauszuwachsen. So besiegen sie ihre kleinen und großen Ängste. Die Kinder entwickeln Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, sie lernen sich geschickt zu bewegen und vermeiden so Verletzungen. Damit erlangen sie Sicherheit für ihr ganzes Leben. Diese Ziele werden die Übungsleiter auch bei der Schwimm-Ferienfreizeit, vom 10.08.-14.08.2026, verfolgen. Nun schon zum 5. Mal organisieren die Laager Clubsportler in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Rostock e.V. eine solche sportliche Aktion.  Detaillierte Hinweise zu allen Aktionen finden Interessierte auf der Internetseite des Ausrichters (www.sportclub-laage.de)  oder unter www.laage-online.de . Nun heißt es, fleißig trainieren und dabei sein, denn in Laage wird es weiter richtig gut laufen!

SC Laage

Sportabzeichen an Vereinsmitglieder verliehen

Auf der Recknitzkampfbahn in Laage gab es in den zurückliegenden zwölf Monaten an mehreren Tagen die Möglichkeit, sich den Bedingungen zum Erwerb des Deutschen Sportabzeichens für Erwachsene und des Deutschen Jugendsportabzeichens für Kinder und Jugendliche zu stellen. Dabei wurde hoch und weit gesprungen, die Kugel gestoßen, es wurde gesprintet und es galt, sich einem Ausdauerlauf zu stellen und natürlich auch seine Schwimmfertigkeit zu bestätigen.

Laager Clubsportler mit ihren Abzeichen. Foto: André Stache

In einem würdigen Rahmen überreichten nun der Vorstand des Sportclubs Laage die Urkunden und Abzeichen für die erfolgreiche Abnahme an seine Vereinsmitglieder. Seit fünfzehn Jahren legen Laager Sportlerinnen und Sportler die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen und das Jugend- und Schülersportabzeichen ab und zeigen  so ihr Interesse für diese Auszeichnung. Schließlich ist das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) die amtliche Auszeichnung für überdurchschnittliche sportliche Leistungsfähigkeit.
Die sportlichen Bedingungen sind in mehrere Gruppen aufgeteilt und aus jeder Gruppe muss nur eine Bedingung erfüllt werden, und die für den Erwerb zu erbringenden Leistungen sind nach unterschiedlichen Altersstufen gestaffelt.
Grundlage für das Erfüllen der Normen ist natürlich eine solide Fitness, fleißiges Training und sprichwörtliche Ausdauer.

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OSPA-Stadtlauf macht Spaß und gute Laune

Trotz des nasskalten und ungemütlichen Wetters konnten die Organisatoren des 18.OSPA-Stadtlaufes mit der Resonanz mehr als zufrieden sein. Mehr als 100 Läuferinnen und Läufer, einige Wanderer und Walker standen in den Startlisten und der 1.Vorsitzende des Sportclubs Laage, Stefan Grobbecker, nahm das zufrieden zur Kenntnis. Aktive aus dem ganzen Landkreis sowie aus Niedersachsen und Hamburg hatten sich in die Startlisten eintragen lassen und ließen sich auf das Laufspektakel, im Stile einer zügigen Stadtführung, ein. Schließlich wurde auch in diesem Jahr auf eine Zeitnahme und den sonst so üblichen Wertungen verzichtet, sodass sich im Ziel jeder als Sieger feiern lassen konnte.

Ausdauersportler in Laage unterwegs. Foto: Katja Hengevoß

Im Ziel angekommen, wurde mit der Teilnehmermedaille um den Hals über Steigungen, Streckenlängen und Veränderungen im Stadtbild philosophiert. Natürlich wurde bei einem schmackhaften Pastaessen und einem opulenten Küchenbuffet  das Laufjahr ausgewertet und Pläne geschmiedet. Den Abschluss bildete, nach mehreren Ehrungen durch den 1.Vositzenden des Sportclubs Laage, eine Läufertombola mit ansprechenden Preisen, bereitgestellt von den Freunden und Förderern des Clubs. Den Präsentgebern und auch den fleißigen Frauen und Männern der Laager Laufgruppe gilt abschließend ein besonderer Dank. Mit großem Engagement hatten sie sich in den Auf- und Abbau eingebracht und den äußeren Rahmen mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Adventsmarkt mit vielen Gästen im Fliegerhorst

Eine beeindruckende Weihnachts-Atmosphäre begrüßte die vielen Gäste des 3. Adventsmarktes im großen Saal der Offizier/Unteroffizierheimgesellschaft des Laager Fliegerhorstes. Mit dem Betreten des Saals erklärte eine Besucherin ganz spontan: “Das äußere Ambiente ist einfach wunderbar anzuschauen. Während die Attraktionen im großen Saal besonders die Kinder fesseln, können die Erwachsenen an Feuerschalen und ansehnlichen Holzhütten fachsimpeln oder einfach nur die Zeit genießen.“
Der Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “S“, Oberst Dominique Gentzsch, nutzte in seiner Begrüßung die Gelegenheit, die Arbeit der Organisatoren und die Umsetzung hervorzuheben. Schließlich hatten Soldatinnen und Soldaten seines Verbandes die Grundlagen für dieses spektakuläre Event geschaffen und am Ende war das Ergebnis einfach perfekt.

Ein Weihnachtsengel (Maria Sonnenberg) liest die Weihnachtsgeschichte. Foto: A.Stache

Über fünf Stunden kannte an diesem Adventssonntag der Trubel keine Grenzen. Eine Hüpfburg, die opulente Bastelstraße mit Kinderschminken, wunderschöner Violinen Live-Musik, eine Tombola und allerlei Leckereien sorgten für eine ausgelassene Stimmung unter den zahlreichen Familien. Die Weihnachtsgeschichte, vom Weihnachtsengel mehrmals gelesen, eine kurzweilige Versteigerung und auch der Besuch des Weihnachsmanns lockerten den Rahmen immer wieder auf. Unterstützt wurden die Organisatoren vom Deutschen Bundeswehr Verband e.V., vom Bundeswehr Sozialwerk, der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, dem Evangelischen Militärpfarramt Laage, vom Katholischen Militärpfarramt Rostock und von fleißigen Mädchen der Laager Laufgruppe.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

Spektakuläres Wettkampfjahr geht zu Ende

Wenn in wenigen Wochen das Jahr 2025 zu Ende geht, können die Mitglieder der Laager Laufgruppe zufrieden und mächtig stolz zurückblicken. Ihnen ist es gelungen, die Lust am Wettkampfsport hochzuhalten und auch das ehrenamtliche Engagement, das zur Organisation von Veranstaltungen notwendig ist, weiter auszubauen. Im zurückliegenden Kalenderjahr organisierten die Ausdauersportler immerhin 10 Volksläufe und zwei Sportabzeichen -Tage in Laage. Im Bereich der Wettkampfaktivitäten konnten die Laager Ausdauersportler sogar noch etwas auf den großen Berg der persönlichen Erfolge stapeln. Während der Gesamtsieg in der Vereinswertung im Laufcup Mecklenburg-Vorpommern und der 2.Platz im Intersport-Nachwuchslaufcup wiederholt werden konnten, sind 14 erkämpfte Landesmeistertitel, 12 Vizelandesmeisterehren und 15 Bronzemedaillen bei Landesmeisterschaften auf der Straße, im Bahn- und im Crosslauf und die Bronzemedaille der Ü35-Frauenstaffel über 3 x 800 Meter bei den Deutschen Meisterschaften als herausragend zu bewerten.
Im Gedächtnis werden auch die Organisation des Göllnitz-Schmooksberglaufes in Diekhof und die Cross-Landesmeisterschaften im Stadtwald verankert bleiben. Unbedingt erwähnenswert sind die Trainingslager, Ferienfreizeiten, die Vereins- und Sponsorenfeste und auch das nun schon zum 6.Mal durchgeführte Schwimmlager – in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Landkreis Rostock e.V.

Start im Laager Stadtwald – es läuft halt. Foto: Ralf Sawacki

Das alles ist aber nur durch überragendes persönliches Engagement der Mitglieder und Freunde der Laager Laufgruppe möglich. Die Grundlagen für diese außergewöhnliche Arbeit sind selbstverständlich die sehr guten Standortbedingungen in Laage, die Unterstützung durch starke Freunde und Förderer des Clubs und das disziplinierte und zum Teil harte Training. Dabei reflektiert sich in den Übungseinheiten die Ausgewogenheit zwischen ambitioniertem Volkssport und einem dosierten Leistungsanspruch wieder. Darüber hinaus passt dann aber auch die Durchsetzung innovativer Trainingskonzepte, denn die Ausdauersportler der Laager Laufgruppe trainieren nur zwei Mal in der Woche. Dann dürfen sich die Übungsleiter über eine ausgezeichnete Anstrengungsbereitschaft und überragende Trainingsbeteiligung freuen. Im traditionellen, vereinsinternen Ausdauerwettbewerb, bei dem es gilt, so viele Wettkampfkilometer wie nur möglich zu erlaufen, wurde wieder sprichwörtlich um jeden Meter gekämpft. Insgesamt 130 Läuferinnen und Läufer sammelten vereinsintern besagte Kilometer und liefen gemeinsam 11.795,18 Kilometer. Die fleißigsten Kilometer-Sammler ihrer Wertungen waren bei den Frauen: Sophia Heuck (522,76 km), Petra Grobbecker (364,19 km) und Sandra Piepke (315,87 km) und bei den Männern: Martin Genkel (497,00 km), Ronny Behn (333,04 km) und Olaf Göllnitz (331.87 km).

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Hallenlandesmeisterschaften über 2.000 und 3.000 Meter

Bei den diesjährigen Hallen-Landesmeisterschaften über die Distanzen von 2.000 m und 3.000 m, die qualitativ sehr gut besetzt waren, konnten mit Paola Alegra Paeschke, Florentine Ostertag und Maximilian Kühl auch Laager Clubsportler mit sehr ordentlichen Ergebnissen beeindrucken. Im ersten Start über 2.000 m des weiblichen Laufnachwuchses konnte die 13-jährige Paola Paeschke absolut überzeugen und nach 8;39,86 Minuten durchaus zufrieden sein. Besonders erfreulich war aus Sicht des SC Laage die Leistung des 14-jährigen Maximilian Kühl.

Florentine, Maximilian und Paola im Jahnsportforum. Foto: André Stache

Im 3.000 Meterlauf seiner Altersklasse konnte der in Wardow lebende Schüler nach 10,42,21 Minuten ins Ziel spurten und die Glückwünsche seiner Teamkameraden entgegen nehmen. In der Klasse der unter 18-jährigen jungen Frauen konnte Florentine im 3.000 m Lauf nach sehr ordentlichen 13;34,19 Minuten ihre Goldmedaille in Empfang nehmen. Damit hat die in Rostock lebende Schülerin nun schon ihren 4. Landesmeistertitel erkämpft. Im Jahnsportforum der Vier Tore Stadt fanden die Aktiven sehr gute Bedingungen vor und bedankten sich auf ihre Weise mit zum Teil sehr guten Ergebnissen.

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Sterne des Sports – nicht platziert und doch beachtet

Mit großer Freude konnten die mehr als 250 Sportlerinnen und Sportler des Sportclubs Laage in den zurückliegenden Tagen eine Spende in Höhe von 500,00 Euro, von den Volksbanken Mecklenburg-Vorpommern in Empfang nehmen. Die Bereitstellung der finanziellen Mittel ist für die Clubsportler aus der kleinen Recknitzstadt viel mehr als ein Trostpflaster, denn in diesem Jahr wurde mit der Bewerbung um die Sterne des Sports keine vordere Platzierung erreicht.

Große Freude über die Spende. Foto: André Stache

Der 1.Vorsitzende des Vereins, Stefan Grobbecker, erklärte dazu: “Das Projekt, Ausbildung und Förderung der Übungsleiter und Trainer, werden wir weiter vorantreiben und selbstverständlich wird auch dieser finanzielle Beitrag in vollem Umfang in zukünftige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen fließen.“ Die Mitglieder des Sportclubs Laage bedanken sich auf diesem Wege bei den Volksbanken Mecklenburg-Vorpommern für die großzügige Unterstützung.

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Dankeschön-Veranstaltung für Ehrenamtler des SC Laage

Jahresabschlussveranstaltungen sind in vielen Bereichen wichtig und auch notwendig. Diese Aktionen bestärken Menschen in ihrem Schaffen und bestätigen vielen, dass ihre Arbeit wichtig und sinnvoll ist. In seiner Funktion als 1.Vorsitzender des Sportclubs Laage lud Stefan Grobbecker die Übungsleiter, Ehrenamtler und Vorstandsmitglieder seines Vereins zu einem Jahresabschlussessen in die Räume des Laager Caterer-Ehepaars, Madeleine und Stefan Dachner, ein. In seinen sehr persönlichen Begrüßungsworten bedankte sich der 58-jährige bei den geladenen Gästen für deren Arbeit und das damit verbundene ehrenamtliche Engagement.

Stefan Grobbecker bei der Präsente Übergabe. Foto: André Stache

Stefan Grobbecker erklärte den Anwesenden: „Viele Menschen erleben in Vereinen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und erfahren das Gefühl, dass es Termine gibt, die einfach Freude bereiten. Diese Termine bieten besonders dem Nachwuchs die Gelegenheit, mit Gleichgesinnten einem freudbetontem Hobby nach zu gehen. Aber vielen ist nicht mehr bewusst, dass dahinter engagierte Übungsleiter stehen.“
Mit der Übergabe von Präsenten für ihre wichtige, unbezahlte Tätigkeit erfuhren die Ehrenamtler eine ganz besondere Wertschätzung. Im Anschluss an die Ausführungen wurde in lockerer Runde gut gegessen und getrunken, sowie das zurückliegende Sportjahr in vielen angeregten Gesprächen ausgewertet.
Für die Anwesenden war es ein schönes Gefühl, Anerkennung zu erleben und sicherlich auch Motivation, in den kommenden Monaten weiter engagiert dabei zu sein.

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Luftwaffenoffizier für ehrenamtliches Engagement geehrt

Der Laager Luftwaffenoffizier, Heiko Krüger, war einer der 36 Frauen und Männer, die in der Landeshauptstadt Schwerin mit der Ehrennadel für besondere Verdienste im Ehrenamt in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet wurden. Die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hatte aus Anlass des Tages des Ehrenamtes verdienstvolle Ehrenamtliche zu einer festlichen Veranstaltung eingeladen. „Das Ehrenamt stärkt den Zusammenhalt in unserem Land. Das ist gerade in schwierigen Zeiten wichtig. Viele Menschen stiften mit ihrem Engagement Zuversicht, Mut und Hoffnung. Das Ehrenamt hilft dabei, schwierigen Situationen mit Courage und Vertrauen zu begegnen. Ob in Organisationen wie dem DRK oder der Volkssolidarität, in den vielen Freiwilligen Feuerwehren, in Vereinen und Verbänden, kleinen Initiativen oder bei der Nachbarschaftshilfe – allerorts kümmern sich Ehrenamtliche um Kinder, Jugendliche und Ältere, um Nachbarn und Hilfsbedürftige. Das verdient Respekt und Anerkennung.“, erklärte die Ministerpräsidentin im Vorfeld der Auszeichnungsveranstaltung.

Heiko Krüger, die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Carmen Krüger. Foto: privat

Für Heiko Krüger, der seinen Dienst auf dem Fliegerhorst in Laage versieht, ist das Ehrenamt breit gefächert. Als 1.Vorsitzender des Kreisanglerverbandes Landkreis Rostock e.V. liegt ihm allerdings besonders die Nachwuchsarbeit am Herzen. Die durch ihn initiierten Jugendangeltage und das spektakuläre Angelcamp für Mädchen und Jungen aus dem ganzen Norden sind dabei absolut legendär. Der 60-jährige bemerkte dazu: „Selbstverständlich fühle ich mich sehr geehrt und bin auch sehr stolz. Aber ohne meine Frau Carmen und die fleißigen Helfer und Unterstützer bin ich nicht in der Lage, so viel zu bewegen. Deshalb gebührt diesen Menschen ebenfalls Respekt und ein großes Dankeschön.“
Der Internationale Tag des Ehrenamtes wurde durch die Vereinten Nationen ins Leben gerufen und wird offiziell jährlich am 5. Dezember begangen.

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Familientrainingslager als perfekter Saisonabschluss

Das1.Dezemberwochenende nutzten 30 Ausdauersportler der Laager Laufgruppe zum perfekten Saisonabschluss. Auf der lausig kalten Insel Usedom erlebten die Sportlerinnen und Sportler ein Trainingslager, das keine Wünsche offen ließ. Morgendliche Läufe, Hügel-Sprints bis die Oberschenkel brannten und ein langer Ausdauerlauf sorgten für die maximale Belastung. Immer wieder  wurden die Einheiten durch Yoga, Gymnastik und verschiedene Dehnübungen unterbrochen und so neue Kraft geschöpft. Im gastgebenden Haus Kranich fanden die Aktiven zudem Bedingungen vor, die die sportliche Aktion herausragend begleiteten.

Laager Ausdauersportler am Zinnowitzer Strand. Foto:Vivien Bahr

Neben der sportlergerechten Verpflegung wurden der große Saal und die hauseigene Sauna genutzt. Und in den trainingsfreien Zeiten waren die Tischtennisplatte und die Geräte im Fitnesskeller der Einrichtung sehr gut besucht. Ein Highlight war der selbst organisierte Kinoabend für die Kinder und Jugendlichen. Zeitgleich nutzten die Erwachsenen die Gelegenheit zum Austausch über sportliche Erfahrungen und Erlebnisse.
Erwartungsgemäß waren am Sonntagmorgen in der Abschlussrunde alle platt und zufrieden. Mit diesem Trainingslager konnten die verantwortlichen Übungsleiter den Läuferinnen und Läufern einen Saisonabschluss zelebrieren, der die Erwartungen aller Aktiven erfüllte.
Dem Haus Kranich, einer Einrichtung der Geistlichen Stiftung St. Georg und St. Spiritus zu Pasewalk, gilt abschließend ein Dankeschön, denn ohne dessen Unterstützung ist die Umsetzung einer solch arbeitsintensiven Veranstaltung nicht möglich.

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„Holger Anders Flutlicht-Paarlauf“ – Erlebnis auf der Recknitzkampfbahn

Auf der kalten und vom Flutlicht hell erleuchteten Recknitzkampfbahn  tummelten sich schon vor dem 1.Start viele der Aktiven. Einige wollten sich warmlaufen und andere nur die spektakuläre Atmosphäre einsaugen, denn dieser Wettkampf war bis zur letzten Sekunde etwas ganz Besonderes. Dabei war der Wertungsmodus denkbar einfach: Jedes Paar versuchte, abwechselnd innerhalb der vorgegebenen 30 Minuten, so viele Runden wie möglich auf der Stadionbahn zu laufen. Sieger ist nach dem Schlusspfiff das Team, welches nach dieser Zeit die meisten Meter zurückgelegt hat. Von jedem Team ist immer nur ein Läufer auf der Bahn. Gewertet werden unterschiedliche Altersklassen und Geschlechterpaare. Insgesamt waren an diesem Abend 59 Paare sportlich aktiv, die aufgrund der hohen Teilnehmerzahl in zwei Durchgängen starten mussten, und alle konnten mit tollen Leistungen aufwarten. Der 1. Vorsitzende des SC Laage, Stefan Grobbecker, erinnerte im Zuge der Siegerehrung an Holger Anders, als er sagte:
“Ohne den viel zu früh verstorbenen, ehemaligen Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, würde es die hochmoderne Flutlichtanlage auf der altehrwürdigen Recknitzkampfbahn nicht geben. Seiner Ausdauer und seiner Einstellung zum Sport ist es zu verdanken, dass die Sportlerinnen und Sportler auch in den Herbst- und Wintermonaten im Stadion Sport treiben können.“

Die Fotos zeigen das Gesamtsiegerpaar und die Klassensiegerpaare – umrahmt von Christin Zimmermann und Stefan Grobbecker. Foto: André Stache

Eine zünftige Siegerehrung, die durch die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, und dem 1.Vorsitzenden des SC Laage, Stefan Grobbecker, vollzogen wurde, rundete den sportlichen Abend nahezu perfekt ab. Den Wanderpokal für das Läuferpaar mit den meisten gelaufenen Metern erkämpften sich die beiden 16-jährigen Benjamin Menge und Lennox Raith mit 9045 gelaufenen Metern. Zweitschnellstes Laufpaar wurden die Sieger der Mix-Wertung, Juliane Göllnitz und Ole Reinholdt (8687 m). Den Bronzeplatz erkämpften sich Marcel Raith und Roger Kerschke (8649 m).

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Nachwuchslaufcup stellt Kinder in den Mittelpunkt

Lockere Waldläufe und ein Imbiss läuteten die Siegerehrung des diesjährigen Nachwuchslaufcups, die von Doreen Martin (AG Laufcup/NWLC) vollzogen wurde, in Bad Doberan ein. Immerhin 18 Vereine, von Zarrentin bis Friedland, hatten im zurückliegenden Kalenderjahr 102 Mädchen und Jungen für den Intersport-Nachwuchslaufcup gemeldet. Stolze 83 Kinder starteten bei den ausgeschriebenen Veranstaltungen und 65 von ihnen erkämpften die notwendigen Punkte, um sich in der Endauswertung zu platzieren. Der Bad Doberaner SV (1945,5 Punkte) konnte auch in diesem Jahr die Vereinswertung für sich entscheiden und verwies die Mädchen und Jungen der Laager Laufgruppe (1565 Pkt.) auf den 2.Rang.

Sophie, Greta, Ludwig und Jasmin vom erfolgreichen Team des SC Laage. Foto: Jan Menge

Den Bronzeplatz in dieser Wertung erkämpfte sich das laufbegeisterte Kinderteam des LAV Waren/Müritz (524,5Pkt.).
Die Teamwertung, in der die fünf besten Punktelieferanten eines Vereins gewertet werden, gewannen Mädchen und Jungen vom Bad Doberaner SV (Jaron Leander Weiß, Magdalena Urgast, Lea Wunderlich, Jakob Starke und Ole Müller) mit starken 614,5 Punkten, vor den Nachwuchsläufern vom Sportclub Laage (Jasmin Malachowski, Greta Piwko,  Paola Alegra Paeschke, Sophie Müller und Ludwig Maag) mit  604 Punkten sowie Nora Will, Elina Klatt, Hugo Bojahr, Mia Meyenburg und Isabell Klatt vom LAV Waren/Müritz (524,5 Pkt.).
Die Altersklassensiege im Wettkampfjahr 2025 teilten sich der LAV Waren/Müritz (Elina Klatt / WK U10 und Nora Will / WK U12), der Schweriner SC (Emma Henke / WJ U14), TC FIKO Rostock (Malte Bernecker MK U12), der Bad Doberaner SV (Jaron Leander Weiß / MK U12), und der HSV Neubrandenburg (Max Blank / MJ U14). Abschließend gilt den Mitgliedern des Bad Doberaner SV ein herzlicher Dank. Mit viel Engagement hatten sie die Grundlagen für eine Veranstaltung geschaffen, bei der die Kinder im Mittelpunkt standen.

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Adventsrüstzeit begeistert Familien

Seit fast 20 Jahren bittet das Evangelische Militärpfarramt Laage Familien am 1.Adventswochenende zu einer Familienrüstzeit, nach Zinnowitz auf die Insel Usedom. In diesem Jahr überraschte Militärpfarrer, Johannes Richter, die 40 Rüstzeitteilnehmer mit einer interessanten Themenarbeit und Bastelaktionen rund um die Adventszeit. Ein Höhepunkt war auch in diesem Jahr der Rezitationswettbewerb. Tolle Beiträge überraschten die Familien und nicht wenige trauten ihren Augen und Ohren kaum. Schließlich beeindruckten die Wettbewerbsteilnehmer mit ungeahnten Talenten. Das stimmungsvoll vorgetragene Lied, „Ich bin ein Rostocker Jung“, bescherte Mateo Queisser den Siegerpokal und tosenden Applaus.

Die Teilnehmer  des Rezitationswettbewerbes auf einen Blick. Foto: A.Stache

Neben den traditionellen morgendlichen Läufen und Spaziergängen an der rauen Ostsee wurde auch wieder gemeinsam gesungen, Andachten gefeiert und Erlebnisse rund um die wohl schönste Zeit des Jahres ausgetauscht. In der emotionalen Abschlussrunde wurde allen bewusst, dass diese gemeinsamen Wochenenden unglaublich wertvoll sind, und die Anwesenden sprachen den Organisatoren ihren persönlichen Dank aus. Und auch dem Personal des Hauses Kranich gilt ein besonderes Dankeschön. Wie immer gestalteten die Frauen und Männer ein Zuhause auf Zeit und machten die Abreise wieder sehr schwer.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Stille Rekorde beeindrucken am meisten

Wenn der FC Bayern München spielt, gibt es fast immer einen Rekord. Diese werden dann von fleißigen Statistikern publiziert und bringen Menschen zum Staunen. Im sportlichen Leben vieler Athleten „versinken“ Rekorde und besondere Leistungen im Alltag und finden keine Erwähnung. Erst recht, wenn diese nicht ganz so rekordverdächtig sind. So steht es um den Punkterekord von Lothar Gajek im Laufcup Mecklenburg-Vorpommern. Wenn man einen Vergleich für weniger Fachkundige heranziehen müsste, würde man feststellen, dass der Laufcup eine Art Verbandsliga der Läufer ist. Im Jahr 2018 startete der ausdauerbegeisterte Schweriner bei allen 15 Cupläufen und sammelte unglaubliche 346,5 Punkte. Ein absoluter Rekord in 34 Jahren Laufcup M-V. Bei jedem Einzellauf erhalten die Klassensieger/innen sowohl in der Gesamtwertung als auch in der AK-Wertung 25 Wertungspunkte, die Zweiten 24 usw. bis Platz 25 mit einem Wertungspunkt.

Benjamin Menge vom SC Laage. Foto: Ralf Sawacki

Bei Läufen, die gleichzeitig als Landesmeisterschaften ausgeschrieben sind, gibt es einen Punktzuschlag von jeweils 0,5 Punkten. In diesem Jahr schwang sich ein 17-jähriger Schüler auf, diesen Rekord anzugreifen. Nach Abschluss der Laufserie konnte Benjamin Menge vom SC Laage für sich 345,5 Punkte verbuchen. Und das ist die zweitbeste Leistung in 34 Jahren Laufcup Mecklenburg-Vorpommern! Benni, wie er von seinen Freunden genannt wird, war der einzige Starter im diesjährigen Laufcup, der an allen 15 ausgeschriebenen Wettkämpfen teilgenommen hat. Wenn man weiß, dass der Jungendläufer im Marathon- und Halbmarathonlauf, gemäß derzeitiger Vorgaben, nicht gewertet werden kann, dann ist diese Leistung genauso stark einzuschätzen wie das Ergebnis des 68-jährigen Lothar Gajek aus dem Jahr 2018.
Der Laufcup-Endstand (AK- und Gesamteinzelwertung) ergibt sich aus der Addition der fünf punktbesten Ergebnisse von jedem Aktiven angetretenen Einzelläufe.

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Soldatenrüstzeit mit interessanten Inhalten erlebt

Mit einem heftigen Wintereinbruch über Norddeutschland startete die Soldatenrüstzeit der Nachschub- und Transsportstaffel des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“. Dabei wurde das Kernthema, „Der Soldat in unserer Zeit!“, aus unterschiedlichten Blickwinkeln betrachtet und natürlich auch über die Facetten des Berufes offen und ausnahmslos sachlich philosophiert. Zum Höhepunkt avancierte, nach einem ausgiebigen Spaziergang von Zinnowitz nach Zempin und zurück über die Promenade der Seebäder mit Blick auf die Ostsee,ein deftiger Bayrischer Abend.

Rüstzeitteilnehmer an der verschneiten Ostsee. Foto: André Stache

Und trotz der inhaltlichen Themenarbeit blieb Zeit für viele gute Gespräche. Nach dieser Erfahrung konnten die Unteroffiziere wieder gut „gerüstet„ in ihren Alltag gehen. Ein besonderer Dank gilt am Ende neben Oberstabsfeldwebel Daniel Schwarz, der einen großen Teil der Organisation bewältigt hatte, dem Personal des Hauses Kranich in Zinnowitz. Sehr angenehm war die Leidenschaft des Personals im Haus Kranich. Deren besonderes Engagement und die Absicht immer für die Gäste da sein zu wollen, waren die Grundlage für diese tolle Soldatenrüstzeit.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

Laufcup 2025 und der SC Laage ist wieder der stärkste Verein

Mit einer würdigen Abschlussfeier, die vom Laufteam Rügen organisiert wurde, endete der Laufcup 2025. Die Abordnung des SC Laage hatte an diesem Tag einiges zu feiern und tat das auch. Immerhin konnten in diesem Jahr 67 Ausdauersportlerinnen und-sportler für den Club Punkte erlaufen und zum überzeugenden Sieg in der Vereinswertung mit mehr als 2000 Punkten Vorsprung vor dem SC Turbine Neubrandenburg beitragen. Ganze 35 Vereine, von Torgelow bis Wittenburg, nahmen das mit Respekt und viel Beifall zur Kenntnis. Dass sich das in den einzelnen Altersklassen widerspiegelt ist dann logisch. Mit Juliane Göllnitz (126 Punkte), Paula Pommerehne (124) und Maria Drägert (123,5) besetzten drei Laager Läuferinnen das Podest in der Klasse der unter 20-jährigen Frauen. In der Wertung der über 50-jährigen Frauen siegte Tatjana Marynova (127).

Laager Clubläufer bei der Siegerehrung in Baabe. Foto: André Stache

Niclas Lübs gewann die Altersklasse der unter 20-jährigen. Stärkster Läufer des Clubs war Ole Reinholdt. Der 33-jährige belegte in seiner Wertung mit nur einem Punkt Rückstand den 2.Rang, konnte sich als 9. auch in der Gesamteinzelwertung unter den Top Ten behaupten. Ebenfalls mit Silber konnten sich nach einer langen Saison, von März bis in den November, Florentine Ostertag (124,5/WJU18) und Lena Pommerehne (125/W20) dekorieren. Bronze Platzierungen erkämpften sich Lara Piepke (122/wJU18), Maximilian Kühl (119,5/mJU16), Lennox Raith (123,5/mJU18) sowie Heinrich Wiechert (122,5) in der Klasse der über 70-jährigen Männer. In der Teamwertung, in der die fünf besten Vertreter der Vereine gewertet werden, platzierten sich die stärksten Recknitzstädter auf den undankbaren 4.Rang. Ole Reinholdt, Juliane Göllnitz, Lena Pommerehne, Tatjana Marynova und Kathleen Maag verfehlten mit 1094,5 und nur fünf Punkten den Platz auf den Siegerpodest.

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40. Seelsorgelauf – Zeit für Familien und Freunde

Mit der offiziellen Begrüßung durch Militärpfarrer Johannes Richter, als Leiter des Evangelischen Militärpfarramtes Laage und Oberstleutnant Steffen Schirmer für das Taktische Luftwaffengeschwader 73“S“ war für viele die erste Anspannung verflogen und Alle ließen sich auf die solide Organisation und die anspruchsvolle Wettkampfstrecke ein. Mit dem Start wurden die äußeren Bedingungen für alle Aktiven spürbar. Kühle Temperaturen, leichter Wind und das mit seinen immer wieder kehrenden Steigungen gefürchtete Streckenprofil forderten alle, egal ob sie nun 3 km, 6 km, 9 km oder sogar 12 Kilometer bewältigen wollten. In diesem Herbst waren 83 interessierte Ausdauersportler, in Begleitung von Freunden und Familien, aus Güstrow, Rostock und der Insel Rügen am Start. Auf den längeren Abschnitten prägten rassige Zweikämpfe und taktische Geplänkel die Wettkämpfe, genau wie der besagte kühle Wind, der im Norden gefühlt immer als Gegenwind ankommt.

Die Fotos zeigen die Sieger der Läufe mit MilPfr Richter (li.), eine Gruppe kurz vor der Wende und den Sieger des 6 Kilometer Rennens, Marcel Raith. Fotos: Herzog / FMZ TaktLWG 73″S“

Und trotzdem konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Über die 12 Kilometer Distanz konnte Ole Reinholdt (45,31 min) gewinnen. Schnellste Frau wurde Hannah Schölzke (56,22 min). Die 9 Kilometer Rennen konnten Julia Drägert (47,28 min) und Hendrik Freundt nach 36,22 Minuten erfolgreich gestalten. Die 6 Kilometer Läufe gewannen Paola Paeschke (29,22 min) und Marcel Raith (25,36 min). Den kürzesten Lauf, über die 3 Kilometer Distanz, gewannen Merle Larisch (15,26 min) und Mats Scholl nach 14,29 Minuten. Die Organisation hatten die Ausdauersportlerinnen und -sportler der Laager Laufgruppe, in diesem Jahr mit großer Unterstützung des Laufteams Rügen als langjähriger Partner des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, fest in der Hand und bis zur letzten Minute konnten sich alle Anwesenden sicher sein, dass auch bei der abschließenden Flurparty mit Eintopf, Würstchen, Kaffee und Kuchen und der Siegerehrung mit Erinnerungsplaketten für die Aktiven und Pokalen für die Besten, alle auf ihre Kosten kamen. Mit der Verabschiedung wurde deutlich, wie wichtig diese Veranstaltungen für unsere Familien sind. Gemeinsam Zeit zu verbringen, ist für Alle wesentlich und durch nichts zu ersetzen. Deshalb gilt den Verantwortlichen des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“ ein besonderer Dank. Die Frauen und Männer schafften die Grundlagen für dieses eindrucksvolle Event.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Ev. Militärpfaramt Laage

Ausbildung und Ehrung für Reservisten

Im Zuge einer ABC-Ausbildung für Angehörige der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt durften sich der Oberstabsgefreite der Reserve, Dr. Andreas Harms, und der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft, Stabsfeldwebel d.R. André Stache, über eine besondere Ehrung freuen. Beide erhielten aus den Händen des Landesgeschäftsführers des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr, Oberstabsfeldwebel d.R. René Niemann, eine Dankurkunde und ein persönliches Präsent des Landesvorsitzenden des Reservistenverbandes Oberstleutnant d. R. Peter Schur.

Stabsfeldwebel d.R. André Stache, der Oberstabsgefreite der Reserve Dr. Andreas Harms und Oberstabsfeldwebel d.R. René Niemann.
Foto: Armin Pfeiffer

Die Ausbildung selbst, die vom Oberstabsgefreiten der Reserve, Dr. Andreas Harms, organisiert und durchgeführt wurde, vermittelte den Anwesenden atomares, biologisches und chemisches militärisches Grundwissen auf dem derzeitigen Stand. Zudem wurden den Anwesenden Teile der ABC-Schutzausstattung präsentiert und der sichere Umgang im An- und Ablegen dieser betrachtet. Sehr interessant war die Vermittlung von theoretischem Wissen über den Umgang mit ABC-Wirkmitteln. Die Ausbildung brachte für alle Teilnehmer viele neue Erkenntnisse und unterstrich einmal mehr die Bedeutung der ABC-Abwehr in unserer Zeit. Anzumerken bleibt, dass die Veranstaltung in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt stattfand. Diesem und der Militärischen Führung des Verbandes gebührt für die herausragende Unterstützung der Arbeit der Reservistenkameradschaft ein besonderer Dank.

RK FlgH Laage

Kranzniederlegung am Volkstrauertag am Ehrenmal in Kronskamp

Der Volkstrauertag ist in der Bundesrepublik Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 73 Jahren zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag statt und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Mit einer beeindruckenden Kranzniederlegung gedachten am Nachmittag des Volkstrauertages, am Ehrenmal im Laager Ortsteil Kronskamp, vor den Toren des Fliegerhorstes, der 1. Stadtrat der Stadt Laage, Herr Christian Paulus und der Evangelische Militärpfarrer, Johannes Richter, den Opfern von Gewalt, Krieg und gefallener Soldaten. Die Totenehrung, zu der die Stadt Laage gemeinsam mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „S“ eingeladen hatte, wurde von einigen Dutzend Einwohnern und Gästen, unter denen sich auch Reservisten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage befanden, verfolgt. In ihren Reden erinnerten Militärpfarrer Richter und Herr Paulus an die Folgen von Krieg, Gewalt und Vertreibung.

Das Foto zeigt Reservisten, Soldaten , den Stellvertretenden Kommodore des Takt Luftwaffengeschwader 73″S“, Herrn Stephan Mohler sowie den 1. Stadtrat der Stadt Laage, Herr Christian Paulus.  Foto: Fritz Bartels

Der Volkstrauertag mahnt und verpflichtet, das geschehene Unrecht nicht zu vergessen und sich für einen dauerhaften Frieden einzusetzen. Im Anschluss an die Ausführungen des Redners legten der 1. Stadtrat der Stadt Laage, Herr Christian Paulus, für die Stadt Laage und Major Schmidt, für das Taktische Luftwaffengeschwader 73″S“ Kränze zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt am Mahnmal in Kronskamp nieder. Die Stele auf der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Quarantänelagers in Kronskamp bei Laage trägt folgende Inschrift: “Zwischen Herbst 1945 und Herbst 1946 bestand in Kronskamp ein Flüchtlings-Quarantänelager.“ Über die Zahl der Flüchtlinge und Vertriebenen, die durch das Lager durchgeschleust wurden, existieren keine Angaben. Bürger aus Kronskamp gaben an, dass es über 2000 Menschen waren, die infolge von Hunger und Infektionskrankheiten im Lager starben. Neben dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 ″S“ und dem Evangelischen Militärpfarramt in Laage gilt der Evangelischen Kirchgemeinde Laage für die Unterstützung bei der Vorbereitung der Gedenkveranstaltung ein besonderer Dank.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Greta ist ein echtes Vorbild

Fast zum Ende des Jahres konnten die Übungsleiter der Laager Laufgruppe noch einmal eine besondere Ehrung im Kinderbereich vornehmen. Auf Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes wurde der 9-jährigen Greta Piwko der Ehrenpreis „STARK UND SCHNELL“ des Sportclubs Laage verliehen.
Dieser Preis kann an Kinder des Clubs verliehen werden, die auch abseits des sportlichen Geschehens nachhaltig zum Gelingen der Vereinsarbeit und damit des Trainings – und Wettkampfbetriebes beigetragen haben.

Greta Piwko mit ihrem personalisierten Pokal. Foto: André Stache

Zudem sollen die Entwicklung der sozialen Kompetenz  sowie die Hilfsbereitschaft und die Aufmerksamkeit gegenüber anderen Sportlerinnen und Sportlern des Vereins anerkannt werden.
Bei Greta trifft das alles in besonderem Maße zu. Besonders ihre lebhafte Wesensart, die kommunikative Bereitschaft zum Austausch und ihre Anstrengungsbereitschaft machen die Schülerin in der Kinderfraktion der Laager Laufgruppe zu einem Vorbild. Dazu gesellt sich bei Greta ein großes Maß an Freundlichkeit und Fleiß weit über das normale Maß hinaus.
Außerdem lassen das derzeitige sportliche Engagement, verbunden mit ihrem jetzigen Entwicklungsstand eine vielversprechende Entwicklung erwarten. Neben ihrer überragenden Teamfähigkeit ist die besondere soziale Kompetenz der 9-jährigen Schülerin hervorzuheben.

SC Laage