52. BMW Berlin Marathon – mein Highlight 2026

Viele Wochen Entbehrung, hunderte Kilometer Training und plötzlich war mein sportliches Wochenende da. Erklärtes Ziel war die Teilnahme am  52. BMW Berlin Marathon, einem Wettkampf der 2026 World Marathon Majors -Serie. Ich war bereits am frühen Freitagnachmittag angereist und war allgemein die Woche schon sehr aufgeregt. Es war erst mein Dritter Marathon und das jetzt sogar ein Major Marathon und die schnellste Strecke überhaupt. Voller Vorfreude holte ich bereits Freitag meine Startunterlagen am alten Flughafen Tempelhof ab. Am Samstag, den Tag vor dem Marathon, machte ich noch einen lockeren Trainingslauf, das aber nicht alleine, denn ich war einer der glücklichen Gewinner eines Startplatzes, die der deutsche Elite-Läufer Hendrik Pfeiffer verlost hatte. Dieser Lauf war eine tolle Erfahrung. Mich hat der Spitzensportler tief beeindruckt und ich genoss unglaublich intensive 6 Kilometer mit ihm. Am Sonntag begann der Wettkampftag mit unglaublicher Anspannung. Gemeinsam fuhren meine Frau und weitere Familienmitglieder, die mich vom Rand anfeuern wollten zum Treffpunkt vor dem Reichstagsgebäude. Dort wartete der von mir hochgeschätzte Vereinskamerad und Berlin Marathon Spezialist Bernd Jänike.

Das Erinnerungsfoto mit Bernd vor dem Reichstag. Foto: M. Freundt

Nach dem in meinem Verein üblichen obligatorischen Foto gingen wir zum Startbereich. Dort war eine unfassbare Stimmung, die ich so noch nicht erlebt habe. Mit dem Wissen, dass ich mich 11 Wochen sehr gut vorbereitet hatte, ging ich an den Start. Wenige Minuten vor dem Startsignal schoss das Adrenalin nur so durch meinen Körper. Es ertönte der Startschuss und ich lief los. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, mit 56.000 Menschen loszulaufen. Ich spürte, dass ich gut die Halbmarathondistanz absolviert hatte und lief auch die weiteren 21,095 Kilometer. Meine Euphorie musste ich allerdings nach 39 Kilometern etwas unterdrücken. Seitenstiche zwangen mich, kurz zu gehen. Nach wenigen Schritten lief ich wieder und beendete meinen Berlin Marathon nach 2:53,18 Stunden. Unglaublich  stolz empfing ich meine erste Marathon Majors  Medaille und reiste glücklich und zufrieden nach Haus. Ich möchte mich natürlich bei meiner Frau, Familienangehörigen, Freunden und den Lauffreunden bedanken, die mich begleitet haben.

Hendrik Freundt.

Militärpfarramt lud am Reformationstag zum Wandern ein

Nach einer Begrüßung und einem Morgenimpuls startete Militärpfarrer Johannes Richter mit fast 30 Menschen die diesjährige Wanderung am Reformationstag auf dem Fliegerhorst in Laage. Und schon nach wenigen hundert Metern erlebten die Wanderfreunde die Aussicht auf herbstlich gefärbte Straßen und Wege und das Wanderglück war perfekt. Spätestens auf der Allee-Straße zwischen Dolgen und Striesdorf waren alle zufrieden und eine zu spürende Entschleunigung hatte jede und jeden erfasst. Die knorrigen, alten Bäume gaben das alte Mecklenburg frei und der erfrischende Wind und einige Regentropfen in den Gesichtern machten einfach nur glücklich. Und eine Teilnehmerin brachte es während einer Pause auf den Punkt, als sie bemerkte: “Der Herbst ist eine hervorragende Jahreszeit, um ein paar Schritte in der Natur zu absolvieren.

Die Teilnehmer vor und während der Wanderung. Foto: A. Stache

Allein die schönen Farben der Blätter sorgen für ein tolles Wandererlebnis. Und die Luft ist ohnehin irgendwie besonders. Es riecht einfach nach Herbst.“  Gut drei Stunden gingen die Pilger in kleinen Gruppen mit guten Gesprächen und auch gelegentliche „Schweigepausen“ begleiteten alle zurück zum Fliegerhorst der Recknitzstadt.  In den Räumen des Militärpfarramtes warteten dann eine selbst zubereitete, deftige Kartoffelsuppe, Kaffee und Tee und auch ein Gefühl der hektischen Zeit unserer Tage kurzeitig entflohen zu sein. Auch in diesem Jahr hatte sich die Wanderung am Reformationstag für alle gelohnt. Und das nicht nur wegen der Jakobsmuschel, die alle Teilnehmer am Ende von Militärpfarrer Richter überreicht bekamen.

André Stache
Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Mal einfach eine ruhige Kugel schieben – Treffen auf der Kegelbahn

Einer guten Tradition folgend organisierten die aktiven Sportler der Abteilung Kegeln des Sportclubs Laage die Vereinsmeisterschaft im Kegeln, auf der Kegelbahn in Tessin. Die Abteilungen Laufen und Volleyball und deren Jugend, ein Team des Vorstands und auch eine Abordnung aus dem Sponsorenpool waren der Einladung gefolgt. Nach einer kurzen Einweisung durch den Abteilungsleiter, Enrico Ewert, ging es los.

Die Siegerteams unter sich. Foto: SC Laage

Es wurden 25 Wurf pro Bahn absolviert, sodass jeder Teilnehmer auf insgesamt 50 Wurf kam. Auch wenn die beste Frau, der beste Mann und die beste Mannschaft bewertet wurden, stand der Spaß im Vordergrund. Als alle Teilnehmer ihre 50 Wurf absolviert hatten, standen die Sieger fest. Den Wanderpokal für die beste Mannschaft holten sich der Vorstand, angeführt vom 1.Vorsitzenden des Clubs, Stefan Grobbecker, der auch der stärkste Kegler dieses Turniers war, vor der Abordnung der Jugendvolleyballer und den Förderern des Clubs.  Bei der hervorragenden Stimmung und den tollen Gesprächen wurde klar, dass es eine gelungene Veranstaltung war und es im nächsten Jahr wieder eine Vereinsmeisterschaft im Kegeln geben wird. Ein besonderer Dank aller Teilnehmer gilt den Keglern des SC Laage, die die Veranstaltung perfekt organisiert hatten.

ast

19. OSPA-Stadtlauf – eine zügige Stadtführung ist garantiert

Gut organisierte Stadtläufe haben bei uns in Deutschland eine enorme Tradition. Sie leben vom besonderen Flair der ungewohnten Laufumgebung und geben den Gästen oftmals einen Teil der städtischen Geschichte preis.
Das ist in der Recknitzstadt Laage nicht anders. Immer noch erleben es die Einwohner ihrer Stadt mit dem ländlichen Charme, wenn sie an die Scheunenstraße, die Stadtscheune mit ihrem Wasserturm oder die beeindruckende Evangelische Kirche denken. Allerdings hat sich Laage in den letzten Jahren beeindruckend entwickelt. Ob nun die imponierenden Stadtvillen mit deren besonderer Ausstrahlung, die Wohngebiete am Stadtrand oder die attraktiven Sportanlagen. Laage hat neben dem fast 150 Jahre alten Rathaus einiges zu bieten. Das alles können am 4.Adventssonntag Läuferinnen, Läufer und auch Walker erleben.

Daumen hoch für Stadtläufer in Laage. Foto: Ralf Sawacki

Ohne den sonst üblichen Wettkampfdruck werden die Läufer und Walker, unter Führung ortskundiger Ausdauersportler, Strecken von 3 km, 6 oder 10 Kilometern in kleinen Gruppen gemeinsam bewältigen. Auf eine Zeitnahme oder Wertung wird an diesem Tag gänzlich verzichtet. Alles im Sinne einer öffentlichen Trainingseinheit. Im vergangenen Jahr nutzten über einhundert Läuferinnen und Läufer und einige Walkerinnen und Walker diesen sportlichen Jahresabschluss vor dem großen „Futtern“ in der Weihnachtszeit. Im Anschluss an die sportliche Betätigung können sich dann alle Aktiven bei Kaffee, Tee, Kuchen und Obst stärken.
Aufgrund des besonderen und langjährigen Engagements der Ostseesparkasse  darf sich jeder Teilnehmer über eine attraktive Medaille und eine Urkunde freuen.  Den Abschluss bildet eine Läufertombola mit ansprechenden Preisen.
Jetzt gilt es, nur noch zu trainieren und dabei zu sein, am 20. Dezember 2026, um 10.00 Uhr! Start und Ziel des 19.OSPA-Stadtlaufes in Laage befinden sich direkt an der Recknitzsporthalle, an der B 108. Die Anmeldung ist ab 09.30 Uhr möglich.

ast