Familienrüstzeit verbindet

Der Kompaniefeldwebel des Stabszuges vom Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „S“, Oberstabsfeldwebel Heiko Siemann, hatte das erklärte Ziel, „seine“ Soldatenfamilien zum gegenseitigen Austausch zu bewegen und ein persönliches Kennenlernen zu ermöglichen. Für den Seelsorger des Fliegerhorstes, Militärdekan Martin Jürgens, war selbstverständlich dieses Vorhaben durch die Organisation einer Familienrüstzeit zu unterstützen. Und das gelang beiden sehr gut.

Rüstzeitteilnehmer beim Waldspaziergang. Foto: André Stache

Am tatsächlich 1.Frühlingswochenende in diesem Jahr trafen sich vierzig interessierte Menschen, im Haus Kranich in Zinnowitz, um Rüstzeitteilnehmer zu werden. Nicht wenige erlebten an diesem Wochenende zum 1.Mal eine Familienrüstzeit mit all ihren Facetten. Intensive Themenarbeit, Andachten und gemeinsame Gesprächsrunden fanden dabei ihren Platz. Aber auch Spieleabende und Spaziergänge zum und an den Zinnowitzer Strand wurden gemeinsam absolviert. Dazu gehörte auch die sehr gute Verpflegung durch das Personal des Hauses Kranich. Gemeinsam mit ihrer Chefin, Kerstin Ehring, schafften die Frauen und Männer die Grundlagen für das tolle Rüstzeitwochenende auf der Insel Usedom.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelisches Militärpfarramt Laage

Gut „gerüstet“ für die Zukunft

Offiziere, allesamt aus dem Pool des Führungspersonals, und Kompaniefeldwebel des Taktischen Luftwaffengeschwaders „S“ aus Laage waren der Einladung von Militärdekan Martin Jürgens zu einer Soldatenrüstzeit nach Zinnowitz, auf die Insel Usedom gefolgt. Unter den Teilnehmern befanden sich auch der Stellvertretende Kommodore des Verbandes Oberstleutnant Stephan Mohler, der Kommandeur der Fliegenden Gruppe, Oberstleutnant Andreas Beckmann, und der Stellvertretende Kommandeur der Technischen Gruppe, Oberstleutnant Jörg Mischke. In einer entspannten Atmosphäre wurde gemeinsam an gesellschaftlichen Fragen aus christlicher Sicht gearbeitet.

Das Foto zeigt Militärdekan Martin Jürgens. Foto: André Stache

Dabei wurden die Schwerpunktthemen, „Treu dienen – Mut und Tapferkeit“, aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet und natürlich auch über die Facetten des Soldaten-Berufes offen philosophiert. Und trotz der inhaltlichen Themenarbeit blieb ausreichend Zeit für kurzweilige Morgenandachten, gemeinsame, unterhaltsame Abende und viele gute Gespräche. Nach diesen Erfahrungen konnten die Unteroffiziere und Offiziere wieder gut „gerüstet„ in Ihren Alltag gehen. Ein ganz besonderer Dank galt am Ende neben Stabsfeldwebel Daniel Schwarz, der als leidenschaftlicher Initiator immer die Fäden in der Hand hatte, dem Personal des Hauses Kranich in Zinnowitz. Sehr angenehm war die Leidenschaft des Personals im Haus Kranich. Deren besonderes Engagement und die Absicht, immer für die Gäste da sein zu wollen, waren die Grundlage für diese tolle Soldatenrüstzeit.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelisches Militärpfarramt Laage

Ohne das Ehrenamt läuft gar nichts

Mit dieser schon sehr deftigen Aussage trifft man den Nagel genau auf den Kopf. Tatsächlich engagieren sich in unserem Land Tausende zum Wohle der Menschen auf den verschiedensten Ebenen. Und das ist in der kleinen Ackerbürgerstadt Laage nicht anders. Ob im Sport, den Kirchen oder im künstlerischen Bereich – überall packen Menschen mit an. Völlig uneigennützig und ohne irgendwelche Vorteile zu erfahren. Und damit sorgen diese Menschen  für ein Stück Heimat. Deshalb ist es wichtig, immer wieder DANKE zusagen. Die Einführung  der landesweiten EhrenamtsKarte ist eine gute Gelegenheit für Vereine und Institutionen, ihren Mitstreitern zu danken. Der Vorstand des Sportclubs Laage hat genau das in den zurückliegenden Tagen getan. Nach der zentralen Beantragung konnte der Vorstand des Clubs seinen  engagierten Trainern, Helfern und Vorstandsmitgliedern jeweils eine personalisierte Karte überreichen. Die Ehrenamtskarte ist ein Dankeschön an alle Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren und so einen großen Beitrag für den Zusammenhalt in unserem Bundesland leisten. Sie bietet eine Auswahl an attraktiven Vergünstigungen, z. B. einen kleinen Bonus oder vergünstige Eintrittspreise für diverse Einrichtungen.

Engagierte Übungsleiter mit ihren Ehrenamtskarten. Foto: Joelina Raith

Zu den Partnern gehören  Einzelhändler, Tankstellen, Fast-Food-Filialen, Bäckereien, Autovermieter, Krankenkassen, Restaurants, Hotels und Freizeiteinrichtungen. Neben der tollen Idee der Ehrenamtskarte MV sollen aber die persönlichen Vorteile des Ehrenamts nicht unter den Tisch gekehrt werden. Denn Ehrenamt hält nicht nur jung und geistig fit. Ehrenamtler bauen oft persönliche Netzwerke auf und bereichern dadurch neben dem Nutzen für andere auch immer das eigene Leben. Denn was hat man uns in unserer Jugend schon erklärt:“ Beziehungen schaden immer dem, der keine hat.“ Und selbstverständlich kann das gelebte Ehrenamt oft einen angenehmen Ausgleich zum hauptberuflichen Job bieten, beispielsweise die in der bezahlten Tätigkeit nicht vorhandenen sozialen Kontakte ersetzen. Am Ende steht aber immer fest: „Ohne das Ehrenamt läuft nichts.“

SC Laage

EURAWASSER bleibt zuverlässiger Partner des SC Laage

Seit über 15 Jahren ist das Unternehmen EURAWASSER der Premium-Partner des SC Laage. Und daran wird sich auch so schnell nichts ändern, denn in den vergangenen Tagen verlängerten beide Partner ihre Sponsorenvereinbarung um ein weiteres Jahr. Zur Vertragsunterzeichnung hatte der Technischer Geschäftsführer des Unternehmens EURAWASSER, Herr Andreas Russ, den 2.Vorsitzenden und Verantwortlichen für die Sponsorenarbeit des Sportclubs Laage, André Stache, in die Räume des Unternehmens nach Güstrow gebeten und sich sehr wohlwollend über die bisherige Zusammenarbeit geäußert.

Das Foto zeigt André Stache (li.) und Herrn Andreas Russ nach der Unterzeichnung des Sponsoring-Vertrages. Foto: Karina Schmidt

Für die über  200 Clubsportler ist diese Partnerschaft ein Beweis und auch Anerkennung für ihre gute Arbeit. Besonders der Kinder- und Jugendsport wird durch das Engagement des Unternehmens EURAWASSER und auch der vielen großzügigen Freunde und Förderer des Clubs getragen. Wettkämpfe, Ferienfreizeiten und Trainingslager sind ohne die Unterstützung duch Sponsoren nicht realisierbar und das ist den Verantwortlichen des SC Laage völlig bewusst. Anzumerken bleibt, dass das Unternehmen EURAWASSER in unserer Region sehr präsent ist, denn im flächenmäßig größten Versorgungsgebiet in unserem Bundesland sorgt die EURAWASSER Nord GmbH als Betriebsführer für den Wasserversorgungs- und Abwasserzweckverband Güstrow-Bützow-Sternberg (WAZ) für eine langfristig sichere Wasseraufbereitung und Abwasserentsorgung im ländlichen Raum.

SC Laage

Entdeckertour führt hinter den Kasernenzaun

Auf Initiative der Beauftragten für Umwelt- und Naturschutz des Sportclubs  Laage, Sarah Liesegang, organisierte das Evangelische Militärpfarramt Laage eine Entdeckertour im Unterkunftsbereich des Laager Fliegerhorstes für ein gutes Dutzend Grundschulkinder am vorletzten Tag der Winterferien. Neben einer Einweisung und der Vermittlung von viel Kindgerechtem Wissen, durch die 33-jährige Sarah, konnte die Gruppe unter der Leitung von, Pfarrhelfer André Stache, im Fliegerhorst unheimlich viel erleben. Aufmerksam entdeckten die 6 bis 12-jährigen etliche Frühblüher und begeisterten sich an schnell flüchtenden Hasen, einem Greifvogel, vielen Kolkraben, Schnecken sowie Vogelnester, Nisthilfen und auch Insektenhotels.

Es gibt überall viel zu entdecken. Foto: André Stache

Die Kinder waren nach der gut 4 Kilometer langen Wanderung sicherlich durchgefroren, aber absolut begeistert und wünschten sich nach einem Glas Tee und einem Imbiss in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes eine baldige Wiederholung. Dann ja vielleicht bei besserem Wetter und viel weniger Wind. Ein besonderer Dank gilt dem Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“, Herrn Oberst Gerd Schnell, der die Durchführung der Aktion befürwortete und damit unterstützte.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Vereinsinterner Winterlauf des SC Laage

Einer schönen Tradition folgend trafen sich fast vierzig Läuferinnen und Läufer der Laager Laufgruppe bei dem nun schon 7.vereinsinternen Winterlauf in der kleinen Gemeinde Diekhof. Ein bisschen wirkte diese Veranstaltung wie ein Probelauf zum Osterlauf, der am 30.März 2024, stattfinden wird, denn mehr als die Hälfte des Teilnehmerfeldes wagte sich auf den Schmooksberg, der mit seiner Höhe von 127,5 Metern für Flachländer durchaus beeindruckend wirkt.

Laager Läufer auf dem Schmooksberg. Foto: Petra Behn

Zudem war es an diesem Sonntagvormittag recht kühl und die feuchte Lauft wirkte wenig einladend. Nachdem alle Ausdauersportlerinnen und -sportler wieder wohlbehalten im Vereinsraum der Sporthalle angekommen waren, erklärten Fachkundige ihren Vereinskameraden, dass der Schmooksberg im Mittelalter wahrscheinlich als Hexenverbrennungsstätte genutzt wurde. Und das gilt auch als eine denkbare Erklärung des Namens. Dieser wurde vom plattdeutschen Wort  für Rauch, also Schmok, abgeleitet. Die jüngsten Ausdauersportler liefen übrigens nur zwischen 2 und 8 Kilometern, als Pendellauf zwischen Diekhof und Plaaz, genau so wie es die Planungen für den schon zitierten Osterlauf vorsehen.

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Laager Landessieger würdig geehrt

Wie in jedem Jahr zeichnete der Vorstand des Sportclubs Laage im Zuge einer Vereinsveranstaltung, bei der fast fünfzig Vereinsmitglieder persönlich anwesend waren, seine Landesmeisterinnen, Landesmeister und Laufcupsieger des Vorjahres mit einem personalisierten Shirt aus, das den Schriftzug, „Landessieger 2023 Mecklenburg-Vorpommern“  trägt, aus.

Laager Landessieger 2023 mit ihren Trikots. Foto: André Stache

Damit möchte der Verein die besonderen Leistungen würdigen und auch die besondere Identifikation der Athletinnen und Athleten zum Club präsentieren. Insgesamt konnten sich 17 Ausdauersportlerinnen und -sportler der Laufgruppe des Sportclubs Laage über dieses außergewöhnliche Präsent freuen. In diesem Zusammenhang wurden auch die Urkunden an die Platzierten für die erfolgreichen Starts beim Laufcup Mecklenburg-Vorpommern, und Abzeichen und Urkunden für den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens übergeben und verliehen.

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Osterlauf etabliert sich in Diekhof

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr startet der 2.Osterlauf des Laager Sportkoordinators, Ronny Behn, wieder in der kleinen Gemeinde Diekhof,  zwischen Laage und Güstrow. Am Ostersamstag, den 30. März 2024, wird der Volkslauf, der völlig ohne Wertungen und Zeitnahme auskommt, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Landkreis Rostock e.V. und der Laufgruppe des SC Laage, um 10.00 Uhr, gestartet. Start und Ziel wird die Sporthalle in Diekhof sein. Für die leistungsorientierten Ausdauersportler wird ein Pendellauf auf den imposanten Schmooksberg  angeboten.

Start der Osterläufer 2023. Foto: Petra Leitert

Dieser Lauf ist ca. 8 Kilometer lang. Mit seiner Höhe von 127,5 Metern wird der Lauf für alle sehr anspruchsvoll und fordernd werden. Der Berg galt im Mittelalter als Hexenverbrennungsstätte. Dies gilt als eine denkbare Erklärung des Namens und wurde vom plattdeutschen Wort  für Rauch, also Schmok, abgeleitet. Die strategisch, markante Lage machte ihn über Jahrzehnte für die militärische Nutzungen attraktiv. Bis in die 1980er Jahre nutzte die Sowjetarmee den Schmooksberg  als Radarstation. Heute befindet sich auf dem Berg eine von bundesweit sechs SREM Radaranlagen der Deutschen Flugsicherung. Die Kinder und weniger ambitionierten Sportlerinnen und Sportler werden auf dem Radweg nach Plaaz und zurücklaufen und je nach Leistungsvermögen zwischen 2 und 10 Kilometer bewältigen können. Die Läufe werden nicht als Wettkämpfe angeboten. Eher als geführte Trainingsläufe. Für das moderate Startgeld wird es eine Medaille und die typische Sportlerversorgung geben. Umkleidemöglichkeiten und Duschen sowie ausreichend Parkplätze sind vorhanden. Um eine Anmeldung zur Planung und Organisation wird gebeten, unter: 01742431744.

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Ferienfreizeit für sportliche Kinder

Mit  Stolz und Freude präsentierten die vierundzwanzig Mädchen und Jungen nach drei sportlichen Tagen ihre Pokale, die sie als Anerkennung für ihren Einsatz  in einer Abschlußzeremonie erhalten hatten, ihren Familien und Freunden. Alle hatten sich angestrengt und in den vielen Wettkampfspielen um Meter und Sekunden gekämpft. Traditionell avancierte das „Hallenbiathlon“ mit Frisbee als Wurfobjekt und Hütchen als Zielscheibe zum Favoriten der Kinder. Aber auch der Basketball- und Sprintkönig waren beliebte Spielformen. Am Ende der drei sportlichen Tage konnten alle zufrieden und glücklich sein. Das Trainerteam hatte einen reibungslosen Ablauf zusammengestellt und durchgezogen,  das Team der Versorgung hatte mit vielen Leckereien die notwendigen Pausen gestaltet und Freunde und Förderer der Laager Laufgruppe konnten mit Obst, Getränken und einer ausgewogenen Mittagsversorgung bei den Kindern punkten.

Die Teilnehmer der Ferienfreizeit. Foto: André Stache

Überragend war dabei das kameradschaftliche und respektvolle Miteinander. Und besonders in der Abschlussrunde, in der jedes Kind die Möglichkeit bekam, seine persönliche Eindrücke darzulegen, waren nicht wenige Eltern von ihren Kindern beeindruckt. In deutlicher Art und Weise reflektierten die Mädchen und Jungen ihre Erlebnisse und sparten nicht mit Lob für das Erlebte. Die zum Teil noch sehr jungen Sportlerinnen und Sportler der diesjährigen Winter- Ferienfreizeit haben viel gelernt und sich alle gut behauptet. Und eine 6-jährige Teilnehmerin brachte ihre Gefühle wie folgt zum Ausdruck: „Der Erinnerungspokal war das tollste der Ferienfreizeit.“ Und einer der Übungsleiter ergänzte:“Und den haben sich alle verdient.“  Und der dazugehörige Muskelkater bestätigte das allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ohnehin.

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Deutsches Sportabzeichen an engagierte Clubmitglieder verliehen

In einem würdigen Rahmen überreichten der 2.Vorsitzende des SC Laage, André Stache, und der Vereinssportlehrer der Stadt, Ronny Behn, Urkunden und Abzeichen für die erfolgreiche Abnahme des Deutschen Sportabzeichens bzw. des Jugend- und Schülersportabzeichens an fast 70 Vereinsmitglieder. Seit fünfzehn Jahren legen Laager Sportlerinnen und Sportler die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen und das Jugend- und Schülersportabzeichen ab und zeigen  so ihr Interesse für diese Auszeichnung. Schließlich ist das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)  die amtliche Auszeichnung für überdurchschnittliche Fitness.

So sehen Sieger aus – erfolgreiche Teilnehmer der Laager Sportabzeichen-Tage. Foto: Johannes Blanken

Die sportlichen Bedingungen sind in mehrere Gruppen aufgeteilt und aus jeder Gruppe muss nur eine Bedingung erfüllt werden, und die für den Erwerb zu erbringenden Leistungen sind nach unterschiedlichen Altersstufen gestaffelt.
Auf der Recknitzkampfbahn in Laage gab es in den zurückliegenden zwölf Monaten an mehreren Tagen die Chance, sich den Bedingungen zum Erwerb dieser Auszeichnung zu stellen. Dabei wurde hoch und weit gesprungen, die Kugel gestoßen, es wurde gesprintet und es galt, sich einem Ausdauerlauf zu stellen und natürlich auch seine Schwimmfertigkeit zu bestätigen.
Grundlage für das Erfüllen der Normen ist natürlich eine solide Fitness, fleißiges Training und sprichwörtliche Ausdauer.

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Laufcup Mecklenburg-Vorpommern 2023 mit Siegerehrung abgeschlossen

In der Sportschule des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern,  in Güstrow, fand am 2.2.2024 die Siegerehrung im Laufcup Mecklenburg-Vorpommern 2023 statt. Die Arbeitsgruppe Laufcup hatte gerufen und die Ausdauerfans des Landes ließen es sich nicht nehmen, an einem Freitag-Nachmittag die zum Teil recht weite Anreise in die Barlachstadt auf sich zu nehmen, um daran teilzunehmen. Von den insgesamt 472 gemeldeten Läuferinnen und Läufern aus 32 Vereinen gelang es genau 299 sich mit mindestens 60 Punkten in den verschiedenen Altersklassen zu platzieren. Wie Laufwart Jörg Knospe in seinen einleitenden Worten erklärte, ist damit nach der „Pandemie-Delle“ ein starker Aufwärtstrend bei den Teilnehmerzahlen zu erkennen, der über den Durchschnittszahlen der Laufwettbewerbe des Landes allgemein liegt. Wie er betonte, besitzt der Laufcup Mecklenburg-Vorpommern, der aus den Ranglistenläufen  in den Bezirken der DDR hervorging, mit seiner Integration von fünf Landesmeisterschaften ein Alleinstellungsmerkmal für ganz Deutschland.

Laager Ausdauersportler während der Ehrungsveranstaltung in Güstrow. Foto: Stache

Auch in diesem Jahr konnten die Ausdauersportler der Laager Laufgruppe im Feld der Elite unseres Bundeslandes sehr gute Leistungen abliefern. Altersklassensieger in ihren Wertungen wurden Herta Göllnitz in der Klasse der über 80-jährigen Frauen, Kathleen Maag (W 40), Tatjana Marinova (W 50) und Benjamin Menge in der Klasse der unter 16-jährigen. Auf den 2. Platz ihrer Wertung liefen die 17-jährige Juliane Göllnitz, Joelina Raith in der Hauptklasse der Frauen, Sarah Liesegang (W 30), Niclas Lübs bei den unter 18-jährigen, Steffen Schirmer (M 35), Stefan Grobbecker (M 55) und der 61-jährige Heinz-Peter Zettl.
Auf den 3.Rang ihrer Wertung kamen die 14-jährige Florentine Ostertag, Lena Pommerehne (WJu 20), der 15-jährige Lennox Raith, Ole Reinholdt  (M 30) und Dirk Bockelmann (M 55). Neben den vielen tollen Einzelplatzierungen ist der 2.Rang in der Vereinswertung für die Laufgruppe des SC Laage ein toller Erfolg. Mit 8098 Wertungspunkten rangiert der SC Laage hinter dem SV Turbine Neubrandenburg (8412,5 Punkte) und weit vor dem TC FIKO Rostock (4025,5 Pkt.). Insgesamt 40 Vereine aus ganz M-V sind in dieser Wertung aufgeführt. Die weiteren Ergebnisse des Laufcups Mecklenburg-Vorpommern 2023 unter: www.lvmv.de/laufen/laufcup .

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Nachwuchslaufcup bleibt eine Erfolgsgeschichte

Nach einem geführten Lauf duch die Stadt Laage und einem guten Pasta-Mittagessen endete mit einer zünftigen Siegerehrung, die von Doreen Martin (AG Laufcup/NWLC) vollzogen wurde, in der Laager Recknitzsporthalle das sportliche Jahr der Läuferinnen und Läufer des Nachwuchslaufcups 2023. Immerhin 18 Vereine hatten im zurückliegenden Kalenderjahr 122 Mädchen für den Intersport-Nachwuchslaufcup gemeldet. Stolze 106 Kinder starteten bei den ausgeschriebenen Veranstaltungen und 71 von ihnen erkämpften die notwendigen Punkte um sich in der Endauswertung zu platzieren. Der Bad Doberaner SV (1771 Punkte) konnte in diesem Jahr die Vereinswertung für sich entscheiden und verwies die Kinder der Laager Laufgruppe (1415,5 Pkt.) auf den 2.Rang. Den Bronzeplatz in dieser Wertung erkämpfte sich der Gnoiener SV 24 (838 Pkt.).

Erfolgreiche Mädchen und Jungen des Nachwuchslaufcups 2023. Foto: Johannes Blanken

Den gleichen Zieleinlauf gab es in der Teamwertung, wo die fünf besten Punktelieferanten eines Vereins gewertet werden. Die Mädchen und Jungen vom Bad Doberaner SV sammelten hier 609 Punkte und platzierten sich denkbar knapp vor Erik Ostertag, Pia Joelina Boldt, Paola Alegra Paeschke, Jelle Blum und Lukas Keller-Stelter von der Laufgruppe des SC Laage (601,5 Pkt.). Die jungen Ausdauersportler aus Gnoien sammelten indes 566,5 Punkte. Die Altersklassensiege in diesem Jahr teilten sich der Bad Doberaner SV (Finja Schön / WK U10 und Philipp Schön / MK U14), der TC FIKO Rostock (Hanna Bernecker / WK U12), der HSV Neubrandenburg (Max Blank / MK U12), der SV Turbine Neubrandenburg (Hugo Hoppenrath / MK U10) und der Gnoiener SV 24 (Mia Parge / WJ U14). Abschließend gilt den Mitgliedern der Laager Laufgruppe ein besonderer Dank. Mit viel Engagement hatten sie die Grundlagen für eine Veranstaltung geschaffen, bei der die Kinder tatsächlich im Mittelpunkt standen.