Archiv der Kategorie: Kirche

Amtseinführung des Evangelischen Soldatenseelsorgers in Laage

Mit einem festlichen Gottesdienst ist Pfarrer Johannes Wolf in sein Amt als Militärpfarrer auf dem Fliegerhorst in Laage eingeführt worden.Vor mehr als 80 Gästen, unter den sich auch die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Frau Lochner-Borst und der Landessuperintendent des Kirchenkreises Güstrow, Wulf Schünemann, befanden, wurde dieser Akt durch den Evangelischen Militärbischof, Dr. Martin Dutzmann, vollzogen. Als Assistenten unterstützten Oberleutnant Lars Ritzrau, Stabsfeldwebel Bernd Fischer und Pfarrhelfer André Stache den Theologen bei dessen Amtshandlung. Bei dem anschließenden Empfang wurden Militärpfarrer Wolf viele gute Wünsche übermittelt, die alle den Wunsch zum Ausdruck brachten, dass die Zeit der langen Vakanz keine Wiederholung findet. Besonders herzlich begrüßte Oberst Markus Krammel, der Kommodore des Jagdgeschwaders 73“S“, die Amtseinführung für seinen Pfarrer auf dem Fliegerhorst.Der gebürtige Mecklenburger Pastor, der seit März  dieses Jahres in Laage seinen Dienst versieht, ist verantwortlich für mehr als 5000 Soldaten und Zivilbedienstete an den Standorten Bad Sülze, Cölpin, Karow, Laage, Neubrandenburg, Rechlin, Sanitz,  und Trollenhagen.                                                                                                          

Für den Evangelischen Militärbischof Dr. Martin Dutzmann war der Besuch auf dem Laager Fliegerhorst indes eine Prämiere. Als Evangelischer Militärbischof nimmt er die kirchliche Leitung der Militärseelsorge wahr. Er feiert Gottesdienste mit Soldatinnen und Soldaten, vertritt die Militärseelsorge nach außen, verantwortet das Schrifttum der Militärseelsorge, führt die Geistlichen in ihre Aufgaben ein und ist ihr Seelsorger.

 Evangelisches Militärpfarramt Laage

Das Foto zeigt Olt. Ritzrau, Pfarrhelfer Stache, MB Dr. Dutzmann, StFw Fischer und Militärpfarrer Wolf (v. l.).

Familienwochenende entspannt erlebt

Familienrüstzeiten des Evangelischen Militärpfarramtes in Laage werden immer von begeisterten Teilnehmern getragen und ermöglichen sehr oft einen Blick über den berühmten „Tellerrand“ hinaus. Der Evangelische Militärpfarrer, Johannes Wolf, hatte wieder Neugierige und Rüstzeit erfahrene Familien nach Zinnowitz eingeladen.

Besonders das Thema der vergangenen Rüstzeit hatte die Teilnehmer neugierig gemacht, denn schon im Vorfeld wurde bekannt, dass ein waschechter Däne referieren würde. Frants Nielsen aus Kopenhagen stellte sich den Fragen und konnte als Fan der dänischen Monarchie durchaus überzeugen.
„Auch Dänemark liegt in Europa“, wurde dann zum Schlagwort des Wochenendes.
Basisdemokratie, Bildungschancen und das Steuerrecht der Skandinavier wurden
dabei besonders hinterfragt. Für alle dreiundvierzig Teilnehmer wurde das
Wochenende informativ und absolut entspannend.                                                                         Einen großen Anteil daran hatten Katja Stache und Carolin Knabe. Mit viel Geschick und Fingerspitzengefühl hatten beide die Kinder der Familien in ihren Bann gezogen, ausgiebig  gebastelt und gespielt. Die fertig gestellten Tontrommeln werden allerdings erst
zu Hause ordentlich genutzt.                                                                                                                 Die Erwachsenen nutzten die Zeit neben der Themenarbeit zur Andacht, Gesprächen und Sport.                                                                                                                                                                Ein herzlicher Dank gilt abschließend dem Personal des Hauses Kranich. Das Haus Kranich, eine Einrichtung der Evangelisch Pommerischen
Landeskirche, war traditionell ein hervorragendes zu Hause auf Zeit für die Familien.AS

Das Foto zeigt die Kinder der Rüstzeitfamilien am Zinnowitzer Strand.

Sport-Spiele Tag auf dem Fliegerhorst

Es ist schon verrückt. Vor 150 Jahren legten unsere Vorfahren am Tag  noch etwa 15 Kilometer zu Fuß zurück, heute schaffen wir gerade mal 800 Meter.                                           Nicht nur deshalb lud das Evangelische Militärpfarramt Laage zum 2. Mal zum Sport-Spiele Tag ein, und besonders Familien waren dem Ruf von Militärpfarrer Johannes Wolf gefolgt. Auf den großzügigen Sportanlagen des Laager Fliegerhorstes kamen alle Anwesenden auf ihre Kosten.

Nach einer geistlichen Begrüßung, durch den Soldatenseelsorger, wurde
gelaufen, gesprungen und Ball gespielt. Einige Erwachsene versuchten sich auch
in verschiedenen technischen Disziplinen und waren erstaunt, was in den
vergangenen Jahren auf der Strecke geblieben ist. Alles fand unter der Aufsicht
ausgebildeter Übungsleiter statt, so dass nur der eine oder andere Muskelkater
als Erinnerung bleiben sollte.

Seinen Abschluss fand die äußerst gelungene Aktion in den Räumen des Evangelischen
Militärpfarramtes, bei einem gemeinsamen Imbiss.

Zufrieden  tauschten sich alle aus und genossen sichtlich das gemeinsame Beisammen sein.
Ohne  zu vergessen, was Theresa von Avila  (15151582)  vor mehr als  500 Jahren den Menschen mit auf den Weg gab.

– „Tu’ deinem Körper Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“ –

Für unsere Zeit könnte es bedeuten, dass Menschen die heute keine Zeit für Bewegung
finden, morgen viel Zeit für Krankheiten bereithalten sollten. AS

Das Foto zeigt Teilnehmer des Sport-Spiele Tages.

 

Als „Soldatenfrau“ in China

Im Zuge einer Familienrüstzeit erlebten die Gäste des Evangelischen Militärpfarramtes Laage einen ganz besonderen Vortrag.  Aus der Sicht einer „Soldatenfrau“ schilderte Nicole Siebrecht die Zeit mit ihrer Familie  in Peking, der Hauptstadt von China.                                                                                            Vier Jahre lang, von 2005 bis 2009, war ihr Ehemann Ansgar, der als Soldat in der Bundeswehr seinen Dienst versieht, in das riesige Land versetzt worden. Die Mutter zweier erwachsener Kinder schilderte ihre Erlebnisse und Eindrücke anschaulich und zugleich aufrüttelnd. Die gebürtige Westfalin, deren Wurzeln in Paderborn liegen, war durch Versetzungen ihres Mannes an verschiedensten Orten in Deutschland und Europa zu Hause, aber nichts erlebte die engagierte Frau so intensiv, wie die Zeit in diesem riesigen Land. Derzeit erlebt die Familie, die in Mühl Rosin zu Hause ist, eine neue besondere Erfahrung, denn Ehemann und Vater, Ansgar, befindet sich auf einem mehrmonatigen Auslandseinsatz. Für die gelernte Optikerin ist das aber kein Grund, mutlos zu sein. Als praktizierende katholische Christin arbeitet sie ehrenamtlich in ihrer Kirchgemeinde, unterstützt die Arbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage und läuft aktiv in der Laufgruppe des Sportclubs Laage. Während der Familienrüstzeit hatten alle Anwesenden allerdings auch die Möglichkeit, die Gedanken gelegentlich abschweifen zu lassen. Gemeinsam wurde gesungen, Sport getrieben und Andachten gefeiert und das tat am Ende allen Beteiligten sichtlich gut. Militärpfarrer Johannes Wolf, der seine Rüstzeitgemeinde zum ersten Mal durch solch ein Wochenende begleitete, war zufrieden und beeindruckte seine Soldatenfamilien mit seiner Kunst, Musik zu präsentieren. 

André Stache,   Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Seelsorgelauf hat jung und alt angesprochen

Für Militärpfarrer Johannes Wolf war der Seelsorgelauf eine  äußerst gelungene Premiere seiner Gemeindearbeit, auf dem Fliegerhorst, in Laage.  Immerhin fünfundfünfzig Aktive und begeisterte  Zuschauer, Neugierige und Familienangehörige trafen sich im Stadtwald der kleinen Recknitzstadt bei wunderschönem Frühlingswetter und hervorragendem Sport. Zu Beginn hatte der Seelsorger  mit seinem Trompetensolo  zur Andacht eingeladen , die von allen sehr interessiert verfolgt wurde.   Neben der Besonderheit des Laufens, als Möglichkeit sich zu bewegen, erinnerte Pastor Wolf auch an die Menschen in Japan und schloss diese auch in seine Segenswünsche ein. Danach ging es sportlich zur Sache. Im 2,4 Kilometer Lauf siegten die 12-jährige Greta Grobbecker (10:47 min) und der 10-jährige Maximilian Heise (12:04 min) , die beide aktiv für den Sportclub Laage laufen.  Der 14-jährige Kritzkower, Tobias Naß,  dominierte den 6 Kilometer Lauf in besonderer Art und Weise. Nach 24:54 Minuten beendete Tobi sein Rennen als Sieger. Den 2.Platz  erkämpfte sich der 45-jährige Falk Bartusch (28:20 min) . Dritter wurde der 16-jährige  Matthias Stache, nach 29,44 Minuten. Die Damenwertung konnte die 14-jährige Stella Grobbecker für sich entscheiden. Nach 29:53 Minuten erreichte Stella das Ziel und schickte Jana Fischer (34:44 min) und Manuela Naß (38:38 min) auf die Plätze. Im Hauptlauf , über 12 Kilometer,  konnte Oberleutnant Christiane Finck den Sieg bei den Damen erringen. Nach 1:05:00 Stunde konnte diese die Zielgerade überqueren und verwies die Laager Clubläuferinnen, Petra Grobbecker und Nicole Siebrecht, auf die Plätze. Bei den Herren siegte der Laager B-Jugendliche, Torben Schlinke (51:18 min), vor Michael Schulze ((53:12 min) und dem aus Sachsen-Anhalt angereisten Maik Döring, der nach sehr ordentlichen 53:44 Minuten ins Ziel laufen konnte. Im Anschluss wurden, nach einer kleinen Flurparty, alle Sportler geehrt und neben der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung auch den Soldaten des Fliegerhorstes gedankt, ohne deren Unterstützung diese Veranstaltung nicht realisierbar gewesen wäre.

André Stache
Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt die Sieger und Militärpfarrer Johannes Wolf (re.) und Pfarrhelfer André Stache (li.).

Praktikum beim Militärpfarrer – sinnvoll oder nicht?

Ich sollte von der Schule aus ein Praktikum machen. Dafür muss aber erstmal ein Praktikumsplatz gefunden werden. Mein Vater, der als Beamter im öffentlichen Dienst tätig ist, legte mir, nachdem ich mein Praktikum nicht bei ihm machen konnte, das Praktikum beim Evangelischen Militärpfarramt Laage ans Herz. Klang ganz interessant: so ein bisschen Kirche, ganz entspanntes Praktikum, ein bisschen über Gott schwatzen. Kann doch lustig werden. Ganz schnell stellte sich aber heraus, dass Militärseelsorge mehr ist, als nur Gott und die Welt. Ich habe die Kerzen- und Weinbestände ermittelt, dazugehörige Listen erstellt, den Andachtsraum vorbereitet, Blumen gegossen und unendlich viele Kartons und Zeitungen entsorgt. Und ganz nebenbei ist Pfarrhelfer André Stache auch sportbegeistert. Um diese Begeisterung ging es auch zum Teil in meinem Praktikum. Diverse Zeitungsartikel galt es auszuschneiden und aufzukleben, um sie der Chronik der Dienststelle hinzuzufügen. Medaillen zusammenbauen und ähnliches musste getan werden. Aber was hat das jetzt mit der Kirche zu tun? Es gibt zum Beispiel den Militärseelsorgelauf. Dieser wird vom Militärpfarrer geleitet und es kommen jedes Mal sehr viele Laufbegeisterte. Natürlich wird bei der Militärseelsorge nicht nur Sport angeboten. Es werden auch Andachten gehalten und andere Dinge, die es in einer zivilen Kirche auch gibt. Ich selbst habe mit jungen Soldaten an einem Unterricht teilgenommen. In diesem wurden der Sinn und die Entstehung der Militärseelsorge genauer beleuchtet und die anschließenden Gespräche waren von Offenheit und einer äußerst sachlichen Diskussion geprägt. Während meines Praktikums wurde ich auch auf dem Gelände des Fliegerhorstes herumgeführt und ich lernte viele unterschiedliche Menschen kennen, die mir am Ende zeigten, wie gut Militärseelsorge und Bundeswehr zusammen passen.

Und so langweilig, wie die meisten denken, muss Kirche nicht sein.

Steve Mellenthin, Schüler der 9. Klasse des RecknitzCampus Laage

Jahreswechsel mit der Militärseelsorge gefeiert

Miteinander wurde der Silvesterabend vorbereitet.

Fast fünfzig Rüstzeitteilnehmer waren der Einladung des Evangelischen Militärpfarramtes Laage nach Zinnowitz ins dortige Haus „Kranich“ gefolgt und gut gelaunt und motiviert, die Angebote um den Jahreswechsel wahr zu nehmen. Schon nach der Einführung durch Militärpfarrer Uwe Stegen, seinerseits zuständig für das Evangelische Militärpfarramt Torgelow, waren die Hoffnungen aller bestärkt worden. Angebotene Andachten, gemeinsame Bastelaktionen, Spaziergänge und der traditionelle Silvesterlauf wurden hervorragend angenommen. Familien aus Rostock, Loitz, Mühl Rosin, Neu Heinde und natürlich Laage waren bereit, miteinander inne zu halten und zu feiern. Keiner wurde dabei unbeachtet gelassen. Kinder konnten im Schnee toben und gemeinsam wurde manch eine Rakete in den Silvesterhimmel gezündet. Am Ende gestalteten Ehefrauen der Soldaten, unter der Leitung des Evangelischen Militärpfarramtes, die Neujahrsandacht. Diese endete mit vielen guten Wünschen und der Hoffnung, noch oft miteinander Zeit verbringen zu können.

Am Ende galt dem Personal des Hauses „Kranich“ ein besonderer Dank. Jegliche Wünsche wurden den Rüstzeitteilnehmern von den Augen abgelesen und auch damit wurde allen Anwesenden ein unvergesslicher Jahreswechsel bereitet.

André Stache

Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Militärseelsorge lud zum Herbstlauf ein

Traditionell im Herbst lud das Evangelische Militärpfarramt Laage, in Zusammenarbeit mit dem Jagdgeschwader 37″S“ und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, zum Militärseelsorgelauf ein. Trotz der wenig erfreulichen Wettervorhersagen kamen über sechzig Ausdauerbegeisterte in den Laager Stadtwald, um ihre Fitness unter Beweis zu stellen.

In einer kleinen Besinnung, direkt vor dem Lauf, ging es darum, seine Zeit ein zu teilen, für sich selbst und das Leben.

Eine echte Überraschung erlebten zudem Carolin Knabe und Corinna Jürß. Beide Damen bekamen von den Anwesenden ein zünftiges Geburtstagsständchen vorgetragen.

Für die Besten ging es natürlich auch um die Pokale in den einzelnen Wertungen.

So siegte die Teschowerin Greta Grobbecker, vor Alina Lüllwitz (LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz) und Pia Marie Arendt  auf der 2,4 Kilometer langen Schnupperstrecke, bei den Mädchen. Schnellster Junge wurde Maximilian Heise vor Janis Stolzke , die beide für den SC Laage starteten, und Marvin Lüllwitz. Auf der 6 Kilometerdistanz konnte Christin Lettow ( 1.LAV Rostock) nach 29,23 Minuten vor Stella Grobbecker (30,26 min) und Jana Fischer (34,09 min), die beide für den SPORTCLUB LAAGE aktiv laufen,  gewinnen. Die Herrenkonkurrenz entschied der 14-jährige Tobias Naß ( SC Laage)  nach 24,09 Minuten klar für sich. Er  verwies seinen Vater Mario (29,01 min) und Stephan Suffke (29,39 min) vom 1. LAV Rostock  auf die Plätze. Auf der 12 Kilometer Strecke, bei der es die Laager Crossrunde 10 mal zu bezwingen galt, siegte  Michael Fischer, nach guten 49,50 Minuten. Auf den 2.Platz stürmte der Laager Clubläufer Michael Schulze (52,35 min) vor seinem Vereinskameraden Philipp Rosenau (53,11 min). Das Frauenrennen entschied die 18-jährge Carolin Knabe, die ebenfalls für den SC Laage aktiv läuft, für sich. Sie konnte Kathrin Paschen ( 1. LAV Rostock) auf den 2. Platz drängen.

Nach dem die Wettkampfspannung nachgelassen hatte, trafen sich alle Aktiven und auch die zahlreichen Zuschauer in den Räumen der Militärseelsorge auf dem Fliegerhorst, um sich selbst und die Sieger zu feiern. Alle Aktiven wurden vom Sportoffizier des Jagdgeschwaders 73 „S“ , Herrn Oberleutnant Alexander Schneider, mit einer Medaille und einer Urkunde geehrt. Hier wurde auch den vielen fleißigen Händen gedankt, denn ohne die Unterstützung derer ist es unmöglich, so eine tolle Veranstaltung zu organisieren.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Michel Schulze und Rieke Synok im Spurt.

„Kommunalpolitik – ganz praktisch“

Mit vielen Erfahrungen und gewaltiger Vorfreude fuhren vierundzwanzig Offiziere und Unteroffiziere des Jagdgeschwaders 73 “S“  zur jährlich stattfindenden Soldatenrüstzeit nach Zinnowitz. Intensiv wollten sich die Soldaten mit dem Thema „Kommunalpolitik” auseinandersetzen.

Als Referent konnte das evangelische Militärpfarramt Laage den Alt-Bürgermeister der Recknitzstadt, Dr. Uwe Heinze, gewinnen.  In seinem zweigeteilten Vortrag „Kommunalpolitik – ganz praktisch“ gab er den Kameraden Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten, sich kommunalpolitisch zu engagieren. Dabei sei es gar nicht notwendig, unbedingt Gemeindevertreter oder sachkundiger Einwohner zu sein, denn es gibt weitere Betätigungsfelder – z. B. in der Freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein, im Kulturbereich. Alle diese Tätigkeiten tragen dazu bei, den Ort in dem man lebt, lebenswerter zu machen, für sich selbst, für die Kinder, die Freunde, Nachbarn.

Im zweiten Teil ging der Referent auf das Thema kommunale Finanzen ein. Wie finanziert sich eine Gemeinde? Was wird mit meinen Steuergeldern gemacht? Wozu und warum werden Beiträge und Gebühren erhoben? Was sollte man beachten, wenn man solche Bescheide erhält? Wann ist ein Bescheid falsch und wie kann man sich gegen falsche Bescheide wehren? Die Diskussion brachte etliche neue Einblicke für die Teilnehmer.

So wurde die Themenarbeit mit einem „trockenen“ Inhalt interessant und kurzweilig.

Trotz des weniger netten Wetters verzichteten die Männer um Hauptmann Tobias Muders nicht auf einen morgendlichen Ausdauerlauf, direkt vor den täglich angebotenen Andachten, und diverse Spaziergänge auf Deutschlands wohl schönster Insel.

Unterkunft und Verpflegung waren im „Haus Kranich“, einer Einrichtung der Evangelisch-Pommerischen Landeskirche, perfekt und bewegten die Verantwortlichen schon jetzt dazu,  eine Soldatenrüstzeit im kommenden Jahr zu planen.

André Stache

Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage