Fast dreißig Ausdauersportlerinnen und -sportler der Laager Laufgruppe vollzogen ihren traditionellen Arbeitseinsatz im Laager Stadtwald, um die Laufstrecke für die bevorstehenden Wettkämpfe in einen Zustand zu bringen, der die Organisation der Veranstaltungen erst realisierbar macht. Es wurde Müll gesammelt, Bodenunebenheiten begradigt und natürlich die Wege freigeräumt. Während die Erwachsenen fleißig arbeiteten, erlebten die Kinder des Teams einen tollen, Bildungsnachmittag. Die Umwelt-und Naturschutzbeauftragte des Sportclubs Laage, Sarah Liesegang, hatte einen kurzweiligen, informativen Nachmittag vorbereitet.
Laager Sportler auf ihrer Wald-Laufstrecke. Foto: André Stache
Neben Eichhörnchen und einem Bundspecht endeckten die Mädchen und Jungen einen sehr agilen Waldmistkäfer, eine dunkle Wolfsspinne und auch eine glänzende Weichwanze. Tiere, die nur zu entdecken sind, wenn sich Menschen ruhig und interessiert durch den Wald bewegen.
Wir sollten nicht vergessen, dass etwa ein Drittel der Fläche der Bundesrepublik Deutschland bewaldet ist . Und unsere Wälder sind echte Multitalente. Sie sind wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen, sie schützen Boden, Klima sowie Wasser und sie liefern uns Menschen den unverzichtbaren Rohstoff Holz und Sauerstoff. Aber am Ende sind die Wälder der größte Erholungsraum, den wir haben.
Trotz des kühlen Aprilwetters ließen sich mehr als sechzig Sportabzeichen begeisterte Menschen nicht davon abhalten und besuchten den 1.Sportabzeichentag der Laager Laufgruppe in diesem Jahr. Hoch motiviert wollten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Disziplinen der unterschiedlichsten Gruppen bewältigen und nicht Wenige wuchsen über sich hinaus. Besonders erfreulich war die Tatsache, dass sehr viele Kinder und Jugendliche am Start waren und mit zum Teil sehr guten Leistungen die Veranstalter überraschten. Der Ablauf gestaltete sich in Alt bewährter Art und Weise. Nach einer Begrüßung und der notwendigen Einweisung, der sich eine Erwärmung anschloss, absolvierten die motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, besonders bei den Lauf-Disziplinen bei recht anspruchsvollen Bedingungen, eine Sprintdisziplin, den Weit- und den Standweitsprung, das Seilspringen und einen Ausdauerlauf.
Action am DSA-Tag. Foto: André Stache
Nach einigen Jahren der Unterbrechung konnte auch wieder der Hochsprung angeboten werden und das erfreute besonders die Jugendlichen. Auf die Frage nach dem Sportabzeichen, bezogen auf die zu erbringenden Leistungen und dessen Bedeutung, erklärte der Laager Vereinssportkoordinator Ronny Behn: „Neben dem Nachweis der Schwimmfertigkeit orientieren sich die zu erbringenden Leistungen an den motorischen Grundfähigkeiten, die vom Geschlecht und dem Lebensalter abhängig sind. Außerdem ist das DSA ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland mit Ordenscharakter und wird an Männer und Frauen verliehen, die in einem Kalenderjahr (01.01.-31.12.) die Leistungsanforderungen erfüllt haben. Pro Kalenderjahr kann es einmal erworben und beurkundet werden.“
Unterstützt wurde der Sportabzeichen-Tag in Laage vom Kreissportbund des Landkreises Rostock. Diesem gilt genauso ein großes Dankeschön wie den fleißigen Helferinnen und Helfern der Laager Laufgruppe. Die Versorgung aller Teilnehmer war wie immer hervorragend und die Stimmung war dadurch natürlich toll.
Bei frühlingshaften Bedingungen startete die OberbürgermeisterinderHanse- undUniversitätsstadt Rostock, Eva-Maria Kröger, den 40.Warnemünder Stoltera Küstenwaldlauf. Immerhin 436 Finisher konnten die Veranstalter nach ihren anstrengenden Läufen über 3 Kilometer oder 10 Kilometer auf der schmucken Sportanlage des Seebades, nach ihren erfolgreichen Läufen wieder im Ziel begrüßen. Und immer wieder durfte der gut aufgelegte Moderator Aktive des Sportclubs Laage begrüßen. Immerhin hatte die Laager Laufgruppe 62 Läuferinnen und Läufer an den Start gebracht und überzeugte nicht nur mit Quantität.
Die 6-jährige Vanessa feierte ihre Wettkampf-Premiere in Begleitung eines Übungsleiters. Foto:Christine Boldt
Auch mit tollen Leistungen konnten die Laager Clubläuferinnen und -läufer überzeugen und bei den Siegerehrungen den verdienten Applaus des zahlreichen Publikums für sich in Anspruch nehmen. Herausragend waren dabei die beiden schnellsten Laager Clubläufer, Ole Reinholdt und Steffen Schirmer. Bei erreichten das Ziel nach 37,55 Minuten. Aber auch die schnellste Frau des SC Laage ließ es heftig krachen. Nach 45,16 Minuten erreichte die 17-jährige Juliane Göllnitz als 5.Frau des Teilnehmerfeldes und Siegerin ihrer Altersklasse das Ziel. Überzeugende Ergebnisse in allen Altersklassen werden das Punktekonto der Recknitzstädter im Laufcup Mecklenburg-Vorpommern und im Nachwuchslaufcup M-V weiter anwachsen gelassen haben und damit die Klasse der Ausdauersportler aus der kleinen Recknitzstadt sichtbar machen.
Viele Menschen sind in den zurückliegenden Monaten träge geworden. Und das ist nicht nur auf die aktive Bewegung bezogen. Auch das Denkverhalten hat sich geändert. Oft wird Google gefragt und damit der Gang vor die Haustür vermieden. Und genau das wollen die Organisatoren der 2. Laager Stadt-Rallye ändern. Die Macher hinter der Idee suchen im Zuge einer Stadt-Rallye die cleversten Familien in Laage. Im Zuge des Volkssporttages wird die Laufgruppe des Sportclubs Laage Familien und deren Freunde eine Stadt-Rallye präsentieren. Bei der Stadtrallye lösen die Teilnehmer-Teams verschiedene Aufgaben und Rätsel in der städtischen Umgebung.
Foto: Ralf Sawacki
Hier gibt es keine vorgegebene Route, sondern die Mannschaften bekommen eine Liste mit Fragen und Aufgaben, die sie im städtischen Umfeld lösen müssen. Diese Aufgaben werden zu einem Lösungswort führen. Wenn alle Fragen richtig beantwortet wurden, die Lösung am Startpunkt abgegeben wurde und mindestens drei Teammitglieder wieder im Ziel sind, ist der Sieger ermittelt. Der Start erfolgt beim Laager Caterer Dachner, in der Breesener Straße 77, in Laage, um 14.00 Uhr. Die Teams sollten mindestens 3 Mitglieder und höchstens sechs Mitglieder haben. Im Idealfall kommen die Teams auf eine Laufstrecke von ca. 5 Kilometer. Eine Anmeldung ist wünschenswert. Vereinsmitgliedschaften sind nicht notwendig und der Sieger wird natürlich, wie alle Teilnehmer, geehrt. Anmeldungen bitte an: andre.stache@web.de oder unter der Telefonnummer: 01796304063.
Viele Menschen engagieren sich in unserem Land zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger auf den verschiedensten Ebenen. Und das ist in der kleinen Ackerbürgerstadt Laage nicht anders. Ob im Sport, in den Kirchen oder im künstlerischen Bereich – überall packen Menschen mit an, völlig uneigennützig und ohne irgendwelche Vorteile zu erfahren. Deshalb ist es wichtig, diesen Menschen immer wieder DANKE zusagen. Die Einführung der landesweiten Ehrenamtskarte ist dafür eine gute Gelegenheit. Mit ihr können Vereine und Institutionen ihren Helfern danken. Der Vorstand des Sportclubs Laage hat genau das in den zurückliegenden Tagen zum 2.Mal getan. Nach der zentralen Beantragung konnte der 2.Vorsitzende des Clubs, André Stache, den beiden 17-jährigen Jugendtrainerinnen, Juliane Göllnitz und Denise Koch, und der Beauftragten für Umwelt-und Naturschutz, Sarah Liesegang, jeweils eine personalisierte Karte überreichen. Die Ehrenamtskarte MV bietet eine Auswahl an attraktiven Vergünstigungen, z. B. einen kleinen Bonus oder vergünstige Eintrittspreise für diverse Einrichtungen. Zu den Partnern gehören Einzelhändler, Tankstellen, Fast-Food-Filialen, Bäckereien, Autovermieter, Krankenkassen, Restaurants, Hotels und Freizeiteinrichtungen.
Sarah, Denise und Juliane. Foto: Christine Boldt
Sie ist einfach ein Dankeschön an alle Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren und so einen großen Beitrag für den Zusammenhalt in unserem Bundesland leisten. Wichtig ist aber auch die Tatsache, dass neben der tollen Idee der Ehrenamtskarte MV auch die persönlichen Vorteile des Ehrenamts nicht vergessen werden sollten. Denn Ehrenamt hält nicht nur jung und geistig fit. Ehrenamtler bauen oft persönliche Netzwerke auf und bereichern dadurch neben dem Nutzen für Andere oder das Gemeinwesen auch immer das eigene Leben. Und unzweifelhaft kann das gelebte Ehrenamt oft einen angenehmen Ausgleich zum hauptberuflichen Job bieten. Es kann die in der bezahlten Tätigkeit nicht vorhandenen sozialen Kontakte ersetzen. Am Ende steht aber immer fest: „Ehrenamt schafft einfach ein Stück Heimat.“
Bei wirklich sehr ordentlichen, äußeren Bedingungen konnte die agile Laufgruppe Schwerin die Laufelite aus Mecklenburg-Vorpommern zum 6.Schweriner Schlosslauf bitten, und Athletinnen und Athleten aus dem ganzen Norden waren dieser Aufforderung gefolgt. Die Laufgruppe des Sportclubs Laage war, als Teilnehmer stärkster Verein, mit 44 Aktiven am Start und präsentierte sich in toller, sportlicher Verfassung, sodass die vier Altersklassensiege und neun weiteren Podesplätze den tatsächlichen Leistungsstand widerspiegeln. Im 4 Kilometer langen Schülerlauf konnte der 13-jährige Lennox Raith (16,21 min) zudem als Gesamtsieger beeindrucken.
Die Abordnung des SC Laage. Foto: Christine Boldt
Über die doppelt solange Distanz, die der Jugend und den über 70-jährigen Senioren als Wertungslauf vorbehalten war, lief die 17-jährige Juliane Göllnitz auf den sehr starken 2.Platz aller gestarteten weiblichen Teilnehmer, nach 35,32 Minuten. Im Hauptlauf über 15 Kilometer waren Tatjana Marinova (1;11,50 h) und Roger Kerschke (1;01,56 h), vereinsintern, die Schnellsten. Für die 51-jährige Ukrainerin war der Altersklassensieg genauso wichtig, wie der 9.Rang in der Gesamtwertung. Wie für Tatjana ist es auch für den 42-jährigen Roger Kerschke die 1.Laufcupsaison in den Farben des SC Laage. Beide bereichern mit ihrer Einstellung und ihren Leistungen die sportlichen Aktivitäten im ganz besonderen Maße.
Seit mehreren Jahren treffen sich am Ostersonntagmorgen Familien auf dem Laager Fliegerhorst, um miteinander einen Gottesdienst zu feiern und im Anschluss Zeit gemeinsam zu verbringen. Und schon auf dem Weg zur Andacht konnten die Aufmerksamen unter den Gästen die Entfaltung und den ganzen Zauber der Schöpfung genießen, denn der Frühling präsentierte sich in seiner Pracht. In den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes pulsierte indes das Leben, denn in diesem Jahr hatten, nachdem Ruf der Fliegerhorst- Glocke, mehr als dreißig Andachtsgäste in der Kapelle des Evangelischen Militärpfarramtes Platz genommen und ließen sich in den Bann des Osterfestes ziehen.
Foto: André Stache
Militärdekan Martin Jürgens hatte seine Ausführungen mit Symbolik und wunderschöner Piano-Musik, gespielt von Florian Lübs, untermalt und damit die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf seiner Seite. Gemeinsam wurde gesungen, gebetet und die Auferstehung mit all seinen Facetten betrachtet.
Den Abschluss der Andacht nutzte Militärdekan Jürgens, um jeden Andachtsteilnehmer als Erinnerung und Symbol für das Fest eine Osterkerze und für die Kinder ein Schoko -Osterlamm zu überreichen.
Nach einem deftigen Brunch, an dem sich die Andachtsteilnehmer durch das Mitbringen verschiedenster Leckereien beteiligt hatten, saßen alle noch einige Stunden beisammen und philosophierten über Gott, die Welt und das Osterfest.
Für die anwesenden Kinder wurde es am späten Vormittag noch einmal richtig „anstrengend“.
Nachdem diese gemeinsam Osterkörbe gebastelt hatten, wurden die buntbemalten Ostereier gesucht, die der Osterhase zuvor versteckt hatte. In Zusammenarbeit mit der militärischen Führung des Fliegerhorstes war die traditionelle Osterandacht am Vormittag des Ostersonntags wieder ein schönes Erlebnis für Soldaten, Zivilbedienstete, Familienangehörige derer und Freunde der Militärseelsorge. Dafür gilt hier den Verantwortlichen und den fleißigen Helfern ein ganz großes Dankeschön.
André Stache,
Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage
Ganz genau 150 Läuferbeine ließen dem Laager Sportkoordinator, Ronny Behn, ein Schmunzeln über sein Gesicht huschen. In ganz enger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Landkreis Rostock e.V. , und der Laager Laufgruppe hatte er den 1. Osterlauf in Diekhof auf die Beine gestellt und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zufrieden und stolz. Bei besten äußeren Bedingungen absolvierten die Ambitionierteren der Teilnehmer einen Lauf auf den Schmooksberg und wieder zurück. Mit seiner Höhe von 127,5 Metern war der Lauf für alle sehr fordernd. Der Berg galt im Mittelalter als Hexenverbrennungsstätte. Dies gilt als eine denkbare Erklärung des Namens vom plattdeutschen Wort für Rauch, also Schmok, abgeleitet. Die strategisch, markante Lage machte ihn lange Zeit für militärische Nutzung attraktiv.
Osterläufer unterwegs. Foto: Petra Leitert
So diente er bis in die 1980er Jahre der Sowjetarmee als Radarstation. Heute befindet sich auf dem Berg eine von bundesweit sechs SREM Radaranlagen der Deutschen Flugsicherung. Die weniger Ambitionierten Osterläufer liefen auf dem Radweg zwischen Diekhof und Plaaz je nach Leistungsvermögen zwischen 2 und 10 Kilometern, sodass jeder seinen persönlichen Osterlauf mit Erfolg absolvieren konnte. Im Gemeinderaum trafen sich dann alle zu Kaffee, Tee, Kuchen und Würstchen, um den Lauf auszuwerten und zu philosophieren. Unter den Teilnehmern war schließlich auch einer der Begründer der Güstrower Osterläufe, Folke Dedering. Der nun schon über 70-jährige zeigte sich zufrieden mit der Tatsache, dass die Tradition der Osterläufe im Landkreis weiter getragen wird. Ein großer Dank gilt dem Helferteam der Laager Laufgruppe. Zum Gelingen hatten Grit, Christine und Michaela nicht unerheblich beigetragen.
Fast schon traditionell pilgerten einige Läufer des Sportclubs Laage mit fast 36.000 anderen Ausdauersportlern aus vielen verschiedenen Ländern zum alljährlichen im April stattfindenden Halbmarathon nach Berlin. Nachdem am Freitag und am Samstag die Startunterlagen vom alten Flughafen Tempelhof abgeholt wurden, lud der Förderer der Laager Laufgruppe, Block House , traditionell zum gemeinsamen Essen in das Block House in der Friedrichstrasse ein. Vielen Dank nochmal dafür! Gestärkt durften dann alle Läufer und Läuferinnen bei nicht unbedingt besten Bedingungen, bei Temperaturen von knapp über 0 Grad, am Wettkampftag, nach dem obligatorischem Teamfoto, in ihren „Startblöcken“ an den Start gehen. Pünktlich um 10:05 Uhr setzten sich die ersten Sportler in Bewegung und der Kampf um Meter und Sekunden nahm für jeden seinen Lauf.
Die Laager Läuferinnen und Läufer vor dem Start. Foto: SC Laage
Ihre Halbmarathon Premiere feierte die in Breesen lebende Monique Raith (2:13:18 h), die überglücklich und zufrieden mit Ihrer erfahrenen Vereinskameradin Petra Grobbecker, ( 2:13:19 h ) gemeinsam über die Ziellinie lief. Ihr Mann Marcel Raith (1:29:10h ) lief genau wie seine Vereinskameradin Stella Grobbecker (1:45:02 h ) eine neue persönliche Bestzeit über die 21,095 Kilometer. Der erfahrenste Laager Clubläufer, Stefan Grobbecker , schrammte nur vier Sekunden an seiner persönlichen Bestleistung aus dem Vorjahr mit 1:31:03 h vorbei. Sichtlich zufrieden waren auch alle anderen Läuferinnen und Läufer des Sportclubs Laage. Sandra Murr (1:47:47h) , Ricardo Seidel (1:57:24h) , Laura Jürß (2:09:02 h) , Greta Grobbecker (2:09:02 h) , Stefanie Gewiese (2:09:05 h) und Heike Harms (2:28:46 h). Fazit zu diesem sportlichen Wochenende: Es war wieder ein schönes Teambildendes Erlebnis, und ist abermals eine Wiederholung wert. Wir freuen uns auf 2024!
Für nicht wenige Ausdauersportler ist der Marathonlauf das sportlich größte Ziel. Wenn dieser dann als Landesmeisterschaft ausgeschrieben ist, muss es einfach gelingen. Und gerade deshalb wollten Laager Läuferinnen und Läufer schon sehr früh im Jahr ihren Saisonhöhepunkt in Ueckermünde erleben.
Selbst für erprobte Ausdauersportler sind die 42,195 Kilometer nicht einfach mal so zu bewältigen, sodass das Teilnehmerfeld überschaubar blieb. Als Besonderheit muss zudem erklärt werden, dass der Lauf als Rundkurs auf asphaltierten Wegen, durch Wald und Feld, ohne bedeutsame Erhebungen bewältigt werden muss. Eine Runde beträgt dabei 7 Kilometer. Und auch in diesem Jahr spielte das Wetter eine entscheidende Rolle. Kalter Wind, Nieselregen und wenige Grad über Null begleiteten die Aktiven.
Die Frauen und Männer des SC Laage ließen sich davon aber nicht beeindrucken und erkämpften mit der 43-jährige Kathleen Maag (3;41,37 h), durch Axel Stelter (3;28,40 h) in der Klasse der über 35-jährigen Männer, dem fast 58-jährigen Bernd Jänike (3;41,37 h) und Klaus-Dieter Mauck (4;20,50 h), der in diesem Jahr seinen 70.Geburtstag feiert, vier Landesmeistertitel in ihren Altersklassen. Die Silbermedaille der 43-jährigen Sophia Heuck (3;46,14 h) und die Bronzemedaillen durch Martin Genkel(3;28,37 h) in der Klasse der über 40-jährigen und durch den 42-jährigen Jan Menge (3;55,33 h) machten den Team-Erfolg perfekt. Im Rahmenprogramm der Veranstaltung fand außerdem ein Halbmarathonlauf statt.
Das Foto zeigt die erfolgreichste Marathonläuferin des SC Laage, Kathleen Maag. Foto: SC Laage
Hier konnten bei den Frauen die 53-jährige Tatjana Marinova ( 1;46,123 h) und Claudia Rugbath in der Klasse der über 40-jährigen nach 1;54,43 Stunde beeindrucken. Im Zuge der Veranstaltung konnten die Jugendlichen über 5 Kilometer und die Kinder über 2 Kilometer in gut vorbereiteten Pendelläufen um Wettkampfpunkte im Laufcup und im Nachwuchslaufcup kämpfen und das nutzten die Mädchen und Jungen der Laager Laufgruppe außerordentlich gut. Schnellster Laager Clubläufer im 5 Kilometer Lauf war der 15 -jährige Benjamin Menge nach 20,38 Minuten. Auch die 16-jährige Juliane Göllnitz (21,10 min), die 13-jährige Pia Boldt (22,13 min) und der fast 12-jährige Erik Ostertag (21,42 min) erkämpften beeindruckende Altersklassensiege.
Im 2 Kilometer Lauf lief die fast 11-jährige Paola Paeschke (8,28 min) als schnellte Laager Läuferin auf den undankbaren 4.Rang. Besser machten es der fast 8-jährige Lucas Keller-Stellter (9,24 min) und seine noch 6-jährige Schwester Lea (11,39 min). Sie siegten in der Klasse der unter 10-jährigen jeweils bei den Mädchen und den Jungen.. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die weite Busreise zum Ueckermünder Haffmarathon absolut gelohnt hat und besonders für die Marathonis ein bleibendes Erlebnis ist. Dieser Volkslauf, der in einem Laufkalender als „Kleinster Marathon Deutschlands“ bezeichnet wurde, wird seit 1984 regelmäßig durchgeführt.
Cross-und Geländeläufe erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das ständige Auf und Ab, die laue Waldluft und natürlich rassige Zweikämpfe machen Laune und fordern jeden. In Laage erfreut sich, vielleicht aus diesen Gründen, der EURAWASSER Waldlauf seit vielen Jahren großer Resonanz. Dabei konnten die Veranstalter traditionell immer um die einhundert Sportlerinnen und Sportler begrüßen.
Neben der professionellen Zeitnahme durch das Unternehmen Tollense-Timing beeindruckt die Veranstaltung auch durch die Rundumversorgung der Aktiven. Und natürlich ist die Wettkampfstrecke auch etwas ganz spezielles. Der 1,2 Kilometer lange Rundkurs mit einigen Steigungen, der mehrmals zu bewältigen ist, stellt für alle Läuferinnen und Läufer eine Herausforderung dar. Als Wettkampfstrecken werden Distanzen über 2,4 Kilometer für weniger Ambitionierte und Nachwuchsläufer sowie 6 und 12 Kilometer für erfahrene Ausdauersportler angeboten. In wenigen Wochen, genau am 7. Mai 2023, wird um 10.00 Uhr, im Laager Stadtwald der nun schon 22.EURAWASSER Waldlauf gestartet. Im Laufe der vielen Jahre konnten sich einige Spitzenläufer aus Norddeutschland in die Siegerlisten kämpfen und den Streckenrekord über die 12 Kilometer Distanz auf ganz starke 41,26 Minuten schrauben.
Das Foto zeigt Aktive im Laager Stadtwald. Foto: SC Laage
Diesen Rekord hält seit 2015 der Mecklenburger Ausnahmeathlet Tom Gröschel. Rassige Zweikämpfe und spektakuläre Zielläufe, egal bei welchem Wetter, verlangten von den Aktiven in all den Jahren immer alles ab und machten die Organisatoren sehr stolz, denn damit hatten sich die vielen Stunden gemeinsamer Planung, Streckenvorbereitung und Organisation gelohnt. Aber auch für weniger ambitionierte Ausdauersportlerinnen und -sportler ist der Lauf etwas ganz Besonderes. Aufgrund des herausragenden Engagements des Hauptsponsors EURAWASSER wird es für alle im Ziel, nach einer professionellen Zeitnahme, attraktive Medaillen und Urkunden und für die Besten attraktive Erinnerungspokale geben. Eine ausgewogene Sportlerversorgung gehört ebenso dazu wie das Stück Kuchen und Kaffee zum kleinen Preis. Die Anmeldung für die Veranstaltung ist schon jetzt möglich. Unter dem Internetportal: tollense-timing.de können sich Interessierte gern anmelden und vielleicht noch etwas trainieren, um erfolgreich den 22.EURAWASSER Waldlauf zu bestehen. Die Anmeldung ist ab 09.00 Uhr in der alten Recknitzsporthalle, direkt an der B 108, geöffnet, wo sich auch Umkleideräume und Duschmöglichkeiten befinden.
Im Zuge des monatlich stattfindenden Gottesdienstes wurde dem Oberstabsfeldwebel Manfred Spelinski, in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, eine ganz besondere Ehre zuteil. Aus den Händen des Standortpfarrers für den Fliegerhorst in Laage, Militärdekan Martin Jürgens, erhielt der 56-jährige Berufssoldat die Dankurkunde des Evangelischen Militärgeneraldekans, Matthias Heimer.
Das Foto zeigt Manfred Spelinski und Militärdekan Jürgens. Foto: André Stache
Seit nun schon 15 Jahren hat der gebürtige Brandenburger die Arbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage zuverlässig und engagiert mit vielen guten Taten unterstützt. Militärdekan Martin Jürgens sagte im Zuge der Auszeichnung: “Die repräsentative Urkunde und das dazugehörige Präsent sind ein Akt der Wertschätzung Deiner langjährigen Tätigkeit. Die Ehrung soll aber auch dahingehend verstanden werden, dass Dein stilles Engagement und die wertvolle Arbeit der vielen fleißigen Menschen in der Bundeswehr durchaus gesehen wird.“
André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage
Nur noch wenige Wochen und dann wird der Barnstorfer Wald in Rostock wieder ein riesiges Laufspektakel erleben. Am 12.Juli 2023, um 18.00 Uhr, wird der Cheforganisator, Peter Gohlke, mit seinem Team den Startschuss geben und bestimmt wieder einige hundert Läuferinnen, Läufer und Walker auf den 2,5 Kilometer langen Rundkurs durch die grüne Lunge der Hansestadt schicken. Und auch in diesem Jahr wird der Erlös in vollem Umfang dem stationären Hospiz am Klinikum Südstadt der Hansestadt Rostock zur Verfügung gestellt . Den allermeisten Teilnehmern des Abendlaufes ist bewusst, dass diese Einrichtung nicht nur das Hospiz der Stadt Rostock ist. Es ist eine Einrichtung des Landkreises Rostock und auch deshalb ist es sehr wichtig zu unterstützen. In vielen persönlichen Gesprächen ist in den zurückliegenden Jahren ganz bewusst der Spendenempfänger in den Mittelpunkt der sportlichen Aktion gesetzt worden. Denn es ist ungemein wichtig daran zu erinnern, dass, historisch betrachtet, Hospize aus der moralischen Verpflichtung von Menschen für ihre sterbenskranken Mitmenschen entstanden sind.
Laufen macht Spaß – so wie beim Abendlauf 2022. Foto: Ralf Sawacki
Die tatsächlichen Kosten der Hospize werden durch die Kranken- und Pflegekassen nicht gedeckt. Deshalb ist jeder gefordert, sich nach seinen Möglichkeiten für die Sterbenskranken in unserer Mitte zu engagieren.
Der Abendlauf selbst wird traditionell zu einem sportlichen Familienlauffest erblühen. Freunde und Förderer werden sich im Start- und Zielbereich präsentierten und das kurzweilige Unterhaltungsprogramm mit Hüpfburg, Läufertombola und einer ganz bestimmt wieder sehr gut aufgelegten Moderation wird auch bei den nicht laufenden Freunden und Familienangehörigen für beste Stimmung sorgen. Eine Testschuhaktion mit bekannten Laufschuh-Marken wird natürlich auch nicht fehlen. Für den Macher des Abendlaufes und Sohn des ehemaligen Spitzenleichtathleten, Erwin Gohlke, der frühere 800-Meter-Läufer und Vizehalleneuropameister von 1977 („Der kleine blonde Kämpfer aus Neubrandenburg“ – O-Ton der Reporterlegende Heinz Florian Oertel),Peter Gohlke, ist natürlich auch die Unterstützung der vielen fleißigen Menschen am Rande der Strecke wichtig: „Die vielen Helferinnen und Helfer des Sportclubs Laage und auch die Ehrenamtler des Hospiz hatten bisher immer alles im Griff und jeder brachte sich auf seine Weise toll ein. Zudem konnte Peter Gohlke mit dem Unternehmen NEWLINE einen Partner finden, der ein attraktives Eventshirt für alle Teilnehmer bereitstellt.
Der 5. Start in den Frühling lockte fast zweihundert Walkerinnen und Walker sowie Läuferinnen und Läufer und einige laufbegeisterte und angeleinte Hunde an den Start. Der Rundkurs durch den IGA –Park war trotz der lausig kalten Temperaturen für alle Teilnehmer ein echtes Erlebnis. Der flache Kurs führte entlang der Warnow, vorbei am Traditionsschiff und einmal quer durch die Parkanlage. Vorbei am Dorf Schmarl und die „Likedeeler“, ehemaliges DSR – Ausbildungsschiff, zur rechten Seite, von dort ging es wieder zurück zum Start und Zielbereich.
Das Foto zeigt Lennox und Erik bei der Siegerehrung. Foto: Christine Boldt
Der gemeinsame „Start in den Frühling“ war für nicht wenige Ausdauersportler der Start in die Saison 2023. Für die fast dreißig Aktiven der Laager Laufgruppe war es eine gute Möglichkeit, den Fitnesstand zu halten und die notwendige Wettkampfpraxis zu sammeln. Im Schülerlauf konnte die 9-jährige Hedi Svenja Schneider nach 12,23 Minuten den 3.Rang aller weiblichen Starter erkämpfen. Im 5 Kilometer Rennen siegten bei den männlichen Startern der 14-jährige Lennox Raith (20,17 min) und die 16-jährige Juliane Göllnitz in der weiblichen Wertung nach 21,16 Minuten. Jeweils den 3.Rang in den Gesamtwertungen belegten ihre Vereinskameraden vom Sportclub Laage, Pia Joelina Boldt (13 Jahre/22,00 min) und Erik Ostertag (12/21,55 min). Im Hauptlauf über 10 Kilometer erspurtete sich Marcel Raith den 2.Platz nach 39,51 Minuten. Damit blieb „Marci“ wieder einmal unter der magischen 40 Minuten Grenze und das trotz der besagten schlechten Bedingungen. Insgesamt konnten sich Aktive der Abordnung des SC Laage 11 mal auf dem 1. Platz ihrer jeweiligen Altersklasse platzieren. Weitere 8 Podestplätze machen das Team-Ergebnis nahezu perfekt.
In den Räumen des Laager Caterer-Ehepaares, Madeleine und Stefan Dachner, fand in den zurückliegenden Tagen die planmäßige Mitgliederversammlung des Sportclubs Laage statt. Neben einem ausführlichen Rückblick auf die ehrenamtlichen Aktivitäten des Vereins in den vergangenen Monaten wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand. Mit dem 55-jährigen Stefan Grobbecker steht ein neues Gesicht an der Spitze des SC Laage. Der neue 1.Vorsitzende des SC Laage nutzte die Gelegenheit und bedankte sich beim „alten“ Vorstand für die geleistete Arbeit und erklärte den anwesenden Mitgliedern: “Der Vereinssport, wie wir ihn erleben, ist das Abbild unserer Gesellschaft. Im Zuge seiner gesellschaftlichen Wirkung und seines Beitrages zur Verbesserung der Lebensqualität, besonders in kleineren Orten, ist ein Sportverein ein wertvoller Bestandteil im Leben jeder Kommune.“ Seit der Gründung des SC Laage im Jahre 2008 engagiert sich der im Gastgewerbe Tätige beim Sportclubs Laage. Zum 2. Vorsitzenden wählten die Laager Clubsportler André Stache. Der noch 57-jährige Abteilungsleiter der Laager Laufgruppe ist im Hauptberuf Pfarrhelfer des Evangelischen Militärpfarramtes auf dem Fliegerhorst in Laage. Die Funktion des Kassenwartes wurde der 34-jährigen Marleen Freudenreich übertragen. Für die zweifache Mutter ist diese ehrenamtliche Tätigkeit, nach eigener Aussage, eine besondere Herausforderung.
Der neue Vorstand auf einen Blick: André Stache , Stefan Grobbecker, Marleen Freudenreich, Steffen Schirmer und Uwe Michaelis (v.l.) Foto: Ralf Sawacki
Ergänzt wird das Team durch den 67-jährigen Uwe Michaelis und den 36-jährigen Steffen Schirmer. Zur Zeit gehen im Sportclub Laage über zweihundert Sportlerinnen und Sportler in vier Abteilungen aktiv ihrem Hobby nach. Besonders Kinder und Jugendliche erleben beim SC Laage eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und genießen das Gefühl, dass es Termine gibt, die Spaß machen und die Gelegenheit bieten, mit Gleichgesinnten einem Hobby nachzugehen. Unterstützt werden die Aktiven von Freunden und Förderern aus der Region, diesen gilt ein besonderer Dank.
Dubai ist die Hauptstadt des Emirats Dubai und die größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate am Persischen Golf. Die Stadt ist sehr westlich geprägt und verschiedene Kulturen und Nationen kommen hier zusammen. Nur 20% der Menschen sind Einheimische (Emirati). Die restlichen 80% kommen aus aller Herren Länder. In Dubai gilt das Prinzip: Höher, schneller, weiter. Mit dem Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, der Dubai Mall, dem größten Einkaufszentrum der Welt setzt Dubai unvergleichliche Maßstäbe. Vor allem aus der Luft ist Dubai unverwechselbar. Wenn du beim Landeanflug die Palme, die größte künstlich angelegte Insel weltweit, siehst, weißt du wo du bist. Jetzt lernten wir die Stadt, während unseres 10- tätigen Trips kennen und natürlich wollten wir auch an offiziellen Läufen teilnehmen. Stefan plante schon von Deutschland die Teilnahme. Am 8.März starteten wir beim „SKECHERS Performens Night Run“.
Das Foto zeigt Frank Duve sowie Petra und Stefan Grobbecker (v.l). Foto: SC Laage
Der Start und das Ziel befanden sich direkt neben der königlichen Pferderennbahn Maydan. Nachdem wir unsere Startunterlagen abgeholt haben, hatten wir noch genügend Zeit und bereiteten uns in aller Ruhe auf den Lauf vor. Plötzlich fragte uns jemand auf Deutsch, ob wir wirklich vom SC Laage aus Deutschland seien. Es war unübersehbar, da wir unsere Vereinsshirts trugen. Und so lernten wir, viele Tausende Kilometer von Zuhause entfernt, Frank Duve aus Güstrow kennen, der seit 17 Jahren mit seiner Familie in Dubai lebt. Frank macht im Sommer immer mit seiner Familie in Güstrow Urlaub und hatte vor zwei Jahren am Güstrower Stundenlauf teilgenommen und dabei einige Läufer vom SC Laage kennengelernt. Um 19:30 Uhr starteten wir zum 10km Lauf bei knapp 30 Grad und einem leichten Wind. Der Lauf war ein Rundkurs auf einer beleuchteten Brücke, die „Meydan Royal Bridge“, mit einer unglaublich Skyline von Dubai mit dem Burj Khalifa im Hintergrund. Die Strecke war ein 5km Rundkurs, den wir dann zweimal absolvierten. Zufrieden nach 59:27 Minuten erreichte ich und Stefan nach 43:28 Minuten das Ziel. Nach der Siegerehrung machten wir noch ein gemeinsames Foto mit Frank, er gab uns noch ein paar Insider-Tipps für Dubai und anschließend fuhren wir mit vielen neuen Eindrücken zurück in unser Appartement. Am 11.03. starteten wir morgens um 7.00 Uhr beim Al Barari–Lauf. Dieser Lauf führte uns in eine für Dubai ungewöhnliche grüne Wohngegend. Auch hier absolvierten wir den 5 km Rundkurs zweimal und Stefan erreichte das Ziel als Gesamtvierter nach 42:48 Minuten und ich nach 57:54 Minuten. Die Läufe in Dubai waren sehr gut organisiert und haben uns richtig Spaß gemacht. Bei den Dubai-Läufen war das Spannendste, dass viele Nationalitäten teilnahmen. Aber EINS hatten alle gemeinsam: Spaß am Laufen.
Im Rahmen der aktiven Kundenpflege und der gelebten, partnerschaftlichen Sponsorenarbeit erlebten zwanzig engagierte Vereinsmitglieder der Laager Laufgruppe im Rostocker Ostseestadion das Fußballspiel zwischen unserem FC Hansa Rostock und Fortuna Düsseldorf. Als Dank für die treue Partnerschaft und die traditionelle Organisation des OSPA-Stadtlaufes hatte die Ostseesparkasse diese Tickets als Freikarten bereitgestellt.
Das Foto zeigt die Mitglieder des SC Laage kurz vor dem Spiel. Foto: Victoria Pommerehne
Mehr als 23.000 Zuschauer feierten mit den Läuferinnen und Läufern und alle erlebten bei frühlingshaftem Wetter einen tollen Tag. Für die Laager Ausdauersportler war es ein tolles Erlebnis und zugleich auch ein Ansporn weiter aktiv zu sein und damit ihren Teil der Partnerschaft zu pflegen.
Ein ganz großes Dankeschön gilt Frau Bianca Bretsch. Die Zusammenarbeit zwischen der Ostseesparkasse und dem Sportclub Laage wurde durch die Filialleiterin der Zweigstelle der Ostseesparkasse in Laage mit der Einladung zu diesem wirklich herausragenden Event wieder einmal untermauert.
In den Räumen des Laager Caterer-Ehepaares Dachner trafen sich in den zurückliegenden Tagen Reservisten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage, um planmäßig einen neuen Vorstand für die kommenden drei Jahre zu wählen. In Gegenwart des Landesgeschäftsführers des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr, Stabsfeldwebel d.R. René Niemann, wählten die Reservisten ihren neuen Vorstand, satzungsgemäß.
OTL d.r. Ostermeyer, StFw d.R. Stache, OSF d.R. Rösler und OSF d.R. Uwe Krause(v.l.) nach der Wahl. Foto: R. Niemann
Einstimmig wurde der 57-jährige Stabsfeldwebel d.R. André Stache, der im Hauptberuf Pfarrhelfer des Evangelischen Militärpfarramtes auf dem Fliegerhorst in Laage ist, zum Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft gewählt. Als Stellvertreter wird Oberstabsfeldwebel d.R. Jörg Rösler zukünftig agieren. Als Kassenwart konnten die Anwesenden den Güstrower Rechtsanwalt Oberstleutnant d.R. Hans-Hennig Ostermeyer gewinnen. Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause wird in bewährter Art und Weise als Schriftführer agieren. Nach vielen Monaten Corona bedingter Pause möchten die Reservisten wieder aktiv werden und nicht wenige Ideen umsetzen, die zurzeit noch in der Schublade warten.
Schon die Anreise in die vier Tore Stadt Neubrandenburg machte den Ausdauersportlern klar, auf welche äußeren Bedingungen sich alle einstellen mussten. Der Frühling war da und damit war die Laufelite unseres Bundeslandes fast komplett am Start. Als 2.Wertungslauf im Laufcup und auch im Intersport-Nachwuchslaufcup ist der Start sicherlich auch für viele ein echtes Muss. Wie immer starteten nach dem notwendigen Anmelde-Prozedere zuerst die auf der 15 Kilometer Distanz gemeldeten Frauen und Männer. Ihnen folgten nach wenigen Minuten die 5 Kilometer Starter.
Im Anschluss daran bekamen die Kinder die Gelegenheit, im 2 Kilometer Lauf um Zeiten und Punkte in ihren Wertungen zu kämpfen. Im 2 Kilometer Lauf, der als Wertungslauf im Nachwuchslaufcup eingeht, konnten Pia-Joelina Boldt (2.Platz /8,40 min) und Erik Ostertag (2.Platz /8,47 min), in der Klasse der unter 14-jährigen Podestplätze erkämpfen. und damit den Grundstein für einen sehr erfolgreichen Tag legen. Zu dieser Zeit waren die Jugendlichen und Erwachsenen bei frischem Wind auf ihren Strecken unterwegs, die es für alle in sich hatten. Der letzte Kilometer, nach dem Überqueren der Oberbachbrücke, war dann für alle fast so etwas wie Entspannung.
Axel, Sarah, Tatjana, Kathleen, Stefan und Stella nach dem Lauf. Foto: Stache
Hier hatten alle nur noch mit dem so viel zitierten inneren Schweinehund zu kämpfen. Herausragend waren an diesem Vormittag die Altersklassensiege von Peter Zettl in der Klasse der über 60-jährigen Männer und der 2. Platz von Kathleen Maag in der Wertung der über 40-jährigen Frauen. Während Kathleen ihr Rennen nach 1;10,43 Stunde beendete, lief Peter seinen15 Kilometer Lauf nach sehr ordentlichen 1;07:13 Stunde ins Ziel. Weitere Podest Plätze durch Stella und Stefan Grobbecker, Tatjana Marinova, Sarah Liesegang und Axel Stelter sind die Grundlage für ein tolles Teamergebnis. Für Axel und seine Frau Adrienne war es die Laufcup-Premiere im Trikot des SC Laage. Im 5 Kilometer Rennen konnte beim Kampf um die Laufcuppunkte in den Jugendwertungen die 17-jährige Juliane Göllnitz (21,39 min) mit dem 2. Platz in ihrer Altersklasse ein Ausrufezeichen setzen. Der 15-jährige Benjamin Menge (20,02 min) und der 13-jährige Lennox Raith (20,58 min) konnten mit ihrem Doppelsieg in der Klasse der unter 16-jährigen jungen Männer ebenfalls beeindrucken. Insgesamt war der Neubrandenburger Frühlingslauf auch trotz der wenig guten äußeren Bedingungen ein Erfolg für die Laager Clubläufer. Ausdauersport auf tollem Niveau und Anerkennung von allen Seiten machen sicherlich auch Lust auf mehr.
Alle Ergebnisse findet man unter: www.tollense-timing.de.
Mit der Organisation des 10. St. Florian-Cups in Laage im Hallenfußball bereicherte das Organisatoren Team um Mirko Nickel die Sportlandschaft in Laage nicht unerheblich. Und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Laage hatten an alles gedacht. Die Versorgung der fast weit über 150 Aktiven und der vielen Gäste hatte der Förderverein der Feuerwehr Laage genauso im Griff wie André Lindner und Familie Giese die Organisationsbüros, denn es wurde in beiden Recknitzsporthallen gespielt. Und dass die 16 ! Mannschaften aus dem ganzen Norden unseres Bundeslandes ihr Bestes gaben, war natürlich zu erwarten. Jeder kämpfte um jeden Ball und besonders die starken Torhüter sorgten dafür, dass viele Spiele sehr knapp ausgingen.
Das Foto zeigt das Team der Laufgruppe. Fotos: Monique Raith
Nach fast 9 Stunden Hallenfußball standen sich die Teams der Freiwilligen Feuerwehr Dierhagen und eine spontan zusammen getrommelte Truppe aus Laage, die mit Aktiven des Laager SV 03 gespickt war, im Endspiel gegenüber. Dieses Spiel endete 3:2 für die Kicker aus Laage. Die Laufgruppe des Sportclubs Laage konnte im beeindruckenden Teilnehmerfeld ebenfalls Akzente setzen. Für die zum Teil älteren Herren, die einmal im Monat eine Stunde Fußball spielen, war dieses Turnier viel mehr als eine Abwechslung. Im Turnierverlauf standen immer wieder beeindruckende 217 Lebensjahre auf dem Platz, denn mit Karl Heinz Link (53 Jahre), Alf Hengevoß (51), Sven Abrokat (55), Raimo Bahr (51) und André Stache (57) hatten fünf Aktive das 50. Lebensjahr schon überschritten. Nach lockeren Gesprächsrunden, in echter Männermanier bei einer Flasche Bier, endete in den frühen Morgenstunden der spektakuläre Fußballabend, der schon eine echte Traditionsveranstaltung in Laage ist.
ast
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