Bei hochsommerlichen Bedingungen startete am vorletzten Juni-Samstag der 5. Sommerlauf in Waren an der Müritz, der zugleich eine Station des Laufcups Mecklenburg-Vorpommerns und des INTERSPORT Nachwuchslaufcups war.Mit diesem Wettkampf setzten die Organisatoren des SV Waren 09 e.V. echte Maßstäbe für alle Beteiligten. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen erfüllten die Macher ihre selbstgesetzten hohen Ansprüche mit Bravour. Das Meldeprozedere, die Versorgung auf den Strecken und im Zielbereich, die Ehrungen mit einer hochwertigen Finishermedaille und die Rahmenbedingungen zur persönlichen Hygiene waren tatsächlich perfekt.
Die vereinsintern schnellsten Frauen des SC Laage: Sandra, Kathleen und Silke. Foto: Ronny Behn
Das begeisterte auch die über vierzig Ausdauersportler vom Sportclub Laage. Wie die allermeisten Sportlerinnen und Sportler bedankten sie sich mit zum Teil sehr guten Leistungen, aus denen die 3.Plätze in den Gesamtwertungen des 5 Kilometer Rennens von Paola Paeschke (23,03 min) und Lennox Raith (19,54 min) sowie die drei vereinsintern schnellsten Frauen im 15 Kilometer Lauf Kathleen Maag (2.W45 / 1;15,44 h), Silke Haak (1.W55 / 1;22,39 h) und Sandra Murr (2.W40 / 1;24,52 h) herausragten. Anzumerken bleibt, dass traditionell Distanzen über zwei und fünf Kilometer für die Kinder, Jugend und Lebensälteren sowie über zehn und 15 Kilometer für die ambitionierteren Ausdauersportler angeboten wurden. Die vollständige Ergebnisliste findet man unter: www.tollense-timing.de.
Bei Dauerregen und kühlen Temperaturen fanden am zweiten Juniwochenende die Landesmeisterschaften der Leichtathleten in den Altersklassen U14 bis zu den Frauen und Männern im modernen Leichtathletikstadion in Rostock statt. Im Zuge dieser Stadionwettkämpfe gibt der Sportclub Laage seinen leistungsorientierten Jugendlichen gern die Möglichkeit, sich im Feld der absoluten Spezialisten zu messen und dabei Wettkampfhärte zu erfahren und natürlich mitzunehmen.
Paola und Maximilian mit ihren 3.000 Meter Medaillen. Foto: SC Laage
Am Sonntagvormittag konnten im 3.000 Meter Lauf der 15-jährige Maximilian Kühl (10;50,82 min) und die 13-jährige Paola Paeschke (12;52,27 min) die Konkurrenz, bei besagtem Dauerregen, absolut beeindrucken und Bronzemedaillen erspurten. Hervorzuheben ist außerdem die Bronzemedaille vom Vortag duch Maximilian Kühl im 800 Meter Rennen. Diesen Lauf beendete der leistungsstarke Schüler nach einer überragenden 2. Runde nach sehr starken 2;18,92 Minuten. Der Vorstand des SC Laage beglückwünscht die Athleten zu ihren Erfolgen.
Das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ führt im Rahmen der Unterstützungsleistung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. einen Kriegsgräbereinsatz mit 10 Soldaten und Reservisten in Lettland durch. Damit erfüllt die Bundeswehr seit Jahren die ihr von der Bundesregierung übertragene humanitäre Verpflichtung zur Pflege deutscher Soldatengräber. Ziel ist der Sammelfriedhof für 23.000 lettische und deutsche Kriegstote in Saldus (Frauenburg) in Lettland. Auf der größten Kriegsgräberstätte im Baltikum sind überwiegend Opfer der Kurlandschlachten bestattet worden.
Militärpfarrer Johannes Richter und Hauptfeldwebel Bernd Weichmann direkt vor dem Glockenturm auf dem Fliegerhorst. Foto: André Stache
An der Unterstützung beteiligt sich auch – und das seit vielen Jahren – das Evangelische Militärpfarramt in Laage. Militärpfarrer Johannes Richter ließ es sich deshalb nicht nehmen und verabschiedete die Soldaten und Reservisten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage nicht nur mit guten Worten und einem Reisesegen. Mit vielen guten, gesunden und leckeren Sachen im Gepäck konnte Hauptfeldwebel Bernd Weichmann mit seinem Team die 14-tägige Reise antreten, schließlich müssen sich die Soldaten und Reservisten zu großen Teilen selbst versorgen. Für die An – und Abreise sind jeweils 24 Stunden angesetzt. Diese beinhalten jeweils eine Übernachtung im Raum Warschau.
André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage
Der Tag der Bundeswehr wird traditionell – vergleichbar mit einem Tag der offenen Tür – in unterschiedlichsten Kasernen, Dienststellen oder Orten seit mehr als 10 Jahren durchgeführt. Die Bundeswehr und ihre Dienststellen lassen sich bei diesen Veranstaltungen gern über die Schulter schauen und präsentieren den interessierten Gästen ihre Arbeit. Am ersten Samstag im Juni fand in diesem Jahr der Tag der Bundeswehr auch auf dem Fliegerhorst in Laage statt. Nach offiziellen Angaben nutzten mehr als 67.000 Menschen die Gelegenheit und informierten sich über die unterschiedlichsten Angebote und kamen so mit Soldatinnen, Soldaten und zivilen Mitarbeitern ins Gespräch. Nach wochenlanger Vorbereitung des Events erlebten Gäste und Teilnehmer am Veranstaltungstag eine Bundeswehr, die offen und geduldig Rede und Antwort stand.
Die MSA André Stache (li.) und Andy Sawatzki (kath.) umrahmen Paola, Vanessa, Florentine, Jessie und Lilly. Foto: Theo Friel
Die Evangelische und die Katholische Militärseelsorge präsentierten, gemeinsam mit Teilen des Psychosozialen Netzwerks, in einem extra für den Tag bereitgestellten Zelt auf dem Basisbereich der Militärischen Anlage ihre Arbeit. Bei bestem Wetter und guter Stimmung nutzten mehrere hundert Menschen die Gelegenheit zum Austausch mit Militärpfarrer Johannes Richter und Militärdekan Martin Roth (kath.). Mehr als 200 Liter Kaffee, Gummibärchen und Gebäck konnten, im Zelt der Militärseelsorge, an die Frau oder den Mann gebracht werden, und natürlich wurde ausgiebig über Gott und die Welt philosophiert. Unterstützt wurde das Team der Militärseelsorge vor Ort von Paola, Jessie, Vanessa, Florentine und Lilly und von Hauptmann Heiko Krüger. Alle brachten sich hervorragend ein und bereicherten mit ihrer lockeren und aufgeschlossenen Art das Angebot ungemein. Ihnen und dem Militärseelsorgeassistenten, Andy Sawatzki (kath.), gilt für ihr Engagement ein besonderer Dank.
André Stache, Militärseelsorgeassistent Evangelisches Militärpfarramt Laage
Der 48. Inselseelauf, mit Start und Ziel direkt am Inselsee der Barlachstadt Güstrow, ist auf der 10km-Strecke ein Wertungslauf des Laufcups Mecklenburg-Vorpommern.
Für Jugendliche der Klassen U16 und U18 wird der Laufcup M-V auf der 5km-Strecke ausgetragen. Für Kinder der Klassen U10 und U12 wird der Laufcup auf der 1,2km-Strecke ausgetragen.
Außerdem wird für Mädchen und Jungen der Klasse U14 der Laufcup auf der 2,4km-Strecke gewertet. Damit waren die Voraussetzungen für spektakuläre Wettkämpfe geschaffen und der gastgebende Sportverein, TRI FUN Güstrow, konnte die Anforderungen des Verbandes und der Aktiven erfüllen. Auf anspruchsvollen Wettkampfstrecken entwickelten sich schnell interessante Wettkämpfe in allen Altersklassen und nicht nur die Athleten, sondern auch die vielen Zuschauer an den Laufstrecken waren absolut begeistert von diesem Traditionslauf.
Die Abordnung des SC Laage direkt vor dem 1.Start. Foto: SC Laage
Der Sportclub Laage hatte an diesem Tag mehr als sechzig Ausdauersportlerinnen und -sportler an die Startlinien gebracht und überzeugte nicht nur durch Quantität. Denn mit den Altersklassensiegern Juliane Göllnitz (W20 / 45,27 min), Silke Haak (W55 / 51,22 min) im 10 Kilometer Lauf, Florentine Ostertag (WJU18 / 24,51 min) im 5 km Rennen und Jonas Horn MKU8 / 6,04 min) im Kinderlauf sowie weiteren 9 Podestplatzierungen wurde ein sehr starkes sportliches Niveau präsentiert. Eine leckere Marzipan-Cremetorte war der kulinarische Siegerpokal für die teilnehmerstärkste Mannschaft. Die komplette Ergebnisliste findet man auf der Internetseite von: Tri Fun Güstrow. Abschließend gilt dem Gastgeber aus Sicht des SC Laage ein besonderer Dank für die Organisation.
Was für nicht Wenige wie eine gute Tradition aussieht, ist für die Macher der Laager Laufgruppe viel Arbeit, denn die Sportabzeichen-Tage, die zusätzlichen Abnahmetermine mit Einzelsportlern und Gruppen und auch der Einbau von DSA-Abnahmen im Trainingsbetrieb sind immer mit Anstrengung und Organisation verbunden. Umso mehr freute sich die kleine Abordnung über den Gewinn des Sportabzeichen-Wettbewerbes 2025 der Sparkassen, in der Wertung der Vereine ab 201 Mitglieder. Die Vertreter des SC Laage konnten im Zuge der Ehrung für den 1. Platz eine repräsentative Urkunde und einen Scheck über 500,00 Euro in Empfang nehmen. Diese Summe wird in vollem Umfang in die Nachwuchsarbeit des Clubs fließen und damit die Grundlagen schaffen, um im kommenden Jahr wieder stark vertreten zu sein. Wichtig ist aber auch die Tatsache, dass die Normabnahmen, die Abwickelung und auch die abschließende würdige Übergabe der Abzeichen und Urkunden den Sportabzeichen-Wettbewerb für den SC Laage als soziales Element auszeichnen.
Stolze Sportlerinnen und Sportler des SC Laage umrahmt von Andreas Blum, einer OSPA Mitarbeiterin und Daniel Henning (li.). Foto: SC Laage
Dieses Engagement mit dem Ziel, unbedingt erfolgreich zu sein hat sich letztendlich für den Verein gelohnt. Schließlich war damit die Einladung zur traditionellen Auszeichnungsveranstaltung verbunden, die in diesem Jahr im Wildpark MV in Güstrow stattfand.
Die zu ehrenden Vertreter der Vereine und Institutionen wurden in einem repräsentativ vorbereiteten Raum durch den Präsidenten des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern, Andreas Bluhm, und Daniel Hennig, als Vertreter des Ostdeutschen Sparkassenverbandes herzlich begrüßt, und anschließend wurden die erfolgreichen Sportvereine, Schulen sowie Stadt- und Kreissportbünde in einem würdigen Rahmen geehrt.
Ein abschließender kulinarischer Empfang und der Besuch des Wildparks rundeten den Nachmittag perfekt ab. Abseits von persönlichen Bestleistungen liegt für viele Vereine der große Gewinn beim Deutschen Sportabzeichen im gesellschaftlichen Miteinander.
Kiel war am 31. Mai 2026 Gastgeber der gemeinsamen Masters Leichtathletik Landesmeisterschaften von Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem Universitäts-Sportplatz trafen sich Athletinnen und Athleten der Altersklassen W/M 30 – W/M 85, um in zahlreichen Disziplinen um die Landesmeistertitel zu kämpfen. Die Veranstaltung wurde vom KLV Kiel ausgerichtet und bot ein vielfältiges Wettkampfprogramm für Sprinter, Mittel- und Langstreckenläufer sowie für Teilnehmer der technischen Sprung- und Wurfdisziplinen. Integriert in diesen Wettkampftag fanden außerdem die Landesmeisterschaften von Hamburg und Schleswig-Holstein über die Langhürden (300m und 400m) der Frauen und Männer sowie der U16/ U18 und U20 Athleten statt. Trotz der Angebotsvielfalt zeigte sich jedoch eine Tatsache, die viele Landesmeisterschaften gerade im Masters-Sport in den vergangenen Jahren begleitet hat: die vergleichsweise geringen Teilnehmerzahlen. In diesem Jahr mag es zusätzlich daran gelegen haben, dass sich Wettkampftermine überschnitten haben. In zahlreichen Wettbewerben blieben die Starterfelder überschaubar, sodass teilweise nur wenige Athletinnen und Athleten in den Altersklassen um die Titel kämpften. Die gemeinsame Austragung der Meisterschaften durch drei Landesverbände ist dabei bereits ein Versuch, die Teilnehmerfelder zu stärken und attraktivere Wettbewerbe zu schaffen. Um auch in schwächer besetzten Feldern (unter 3 Teilnehmer) würdige Landesmeistertitel vergeben zu können, ist die Erbringung von Mindestleistungen (DM-Normen) erforderlich.
Anna-Rebekka Kühl auf dem Podest. Text und Foto: SC Laage
Und so bot die Veranstaltung dennoch zahlreiche engagierte Leistungen. Für die Athletinnen und Athleten standen neben den Meisterschaftstiteln vor allem persönliche Bestleistungen, die Qualifikation für weiterführende Meisterschaften sowie der sportliche Austausch innerhalb der norddeutschen Leichtathletikgemeinschaft im Mittelpunkt. Für den SC Laage war Dr. Anna-Rebekka Kühl als einzige Athletin, zugleich für die Masters aus Mecklenburg-Vorpommern, als eine von sieben Athleten vor Ort. Gemeldet war Anna für drei Läufe in dieser Reihenfolge: 800m, 200m und 400m. Vor Ort ergab sich jedoch kurzfristig die Möglichkeit auch noch den 100m-Lauf zu Beginn der Veranstaltung nachzumelden. Eine Vize-Landesmeisterschaft und die Unterbietung der DM- Norm mit dem Ergebnis von 14,84 Sekunden waren das Ergebnis. 2 Stunden danach folgte das 800m-Rennen, in dem alle Athletinnen der W35-W70 gemeinsam antraten. Eine etwas unrunde erste Stadionrunde konnte in der zweiten Hälfte des Rennens nur noch bedingt ausgeglichen werden und resultierte zwar im ersten Platz der W45, aber mit 2:49,37 Minuten verpasste Anna die DM-Norm (2:49,00 min) ganz knapp. Der anschließende Lauf über 200m, nur eine gute Stunde später, war das Highlight des Tages. Hier konnte Anna sich den Landesmeistertitel der W45 in 30,65 Sekunden sichern und die DM-Norm klar unterbieten. Den Abschluss des Tages bildeten die 400m Läufe, dort hieß es nochmal alle Kräfte zu bündeln. In einem kleinen Starterfeld von 3 Teilnehmerinnen aus 2 Altersklassen (W45 und W55) konnte Anna auch hier den Landesmeistertitel der W45 in 70,06 Sekunden mit der Unterbietung der DM-Norm (76,00 sek) erreichen.
Es war ein erfolgreicher Tag, begleitet von vielen netten Gesprächen unter den Athleten am Rand der Laufbahn und mit der Hoffnung, dass sich für diese Art der Veranstaltung weiterhin Organisatoren finden und die Teilnehmerzahlen wieder steigen. Es bleibt abschließend DANKE zu sagen, den Organisatoren und Veranstaltern, für einen gelungenen Wettkampftag. Vollständige Ergebnisliste unter: www.leichtathletik.de.