Hamburg im Lauffieber – mit großem SC Laage Team

Nachdem in Berlin ein gemeinsamer Start aufgrund eines angekündigten Losverfahrens unmöglich geworden war, zog es die Ausdauersportler zum Frühjahrsmarathon nach Hamburg. Und alle waren begeistert. Die Anmeldung, Abholung der Startunterlagen und der Lauf selbst lösten bei allen große Freude aus. Selbst der ungewöhnliche Start in der Mittagsstunde über die 21,095 km tat der Stimmung keinen Abbruch.  Zuvor waren am Vormittag schon die Marathonis gelaufen. Für den SC Laage finishten Sophia Heuck (04:07:46 h) und Ronny Behn (3;57,15 h) die 42,195 Kilometer. Der Halbmarathon wurde dann zu einem spektakulären Lauffest für die Teilnehmer an und auf der Strecke. Das tolle Wetter und tausende jubelnde Menschen, gepaart mit einer sehr guten Streckenversorgung und einer nahezu perfekten Organisation, machten das Event zu einem Erlebnis.

Ein Erinnerungsfoto war selbstverständlich. Foto: SC Laage

Zudem hatten vom SC Laage die 16-jährigen Pia Behn (2;20,58 h), Phoebe Wendt  (2;21,17 h), Florentine Ostertag (1;54,59 h) und Lara Piepke (2;11,33 h) sowie die 48-jährige Anita Piwko (2;26,25 h) und der 54-jährige Raimo Bahr (2;22,24 h) ihre Halbmarathon Premiere. Und alle meisterten ihre 21,095 Kilometer mit Bravour. Schnellster Laager Clubläufer war Ole Reinholdt, der nach sehr ordentlichen 1;24,15 Stunde ins Ziel lief. Als schnellste Frau des SC Laage lief Juliane Göllnitz, nach 1;39,07 Stunde, über die Zielgerade.  Mit einem kleinen Abstand zum 40. Haspa Marathon sind sich die Clubläuferinnen und -läufer sicher – Hamburg, wir kommen wieder und bestimmt auch zum Laufen. Der Besuch in einem Hamburger Block House hatte die Veranstaltung  am Vorabend eingeleitet. Diese Tradition hatten die Laager Ausdauersportler sehr gerne aus Berlin mitgenommen. Dem Vereinsvorsitzenden, Stefan Grobbecker,  und dem Block House, als Förderer des SC Laage, gilt dafür ein besonderer Dank.

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Küstenwaldlauf in Warnemünde – Laage läuft mit

Der 43.Küstenwaldlauf im Ostseebad Warnemünde war auch in diesem Jahr eine Station des Laufcups und des Nachwuchslaufcups in Mecklenburg-Vorpommern, und die Gastgeber vom SV Warnemünde hatten wieder einiges auf die Beine gestellt.
Kalter Wind und einstellige Temperaturen begrüßten die vierzig Laager Ausdauersportler an der schicken Sportanlage in Warnemünde. Dort war bis wenige Minuten vor dem Start das übliche Anmeldeprozedere im Gange und pünktlich, um 10.00 Uhr, wurden die Kinder und Jugendlichen auf ihre Laufcupstrecke über 3 Kilometer geschickt.

Laager Sportler vor dem Start des 10 km Rennens. Foto: SC Laage

Und immerhin 230 Sportlerinnen und Sportler stellten sich dieser Herausforderung. Alle Mädchen und Jungen machten ihre Sache richtig gut. Herauszuheben sind dabei, aus der Sicht der Übungsleiter des Sportclubs Laage, der 2.Rang von Greta Piwko in der Klasse der unter 12-jährigen Mädchen nach 12,09 Minuten. Genauso stark ist auch der 3.Rang von Lara Gaevert in der Klasse der unter10-jährigen Mädchen nach 15,36 Minuten zu bewerten. Die Schülerin lief ihren ersten Wettkampf und machte das, nicht nur für ihren vor Ort befindlichen Vater, sehr beeindruckend. Nachdem der letzte Läufer des 3 Kilometer Laufes im Ziel angekommen war, schickte traditionell die Schiffsglocke immerhin 318 Läuferinnen und Läufer im Hauptlauf auf die Strecke. Die Frauen und Männer des SC Laage im Starterfeld des 10 Kilometerlaufes nutzten die Gelegenheit und sammelten fleißig Punkte. Mehr als 30 Vereinskameradinnen und -kameraden weilten indes in Hamburg, um sich Wettkämpfen über die Halb- oder Marathondistanz zu stellen.

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Sportabzeichen geschafft und nach Hause mitgenommen

Der Sportclub Laage hatte auch in diesem Frühjahr, in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Landkreis Rostock e.V. (KSB) und der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage, zum Sportabzeichen-Tag gebeten und mehr als fünfzig Menschen waren dem Ruf gefolgt. Nach einer Begrüßung, der notwendigen Einweisung und einer gemeinsamen Erwärmung wurde gesprintet, gesprungen und Bälle geworfen und tatsächlich alle Teilnehmer hatten Grund, sich zu feiern, denn die Leistungen waren durchweg sehr ordentlich. Ein Höhepunkt waren die langen Ausdauerläufe im Stadion.

Start zum Sprint – der über 55-jährigen Männer. Foto Ralf Sawacki

Bei Dauerregen stellten sich die Aktiven diesem Prozedere und beeindruckten nicht nur die Rundenzähler und Zuschauer, die unter dem geschützten Dach ausharrten. Einer der Reservisten erklärte ganz offen: “Es macht einfach viel mehr Spaß, in der Gemeinschaft zu agieren, als alleine seine Runden zu drehen.“ Eine Besonderheit war für die auswärtigen Gäste, dass sie ihre Auszeichnungen noch vor Ort in Empfang nehmen konnten. Möglich war das durch den Vereinsberater des KSB, Ronny Behn. Er hatte die Voraussetzungen dafür geschaffen. Am Versorgungsstand wurde bei Kaffee und Kuchen gefachsimpelt und natürlich bewertet, um im Herbst noch bessere Leistungen zu zeigen. Ein besonderer Dank gilt den fleißigen Helfern im Hintergrund, unter denen sich Soldaten der Bundeswehr und Mitarbeiter der Ostseesparkasse befanden. Ohne deren Engagement wäre dieser Tag nicht so erfolgreich geworden.

SC Laage

Vorstand des SC Laage stellt sich für die Zukunft stark auf

In den Räumen des Laager Catererehepaares, Madeleine und Stefan Dachner, fand in den vergangenen Tagen die planmäßige Mitgliederversammlung des Sportclubs Laage statt. Neben einem detaillierten Rückblick auf die ehrenamtlichen Aktivitäten der Abteilungen wählten die Mitglieder des Vereins einen neuen Vorstand. Mit dem 58 -jährigen Stefan Grobbecker bleibt ein bekanntes Gesicht an der Spitze des Vereins. Der alte und neue 1.Vorsitzende des SC Laage nutzte die Gelegenheit und erklärte den Mitgliedern: “Der Vereinssport, wie wir ihn erleben, ist das Abbild unserer Gesellschaft. Im Zuge seiner gesellschaftlichen Wirkung und seines Beitrages zur Verbesserung der Lebensqualität, besonders in kleineren Orten, ist ein Sportverein ein wertvoller Bestandteil im Leben jeder Kommune.“ Zum 2. Vorsitzenden wählten die Laager Clubsportler André Stache. Der 61-jährige Abteilungsleiter der Laager Laufgruppe ist im Hauptberuf Militärseelsorgeassistent des Evangelischen Militärpfarramtes auf dem Fliegerhorst in Laage.

Stefan Grobbecker, Ronny Behn,  Marleen Freudenreich,  Uwe Michaelis,  Marcel Raith und André Stache (v.l.) Foto: Heike Knabe

Die Funktion des Kassenwartes bleibt in den bewährten Händen der 37-jährigen Marleen Freudenreich. Für die zweifache Mutter ist diese ehrenamtliche Tätigkeit, nach eigener Aussage, immer noch spannend und fordernd zugleich. Ergänzt wird das Team durch den 45-jährigen Marcel Raith, der als Rohrleitungsbaufacharbeiter beruflich unterwegs ist und durch Ronny Behn. Der fast 49-jährige Vereinsberater des Kreissportbundes des Landkreises Rostock e.V. ist seit vielen Jahren in unterschiedlichsten Funktionen gesellschaftlich aktiv und freut sich auf die Vorstandsarbeit. Einen Höhepunkt erlebte die Versammlung mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Uwe Michaelis. Mehr als 25 Jahre war der 71-jährige in verschiedenen Funktionen in Laager Sportvereinen aktiv und prägte so die Vereinskultur in Laage wie kaum ein anderer. Zurzeit gehen im Sportclub Laage mehr als zweihundertfünfzig Sportlerinnen und Sportler in vier Abteilungen dem Vereinssport nach. Besonders Kinder und Jugendliche erleben beim SC Laage eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und genießen das Gefühl, dass es Termine gibt, die Spaß machen und die Gelegenheit bieten, mit Gleichgesinnten einem Hobby nach zu gehen. Unterstützt werden die Aktiven von Freunden und Förderern aus der Region.Diesen gilt ein besonderer Dank.

SC Laage

Schlosslauf in der Landeshauptstadt

Als Station im Landeslaufcup hat sich der Schweriner Schlosslauf fest etabliert und mehr als 300 Ausdauersportler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein drückten dem Wettkampf in diesem Jahr seinen Stempel auf. Der Sportclub Laage konnte dabei mit 60 Teilnehmern die Konkurrenz schon vor dem Start beeindrucken und im Ziel hatten die Clubsportler erst recht genug Grund zur Freude. Im Hauptlauf über 15 Kilometer konnten die Laager Ausdauersportler, bei bestem Laufwetter und einer sehr ordentlichen Streckenorganisation, vier Altersklassensiege durch Silke Haak (W55 / 1;21,13 h), Stella Grobbecker (W30 / 1;23,15 h), Stefan Grobbecker (M55 / 1;10.40 h) und Hendrik Freundt (58,17 min) sowie vier weitere Podestplätze frenetisch feiern. Zudem purzelten viele persönliche Bestleistungen.

Yvonne Lübs vor dem Schweriner Schloss. Foto: Ronny Behn

Im Schülerlauf über 4 Kilometer erkämpfte sich Maximilian Kühl (15,34 min) in der Klasse der unter 16-jährigen den 2.Rang. Die 13-jährige Jasmin Malachowski lief nach 18,18 Minuten auf den Bronzeplatz ihrer Wertungsklasse. Zwei Runden um den Faulen See der Landeshauptstadt liefen die Jugendlichen. Benjamin Menge benötigte für die 8 Kilometer 33,34 Minuten und lief auf den 2. Rang in der Wertung der männlichen Jugend U20. Bei den jungen Frauen lief Paula Pommerehne nach 40,35 Minuten auf den 3.Rang dieser Wertung. Die Kinder liefen als Wertungslauf 1 Kilometer und auch hier platzierten sich Laager Sportler sehr stark. Herausragend ist der Altersklassensieg bei den unter 10-jährigen Jungen durch Ludwig Maag, nach 4,16 Minuten. Philipp Müller wurde nach 4,22 Minuten Dritter dieser Altersklasse. Abschließend gilt es kurz innezuhalten und zu genießen, denn die Reise in die Landeshauptstadt hat sich für alle gelohnt.

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Erinnerungskultur wird von Soldaten geschrieben

Auch in diesem Jahr organisierten Soldatinnen, Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“ und die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, einen Marsch zum Andenken an die Gefallenen des Karfreitagsgefechtes.

Mit diesem Marsch erinnern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die gefallenen Kameraden des Gefechts, das am 2. April 2010 in Afghanistan stattfand. Hauptfeldwebel Nils B., Stabsgefreiter Robert H. und Hauptgefreiter Martin A. waren die ersten deutschen Soldaten, seit dem Zweiten Weltkrieg, die bei Kampfhandlungen gefallen sind. Sie waren Fallschirmjäger und sollten Sprengfallen finden und entschärfen. Sie wurden aus einem Hinterhalt von Taliban angegriffen. Es war bis dahin das verlustreichste Gefecht der Bundeswehr. Heute darf man bewusst bemerken, dass mit dem Marsch eine neue Tradition des Gedenkens begründet wurde. Nach dem Start, direkt vor dem Rathaus der Recknitzstadt Laage, marschierten die Frauen und Männer, unter denen sich auch Kameraden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage befanden, in Formation durch Dörfer und betagte Landstraßen über Feldwege und alte Alleestraßen zurück nach Laage. Sie präsentierten sich so in großer Zahl den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Marschformation auf dem Weg zum Rathaus. Foto: FMZ Takt LWG 73″S“

Wie schon in den vergangenen Jahren nahm auch einer der Initiatoren des Marsches, Oberstabsfeldwebel Daniel S., an den Gedenkmarsch teil. „Dass in den zurückliegenden Jahren bundesweit so viele Menschen am Marsch teilgenommen haben, ist ein mächtiges Indiz für die Zeitenwende in unserer nationalen Veteranenkultur“, sagte der Kompaniefeldwebel. Mit einer Andacht, die von den Militärseelsorgeassistenten, André Stache (ev.), zelebriert wurde, fand die Veranstaltung, die durch den Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“, Oberst Dominique Gentzsch, persönlich begleitet wurde, einen würdigen Abschluss.
Anzumerken bleibt, dass der erste K-Spendenmarsch unter dem Titel „10K3“ im Jahr 2020 stattfand. Seither sind die Rahmenbedingungen gleichgeblieben. Die einzige Voraussetzung: 16 Kilometer mit 16 Kilogramm Gepäck. Ziel ist es, jedes Jahr einen Kilometer sowie ein Kilogramm draufzupacken. Man kann jederzeit auch zum Ursprung von 10 Kilometern und 10 Kilogramm zurückkehren. Nicht die Leistung steht im Vordergrund der sportlichen Veranstaltung, sondern die körperliche Betätigung in Verbindung mit dem aktiven Gedenken an die gefallenen Kameradinnen und Kameraden.

André Stache, MSA Evangelisches Militärpfarramt Laage

Ostern auf dem Fliegerhorst

Militärpfarrer Johannes Richter begrüßte am Ostersonntag fast vierzig Gottesdienstbesucher im Andachtsraum des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Soldatenfamilien aus Laage und Bad Sülze, Zivilbedienstete und deren Angehörige und Freunde der Militärseelsorge lauschten den Worten des Seelsorgers und der wunderschönen Musik des Laager Musikpädagogen, Florian Lübs, und ließen sich vom Zauber der Osterzeit faszinieren. Nach dem Gottesdienst zogen die Teilnehmer gemeinsam in Pilgermanier zum Offiziersheim und einige Kinder waren sichtlich begeistert über die bunten Ostereier, die der Osterhase auf dem Weg versteckt hatte.

Militärpfarrer Richter bei seinen Ausführungen. Foto: André Stache

Vor Ort verlebten alle gemütliche Stunden bei einem Mitbringbrunch an dem sich die Gäste beteiligt hatten. Am frühen Nachmittag endeten die schönen Stunden und alle waren begeistert von der Möglichkeit, den Ostersonntag genauso zu verbringen. Ein besonderer Dank gilt deshalb der militärischen Führung des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“. Mit ihrer Bereitschaft, die Arbeit des Evangelischen Militärpfarramtes zu unterstützen, schafften sie die Grundlagen für eine erfolgreiche Familienbetreuungsarbeit.

André Stache,  MSA beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Osterlauf mit über 100 Teilnehmern, aber nicht auf den Schmooksberg

Der Osterlauf in Diekhof ist nun schon ein fester Bestandteil im Laufkalender von Mecklenburg-Vorpommern.
Über 100 Läuferinnen und Läufer und auch einige Walker nutzten das wunderschöne Wetter am Ostersamstag und liefen völlig ohne Zeitdruck und Wettkampfambitionen in kleinen Gruppen auf dem Radweg von Diekhof nach Plaatz und wieder zurück, je nach Leistungsvermögen und Fitnesstand zwischen 2 und 8 Kilometern, auf den Sportplatz der kleinen Gemeinde. Noch vor dem Start sangen die Aktiven und deren Gäste das Mecklenburglied – besonders zur Freude des fast 80-jährigen Folke Dedering. Der Güstrower hatte den Lauf in den 90iger Jahren begründet.  Die Bürgerinnen und Bürger des Ortes nahmen die Veranstaltung wiederholt sehr wohlwollend zur Kenntnis. Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde sicherte den Lauf an neuralgischen Punkten perfekt ab und einige Einwohner hatten sich sogar unter das Laufvolk gemischt. Diese Zugewandheit kann man leider nicht von allen Protagonisten erkennen. Der Besitzer des Waldes am Schmooksberg, der das ursprüngliche Ziel der Langläufer war, hat den Ausdauersportlern das Betreten desselben in aller Deutlichkeit untersagt.

Motivierten Ausdauersportler auf der Wettkampfstrecke. Foto: Ralf Sawacki

Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Als Cheforganisator konnte Ronny Behn, der Vereinsberater des Kreissportbundes des Landkreises Rostock e.V,  mächtig stolz und zufrieden sein. Unterstützt wurde er von den Ausdauersportlern der Laager Laufgruppe. Ein Highlight war wieder ein opulentes Kuchenbüfett, das keine Wünsche offenließ. Eine Teilnehmermedaille rundete die Veranstaltung perfekt ab.

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