Ein Offizier, Unteroffiziere und Mannschaftsdienstgrade, allesamt Angehörige der Flugabwehrraketengruppe 24 aus Bad Sülze, waren der Einladung des Evangelischen Militärpfarramtes Laage gefolgt und erlebten eine Soldatenrüstzeit, die am Ende alle begeisterte. Eine intensive Themenarbeit zum Thema „Finanzen“, ein zünftiger Grillabend, morgendliche Läufe, emotionale Andachten und ausnahmslos gute Gespräche begeisterten die Uniformträger.
Militärpfarrer Johannes Richter (2 v.l.) im Dialog mit Teilnehmern. Foto: André Stache
Besonders die regionale Herkunft beeindruckte in vielen Gesprächen. Saarländer, Sachsen, Hamburger, Brandenburger, Mecklenburger und Menschen aus Vorpommern vereinte in den Gesprächen immer wieder das Gefühl, in einem tollen Land zu leben und dieses auch jederzeit verteidigen zu wollen. Die Teilnehmer selbst machten aus der durch die Truppe gewünschten Rüstzeit ein beeindruckendes und nach persönlichem Bekunden in der Abschlussrunde nachhaltiges Erlebnis. Ein besonderer Dank gilt dem Personal des Haus Kranich in Zinnowitz auf der Insel Usedom. Bei bestem Spätsommerwetter schafften die Frauen und Männer ein Zuhause auf Zeit und rundeten damit die Soldatenrüstzeit perfekt ab.
André Stache
Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage
Die Stadtlauf – Premiere in Laage, im Zuge des traditionellen Herbstmarktes ist absolut gelungen. Eingebettet in den Laager Herbstmarkt liefen am Sonntagvormittag über 87 Ausdauerbegeisterte Menschen auf den unterschiedlichsten Distanzen und 9 Team- und Vereinsstaffeln um Pokale und Medaillen durch die bestens abgesicherte Stadt. Neben den Einzelstrecken über 3,3 km, 6,6 km und 9,9 km und dem Kinderlauf über 1000 Meter avancierte ein Staffellauf für Firmen- und Vereinsmannschaften, dem sich besagte 9 Teams stellten, über 4 x 1650 Meter zum sportlichen Höhepunkt des Vormittags. Damit hat sich der gewaltige Organisationsaufwand am Ende gelohnt. Unterstützung hatte die Cheforganisatorin, Frau Kristin Herrmann, durch die Laufgruppe des Sportclubs Laage bekommen. Die Ausdauersportler unterstützten das Projekt in vollem Umfang, und machten den „Stadtlauf zum Herbstmarkt“ zu einem echten Höhepunkt. Sportlich erlebten die Einwohner der Stadt und deren Gäste Siege durch Paola Paeschke (14,10 min) und Max Werner (12,45 min) auf der 3,3 km Strecke. Im fast 7 Km langen Lauf siegte Marcel Raith (27,30 min) bei den Herren und Juliane Bengsch (29,53 min) bei den Frauen.
Die Sieger dees Laager Stadtlaufes mit ihren Pokalen. Foto: André Stache
Den Hauptlauf über 9,9 km konnte der Güstrower Swen Langschwager (40,24min) vor Fred Bauske (41,49 min) und Gerald Ullerich (43,14 min) bei den Herren für sich entscheiden. Das Frauenrennen beendete Tatjana Marinova (49,00 min) als Siegerin, vor Sophia Heuck (50,23 min) und Jule Stelter (53,54 min). Alle laufen aktiv für den SC Laage.
Sieger des Staffellaufes wurde das Mädchenteam des SC Laage (Jasmin Malachowski, Jessie Schumacher, Sophie Müller und Paola Paeschke) vor dem Team des Heizungs- und Sanitärvertriebes Michael Heuck (Sophia, Johanna und Michael Heuck) und den Männern des Traditionsfußballteams des SC Laage um Marcel Raith.
Unterstützt wurde die Veranstaltung durch Gewerbetreibende der Stadt Laage und den umliegenden Feuerwehrabteilungen. Zudem waren viele fleißige Hände engagiert aktiv. Allerdings wollten kritische Stimmen auch anmerken, dass es sehr schade war, dass die Kirchgemeine der Stadt, die die sportliche Aktion initiiert und eingefordert hatte, sich nicht in das sportliche und auch nicht in das organisatorische Geschehen eingebracht hat. Alle Ergebnisse findet man auf dem Portal der Zeitmessfirma unter: www.tollense-timing.de.
Zum 29. Mal ist der Neubrandenburger Staffelmarathon, rund um den Reitbahnsee, ausgetragen worden. Und wieder waren mehr als 35 Staffeln am Start, um für Punkte für die Vereinswertungen im Laufcup Mecklenburg-Vorpommern zu kämpfen.
Bei diesem Staffellauf teilen sich jeweils fünf Aktive eines Teams die klassische Distanz über 42,195 Kilometer. Die einzelnen Streckenabschnitte liegen zwischen 5,6 und 11,3 Kilometern. Die Wettkampfstrecke ist dabei für Aktive und Zuschauer sehr „staffelfreundlich“, denn alle Läuferinnen und Läufer können auf der 1420 Meter langen Runde mehrmals angefeuert werden, und immer wieder werden die Sportlerinnen und Sportler motiviert, alles zu geben.
Die Kinderstaffel stürmt ins Ziel. Foto: Jan Menge
Traditionell werden Punkte für die Mannschafts- und Teamwertung um den MV-Laufcup vergeben. Der Sportclub Laage konnte mit dem 3.Rang in der Männerwertung ( 2;43,32 h ), gelaufen von Hendrik Freundt, Steffen Schirmer ,Ole Reinholdt, Marcel Raith und Jens Beu absolut überzeugen. Der 2. Platz bei den Frauen (3,26,489 h) durch Kathleen Maag, Anna-Rebekka Kühl,Tatjana Marinova, Paula Pommerehne und Juliane Göllnitz untermauerte das noch mehr. Zudem gelang es der Jugendmannschaft, bei sehr guten äußeren Bedingungen, noch den 2.Platz nach 2;45,13 h, über 21,095 Km zu erkämpfen. Neben den vielen Punkten konnte auch die zum Teil noch sehr junge Halbmarathonstaffel im Nachwuchslaufcup beeindrucken. Nach 1;44,01 Stunde erreichten die Nachwuchsläufer das Ziel.
Nach einer langen Vakanz ist das Evangelische Militärpfarramt Laage wieder vollständig besetzt. Vor wenigen Tagen übernahm der 54-jährige Militärpfarrer Johannes Richter seinen Dienst auf dem Fliegerhorst und zeigte sich zunächst sehr beeindruckt. Sein Theologiestudium absolvierte der gebürtige Sachse, der in Thüringen aufgewachsen ist, von 1993 bis 2000 in Jena, Leipzig und Pietermaritzburg in Südafrika. Bei der Evangelischen Militärseelsorge ist Militärpfarrer Richter seit nun schon sechs Jahren. Besonders einprägsam war dabei sein dreimonatiger Auslandseinsatz im Kosovo im Herbst 2022. Auf seine Dienstzeit in Laage freut sich der Theologe sehr, denn bisher war sein persönlicher Kontakt zur Luftwaffe eher überschaubar.
Militärpfarrer Johannes Richter in der Kapelle des Laager Fliegerhorstes. Foto: André Stache
Erste Kontakte mit Soldaten und Zivilbediensteten, auch mit dem Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“, Herrn Oberst Gerd Schnell, haben ihn jedoch sehr neugierig gemacht. In den kommenden Wochen verlegt der Vater einer Tochter seinen Wohnsitz von Weimar nach Laage. Sein Wechsel aus Thüringen nach Mecklenburg empfindet der Theologe als spannend, denn trotz seiner Alpenüberquerung zu Fuß im vergangenen Jahr mag er die Küste und das weite Land. Neben dem Pilgern zählen Fremdsprachen und das Segeln, was er nach eigenem Bekunden nur bedingt beherrscht, zu seinen Hobbys. In seiner Funktion als Seelsorger ist Militärpfarrer Johannes Richter verantwortlich für mehr als 5000 Soldaten, Zivilbedienstete und deren Familien an den Standorten Bad Sülze, Cölpin, Laage, Neubrandenburg, Rechlin und Sanitz.
André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage
Der Leiter des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, Militärpfarrer Johannes Richter, konnte vor wenigen Tagen den Pressesprecher für den Bereich der Evangelischen Militärseelsorge, Herrn Walter Linkmann, auf dem Fliegerhorst in Laage begrüßen. Das Evangelische Kirchenamt für die Bundeswehr, mit Sitz in Berlin, ist die zentrale Verwaltungsbehörde der Evangelischen Militärseelsorge. Als Pressesprecher informierte sich der 63-jährige Walter Linkmann über die Arbeit des Militärpfarramtes vor Ort und nutzte auch die Gelegenheit, den Fliegerhorst kennenzulernen. In seiner Funktion hat Walter Linkmann nicht nur die circa 50.000 Evangelischen Soldatinnen und Soldaten im Blick.
Militärpfarrer Richter und Walter Linkmann im Andachtsraum des Evangelischen Militärpfarramtes in Laage. Foto: A. Stache
Letztendlich gilt es, 109 Dienststellen und etwa 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu betreuen und ihnen fachlich zur Seite zu stehen. Im Fliegerhorst der Recknitzstadt Laage nutzte er die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit Soldatinnen und Soldaten und er zeigte sehr großes Interesse an den durch die Truppe zur Verfügung gestellten sakralen Bereichen. Dazu gehörten der Andachtsraum, der Platz der Stille, der Glockenturm und auch das Denkmal im Unterkunftsbereich des Fliegerhorstes.
André Stache,
Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage
Bei bestem Spätsommerwetter und einer Organisation, die wirklich keine Wünsche offenließ, starteten am Sonntagvormittag 146 Ausdauersportler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und Ostwestfalen. Im Zuge einer sportlichen Partnerschaft waren die „Lagenser“ der TG Lage von 1862, mit dem Fahrrad nach Laage gereist und schlossen ihre sportliche Woche mit der Teilnahme am Blocky Block Spendenlauf ab. Die Läuferinnen, Läufer und mehr als eine Handvoll Walker wollten nicht nur sportlich aktiv sein, sondern auch das caritative Ziel der Veranstaltung unterstützen. Neben dem Startgeld, das in vollem Umfang in die Stiftung fließt, wurden auch die Gelder des Kaffee-und Kuchenbasars gespendet. Alle anfallenden, administrativen Kosten hatte auch in diesem Jahr der SC Laage übernommen und so der Aktion seinen Stempel aufgedrückt. Selbst das schmackhafte Mittagessen wurde durch das Laager Catererehepaar Madeleine und Stefan Dachner kostenlos zur Verfügung gestellt. Natürlich wurde auch gelaufen. Mit dem Start auf der von der Laager Laufgruppe hervorragend vorbereiteten Laufstrecke zog die Läuferschar wie ein Lindwurm um die Sportanlagen der Stadt und feierte sich anschließend, mit der Teilnehmermedaille um den Hals, bei einem guten Mittagessen und einer opulenten Läufertombola, die zu großen Teilen von Freunden und Förderern des SC Laage zusammengestellt wurde.
André Stache, Stefan Grobbecker, Marlies Rachel und Patrizia Hentschel bei der Bekanntgabe der 1. Spendensumme. Foto: Ralf Sawacki
Erfreulicherweise erschienen neben den etablierten Ausdauersportlern auch zahlreiche Neugierige und zeigten so ihre Bereitschaft und natürlich auch das Interesse am Laufsport, was den Verantwortlichen der Laufgruppe nicht verborgen blieb.
Ein besonderes Erlebnis für viele Kinder war das mitlaufende Blocky Block Maskottchen der Block House-Restaurants. Der Pate des gleichnamigen Kinderhilfswerks war wieder mit viel Freude bei der Sache und erinnerte auch an den Sinn der sportlichen Aktion.
Denn es galt, etwas für die Kinder zu tun, die kein so unbeschwertes Leben führen. Nachdem die Spendensumme bekannt gegeben wurde, rundeten die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, und der Bürgermeister der Stadt Lage, Matthias Kalkreuter, diese auf, sodass 2.300,00 Euro dem Ambulanten Dienst Kinder- und Jugendhospiz Leuchtturm nach Greifswald übergeben werden können. Dafür bedankten sich die Schatzmeisterin des Fördervereins, Marlies Rachel, und Patrizia Hentschel als engagierte Familienbegleiterin, und erklärten ihrerseits: „Die Hauptaufgabe des Fördervereins ist es, die Finanzierung der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhospizarbeit im östlichen Mecklenburg-Vorpommern sicherzustellen. Dazu gehört die Akquise von Spenden, die Werbung von Mitgliedern, die Öffentlichkeitsarbeit und die Ansprache und Einbeziehung von Politik und Wirtschaft. Auch die Netzwerkarbeit und die Zusammenarbeit mit Ämtern und Behörden spielt eine nicht unerhebliche Rolle.“ Aber auch den geplanten Neubau des 1. stationären Kinder- und Jugendhospizes nahmen alle Anwesenden mit einem tosenden Applaus zur Kenntnis.
Nach einer fünftägigen Fahrradtour über mehr als 400 Kilometer, natürlich mit einigen Unterbrechungen, erreichten Ausdauersportler der TG Lage von 1862 ihren Zielort in Mecklenburg. In Laage wurden die Pedalritter mit einem Grillabend, organisiert durch den Vorstand des Sportclubs Laage und den Übungsleitern sowie deren Partnern, empfangen und gefeiert. Zugegen war auch die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Frau Christin Zimmermann.
Seit mehr als 15 Jahren gibt es die Sportfreundschaft zwischen der TG Lage von 1862 und dem Sportclub Laage. Nach Grußworten durch den 1.Vorsitzenden des SC Laage, Stefan Grobbecker, durch die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, und den Vereinsvorsitzenden der TG Lage, Jörg Winter, wurde es gemütlich und auch das toll angerichtete Grillbüfett wurde „gestürmt“.
Stefan Grobbecker, Christin Zimmermann und Jörg Winter (v.l.). Foto: André Stache
Begründet durch die langjährige Sportfreundschaft gab es selbstverständlich viel zu berichten und bis in den späten Abend halten die Geschichten und lautes Lachen durch die Breesener Straße. Anzumerken bleibt, dass die TG Lage von 1862 ein Mehrspartenverein mit derzeit über 1000 Mitgliedern und vielfältigen Sportangeboten ist. In der mit 35.000 Einwohnern zählenden Stadt Lage ist der Sportverein fest integriert und aus dem Leben der Gemeinde nicht mehr weg zu denken. Lage liegt ca. 9 km nordwestlich von Detmold, nahe des Teutoburger Waldes im Werretal in Ostwestfalen-Lippe. Ein herzlicher Dank gilt dem Laager Catererehepaar Madeleine und Stefan Dachner. Sie schafften die Rahmenbedingungen für den tollen Abend. Begründet wurde die sportliche Freundschaft durch Eckhard Schlüter. In den frühen 90-iger Jahren hatte er Kontakt nach Ostwestfalen gesucht und den Staffelstab zu Beginn der 2000-der Jahre an André Stache, dem Chef der Laager Laufgruppe, weitergegeben.
Das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ führt im Rahmen der Unterstützungsleistung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. einen Kriegsgräbereinsatz mit 10 Soldaten und Reservisten in Polen durch. Ort des Einsatzes ist die Kriegsgräberstätte in Krakau / Polen. Vor Ort werden die Männer einen Arbeitseinsatz auf dem örtlichen Soldatenfriedhof im Rahmen der Hilfeleistung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. absolvieren.
Die Verabschiedung des Teams vor dem Glockenturm des Fliegerhorstes ist nun schon eine gute Tradition. Foto: A. Stache
Der verantwortliche Projektunteroffizier, Stabsfeldwebel Matthias Schmidt, erklärte bei der Verabschiedung der motivierten Soldaten ganz deutlich: “Die Bundeswehr erfüllt seit Jahren die ihr von der Bundesregierung übertragene humanitäre Verpflichtung zur Pflege deutscher Soldatengräber.“ An der Unterstützung beteiligt sich seit vielen Jahren das Evangelische Militärpfarramt in Laage. Der zuständige Militärpfarrer des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, Johannes Richter, ließ es sich deshalb nicht nehmen und verabschiedete die Soldaten nicht nur mit guten Worten und einem Reisesegen. Mit vielen guten und gesunden sowie leckeren Sachen im Gepäck konnte Stabsfeldwebel Schmidt und sein Team die 8-tägige Reise antreten, schließlich müssen sich die Soldaten zu großen Teilen selbst versorgen.
André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage
Im Zuge einer Informationsveranstaltung erfuhren Reservisten aus ganz Mecklenburg-Vorpommern viel Interessantes zum Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. , der in diesem Jahr seinen 106. Geburtstag feiert. Der Volksbund in Mecklenburg und Vorpommern gehört zu den ältesten Gliederungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Deutschland. Bereits 1920 wurden in Mecklenburg die ersten Ortsverbände gegründet und 1926 der Landesverband Mecklenburg-Schwerin. Als Referent konnte der Bundeswehrbeauftragte des Volksbundes für die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und den Reservisten in Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, Oberstleutnant a. D. Rainer Grygiel, absolut glaubwürdig überzeugen.
Oberstleutnant a. D. Rainer Grygiel bei seinen Ausführungen. Foto: Heiko Krüger
Ein weiteres Ziel der Vortragsveranstaltung war die Zusammenstellung und Einweisung eines Arbeitskommandos für einen Arbeitseinsatz in Krakau (Polen). Im Herbst dieses Jahres werden Reservisten und aktive Soldaten des Taktischen Luftwaffengesvchwaders 73 „S nach Krakau reisen und tatkräftig die Arbeit des Volksbundes vor Ort unterstützen. Vor Ort werden die Männer, auch in diesem Jahr, einen Arbeitseinsatz auf dem örtlichen Soldatenfriedhof im Rahmen der Hilfeleistung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. absolvieren. Damit erfüllt die Bundeswehr seit Jahren die ihr von der Bundesregierung übertragene humanitäre Verpflichtung zur Pflege deutscher Soldatengräber. Anzumerken bleibt, dass die Veranstaltung in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt stattfand. Diesem und der Militärischen Führung des Verbandes gebührt für die herausragende Unterstützung der Arbeit der Reservistenkameradschaft ein besonderer Dank.
Mit dem 19. Bützower Citylauf – sponsored by René Brüsewitz GmbH – konnten die Gänsemarktage ein Highlight präsentieren, was sich in den zurückliegenden Jahren prächtig entwickelt hat. Mehr als 250 Einzelläuferinnen und-läufer und 12 Staffeln sorgten dafür, dass die zahlreichen Zuschauer – auch außerhalb der Innenstadt – einiges geboten bekamen. Bei bestem Sommerwetter und starker sportlicher Konkurrenz war die Stimmung perfekt und Michael Kruse, als verantwortlicher Eventmanager, freute es darüber sicherlich am meisten. Für die Laufgruppe des SC Laage war dieser Volkslauf, trotz des Cuplaufes am Vortag in Waren an der Müritz, ein wichtiger Termin. Die Präsentation der Freunde und Förderer wurde wieder ganz groß geschrieben.
Jasmin gewann zum 3. Mal den Schülerlauf in Bützow. Foto: Ralf Malachowski
Mehr als zwanzig Ausdauersportlerinnen und -sportler gingen an den Start und überall leuchteten in den Haupläufen die blauen Singlet-Shirts mit dem Logo des Unternehmens EURAWASSER. Und wirklich alle überzeugten mit sehr guten Ergebnissen. Schon im Schülerlauf über 1,7 Kilometer durfte sich das Trainerteam über den Sieg der 12-jährigen Jasmin Malachowski (7,08 min) freuen. Nur 30 Minuten später lief die Schülerin mit Sophie Müller (9), Sandra Murr (43) und Frantisek Mellentin (39) auf den 4.Rang im Firmenlauf. Dort vertraten sie das Unternehmen Umwelttechnik Göllnitz. Sieger des 4 x 900 Meter langen Staffellaufes wurde das Team der Laager Wohnunggesellschaft. Lena, Sophie und Paula Pommerehne waren an diesem Vormittag nicht zu schlagen. Sophie konnte im darauffolgenden 5,4 Kilometerrennen zudem den 2.Platz in der Gesamtwertung aller Frauen erkämpfen. Immerhin erkämpften die Ausdauersportler aus der kleinen Recknitzstadt 10 Altersklassenplatzierungen. Aus der Sicht der Aktiven geht an die zahlreichen Helfer ein ganz großer Dank. Nur durch dieses Engagement ist der Lauf in den vergangenen Jahren gewachsen und ein fester Bestandteil der Gänsemarkttage geworden.
Bei besten äußeren Bedingungen und einer sehr guten Organisation liefen am letzten Samstag im August über 250 Ausdauersportler um Laufcuppunkte in Waren an der Müritz. Mehr als vierzig Läuferinnen und Läufer der Laager Laufgruppe hatten sich auch auf den Weg an die Müritz gemacht und sich in die Startlisten zum 19. Herbstlauf – Rund um den Tiefwarensee und Melzer See, eintragen lassen. Während die Erwachsenen, bei fast frühlingshaften Bedingungen, 10 Kilometer bewältigten, und das mit tollem Einsatz gegen starke Konkurrenten taten, liefen die Jugendlichen die fast allen bekannte und sehr fordernde 5 Kilometer Strecke. Im Ziel staunten einige nicht schlecht, denn zum ersten Mal konnten sich von den gestarteten 9 Jugendlichen immerhin 5 auf das Siegerpodest in den jeweiligen Altersklassen platzieren.
Die Altersklassensieger auf der 10 km Distanz. Foto: André Stache
Herausragend waren dabei die Leistungen von Jasmin Malachowski (22,53 min) in der Klasse der unter 14-jährigen Mädchen und der Gesamtsieg durch Lennox Raith (19,54 min) mit dem logischen Altersklassentriumpf in der Klasse der unter 18-jährigen.Schnellste Frau des SC Laage über die schon erwähnte 10 Kilometer Strecke wurde Juliane Göllnitz, die nach 45,46 Minuten ins Ziel lief und damit die Klasse der unter 20-jährigen Frauen klar gewann. Schnellster Mann war, nicht zum ersten Mal, vereinsintern der 33-jährige Ole Reinholdt nach 36,04 Minuten. Altersklassensiege erkämpften sich auch Lena Pommerehne ((WJ U20 / 46,27 min) und Tatjana Marynova (W 50 / 49,48 min). Weitere 9 Alterklassenplatzierungen machten das Ergebnis für die Laufgruppe des SC Laage perfekt. Im Schülerlauf über 1,7 Kilometer konnte Ludwig Maag (3.MK U10 / 7,52 min) als schnellster Junge des SC Laage ins Ziel laufen. Schnellstes Mädchen wurde vereinsintern Sophie Müller nach 7,42 Minuten. Neben den attraktiven, naturnahen Laufstrecken beeindruckte besonders die Organisation. Dafür gilt den Organisatoren des Müritzer LSV 04, um Peter Hoffman, ein besonderer Dank.
Mit dieser Aussage punktet der Sportclub Laage seit vielen Jahren bei Menschen, denen es am Herzen liegt, dass Kinder früh lernen, ohne Angst in einen der vielen Seen unseres Landes zu gehen oder auch in einen Pool im Urlaub. Auch in diesen Sommerferien durfte sich die Laufgruppe des Sportclubs Laage über die Organisation und Realisierung eines Schwimmlagers in der Tessiner „Südsee“ freuen. Die Basis dafür ist eine Kooperation mit dem Kreissportbund Landkreis Rostock e.V.. Für die zum Teil noch sehr jungen Kinder war es beeindruckend, dass sich der Vorsitzende des KSB, Matthias Drese, aufgemacht hatte, um die 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der hochmodernen und eindrucksvollen Freizeitsportanlage zu begrüßen und ihnen, trotz der nicht erfreulichen Wettervorhersagen, alles Gute und Erfolg zu wünschen. Ein besonderer Dank gilt dem geduldigen Rettungsschwimmer und Schwimmlehrer Nils.
Arbeit im Schwimmbecken – unter den Augen des Schwimmlehrers. Foto: André Stache
Seine Empathie ist unglaublich beeindruckend und die Basis für die Ausbildung in dieser hohen Qualität. Ihm war es zu verdanken, dass alle Kinder am Freitag ihre Schwimmauszeichnung in Empfang nehmen konnten. Und das reichte vom fast allen bekannten Seepferdchen bis zum Deutschen Schwimmabzeichen in Gold für die 13-jährige Frida. Genauso beachtenswert ist das Engagement der beiden 16-jährigen Pia und Phoebe. Als engagierte Helferinnen unterstützten beide die Schwimm-Ferienfreizeit und machten mit ihrer Arbeit die Aktion für die Mädchen und Jungen zu einem Erlebnis. Inhaltlich konnten die Organisatoren zudem mit vielen tollen Ideen punkten und die Mädchen und Jungen zum Mitmachen animieren. Während die Vormittage dem täglichen Schwimmtraining in der gelegentlich noch sehr kühlen „Südsee“ vorbehalten waren, erlebten die Mädchen und Jungen an den Nachmittagen unterschiedliche Sporteinheiten, und auch der Besuch der Kegelbahn war im Freizeitprogramm inbegriffen. Ein besonderer Höhepunkt war für die Mädchen und Jungen die Abnahme des Deutschen Jugendsportabzeichens. Ein ausgewogenes Mittagessen, frisches Obst, Gebäck und ausreichend Getränke rundeten die sportliche Aktion perfekt ab.
Ferienfreizeiten des SC Laage sind seit vielen Jahren traditionell für viele Mädchen und Jungen ein fester Bestandteil ihrer Ferien. Überwiegend spielerisch bekommen die Kinder die Gelegenheit zu laufen, zu springen oder einfach zu toben. In diesem Herbst finden die sportlichen Tage in den Laager Recknitz-Sporthallen, vom 20.- 22.10.2025, für Mädchen und Jungen vom sechsten Lebensjahr statt. Die Kinder werden in dieser Zeit von erfahrenen Übungsleitern, von 09.00 -14.00 Uhr, betreut. Nicht Niederlage oder Sieg, sondern die pure Freude an der Bewegung werden im Vordergrund aller Aktivitäten stehen. Und ein weiteres Thema steht im Mittelpunkt, denn neben den sportlichen Herausforderungen lernen die Kinder in kurzer Zeit mit anderen auszukommen, sich in einer Gruppe zurecht zu finden und als Team gemeinsames zu kämpfen.
Spaß und Bewegung faszinieren Kinder. Foto: Ralf Sawacki
Ein ausgewogenes, warmes Mittagessen sowie Trink- und Obstpausen runden die beliebte sportliche Aktion ab. Am Ende der drei tollen Tage werden alle Kinder mit einem Präsent und einer Urkunde geehrt. Natürlich sind auch Kinder willkommen, die nicht in Vereinen organisiert sind. Neben einem Eigenbeitrag wird die Veranstaltung von den großzügigen Förderern des Sportclubs Laage unterstützt. Interessenten können sich unter 0179 630 40 63 anmelden und auch weitere Einzelheiten erfragen. Allerdings müssen die Veranstalter auch anmerken, dass eine zügige Anmeldung durchaus von Vorteil ist. Mehr als dreißig Kinder werden die Verantwortlichen nicht betreuen, um den Mädchen und Jungen auch gerecht zu werden und die Individualität bei der Betreuung nicht aus den Augen zu verlieren. Weitere Informationen findet man unter www.sportclub-laage.de oder auf www.laage-online.de.
Spendenläufe haben in Deutschland eine lange Tradition und auch die Ergebnisse der bisherigen Blocky-Block Spendenläufe in Laage können sich sehen lassen. Für den Bereichsleiter des Unternehmens Block House, Stefan Grobbecker, ist es wichtig, klarzustellen: „Es ist einfach ein tolles Gefühl. Mit guten Freunden und Mitstreitern wird geplant, organisiert und eine Familien-Laufveranstaltung präsentiert, die begeistert. Und am Ende sieht man immer in glückliche Gesichter. Mehr geht nicht!“ Und mitlaufen oder walken kann wirklich jeder. Auf den üblichen Leistungsdruck wird dabei verzichtet. Auf der 1200 Meter langen Laufrunde um die Sportanlagen, mit Start auf dem Radweg direkt am Parkplatz an der Recknitzsporthalle, läuft keine Stoppuhr und auf Altersklassenwertungen wird auch verzichtet. Es gilt, gemeinsam zu laufen, sich auszutauschen und eine wirklich gute Sache zu unterstützen. Das Spendenziel der Veranstaltung hatte der Cheforganisator der Traditionsveranstaltung, Stefan Grobbecker, vor dem Start klar formuliert: „Alle Spenden fließen zum Ambulanten Dienst Kinder- und Jugendhospiz Leuchtturm nach Greifswald.“
Der Blocky-Block Bulle im Teilnehmerfeld einer vergangenen Veranstaltung. Foto: Ralf Sawacki
Für viele Kinder wird der mitlaufende Blocky-Block Bulle, das Maskottchen der Block House-Restaurants, das Erlebnis der Veranstaltung. Und Stefan Grobbecker versichert auf Nachfragen schon jetzt, dass das hohe Niveau der bisherigen Veranstaltung gehalten wird.
Jeder Teilnehmer bekommt eine Medaille und eine dazugehörige Urkunde überreicht, und es wird auch in diesem Jahr eine opulente Läufertombola geben. Also einfach Laufschuhe an, in die Startlisten des Blocky-Block Spendenlaufes eintragen lassen, die Startgebühr bezahlen und loslaufen! Am 7.September 2025, um 10.00 Uhr, werden im Laager Stadtwald Kinderherzen höher schlagen und auch der Stolz der Organisatoren wird zu spüren sein, denn an diesem Tag wird der Blocky-Block Spendenlauf einer guten Tradition folgend im September gestartet.
Das Organisationsbüro wird in der Laager Recknitzsporthalle, neben den Umkleideräumen und Sanitäranlagen, direkt an der Bundesstraße 108, seinen Platz finden. Hier werden die Teilnehmer und Gäste auch zum kleinen Preis versorgt, so die Initiatoren des Spendenlaufes.
Für die leistungsorientierten und motovierten Ausdauersportler der Laager Laufgruppe ist das Sommertrainingslager in der Sportschule des Landessportbundes Mecklenburg -Vorpommerns in der Barlachstadt Güstrow seit vielen Jahren ein Höhepunkt im sportlichen Kalenderjahr. Neben der Förderung durch den Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern ist die Arbeit der Frauen und Männer in der Sportschule absolut lobenswert, denn sie sorgten für nahezu perfekte Bedingungen. Die Unterkunft, eine ausgewogene Verpflegung und ideale Sportmöglichkeiten machten das Trainingslager auch in diesem Jahr zu einem besonderen Erlebnis. Eine Besonderheit war in diesem Jahr auch die Tatsache, dass mit Ida, Hannah und Greta Sportlerinnen des Laufteams Rügen das Trainingslager bereicherten und mit den Clubsportlern aus der kleinen Recknitzstadt schwitzten und die Strapazen ertrugen. Immerhin galt es, 17 Trainingseinheiten zu bewältigen. Dazu kamen Schwimmeinheiten in der angrenzenden OASE, dem Güstrower Freizeitbad, und eine Drachenboot-Trainingseinheit auf dem Inselsee, die ebenso diszipliniert abgearbeitet wurde wie die unzähligen Steigerungsläufe und der „gefürchtete“ lange Dauerlauf. Eine Basketballeinheit mit Kai Bülow, dem ehemaligen Hansaprofi, begeisterte besonders die Jungend und bildete das sportliche Finale.
Die Teilnehmer des Sommertrainingslagers in Güstrow. Foto: Sportschule Güstrow
Als amtierender Deutscher Ü35 Basketball-Meister begeisterte „Büle“ alle Anwesenden. Großartig war, dass es während der gesamten fünf Tage die Eigenmotivation bei allen bis zum Schluss sehr hoch blieb. Alle Trainingseinheiten waren anspruchsvoll und zielorientiert gestaltet worden und verlangten von den zum Teil noch sehr jungen Läuferinnen und Läufern alles ab. Neben den notwendigen Pausen brachte ein Strategiespiel die Mädchen und Jungen jeden Abend zur Ruhe und ermöglichte so eine erforderliche Erholung. Für das Übungsleiterteam waren die Rahmenbedingungen die perfekten Grundlagen intensiver Trainingseinheiten, um für die anstehenden Wettkämpfe den Grundstein zu legen und sich über die derzeitigen Fitnessstände aller Teilnehmer ein Bild zu machen. Am Ende brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt, als sie bemerkte: „Das Trainingslager war eines der härtesten in den zurückliegenden Jahren, aber aufgrund der äußeren Bedingungen war es auch eines der Besten!“
In der Abschlussrunde spürten die Übungsleiter den Stolz über das Geleistete und sparten nicht mit Lob und Anerkennung.
Ein besonderer Dank gilt auch den Freunden und Förderern des Sportclubs Laage für die Unterstützung der sportlichen Aktion.
Für Ausdauersportler der Laager Laufgruppe ist ein Start bei der Marathon Nacht in Rostock ein unbedingtes MUSS! Und egal auf welcher Strecke – ob nun der „Warnowtunnel“ Marathon“, der Halbmarathon , die „Rostocker 7“ mit einer 7,4 Kilometer langen Strecke oder der Schülerlauf (1,5 Kilometer) – es war für Jede und Jeden etwas dabei. Herausragend und sicherlich auch ein Alleinstellungsmerkmal ist dabei die Überfahrt der Halbmarathonläufer zum Start nach Krummendorf mit einem der vier Schiffe der Reederei Schütt. Die Clubläuferinnen und -läufer aus Laage hatten sich alle sehr solide auf ihre Läufe vorbereitet, sodass die Läuferinnen und Läufer ihr persönliches Erfolgserlebnis feiern konnten.
Im Schülerlauf setzte Greta Piwko ein echtes Ausrufungszeichen. Nach 8:04 Minuten beendete Greta ihren 1,5 Kilometer Lauf auf dem 3. Rang der unter 10-jährigen Mädchen.
Benjamin, Lennox und Marcel auf der Strecke. Foto: Steffen Ostertag
Ihre Halbmarathon Premiere erlebten Benjamin Menge (Jahrgang 2008) und Lennox Raith (2009). Einer guten Tradition folgend, wurden die Schüler von einem erfahrenen Laufgruppenmitglied über die 21,095 Kilometer begleitet. Gemeinsam mit dem 45-jährigen Marcel Raith liefen sie diszipliniert und entspannt nach 1;57,41 Stunde ins Ziel. Schnellster Mann über die 21,095 Kilometer war vereinsintern der 34-jährige Hendrik Freundt. Nach 1:24,58 Stunde lief er auf dem 3.Rang seiner Altersklasse ins Ziel. Fast 2800 Läufer hatten sich für die 23. Marathon-Nacht in Rostock gemeldet. Von denen haben 2261 Ausdauersportler gefinisht und damit die Erwartungen der Organisatoren voll erfüllt. Die Stimmung an den Wettkampfstrecken bestätigte zudem, dass Rostock eine echte Läuferstadt ist. Selbst der schwere Schauer, gut 30 Minuten vor dem Start des Marathonlaufes, tat der guten Stimmung auf der Strecke und der Headgehalbinsel im Stadthafen keinen Abbruch.
In Verbindung mit den Deutschen Meisterschaften führen die Leichtathletik-Jugend und der Verein „Freunde der Leichtathletik“ in jedem Jahr ein Nationales Jugendlager durch. Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren werden für dieses Camp, das 7 Übernachtungen mit Frühstück in der Jugendherberge Dresden und die Betreuung durch qualifiziertes Personal des Deutschen Leichtathletik Verbandes beinhaltet, von ihren jeweiligen Leichtathletik-Landesverbänden vorgeschlagen. In diesem Jahr vertraten die beiden 16-jährigen Nachwuchstrainerinnen der Laager Laufgruppe, Pia Behn und Phoebe Wendt, unser Bundesland – Mecklenburg-Vorpommern.
Pia und Phoebe in Dresden, direkt nach der Ankunft. Foto: Laura Rindt
Inhalte des Jugendlagers waren der Besuch der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften, gemeinsames Training und Workshops zu leichtathletischen Inhalten. Für die Teilnehmenden sollte das Jugendlager Anerkennung ihrer sportlichen Leistungen oder geleisteter Jugendarbeit sein. Bei den engagierten Ausdauersportlerinnen des Sportclubs Laage trifft das auf jeden Fall voll zu. Der Vorstand des SC Laage begrüßt die Wahl des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern ausdrücklich und ist sehr stolz, dass der Sportclub Laage in Dresden durch Pia und Phoebe vertreten ist.
Trotz der verregneten Vortage und der vielen Terminangebote wurde der 12. City-Sport Abendlauf auch in diesem Jahr seiner Rolle gerecht. Ohne den sonst so üblichen Wettkampfdruck, Zeitnahmen und Platzierungen trafen sich über 1.800 Menschen im Barnstorfer Wald, der grünen Lunge von Rostock, zum caritativsten Sportevent unseres Bundeslandes. Neben dem zwanglosen Sportangebot – die Läuferinnen und Läufer liefen einige Runden nur für sich und die gut aufgelegte Moderation – konnten immerhin 29.902 Euro an das Hospiz am Klinikum in der Rostocker Südstadt gespendet werden. Cheforganisator Peter Gohlke war nicht nur stolz auf das Ergebnis, er wurde auch nicht müde, seinen Freunden, Partnern und auch Familienangehörigen Anerkennung für ihr großes Engagement auszusprechen.
Glückliche Abendläufer im Barnstorfer Wald. Foto: Dominic Mann
Gohlke selbst bemerkte dazu: “Das Event völlig ehrenamtlich zu organisieren, ist sicherlich schon viel Arbeit, aber das Lächeln in den Gesichtern, besonders an diesem Abend, gibt dem gesamten Team unendlich viel Bestätigung für sein Handeln.“
Unter den Unterstützern befand sich auch in diesem Jahr der Sportclub Laage als sportlicher Träger. Die Mitglieder des Vereins hatten sich nicht nur im Feld der Ausdauersportler verteilt. Schon vor dem Start hatten die Clubläufer mehr als ein Dutzend Kuchen gebacken und diesen, genau wie mehr als 30 kg Obst, den fleißigen Mitarbeitern des Hospizes übergeben, um die perfekte Sportlerversorgung mit zu gewährleisten. Bei ihnen und allen anderen Unterstützern bedankte sich Peter Gohlke im Anschluss an die sportliche Veranstaltung im Namen seines Teams und des Hospizes am Klinikum in der Rostocker Südstadt.
Im Zuge einer Ausbildungsmaßnahme wurde das Thema: “Leben im Felde – Lebensmittelverarbeitung in der Natur“, Reservisten und Mitgliedern des Landesanglerverbandes nähergebracht. Zunächst wurde den Teilnehmern eines Anglercamps des Kreisanglerverbandes Landkreis Rostock e.V., in der Kaserne Hohe Düne bei Rostock, unterschiedliches Gemüse in seiner Naturform präsentiert und über das jeweilige Wachstum und deren Verarbeitung gesprochen.
Stabsfeldwebel d.R. Stache bei seinen Ausführungen. Foto: R. Anne
Die Erläuterungen durch den 1.Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage, Stabsfeldwebel d.R. André Stache, begründeten sich auf der Tatsache, dass das Wachstum von Gemüse ein komplexer Prozess ist, der von Faktoren wie der Bodenvorbereitung, Licht, Nährstoffen, Wasser und Temperatur beeinflusst wird. Nach den Ausführungen des gelernten Landwirts wurde miteinander, unter freiem Himmel und bei bester Stimmung 14 Liter Kartoffeleintopf zubereitet, der anschließend auch gemeinsam verzehrt wurde. Die Teilnehmer im Lebensalter von 7 bis 76 Jahren waren begeistert und alle waren mit viel Enthusiasmus dabei. Das Erlebnis selbst wird sicherlich bei vielen der Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben.
Mit dem Karl-Krull Gedenklauf in Steinhagen bei Negast schnupperten fast sechzig Ausdauersportler des Sportclubs Laage kurz, vor dem Start in die verdienten Sommerferien, noch einmal Wettkampfluft und die unbedingte Lust, darauf Laufcuppunkte zu sammeln. Und bei schwierigen Bedingungen mit ungewöhnlich feuchter Luft und einer sehr anspruchsvollen Wettkampfstrecke wurde das für alle Aktiven ein schwieriges Unterfangen. Trotzdem gaben alle ihr bestes, und 16 Podestplatzierungen in den Alterklassen zeigen das sportliche Niveau der Laager Läuferfamilie sehr deutlich. Hervorzuheben ist die Leistung von Ole Reinholdt. Nach glatt 36 Minuten stürmte Ole als Sieger in der Klasse der über 30-jährigen Männer ins Ziel und war damit der schnellste Laager Clubläufer über 10 Kilometer.
Das Team des SC Laage in Steinhagen. Foto: Heike Müller
Im Ziel sprudelte es aus Ole heraus, als er bemerkte: „Der schnelle Wendekurs auf dem Radweg in Richtung Negast und die Aussicht auf die gefragten Cup-Punkte spornen zwar grundsätzlich zu Spitzenzeiten an, aber da auf der ganzen Strecke der Wind kaum Unterstützung bot, hatten viele Athleten mit der Luft und der Atmung zu kämpfen.“
Über die 5 Kilometer Distanz gelang das auch Lennox Raith in der Klasse der unter 19-jährigen jungen Männer nach starken 19,34 Minuten. Im Schülerlauf über 2 Kilometer war Jasmin Malachowski nach 8,45 Minuten als schnellste Clubläuferin ihres Vereins im Ziel. Alle weiteren Cup-Läuferinnen und -läufer konnten viele Punkte für sich und das Team erkämpfen und so die Reise zu einem sportlichen Erfolg machen. Insgesamt waren an diesem Tag 252 Ausdauersportler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern am Start.
Die komplette Ergebnisliste kann man unter www.tollense-timing.de einsehen.
SC Laage
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