Kranzniederlegung am Volkstrauertag am Ehrenmal in Kronskamp

Der Volkstrauertag ist in der Bundesrepublik Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 73 Jahren zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag statt und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Mit einer beeindruckenden Kranzniederlegung gedachten am Nachmittag des Volkstrauertages, am Ehrenmal im Laager Ortsteil Kronskamp, vor den Toren des Fliegerhorstes, der 1. Stadtrat der Stadt Laage, Herr Christian Paulus und der Evangelische Militärpfarrer, Johannes Richter, den Opfern von Gewalt, Krieg und gefallener Soldaten. Die Totenehrung, zu der die Stadt Laage gemeinsam mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „S“ eingeladen hatte, wurde von einigen Dutzend Einwohnern und Gästen, unter denen sich auch Reservisten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage befanden, verfolgt. In ihren Reden erinnerten Militärpfarrer Richter und Herr Paulus an die Folgen von Krieg, Gewalt und Vertreibung.

Das Foto zeigt Reservisten, Soldaten , den Stellvertretenden Kommodore des Takt Luftwaffengeschwader 73″S“, Herrn Stephan Mohler sowie den 1. Stadtrat der Stadt Laage, Herr Christian Paulus.  Foto: Fritz Bartels

Der Volkstrauertag mahnt und verpflichtet, das geschehene Unrecht nicht zu vergessen und sich für einen dauerhaften Frieden einzusetzen. Im Anschluss an die Ausführungen des Redners legten der 1. Stadtrat der Stadt Laage, Herr Christian Paulus, für die Stadt Laage und Major Schmidt, für das Taktische Luftwaffengeschwader 73″S“ Kränze zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt am Mahnmal in Kronskamp nieder. Die Stele auf der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Quarantänelagers in Kronskamp bei Laage trägt folgende Inschrift: “Zwischen Herbst 1945 und Herbst 1946 bestand in Kronskamp ein Flüchtlings-Quarantänelager.“ Über die Zahl der Flüchtlinge und Vertriebenen, die durch das Lager durchgeschleust wurden, existieren keine Angaben. Bürger aus Kronskamp gaben an, dass es über 2000 Menschen waren, die infolge von Hunger und Infektionskrankheiten im Lager starben. Neben dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 ″S“ und dem Evangelischen Militärpfarramt in Laage gilt der Evangelischen Kirchgemeinde Laage für die Unterstützung bei der Vorbereitung der Gedenkveranstaltung ein besonderer Dank.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Greta ist ein echtes Vorbild

Fast zum Ende des Jahres konnten die Übungsleiter der Laager Laufgruppe noch einmal eine besondere Ehrung im Kinderbereich vornehmen. Auf Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes wurde der 9-jährigen Greta Piwko der Ehrenpreis „STARK UND SCHNELL“ des Sportclubs Laage verliehen.
Dieser Preis kann an Kinder des Clubs verliehen werden, die auch abseits des sportlichen Geschehens nachhaltig zum Gelingen der Vereinsarbeit und damit des Trainings – und Wettkampfbetriebes beigetragen haben.

Greta Piwko mit ihrem personalisierten Pokal. Foto: André Stache

Zudem sollen die Entwicklung der sozialen Kompetenz  sowie die Hilfsbereitschaft und die Aufmerksamkeit gegenüber anderen Sportlerinnen und Sportlern des Vereins anerkannt werden.
Bei Greta trifft das alles in besonderem Maße zu. Besonders ihre lebhafte Wesensart, die kommunikative Bereitschaft zum Austausch und ihre Anstrengungsbereitschaft machen die Schülerin in der Kinderfraktion der Laager Laufgruppe zu einem Vorbild. Dazu gesellt sich bei Greta ein großes Maß an Freundlichkeit und Fleiß weit über das normale Maß hinaus.
Außerdem lassen das derzeitige sportliche Engagement, verbunden mit ihrem jetzigen Entwicklungsstand eine vielversprechende Entwicklung erwarten. Neben ihrer überragenden Teamfähigkeit ist die besondere soziale Kompetenz der 9-jährigen Schülerin hervorzuheben.

SC Laage

29. Schneckenlauf in Graal Müritz

Bei lausig kalten Bedingungen und einer tollen Organisation trafen sich mehr als dreihundert Ausdauerbegeisterte auf der schmucken Sportanlage der Stadt, direkt an der Ostsee, um Teil eines traditionsreichen Sportevents zu werden. Die sehr gut präparierte Wettkampfstrecke verlief vom Sportplatz des Seebades entlang durch den wunderschönen Rhododendron- Park und zurück zum Start. Gut abgesichert durch die freiwillige Feuerwehr der Kur-Stadt, hatte sie es dabei durchaus in sich. Der Sportclub Laage hatte immerhin 24 Läuferinnen und Läufer an den Start gebracht und konnte mit soliden Leistungen beeindrucken. Dabei ist der Sieg von Ole Reinholdt im 5 Kilometer Rennen, nach 16,07 Minuten, als besonders erwähnenswert zu benennen.

Ole und Lennox mit den verdienten Streuselschnecken im Ziel. Foto: Marcel Raith

Der 33-jährige, der sonst auf den längeren Kanten unterwegs ist, konnte in diesem Lauf absolute Wettkampfhärte an den Tag legen und damit die Konkurrenz beeindrucken. Der 3. Rang durch den 16-jährigen Lennox Raith (17,35 min) in der Gesamtwertung machte das Podestergebnis an diesem Tag fast perfekt. Immerhin 10 Altersklassenplatzierungen, auf allen Laufdistanzen, auf dem Podest sprechen ohnehin für die sportliche Qualität der Laager Laufgruppe. Beste Stimmung und die Streuselschnecke im Ziel sorgten für viele gute Gespräche und ausnahmslos positive Bewertungen des Laufeventes. Gerade deshalb störte auch niemandem der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass die Strecken ein kleines bisschen zu kurz waren. Vielmehr freuten sich die Allermeisten ganz spontan über ihre guten Zeiten.

ast

Landesmeisterschaften im Crosslauf – im Laager Stadtwald

Mit den diesjährigen Landesmeisterschaften im Crosslauf bot der Sportclub Laage 400 Ausdauersportlern aus mehr als dreißig Vereinen unseres Bundeslandes perfekte Bedingungen. Eine solide Laufstrecke, vorbereitet durch Vereinsmitglieder, Freunde und Mitarbeitern der Stadt Laage, eine tolle Versorgung und Siegerehrungen, die durch die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, Erwin Gohlke, (Vize-Halleneuropameister von 1977 –„Der kleine blonde Kämpfer aus Neubrandenburg“- O-Ton der Reporterlegende Heinz Florian Oertel) und dem 1.Vorsitznden des Clubs, Stefan Grobbecker, vollzogen wurden, rundeten die Laufblöcke immer wieder ab. Immerhin wurden an diesem Samstag 26 Starts in den verschiedenen Altersklassen vollzogen und die Wettkampfstrecken variierten von 500 Metern für die Jüngsten bis zu 7,2 Kilometern für die Laufelite des Landes. Trotz vieler krankheitsbedingter Absagen durften sich die Gastgeber über 361 Finisher freuen. Davon waren  161 Laufcup-Teilnehmer und 49 Teilnehmer des Nachwuchslaufcups M-V. Der SC Laage war mit 57 Finishern sehr gut vertreten, davon 44 Laufcupteilnehmer und 11 NLC-Teilnehmer.

Der Start der Elite – in den Laager Stadtwald. Foto: Ralf Sawacki

Mit dem Landesmeistertitel in der Klasse der über 50-jährigen Frauen durch Tatjana Marinova und Silbermedaillen für Ole Reinholdt (M30) und Heinrich Wiechert (M70)  sowie Bronzeplaketten für Paul Piepke (M9), Florentine Ostertag (WJU18), Paula Pommerehne (WJU20) hatten die Clubsportler aus der Recknitzstadt einiges zu feiern. Weitere sehr gute Platzierungen rundeten das Gesamtergebnis für die Laager Laufgruppe ab.
Die komplette Ergebnisliste findet man unter: www.tollense-timing.de. Am späten Nachmittag feierten sich die Laager Laufsportlerinnen und -sportler und dürfen nun zufrieden und mächtig stolz auf die Meisterschaften zurückblicken. Abschließend gilt den Unterstützern ein großer Dank. Ohne die medizinische-, polizeidienstliche- und forstwirtschaftliche Unterstützung, die externe Versorgung, die Unterstützung nicht weniger Freunde des Clubs und die Bereitstellung der Recknitzsporthalle ist die Umsetzung einer solchen großen Meisterschaft nicht möglich.

ast

Für heute Brot, für heute Licht, für heute Kraft – mehr brauch ich nicht.

Mit diesen Worten eines Kindergedichtes begrüßte Militärseelsorgeassistent, Andrè Stache, mehr als dreißig Wanderbegeisterte am Morgen des diesjährigen Reformationstages auf dem Fliegerhorst in Laage. Wohl wissend, dass Menschen besonders in unserer jetzigen Zeit viel mehr benötigen, was unser Leben positiv beeinflusst und unsere Gesellschaft zusammenhält, schickte der 60-jährige die motivierte Gruppe auf eine fast dreistündige Wanderung um den Fliegerhorst. Bunte Bäume, Sträucher und glänzende Früchte sowie der bedeckte Himmel machten die Wanderung am Reformationstag, der in Mecklenburg-Vorpommern ein Feiertag ist, zu einem besonderen Erlebnis.
Während gute Gespräche nicht Wenige begleiteten, nutzten einige die Gelegenheit, um unter knorrigen Eichen und in typischen mecklenburgischen Dörfern schweigend die Zeit für sich zu genießen.

Teilnehmer der Wanderung am Reformationstag in Laage. Foto: Heike Knabe

Nach einigen Stunden Fußmarsch erreichten die Pilger ihren Ausgangspunkt, wo ein deftiger Kartoffeleintopf wartete. Außerdem luden Kaffee, Kuchen und Tee sowie etliche Leckereien, die die Pilger selbst zubereitet hatten, zum Verzehren ein.        Und in echter Männermanier, bei einer Flasche Bier, philosophierten die Herren der Schöpfung und waren sich einig, eine Wanderung durch das alte Mecklenburg sollte man viel öfter zelebrieren. Denn dann gilt es, langsam zu sein und dem Weg zu folgen und nicht andauernd Entscheidungen treffen. Gemeinsames Wandern könnte folglich eine Strategie sein, in der heutigen, rastlosen Zeit seinen Weg zu finden. Und einer der Pilger brachte es auf den Punkt: „Mit der Verknüpfung aus Licht, den strahlenden Farben und tollen Fernsichten macht der Herbst achtsamen Menschen die Schöpfung besonders deutlich.“

André Stache, Militärseelsorgeassistent, Evangelisches Militärpfarramt Laage

12. OSPA Stadtlauf – die etwas andere Stadtführung

Stadtläufe haben in unserem Land eine erstaunliche Tradition. Sie leben vom besonderen Flair der ungewohnten Laufumgebung und geben den Gästen oftmals einen Teil der städtischen Historie preis.
Das ist in der Recknitzstadt Laage nicht anders. Und das alles können am 4. Adventssonntag Läuferinnen, Läufer und auch Walker erleben. Ohne den sonst üblichen Wettkampfdruck werden die Sportlerinnen und Sportler, unter Führung ortskundiger Ausdauersportler, Strecken von 3 km, 6 oder 10 Kilometern in kleinen Gruppen gemeinsam bewältigen. Auf eine Zeitnahme oder Wertung wird dabei völlig verzichtet. Alles im Sinne einer öffentlichen Trainingseinheit. Und nicht Wenige werden dem ländlichen Charme verfallen, wenn sie durch die Scheunenstraße, vorbei an der Stadtscheune mit ihrem Wasserturm oder die beeindruckende Evangelische Kirche laufen.

Stadtläufer vergangener Jahre. Foto: Ralf Sawacki

Und auch die imposanten Stadtvillen mit ihrem besonderen Flair, die Wohngebiete am Stadtrand oder die imposanten Sportanlagen werden die Ausdauersportler beeindruckend zurücklassen. Letztendlich hat Laage neben dem fast 150 Jahre altem Rathaus einiges zu bieten. Im vergangenen Jahr nutzten über einhundert Läuferinnen und Läufer sowie engagierte Walkerinnen und Walker diesen sportlichen Jahresabschluss vor dem großen „Futtern“ in der Weihnachtszeit. Im Anschluss an die sportliche Betätigung können sich dann alle Aktiven bei Kaffee, Tee, Kuchen und Obst stärken.
Aufgrund des besonderen und langjährigen Engagements der Ostseesparkasse darf sich jeder Teilnehmer über eine attraktive Medaille und eine Urkunde freuen. Den Abschluss bildet eine Läufertombola mit ansprechenden Preisen.
Jetzt gilt es, nur noch zu trainieren und dabei zu sein, am 21. Dezember 2025, um 10.00 Uhr! Start und Ziel des 12.OSPA-Stadtlaufes in Laage befinden sich direkt an der Recknitzsporthalle, an der B 108. Die Anmeldung ist ab 09.30 Uhr möglich.

SC Laage

Jugendvolleyballer des SC Laage in leuchtend grünen Shirts

Mit einem tollen Präsent überraschte die Gebietsdirektorin und Versicherungsfachwirtin der DEVK, Andrea Hecker, die Volleyballjugend des SC Laage. Nach dem Vereinstraining überreichte sie hochwertige Wettkampfshirts an die männliche Volleyballjugend des Clubs. Der Vollständigkeit halber muss aber erwähnt werden, dass die jungen Damen schon vor der Sommerpause eingekleidet wurden. Für den SC Laage ist es ein wichtiger Fakt, dass mit der Bereitstellung dieser Shirts die Vereinskasse nicht belastet wird. Deshalb bedankt sich der Sportclub Laage bei Frau Hecker außerordentlich.

Das Foto zeigt Laager Volleyballjugend in ihren neuen Shirts sowie Andrea Hecker und André Stache (2.Vorsitzender SC Laage) .Foto: Ronny Behn

Besonders in der aktuellen Zeit, die von Unsicherheit und Zukunftsängsten geprägt ist, ist es einfach toll, dass sich Menschen und Institutionen aufmachen und die ehrenamtliche Arbeit und damit den Vereinssport unter die Arme greifen.
Es braucht Einrichtungen und Unternehmen, die Vereine sponsern. Dabei ist es unwichtig, ob es mit finanziellen oder mit anderen Mitteln erfolgt. Das erklärte Ziel des Sportclubs Laage, Sport auf hohem Niveau zu präsentieren, wird durch die Gebietsdirektorin der DEVK, Andrea Hecker, untermauert. Für dieses Engagement bedankt sich der Vorstand des SC Laage!

SC Laage

Ferienfreizeit begeistert Mädchen und Jungen

Ohne das Ehrenamt läuft nichts

Mit dem Obergefreiten Jan Menge konnten die Verantwortlichen des Sportclubs Laage in der zurückliegenden Ferienfreizeit auf einen äußerst engagierten Mitstreiter bauen. Mit breitem, angeeignetem Wissen und absolut engagiert beeindruckte der 45-jährige Zeitsoldat, der seinen Dienst in der Flugabwehrraketengruppe 21 leistet, nicht nur die Sportlerinnen und Sportler. Zielorientiert arbeitete er überwiegend mit den jüngsten Trainingsteilnehmern und überzeugte mit vielen Ideen und Empathie. Sportlich betrachtet, avancierten in kürzester Zeit die „Biathlon-Wettkämpfe“ und auch der tägliche Kampf um den Basketball-König zu den Favoriten. Aber auch die Ball- und Staffelspiele sowie unzählige Steigerungsläufe verlangten von jedem Kind alles ab.

Die Teilnehmer der Herbst-Ferienfreizeit in Laage. Foto: Ronny Behn

Dabei wurde um jeden Meter gekämpft und jedem Ball wurde hinterhergejagt, sodass die Verantwortlichen voller Stolz resümieren konnten: „Ziel erreicht!“ Nach den sportlichen Tagen waren glückliche Kinderaugen der Dank an die Organisatoren. Der Mitarbeiter des Kreissportbundes Landkreis Rostock, Ronny Behn, der die Freizeit vollumfänglich mit begleitet hatte, erklärte am Ende: „Immerhin 25 Mädchen und Jungen aus Güstrow, Teterow, Laage, den umliegenden Ortschaften und aus Rostock waren die Teilnehmer der diesjährigen Herbstferienfreizeit des SC Laage. Hoch motiviert, stellten sich die 5- bis 16-jährigen die an sie gestellten Forderungen und alle gaben ihr Bestes. Immer wieder konnten die jungen Sportlerinnen und Sportler in den spielerischen Wettkämpfen ihre Grenzen ausloten, um über sich hinauszuwachsen. Zusammengefasst muss allerdings erwähnt werden, dass eine solch arbeitsintensive Aktion nur durch das ehrenamtliche Engagement des Obergefreiten Jan Menge und durch André Stache, der seinen Dienst als Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt auf dem Fliegerhorst in Laage nachgeht, möglich ist.

SC Laage

Sportabzeichen erkämpft – Reservisten mittendrin und dabei

Mit vielen tollen Leistungen überraschten mehr als 30 Sportabzeichen-Absolventen die Prüfer an den unterschiedlichsten Station auf der Recknitzkampfbahn und in der Sporthalle der Stadt Laage. Erfreulicherweise konnten auch an diesem Tag die Sportlerinnen und Sportler des SC Laage auf aktive Soldaten und Reservisten der Reservistenkameradschaft, Fliegerhorst Laage, bauen.
Nun schon traditionell unterstützten die Männer nicht nur bei der Abnahme der Disziplinen der Leichtathletik und des Basis Fitness Testes (BFT) der Bundeswehr, sondern stellten sich auch selbst den Anforderungen. Es galt, den Schlagball zu werfen, den  Medizinball zu schleudern, Sprint- und Dauerlauf wurden geprüft und durch besagte abnahmeberechtigte Kampfrichter abgenommen.

Der Start des 800 Meter Laufes der Kinder. Foto: Anna Rebekka Kühl

Im Anschluss wurden die Ergebnisse natürlich registriert, um am Ende des Jahres die begehrte Auszeichnung zu erhalten. Auf die Frage nach dem Sportabzeichen, bezogen auf die zu erbringenden Leistungen und dessen Bedeutung, erklärte der Laager Lauftrainer und 1.Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage, André Stache: „Neben dem Nachweis der Schwimmfertigkeit orientieren sich die zu erbringenden Leistungen an den motorischen Grundfähigkeiten, die vom Geschlecht und dem Lebensalter abhängig sind. Zudem ist das DSA ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland mit Ordenscharakter und wird an Männer und Frauen verliehen, die in einem Kalenderjahr (01.01.- 31.12.) die Leistungsanforderungen erfüllt haben. Pro Kalenderjahr kann es einmal erworben und beurkundet werden.“ An diesem Tag bewältigten immerhin 36 interessierte Prüflinge die erforderlichen Disziplinen und erlebten einen tollen, sportlichen Tag auf der altehrwürdigen Recknitzkampfbahn in Laage. Ein besonderer Dank gilt abschließend den Soldaten und Reservisten. Mit ihrer Einstellung machten sie den sportlichen Tag für nicht wenige zu einem Erlebnis.

ast

Laager Mädchen durch Sportjugend M-V geehrt

Im Zuge der Beiratstagung der Sportjugend Mecklenburg-Vorpommern wurden engagierte Mädchen des Sportclubs Laage in der Sportschule Warnemünde mit dem Jugendpreis der Sportjugend ausgezeichnet.
In seiner Lautatio erklärte der 2.Vorsitzende des Sportclubs Laage, André Stache, den zahlreichen Gästen: “Völlig uneigennützig engagieren sich seit einigen Jahren Phoebe, Emi, Lara, Annabell, Jessie und Florentine bei der Organisation und Umsetzung von Veranstaltungen, die immer ein caritatives Ziel verfolgen. Zu diesen Veranstaltungen zählten der Tag der Bundeswehr in Neubrandenburg, die Familientage des Kinder- und Jugendhospizes Greifswald e.V. und des Taktischen Luftwaffengeschwaders in Laage, die Adventsmärkte auf dem Fliegerhorst und der Ostermarkt in der Stadt Laage.

Phoebe, Jessie, Florentine, Annabell, Emi und Lara nach der Ehrung. Foto: André Stache

Dabei haben die 13- bis 17-jährigen viele Stunden ihrer Freizeit dem Allgemeinwohl zur Verfügung gestellt und immer durch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Engagement überzeugt.      Trotz ihrer Jugend sind die Schülerinnen echte Vorbilder ihrer Generation, die in unserer denkbar schwierigen Zeit mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit für ein Stück Heimat gesorgt haben. Durch ihre Aktivitäten konnten z.B. das Kinder- und Jugendhospiz Greifswald e.V., der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, die Tierrettung Güstrow, der Motorsportclub „Am Echoberg“ Tessin, der Kreis-Anglerverband Landkreis Rostock und die großen Laager Sportvereine profitieren.
Der Vorstand des Sportclubs Laage beglückwünscht die Sportlerinnen zu dieser ganz besonderen Ehrung.
Anzumerken bleibt, dass der Vorstand der Sportjugend M-V den Jugendpreis an Einzelpersonen bis zum vollendeten 26. Lebensjahr für engagierte Tätigkeit im Kinder- und Jugendsport, für die Mitarbeit in Projekten und Jugendleitungen im Rahmen jugendverbandlicher Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern verleihen kann. Antragsberechtigt sind die Kreis- und Stadtsportjugenden, die Fachverbandsjugenden und die Mitglieder des Sportjugend-Vorstandes.

ast

Flutlicht-Paarlauf geht in die 2.Runde

Ohne den viel zu früh verstorbenen, ehemaligen Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, würde es die hochmoderne Flutlichtanlage auf der altehrwürdigen Recknitzkampfbahn nicht geben. Seiner sprichwörtlichen Ausdauer und seiner Einstellung zum Sport ist es zu verdanken, dass die Sportlerinnen und Sportler auch in den Herbst- und Wintermonaten im Stadion Sport treiben können.

Das Siegerpaar des Premieren-Flutlichtpaarlaufes. Foto: Ralf Sawacki

Am 4. Dezember, um 17.00 Uhr, werden die Organisatoren der Laager Laufgruppe zum 2.Mal den „Holger Anders Flutlicht-Paarlauf“ auf der dann vom Flutlicht hell erleuchteten Recknitzkampfbahn zelebrieren. Dabei ist der Wertungsmodus denkbar einfach: Jedes Paar versucht, abwechselnd innerhalb der vorgegebenen 30 Minuten, so viele Runden wie möglich auf der Bahn zu laufen. Sieger ist nach dem Schlusspfiff das Team, welches nach dieser Zeit die meisten Meter zurückgelegt hat. Von jedem Team ist immer nur ein Läufer auf der Bahn. Gewertet werden unterschiedliche Altersklassen und Geschlechterpaare. Geplant sind nach derzeitigem Stand zwei Durchgänge. Der 1.Start wird um 17.30 Uhr erfolgen. Der zweite Start um 18.15 Uhr. Den Wanderpokal für das Läuferpaar mit den meisten gelaufenen Metern erkämpften sich im vergangenen Jahr Steffen Schirmer und Ole Reinholdt mit 9469 gelaufenen Metern.
Die Anmeldung für den 2. „Holger Anders Flutlicht-Paarlauf“ kann auch am Wettkampftag vor Ort erfolgen, wobei eine vorab Anmeldung unter: my. raceresult durchaus sinnvoll ist. Für die Versorgung ist an diesem Abend gesorgt.

ast

Landesmeisterschaften im Straßenlauf – 12 x Edelmetall für den SC Laage

Im Zuge des 24.Sebastian Fredrich Gedenklaufes fanden die diesjährigen Landesmeisterschaften im Straßenlauf in Lubmin – ganz im Osten von Mecklenburg-Vorpommern –  statt. Die Wettkampfstrecke führte bei sehr schwierigen Bedingungen über einen 2,5 Kilometer langen, exakt vermessenen Rundkurs auf befestigten und unbefestigten Straßen und der Strandpromenade. Bei kaltem und kantigen Wind versuchten die Gastgeber von der HSG Uni Greifswald bestmögliche Bedingungen für die Ausdauersportler zu schaffen und somit die Grundlagen für spannende Wettkämpfe zu legen. Und tolle Leistungen spiegeln das am Ende auch wider.  Der Sportclub Laage hatte an diesem Tag, trotz einiger krankheitsbedingter Ausfälle, immerhin 64 Läuferinnen und Läufer an den Start gebracht und durfte am Ende sehr zufrieden die Heimreise antreten.
Im 5 km Lauf spurtete Paola Paeschke mit einer Zeit von 22:54 Minuten zur Bronzemedaille in der Klasse der 14-jährigen Mädchen. In der Klasse der über 70-jährigen Männer gelang das auch Heinrich Wiechert nach 25,50 Minuten. Ebenfalls sehr stark sind die Landesmeisterschaftsmedaillen über die 10 km Distanz. Hierbei ragen besonders die Landesmeistertitel der 53-jährigen Tatjana Marinova (45,47 Min) und der 16-jährigen Florentine Ostertag (49,32 min), in der Klasse der unter 18-jährigen Frauen, heraus. Vize-Landesmeister und damit Silbermedaillengewinner wurden die 16-jährige Lara Piepke (53,34 min), die 19-jährige Juliane Göllnitz (45,30 min) sowie Lennox Raith (42,33 min) in der Klasse der unter 18-jährigen.

Medaillengewinner kurz vor der Rückreise. Foto: Stache

Bronzemedaillen gab es für Antonia Wins (57,01 min) in der Klasse der unter 18-jährigen jungen Frauen, Maria Drägert (50,51 min) in der Klasse der unter 20-jährigen, Lena Pommerehne (45,49 min) in der Hauptklasse der Frauen, Benjamin Menge (43,48 min) in der Klasse der unter 18-jährigen und dem 60-jährigen Dauerbrenner des SC Laage, Bernd Jänike (44,14 min) Im Rahmenprogramm fand traditionell auch ein Schülerlauf über 2,5 Kilometer statt, dessen Ergebnisse in den Nachwuchslaufcup einfließen. Besonders die Medaillen, aber  auch weitere 24 Top Ten Platzierungen in den unterschiedlichen Altersklassen spiegeln den Trainingsfleiß und die Anstrengungsbereitschaft aller Laager Ausdauersportler wider. Entsprechend gut war die Stimmung auf der Rückreise im Reisebus des Unternehmens Rux-Reisen. Sachliche Reflektionen und gute Gespräche begleiteten alle bis nach Laage und am Ende bleibt festzuhalten, dass sich das zum Teil sehr harte Training der zurückliegenden Wochen absolut ausgezahlt hat. Gute Ergebnisse bekommt keiner geschenkt und besonders im Ausdauersport begründet sich Erfolg auf harte Arbeit.

ast

Tour de Tirol – Laager Läuferin rockt die Berge

Eine gute Stunde von Innsbruck, Salzburg und München entfernt, liegt das Kaisergebirge im Osten des Bundeslandes Tirol. Zwischen St. Johann i. T. und Kufstein erstreckt sich grob verortet das Massiv des Wilden Kaisers, an dessen Sonnenseite die vier Kaiserortschaften Ellmau, Going, Scheffau und Söll gelegen sind. Für Lauf- und Wanderfreunde ist diese Region das Ziel sportlicher Ambitionen – und für Mecklenburger erst recht! Die Tour de Tirol ist ein Etappenlauf über insgesamt 75 km, der seit 2006 an drei aufeinanderfolgenden Tagen in Söll am Wilden Kaiser, in Österreich, stattfindet. Auf der besagten Gesamtstrecke von 75 km galt es zudem auch 3.500 Höhenmeter zu überwinden.
Nach vielen guten Erfahrungen startete auch in diesem Jahr eine Abordnung des Sportclubs Laage über die beeindruckenden Gipfel. Martin Genkel, Ronny und Petra Behn, Ole Reinholdt, Kathleen Maag, Jens Beu sowie Juliane und ihr Vater Olaf Göllnitz hatten sich seit Monaten akribisch vorbereitet und wussten was auf sie zukommt.

Juliane mit einem Lächeln im Ziel. Foto: Petra Behn

Der Laufklassiker geht in, um und vor allem hoch über Söll. Der Söller 10er, Kaisermarathon, Pölventrail und der Kinderlauf bieten abwechslungsreiche Lauf-Events für Bergläufer und sich gern quälende Ausdauersportler. Unter diesen befanden sich auch die besagten Ausdauersportler des SC Laage. Auf den unterschiedlichen Distanzen konnten die Recknitzstädter gut agieren und sich und ihre persönlichen Erfolge feiern. Herauszuheben ist jedoch die Leistung der 19-jährigen Juliane Göllnitz. Die Studentin für Bauwesen rockte ein ganzes Wochenende die Tiroler Berge und machte die Wettkampfserie zu ihrem persönlichen Erfolgserlebnis. Den 10 km Lauf (1. Platz / 50;23,08 min), Kaisermarathon über 42 Kilometer (1.Platz / 6;43,45 h) und den Pölventraillauf über 23 Km (2. Platz / 3,33,22 h) beendete die Mecklenburgerin jeweils auf dem Podest, sodass sie in der Gesamtwertung in der Klasse der unter 20-jährigen jungen Frauen als Siegerin gefeiert werden konnte. Die Gesamtlaufzeit nach Abschluss der gelaufenen 75 Kilometer betrug am Ende für Juliane ganz starke 11;07,30 Stunden. Final steht natürlich die Gratulation an alle Finisher. Bei wechselhaften Bedingungen stürzten sich über 500 Ausdauersportlerinnen -und sportler auf die fordernde Strecke des Pölven Trails – immerhin 240 davon waren an allen drei Tagen am Start.

ast

Erfolgreicher Arbeitseinsatz in Krakau – ein Erlebnisbericht

Am zweiten Sonntag im September 2025 startete das 10-köpfige Team des Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ aus Laage seinen Arbeitseinsatz in das 840 Km entfernte Krakau. Das Team hatte den Auftrag im Rahmen der Unterstützungsleistung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. einen Kriegsgräbereinsatz mit Soldaten und Reservisten in Polen durchzuführen. Die Bundeswehr erfüllt seit Jahren die ihr von der Bundesregierung übertragene humanitäre Verpflichtung zur Pflege deutscher Soldatengräber. Auf dem Zentralfriedhof befindet sich unter anderem der deutsche Militärfriedhof. Hier haben 4.000 Deutsche Soldaten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die Kriegsgräberstätte wurde im Oktober 1993 eingeweiht. Nach mehr als 30 Jahren haben sich auf dem 2200 m² großen Flurstück tiefe Mulden und Absenkungen gebildet, der Rasen war verfilzt und die Namenstafeln korrodiert. Am Montagmorgen begann der Tag mit einer Einweisung vor Ort am Militärfriedhof in Krakau. Frau und Herr Franke begrüßten das Team vor Ort und es gab eine intensive Begehung, um die dort anfallenden Arbeiten zu besprechen. Das hochmotivierte Team aus Laage begann unverzüglich mit den anfallenden Arbeiten.

Das Team in Krakau. Foto: Weichmann

Am ersten Tag konnten die Kameraden aus Laage die ersten 10 Tonnen auf die Fläche verteilen, um die Unebenheiten auf der 2200 m² großen Fläche auszugleichen. Die Starkregenereignisse der kommenden Tage erschwerten die Arbeitsbedingungen erheblich. Sodass der zur Verfügung stehende Radlader nur begrenzt genutzt werden konnte. Schließlich wurde der Mutterboden mittels Schubkarren auf der Fläche verteilt. Trotz der Umstände ging es gut voran. Am Freitagvormittag wurden alle Arbeiten erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des Einsatzes wurde eine beeindruckende Menge von 75 Tonnen Mutterboden auf die Fläche aufgebracht. Eine körperlich anspruchsvolle Aufgabe, die die Kameraden aus Laage mit Bravour bewältigten. Der Einsatz fand seinen feierlichen Abschluss in einer Kranzniederlegung, die von Vertretern des Generalkonsulats in Krakau begleitet wurde. Dieser symbolische Akt unterstreicht die Bedeutung der Arbeit und den Respekt vor den Verdiensten derjenigen, die an diesem Ort ruhen. Ein herzlicher Dank gilt der ortsansässigen Friedhofsverwaltung für ihre großartige Unterstützung, einschließlich der Bereitstellung geeigneter Geräte und ausreichendem Mutterboden.

Hauptfeldwebel Weichmann, Kommandoführer

Eurawasser Nord GmbH festigt Partnerschaft mit dem SC Laage

Zu Vertragsgesprächen zum derzeitig bestehenden  Sponsorenvertrag hatte der Technische Geschäftsführer des Unternehmens EURAWASSER Nord GmbH, Herr Andreas Russ, den 2.Vorsitzenden und Verantwortlichen für die Sponsorenarbeit des Sportclubs Laage, André Stache, in die Räume des Unternehmens nach Bützow gebeten und sich in diesem Zusammenhang sehr wohlwollend über die bisherige Zusammenarbeit geäußert.
Seit 17Jahren, und damit seit Bestehen des Sportclubs Laage, ist das Unternehmen EURAWASSER der Hauptsponsor des SC Laage.
Und daran wird sich auch perspektivisch nichts ändern, denn beide Partner verlängerten ihre Sponsorenvereinbarung um ein weiteres Jahr. Für die mehr als 260 Clubsportler ist diese Partnerschaft ein Beweis und auch Anerkennung für ihre gute Arbeit. Besonders der Kinder- und Jugendsport wird durch das Engagement des Unternehmens EURAWASSER und auch der vielen großzügigen Freunde und Förderer des Clubs getragen. Ferienfreizeiten, Trainingslager und Vereinssportfeste wären ohne Sponsoren kaum realisierbar und das ist den Verantwortlichen des SC Laage völlig bewusst.

Das Foto zeigt André Stache (li.) und Herrn Andreas Russ nach dem Gespräch. Foto: Karina Schmidt

Das Unternehmen EURAWASSER ist in unserer Region sehr präsent und die Sportlerinnen und Sportler können sich mit dem Unternehmen sehr gut identifizieren, denn im flächenmäßig größten Versorgungsgebiet in unserem Bundesland sorgt die EURAWASSER Nord GmbH als Betriebsführer für den Wasserversorgungs- und Abwasserzweckverband Güstrow-Bützow-Sternberg (WAZ) für eine langfristig sichere Wasseraufbereitung und Abwasserentsorgung im ländlichen Raum.

SC Laage

Berlin Marathon – mein Erlebnisbericht

Nun war es endlich soweit, am 21.09.2025 startete der 51. BMW-Berlin-Marathon, und vom Sportclub Laage durften der Routinier Bernd Jänike, bereits zum 18. Mal und ich – dank eines glücklichen Losverfahrens – ebenfalls dabei und eine von 55.000 Läufern sein. Damit hatte ich Ende 2024 bei der Bewerbung nicht wirklich gerechnet und diesen Lauf eher für meinen Laufkalender 2026 eingeplant. Aber wie der Zufall es eben wollte…
Nach etlichen Trainingskilometern, Wettkampfstrecken und langen Vorbereitungsläufen ging es schließlich nach Berlin. Im Vorfeld hatte mich Bernd zum Fototermin um 08:15 Uhr am Reichstag eingeladen. Eine Stunde später startete er auf die Laufstrecke, und um 10:10 Uhr durfte ich, mit Blick auf die Siegessäule, ebenfalls loslaufen.

Das Foto vor dem Reichstag – eine gute Tradition. Foto: privat

Das Wetter meinte es gut mit uns – die Temperaturen von über 20 Grad waren allerdings eine echte Herausforderung. Kilometer 10 bis 30 wurden zum Kampf zwischen Körper und Geist. Ab Kilometer 30 war Aufgeben keine Option mehr. Je näher ich dem Brandenburger Tor und dem Ziel kam, desto lauter wurden die Massen am Straßenrand. Der Moment, als das Brandenburger Tor in Sichtweite kam, war sehr emotional – Gänsehaut pur. Es war Wahnsinn, den Lauf nach 5:30:46 h bis hierher geschafft zu haben – ein unvergesslicher Augenblick. Der 60-jährige Bernd, für den der Berlin-Marathon mittlerweile eine Pflichtveranstaltung geworden ist, erreichte das Ziel bereits nach 4:08:40 h. Die im Ziel überreichte Medaille mit dem Motiv vom Brandenburger Tor rundete dieses Mega-Event ab. Für Bernd stand schon im Ziel fest, dass er auch in den nächsten Jahren wieder an den Start gehen wird und nach ein paar erholsamen Tagen ist eine Wiederholung dieses Marathons auch für mich nicht mehr ausgeschlossen.

Sandra Piepke

18.Baaber Heidelauf mit Start und Ziel im Stadion

Der Baaber Heidelauf ist als Wertungslauf im Landeslaufcup für die Kinder und Erwachsenen eine feste Institution im Laufkalender. Und auch in diesem Jahr machten sich fast dreißig Läuferinnen und Läufer auf Deutschlands größte Insel, um wichtige und wertvolle Cuppunkte zu sammeln. Nach dem üblichen Anmeldeprozedere starteten die 2 km-Läufer im Stadion, liefen einmal bis zum Wende-/Verpflegungspunkt in der Baaber Heide und wieder zurück in das Stadion. Und auch die 6 und 10 km-Läufer begannen wie die 2 km-Läufer, liefen dann jedoch am Wendepunkt auf die abwechslungsreiche 4 km-Runde durch die Baaber Heide. Die 6 km-Läufer liefen die Runde einmal, die 10 km-Läufer zweimal und kehrten dann in das Stadion zurück.

Die erfolgreichen Frauen der W 45. Foto: SC Laage

Die 15 km-Läufer absolvierten zunächst 2 ganze und eine dreiviertel Runde im Stadion und folgten dann den übrigen Läufern in den Wald. Die genannte Runde war dann dreimal zu absolvieren, ehe es zurück ins Stadion ging. Dort erfolgten auch die Siegerehrungen durch die rührigen Gastgeber des Laufteams Rügen. Und der SC Laage hatte am zurückliegenden Wochenende einiges zu bejubeln. Allen voran der 3.Rang in der Gesamtwertung der Frauen über 15 Kilometer durch Tatjana Marinova (1;12,49 h). Außerdem beeindruckte der 3-fach Sieg der Laager Frauen in der W 45 auf dieser Distanz durch Anna Rebekka Kühl (1;26,31 h), Sandra Piepke (1;36,51 h) und Anita Piwko (1;36,53 h). Der Doppelsieg von Jasmin Malachowski (8;04 min) und Paola Paeschke (8;05 min) im 2 Kilometer langen Schülerlauf ist ebenfalls unbedingt erwähnenswert. Insgesamt sind 14 Podestplätze ein beeindruckendes Teamergebnis zeigen das starke Niveau des Laager Laufsports.

Ast

19. Ostsee- Staffelmarathon – SC Laage mischt gut mit

Der Herbst hatte sich mit spätsommerlichen Bedingungen  angekündigt und 55 Teams  starteten beim  19. Ostsee- Staffelmarathon auf dem Darss. Traditionell hatte auch die Laufgruppe des Sportclubs Laage Mannschaften gemeldet und diese konnten im Feld und den unterschiedlichsten Wertungen gut mitmischen. Auf der Festwiese galt das übliche Prozedere und die notwendigen Anmeldemodalitäten erinnerten an viele zurückliegende Veranstaltungen. Nach dem Aufbau der Vereinszelte und einer knackigen Einweisung ging es zum Start. Und ab dort hatte jeder Aktive die gleichen Strapazen zu bewältigen.  Alle überquerten die Veranstaltungswiese in Dierhagen – Neuhaus. Anschließend verlief der Kurs nach einem kurzen Waldabschnitt direkt zum Ostseestrand. Nach der für alle Athletinnen und Athleten  beschwerlichen Strandpassage ging es auf einen Radwanderweg weiter bis zum großen Ribnitzer Moor. Die Moordurchquerung geleitete die Ausdauersportler direkt in den Waldabschnitt hinein, der zurück zur Wechselzone auf die Festwiese führte.

Die erfolgreiche Laager Laufjugend nach der Veranstaltung. Foto: André Stache

Herausragend war die Anstrengungsbereitschaft und der Wille zum Erfolg. Keine und Keiner der Laager Laufgruppe ließ sich hängen und wirklich ALLE kämpften um Meter und Sekunden. Immerhin zwei Laager Mannschaften konnten sich in ihren Wertungen auf das Podest platzieren und alle Aktiven waren mächtig stolz. Während die Jugendlichen im Ziel auf den 3.Platz ihrer Wertung, nach 3;43,09 Stunden, einliefen und damit durchaus zufrieden sein können, lief die zuverlässige Damenfraktion nach 4; 26,19 Stunden auf den undankbaren 4.Platz ins Ziel. Die Kinder der Laager Laufgruppe – alle zwischen 7 und 12 Jahre alt – erkämpften sich in ihrer Wertung den 3.Rang nach 4;29,22.
Nach sehr ordentlichen 3; 44,16 Stunden  spurtete das Männerteam ins Ziel und landete auf 7.Platz in der Vereinswertung.  Pro Team durften sich maximal acht Läuferinnen und Läufer die 42,195 Kilometer Distanz teilen. Am Ende waren alle geschafft und zufrieden. Durch diese gemeinsamen Erlebnisse wurde wieder einmal der Teamgeist, die  Motivation und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.
Als Fazit bleibt, dass die tolle Stimmung, gepaart mit der wunderschönen Naturlaufstrecke und der einmaligen Atmosphäre aus dem Staffellauf, auch in diesem Jahr ein echtes Erlebnis machte . Die vollständige Ergebnisliste findet man unter: www.tollense-timing.de.

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Familien für die kommende Zeit gerüstet

In der Abschlussrunde der zurückliegenden Familienrüstzeit bemerkte ein Teilnehmer ganz freimütig:“Ein ganzes Wochenende mit Familien und Menschen zu verbringen, die fast schon gute Freunde geworden sind, ist etwas Besonderes.“
Bei bestem Spätsommer-Wetter waren fast vierzig motivierte Menschen aus den Bundeswehrstandorten Laage, Bad Sülze, Rostock und Selz der Einladung des Evangelischen Militärpfarramtes Laage gefolgt und genossen die Zeit im Haus Kranich und am Strand auf der Insel Usedom in vollen Zügen. Neben der Themenarbeit wurden natürlich Andachten gefeiert, gemeinsame Spaziergänge und Sporteinheiten durchgeführt und ein deftiger Grillabend zelebriert. Der Höhepunkt war für nicht wenige der Morgenimpuls, direkt an der vom Wind brausenden Ostsee.

Andacht am Meer. Ein echtes Erlebnis. Foto: B.Weichmann

Und auch die Kinder kamen nicht zu kurz. Spiel- und Bastelaktionen im Haus und natürlich ein zünftiges Bo-Go-Turnier (Eine Mischung aus Boggia und Golf), mit Siegern und Verlierern, ließen keine Wünsche offen. Alle Teilnehmer waren am Ende zufrieden und zum Teil vom kalten Wind gezeichnet, aber selbstverständlich auch gestärkt für die kommende Zeit. Der Tenor am Ende der Veranstaltung war eindeutig. „Wie schade, dass die schöne Zeit so schnell vergangen ist.“ Der Dank der Rüstzeitgemeinde an das gastgebende Haus Kranich soll nicht unerwähnt bleiben. Das Team des Hauses hatte für optimale Bedingungen gesorgt, sodass die Veranstaltung ein ganz tolles Erlebnis wurde.

André Stache,
Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Es ist wieder soweit – Landesmeisterschaften im Crosslauf im Laager Stadtwald

Crossläufe bilden seit vielen Jahren den Abschluss der Leichtathletik-Saison im Spätherbst. Gegenüber dem Straßenlauf oder den Bahnläufen ist das Laufen durch das profilierte Gelände, im Laager Stadtwald, absolut anspruchsvoll. Die jährlich vom Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern angebotenen Landesmeisterschaften im Crosslauf werden in diesem Jahr, am 01. November 2025, im Laager Stadtwald durchgeführt. Von 09.30 Uhr bis in den späten Nachmittag werden Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen ihre Besten ermitteln und getrennt nach Geschlechtern um Titel und Medaillen kämpfen.

Das Foto zeigt Aktive auf der Laager Crossstrecke. Foto: Ralf Sawacki

Die anspruchsvolle Wettkampfstrecke, mit leichten Steigungen, ist etwa 300 Meter von der Anmeldung, in der Recknitzsporthalle, entfernt. Der Rundkurs ist 1200 Meter lang und teilt sich in zwei Runden. Die kleinere der Runden ist 500 Meter lang und beinhaltet Start und Ziel. Der 1.Vorsitzende des SC Laage, Stefan Grobbecker, erklärte: „Die Absprachen mit der Stadt Laage, der Laager Polizeistation, dem örtlichen Förster und auch dem Caterer sind abgeschlossen und die Wettkampfstrecke ist durch die Vereinsmitglieder in einem Zustand gebracht worden, der spannende Wettkämpfe erwarten lässt. Wir freuen uns auf jeden Fall auf die Läufe.“
Startberechtigt für die Landesmeisterschaften sind Sportlerinnen und Sportler ab AK 8 aus Mecklenburg-Vorpommern. Ab AK 12 allerdings nur mit gültigem Startpass des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern. Die Wettbewerbe werden traditionell auch für den Laufcup und den Nachwuchslaufcup gewertet. Vor Ort wird sich das Organisationsbüro in der Laager Recknitzsporthalle befinden, wo auch die Umkleideräume und Duschen ihren Platz haben. Hier wird auch die Versorgung stattfinden, und auch die Siegerehrungen werden in der Recknitzsporthalle vollzogen. Die Anmeldung ist schon jetzt über das Meldeportal: www.tollense-timing.de möglich.

SC Laage